Schweiz
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bodensee Säntis, Bild: Shutterstock

Das freut auch den Westschweizer: der Bodensee mit dem Säntis im Hintergrund. bild: shutterstock

Die Romands springen über den Röstigraben – welsche Gäste stürmen die Deutschschweiz

Man spricht Französisch: Zahlreiche Orte in der Deutschschweiz verzeichnen einen Ansturm von Feriengästen aus der Westschweiz. Die Romands lassen sich vom Röstigraben nicht aufhalten – einen Punkt finden sie aber verbesserungswürdig.



Ferien in der Schweiz liegen im Trend. Es gab kaum je einen besseren Sommer als diesen, um das eigene Heimatland zu entdecken. Das sagen sich auch viele Romands und reisen aus der West- in die Ostschweiz, um die schönsten Tage im Jahr zu verbringen.

Der viel zitierte Röstigraben ist in diesem Jahr zumindest Ferien-technisch weniger tief als auch schon. Denn was für uns Deutschschweizer gilt, gilt auch für die Romands: Spricht man am Ferienort eine andere Sprache, kommt das Urlaubsgefühl noch besser zum Vorschein.

In der ganzen Ostschweiz viele Romands

Während die meisten Westschweizer in normalen Jahren allerdings meist vor allem die nahgelegenen Deutschschweizer Kantone besuchen, entdecken 2020 auffallend viele das andere Ende der Schweiz ganz im Osten.

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Im Alpstein tummeln sich so viele Französischsprachige wie wohl noch nie, rund um den Pizol hört man plötzlich sehr viel öfter Französisch und auch in Schaffhausen ist unsere zweitmeistgesprochene Landessprache oft präsent. Die Tourismusorganisation Thurgau meldet gar eine Zunahme von Zugriffen auf die französische Version der eigenen Website von über 400 Prozent. Auf Infostellen von Rorschach über Heiden bis St.Gallen erhalten die Tourismuschefs vermehrt die Rückmeldung, dass so oft Französisch gesprochen wird wie sonst nie.

ARCHIV -- ZUR HEUTIGEN MEDIENKONFERENZ DER NEUEN PAECHTER DES BERGGASTHAUS AESCHER AM DONNERSTAG, 9. MAI 2019, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- 
Wanderer geniessen das schoene Wetter bei einem Besuch des weltberuehmte Berggasthaus

Der Aescher ist einer der beliebtesten Orte im Alpstein. Das Bild hier stammt von 2019, aber auch 2020 wird er gut besucht. Gegenüber 2019 sei man bei der Auslastung der Bahnen eher im Plus. Bild: KEYSTONE

Im Alpstein eine Verdoppelung

Auch wenn genaue Zahlen zu Übernachtungen noch fehlen: Der Trend ist eindeutig. Guido Buob, Tourismus-Geschäftsführer von Appenzell Innerrhoden, wozu neben dem Dorf Appenzell auch grosse Teile des Alpsteins gehören, sagt auf Anfrage: «Normalerweise haben wir rund 80 Prozent Schweizer Gäste, davon rund 15 aus der Westschweiz. In diesem Sommer fehlen die ausländischen Gäste fast komplett, Besucher aus der Romandie machen dies aber wett. Gemäss unseren Schätzungen haben sich die Westschweizer Gäste verdoppelt.»

«Westschweizer sind insbesondere von der gelebten Tradition beeindruckt.»

Vorbereitet ist man auf den Ansturm: «Alle unsere Lernenden am Schalter sprechen fliessend Französisch. Vor der Lehre gehört ein Jahr in der Romandie bei uns dazu.» Auch Andreas Frey, sein Arbeitskollege von Ausserrhoden, stellt ein erhöhtes Besucheraufkommen aus dem Westen fest: «Westschweizer sind insbesondere von der gelebten Tradition beeindruckt. Das Brauchtumsmuseum in Urnäsch oder die Schaukäserei in Stein melden viele Besucher aus der Romandie.»

Brauchtumsmuseum Urnäsch, Bild: Reto Fehr

Brauchtumsmuseum in Urnäsch: Auch bei Gästen aus der Romandie sehr beliebt. bild: reto fehr

Mehr Infos auf Französisch gewünscht

Auch im grössten Kanton der Schweiz bemerkt man vermehrt Gäste aus der Romandie. «Das freut uns sehr», berichtet Luzi Bürkli, Leiter der Unternehmenskommunikation von Graubünden Ferien. Vom Deutschschweizer Touristen würden sich die Westschweizer kaum unterscheiden. Wandern und Biken stehen oben auf der Aktivitätenliste und die touristischen Highlights sind auch auf der anderen Seite des Röstigrabens beliebt.

Was allerdings auffällt: «Viele würden es schätzen, wenn mehr Informationen über unsere Region in französischer Sprache vorhanden wären.» Daran soll gearbeitet werden.

Etwas weiter nördlich spürt man auch in der Region Heidiland die Zunahme. «Die Gästeanfragen aus der Westschweiz auf unseren Infostellen haben markant zugenommen und unsere Mitarbeitenden geben aktuell deutlich öfter auf Französisch Auskunft, als dies im Vorjahr war», schreibt Adrian Pfiffner von der Unternehmenskommunikation Heidiland.

Ausländische Gäste fehlen trotzdem

Insbesondere die Region rund um Bad Ragaz sei beliebt. Doch auch wenn man auch in normalen Jahren einen hohen Anteil Schweizer Gäste verzeichne: «Den Anteil an internationalen Gästen, der in diesem Sommer ausbleibt, werden wir wohl nicht gänzlich mit zusätzlichen Schweizer Gästen füllen können.»

Die Fünf-Seen-Wanderung beim Pizol: Beliebt nicht nur bei Gästen aus der Romandie.

Ähnlich hört es sich bei der Tourismus-Organisation St.Gallen-Bodensee an. «Wir spüren die Zunahme sowohl in der Gastronomie als auch an den Touristen-Informationen in St.Gallen und Rorschach», sagt Kommunikationsleiter Tobias Treichler. «Was jedoch schmerzt, sind die ausbleibenden Business-Gäste. Diese machen einen Grossteil der Logiernächte aus. Das kann auch mit Gästen aus der Romandie nicht wettgemacht werden.»

Das gilt auch für den Thurgau: Die Schweizer können die Lücke internationaler Gäste nicht ganz füllen. Aber auch im Thurgau stellt man in diesem Sommer eine stärkere Fraktion aus der Romandie fest.

Napoleonmuseum ist beliebt

Dominique Gasser, die Assistentin der Geschäftsführer, schreibt zum Anstieg der Gäste aus der Romandie: «Wie viele Gäste in einer unbekannten Region orientieren sie sich an den Hotspots. Speziell zu erwähnen ist aber das Napoleonmuseum. Die Westschweizer sind Napoleon-affiner als die Deutschschweizer.» Während viele andere Regionen der Ostschweiz kaum speziell in der Westschweiz um Gäste geworben haben, lud Thurgau Tourismus Blogger und Journalisten aus der Region ein.

Auch die Aussicht ist super: das Napoleonmuseum Arenenberg am Bodensee.

Während andere Regionen sowieso einen hohen Schweizer Anteil an Feriengästen ausweisen, sieht dies in Schaffhausen insbesondere mit dem Rheinfall, der Stadt Schaffhausen und Stein am Rhein etwas anders aus. «Der Covid-19-bedingte Nachfrageeinbruch ist massiv und wird nicht mit Gästen aus der Westschweiz kompensiert», berichtet Jörg Steiner, stellvertretender Direktor von Schaffhauserland Tourismus.

Doch die Romands nehmen sich dafür auch Zeit für einen Besuch des «Hinterlands». «Sei es in Form einer Wanderung, einer Weindegustation oder einer lokalen Führung.» Dies wiederum äussert sich in einer längeren Aufenthaltsdauer und generiert Übernachtungen.

Mit anderen Worten: Auch wenn noch genaue Zahlen fehlen, ist bereits jetzt klar: Die Romands entdecken in diesem Sommer die Deutschschweiz. Hier wiederum hofft man auf die «Mund zu Mund»-Propaganda und dass dies kein Sommermärchen bleibt, sondern sich ein langfristiger Effekt einstellt.

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    Alle Leser-Kommentare
  • RodolfoZanzarro 21.07.2020 13:10
    Highlight Highlight Ich hoffe nur, dass die Romands zukünftig nicht auch bei Abstimmungen über den Röstigraben springen - sie haben uns schon sehr oft vor Fehlentscheidungen gerettet!
  • Knety 21.07.2020 11:05
    Highlight Highlight Ich bin dann halt im « Welschen ». Ich hoffe es hat nicht zu viele Deutschschweizer.😜
  • Demetria 21.07.2020 10:59
    Highlight Highlight Die sollen ruhig öfters kommen. Wenn die halbe Ostschweiz plötzlich händeringend nach Leuten sucht die Französisch sprechen, dann hab ich vielleicht endlich eine Möglichkeit aus der Sozialhilfe zu krebsen und mir die zweite Hälfte vom Geschichtsstudium zu finanzieren. Romands durch die Stadt führen und dabei noch ein paar böse Witze über die Deutschschweizer reissen wär nach meinem Geschmack. Ich kanns mit den Romands eh besser. In der D-Schweiz kann man froh sein wenn einem ein Obdachloser anquatscht: die einzige Unterhaltung des Tages mit jemandem der nicht Buchhalter oder KV-Langweiler ist.
  • Maria R. 20.07.2020 20:37
    Highlight Highlight Ich werde wohl mein total verrostetes Französisch wieder aufpolieren müssen.
    Mein Israel-Akzent ist einfach furchtbar für ein französisches Ohr. Gott sei Dank sind die Franzosen sehr tolerant. Ich hoffe die Romands sind das auch.
    ☺️
    • Töfflirocker1970 20.07.2020 21:01
      Highlight Highlight Da solltest du mal meinen schottischen Akzent hören. Der killt jedes Französische im Ansatz. Jeder denkt, ich wäre ein Yank.
      🖖
    • HundBasil 21.07.2020 08:18
      Highlight Highlight Man schreibt nur schon das Wort „Israel“ und schon hagelt es Blitzr. Was ist los hier??? BTW. Ich freue mich über die vielen Romands hier.
    • Töfflirocker1970 21.07.2020 11:22
      Highlight Highlight @HundBasil:

      Das geschieht leider oft. Schade, dass man die Politik mit hinein bezieht, wo es nicht angebracht ist. Es ist beispielsweise egal, von wem man aus einer Notlage befreit wird. (Bezug auf das Profilbild)
  • pali2 20.07.2020 20:35
    Highlight Highlight Ach, was beneide ich die Deutschschweizer, die in der Romandie Ferienfeeling verspüren. "Leider" lebe ich seit viele Jahren im französischsprachigen Teil, womit dies für mich zum Alltag wurde. Zum Glück gibt es auch noch die italienischen und räteromanischen Teile. So muss ich halt ein bisschen weiter weg :)
  • leu84 20.07.2020 20:28
    Highlight Highlight Das macht unsere kleine Schweiz aus. Schön, wenn man einen sich wenig bekannten Teil dieses Landes entdecken kann. Ich plane für diesen Herbst ein paar Tage im Neuenburger Jura.
  • Stumpfer Winkel 20.07.2020 20:26
    Highlight Highlight Ah, leh welsch. Duschur rigol, schameh dravaj!



    Nicht hauen. Bin selber einer...
  • El Condor Pasa 20.07.2020 19:36
    Highlight Highlight Ich war dieses Wochenende auch in der Romandie und der Charme ist schon viel anders. Mir hat es gefallen und mich freut es, dass der Röstigraben von beiden Seiten übersprungen wird.
  • Triple A 20.07.2020 18:53
    Highlight Highlight Na, dann halte ich mal Gegenrrecht und ziehe gen Westen (nach Montreux). Vive la Suisse!
  • Lululuichmagäpfelmehralsdu 20.07.2020 18:44
    Highlight Highlight Isch doch lässig🤗
  • champedissle 20.07.2020 18:40
    Highlight Highlight Jaja die Romands. Kein Wort Deutsch aber wenn sie in die Deutschschweiz kommen, erwarten sie, dass alles Französisch vorhanden ist.
    In der Romandie gibts auch alles nur auf Französisch, liebe Romands.
    Mich nimmt Wunder, wieso die in der Schule überhaupt Deutsch lernen. Sie schauen ja sowieso nur TF1
    • MartinZH 20.07.2020 20:14
      Highlight Highlight @champedissle: So "böse" wie Dein Kommentar daherkommt, so "wahr" ist er, wenn man ganz ehrlich ist, eben auch... Eine gewisse "Attitüde" ist den Romands wirklich nicht abzusprechen. 🙄 Dasselbe denken die Romands aber auch über die Deutschschweizer... 👍😉
    • Lami23 20.07.2020 20:16
      Highlight Highlight Ist ja umekehrt nicht amders.
    • Don Alejandro 20.07.2020 20:39
      Highlight Highlight Vor allem die Genfer Juristen, gackeln herum wie die Pariser (ich meine die Hauptstädter). Die haben glaub schon teilweise ein Minderheit komplex. Wenn dann ein Zürcher höflich auf Termineinhaltung aufmerksam macht, dann meinen sie, man hätte ihnen Napoleon on gestohlen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • DemonCore 20.07.2020 18:29
    Highlight Highlight Französisch? Klingt nach Luxus. Nur schon anständiges Hochdeutsch ist eine Seltenheit in der Deutschschweiz, dank unserem Komplex gegenüber Deutschland und den Deutschen...
    • Grohenloh 21.07.2020 07:48
      Highlight Highlight Wie wahr, DemonCore, wie wahr...
      Und, wie zum Beweis die Blitz-Herz-Quote.

      Nur kurz: Warum versucht man weltweit jede Sprache mit möglichst wenig Akzent zu imitieren, ausser Hochdeutsch in der Deutschschweiz?

      Das MUSS an etwas psychologischem liegen
    • LeBase 21.07.2020 08:02
      Highlight Highlight Wie kannst du es bloss wagen, FAKTEN auf den Tisch zu legen?! ☝🏻🤨
  • Scaros_2 20.07.2020 18:15
    Highlight Highlight Ich mache derzeit sehr viele Wanderungen im Alpstein. Aber diese Menschen. Übernachten einfach irgendwo rund um den Seealpsee, haben keinen Respekt zur Natur, überall findet man immer wieder Müll. Es mögen kleine Müllsachen sein aber auch das ist schon zu viel. Die einzige Auffälligkeit die ich derzeit bei allen feststelle. Sie sprechen entweder französisch oder Italienisch. kA wie sie ihr getrautes Heim zuhause sauber halten aber mich stört das imens. Das beste war noch die Gruppe Rumänen. Die haben immerhin den Abfall mit runter getragen.
    • Nate Smith 20.07.2020 19:51
      Highlight Highlight Seit das Nacktwandern verboten ist, trägt man halt wieder schwer an der Kleidung. Da kann man nicht erwarten dass auch noch der Abfall mitgenommen wird 😏
    • Scaros_2 20.07.2020 19:52
      Highlight Highlight >Und bevor jemand noch meint es sei eine Subjektive Meinung:

      https://www.dieostschweiz.ch/artikel/im-alpstein-hat-man-muehe-mit-den-neuen-gaesten-Woqor4o

      Nein ist es nicht.
    • koalabear 20.07.2020 21:07
      Highlight Highlight Ist leider so, auch an Maskenpflicht und Abstand halten sie sich nicht. Fir machen es nur, wenn saftige Bussen drohen. Sagt sogar ein Romand, der in beiden Regionen unterwegs ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Don Alejandro 20.07.2020 17:59
    Highlight Highlight Rösti ja, Graben nein. So soll es sein. 😉
  • Parcival 20.07.2020 17:48
    Highlight Highlight Ich habe als Kind jeden Sommer rund um den Moléson meine Ferien verbracht und merke gerade, wie ich es vermisse.
    • MartinZH 20.07.2020 18:13
      Highlight Highlight Schön diese Kindheits-Erinnerungen, oder? 🙄

      Bis ich sechs Jahre alt war, waren wir immer im Tessin in den Sommerferien. Danach ging es immer irgendwo ans Meer.

      Mit 20 hat es mich dank der Armee wieder ins Tessin verschlagen: Alle Schulen (RS, UOS, OS inkl. "Abverdienen" in den RS) sowie ein paar Kurse und WK durfte ich im schönsten Kanton der Schweiz verbringen (insgesamt über zwei Jahre, wenn man alle Wochen und Monate gem. DB zusammenzählt).😏

      Das war intensive Zeiten... Jedes Dorf, jeden Weg und jeden Berg kenne ich im Tessin. 🙄

      Jetzt wieder einmal da zu sein, ist einfach wunderschön!
    • tr3 20.07.2020 18:31
      Highlight Highlight @Martin: brauchst du einen Emoji-Kurs?
    • MartinZH 20.07.2020 18:44
      Highlight Highlight @tr3: Nein, keine Sorge... 😉

      Wenn es Dir nicht gefällt, einfach ignorieren..! 🙄👍😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • MartinZH 20.07.2020 17:09
    Highlight Highlight Die Romands besuchen die Deutschschweiz und die Deutschschweizer besuchen die Westschweiz. 👍

    Ist doch schön, dass wir uns gegenseitig –
    persönlich und auch geografisch – wieder einmal etwas näherkommen und uns gegenseitig besser kennen- und schätzenlernen. 🙄

    Wäre doch schön, wenn sich der "Röschti-Graben" etwas verkleinern würde. Dieser Sommer bietet eine gute Gelegenheit dazu. Hoffentlich hält das dann in Zukunft auch noch ein bisschen an. 😉

    Als Deutschschweizer(-in) lernt man die Westschweiz ja sonst lediglich mit Schulreisen, Militär, Studium oder mit Aupair-Aufenthalt kennen... 🙄😉
    • El Vals del Obrero 20.07.2020 17:24
      Highlight Highlight Mir kam dieser Graben gar nie so gross vor.

      Aber vielleicht kommt mir das nur aus meiner Blase heraus so vor, einerseits wegen Familienmitgliedern in der Westschweiz und andererseits da in Basel wohnhaft (Stadtgrenze zu ausländischem französischsprachigem Gebiet und sowieso laut den Westschweizern Verwandten "einzige deutschsprachige Stadt der Romandie").

      Bei Zürchern oder Ostschweizern ohne Familienbezug in die Romandie ist das sicher anders, siehe bei den Diskussionen um Frühenglisch.
    • Garp 20.07.2020 19:28
      Highlight Highlight Also ich hatte nie Berührungsängste zur Romandie. War da schon öfters wandern, für WE Urlaube und natürlich in Montreux am Jazzfestival. Da gibt es unendlich schöne Plätzchen. Es müssen nicht immer die Alpen sein.
    • El Vals del Obrero 20.07.2020 19:51
      Highlight Highlight Selbst die Alpen kenne ich vorwiegend aus Romandie-Perspektive, da die erwähnten Verwandten eine Ferienwohnung in Les Diablerets hatten, die man gelegentlich mitnutzen konnte. (Fand ich auch ein ganz gutes Skigebiet, weder total Rambazamba noch total abgelegen).
    Weitere Antworten anzeigen
  • mEinsicht 20.07.2020 17:00
    Highlight Highlight Lernt doch Englisch oder Chinesisch ;-)
  • Derdada 20.07.2020 16:57
    Highlight Highlight Und umgekehrt auch ;)
    Ich war dieses Wochenende in der Romandie und fühlte mich mit dem ganzen Schweizerdeutsch um mich fast wie zu Hause.
    Weil meine Freundin eine Romande ist, höre ich, da ich quasi mitten drin bin, von beiden Seiten oft viele Vorurteile.
    Ich freue mich sehr, dass wir uns gegenseitig etwas näher kommen :)
  • format C: 20.07.2020 16:51
    Highlight Highlight Bienvenue :) Ich finds toll, werden wieder Brücken gebaut. Alles in allem kann man auch sagen, dass die Corona-Krise auch Menschen näher zueinander gebracht hat; Familie hat wieder einen höheren Stellenwert, die Menschen im Alltag auch. So erlebe ich das jedenfalls.
  • Garp 20.07.2020 16:19
    Highlight Highlight Es leidet vor allem die Hotellerie in den Städten.
    • Garp 20.07.2020 17:27
      Highlight Highlight Ist doch so, manche Orte sind besser belegt, als in andern Jahren.
    • 1 rundes Quadrat 20.07.2020 17:41
      Highlight Highlight Städte hat man irgendwann satt oder schlicht jede gesehen. Und in meinen Ferien will ich in die Natur, nicht in eine Stadt.
    • Garp 20.07.2020 19:43
      Highlight Highlight Geht ja nicht um Dich Qadrat, sondern vorwiegend um ausländische Touristen, dass die Städte mehr Probleme haben. Bin selber auch kein Städtereiser.
    Weitere Antworten anzeigen
  • elco 20.07.2020 16:17
    Highlight Highlight Tolle Sache! Ich freue mich über die Welschen Gäste, und ab gehts in die Berge;-)

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