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Die Booster-Impfung wird immer mehr zum Thema.
Die Booster-Impfung wird immer mehr zum Thema. Bild: keystone

Falls du es verpasst hast: Die 6 wichtigsten Covid-Quotes vom Wochenende

Die Corona-Situation in der Schweiz und im naheliegenden Ausland spitzt sich zu. Rufe nach schnellen Booster-Impfungen und schärferen Massnahmen werden laut. Die 6 wichtigsten Entwicklungen vom Wochenende.
22.11.2021, 11:0222.11.2021, 11:36

Booster-Impfungen

«Ich verstehe wirklich nicht, worauf wir noch warten. Die Daten sind eindeutig, vor allem bei den älteren Leuten, die zuerst geimpft wurden. In Israel und in verschiedenen europäischen Ländern wird das bereits gemacht. Zumindest organisieren sollte man nun das Ganze sofort, damit die Logistik wieder hochgefahren werden kann. Aber leider wartet man noch zu.»
Huldrych Günthard, Infektiologen

Dem Zürcher Infektiologen Huldrych Günthard gehen die Auffrischungsimpfungen zu langsam. Ginge es nach ihm, müssten alle über 65-Jährigen in der Schweiz die dritte Impfung bereits erhalten haben. Gegenüber der «SonntagsZeitung» kritisierte er das langsame Tempo von Bund und Kantonen. Zudem sprach er sich dafür aus, dass auch jüngeren Menschen die Drittimpfung so schnell wie möglich verabreicht werden sollte.

Das Tempo dürfte aber ein Problem werden. Denn noch sind die Kantone nicht für gross angelegte Impfaktionen gerüstet. Die Kapazitäten im Frühjahr wurden unterdessen abgebaut, das Personal wird anderweitig eingesetzt. So tönt es jedenfalls von der Gesundheitsdirektion aus dem Kanton Bern:

«So hohe Kapazitäten wie zu Spitzenzeiten im Frühjahr sind nicht mehr möglich, weil das für Impfungen qualifizierte Personal jetzt wieder anderswo eingesetzt werden muss.»
Gundekar Giebel, Sprecher Berner Gesundheitsdirektion

Massnahmen

«Es wird weitere Massnahmen geben.»
Lukas Engelberger, Präsident der Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK)

Obwohl sich der Bundesrat die Corona-Situation derzeit weiterhin beobachtet, ist wohl in den Kantonen bald mit Verschärfungen zu rechen. Das jedenfalls sagt Lukas Engelberger, Präsident der Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK).

In einem Interview mit dem «Tages-Anzeiger» betont er, dass die Kantone ihren Spielraum nun nutzen sollten und wenn nötig weitere Massnahmen zur Eindämmung der Verbreitung des Virus ergreifen sollten. Engelberger denkt zum Beispiel an eine Ausweitung der Zertifikatspflicht auf Besuchende und Mitarbeitende in Spitälern oder eine Maskenpflicht trotz 3G-Regel.

Demonstrationen

«Das ist ein Ausmass an Radikalisierung, das in keiner Weise hinnehmbar ist.»
Karl Nehammer, Innenminister Österreich

Am Wochenende hatten rund 50'000 Menschen in Österreich gegen den Lockdown und die für Februar 2022 angekündigte Corona-Impfpflicht protestiert. Allein in Wien versammelten sich 40'000 Demonstranten. Auch in Bregenz, Linz und Salzburg gab es Kundgebungen. Die Demonstrierenden würden sich zunehmend radikalisieren, heisst es aus dem österreichischen Innenministerium. Das habe man bei den Kontrollen der 2G-Regel gemerkt und aufgrund weiterer Vorkommnisse an den Demonstrationen. In Linz kam es beispielsweise zu einem Brandanschlag auf ein Polizeiauto.

«Orgie der Gewalt»
Ahmed Aboutaleb, Bürgermeister Rotterdam

Auch in den Niederlanden kam es am Wochenende zu massiven Protesten. In Rotterdam eskalierte die Situation. Demonstrierende warfen Steine und Feuerwerkskörper gegen Polizistinnen und Polizisten. Diese musste mit Wasserwerfer und Warnschüssen reagieren. Ahmed Aboutaleb, Bürgermeister von Rotterdam, sprach von einer «Orgie der Gewalt».

Covid-Abstimmung

«Dass die Institutionen der direkten Demokratie und die Abläufe selbst infrage gestellt werden, ist hingegen ein Novum.»
Urs Bruderer, Sprecher Bundeskanzlei

Gegen die Abstimmung über das Covid-19-Gesetz am 28. November hagelt es derzeit Beschwerden. Gemäss einer Umfrage der «NZZ am Sonntag» seien rund 750 Beschwerden gegen die Abstimmung über das Gesetz eingereicht worden.

Für Urs Bruderer, Sprecher der Bundeskanzlei, ist nicht überraschend, dass der Abstimmungskampf emotional geführt wird. Neu sei jedoch, dass die Abläufe der brieflichen Stimmabgabe angezweifelt würden. So behauptet etwa die Plattform wahl-beobachter.ch, dass die Abstimmungen sabotiert würden.

(ohe/sda)

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