Schweiz
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epa08415199 The sports outfitters Millenium Sport reopens in Biasca, Switzerland, 11 May 2020. In Switzerland from 11 May, loosening measures slowing down the ongoing pandemic of the COVID-19 disease, which is caused by the SARS-CoV-2 coronavirus, become effective by step. Classroom teaching at primary and lower secondary schools will again be permitted. Shops, markets, museums, libraries and restaurants will be able to reopen under strict compliance with precautionary measures.  EPA/ALESSANDRO CRINARI

Auch am Sonntag sollen die Läden geöffnet sein – um die Städte für Touristen attraktiver zu machen. Bild: EPA

Schweiz Tourismus will Städte mit Sonntagsverkauf retten – Gewerkschaftler wehren sich

Um die eingefahrenen Verluste aufgrund der Coronakrise zu tilgen, sollen Detailhändler in den Schweizer Städten zum Sonntagsverkauf laden. Das fordert Schweiz Tourismus. Die Gewerkschaftler sind davon gar nicht begeistert.



Weil in- und ausländische Gäste in den Schweizer Grosstädten fehlen, fordert der Schweizer Tourismusverband die Belebung der Innenstädte auch am Sonntag. «Nicht nur Gastronomie, sondern auch Detailhandel müssen in den innerstädtischen Tourismuszonen auch sonntags offen haben», fordert Schweiz Tourismus in einer Mitteilung.

«Unsere Gäste wollen lebendige Innenstädte erleben. Im Winter verlagert sich das touristische Erlebnis vermehrt nach innen. Damit gewinnt das gemütlich Stadterlebnis ‹Lädele› an grosser Bedeutung. Und das muss auch am Sonntag möglich sein. Sonst sehe ich schwarz für die Stadthotels», stellt Martin Nydegger von Schweiz Tourismus fest.

Gewerkschaftsbund wehrt sich

Von dieser Idee sind aber nicht alle begeistert. Luca Cirigliano, Zentralsekretär für Arbeitsrecht vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund, lehnt den Vorschlag klar ab.

Die Gastronomie könne bereits heute am Sonntag öffnen – das selbe gelte für Läden in Tourismuszonen, jedoch nur mit einem angepassten Sortiment. Es wäre missbräuchlich, Altstädte generell als Tourismuszonen zu definieren und somit Tausende von Arbeitnehmenden zu Sonntagsarbeit zu zwingen. «Sonntagsarbeit führt nachweislich zu gesundheitlichen Problemen und sozialer Vereinsamung», sagt Cirigliano.

«Sonntagsarbeit führt nachweislich zu gesundheitlichen Problemen und sozialer Vereinsamung.»

Luca Cirigliano, Zentralsekretär für Arbeitsrecht Schweizerischer Gewerkschaftsbund

Der Nutzen der Forderung wird von Cirigliano in Frage gestellt. Die fehlenden Gäste aus dem Ausland würden auch nicht in die Schweiz reisen, wenn die Läden am Sonntag geöffnet hätten. «Die Forderungen der Detaillisten zur Aufweichung des Arbeitsgesetztes sind nicht neu. Es ist nicht überraschend, dass die Laden-Lobby die Covid-Krise nun missbraucht.» Die Angriffe auf geltende Regeln und die Gesundheit der Arbeitnehmenden werde vom Schweizerischen Gewerkschaftsbund klar bekämpft, so Cirigliano.

Städte verlieren Kampf um Schweizer Touristen

Die Schweizerinnen und Schweizer haben ihre Sommerferien vermehrt in Bergregionen verbracht. Die Übernachtungen von einheimischen Gästen im Voralpen- und Alpenraum ist um ganze 53 Prozent im Vergleich zum Juli 2019 gestiegen. Und die Schweizerinnen und Schweizer bleiben so lange in den Bergferien, wie seit 2009 nicht mehr: durchschnittlich 2,7 Nächte (+ ca. 10 Prozent).

Nicht so bei den Grossstädten: Die Besuche der Einheimischen ist dort um ganze 41 Prozent zurückgegangen. Dies setzt neben dem drastischen Rückgang der ausländischen Touristen besonders zu. Kleinere Städte haben im Juli dagegen durchaus von Schweizer Hotelübernachtungen profitiert (+ 37 Prozent).

Neben den Grossstädten leiden aber auch Regionen mit internationalen Leuchtturm-Destinationen wie das Wallis (-13 Prozent) mit Zermatt und Verbier oder der Kanton Bern (-27 Prozent) mit Interlaken. Auch hier fehlen die Übersee-Gäste.

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67Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Evan 05.09.2020 12:55
    Highlight Highlight Corona ist die Zeit des Angriffs auf die Arbeitsbedingungen.
  • Rethinking 05.09.2020 11:44
    Highlight Highlight Ich denke nicht, dass der Sonntagsverkauf die Touristen zurückbringt.

    Die Gesundheit der Arbeitnehmer ist höher zu gewichten statt kurzfristiger Gewinn.
  • Ana64 05.09.2020 11:03
    Highlight Highlight Seien wir ehrlich: weniger Umsatz, weniger Gewinn bedeutet u.a weniger Geld für die Löhne. Und weniger Geld für die Löhne bedeutet kleinere Löhne oder weniger Personal. Was wäre den Gewerkschaften lieber?
  • Ökonometriker 05.09.2020 01:57
    Highlight Highlight Warum sollten Sonntagsverkäufe dazu führen, dass die Leute mehr kaufen? Ich fürchte, die Läden hätten damit einfach entsprechend höhere Lohnkosten. Macht das gesamtwirtschaftlich betrachtet wirklich Sinn? Das sollte vorher sehr sorgfältig untersucht werden.
  • Demetria 04.09.2020 22:54
    Highlight Highlight Sieben Tage die Woche arbeiten hab ich mit Anfang 20 auch mal gemacht. Mit 28 kam dann das Burnout. Auf den trickle down Effekt der reichen Kundschaft die ich damals bedient und betüttelt habe warte ich bis heute. Das tägliche Demütigungsritual wenn man vor Feierabend (nach 8-10h) stehen (ohne Toilettenerlaubnis oder Wasser trinken) dann noch die Handtasche durchsuchen lassen durfte, weil die Belegschaft ja alles potentielle Diebe sind, vermisse ich natürlich auch gewaltig. Gute Frage was schlimmer war: Putzen oder Verkauf? Egal, ich mach keins von beidem mehr und am Sonntag gleich garnichts!
  • Posersalami 04.09.2020 21:57
    Highlight Highlight Was haben die Hotels von Sonntagsverkauf? Glaube die, das die Leute dann in zh oder lu übernachten zum shoppen?

    Die Leute übernachten in zh wegen der Streetparade und nicht wegen der Bahnhofstrasse.
  • nichtMc 04.09.2020 21:25
    Highlight Highlight Wieso hängen alle an den alten Öffnungszeiten?
    Was bringt es, dass die meisten Geschäfte um 09:00 aufmachen und zwischen 18:00 bis 19:00 schliessen? Für einen guten Teil der Kundschaft ist das heutzutage Arbeitszeit.
    Vor 50 Jahren mag dies gepasst haben, aber heute entspricht es einfach nicht mehr den Lebensumständen.
  • DavyK 04.09.2020 21:23
    Highlight Highlight Ich arbeite im Kundendiest und Sonntag gehört nun mal auch dazu. Es muss ja nicht jeder Mitarbeiter an jeden Sonntag arbeiten. Es gibt immer einen Medienwirbel, wenn es um den Detailhandel geht, bei vielen anderen Branchen gehört das nun mal dazu. Konnte die Aufregung deswegen nie verstehen.
  • nadasagenwirjetzteinfachmal 04.09.2020 21:09
    Highlight Highlight Ach ja. Die Touristen kommen nicht, darum sollen die Geschäfte am Sonntag offen haben. Ja das scheint logisch.nicht.
  • Phrosch 04.09.2020 21:00
    Highlight Highlight Wieso sollen Sonntagsverkäufe den Tourismus retten, wenn jeder Franken nur einmal ausgegeben werden kann und vorderhand die grosse Menge Touristen gar nicht einreisen dürfen? Die Touristen, die aktuell kommen (oder als Schweizer schon hier sind), wollen gar nicht in die Städte, sondern in die Berge. Läden auch am Sonntag offen haben treibt nur die Kosten hoch, was wohl aktuell die Läden nicht stemmen können.
  • nukular 04.09.2020 20:58
    Highlight Highlight Ich frage mich eher, warum man immer noch den Sonntag als "heiligen Ruhetag" definiert...
    Klar, für Familien ish es gemütlicher wenn der eine Elternteil schon frei hat und man dann gemeinsam was unternehmen kann. Aber es gibt sicher genügend Studenten die bereit wären an einem Sonntag zu arbeiten.
    In anderen Berufsgattungen ist es auch normal wenn an einem Sonntag oder in der Nacht gearbeitet wird und dies auch in nicht "Lebensnotwendigen" Bereichen..
  • therationalist 04.09.2020 20:19
    Highlight Highlight Als ob das Shopping die Masse von Schweizer*Innen zum Übernachten in die Städte locken würden. Der grösste Teil der Bevölkerung erreicht die nächstgrössere Stadt innerhalb einer Stunde. Von den himmelhoch überzogenen Zimmerpreisen mal abgesehen (selbst jetzt noch).

    Die Forderungen von Schweiz Tourismus klingt eher danach als ob man politisch günstige Bedingungen für einen Auflockerung des Arbeitsrechts sähe.
  • In vino veritas 04.09.2020 19:19
    Highlight Highlight Besser wäre es, wieder einen Abendverkauf bis 22:00 zu lancieren, ich arbeite werktags bis etwa 18:00, da bleibt keine Zeit mehr. Und den Samstag tu ich mir nicht mehr an. So wird halt vermehrt online bestellt, seit Corona sowieso...


    Allerdings glaube ich kaum, dass die Stadthotels mehr Besucher mit Sonntagsverkäufen anlocken werden. Sollen die St. Galler in Bern einkaufen? Die Genfer in Chur? Ausserdem bieten viele Schweizer Städte kaum Attraktionen für Schweizer, für welche man unbedingt vor Ort übernachten muss. Vieles hat man an einem Tag gesehen...
  • Spitzbuab 04.09.2020 18:47
    Highlight Highlight Die würden besser Ferien in der Schweiz günstiger machen.
    Bei diesen Hotel- und Bahnpreisen kann sich ja eine Familie fast keine Ferien leisten.
    Wenns günstiger wird holt msn das dann schon via der Menge ein.
  • Tschowanni 04.09.2020 18:43
    Highlight Highlight Das muss nun wirklich nicht sein. Finde es schon übertrieben das Samstags bis 20h geöffnet ist und denke dabei ans Personal
  • El Vals del Obrero 04.09.2020 18:25
    Highlight Highlight Grundsätzlich bin ich da komplett dagegen.

    Ausser man würde es folgend regeln (auch ausserhalb Verkauf):

    Arbeit nach 19h oder vor 7h: +30% Lohn
    Arbeit nach 22h oder vor 6h: nochmals +30%
    Wochenende: +30%
    Sonntag: +30%
    Feiertag: +30%

    Das jeweils kumulativ. Wer an Weinachten, welches auf ein Wochenende fällt um Mitternacht arbeitet würde also 180% mehr Lohn bekommen.

    Aber gibt es überhaupt Leute, die ihre Ferien gerne mit EInkaufen verbringen? Kennt jemand jemanden der sagt "Ich gehe lieber nach A in die Ferien, weil der Grossverteiler dort am Sonntag offen hat"?
  • fools garden 04.09.2020 17:57
    Highlight Highlight Die Städte beleben, die Verkäufe verlagern,
    das Personal ausnützen.
  • herrkern (1) 04.09.2020 17:50
    Highlight Highlight Das ist eine uralte Forderung von Schweiz Tourismus, die jetzt in der Corona-Zeit einfach reaktiviert wird. Das kann keiner wollen. Irgendwann müssen die Leute auch mal Sonntag haben, das gehört auch zur Schweiz!
  • Autokorrektur 04.09.2020 17:45
    Highlight Highlight Ich würde mir wünschen, dass wir vom Sonntag als heiligem Ruhetag wegkommen, dabei aber das 5/2-Prinzip behalten oder sogar auf 4/3 erweitern.
  • June 04.09.2020 17:34
    Highlight Highlight Sonntagsverkäufe = Arbeitszwang am Sonntag. Gönnen wir doch diesen Personen auch freie Zeit mit ihrer Familie und Freunden und beschäftigen uns an diesem Tag doch mit den unseren ❤️ Längere Öffnungszeiten zaubern nicht mehr Menschen mit noch mehr Geld.
    • Autokorrektur 05.09.2020 10:25
      Highlight Highlight Bevor ich ein Kind hatte, war ich immer die erste, die sich für Feier- und Sonntagsarbeit gemeldet hat. Auch Nachtschichten waren immer meins. Es gibt also durchaus Leute, die das gerne machen würden.
    • June 05.09.2020 12:09
      Highlight Highlight Autokorrektur, das ist ja super schön für deine Arbeitskollegen und dich! Meine Erfahrung ist anders: sie kürzen einem unter der Woche die Schicht, um dich quasi finanziell zu zwingen am Wochenende zu arbeiten. Leider haben viele Familie und nicht die Wahl. Ausserdem sind kurze Schichten über alle Tage hinweg einfach unmenschlich. Weil bei längeren Öffnungszeiten oft weniger los und eben weniger Mitarbeiter da sind, müssen dann auch mehrere Aufgaben übernommen werden. Dies führt zu Situationen die teilweise nicht realistisch sind: gleichzeitig Kasse, auffüllen, Lager, putzen und backen.
  • Clever&Smart 04.09.2020 17:31
    Highlight Highlight Ach, der Sonntagsverkauf wird irgenwann fallen, da bin ich ziemlich sicher. Zumindest in grösseren Städten. Wir sollten sozialverträgliche Rahmenbedingungen und lückenlose Gesetze erarbeiten.
    Das könnte auch zusätzliche Jobs generieren. Da gibt es wohl aktuell einige die daran interesse haben könnten. Die Händler müssten dafür aber in Vorleistung genommen werden und die Jobs bereits schaffen schon bevor sich ein Sonntagsverkauf etabliert hat, was seine Zeit braucht.
    Die Pandemie wird uns noch länger beschäftigen. Da braucht es neue Ansätze. Aber klar, nicht auf Kosten der Arbeitnehmer !!!
  • MaskedGaijin 04.09.2020 17:30
    Highlight Highlight "...in den Schweizer Grosstädten" Bei uns gibts Grosstädte?
  • Ichweissmeinennamennichtmehr 04.09.2020 17:22
    Highlight Highlight Und was genau soll das bringen? Ich gehe Samstag nicht Schoppen, warum sollte ich es Sonntag tun?

    Man hat früher immer zuerst auf die Touristen geschaut, bringen ja auch mehr Geld ein. Jetzt sollte man die Chance nutzen und langfristig was für die einheimischen überlegen das besser als Shopping ist.
  • maylander 04.09.2020 17:00
    Highlight Highlight Ich finde lädele weder gemütlich noch entspannend, sondern vor allem stressig. Und ich bin wahrscheinlich nicht der einzige.
    Wenn die Schuhe kaputt sind gibt es ein neues Paar. Aber einfach so zum Spass Schuhe oder Kleider ansehen und anprobieren? Nein Danke. Da können die 24/7 offen haben und es wird nicht mehr gekauft.
    • Tschowanni 04.09.2020 18:44
      Highlight Highlight Es ist einfach ein notwendiges Übel, mehr nicht.
  • Grohenloh 04.09.2020 16:39
    Highlight Highlight Für Sonntagsarbeit braucht es endlich ein griffiges Arbeitsgesetz:

    Ab 20 Uhr 20% mehr Lohn / Zeitgutschrift, ab 22 Uhr 50%,
    ab 24 Uhr bis 6 Uhr 100%

    Zusätzlich Samstags 50% und
    Sonntags 100%

    Das hat die Gewerkschaftsdruckerei in Bern an der Monbijoustrasse schon in den 80er Jahren so gemacht.
    • SeboZh 04.09.2020 17:17
      Highlight Highlight Nachrarbeit gilt zum Glück bereits von 23.00-06.00 uhr. Und an Sonntagen muss der Betrieb beim Seco eine Anfrage stellen und diese gut begründen, ansonsten ist Nacht und Sonntagsarbeit in der Schweiz nicht erlaubt
    • Phrosch 04.09.2020 19:17
      Highlight Highlight Grobenloh, das griffige Arbeitsgesetz gibt es schon. Unter anderem verbietet es Sonntagsarbeit. Ausnahmen werden nur sehr restriktiv bei klar definierten Gründen bewilligt. Auch Lohnzuschläge sind definiert.
  • Mangosorbet 04.09.2020 16:36
    Highlight Highlight Ladenöffnungszeiten sollten allgemein liberalisiert werden. Weshalb darf der Coop in Engelberg am Sonntag geöffnet haben, derjenige in der Luzerner Innenstadt jedoch nicht? Beide Orte sind in meinen Augen Tourismus-Hotspots.
    Den Gewerkschaften ist es offenbar lieber, wenn die Detailhändler Personal entlassen als wenn dieses am Sonntag arbeiten muss. Eine pauschale Diskussionsverweigerung hat noch nie jemandem geholfen.
    • Garp 04.09.2020 18:02
      Highlight Highlight Es geht um Forderungen der Hotellerie, nicht von Detailhändlern. Es werden nicht mehr Touristen kommen, die Ausländer bleiben so oder so fern und sie selber sind offenbar nicht allein fähig, neue attraktive Konzepte zu bieten, dass Schweizer Lust haben auf Urlaub in den Städten.
    • who cares? 04.09.2020 20:28
      Highlight Highlight Weil kantonal geregelt.
  • nichtMc 04.09.2020 16:34
    Highlight Highlight Einfach den Montag als neuer Ruhetag definieren. Würde wahrscheinlich den meisten entgegenkommen.
    • Eidg. dipl. Tütenbauer 04.09.2020 16:46
      Highlight Highlight Umkehrung wäre mir lieber 5 Ruhetage und 2 Arbeitstage, ich will doch nicht verblöden bei der Arbeit.
    • nichtMc 04.09.2020 21:13
      Highlight Highlight Tönt auch gut. Aber eigentlich geht es um Geschäftsöffnungszeiten u d nicht um die Arbeitstage der Arbeitnehmer....
    • Autokorrektur 05.09.2020 10:27
      Highlight Highlight @nichtMc Und wer arbeitet wohl in den Geschäften, während sie geöffnet haben? 🤨
    Weitere Antworten anzeigen
  • MarGo 04.09.2020 16:31
    Highlight Highlight Nach 6 Jahren oder so, als wir das an der Urne verworfen haben, kann man ja mal wieder damit kommen...

    Ich finds hald einfach nur immer noch sch*** :)
  • t h 04.09.2020 16:19
    Highlight Highlight Auf solche Ideen können nur Menschen kommen, die keine Ahnung von Betriebswirtschaft besitzen.
    • nichtMc 04.09.2020 21:18
      Highlight Highlight Es ist also betriebswirtschaftlicher Unsinn, Geschäfte an Tagen und Zeiten zu öffnen, wo tatsächlich Nachfrage herrscht?

      Hmm, da habe ich im Studium wohl was verpasst. 🤷‍♂️
  • fidget 04.09.2020 16:18
    Highlight Highlight Ich verstehe den Sinn hinter längeren Öffnungszeiten nicht. Die Anzahl der Kunden bleibt doch an sich die gleiche, sie verteilt sich einfach über mehr Stunden. Nur weil länger offen ist, wird doch nicht automatisch mehr gekauft? Ich gehe einkaufen, weil ich etwas brauche und nicht weil die Möglichkeit besteht.
    • SeboZh 04.09.2020 17:18
      Highlight Highlight Gut, gibt heut zu tage viele Impulskäufer. Aber gebe Ihnen recht, der Effekt dürfte nach kürzester Zeit verpuffen
    • Alju 04.09.2020 19:53
      Highlight Highlight Naja, wenn jeder zur selben Zeit frei hat (Abends, Sonntag), ist das sicherlich gut.
      Wenn aber alle zur selben Zeit arbeiten, führt das dazu, dass man während der Arbeit/Pause administrative Telefongespräche erledigen muss. Es führt dazu, dass überproportional viele Menschen Samstags einkaufen gehen und die Läden unter der Woche fast leer sind.

      Es führt dazu, dass ich Samstags sowohl Haushalt (Staubsaugen gemäss Hausordnung Sonntags nicht erlaubt...ein anderes Thema) also auch Einkäufe erledigen muss
  • I_am_Bruno 04.09.2020 16:17
    Highlight Highlight Naja. Hilft weder den Gewerkschaften noch den Arbeitnehmern, wenn die Geschäfte Konkurs gehen.
    • Garp 04.09.2020 16:53
      Highlight Highlight Die Hotellerie und die hat halt nicht wirklich viel zu bieten in den schweizer Städten für Schweizer. Mach mal Familienurlaub in der Stadt im Hotel 🤦🏻‍♀️ .
  • Atavar 04.09.2020 16:10
    Highlight Highlight Macht Sinn. Wenn's länger offen hat brauche ich eine Jacke mehr und auch deutlich mehr Brote...
  • Vecchia 04.09.2020 16:06
    Highlight Highlight Die Lösung heisst also "mehr Konsum".

    Ach wäre die Virenrestistenz doch so gross wie die Lernresistenz...
    • mrmikech 04.09.2020 17:18
      Highlight Highlight Oder, weniger Konsum im Ausland und mehr hier?
  • joerckel 04.09.2020 15:59
    Highlight Highlight wie wäre es, wenn die Verantwortlichen von Schweiz Tourismus mal mehrere Sonntage hinter einer Verkaufstheke stehen würden und damit Erfahrungen sammeln könnten was es heißt, dass das Verkaufspersonal auch noch an einem Sonntag wegen mangelnder Kundschaft unnötigerweise beschäftigt werden muss. Aber auf solche Gedanken kommen diese Damen Herren wohl nicht,
    • jjjj 04.09.2020 19:38
      Highlight Highlight Huch. Das liest sich ja wie die Kommentarspalte der Zeitung mit 5 Buchstaben...
  • Scrat 04.09.2020 15:38
    Highlight Highlight Und welche Touristen sollen denn bitteschön dort einkaufen gehen? Derzeit bewegen sich die Touristenzahlen ja ziemlich auf Krebsgang.
    • Caryssia Mal'Ganis 04.09.2020 16:44
      Highlight Highlight Na wer wohl? Die Innländischen.
    • Scrat 04.09.2020 21:08
      Highlight Highlight Cool ey! Dann soll ich echt nach Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Samstag auch am Sonntag noch einmal „Lädelen“ gehen? Sonst keine anderen Hobbies? 🤦🏼‍♂️🤦🏼‍♂️🤦🏼‍♂️
    • Grohenloh 04.09.2020 21:32
      Highlight Highlight Caryssia:
      Genau! Die vom Inn-Land, also Engadiner.

      Wenn es schon keine Aussländer hat!
  • Grohenloh 04.09.2020 15:38
    Highlight Highlight Äh, das heisst Gewerkschafter...
  • Donny Drumpf 04.09.2020 15:35
    Highlight Highlight Sonntagsverkauf führt nicht zu mehr Verkäufen. Sie verteilen sich einfach etwas besser. Und der Kunde der am Donnerstagabend um 19 Uhr einkaufen würde, geht halt am Sonntag. Klar, man gewinnt vielleicht einzelne gelangweilte Familien, aber erfahrungsgemäss sind Sonntagsverkäufe nur während den Festtagen lukrativ.

    Für die Leute die arbeiten müssen ist es immer Kacke. Man nimmt diesen Menschen die Möglichkeit mit Ihren Familien/Freundem Zeit zu verbringen. Welchen sozialen Nutzen hat ein freier Dienstag, wenn sonst Niemand frei hat.
    • Froggr 04.09.2020 16:07
      Highlight Highlight Also eigentlich perfekt für im Moment oder? Bessere Verteilung klingt aufgrund Corona eigentlich sehr gut. Würde deshalb sicher Sonntagsverkäufe beibehalten oder erweitern.
    • mrmikech 04.09.2020 17:02
      Highlight Highlight Unsinn. Was du schreibst sind genau die Ängste die man in ein land wie Niederlande hatte bevor es Sonntagsverkauf gab. Dort gibt es mittlerweile schon viele Jahren Sonntagsverkauf und man kann sehen wie es funktioniert: Sonntags wird genau soviel verkauft als Samstag, viel also. Kleine Läden profitieren sehr von die Menge Menschen, genauso wie Gastro. Und viele Menschen arbeiten sehr gerne am Wochendende. Sind oft jüngere und einsteiger die sonst schwierig einen Job finden können, oder Menschen die nur 20-40% Arbeiten wollen.
    • SeboZh 04.09.2020 17:15
      Highlight Highlight Dieses Problem kennen wohl so alle Schichtarbeitende. Geht bei mir morgen und Sonntag auch wieder weiter...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gatekeeper 04.09.2020 15:29
    Highlight Highlight Dann sollte zuerst das Burnout als Krankheit und Folge solcher Forderungen/Umsetzungen anerkannt werden..

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