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Walliser Hotel sucht willige Studentin

Walliser Hotel sucht «willige Studentin» – wir haben mal nachgefragt 🧐

08.02.2019, 10:2001.04.2019, 14:42

«Im Hotel-Restaurant Rarnerhof wird gesucht! [...] 1 junge, willige Studentin», so lautet ein Stelleninserat, das am 7. Februar im «Walliser Boten» gedruckt wurde.

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Bereits sind einige User in den sozialen Medien über das Inserat gestolpert – und stören sich an der eigenwilligen Formulierung. Auf Anfrage von watson beschwichtigt das Hotel Rarnerhof. Man suche eine junge Frau, die motiviert ist und Lust hat im Service zu arbeiten. «Wir sind keine Puffbar, sondern ein seriöses Hotel und Restaurant», so die Hotelbesitzerin.

Dass man spezifisch nach einer jungen Frau Ausschau halte, liege an der Dorfmentalität. «Wissen Sie, ich würde auch gerne einen Mann anstellen, aber die Restaurantgäste fragen mich dann immer, ‹hast du keine Frau gefunden?›», so die Besitzerin.

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Ihr sei nicht bewusst gewesen, dass das Wort «willig» womöglich falsche Assoziationen auslösen könne. Da Französisch ihre Muttersprache sei, habe sie darauf gezählt, dass das Korrektorat des «Walliser Boten» allfällige Fehler korrigiere.

Beim Korrektorat der Mengis Druck und Verlag AG, die unter anderem für den «Walliser Boten» Inserate bucht, ist man sich keiner Schuld bewusst. Es sei an erster Stelle immer der Auftraggeber, der das Wording der Inserate bestimme. «Etwas im Inserat zu ändern, ist immer heikel, da es dann für den Auftraggeber nicht mehr stimmen könnte», so eine Korrektorin.

Die Hotelbesitzerin will zukünftige Fauxpas vermeiden. Kommenden Samstag, wenn das Inserat erneut erscheint, wird das Wort «willig» durch «motiviert» ersetzt. (ohe)

Seehund schlägt Kajaker mit Tintenfisch

Video: watson/Emily Engkent
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Bund hält 1,25 Millionen Franken für Ärzte ohne Grenzen zurück – die Sonntagsnews
Der Bund hat wegen eines Missbrauchsskandals 1,25 Millionen Franken für Ärzte ohne Grenzen zurückgehalten. Zudem schliesst Lindt-Präsident Ernst Tanner einen Rücktritt vorerst aus. Das und mehr findet sich in den Sonntagszeitungen.
Der Bund hat laut der «NZZ am Sonntag» wegen eines Missbrauchsskandals in Tschad eine Zahlung von 1,25 Millionen Franken an Ärzte ohne Grenzen zurückgehalten. Das Hilfswerk habe die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) nicht rechtzeitig über das Ausmass der sexuellen Ausbeutung geflüchteter Frauen und Mädchen durch eigene Mitarbeiter informiert. Eine interne Untersuchung habe 59 Vorwürfe ergeben und zur Entlassung von 18 Mitarbeitern geführt. Sechs davon seien bei der Schweizer Sektion angestellt gewesen. Obwohl die Deza bereits im November 2024 erste Hinweise erhalten habe, sei ihr das volle Ausmass erst durch Medienberichte im Juni 2026 bekannt geworden. Ärzte ohne Grenzen habe damit laut dem Aussendepartement seine vertragliche Meldepflicht verletzt. Die NGO räume ein, die Erkenntnisse nicht früh genug offengelegt zu haben. Der Bund prüfe weitere Sanktionen und eine externe Untersuchung. Ab 2027 würden zudem die Meldepflichten für sämtliche Schweizer NGO-Partner verschärft.
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