DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

154'000 Stimmberechtigte können ab 2017 per Mausklick abstimmen



Ab dem Urnengang vom 12. Februar 2017 können rund 97'000 in der Schweiz wohnhafte und 57'000 im Ausland lebende Stimmberechtigte per Mausklick abstimmen. Der Bundesrat hat fünf kantonale Gesuche für die nächsten zwei Jahre genehmigt.

Sicht auf das Bundeshaus mit dem dahinterliegenden Staenderatssaal, an der Wintersession der Eidgenoessischen Raete, am Mittwoch, 30. November 2016, in Bern. Die kleine Kammer debattiert zum Auslaendergesetz und der Steuerung der Zuwanderung und Vollzugsverbesserungen bei den Freizuegigkeitsabkommen. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Per Mausklick ins Bundeshaus: Ab 2017 soll dies 154'000 Schwizern möglich gemacht werden. Bild: KEYSTONE

Die elektronische Stimmabgabe bei eidgenössischen Vorlagen ist demnach in den Kantonen Bern, Luzern, Basel-Stadt, Neuenburg und Genf möglich, wie die Regierung am Freitag mitteilte. Bereits bewilligt hatte sie im vergangenen Jahr E-Voting-Versuche im Kanton Freiburg.

Auslandschweizer, die in diesen Kantonen heimatberechtigt sind, dürfen per Mausklick ihre Stimme abgeben. Ferner können bis zu 30 Prozent der Neuenburger und Genfer Stimmberechtigten über das Internet an einem eidgenössischen Urnengang teilnehmen. Stimmberechtigte mit einer Behinderung, die in Basel-Stadt wohnhaft sind, haben nach einer Anmeldung ebenfalls diese Möglichkeit.

Demnächst könnte das E-Voting auch in St.Gallen ausgebaut werden. Bisher war das Abstimmen per Mausklick nur für St.Gallerinnen und St.Galler im Ausland möglich. Vor einem Monat hatte der Kanton einen wichtigen Grundsatzentscheid gefällt und sich für das Genfer E-Voting-System entschieden. Dieses dürfte im Laufe des nächsten Jahres eingeführt werden.

Zwei Modelle

Bei der elektronischen Stimmabgabe kommen zwei verschiedene Modelle zum Einsatz: Genf wird sein eigenes System einsetzen. Auf dieses setzen auch Bern, Luzern, Basel-Stadt und vielleicht bald St. Gallen. Der Kanton Neuenburg wird das System der Post verwenden. Dieses kommt auch in Freiburg zum Einsatz.

Vor jedem Urnengang werde die Bundeskanzlei prüfen, ob die Bedingungen für den Einsatz der elektronischen Stimmabgaben in den gesuchstellenden Kantonen noch erfüllt seien und entsprechend eine Zulassung erteilen, heisst es in der Mitteilung.

Ambitiöses Ziel

Bevor elektronische Abstimmungen in der Schweiz eingeführt werden können, müssen sie stets hohen Sicherheitsansprüchen genügen. Daran scheiterte zuletzt das gemeinsame E-Voting-Projekt von neun Kantonen für die nationalen Wahlen 2015.

Der Bundesrat hatte eine Lücke beim Schutz des Stimmgeheimnisses geortet und dem System des Konsortiums im August 2015 die Zulassung für die eidgenössischen Wahlen verweigert. Darauf löste sich das Konsortium auf. Diesem hatten die Kantone Graubünden, Glarus, St.Gallen, Thurgau, Zürich, Schaffhausen, Aargau, Solothurn und Freiburg angehört.

Der Bundesrat legt nach eigenen Angaben «besonderes Augenmerk» auf Vote électronique. Sein Ziel ist es, dass bis zu den nächsten nationalen Wahlen 2019 zwei Drittel der Kantone «die elektronische Stimmabgabe flächendeckend für alle Stimmberechtigten einführen» sollen. (sda)

Die Schweiz ... mal anders

Schweizer Gerichte, die die Welt nicht versteht

Link zum Artikel

Mond-Nazis waren gestern – hier kommen die SPLATTER-SCHWEIZER!

Link zum Artikel

Dieses Land ist SOWAS VON merkwürdig! Was Ausländern in der Schweiz am Leben unter Eidgenossen auffällt

Link zum Artikel

11 «Swiss»-Produkte, die unschweizerischer gar nicht sein könnten 

Link zum Artikel

«Why do Swiss people have big noses?» – und andere wichtige Internet-Fragen zu der Schweiz

Link zum Artikel

11 unübersetzbare schweizerdeutsche Wörter, die total verheben, imfall

Link zum Artikel

28 Schweizer Dinge, über welche sich Touristen wundern – die für uns aber völlig normal sind

Link zum Artikel

Erstaunliche Fakten über die Schweiz, die du kennen solltest

Link zum Artikel

Du weisst, dass du im gehobenen Mittelstand der Schweiz angekommen bist, wenn du ...

Link zum Artikel

23 Sätze, die du in der Schweiz nie hören wirst

Link zum Artikel

13 Sätze, die Schweizer in den Ferien nicht mehr hören können

Link zum Artikel

«Finken! Überall FINKEN!!» – Was Ausländern am Leben in der Schweiz auffällt – Teil II

Link zum Artikel

25 Schweizer Menüs aus deiner Jugend, die deine Kinder schon nicht mehr kennen werden

Link zum Artikel

«Das geht eindeutig zu weit!» – so lacht die Welt über die Schweiz 

Link zum Artikel

Bünzli-Test! Welche dieser 11 Schweizer Marotten hast du auch?

Link zum Artikel

Zum RS-Beginn: Von Curry bis Militärschoggi – 12 Armee-Rationen im Direktvergleich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Wenn Influencer Fake News verbreiten – und damit Tausende erreichen

Der Berner Gabirano Guinand erlangte als Comedian nationale Bekanntheit. Nun füttert er seine Follower vorwiegend mit Verschwörungserzählungen und pseudowissenschaftlichen Gesundheitstipps. Ein Medienpsychologe rät jugendlichen Fans, kritisch zu bleiben.

Der Berner Gabirano Guinand, 22 Jahre alt, ist ein sympathischer junger Mann, mit viel Witz und ursprünglich grossen Plänen. Vor einem Jahr sagte er im Interview mit watson, irgendwann wolle er im ausverkauften Hallenstadion auftreten. Die Chance, dass er den Durchbruch auf der Bühne schaffen könnte, stand damals gut. Gabirano hatte sich in jüngeren Jahren mit lustigen Kurzvideos im Internet eine beachtliche Fan-Basis aufgebaut und war daran, sich als ernstzunehmender Comedian einen Namen …

Artikel lesen
Link zum Artikel