Schweiz
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Tabakbranche stoppt Verkauf von E-Zigis an Teenies

Wegen einer Gesetzeslücke dürfen nikotinhaltige E-Zigaretten in der Schweiz ganz legal an Minderjährige verkauft werden. Nun krebsen die Zigihändler zurück. 



Jugendliche lieben Juul. Das «iPhone der E-Zigis» wird auf Instagram gehypt und könnte bald in der Schweiz verkauft werden – wegen einer Gesetzeslücke auch an Minderjährige. 

Wohl nicht zuletzt wegen des Juul-Booms haben Schweizer Tabakhersteller und -Händler am Dienstagnachmittag einen Selbstregulierungskodex unterzeichnet, wie watson erfahren hat. Bereits ab 1. Oktober werden keine E-Zigis mehr an Teenager verkauft. 

Mit an Bord sind etwa Coop, Lidl, Denner, Valora sowie die grossen Tabakfirmen wie Philipp Morris und JTI. Die Unternehmen verzichten zudem auf Werbung, die sich speziell an Minderjährige richtet. 

«Diese freiwillige Einschränkung genügt nicht», sagt der Zuger FDP-Ständerat Joachim Eder zu watson. Es brauche ein Verbot für den Verkauf an Jugendliche dieser «offensichtlich coolen» E-Zigi-Produkte. 

Abhilfe schaffen soll das neue Tabakproduktegesetz. Bis dieses in Kraft tritt, dauert es aber noch Jahre. 

Schweiz übernimmt EU-Richtlinien

E-Zigaretten , die Nikotin enthalten, waren bislang in der Schweiz verboten. Da die Schweiz EU-Richtlinien übernommen hat, wären sie theoretisch seit April auch in der Schweiz legal. Und unterliegen nicht dem Jugendschutz. Wegen des Kodex werden die Teenies künftig trotzdem keine Zigis kaufen können.

«Es ist bemerkenswert, dass die Branche innerhalb von nur fünf Monaten einen Weg zur Selbstregulierung gefunden hat», so ein Geschäftsleitungsmitglied von JTI Tabacco zu watson.

Schweizer Studie will Folgen von Vaping herausfinden

Video: srf

watson-User kritisieren Falschmeldung über E-Zigis

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