Schweiz
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Tiefer Fall: Fast-Bundesrat Pierre Maudet hat schon wieder Ärger mit der Justiz 



Um den Genfer Staatsrat Pierre Maudet wird es nicht ruhig: Der Regierungsvertreter soll einer Bar auf nicht ganz legale Weise zur Eröffnung verholfen haben.

Das Lokal mit Namen «L'Escobar» habe über ein unvollständiges Dossier verfügt. Die Genehmigung, seine Türen zu öffnen, habe es 2017 dennoch erhalten – nachdem Maudet eingegriffen habe, berichtet die Zeitung Tribune de Genève am Freitag. Maudet und seinem ehemaligen Mitarbeiter Patrick Baud-Lavigne drohe nun ein Verfahren wegen Amtsmissbrauch, schreibt die Zeitung weiter. 

Die heute geschlossene Bar ist bereits mehrfach im Zuge des Skandals um die Abu-Dhabi-Reise von Maudet genannt worden. Finanziert wurde «L'Escobar» nämlich unter anderem vom Unternehmer Antoine Daher, der auch an der Organisation der Skandal-Reise beteiligt war. Daher soll ausserdem für einen Teil der Kosten für Maudets Geburtstagsparty in «L'Escobar » aufgekommen sein. 

Der Anwalt von Patrick Baud-Lavigne bestreitet jede unrechtmässige Einmischung seines Mandanten. Die Anwälte von Pierre Maudet und Antoine Daher konnten nicht erreicht werden. (kün) 

Ruth Leuthard redet über den Rücktritt ihrer Tochter

Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • rundumeli 05.10.2018 21:53
    Highlight Highlight zeigt der fall maudet exemplarisch die vierte macht ... und der fall kavanaugh schmerzlich den fail derselben!
  • Don Alejandro 05.10.2018 21:36
    Highlight Highlight Ich empfehle jedem die letzte Rundschau zu sehen. Maudet's Politkarriere ist im Eimer und dies zu Recht.
  • satyros 05.10.2018 20:51
    Highlight Highlight Man erinnere sich: Die SP-Fraktion hat dem bei der letzten Bundesratswahl gegenüber einer qualifizierten Frau den Vorzug gegeben.
    • Anna Landmann 05.10.2018 21:10
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