Schweiz
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Hans Grunder (BDP/BE) aeussert sich zur Debatte ueber die Umsetzung der Zweitwohnungsinitiative am Dienstag, 3. Maerz 2015, im Nationalrat in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Hans Grunder zieht sich aus der Politik zurück. Bild: KEYSTONE

Erst SVP-Politiker, dann BDP-Gründungspräsident – Hans Grunder verabschiedet sich



Der Berner BDP-Nationalrat Hans Grunder tritt einem Interview zufolge nach zwölf Jahren am Ende der Legislatur zurück. Der heute 62-jährige Gründungspräsident der Bürgerlich-Demokratischen Partei will Abschied von der Politik nehmen.

«Im Herbst ist es allerhöchste Zeit, dass ich das Bundeshaus verlasse», sagte der Beratungsunternehmer in einem Interview mit dem «SonntagsBlick». Vor einigen Jahren forderte er selbst eine Amtszeitbeschränkung von zwölf Jahren für Parlamentarier. «Ich habe diese Legislatur nur absolviert, weil meine Partei sich vor vier Jahren in Schieflage befand.»

Martin Landolt President PBD Suisse, parle lors de la 1ere assemblee des delegues 2019 du Parti Bourgeois-Democratique Suisse, PBD, BDP, ayant pour but de formuler des recommandations de vote et de preciser leur position sur l’accord-cadre avec l’Union europeenne, ce samedi, 12 janvier 2019, au Parc Hotel a Fribourg. (KEYSTONE/Adrien Perritaz)

Martin Landolt Bild: KEYSTONE

Grunder wurde als Vertreter der SVP 1999 ins Berner Kantonsparlament gewählt. 2007 wurde er Nationalrat. Die rechtskonservative Linie des Zürcher SVP-Flügels behagte Grunder aber immer weniger. So gehörte er im November 2008 zu den Mitbegründern der BDP. Bis 2012 war Grunder BDP-Parteipräsident. Sein Nachfolger wurde Martin Landolt.

Der Politiker, der bereits zwei Schlaganfälle erlitten hat, hatte im vergangenen Dezember angekündigt, sich per März 2019 aus dem von ihm geschaffenen und heute zum Energiekonzern BKW gehörenden Vermessungs-Ingenieurunternehmen Grunder zurückzuziehen. Er gründete laut eigenen Angaben eine Beratungsgesellschaft. Grunder wohnt in Rüegsau, hat fünf Kinder und einen Enkel. Er betreibt ausserdem eine Pferdezucht mit 25 Tieren.

Werner Luginbuehl, conseiller d'Etat BE, parle lors de la 1ere assemblee des delegues 2019 du Parti Bourgeois-Democratique Suisse, PBD, BDP, ayant pour but de formuler des recommandations de vote et de preciser leur position sur l’accord-cadre avec l’Union europeenne, ce samedi, 12 janvier 2019, au Parc Hotel a Fribourg. (KEYSTONE/Adrien Perritaz)

Werner Luginbühl Bild: KEYSTONE

Die BDP Schweiz verfügt derzeit über sieben Sitze im Nationalrat sowie über einen Sitz im Ständerat. Vier der Parlamentarier stammen aus dem Kanton Bern. Der amtierende Berner BDP-Ständerat Werner Luginbühl verzichtet auf eine erneute Kandidatur. Ins Rennen im Herbst steigt stattdessen Regierungsrätin Beatrice Simon. Ihre Kandidaten für die National- und Ständeratswahlen nominiert die Berner BDP offiziell am 27. Februar. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Chatzegrat Godi 17.02.2019 10:49
    Highlight Highlight BDP mit oder ohne Grunder = no futur Partei!
    Der Rücktritt ist schon lang fällig. Erstens wegen der Gesundheit und zweitens wegen seiner Windfahnenpolitik. Ausserdem war er einer der Drahtzieher der Affäre Wiedmer - Schlumpf. Zudem was hat er für seine Region im unteren oder oberen Emmental erreicht? Praktisch gar nichts!
    • Dr. Fadegrad 17.02.2019 15:30
      Highlight Highlight Ja, so ist es. Windfahnenpolitik und Demokratiebestatter.
    • leroy 17.02.2019 15:43
      Highlight Highlight Wieso Demokratiebestatter, Dr. Fadegrad?
    • Fabio74 17.02.2019 18:31
      Highlight Highlight Welche Affäre konkret? Dass Widmer-Schlumpf sich erdreistete eine demokratische Wahl anzunehmen? Und so den unfähigen Bundesrat und immer noch Parteibesitzer abservierte?
      Demokratie ist mühsam wenn es nicht ins Weltbild passt.

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