Schweiz
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ARCHIV -- ZUR AUFHEBUNG DER IMMUNITAET DES GENFER STAATSRAT PIERRE MAUDET DURCH DAS KANTONSPARLAMENT AM DONNERSTAG, 20. SEPTEMBER 2018, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG -- Pierre Maudet, Councillor of the Geneva State, is pictured on the Bombardier CS300 aircraft from Swiss International Air Lines, during an official inauguration in Geneva, Switzerland, Wednesday, June 14, 2017. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Pierre Maudet will unter keinen Umständen zurücktreten. Bild: KEYSTONE

Maudet tritt «aus Respekt vor seinen Wählern» nicht zurück – und greift Petra Gössi an



Trotz Lügenvorwurfs und Strafverfahren hat sich der Genfer Regierungsrat Pierre Maudet (FDP) in Interviews mit der «SonntagsZeitung» und «Le Matin Dimanche» erneut gegen einen Rücktritt gewehrt. «Ich muss als Politiker zwar vorbildlich, aber nicht unfehlbar sein.»

Die Genfer Staatsanwaltschaft leitete gegen den freisinnigen Juristen im August 2018 ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Vorteilsannahme ein. Die Ermittlungen gegen den inzwischen wegen der Affäre teils entmachteten Regierungsrat stehen im Zusammenhang mit einer 50'000 Franken teuren Luxusreise nach Abu Dhabi im Jahr 2015.

«Wer Demokratie und Rechtsstaat ernst nimmt, tritt auch aus Respekt vor seinen Wählern nicht einfach zurück, bevor ein Urteil vorliegt», sagte der 40-jährige Ex-Bundesratskandidat. Die Politik habe Leute nötig, die bereit und fähig seien, harte Auseinandersetzungen zu führen.

Parteipraesidentin Petra Goessi, lacht an der Delegiertenversammlung der Freisinnig Demokratischen Partei der Schweiz, FDP, in Biel am Samstag, 12. Januar 2019. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Petra Gössi. Bild: KEYSTONE

Maudet kritisierte in den Interviews Parteipräsidentin Petra Gössi, die seit längerem seinen Rücktritt fordert. Durch ihre Rücktrittsforderung sei «der Eindruck entstanden, die Partei lasse seine Gewählten bei den ersten Schwierigkeiten gleich fallen». Die Partei solle ihre Politiker stützen, bis eine allfällige Schuld erwiesen sei.

Seine Partei solle das Problem nicht noch grösser machen, indem sie sich dauernd mit ihm und seinem Fall beschäftige, sagte der dreifache Familienvater. «Wie gross wäre der Schaden, wenn ich in sechs Monaten freigesprochen werde, und die Partei hätte mich zum Rücktritt gezwungen?»

«Nichts Strafbares gemacht»

Maudet kritisiert, dass man ihn nach zwölf Jahren in der Regierung jetzt bloss an einer falschen Einschätzung und einer Lüge messe. «Ich habe gelogen, und die Reise in die Emirate hätte ich nie annehmen sollen. Und natürlich hat meine Glaubwürdigkeit gelitten. Aber ich habe meiner Meinung nach nichts Strafbares gemacht.» Maudet bekräftigte in den Interviews, dass er zurücktrete, falls er rechtskräftig verurteilt werden sollte.

Während die FDP Schweiz weiterhin den Rücktritt des Genfer Staatsrats fordert, stellte sich die zerstrittene Genfer Kantonalpartei hinter Maudet. Die Mitglieder sprachen ihm am Dienstag an einer ausserordentlichen Versammlung mit 341 Ja- zu 312 Neinstimmen bei 56 Enthaltungen das Vertrauen aus. Parteipräsident Alexandre de Senarclens, der auf Maudets Rücktritt hingewirkt hatte, will wegen des Votums zurücktreten. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 21.01.2019 11:21
    Highlight Highlight Er will einfach seine Rente. Wir müssen aufhören den Politikern so viel Geld zu geben.
  • gubster 21.01.2019 02:54
    Highlight Highlight Wo war denn der Respekt vor den Wählern bei der Luxusreise oder bei den Lügenstatements? Kaufe ich ihm jetzt leider nicht mehr ab.
  • neutrino 20.01.2019 19:17
    Highlight Highlight Ich bin überhaupt kein FDP-Fan - aber trotzdem: es geht um ein Delikt mit mittelmässigem Unrechtsgehalt, welches eventuell begangen wurde.

    Es gab diverse Politiker zB. die massiv alkoholisiert Auto gefahren sind - das find ich massiv verwerflicher. Zum Teil Bundespolitiker, die immer noch im Amt sind.
  • Makatitom 20.01.2019 18:42
    Highlight Highlight Cool, die Neolibertären zerfleischen sich selber, die Nationalblocheristen sind auf dem sinkenden Ast und die scheinheiligen Wendehälse sind schon länger am serbeln, das gibt doch Hoffnung
  • Pointer 20.01.2019 16:38
    Highlight Highlight Wird Zeit, dass Politiker höchstens den Medianlohn und die entsprechende Rente erhalten.
    • Radesch 20.01.2019 16:58
      Highlight Highlight Netter Gedanke, aber dann erhöht sich die Korruptionswahrscheinlichkeit und kompetente Leute für eine Regierung zu finden wird dann auch schwer

      Politiker verdienen nicht so unheimlich viel. Gerade Regierungsrat ist ein 100% Job.
    • Pointer 20.01.2019 17:05
      Highlight Highlight Ein politisches Amt sollte man nicht wegen dem Lohn und allfälligem Ruhegehalt antreten.
      Ein zu hoher Lohn entfremdet die Politiker zudem eher von den Bürgern.
    • Fabio74 20.01.2019 17:05
      Highlight Highlight Und dann was?
    Weitere Antworten anzeigen
  • DocShi 20.01.2019 14:58
    Highlight Highlight Det Herr vergisst wohl das wir nicht nur Wähler sind sondern auch sein Arbeitgeber!
    Politisch weg mit ihm!
  • jupididi 20.01.2019 14:26
    Highlight Highlight Das ist Skandalös, aber irendwie bewundere ich den Typ. Hat die halbe Schweiz gegen sich, zieht sein ding aber Trozdem durch.
  • honesty_is_the_key 20.01.2019 14:25
    Highlight Highlight Ich war noch nie der FDP besonders zugeneigt, aber jegliche Sympathie die ich für die Partei hatte wurde mir von Herrn Maudet wirklich total vermiest. Wirklich äusserst peinlich und respektlos was er hier abzieht. Ich kann nicht verstehen warum so ein Mensch im Amt bleiben darf, und dann bis an sein Lebensende eine fette Rente kassieren darf (denn nur darum geht es ihm ja ganz offensichtlich).
  • TanookiStormtrooper 20.01.2019 14:14
    Highlight Highlight FDP in Reinkultur. An sich selber denken und es so verkaufen, dass man dabei was gutes tut. Bleibt zu hoffen, dass der Wähler in Genf sich beim nächsten mal daran erinnert. Maudet wird es aber nicht stören, frei nach dem Neo-Liberalen Motto: "Nach mir die Sintflut."
    • Gubbe 20.01.2019 14:26
      Highlight Highlight Jeder Politiker der es wie Maudet nach oben geschafft hat, denkt zuerst an sich. Da spielen parteipolitische Gedanken keine Rolle mehr. Leider.
  • g0ldrake 20.01.2019 13:53
    Highlight Highlight Wow, dass nenne ich echte Faktenresistenz!
  • Christian Mueller (1) 20.01.2019 13:30
    Highlight Highlight Er sollte aus Respekt vor seinen Nicht-Wählern zurücktreten. Das wäre übrigens die Mehrheit...
  • infomann 20.01.2019 13:04
    Highlight Highlight Respekt vor dem Wählern, zum lachen.
    Wenn er Respekt vor den Wählern hätte, hätte er einiges nicht gemacht.
    Ich denke das Geld hält ihn im Amt.
  • Linus Luchs 20.01.2019 12:38
    Highlight Highlight Es gibt Menschen, die haben eine so dicke Haut, dass sie keine Rückgrat brauchen. Maudet zum Beispiel.
    • g0ldrake 20.01.2019 14:55
      Highlight Highlight Bester Kommentar.
  • Ohniznachtisbett 20.01.2019 12:38
    Highlight Highlight Es ist beängstigend, was für ein Verständnis von Rechtstaatlichkeit und Demokratie hier alle empörten haben. Solange er nicht rechtskräftig verurteilt ist, gibt es in der Tat keinen Rücktrittsgrund. Es gilt die Unschuldsvermutung. Wird er freigesprochen und bleibt im Amt, obliegt es dem Wähler, ihn Ende Legislatur wiederzuwählen oder eben nicht.
    • Francis Begbie 20.01.2019 12:59
      Highlight Highlight Nur weil es wohl nicht illegal ist ein solch teures Geschenk anzunehmen, heisst dies noch lange nicht, dass es nicht extrem verwerflich ist. Wer dies nicht erkennt wird wohl selbt korrupt sein.
    • losloco 20.01.2019 13:30
      Highlight Highlight Das er evtl nichts Strafbates gemacht hat mag stimmen. Jedoch gibt er selber zu gelogen zu haben.
      Sorry, er wurde gewählt! Er hat gelogen somit ist er unglaubwürdig geworden und schlimner, dass Vertruen der Bürger mit Füssen getreten.
  • Pafeld 20.01.2019 11:33
    Highlight Highlight Wow, ein echter FDPler. Falsch ist nur, was auch wirklich strafbar ist. Moral ist für Leute, die kein Geld verdienen wollen. Aus Respekt vor seinen Wählern sollte er umgehend zurücktreten. Dass er gelogen hat, ist nämlich bereits erwiesen. Und einen Lügner haben seine Wähler ganz bestimmt nicht mit Absicht gewählt.
  • In vino veritas 20.01.2019 11:31
    Highlight Highlight Ich hoffe, dass sich die Gesetze in sachen Amtsenthebung ändern, so dass wir von ihm immerhin etwas gelernt haben. Ausserdem braucht es eine Initiative, die die Löhne begrenzt und die Extra-Renten abschaft. Schliesslich kann er von seinem fürstlichen Gehalt gut etwas in die BVG zahlen und gegebenenfalls zusätzliche Investments tätigen!
  • Ueli Blocher 20.01.2019 10:46
    Highlight Highlight Sorry, Maudet Aussagen sind Realitätsfern!
    Wenn man seinen Wählern Verpflichtet ist, kann ja egal was man tut ja nie zurück treten! Echt Nie! Man kann also nur Abgewählt werden, alle 4 Jahre! Na dass nenn ich mal ein Freipass zu allen Schandtaten! Herr Maudet, Ihr Verhalten deutet sehr stark auf Bereicherung. Eine "nur" 50 000 Fr. Reise, und Sie sehen nicht das er Problematisch ist? Sie lassen sich von einem Unterstützer Komitee die Partei Abgaben Bezahlen ca. 20 000 pro J. und eine fette Geburtstagsparty. Und sehen nichts falsches? Ihnen geht es nicht um Wähler sondern nur um sie selber!
  • murrayB 20.01.2019 10:23
    Highlight Highlight Herr Maudet, wie wollen sie noch Zeit für die Amtsgeschäfte haben, wenn sie sich auf den Prozess fokussieren müssen?

    Man tritt zurück um aus den Medien zu sein und sich auf den Prozess zu konzentrieren!

    Wenn das ganze vorbei ist und keine Verurteilung erfolgt können Sie eine wiederholte zur Verfügungstellung zur Wahl ja überlegen...
  • derEchteElch 20.01.2019 10:07
    Highlight Highlight „Ich muss als Politiker zwar vorbildlich, aber nicht unfehlbar sein.“

    Eifach nur Mänsch, us Knoche und Fleisch - Bligg

    „...bis eine allfällige Schuld erwiesen sei.“

    Da hat der Herr nicht unrecht. Viel zu früh schiessen sich andere Politiker und vor allem Medien auf Personen ein, ohne dass überhaupt eine erste (nicht rechtskräftige) Verurteilung vorliegt.

    Nur weil die Staatsanwaltschaft ermittelt hat dies noch nichts zu bedeuten. Lasst uns doch abwarten und später urteilen...
    • wasps 20.01.2019 11:27
      Highlight Highlight Er hat aber zugegeben, gelogen zu haben. Was die bezahlte Reise betrifft. Das nennt man Korruption.
    • Arneis 20.01.2019 11:36
      Highlight Highlight Es ist nicht was ihm vorgeworfen wird, es sind seine ewig neuen Lügen die so nicht gehen.
    • _kokolorix 20.01.2019 11:37
      Highlight Highlight Maudets Fehler war, sich mehrfach ertappen zu lassen und es mit Lügen zu vertuschen.
      Wie viele Vergehen hat er sich in den vergangenen 12 Jahren schon zuschulden kommen lassen, ohne dass es jemand öffentlich machte? Wir wissen es nicht.
      Vertrauen ist der Grundstein für die Demokratie, und dieses Vertrauen hat Maudet in 2 Fällen nachweislich missbraucht um sich persönlich zu bereichern, unabhängig ob er Verurteilt wird oder nicht
    Weitere Antworten anzeigen
  • Resche G 20.01.2019 09:56
    Highlight Highlight Wieseo haben eigentlich Angestellte der Kantone und des States häufig solche eigenen Rentenkonstrukte? Wieso nicht AHV und BVG wie alle anderen auch?
    • Asmodeus 20.01.2019 10:08
      Highlight Highlight Wird Zeit, dass mal eine Initiative gestartet wird um diese Renten abzuschaffen.
    • P. Silie 20.01.2019 11:59
      Highlight Highlight ..dass ich mal mit Asmofeus übereinstimmen würde...
    • victoriaaaaa 20.01.2019 12:29
      Highlight Highlight Dann stünde es vielleicht auch um unsere AHV besser...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Frausowieso 20.01.2019 09:41
    Highlight Highlight Diese Wähler würden ihn wohl kaum wieder wählen.
  • Astrogator 20.01.2019 09:39
    Highlight Highlight Ein durch und durch korrupter Politiker in der FDP ist erstaunt darüber, dass die Parteipräsidentin seinen Rücktritt fordert. Und ich kann ihn verstehen, in meiner Wahrnehmung ist er der perfekte Repräsentant dieser abgewirtschafteten, einst so stolzen und staatstragenden Partei.
    • P. Silie 20.01.2019 12:02
      Highlight Highlight Die Parteizugehörigkeit ist irrelevant! Maudet gehört schnellstmöglich vor Gericht um a) weiteren finanziellen Schaden zu vermeiden und b) den Glauben in die Politik nicht noch weiter zu verlieren.
  • Fairness 20.01.2019 09:38
    Highlight Highlight Die Renten der Politiker gehören dringendst reformiert und denjenigen von uns allen angepasst. Fertig Sonderbehandlung. Bekommen ja nach Abwahl oder Rücktritt genügend gutbezahlte Mandate zugeschanzt.
    • Francis Begbie 20.01.2019 11:35
      Highlight Highlight Bundesräte bekommen die Rente beispielsweise nur, wenn ihr Einkommen danach tiefer liegt.
    • _kokolorix 20.01.2019 11:42
      Highlight Highlight Das ist der falsche Ansatz. Wenn die Einkommen und Renten der Politiker nicht mehr für ein anständiges Leben reichen, dann kriegen wir nur noch korrupte Politiker.
      Wir sollten das Zuschanzen von Mandaten unterbinden um die legale Korruption etwas einzudämmen.
    • rodolofo 20.01.2019 11:43
      Highlight Highlight Wie wär's zusätzlich noch mit Sozialdetektiven?
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 20.01.2019 09:16
    Highlight Highlight ...
    Gleichzeitig findet eine Abrechnung zwischen verschiedenen Macht-Cliquen innerhalb des Freisinns statt.
    Maudet, der einen weltoffeneren und sozialeren "Linksfreisinn" verkörpert, erfrechte sich, den Kandidaten des "Rechtsfreisinns", Cassis, bei der Bundesrats-Wahl herauszufordern!
    Von der weiblichen Alibi-Kandidatin Mauret ging damals keine Gefahr aus. Aber Maudet hätte den geplanten Rechtsrutsch im Bundesrat nachhaltig durchkreuzen können!
    Ähnlich wie Nationalbank-Chef Hildebrandt ist nun aber der Hoffnungsträger einer moderneren FDP über seine welsche Lockerheit gestolpert.
    Schade!
  • Lästermaul 20.01.2019 09:10
    Highlight Highlight Typisch genfer Politsumpf... 🤑
    • Fairness 20.01.2019 09:35
      Highlight Highlight Genfer? Eher der Normalzustand.
    • Lästermaul 20.01.2019 10:03
      Highlight Highlight Nur in Genf wohl offensichtlich vermehrt.
  • rodolofo 20.01.2019 09:08
    Highlight Highlight Der Fall Maudet wird zunehmend interessant, wie in einem Krimi!
    Erstens zeigt Maudet beispielhaft, wie versiert Politiker darin sind, alles so zu drehen und zu wenden, dass es ihren Interessen dient:
    "Aus Respekt vor der Wählerschaft weiter dem Staate dienen..."
    So ein Quatsch!
    Maudet will sich einfach über die Ziellinie retten, wo für ihn eine lebenslange Pension winkt!
    Das ist schliesslich mehr als eine Gratis-Luxusreise nach Abu Dabi. Also lohnt sich doch ein letzter Effort von einigen Monaten Widerstand gegen die nationale FDP-Parteileitung!
    ...
  • Pasch 20.01.2019 09:04
    Highlight Highlight Es kann doch nicht sein, dass wenn ein Politiker gegen die Compliance-Regeln eines gesamten Landes verstösst, man diesen nicht in den politischen Mülleimer werfen kann. Unfassbare Zustände hier bei uns.
  • Herr Jodok 20.01.2019 08:51
    Highlight Highlight Ein absoluter Skandal! Jeder normale Arbeiter würde fristlos entlassen. Herr Maudet winkt hingegen eine lebenslange Rente, bezahlt durch Steuergelder...
  • Klaus07 20.01.2019 08:49
    Highlight Highlight Wenn es Maudet nicht um seine Rente geht, sondern um die Partei oder die Wähler, sollte er aus Respekt zu seinen Wählern, seine zukünftige Rente vollumfänglich einem guten Zweck Spenden.
  • Magnum44 20.01.2019 08:47
    Highlight Highlight Gut, dass die Schweiz föderalistisch ist, so brauchen uns solche Spässe aus Genf fast nicht zu kümmern.
    • P. Silie 20.01.2019 12:06
      Highlight Highlight Zum Glück hat Genf 2018 insgesamt 297 mio in den Finanzausgleich bezahlt. Hätten wir diese Steuerverschwendung 'solidarisch' tragen müssen, wäre mir das weniger egal..
  • Walter Sahli 20.01.2019 08:43
    Highlight Highlight So kann wirklich nur ein Jurist argumentieren, für den "gesunder Menschenverstand" ein Schimpfwort ist. Glaubwürdigkeit ist für Politiker das A und O, für den Juristen ist aber anscheinend nur wichtig, ob er rechtskräftig verurteilt wurde. Viel hat der mMn nicht begriffen.
  • antivik 20.01.2019 08:35
    Highlight Highlight Aus Respekt für seine Wähler oder für die lebenslange Rente? Hmmmm
  • Einstürzende_Altbauten * 20.01.2019 08:29
    Highlight Highlight Seine Rente ist gesichert. Es ist unglaublich, wie machtlos ich mich gerade fühle. Politik ist ein Drecksgeschäft, einmal mehr.
    • Flötist 20.01.2019 08:56
      Highlight Highlight Ach, es ticken alle gleich. Manche sind neidisch, andere nicht. Kaum einer würde zurücktreten, wenn er in ein paar Monaten eine supergeile Rente sichern kann.
    • Tamtam87 20.01.2019 13:25
      Highlight Highlight Der Preis wird gesellschaftliche Ächtung sein, der er nur mit einem Wohnortswechsel entkommen kann. Immerhin.
    • Melui 20.01.2019 16:13
      Highlight Highlight Ich verstehe Ihren Frust zu 100%, das ist eine absolute Sauerei. Und ich kann Ihnen versichern, dass viele Politiker (ich bin selbst politisch aktiv) mindestens so frustriert sind, dass so jemand alle anderen mit "in den Dreck zieht", die sich seit Jahren und grösstenteils (so auch ich) unentgeltlich in der Freizeit für Anliegen einsetzen, in der Kälte Unterschriften sammeln etc...by the way gibt es auch Politiker, welche sich für eine Abschaffung dieser Renten einsetzen :)
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roman Loosli 20.01.2019 08:23
    Highlight Highlight Gutes Beispiel, wie billig die Politische Schweiz zu haben ist. Reiche Ausländer bekommen hier einfach alles und bezahlen es aus der Portokasse. Das spiel läuft seit 50 jahren so. Drum sind wir auch nicht in der EU. Das Kapital will seine edle spielwiese Schweiz nicht verlieren. Alle Bürgerlichen Parteien sind involviert und jede spielt ihren Part. ...
    • P. Silie 20.01.2019 12:07
      Highlight Highlight Ich verstehe den Zusammenhang zum Artikel nicht..
  • Scaros_2 20.01.2019 08:18
    Highlight Highlight Ja, jeder Mensch hat das Recht darauf unfehlbar zu sein. Richtig. Aber man darf erwarten, dass man Moralische und Ethische Verantwortung trägt. Und unter diesem Aspekt sind gewisse Verfehlungen eben nicht "unfehlbar" als Politiker.

    Das sollte auch ein Maudet irgendwann begreiffen und aus Respekt gegenüber der Grundwerte etc. zurücktretten.
  • N. Y. P. 20.01.2019 08:17
    Highlight Highlight «der Eindruck entstanden, die Partei lasse seine Gewählten bei den ersten Schwierigkeiten gleich fallen».

    bei der ersten Schwierigkeit ?

    Herr Maudet, dann nimmt mich Wunder, wie wohl die grossen Schwierigkeiten aussehen.

    Dass die FDP - Basis in Genf ihren Rücken stärkt, hat mich doch sehr überrascht.

    Es muss halt wieder mal gesagt
    werden :
    Die FDP ist die Partei des Filzes, der Briefkästen, der Glencore - Adlaten und Offshore - Konten.
  • muesli87 20.01.2019 08:15
    Highlight Highlight beim 8ten Bild in der Slideshow sitzt links neben dem stehenden Roger Köppel ein Herr mit einem wunderbaren Grinsen 😂 mit dieser Grimasse hat er mich auch gleich zum Lachen gebracht...
  • Francis Begbie 20.01.2019 08:11
    Highlight Highlight Er ist korrupt. Teile der FDP sind korrupt.
    Das war wohl schon immer so.
    Da muss niemand etwas abstreiten wollen.

    Dass Maudet nicht realisiert, dass er durch die Annahme dieses Geschenkes seine Glaubwürdigkeit total verloren hat, ist mehr als traurig und sagt genügend über sein Demokratieverständnis aus.
    Einfach nur erbärmlich. Genau wie seine blinden Unterstützer.
  • Eron 20.01.2019 08:10
    Highlight Highlight Diese Art von Politik und Person in Form von Maudet, Gössis, Müllers und Co ist Sinnbild einer FDP und anderer Parteien die zeigen um was es geht ... aussitzen bis zum Zeitpunkt wo der Staat, der Steuerzahler Leuten eine lebenlange Rente bezahlen muss um danach in Ruhe abgesichert weitere Geschäfte zu betreiben. Das sind die wirklichen Sozialschmarotzer in diesem Land, jeder Angestellte, der Wähler, jeder Bürger der sein Leben Rentenbeiträge einzahlt und nicht weiss ob er bis 65 arbeiten darf, wird damit vor den Kopf gestossen! Schande über die FDP, Schande über die Politik!
  • #Technium# 20.01.2019 08:10
    Highlight Highlight Sesselkleberei bleibt Sesselkleberei. Egal wie er es rechtfertigen will.
  • ingmarbergman 20.01.2019 08:07
    Highlight Highlight Verstehe ich das richtig: Er sagt quasi, dass FDP-Wähler Korruption gutheissen?
  • Delay Lama 20.01.2019 07:58
    Highlight Highlight Die Wähler belügen, aber von "Respekt vor seinen Wählern" sprechen. Sein Verhalten ist inakzeptabel! Da will wohl einer mit allen Mitteln um seine Regierungsratrente kämpfen.
  • Freilos 20.01.2019 07:52
    Highlight Highlight Das hätte man sicher eleganter lösen können.
    Mal schauen ob er bei den nächsten Wahlen die Quittung bekommen wird.
    • Baba 20.01.2019 08:03
      Highlight Highlight Ich bin überzeugt, dieser Respekt schwindet auf wundersame Weise Anfan Juni 2019. Dannzumal wird er plötzlich einsehen, dass er halt doch den Rückhalt der Parteispitze brauche. Aber dann ist er schon lange genug an seinem Sessel geklebt, dass er seine lebenslange Rente bekommt ☹

      Maudet kann ausser Politik ja nichts.

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