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ZUM STELLENABBAU BEI DER SRG STELLEN WIR IHNEN AM DIENSTAG, 6. OKTOBER 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG -  Montage des neuen Logos SRG SSR beim Schweizer Fernsehen in Zuerich am Mittwoch, 2. Maerz 2011. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Swiss Pop macht seit Ende Jahr ihre Hörer darauf aufmerksam, dass sie ein Programm der SRG sind. Bild: KEYSTONE

Hey, wir sind auch von der SRG: Kurz vor No Billag hat Radio Swiss Pop einen neuen Jingle

Radio Swiss Pop und Swiss Classic haben einen neuen Jingle. Dieser macht ihre Hörer darauf aufmerksam, dass sie einen Sender der SRG eingeschaltet haben.



Wer Radio Swiss Pop hört, tut dies vielfach aus einem Grund: Keine Werbung, keine Moderatoren, keine Nachrichten – einfach nur ununterbrochen Musik geniessen. Mit einer Einschränkung: Nach jedem dritten Lied wird ein Jingle abgespielt. Beispielsweise einfach nur: «Radio Swiss Pop». Oder auch: «Alle gespielten Songs von Radio Swiss Pop im Überblick finden Sie online auf radioswisspop.ch.»

Die verschiedenen Jingles wechseln sich ab, damit «diese von der grossen Mehrheit unserer Hörer nicht als zu häufig gespielt empfunden werden», ist auf der Website des Radiosenders zu lesen.

Aufmerksamen Zuhörern ist in den letzten Wochen aber dennoch nicht entgangen: Ein neuer Jingle ist frisch dazu gekommen. Seit Ende Dezember heisst es immer mal wieder: «Swiss Pop, ein Musikprogramm der SRG SSR». Das Timing der Änderung ist auffällig.

Der neue Jingle auf Radio Swiss Pop

In zwei Monaten, am 4. März, entscheiden die Schweizer Stimmbürger über die No-Billag-Initiative. Ein schicksalhafter Tag für die SRG. Ein Ja wäre gleichbedeutend mit dem Ende des Medienunternehmens, zumindest so wie wir es heute kennen. 

Lässt sich der «Plan B» der Befürworter finanzieren?

Fest steht: Bei einer Annahme der Initiative würden zumindest viele der heutigen Angebote und Sender wegfallen: Damit ist neben den Fernsehkanälen auch die Zukunft der 17 Radioprogramme der SRG ungewiss. Darunter Radio Swiss Pop, den gemäss Mediapulse täglich 507'000 Menschen hören.

«Das Publikum hat das Recht zu wissen, wer dieses Programm verantwortet.»

Daniel Steiner, Sprecher SRG

Diese sollen nun anscheinend dafür sensibilisiert werden, dass auch ihr Sender von den Gebühren abhängt. Dies betrifft auch Hörer von Radio Swiss Classic. Ab dem 1. Februar wird der Jingle auch hier zu hören sein.

SRG Mediensprecher Daniel Steiner will nichts von einem Zusammenhang mit der Initiative wissen. Die neue Leitung der Satelliten-Programme habe die Jingle-Entscheidung im letzten Sommer beschlossen, «unabhängig von No-Billag». Steiner begründet den Entscheid wie folgt: «Das Publikum hat das Recht zu wissen, wer dieses Programm verantwortet.» Denn in einem Programm ohne Moderation werde – anders als in moderierten Programmen – sonst nie auf die Herkunft hingewiesen.

Steiner betont zudem, dass es sich eigentlich um eine Wiedereinführung handle. Bis 2014 waren auf allen drei Satelliten-Radios SRG Jingles zu hören, welche die Hörer auf das Unternehmen hinter dem Sender aufmerksam machten. 2014, im Zuge der Konvergenz mit dem Fernsehen, verzichteten Swiss Pop und Swiss Classic darauf, die Jingles weiter auszustrahlen. Anders auf Swiss Jazz: Hier wurde der Jingle nie abgesetzt.

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