Schweiz
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Die Angeklagte Lisa Bosia Mirra, Mitte, und ihr Verteidiger Pascal Delprete, links, vor dem Bundesstrafgericht in Bellinzona anlasesslich des Prozessbeggins gegen die Tessiner SP-Grossraetin Mirra wegen des Schmuggels von Fluechtlingen, am Donnerstag, 21. September 2017. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Lisa Bosia Mirra am Donnerstag auf dem Weg zum Bundesstrafgericht in Bellinzona. Bild: TI-PRESS

Schlepperin oder Heldin? SP-Fluchthelferin steht vor Gericht

Die Tessiner SP-Frau Lisa Bosia Mirra schleuste Flüchtlinge über die Schweizer Grenze. Nun befindet das Bundesstrafgericht mit dem Fall. Die Richter müssen ein wegweisendes Urteil fällen: Gibt es legitime Gründe dafür, Fluchthilfe zu leisten?



Sind Freiwillige, die Flüchtlinge auf ihrem Weg nach Europa unterstützen, Lebensretter oder Handlanger der Schlepper? Die Diskussion, die im Zusammenhang mit NGOs auf dem Mittelmeer schon seit geraumer Zeit hitzig geführt wird, erreicht nun auch die Schweiz.

Heute findet im Tessin der Prozess gegen die SP-Politikerin Lisa Bosia Mirra statt, der vorgeworfen wird, minderjährige Flüchtlinge in die Schweiz geschleust zu haben. Im April dieses Jahres wurde sie erstinstanzlich wegen Schlepperei verurteilt. Sie legte Rekurs ein – nun befindet das Bundesstrafgericht darüber. 

Das Urteil, das in einer Woche erwartet wird, dürfte wegweisend sein. Es geht um die Frage: Gibt es legitime Gründe dafür, Fluchthilfe zu leisten?

Schreiben vom Papst soll es richten

Für die Staatsanwaltschaft lautet die Antwort Nein. Sie fordert für Bosia Mirra eine Geldstrafe und eine Busse von insgesamt 10'000 Franken. In der Anklageschrift heisst es, Bosia Mirra habe in mindestens neun Fällen Flüchtlingen geholfen, illegal in die Schweiz einzureisen. 24 Personen aus Eritrea und Syrien soll sie über die Grenze gebracht haben. Einige habe sie bei sich zu Hause untergebracht, anderen habe sie Zugbillette für die Weiterreise nach Deutschland bezahlt.

Lisa Bosia Mirra macht geltend, dass sie aus rein humanitären Gründen gehandelt habe – und deshalb freizusprechen sei. Ein breit aufgestelltes Komitee unterstützt sie dabei. Angeführt von zwei Journalisten und einem Anwalt hat die Gruppierung im Internet eine «Rechtsbeobachtungsstelle» eingerichtet. Folgende Dokumente sollen ihre Argumentation stützen:

Schon nach Bosia Mirras Festnahme vor Jahresfrist schlug sich Ex-Staatsanwalt Paolo Bernasconi, der als «Mafiajäger» Bekanntheit erlangt hatte, öffentlichkeitswirksam auf die Seite der SP-Frau. In den Medien bezeichnete er sie als «Mutter Teresa von Como» und verwies auf einen Fall aus den 70er-Jahren. Damals gestand ein protestantischer Pfarrer aus dem Tessin, 400 chilenischen Flüchtlingen bei der illegalen Einreise in die Schweiz geholfen zu haben. Die Tessiner Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren damals ein, weil der Geistliche aus humanitären Gründen geholfen habe.

«Die Geschichte wird auch Lisa freisprechen.»

Juso-Chefin Tamara Funiciello

Zu den Unterstützerinnen von Bosia Mirra zählt auch Juso-Chefin Tamara Funiciello. Sie feierte Bosia Mirra nach ihrer Festnahme als «Heldin» und forderte die Bevölkerung auf, es ihr gleich zu tun. Seither stehen die beiden Frauen in Kontakt. Wie Funiciello auf Anfrage sagt, hofft sie, dass die Tessiner Richter mit einem möglichst milden Urteil ein Zeichen setzen. Sie beruft sich auf Bertolt Brecht: «Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zu Pflicht.»

Tamara Funiciello, Kandidatin als neue JUSO-Praesidentin, vor der Delegiertenversammlung der JUSO in Zuerich am Samstag, 18. Juni 2016. Am 18. Juni tritt Fabian Molina als JUSO-Praesident zurueck. Samira Marti und Tamara Funiciello haben sich als neue JUSO-Praesidentin beworben. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Tamara Funiciello. Bild: KEYSTONE

Es dürfe nicht sein, dass täglich Menschen im Mittelmeer ertrinken, während sich die Sicherheitspolitiker in Europa auf die Schulter klopften, weil die Flüchtlingszahlen sinken. Funiciello vergleicht Borio Mirra mit dem St. Galler Grenzbeamten Paul Grüninger, der im Zweiten Weltkrieg hunderte Flüchtlinge vor der Verfolgung durch die Nazis gerettet hatte. «Die Geschichte wird auch Lisa freisprechen», ist sie sich sicher.

«Es ist ja nicht so, als ob diese Leute an Leib und Leben gefährdet wären. Ob sie sich in der Schweiz oder in Italien aufhalten, ist für ihr Wohlergehen unerheblich.»

Heinz Brand, Migrationspolitiker der SVP

Für Heinz Brand, SVP-Nationalrat und Präsident der Staatspolitischen Kommission, ist diese Argumentation bedenklich. «Wenn eine Politikerin dazu aufruft, das Gesetz zu brechen, deutet das auf eine bedenkliche Grundhaltung hin. Sie stellt damit direkt und grundsätzlich unseren Rechtsstaat infrage.»

Nationalrat Heinz Brand, aufgenommen an einer Medienkonferenz der SVP Graubuenden, am Montag, 20. April 2015, in Chur. Wie die Partei bekannt gab, will sie im Oktober mit zwei Listen mit Magdalena Martullo-Blocher und Heinz Brand als Spitzenkandidaten zu den Nationalratswahlen antreten. Magdalena Martullo-Blocher ist Chefin des Industriekonzerns Ems Chemie und Tochter von Alt Bundesrat Christoph Blocher. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Heinz Brand. Bild: KEYSTONE

Aus Brands Sicht gibt es keine Entschuldigung dafür, Migranten illegal über die Grenze zu bringen. «Es ist ja nicht so, dass diese Leute unmittelbar an Leib und Leben gefährdet wären. Ob sie sich in der Schweiz oder in Italien aufhalten, ist für ihr Wohlergehen unerheblich.» Um potenzielle Nachahmer abzuschrecken, sei es wichtig, dass die Richter solche Taten konsequent  sanktionierten.

Umfrage

Findest du es legitim, Flüchtlinge illegal über die Schweizer Grenze zu schleusen?

  • Abstimmen

775

  • Nein, auf keinen Fall. 47%
  • Nur, wenn diese im Nachbarland unter unhaltbaren Zuständen leben.24%
  • Ja, ich finde ein solches Engagement mutig.28%

24 Schweizer Fluchthelfer erwischt

Ob der Wirbel um Bosia Mirras Festnahme in der Schweiz Nachahmer auf den Plan gerufen hat, lässt sich nur schwer überprüfen. Fakt ist: Dieses Jahr wurden von Januar bis Ende August bereits 24 Personen mit Schweizer Pass erwischt, die Flüchtlinge über die Grenze schmuggeln wollten – mehr als von jeder anderen Nationalität. Ob es sich um Personen handelte, die aus humanitären Motiven handelten oder um solche, die sich damit persönlich bereichern wollten, geht aus der Statistik nicht hervor.

Bekannt ist, dass es in anderen Ländern aktive Fluchthilfe-Szenen gibt. In Deutschland etwa geben sich linke Aktivisten auf einschlägigen Seiten und im Internet Tipps, wie die Grenzüberquerung am besten gelingt. So raten sie etwa, Sonnenblenden am Auto zu montieren, damit die Polizei Personen auf der Rückbank nicht erkennt. Auch Deutschlandfahnen für die Rückspiegel sollen sich demnach gut machen – als Tarnung.

Schweizer schauen nicht länger zu wie Flüchtlinge ertrinken

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Video: Angelina Graf

Hunderte Flüchtlinge stranden am Bahnhof von Como (I)

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111Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gavi 22.09.2017 14:55
    Highlight Highlight Papst Franziskus: Wieviele Migranten hat der Papst und der Vatikan aufgenommen?
    Passt! Immer schön Wasser predigen und Wein trinken. Kennen wir doch von den Vatikanern seit Jahrhunderten.
    Dieser Franziskus, dieser ach so Gutmentsch, er soll doch mal ein paar 1000 dieser Touristen in seinen Vatikanpalästen und Immobilien in Rom aufnehmen.
    Das wird er aber nicht. Alles scheinheiliges Getue!
  • Goldbach 22.09.2017 13:37
    Highlight Highlight Die Frau muss veturteilt werden. Denn sie hat Gesetze gebrochen.
    Dafür kann sie auch nicht ihr Irrglaube schützen, dass sie etwas Gutes getan habe.
    Wer in Lybien auf ein Schiff steigt ist kein Flüchtling, sondern einfach nur Tourist.
    Ein Flüchtling ist, wer um sein Leben rennen muss. Wer aber in Tripolis herumlungert und auf einen bezahlbaren, freien Platz auf einem Schiff wartet, der rennt ja nicht um sein Leben. Der kann auch kein Flüchtling sein.


  • You will not be able to use your remote control. 22.09.2017 11:31
    Highlight Highlight Es wird nicht das heutige Italien mit Nazideutschland verglichen. Es wird auch nicht die Dame mit einem bestimmten Herrn verglichen.

    Es werden die Deutschschweizer von heute mit den Deutschschweizern von damals verglichen.
  • seventhinkingsteps 21.09.2017 20:30
    Highlight Highlight Hm, wird wohl auch spannend werden ob sich die SP zu einem offiziellen Statement zum Fall verleiten lässt bzw. sich ein prominentes Mitglied dazu äussert. Und ob Tamara für die ganze JuSo spricht ist auch nicht sicher. Der Vergleich mit jemandem, der Juden über die Grenze holte, ist wahrscheinlich gut gemeint, aber hinkt dann doch ein wenig.
  • derlange 21.09.2017 19:44
    Highlight Highlight Wenn den linken die Argumente ausgehen... sind halt Ihre Ideologien Argumente...
    Spannend Diskussionem, brauche Popcorn & Cola
  • andrew1 21.09.2017 19:36
    Highlight Highlight Ich verstehe ja wenn man leute aus gefährlichen Situationen rettet. Aber italien ist sicher. Wenn man sie von Italien in die schweiz schmuggelt rettet man kein mensch, man unterstütz nur " extrawurste" und die Wirtschaftsflüchtlinge. Wenn sie für die Flüchtlinge aufkommt ist es mir egal, aber ich bezweifle es.
  • Nuka Cola 21.09.2017 18:30
    Highlight Highlight Also mein Senf dazu: Sollte sie beispielsweise in Italien jemand antreffen, der todeskrank oder verletzt ist, und in dann in ein 30 Minuten entferntes CH Krankenhaus bringt, anstelle in ein 90 Minuten entferntes Italienisches, dann könnte man von akuter humanitärer Hilfe sprechen.

    Doch sie hat Leuten zur Flucht aus einem sicheren Land geholfen.

    Ein leicht tieferer Lebensstandard in Italien rechtfertigt aber keine Deckung einer Straftat mit "humanitärer Hilfe".

    Sie macht die Gesamtsituation allen Flüchtlingen schwerer, da diese so gebundenen Kapazitäten dort fehlen wo sie helfen sollten.
  • Platon 21.09.2017 18:15
    Highlight Highlight Ich würde mir eine exaktere Begriffswahl wünschen. Erstens sollte der Titel "Heldin oder Gesetzesbrecherin" heissen. Schlepper verdienen am Elend der Flüchtlinge Geld, was kriminell und moralisch höchst verwerflich ist. Zweitens ist sie auch keine Handlangerin der Schlepper, sie hat ja bestimmt keinen Kontakt zu denen. Die Frage ist, ob das nun Zivilcourage war oder nicht. Ich finde schon!
  • Stachanowist 21.09.2017 17:55
    Highlight Highlight Wer Zivilisten vor dem Morden in Syrien nach Jordanien oder vor dem Krieg im Jemen in den Oman rettet, ist ein Held. Wer Juden vor der Vergasung bewahrte, war ein Held. In diesen Fällen geniesst das menschliche Wohlergehen Priorität, Migrationsgesetze sind mir da ziemlich egal.

    Die Beihilfe zum illegalen Grenzübertritt von Italien in die Schweiz ist jedoch keine Heldentat - zumindest nicht in meinem ethischen Kompass. Beide sind sichere, wohlhabende Länder.

    Der Vergleich mit wahren Fluchthelfern ist eine Anmassung sondergleichen.
  • satyros 21.09.2017 17:52
    Highlight Highlight Die Frage ist doch nicht, ob Mirra moralisch richtig gehandelt hat oder ob sie das Gesetz gebrochen hat. Beides ist richtig. Dass moralisches Handeln manchmal mit der gesetzlichen Ordnung in Konflikt geraten kann, jedoch trotzdem geboten ist, wussten schon die alten Griechen. Wer's nicht glaubt, dem sei die Lektüre der Antigone empfohlen.

    Jetzt einen Freispruch rausholen zu wollen, dünkt mich aber etwas billig: Wenn ich etwas tue, das ich für richtig halte, dann stehe ich dazu. Auch wenn das eine Verurteilung zur Folge hat.
  • miarkei 21.09.2017 17:24
    Highlight Highlight Ich verstehe die Absicht der guten Frau ja schon, trotzdem hat sie das Gesetz gebrochen und geghört bestraft dafür. Ich bin sicher es gibt genug legale Wege den Flüchtlingen zu helfen und sonst soll man dafür sorgen, dass due Gesetze angepasst werden.
  • Karl33 21.09.2017 17:17
    Highlight Highlight die extremistischen ansichten der sp-funiciello sind immerhin konsequent. genauso wie sie das aktuelle italien mit nazi-deutschland gleichsetzt, sind für sie männer alles potentielle vergewaltiger.
    etwas bedenklicher finde ich hingegen, dass es menschen gibt, die solchen politikerinnen ihre stimme geben.
  • -woe- 21.09.2017 17:12
    Highlight Highlight Aus der DDR flüchteten die Leute auch nie, weil sie an Leib und Leben bedroht waren. Wer aus Eritrea dlüchtet ist (meist) an Leib ubd Leben auch nicht bedroht. Erst nach einer allfälligen Rückkehr (wie in die DDR).
    Und trotzdem gibt es einen entscheidenden Unterschied: Aus der DDR war ein Fluchthelfer behilflich, aus Eritrea ein Schlepper...
  • P.Kiesel 21.09.2017 16:59
    Highlight Highlight Wie sähe es aus, wenn fluchthelfer die leute bei sich aufnähmen und für sie sorgen würden, statt der allgemeinheit die kosten zu überlassen?
    Zudem zeigt der vergleich mit WW2 von historischer naivität.
    • Posersalami 21.09.2017 17:34
      Highlight Highlight Wie wäre es, wenn die Allgemeinheit ihrer Verantwortung nachkommt und endlich mal aufhört so unfassbar geizig zu sein? Dann könnten auch die ganzen Helfer wieder etwas anderes tun.

      Stellvertretend ein Link für das Drama:
      https://www.bzbasel.ch/kommentare-bz/fuer-syrien-fehlen-milliarden-131189010
    • äti 21.09.2017 17:47
      Highlight Highlight Ist auch verboten. Eigentlich allen klar. WW2 Vergleich wieso falsch?
    • Po3o 21.09.2017 17:52
      Highlight Highlight Also ich denke das sind zwei verschiedene paar Schuhe und ich denke auch das mein Vater in BS nicht umsonst an der Grenze gestanden ist aber jetzt dreht er sich im grabe um..!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Str ant (Darkling) 21.09.2017 16:59
    Highlight Highlight Die Frage ist wohl eher da alle vor dem Gesetz gleich sind. Ist sie gleicher als andere ?
    • äti 21.09.2017 17:48
      Highlight Highlight Ist das Urteil schon da?
    • Nuka Cola 21.09.2017 18:34
      Highlight Highlight Hab gehört, manche Menschen seien tatsächlich gleicher als gleich. Soll an viel Vitamin G(eld) und/oder Vitamin C(onnections) liegen.
      Doch egal wie viel Vitamintabletten ich schlucke, es bringt nichts. Vielleicht liegts ja auch in den Genen ;)
  • Maria B. 21.09.2017 16:37
    Highlight Highlight Da unsere Gesetze, auch die Asylregelung, sich in Einklang mit den Menschenrechten, aber auch mit jenen anderer europäischen Usanzen stehen, ist die Frau keine Heldin, sondern ganz klar Straftäterin.

    Da würde Strassburg nicht anders entscheiden, wie es das BG nun wohl unweigerlich tun muss.

    Kommt hinzu, dass die Schlepperin sich insofern nicht auf "unmittelbar am Leben bedrohte Menschen" und somit auf ihre humanitäre Motivation berufen kann, da sie problemlos im sicheren Italien hätten bleiben können.

    Auch half sie wohl vorwiegend nur reinen Wirtschaftsmigranten, diese grosse "Heldin" ;-)!
    • Musikliebhaberin 21.09.2017 16:58
      Highlight Highlight Sie half Minderjährigen aus Syrien und Eritrea. Ich denke nicht, dass Minderjährige aus Eritrea aus wirtschaftlichen Gründen flüchten. Und solche aus Syrien waren definitiv in Lebensgefahr. Würde dir zustimmen würde es sich nur um Volljährige Eritreer handeln.
    • äti 21.09.2017 17:04
      Highlight Highlight @maria, ziemlich zusammengebrautes Zeug, hoffe es geht Ihnen nun besser. Wirtschaftsmigranten-Kinder, was ist das?
    • demokrit 21.09.2017 17:21
      Highlight Highlight @jortschi: Eine äusserst naive Sicht. Es ist gerade ein Businessmodell von Familien aus ärmeren Regionen geworden einen Minderjährigen (besser: möglichst jungen Jungen, genau festgestellt wird es ja dann von unseren Behörden meistens nicht) als Rettungsanker in die europäischen Sozialsysteme migrieren zu lassen, da diese im Gegensatz zu älteren Migranten von gewissen UNO-Schutzrechten profitieren.
  • Grundi72 21.09.2017 16:20
    Highlight Highlight Wäre ja gelacht wenn die Unterstützung von Politprominenz zum Freispruch führen würde! Sollten wir nicht alle gleich sein vor dem Gesetz? Da scheint jemand seine Privilegien für sich ausnutzen zu wollen.

    Macht sie das gleiche Theater wenn sie eine Parkbusse kriegt?

    Und 10'000 Franken finde ich sehr human, verglichen für den Schaden den sie damit für die Steuerzahlern verursacht hat!
    • Grundi72 21.09.2017 16:36
      Highlight Highlight Und übrigens kriegt auch derjenige eine Busse, der jemanden mit einem medizinischen Notfall mit überhöhter Geschwindigkeit in die Notfall-Aufnahme fährt.

      Die Person hat evtl wirklich einer Person das Leben gerettet (echter humanitären Grund) und kommt trotzdem nicht um die Busse rum.

      Sollte das Bundesgericht die gute Frau freisprechen, gibt es in Zukunft viele Interpretationsspielraum betreffend Bussen..! Parkbusse? Mein Kind hatte so Hunger (humanitärer Notfall) ich fand keinen Parkplatz also...
  • NWO Schwanzus Longus 21.09.2017 16:18
    Highlight Highlight Die SP Frau muss auch bedenken das wenn Millionen von Menschen aus dem Globalen Süden hier her kommen das die Sozialkassen dann pleite werden daher zieht das oft gennante Argument mit der Rentensicherung definitiv nicht. Der Sozialstaat wird dann Schiffbruch erleiden davon haben die Migranten nix noch wir nix. Diese Linke Kulturmarxistische Ideologie schadet uns und denn Migranten da sie die Ökonomie schädigt und alle verarmt.
    • satyros 21.09.2017 18:44
      Highlight Highlight Kann mir mal jemand erklären, was dieser Kulturmarxismus sein soll?
    • seventhinkingsteps 21.09.2017 20:39
      Highlight Highlight @satyros

      Ein Codeword unter der neuen amerikanischen Rechten, der Alt-Right, auch übernommen von der europäischen radikalen Rechten und der identitären Bewegung.

      Es bezeichnet eine Verschwörungstheorie, nach der Linke und Juden gezielt mit Einwanderung und Flüchtlingen, Förderung von Rechten für Trans- und Homosexuellen etc. die amerikanische bzw. europäische weisse Kultur, also Familie, Christentum usw. systematisch untergraben und zerstören wollen, also einen kulturellen Kampf führen.

      Gerne verbunden wird das mit Schlagwörtern wie "Invasion kulturfremder Völker" oder "Volksaustausch"
    • seventhinkingsteps 21.09.2017 20:41
      Highlight Highlight Echt erschreckend, dass so ein Kommentar soviele Upvotes kriegt.

      @Hussain Bolt

      Ich hoffe du bist dir der Herkunft des Begriffs "Kultureller Marxismus" einfach nicht bewusst und kein rechter Verschwörungstheoretiker.
  • You will not be able to use your remote control. 21.09.2017 16:14
    Highlight Highlight An all die 'auf keinen Fall' Stimmer: Dies war auch wärend dem zweiten Weltkrieg verboten, an wen erinnert man sich heute positiv?
    • Olf 21.09.2017 16:24
      Highlight Highlight Es gibt keinen Krieg in unseren Nachbarländer.
    • Rabbi Jussuf 21.09.2017 16:32
      Highlight Highlight Das hier ist in keinem Fall mit der Situation im WWII zu vergleichen!
    • Posersalami 21.09.2017 16:39
      Highlight Highlight Ach nein? Nur weil man nicht von einem Nazi vergast wird ist man also weniger Tot, wenn ein Milizionär einen erschiesst? Momol, das macht Sinn!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Snowy 21.09.2017 16:14
    Highlight Highlight Die Fluchthelferin (besser wäre Migrationshelferin) soll ein bedingtes Strafmass erhalten.

    Somit ist einerseits der Gerechtigkeit genüge getan (die Frau muss trotzdem nicht ins Gefängnis) andererseits wissen allfällige Nachahmer, dass es für Fluchthelfer in der CH keine rechtsfrei Zone gibt.
    • Snowy 21.09.2017 16:59
      Highlight Highlight Darum:

      «Es ist ja nicht so, dass diese Leute unmittelbar an Leib und Leben gefährdet wären. Ob sie sich in der Schweiz oder in Italien aufhalten, ist für ihr Wohlergehen unerheblich.» Um potenzielle Nachahmer abzuschrecken, sei es wichtig, dass die Richter solche Taten konsequent sanktionierten.»
  • Posersalami 21.09.2017 16:14
    Highlight Highlight "Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht"


    Eine Strafe für die Frau wäre unter aller Sau, würde mich aber nicht wundern. Die Richter sollen dann gleich noch sagen, wie jemand in der Schweiz legal Asyl beantragen kann. Es ist ja eigentlich nicht möglich, ohne vorher durch ein Schengenland gereist zu sein.

    Play Icon


    • demokrit 21.09.2017 16:22
      Highlight Highlight Illegale Migration und deren Förderung ist strafbar.
    • Posersalami 21.09.2017 16:37
      Highlight Highlight Das sind Kriege auch. Ausbeutung und Neo Kolonialismus leider nicht, falsch ist sie dennoch!
    • Roterriese #DefendEurope 21.09.2017 16:51
      Highlight Highlight @poser, herrscht in Italien Krieg?
    Weitere Antworten anzeigen
  • NWO Schwanzus Longus 21.09.2017 16:13
    Highlight Highlight Boira muss die Konsequenzen ertragen die sie mit ihrer Schlepperei angerichtet hat. Ausserdem sind es fast alles Migranten aus Ländern in denen kein Krieg herrscht auch wenn sie arm sind. Laut Genfer Konvention sind Krieg und Wirtschaftliche Gründe kein Fluchtgrund und Schengen-Dublin muss man sich auch halten. Es kann nicht sein das man sich humanitär tarnt um die eigene Multikulti Ideologie zu puschen, Rechtsbruch ist Rechtsbruch. Schluss da gibts keine Diskussion.
    • Posersalami 21.09.2017 16:19
      Highlight Highlight Hätten sie das auch 1940 zu den Menschen gesagt, die Juden aus Deutschland in die Schweiz geschmuggelt haben? Schliesslich war das ja illegal!
    • PhilippS 21.09.2017 16:22
      Highlight Highlight Krieg kein Fluchtgrund? Was soll den einer sein, wenn nicht Krieg?

      Womit ich das Handeln von Frau Bosio nicht gut heisse. Italien ist ja durchaus ein sicheres Land...
    • NWO Schwanzus Longus 21.09.2017 16:44
      Highlight Highlight Ich meine laut Genfer Konvention. Praktisch ist es ein Grund, damit meine ich entweder ändert man gewisse Passagen oder man hält sich dran.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thinktank 21.09.2017 16:11
    Highlight Highlight Wenn das Schule macht, sollte man auch die Selbstjustiz erlauben.
    • karl_e 21.09.2017 16:27
      Highlight Highlight Warum nicht? Das käme deinen libertären Ansichten entgegen.
    • äti 21.09.2017 16:40
      Highlight Highlight Das machen doch alle Reichen schon längst.
  • #10 21.09.2017 16:10
    Highlight Highlight Bei der Frage der Flüchtlingshilfe scheinen die Watson-Leser extrem reaktionär - auffällig anders als bei anderen Themen. Werden da Gelegenheits-User organisiert und zielgerichtet auf Watson getrieben, um hier Stimmung gegen Flüchtlinge zu machen? - Aktuell 65% finden, man dürfe Flüchtlinge "auf keinen Fall illegal über die Grenze schleusen". Egal, wie besch... es ihnen dort geht? (Die Frage geht nicht ums "aktuelle Italien") Und Paul Grüninger dürfte nach eurem Verständnis auch keinen Juden mehr über die Schweizer Grenze helfen?
    • Posersalami 21.09.2017 16:22
      Highlight Highlight Solche Themen ziehen halt all die kleinen möchtegern Nazis und Gelegenheits Blockwarte an. Da kann man mal so richtig schön die Ressentiments auf die Tastatur kotzen und zur Abwechslung mal nach unten Treten! Da ist man endlich mal wer!
    • äti 21.09.2017 16:41
      Highlight Highlight Ich fürchte, hier kennt keiner Herrn Grüninger.
    • PhilippS 21.09.2017 17:53
      Highlight Highlight @äti: Ganz offensichtlich nicht, die Blitzer bestätigen das wohl....

      Die Situation der Juden damals mit den Migranten im Italien von heute zu vergleichen ist ja schon fast pervers....

      Versteht mich nicht falsch. Will nicht die Situation der Flüchtlinge runterspielen. Aber das mit Nazideutschland auf eine Stufe zu heben. Sorry...
    Weitere Antworten anzeigen
  • ostpol76 21.09.2017 16:08
    Highlight Highlight Ganz klar Schlepperin... die Gesetze gelten für Alle!
    • Posersalami 21.09.2017 16:20
      Highlight Highlight "Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht"
    • Scott 21.09.2017 16:44
      Highlight Highlight @Posersalami
      Unser Recht ist aber kein Unrecht!
      Da ändert auch das gebetsartige Wiederholen dieser Lüge nichts daran.

      Es gab in der Geschichte bereits Jemand, der das auch gerne so machte. Zitat: "Wenn man eine grosse Lüge erzählt und sie oft genug wiederholt, dann werden die Leute sie am Ende glauben."
    • Rodney McKay 21.09.2017 17:12
      Highlight Highlight @Posersalami : Dies scheint offensichtlich ihr Lieblingszitat zu sein, ich interpretiere Ihre Beiträge mal so, dass Sie der Meinung sind, dass nur Gesetze anzuwenden sind, die zum persönlichen Weltbild passen. Das würde auch bedeuten, dass für Sie eine "gesetzesfreie Zone" gelten würde, in letzter Zeit ist dies ein Trend, der primär in ultralinken Kreisen zu beobachten ist. Apropos Zitat, ihr Lieblingszitat wird auch sehr oft von Frau Funiciello bemüht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 21.09.2017 16:07
    Highlight Highlight Lisa Bosia Mirra macht geltend, dass sie aus rein humanitären Gründen gehandelt habe – und deshalb freizusprechen sei.

    Lisa Bosia Mirra sagt im Prinzip, solange man etwas Humanitäres macht, darf man sich um das Gesetz foutieren.

    Nun denn, schaun mer mal, was das Bundesgericht so meint..
    • Nuka Cola 21.09.2017 18:40
      Highlight Highlight Mit dieser Logik dann: "Ich hab den Kantonscluster gehackt, um an die Prüfungslösungen aller Abschlussprüfungen zu gelangen, und diese dann verteilt, da es für die % die sonst durchgefallen wären, einer humanitären Katastrophe gleichgekommen wäre, wenn sie Durchfallen würden. Daher bin ich freizusprechen. "...
  • Wilhelm Dingo 21.09.2017 16:01
    Highlight Highlight Die Beweggründe von Frau Bosia sind sicher gut. Warum aber hat sie die Migranten nicht einfach in ihrem Recht einen Asylantrag zu stellen unterstützt?
    • Posersalami 21.09.2017 16:20
      Highlight Highlight "Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht"
    • Wilhelm Dingo 21.09.2017 17:48
      Highlight Highlight @Posersalami: wir haben aber kein Unrecht. Welches empfindest Du als Unrecht?
    • Enzasa 21.09.2017 17:58
      Highlight Highlight Weil die Migranten dafür in die Schweiz reisen mussten
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  • reaper54 21.09.2017 16:00
    Highlight Highlight Das ist klar ein Verstoss gegen unsere Gesetze und soll dementsprechend geahndet werden.
    • Posersalami 21.09.2017 16:20
      Highlight Highlight "Wenn Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht"
    • balabala 21.09.2017 16:37
      Highlight Highlight Welches Unrecht?
    • Enzasa 21.09.2017 18:13
      Highlight Highlight Auf dieser Welt, in diesen Ländern, herrschen Willkür, Diktatoren, Verfolgung, Folter, Unrecht und Kriege.
      Das sind eindeutig nachgewiesene Fakten. In den Flüchtlingslagern vor Ort wird man vor dem Verhungern gerettet, es gibt weder Bildung, keine ausreichende Versorgung im humanitären und ärztlichen Bereichen, keine Rechte und nur Ausweglosigkeit.
      Jeder hat das Recht diese Gründe zu akzeptieren oder eben auch nicht, das ist Demokratie.
      Aber dann bitte ehrlich und mutig sein und nicht Tatsachen durch das verlogene "Wirtschaftsflüchtling" Gerede verdrehen

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«Tomatenernte ist die schlimmste»: Migranten arbeiten wie Sklaven auf Italiens Feldern

Reporter der SRF-Sendung «Kassensturz» haben hinter die Kulissen der Tomatenernte in Süditalien geblickt. Und decken auf, wie dort Migranten aus Afrika unter unmenschlichen Bedingungen leben und arbeiten.

Afrikanische Erntehelfer demonstrieren in Süditalien für mehr Rechte. Sie berichten von harter Arbeit unter unmenschlichen Bedingungen, wie ein Bericht in der Sendung «Kassensturz» vom Dienstagabend zeigt. «Die Tomatenernte ist die schwierigste und schlimmste Arbeit auf den Feldern Italiens», sagt ein Arbeiter. Andere strecken ihre geschundenen Hände in die Kamera: «Das ist von der Tomatenernte!»

Es sind Migranten, die als Erntehelfer für Pelati-Dosentomaten in Süditalien arbeiten. Sie reissen …

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