Schweiz
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ARCHIV - ZUR MELDUNG DASS DIE TESSINER SP-GROSSRAETIN UND GRUENDERIN DER FLUECHTLINGSHILFEORGANISATION

Lisa Bosia Mirra half Flüchtlingen, von Italien über die Schweizer Grenze zu kommen. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

«Habe niemanden bestohlen» – Schweizer Fluchthelferin holt zum Rundumschlag aus

Lisa Bosia Mirra half im September 2016 Flüchtlingen, in die Schweiz einzureisen. Seither blieb es still um die Tessiner SP-Grossrätin. Nachdem sie zu einer bedingten Geldstrafe und einer Busse verurteilt wurde, verteidigt sie sich nun zum ersten Mal öffentlich. Sie bereut ihre Taten nicht.



Als Lisa Bosia Mirra im September 2016 verhaftet wurde, ging ein kleiner Aufschrei durch die Schweiz. Die Tessiner SP-Grossrätin wurde dabei erwischt, wie sie Flüchtlinge vom italienischen Como mit dem Auto über die Schweizer Grenze bringen wollte. Von vielen Seiten wurde Bosia Mirra für ihren Mut gelobt, von anderen als kriminelle Schlepperin verschrien. Bosia Mirra selbst schwieg und sass die Schlagzeilen aus. 

Mitte April wurde sie zu einer bedingten Geldstrafe von 80 Tagessätzen und einer Busse verurteilt. Ermittlungen hätten gezeigt, dass die Grossrätin in mindestens neun Fällen die illegale Einreise in die Schweiz ermöglicht habe. Auf ihrer Facebook-Seite verfasste Bosia Mirra als Reaktion auf das Urteil ein ausführliches Statement. 

Hier die Übersetzung:

Ich habe die letzten Tage mit Flüchtlingen in Belgrad verbracht, die dort blockiert sind und nicht weiterreisen können. Endlich habe ich nun Zeit, die Tageszeitungen durchzugehen und ein paar Dinge richtigzustellen, die in den letzten Monaten geschrieben wurden, vor allem vom «Corriere del Ticino» und vom «Mattino della Domenica».

Erstens möchte ich sagen, dass ich am 1. September nicht angehalten worden bin, sondern dass ich angehalten habe. Als ich bemerkte, dass uns die Grenzwächter im Auto verfolgten, bin ausgestiegen und habe die Uniformierten gegrüsst. Ich habe ihnen meine Dokumente, meinen Autoschlüssel und mein Telefon ausgehändigt. Das Ganze geschah mit dem höchsten Mass an Respekt von meiner Seite aus.

Zweitens muss ich richtigstellen, dass mir nie Handschellen angelegt wurden. Ich wurde zuerst auf den Polizeiposten in Chiasso begleitet, wo ich meinen Anwalt anrufen konnte. In Lugano wurde ich dann von Staatsanwältin Margherita Lanzillo befragt.

Drittens habe ich Lanzillo sofort meine Kooperation angeboten und am späteren Nachmittag waren alle Fakten geklärt. Am zweiten Tag musste ich für eine Gegenüberstellung nochmals bei der Staatsanwältin antraben. Dann schlossen wir alle Formalitäten zum ersten Tag ab.

Ich werde oft gefragt, ob ich weiss, wie es den Personen gehe, denen ich über die Grenze geholfen habe. Von Einigen weiss ich, dass es ihnen gut geht. Von Anderen weiss ich, dass sie in einem Dublin-Verfahren stecken, gegen das sie Rekurs eingelegt haben. Zu einigen habe ich den Kontakt verloren weil sie weder eine Telefonnummer, noch andere Möglichkeiten haben, um in Kontakt zu bleiben.

Weiter möchte ich Antwort geben, auf die drei Fragen, von Herrn Martin Pescatore, (wie feige einen falschen Namen zu benutzen!) die er mir im «Mattino della Domenica» gestellt hat. (Anmerkung der Redaktion: Der «Mattino della Domenica» ist eine Tessiner Sonntagszeitung, die politisch der rechtspopulistischen Lega dei Ticinesi nahesteht. Nach der Verurteilung von Bosia Mirra veröffentlichte die Zeitung einen Leserbrief eines sogenannten «Martin Pescatore», der sich mit drei Fragen an die Fluchthelferin wandte):

  1. Wenn ich für humanitäre Zwecke eine Bank ausraube und 500'000 Franken stehle, muss ich dann bestraft werden?
  2. Ich möchte drei älteren Tessinern helfen, die einzig von der AHV leben. Also stehle ich den drei Königen das Gold, die Myrre und den Weihrauch. Begehe ich ein Verbrechen?
  3. Ich halte mich für einen ausgezeichneten Autofahrer. Darum akzeptiere ich die Geschwindigkeitsbegrenzung von 120km/h nicht und fahre stattdessen mit sportlichen 250km/h. Kann mich die Polizei dafür büssen?
Lisa Bosia Mirra, Praesidentin der Tessiner Hilfsgruppe Associazione Firdaus, spricht zu Fluechtlingen und einer Delegation von interessierten Politikern in einem Park in der Naehe des Bahnhof Como am Freitag, 12. August 2016, in Como Italien. Die Fluechtlinge erhalten von freiwilligen Helfern taeglich zwischen 400 und 500 Mahlzeiten. Die Organisation Firdaus wurde vor zwei Jahren durch die Tessiner Kantonsraetin Lisa Bosia Mirra gegruendet. (KEYSTONE/TI-PRESS/Davide Agosta)

Lisa Bosia Mirra im Park in Como. Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Zur ersten Frage: Ich habe niemandem etwas gestohlen. Die Personen, denen ich geholfen haben, waren stark gefährdete Menschen, für die es absolut notwendig war, ihre Verwandten so schnell wie möglich zu erreichen. Um ihnen zu helfen, habe ich nicht Geld von Dritten, sondern mein eigenes benutzt.

Zweite Frage: Wenn drei ältere Tessiner einzig von der AHV leben, laufen sie Gefahr, in ihrer Gesundheit und Integrität gefährdet zu sein. Sie tun also gut daran, Gold, Myrre und Weihrauch zu stehlen. Danach müssten Sie natürlich bereit sein, die entsprechenden Konsequenzen zu tragen. Aber wenn Sie die drei alten Herren mit Ihrem Handeln retten, wird Ihr Herz wissen, dass Sie das Richtige getan haben.

Dritte Frage: Wenn Sie mit 250km/h herumfahren und sich nicht gerade an einem Formel-1-Rennen befinden, sind Sie kein guter Fahrer, sondern ein Strassenpirat und Depp.

Sollte es noch immer nicht klar sein, wiederhole ich es jetzt hier: Die Tausenden Rückschiebungen von Flüchtlingen an der Grenze dienen dem Zweck, die Zahl der Asylanträge in der Schweiz zu drosseln. Diese Praxis ist mit den Dublin-Regeln nicht konform. Alle Menschen haben ein Recht darauf, in der Schweiz einen Asylantrag zu stellen. Es ist die Aufgabe des Staatssekretariates für Migration (SEM), das Gesetz anzuwenden und über die Anträge zu entscheiden. Ich kenne das Asylgesetz gut, habe ich doch zehn Jahre lang als Assistentin bei Befragungen zu den Asylgründen beim SEM mitgearbeitet.

Der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) schreibt zu der illegalen Einreise Folgendes: «Wird klar, dass es sich bei einer migrantischen Person, die illegal einreist, um einen Flüchtling handelt, gelten nicht dieselben Gesetze, wie bei der illegalen Immigration.» Und nun frage ich mich: Waren die Menschen im Park «San Giovanni» in Como etwa nicht als Flüchtlinge erkennbar? Ich habe an der Grenze Rückschiebungen von Personen gesehen, die in Ägypten vom UNHCR als Flüchtlinge anerkannt wurden, ich habe Personen gesehen, die gefoltert wurden, schwangere Frauen und auch unbegleitete Minderjährige (fast 4000 Minderjährige wurden im Jahr 2016 an der Schweizer Grenze zurückgeschickt).

Es ist falsch, den Grenzwächtern die Aufgabe zu übertragen, jene Flüchtlinge, die ein Asylgesuch stellen wollen, von denen zu trennen, die keines stellen wollen. Dieser Vorgang reiht sich ein in einen gängigen Prozess der Kriminalisierung der Migration in ganz Europa. Warum so viele untertauchen, nachdem sie in der Schweiz einen Asylantrag gestellt haben, ist einfach erklärt: Die Schweiz ist Europameisterin, wenn es um Dublin-Rückschiebungen geht. Wir sind das Land, das die meisten Menschen zurückschickt, insbesondere nach Italien. Das wissen die Flüchtlinge und darum verlassen sie die Schweiz, um ihr Glück in einem Land zu suchen, wo es mehr Gastfreundschaft gibt.

Die Zahl der Asylsuchenden, der Flüchtlinge und der vorläufig aufgenommenen Personen, machen in der Schweiz 1,2 Prozent der ganzen Bevölkerung aus. Zum Vergleich: Die Alzheimer-Erkrankten machen 2,4 Prozent. Ich benutze diese zwei Zahlen, um das Asyl-Phänomen in seinen Dimensionen zu zeigen.

Nun möchte auch ich dem «Mattino della Domenica» ein paar Fragen stellen:

  1. Wie viele Stimmen konnten Sie in den letzten zehn Jahren gewinnen, indem Sie mit das Thema Asylbewerber mit dem Thema Kriminalität gekoppelt haben?
  2. Ist es aus ethischer Sicht politisch korrekt, stigmatisierende Politik auf dem Rücken derer zu betreiben, die in unser Land gelangen und vor Krieg, Hunger oder einer Diktatur flüchten?
  3. Im Mittelmeer treibt ein Boot mit defektem Motor. An Bord sind 100 Personen. Zwei Drittel sind Männer, ein Drittel Frauen und Kinder. Sie sind Kapitän eines Schiffes, das den Notruf als erstes erhält. Was machen Sie? Gehen Sie die Leute retten oder lassen Sie sie ertrinken?

Dies sind reale Situationen, die sich täglich wiederholen.

Die Schweizer Verfassung schützt zwei wichtige Werte: Die Achtung von Gesetz und Ordnung und die Würde des Menschen. Über meine Person hinaus wird vor Gericht die Frage immer wichtiger: Welche dieser zwei Werte nun Vorrang hat. Dies ist das Kernthema, über welches wir nachdenken müssen.

Ich möchte die Gesetzesbefürworter daran erinnern, dass auch die Sklaverei per Gesetz legitimiert war, oder die Apartheid. Auch die Ermordung von Homosexuellen war juristisch geregelt und ist es in manchen Ländern bis heute noch. Darum braucht es Gerichte und Richter, die entscheiden, welche Gesetze auch einmal verletzt werden können, sollte dies notwendig sein. Ich denke, keinem Menschen darf es verboten sein, das eigene Leben in Sicherheit bringen zu wollen, mit seiner eigenen Familie zu leben, seine Lebensumstände zu verbessern, eine Ausbildung zu absolvieren und einen Job zu haben.

Eine letzte Sache noch.

Zu dem Einwand, dass die Personen im Park von Como nicht an Leib und Leben bedroht sind, muss ich eine Geschichte erzählen. Ich traf einen Mann, der mir sagte, dass er sich auf der Polizeistation zu erhängen versuchte. Damit wollte er verhindern, dass er ein drittes Mal zurück nach Italien abgeschoben wird. Ich zweifelte an seiner Erzählungen, dies sah er wohl meinem Blick an. Also knöpfte er sein Hemd aus und zeigte auf seine Brust. Zu sehen waren noch die Abdrücke der Elektroschocker, die ihn wiederbelebt hatten. Zuletzt wurde dem Mann geholfen, weil sein Leben und seine Gesundheit sehr gefährdet waren. Ich hoffe, dass es ihm heute gut geht, er sein Trauma überwinden konnte und von Neuem zu Leben begonnen hat.

Hunderte Flüchtlinge stranden am Bahnhof von Como

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226Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • pedrinho 26.04.2017 15:13
    Highlight Highlight Von einem grossrat, egal welcher partei erwarte ich, dass er oder sie sich an geltendes recht und gesetz haelt.

    Die dame wurde nun fuer ihr "vergehen" bestraft, es bleibt die frage wie ein kollegial system mit solchen mitgliedern funktionieren kann.

    ps.
    Das hat nun nichts mit der bewertung ihrer "tat" ob richtig oder falsch zu tun, sondern alleine mit dem amtsinhaber und dessen funktionen.
    • atomschlaf 26.04.2017 17:44
      Highlight Highlight Im Parlament spielt das Kollegialsystem keine Rolle, aber ansonsten völlig mit Dir einverstanden.
  • atomschlaf 26.04.2017 14:41
    Highlight Highlight Angesichts der fehlenden Einsicht eine viel zu milde Strafe für Frau Mirra.
  • Selbst-Verantwortin 26.04.2017 02:08
    Highlight Highlight Grosser Respekt für Ihren Text. Bemerkenswert, dass sie auch bereit ist, die Konsequenzen ihres Handelns (Gesetzesbruch) zu tragen. Das ist mir lieber als die vielen Ausreden vor Selbstverantwortung.

    Es ist eine Schande, wie wir für alle reichen Europäer und 'Fachkräfte' die Grenzen völlig öffnen, aber dann als Folge für Verfolgte, Hungernde, Leidende und wirkliche Arme keine Kraft und Raum mehr haben.
    Wir lassen die falschen rein und unterstützen jene nicht, die es wirklich nötig haben!!
    • pachnota 26.04.2017 07:26
      Highlight Highlight Redley
      Wenn diese Frau, die Konsequenzen ihres Handelns tragen würde, käme sie für all die FOLGEKOSTEN auf!
      Bei ca. 8 Migranten, ist dies ein Schaden von Milionen!
      Diese Kosten, trage nun ICH als Steuerzahler.
      Damit sich Madame, verwirklichen durfte!
    • piedone lo sbirro 26.04.2017 12:06
      Highlight Highlight @pachnota

      in erster linie bezahlen sie als steuerzahler die SVP-subventionen an die bauern und die akw`s.
      währenddessen die ems-chemie die EU nutzt um steuern zu hinterziehen.

      http://www.infosperber.ch/Artikel/Umwelt/Subventionen-fur-Atomkraftwerke

      http://www.blick.ch/news/politik/so-spart-die-blocher-firma-ems-chemie-nutzt-eu-steuerparadies-id3119610.html

      des weiteren stopfen wir die steuerlöcher verursacht durch die steuergeschenk-strategie von SVP&FDP an ausländer, sowie USR II.
      welche bekanntlich die zuwanderung fördern.

      dank SVP&FDP kk-lobby, zahlen wir jährlich mehr kk-prämien.
    • Enzasa 27.04.2017 01:11
      Highlight Highlight Millionen 😂
    Weitere Antworten anzeigen
  • Altbier 26.04.2017 00:13
    Highlight Highlight Die Frau handelte ethisch richtig, aber nicht im Einklang mit den bestehenden Gesetzen! Aber die Ursachen der Flucht haben oft einen unethischen Grund und es wurden Gesetze nicht eingehalten. Ob von deren Regierungen, unseren, unsrer Wirtschaft, oder jenen die unsere Handelspartner sind oder befreundete Regierungen etc.. Man muss vieles Bedenken bevor man solche Leute schlecht macht oder gegen Flüchtlinge ist.Die würden lieber zuhause bleiben wie ihr Leben auf der Flucht riskieren, aber die Umstände sind zu oft so schlecht, dass dies die einzige Hoffnung ist.Daher ein Danke an die Fluchthelfer
  • stamm 25.04.2017 23:44
    Highlight Highlight Damit es ihnen besser geht, soll es uns schlechter gehen. Ich von meiner Seite aus gebe jedem gerne etwas, wenn ich weiss, dass es in irgend einer Form auch wieder zurück kommt. Das ist in den meisten Fällen aber nicht der Fall.
    • Anam.Cara 26.04.2017 07:27
      Highlight Highlight Es kommt zurück, Stamm. Manchmal in Form von Gastfreundschaft, wenn ein Asylbewerber sein bescheidenes Essen mit Dir teilt. Und manchmal mit dem Gefühl, das Richtige getan zu haben.
      Oder möchtst Du das rein monetär aufrechnen? "Ich gebe Dir was Du brauchst, wenn Du es mit mit Zinsen zuück zahlst?". Das ist nicht Hilfe, sondern Bankwesen.

      Zum Geben: oft reicht es, jedem reespektvoll zu begegnen, ihn als Menschen zu behandeln, interessiert zu sein. Das kostet nicht mal etwas.
    • pachnota 26.04.2017 08:42
      Highlight Highlight Anam.Cara...
      Hast schon mal etwas von Parallelgesellschaft gehört.

      Diese ergibt sich, wenn zuviel ungebildete Migranten auf zu wenig Arbeitsplätze stossen.

      Wenn wir Leute in,s Land holen, bitte mit dieser Verantwortung sie auch beschäftigt zu können und sie nicht lebenslang zu verrenten.

      Sonnst sollte man es besser bleiben lassen.
      Dem sozialen Frieden zuliebe.
    • piedone lo sbirro 26.04.2017 13:45
      Highlight Highlight @pachnota

      wenn ungebildete migranten ihnen den arbeitsplatz streitig machen, sind sie selber schuld - sie hätten die möglichkeit einer guten schul- und berufsbildung gehabt.

      expats und sonstige qualifizierte ausländer werden von der wirtschaft, sprich von FDP&SVP in die schweiz geholt.

      selbst köppel futiert sich um den inländervorrang.

      http://www.persoenlich.com/medien/koppel-holt-deutsche-sekretarin
  • WilliMu 25.04.2017 23:41
    Highlight Highlight Ich bewundere diese Frau, die vielen Flüchtlingen hilft. Ich bin aber sehr besorgt darüber, wie viele Kommentatoren in diesem Gremium diese Hilfsbereitschaft strickt ablehnen. Auch ich bin nicht unbedingt dafür, dass Wirtschschaftsflüchtlinge zu uns kommen, wir haben aber noch andere, die Kriegsflüchtlinge, die z.T. Grauenhaftes erlitten haben. Wir hatten früher Ungaren und Tibeter aufgenommen, seither sind wir in Eisesstarre gefallen. Wo bleibt unsere Menschlichkeit? Suhlen wir uns etwa in unserem Wohlstand und möchten den wahren Flüchtlingen nichts mehr gönnen? Lisa Bosia Mirra: viel Glück!
    • pachnota 26.04.2017 14:41
      Highlight Highlight @ WilliMu

      Nein, die Schweiz ist nun wirklich nicht in eine "Eisesstarre" gafallen.
      Die CH nimmt prozentual am meinesten Flüchtlinge auf u ist zudem sehr grosszügig, was Asylgründe betrifft.
      Alle können wir nicht aufnehmen.

      Frage: ist für jemanden wie Sie auch mal genug mit aufnehmen. Wo sehen Sie die Grenze?
    • Enzasa 27.04.2017 01:15
      Highlight Highlight Die Schweiz ist weder großzügig noch geizig mit Asylgründen.
      Sie handelt gemäß Schengen Abkommen.
      Die mit großem Abstand meisten Flüchtlinge nehmen die entsprechenden Nachbarstaaten auf.
  • ejapopeja 25.04.2017 23:28
    Highlight Highlight Mir ist zum Heulen zumute, wenn ich all die Kommentare lese, die Frau Bosia Mirra für ihre Zivilcourage verurteilen. Wo bleibt eigentlich die Menschlichkeit in einem Staat, in dem es uns so gut geht (einen Wohlstand, der den meisten der Kommentierenden einfach so bei der Geburt zugefallen ist..)?? Zudem: Was passiert, wenn man sich an unmenschliche Regeln hält, sollte die Geschichte auch die Schweizer gelehrt haben, auch wenn hauptsächlich unser Nachbarland im Norden betroffen war..
  • pachnota 25.04.2017 21:13
    Highlight Highlight Eigentlich müsste man dieser Frau, sämtliche Folgekosten ihres Handelns aufbürden.

    Schade, das so jemandem noch eine Plattform geboten wird, um sich zu rechtfertigen!!
    • Grabeskaelte 25.04.2017 23:45
      Highlight Highlight Menschlichkeit mit Geld aufwiegen... In einem der Länder das es sich leisten kann... Ach ja der Reichtum könnte auch auf genau diesem Gedanken fussen... Honi soit qui mal y pense... Ihr Denken macht die Welt auf jeden Fall nicht zu einem besseren Ort.
    • Altbier 26.04.2017 00:15
      Highlight Highlight Dann auch den Banken und Rohstoffhändlern, den Waffenlieferanten und den Umweltfrevlern, den ehemaligen Kolonialmächten! Als Steuerzahler sind mir gerettete Menschen lieber wie AKWs oder Autobahnen.
    • Anam.Cara 26.04.2017 07:36
      Highlight Highlight Das eine ist die juristische Seite. Sie hat ein Gesetz gebrochen und ist bereit, die Konsequenzen zu tragen, die ein Richter augrund dieses Gestzes verfügt.
      Aber Du gehst einen Schritt weiter, Pachnota. Einen zu weit. Denn Du bedauerst, dass "so jemandem eine Plattform geboten wird". So jemand soll sich Deiner Meinung nach nicht mehr äussern dürfen?
      Denk das mal zu Ende. Das wird Dir nicht gefallen.

      Zum Glück schützt unsere Verfassung das Recht auf freie Meinungsäusserung...
    Weitere Antworten anzeigen
  • demokrit 25.04.2017 20:02
    Highlight Highlight Natürlich hat sie mit Ihrer Schlepperei den Schweizer Steuerzahler bestohlen. Null Einsicht.
    • Altbier 26.04.2017 00:16
      Highlight Highlight So? Und wie, mir fehlt nix!
  • Bruno Wüthrich 25.04.2017 19:15
    Highlight Highlight Zwei für mich wichtige Fragen lauten:

    Werden an der Grenze zu Italien durch die Schweizerischen Behörden Gesetze gebrochen oder missachtet, indem man Flüchtlinge abweist und sie nach Italien zurück schickt?

    Falls ja, wer hat dies angeordnet und ist dies ev. durch irgendwelches Notrecht begründet?

    Zudem: Die Situation ist fast überall in Europa wegen der aus Afrika, Afghanistan und Syrien zuströmenden Flüchtlingen schwierig. Aber bei allen unterschiedlichen Meinungen sollten sich alle bewusst sein, dass es sich hier nicht um Probleme, Fälle oder Sachen handelt, sondern um Menschen.

    • Altbier 26.04.2017 00:21
      Highlight Highlight Abweisen darf man jene die schon sonst wo Asyl beantragt haben, alle anderen sind vorerst aufzunehmen und im regulären Asylverfahren abzuhandeln. Diese Verträge haben wir unterschrieben. Dublin gibt es auch, ist hierarchisch aber untergeordnet und funktioniert nur bei Schönwetter, ist heute sogar asozial den Ländern wie I oder GR gegenüber. Wer sich als Christ sieht, der hat dann noch eine zusätzliche Verpflichtung zur Hilfe. Human soll für uns Schweizer ja alles sein. Aber anderen wollen wir das ofenbar nicht zugestehen. Nicht mal diesen Leid geplagten Menschen. Ein CH-Armutszeugnis.
  • coffee4ever 25.04.2017 18:40
    Highlight Highlight "Jede Moral ist, im Gegensatz zum laisser aller, ein Stück Tyrannei gegen die Natur, auch gegen die Vernunft: das ist aber nich kein Einwand gegen sie, man müsste denn selbst schon wieder von irgend einer Moral aus dekretieren, dass alle Art Tyrannei und Unvernuft unerlaubt sei"
    -Jenseits von Gut und Böse, Friedrich Nietzsche, einer meiner lieblings Philosophen, dachte dass passt irgendwie zu all diesen Kommentaren...
  • ostpol76 25.04.2017 17:10
    Highlight Highlight Für mich reine Selbstinszenierung...
  • plapperi 25.04.2017 16:42
    Highlight Highlight Bis zu einem gewissen Grad kann mein Herz nachvollziehen, dass es Menschen gibt, die aus einem Ohnmachtsgefühl heraus das dringende Bedürfnis verspüren einfach Etwas zu tun.
    Mein Verstand aber sagt, dass diese Aktion ziemlich unbedarft war und der Flüchtlingsproblematik nicht gerecht wird und ihr möglicherweise sogar schadet.
    Mit Einzelaktionen lässt sich diese Tragödie niemals lösen und Frau Bosia Mirra wäre gut beraten, ihre ganze Energie in ihre parlamentarische Arbeit einzubringen, wo sie bestimmt mehr erreichen könnte.
    • manhunt 25.04.2017 17:59
      Highlight Highlight zumal frau bosia mirra als mitglied der legislative auch eine vorbildfunktion hat. es ist doch ein sehr ungünstiges signal an die bevölkerung, wenn sich elemente der gesetzgebung nicht an gesetze halten. auch wenn sie damit nicht einverstanden sind.
  • Sapere Aude 25.04.2017 14:41
    Highlight Highlight Gutmenschen und besorgte Bürger scheiben wieder einmal gekonnt inszeniert aneinander vorbei. Selektiv um anders denkende ohne schlechtes Gewissen beleidigen oder sich in moralischer Überlegenheit üben zu können. Unterdessen vertrinken weitere tausend Flüchtende im Mittelmeer. Ob Mauerbau oder Willkommenskultur, beides Haltungen aus einer eurozentrischen Überheblichkeit heraus.
    • plapperi 25.04.2017 16:31
      Highlight Highlight Alleine schon durch die Verwendung des dämlichen Begriffes 'Gutmensch' degradierst du dich hier zum Provokateur, welcher zum Thema eigentlich nicht wirklich etwas Wichtiges beizutragen hat. Schade eigentlich, denn mich persönlich würden alle Meinungen interessieren, auch solche, welche diametral zu meiner Eigenen stehen.
    • Sapere Aude 25.04.2017 16:55
      Highlight Highlight Vielleicht solltest du dir zuerst einmal Gedanken darüber machen, weshalb ich diese Begriffe verwende, statt dich mit deinem blinden hervorpreschen selbst zu disqualifizieren. Damit fasse ich zwei Extrempositionen zusammen, die die Migrationsdebatte charakterisiert. Auf der einen Seite der "besorgte Bürger", der glaubt mittels Zäune und Deportation sein die Migrationskrise zu lösen. Auf der anderen Seite der "Gutmensch" der mit seine subjetiven Moralvorstellung missioniert. Ich behaupte lediglich, dass beide Positionen der Lösung nicht dienlich sind.
    • Sapere Aude 25.04.2017 17:00
      Highlight Highlight Vielleicht sollten wir eine grundsätzlich andere Perspektive bei diese Thema wählen und deshalb beide Formen der Argumentation ablegen. Denn weder lassen sich die Migrationsströme mittels Mauern und Zäune steuern, noch kann es im Interessen der Migrierenden sein, dass wir das Problem alleine mittels offenen Grenzen lösen. Insofern zeigt deine Reaktion auf meine bewusste Provokation lediglich exemplarisch das Problem an der ganzen Sache. Beide Seiten verharren dogmatisch in ihrer reaktionären Position, was eine vernünftige Lösungsfindung verunmöglicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gary Poor 25.04.2017 13:57
    Highlight Highlight Flüchtlingshelfer als Schlepper zu diffamieren passt zum Stil der Rechtsaussen Fraktion, wo anders Denkende auch gerne als Volksverräter bezeichnet werden.
    • pachnota 25.04.2017 15:16
      Highlight Highlight Was die Frau macht, ist antidemokratisch.
      Da gibt,s kein Weg dran vorbei.
    • MacB 25.04.2017 15:44
      Highlight Highlight Jeden, der unser System verteidigt gleich als "Rechtsaussen" zu diffamieren, passt übrigens genausogut zur Linksaussenfraktion.
    • Posersalami 25.04.2017 15:54
      Highlight Highlight Und die Volksverräter-Schilder-Halter bei anderer Gelegenheit gerne mal den Volkswillen missachten.

      Typische widerlicher SVP Logik und die ganzen Idioten wählen sie weiter und weiter und weiter..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 25.04.2017 13:29
    Highlight Highlight Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht, Gehorsam aber Verbrechen! Ich habe grosse Achtung vor Menschen wie Lisa Mirra, die das tut was ihr Herz ihr sagt. MMn tut sie das Richtige.

    An all die SVP Lohnschreiber hier: Euch braucht kein Mensch! Räumt erst mal in eurer eigenen Partei auf ihr Helden:
    http://www.workzeitung.ch/tiki-read_article.php?articleId=1403
    http://www.watson.ch/Schweiz/Best%20of%20watson/678923997-21-aktive-oder-ehemalige-SVPler--die-sich-nicht-ans-Gesetz-hielten
    • IMaki 25.04.2017 15:00
      Highlight Highlight Lieber Posersalami, wenn ich noch anfügen darf: diese Herrliberger Trolle sollten doch ihre Anführer einmal - einmal genügt - fragen, was diese gmögigen Sieche wie der Röschti gegen die Krankenkassenmafia, gegen die Subventionsjäger in der Landwirtschaft, gegen eine überflüssige Armee, gegen die Import-Kartelle, gegen die Pharmalobby oder gegen das Banken- und Versicherungskartell unternehmen, damit das Volch zu günstigeren Preisen, Mieten und zu bezahlbaren Krankenkassenprämien käme. Aber wir kennen die Antwort: Nüt.
    • pachnota 25.04.2017 16:02
      Highlight Highlight salami
      Was würde blos geschehen, wenn nun alle tun würden, was dieHerzen ihnen sagen, und sie deshalb für richtig empfinden?
      Wohl auf die dauer, Mord und Todschlag.

      Genau deshalb haben wir ja den Rechtsstaat.

      Bitte nicht, dort wo es dir in den Kram passt, die Gestzte relativieren.
      Schliesslich gewähren wir, aufgrund eben dieser Gesetzte ja vielen Menschen Asyl!
    • Lichtblau 25.04.2017 23:44
      Highlight Highlight Klar, kann man die Handlungsweise dieser Frau nachvollziehen - keine Frage. Aber wie viele ihrer Schützlinge sind erst durch die "Refugees-Welcome"-Kommunikation auf die Reise gegangen? Um dann hier alles andere als das erwartete Paradies vorzufinden - nämlich erstmal ein Leben in unterirdischen Bunkern, zum Nichtstun verdammt? Und ohne wirkliche Alternative zur Rückkehr - weil sie dann als Loser gelten? Horror.
  • IMaki 25.04.2017 13:28
    Highlight Highlight 1,2 Prozent der Wohnbevölkerung sind dem Fluchtbereich zuzuordnen. Die Kosten betragen jährlich rund 1,2 Milliarden Franken, das sind gerade mal 5 Prozent der gesamten Kosten der Sozialen Wohlfahrt (22'442 Mio). Zahlen 2016. 5 Milliarden kostet die Armee, Fast 4 Milliarden buttern wir in die Landwirtschaft. Die Krankenkassenprämien fressen vom Haushaltsbudget einer vierköpfigen Familie mit nur einem Lohneinkommen rund 15 Prozent weg. Wollen wir von der Miete reden, von der Hochpreisinsel? Nö. Flüchtlinge ändern zwar nichts an unseren echten Problemen, sind aber die billigeren Prügelknaben.
    • demokrit 25.04.2017 20:16
      Highlight Highlight Wenn nur 1.2% der Wohnbevölkerung bereits 5% der Sozialen Wohlfahrt ausmachen, ist das sogar ein sehr grosses und damit echtes Problem in Sachen Verteilungsgerechtigkeit. Damit liessen sich auch Krankenkassenprämien senken.
    • Einstürzende_Altbauten * 26.04.2017 09:30
      Highlight Highlight IMaki: An den Blitzern zeigt sich, dass Fakten bei diesem Thema nicht helfen. Zu viele Emotionen. Ich danke Dir für die Zahlen.
    • pachnota 26.04.2017 12:53
      Highlight Highlight Imaki

      Ja, wenn dieses Zahlen stimmen, dann machen ja tatsächlich 1.2% der Bevölkerung, bereits 5% der Sozialen Wohlfahrt aus.
      Das ist ein erschreckend hoher Wert.
      Stellen Sie sich vor, der Anteil der Leute, die als Flüchtlinge kommen steigt weiter. Da kann man sich die explodierenden Kosten ausmahlen.

      Sind in diesen 5% die Mehrkosten für zB. Infrastruktur Ausbau oder steigende Mieten schon enthalten?
  • Alnothur 25.04.2017 12:34
    Highlight Highlight Italien muss ja ein richtig übler Folterstaat sein...
    • Enzasa 25.04.2017 13:17
      Highlight Highlight Ironie off
    • Posersalami 25.04.2017 13:21
      Highlight Highlight In Italien gibt es KEINE Perspektive für diese Menschen, in Italien gibt es ja für Italiener schon wenig Perspektive. Dass die irgendwo hin wollen wo sie Chancen auf ein normales Leben sehen ist nachvollziehbar und menschlich.
    • Mr. Malik 25.04.2017 14:44
      Highlight Highlight Zitat aus dem erstbesten artikel mit suchbegriffen "italien, sicherheit, flüchtlinge":

      "In Italien droht Flüchtlingen eine derart unmenschliche und erniedrigende Behandlung, dass sie nicht dorthin zurückgeschickt werden dürfen. Das hat das Verwaltungsgericht Stuttgart bezüglich einer syrischen Familie entschieden. Kein Einzelfall - seit Monaten urteilen deutsche Gerichte ähnlich."
      -Spiegel online
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  • pachnota 25.04.2017 12:27
    Highlight Highlight 2
    Die andere Bekannte. ist eine Stadtzürcherinn, die mit offen ins Gesicht sagte, sie finde eh keinen Schweizer mehr, der ihr passe. Sie bediente sich im Asylheim, mit eine jungen Mann aus den Maghreb, den sie ehelichen will.
    Ich habe das Gefühl, das es vielen, die „helfen“, leider auch Mittel zum Selbstzweck ist. Sei es. weil es dem eigenen Ego gut tut, oder im Falle dieser 2 Frauen, auch einen u.A. einen sexuelle Aspekt hat. Diese ist eine Form, des Ausnützen von Notsituation, die ruhig mal thematisiert werden soll..
    • Datsyuk * 25.04.2017 13:03
      Highlight Highlight Ich denke auch, dass solche Frauen Fluchtursache Nummer 1 sind. Danke fürs Thematisieren...
    • Enzasa 25.04.2017 13:26
      Highlight Highlight Stimmt die vielen Russinnen, Thailänderinnen, Polinnen u.s.w die schon seit Jahren per "Katalog" bestellt werden und hier zwecks Heirat ein VISA erhielten.

      Ansonsten empfinde ich ihr Argument als unterste Schublade. Insbesondere da sie ja wohl auch weiblich sind. Frauen sind emanzipiert und selbstbestimmt und frei in der Partnerwahl. Sexuelle Nötigung ist eine Straftat. Auf Gewalt folgt keine Ehe
    • Sageits 25.04.2017 14:43
      Highlight Highlight Wessen sexuelle Not?
  • pachnota 25.04.2017 12:27
    Highlight Highlight 1
    Ich kenne aus meinem privaten, nahen Umfeld, min. 2 Frauen, die sich einen Migranten geangelt haben.
    Die eine, (linksalternatives Milieu, Bern) ging direkt nach Griechenland, und schmuggelte sich einen Syrer in die Schweiz. Der junge Mann ist auffallend gutaussehend, und die zwei sind seither ein Paar. Mann kann der Frau, die zuvor, jahrelang Single war, nun zusehen, wie sie ihrem frischgebackenen Asylbewerber, nun die Welt erklärt, was ihrem Leben offenbar einen tieferen Sinn stiftet.
    • mein Lieber 25.04.2017 13:51
      Highlight Highlight @pun: Pachnotas die bellen, beissen nicht ;-)
    • SemperFi 25.04.2017 14:14
      Highlight Highlight Immer schön Klischees bewirtschaften: die potthässliche, notgeile Linksalternative die sich einen knackigen Asylbewerber angelt. Das tönt wie aus Andy Glarners Poesiealbum.

      PS: Ich weiss von (mehr als zwei) Schweizern, die regelmässig nach Thailand in die Ferien gehen. Nicht weil Sie die lokale Küche mögen...
    • pachnota 25.04.2017 15:13
      Highlight Highlight @ SemperFi

      ..die Realität tut manchmal eben weh.

      Überigens... das mit Thailand meine ich ja!

      Während es gesellschaftlich verpönt ist, als Sextourist nach Thailand zu fahren und allenfalls mit einer jungen Thai nach Hause zu kommen, beobachte ich jetzt, ähnliches Verhalten von heimischen Frauen, im Bereich des Asylwesens, die offenbar glauben, einen Selbstbedienungsladen zu erkennen.

      Da sollte man nicht mit zwei Ellen messen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roterriese #DefendEurope 25.04.2017 12:17
    Highlight Highlight Doch sie hat gestohlen, das Gemeinwesen muss für die Kosten (Sozialhilfe, Verfahren, etc.) die die geschmuggelten Leute auslösen aufkommen.
    • Enzasa 25.04.2017 13:28
      Highlight Highlight Der Staat kommt für die Menschen auf, weil es legitimes Recht ist.

      Wo ist der Dienstahl?
    • Roterriese #DefendEurope 25.04.2017 14:41
      Highlight Highlight Nein, gemäss geltendem Recht müssen sie sich im Erstland registrieren lassen, also haben sie kein legitimes Recht.
  • pun 25.04.2017 11:48
    Highlight Highlight Wo Recht zu Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht. Bravo Lisa!
    • pachnota 25.04.2017 13:09
      Highlight Highlight @pun
      Nein da liegst du falsch.
      Kriminelle Handlung darf nicht legitimiert werden.
      Dies ist undemokratisch und menschenverachtend!
    • Rodney McKay 25.04.2017 14:44
      Highlight Highlight Das würde dann bedeuten, die Gesetze, welche nicht ins eigene Weltbild passen, werden für ungültig erklärt. Man stelle sich mal vor, was passieren würde, wenn jeder nur die Gesetze einhalten würde die zu seiner eigenen Gesinnung passen. Das käme dann einer "gesetzesfreien Zone" sehr nahe.
    • pun 25.04.2017 15:29
      Highlight Highlight Demokratie kann nur funktionieren, wenn die Würde JEDES Menschen wirklich unantastbar ist. Unter dieser Grundbedingungen bin ich bereit, über alles zu diskutieren. Lisa Bosia Mirra hat Kinder gesehen, die leiden und auf der Strasse leben, weil unsere Grenzwächter/innen sie zurückschicken und kein Asylgesuch stellen lassen bzw. bereits darüber urteilen. Das ist ein menschenverachtender Zustand und deshalb ist Handeln in einer solchen Situation - auch wenn es gegen das Gesetz geht - natürlich angebracht und notwendig.

      Paul Grüninger hat seiner Zeit auch "kriminell" gehandelt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • NWO Schwanzus Longus 25.04.2017 11:33
    Highlight Highlight "Die Schweiz ist Europameisterin, wenn es um Dublin-Rückschiebungen geht." Sie sollte eigentlich als Asylarbeiterin wissen wie wenig richtige Flüchtlinge hierher kommen. Deswegen werden auch die allermeisten zurückgeschickt, ausserdem wird von den Ankommenden auch viel erfunden um die Chancen zu erhöhen. Ausserdem hat die SP Grossrätin auch eine Straftat begangen denn wenn es mehrere machen haben wir dan ein Problem. Sie wurde ja schon von Schweizer VIPs gelobt dafür es wurde sogar dazu aufgerufen es ihr gleichzutun von anderen Linkspolitikern. Das ist genauso Strafbar.
    • Enzasa 25.04.2017 13:30
      Highlight Highlight Andersherum wird ein Schuh daraus.
      Weil sie in diesem Bereich tätig ist, weiß sie, wieviele r i c h t i g e Flüchtlinge hierher kommen
    • Töfflifahrer 25.04.2017 14:14
      Highlight Highlight Was is ein richtiger Flüchtling?
      In Afrika verdorren seit Jahren ganze Landstriche, in mehreren Ländern herrscht Krieg oder Unterdrückung. Was würden Sie tun, wenn sie sehen wie Ihre Bekannten und Verwandten entweder verhungern oder Vergewaltigt / erschossen, gefoltert werden?
      Syrien, Jemen, Somalia, Eritrea etc. sind aus welchen Gründen auch immer für verschiedenste Individuen lebensgefährlich.
      Also nochmals, was bitte ist ein richtiger Flüchtling?
    • 's all good, man! 25.04.2017 16:12
      Highlight Highlight Die Antwort auf die Frage von Töfflifahrer würde mich auch brennend interessieren.

      Es ist einfach unfassbar, mit wie viel Ignoranz jemand ausgestattet sein kann und wie man ständig diese völlig unmenschliche Unterscheidung zwischen »richtigen« und »falschen« Flüchtenden vornehmen zu müssen glaubt. Das dient ja nichts anderem als einen Vorwand zu konstruieren, gegen das Fremde sein zu können. Schauderhaft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Baccaralette 25.04.2017 11:09
    Highlight Highlight Grundsätzlich sehe ich viel Gutes in den Taten von Frau Bosia Mirra. Wer hilft, tut gutes. Aber leider ist gut gemeint auch meistens das Gegenteil von Gut.
    Sie in ihrer Position kann sich sehr für die Änderung der Strategie, für die Änderung von Gesetzen in diesem Bereich einsetzen. Warum also selber strafbar werden? Wenn ich den drei Herren, die nur von der AHV leben, etwas stehle, bin ich trotzdem ein Dieb. Und sie ist trotzdem eine Schlepperin. Steht zwar dazu, versucht aber nicht, etwas Grundsätzliches zu ändern. Schade!
    • pun 25.04.2017 12:53
      Highlight Highlight Inwiefern versucht sie nicht auch, etwas grundsätzliches zu ändern? Sie ist doch langjährige Parlamentarierin im Tessin?
    • Baccaralette 25.04.2017 13:03
      Highlight Highlight EBE - sonst schon mal was gehört von ihr? Ebe.
    • Posersalami 25.04.2017 13:31
      Highlight Highlight Jeder Versuch wird von der Bürgerlichen Mehrheit in der Schweiz sofort im Keim erstickt. Die Bürgerlichen haben die Hoheit über die Stammtische, da ist darum auf dem ordentlichen Weg leider nichts machbar.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Theor 25.04.2017 11:06
    Highlight Highlight Ich wüsste gerne einmal, wie diese 4000 Minderjährige Flüchtlinge aussehen. Das soll jetzt kein rechtes Statement werden, aber ich bin wirklich gespalten in der Sache. Ich würde gerne den Wehrlosen helfen - Frauen, kleinen Kindern, älteren Menschen - aber wenn ich die Asylanten im Aargau begegne, sehe ich wirklich ausachliesslich junge Männer von 18-30 Jahren, die sich meistens betrinken.

    Also was für "Minderjährige" sind das denn? Sind das 12 jährige Buben und Mädchen die uns brauchen, oder einfach der 17 jährige Wirtschaftsflüchtling, der sich dramaturgisch als "Minderjähriger" verkauft?
    • Enzasa 25.04.2017 13:35
      Highlight Highlight Es sind genau wie bei den Älteren in der Regel Jungens.
      Die Terrortruppen rekrutierten auch n u r Männliche Personen.

      Diese Männer haben drei Möglichkeiten:
      Sterben
      Als Terrorist töten
      Fliehen

      Welche Möglichkeiten sollte ihr Mann, Freund oder Sohn wählen?
    • Shimaner 25.04.2017 15:41
      Highlight Highlight Theor, findest du wirklich, dass was du in deinem Lebensraum nicht siehst infolgedessen nicht existiert?

      Wenn du raus gehst, um erwachsene, trinkende Flüchtlinge zu sehen, wirst du diese finden.

      Erkennst du so alle Flüchtlinge, die hier leben?

      Möchtest du die 4000 Minderjährigen sehen, solltest du sie vielleicht einfach besuchen. Dort wo sie
      Leben. In den Asylheimen und bei den Pflegefamilien, nicht am Bahnhof oder im Tram. Und dann die Hilfe anbieten, die du so gerne geben würdest.
    • 's all good, man! 25.04.2017 16:15
      Highlight Highlight Hört auf mit dieser elenden »Wirtschaftsflüchtling«-Kackscheisse, echt. Definier das bitte mal und zwar bitte ganz konkret.

      Wie um alles in der Welt soll ein 17jähriger Teenie aus zum Beispiel Somalia oder Eritrea nicht schutzbedürftig sein? Das ist doch noch fast ein Kind...
    Weitere Antworten anzeigen
  • nukular 25.04.2017 11:06
    Highlight Highlight Sie mag zwar vom menschlichen her “richtig“ reagiert haben den flüchtlingen zu helfen, aber trotzdem war es falsch. Denn genau die schlepper wurden ja teil des systems, welche es zu stoppen gilt. Für etwas gibt es regeln und gesetze die zu beachten sind, menschlichkeit hin oder her. Genau dasselbe gab es vor einem jahr in AT als etliche österreicher mit dem auto nach ungarn gefahren sind und flüchtlinge über die grenze holten. Etliche österreichische “schlepper“ wurden dann von der ungarischen polizei angehalten und teilweise gebüsst. Gesetze sind nicht nur zum brechen da...
    • Enzasa 25.04.2017 13:38
      Highlight Highlight Es sind nicht die Schlepper die Menschen zum Flüchten bringen.

      Schlepper ziehen aus den Missständen dieser Welt ihren Nutzen
  • Lowend 25.04.2017 11:05
    Highlight Highlight Echte rechte Scheinpatrioten müssen ja Probleme damit haben, dass es Politiker gibt, die ihren Worten Taten folgen lassen und die Konsequenzen für ihre Handlungen übernehmen, denn das sind sie sich von ihren eigenen Warmduscher und Hasslaberis gar nicht gewohnt.

    Mein Kompliment an diese mutige Frau, die mich sehr an unseren Nationalhelden Willi Tell erinnert, der sich auch in aller Offenheit der Obrigkeit in den Weg stellte, um deren Unmenschlichkeit zu entlarven.
    • pachnota 25.04.2017 13:00
      Highlight Highlight Lowend
      Vor kurzem, warst du doch noch DER flammende Befürworter des Rechtsstaates?
    • NWO Schwanzus Longus 25.04.2017 13:11
      Highlight Highlight Das hat nichts mit Unmenschlichkeit zu tun sondern sie hat schlicht und einfach das Gesetz gebrochen. Zudem sind diese Gesetze in der Schweiz sehr nützlich und haben nichts mit Unterdrückung zu tun. Sie sind ein Garant dafür das die Schweiz auch stabil bleibt. Wir sind kein Regime. Daher ist Bosia Mirra auch keine Heldin sondern schlicht und einfach eine Gesetzesbrecherin. Hier werden ja Straftaten befürwortet absolute Frechheit!
    • fandustic 25.04.2017 13:54
      Highlight Highlight Naja, Tell würde sich wohl im Grab umdrehen ob diesem Kommentar....Tell stellte sich den Habsburgern (ausländische Eindringlinge, wenn man so sagen möchte), also den "Feinden" der Eidgenossen entgegen. Er war wohl der Patriot schlechthin und würde heute wohl kaum nach Italien fahren um ein paar Flüchtlinge über die Grenze in die Schweiz zu "schmuggeln".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mantarochen 25.04.2017 11:01
    Highlight Highlight Die wirklich armen Personen verrecken auf gut Deutsch da in diesen Ländern, weil sie nicht mehrere tausend Cash hinlegen können.

    Aber eben, warum sollte man vor den Polizisten oder dem Gesetz Respekt haben, eine bedingte Geldstrafe, lächerlich.
    • Enzasa 25.04.2017 13:42
      Highlight Highlight Die armen Menschen geben zu vielen etwas, um wenigstens einen aus ihrer Mitte zu retten.
      Das nennt man Solidarität, dieses Verhalten ist Befürwortern einer regiden Flüchtlingspolitik anscheinend unbekannt
  • Yelina 25.04.2017 10:58
    Highlight Highlight Ich verstehe sie eigentlich sehr gut. Sie dachte, was sie tut, ist für eine gute Sache. Das dachte der SVPler allerdings auch, der einer Mutter geholfen hatte, sich und ihr Kind vor der KESB zu verstecken. Beides ist illegal, aber aus ähnlicher Motivation "verübt". Damals konnte man ganz andere Kommentare dazu lesen als hier...
    • Warumdennnicht? 25.04.2017 11:03
      Highlight Highlight Das liegt wohl daran, das die SVP Freunde lieber kommentare schreiben als die freudne von der SP. Ich sehe (auch auf Watson), dass immer mehr Kommentare auf Watson "linke" positionen frontal angreifen. Man könnte meinen dahinter ist ein System, dass alle "linken" (Watson ist ja eigentlich gar nicht links) Medienportale von Trollen zugemüllt werden...
    • Enzasa 25.04.2017 12:38
      Highlight Highlight Damals hat er sich nicht bereitwillig der Justiz gestellt und er hat sein Verhalten verteidigt.

      Jetzt wurde das eigene Verhalten erklärt.

      Ein feiner aber entscheidender Unterschied
    • j0nas 25.04.2017 13:33
      Highlight Highlight @Simsalabim
      Ich kenne viele linksgerichtete Menschen welche Watson lesen. Kommentieren respektive Kommentare Lesen tut von denen aber niemand. Viele Kommentare sind es einfach nicht wert, gelesen zu werden. Sich mit Wutbürgern im Internet auf eine Diskussion einzulassen bringt einen auch nicht unbedingt weiter.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 25.04.2017 10:55
    Highlight Highlight Ein Rechtsstaat funktioniert nur, wenn man sich an die Gesetze hält. In der Schweiz hat man ja genügend Mittel, die Gesetze zu ändern, wenn man sie für falsch hält. In einer Diktatur könnte ich es verstehen, wenn man sich nicht ans Gesetz hält, aber gerade als Politikerin stehen ihr hier andere Wege offen.

    Naja, kriminelle Politiker sind auch bei uns leider keine Seltenheit. Aber man muss ihr zugute halten, dass sie ihre Tat nicht begangen hat, um sich zu bereichern, sondern um anderen Leuten zu helfen.
    • Angelo C. 25.04.2017 11:59
      Highlight Highlight Solche nicht zuende gedachten Gutmenschentaten sind nicht die Lösung, sondern ganz entschieden wesentlicher Teil des eigentlichen Problems.
    • Enzasa 25.04.2017 13:46
      Highlight Highlight Ein wesentlicher Teil dieses Problems sind Menschen, die ängstlich, geizig und feige sind.
      Aus Angst um ihre Pfründe verweigern sich diese Menschen der Realität. Lieber werden Menschen als Lügner bezeichnet, ihre Geschichten als unwahr abgetan und Not als nicht existent abgetan.
      Das ist ja auch bequemer als Lösungen zu finden. (Mit Lösungen meine ich auch nicht alle reinlassen sondern vor Ort zu intervenieren)
  • Angelo C. 25.04.2017 10:46
    Highlight Highlight Alles hohle Sprüche - SchlepperInnen gehören massiv bestraft, denn sie sind Teil des Problems, dies ungeachtet ihrer Motivation und der grundsätzlichen politischen Ausrichtung 😠!

    Amen und Punkt .
    • Enzasa 25.04.2017 12:42
      Highlight Highlight Schlepper sind nicht Teil des Problems Sie sind Menschen die sich an der Not von Menschen bereichern.

      Unsoziales Verhalten wird durch Straftaten wie Erpressung, Nötigung, Gewalt .... eine Straftat.
    • pun 25.04.2017 12:58
      Highlight Highlight Legale Fluchtwege schaffen wäre das Zauberwort.

      Die echten Schlepper gehören der organisierten Kriminalität an. Der Kampf gegen diese, ohne dass man das Bedürfnis nach ihren Dienstleistungen kapp, ist einer gegen Windmühlen. siehe den Kampf gegen die Drogen, der seit Jahrzehnten am Scheitern ist.
    • Enzasa 25.04.2017 13:49
      Highlight Highlight Kampf gegen Schlepper mühselig
      Kampf für Frieden mühselig
      Kampf für Menschenrechte mühselig

      Lieber Augen schließen und behaupten das Leid existiert nicht.
      Bequem
  • Herbert Anneler 25.04.2017 10:42
    Highlight Highlight Hätte ich die Moral und die Kraft, von Lisa Mirra, ich würde mich "von" nennen. Bin beeindruckt und dankbar für den Spiegel, den sie uns vorhält. Etwas vom Fiesesten ist, die Ärmsten der Armen als Wirtschaftsflüchtlinge zu diffamieren. Die wahren Wirtschaftsflüchtlinge tragen Nadelstreifen, landen bei uns mit ihren Privatjets und geniessen Steuerprivilegien. Die armen "Hunde" schickt man an der Grenze zurück ins Elend - auf ihm baut unser ganzer materieller Reichtum: Dreckdiesel, Nahrungsmittelspekulation, Geldwäsche, Kinderarbeit, Giftmüll, leergefischte Küstengewässer Afrikas, Kriegsmaterial
    • Herbert Anneler 25.04.2017 11:14
      Highlight Highlight @mamina: Danke für den Support! Die Blitzli zeigen, dass ich offenbar einen wunden Punkt getroffen habe...Die Rechtsaussen scheinen Frühaufsteher zu sein. Plagt sie etwa ihr Gewissen, dass sie so früh aufstehen ;-)?
    • poga 25.04.2017 12:09
      Highlight Highlight @Herbert es könnte natürlich auch sein, dass die vielen Blitzer auch schlicht und einfach nicht deiner Meinung sind. Das mit dem schlechten Gewissen hält sich bei mir in Grenzen. Aber ich bIn tatsächlich früh aufgestanden, damit ich Wertschöpfung erzielen kann. Damit generiere ich Steuern mit denen diese Menschen unterstützt werden können.
    • pachnota 25.04.2017 12:32
      Highlight Highlight Rechtsstaat mit Füssen treten?
      Wenn,s für eine vordergründig "gute" Sache ist, darf man?
      Hat diese Frau nicht auch eine Ego? Und wenn Ja, handelt sie völlig frei von "Selbstzweck" ?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mr. Malik 25.04.2017 10:30
    Highlight Highlight Lasst den braunen shitstorm beginnen.
    Wie lange dauerts bis jemand sie für irgendwelche terroranschläge verantwortlich macht? Und damit, in bester "ich bin kein rassist, aber..."-manier, automatisch von terroristischen flüchtenden ausgeht?
    Ich tippe auf max. 5 kommentare :)
    Hoffentlich bin ich zu zynisch..

    Respekt vor dieser Frau, hat mehr mut als die meisten ihrer blassroten genossinen.
    • Mr. Malik 25.04.2017 12:47
      Highlight Highlight Ich hoffe, mit computerhocker bin nicht ich gemeint.
      Ich glaube, dass keine direkte korrelation zwischen watson stammleserschaft und komentarbewertern besteht...

      Bei den rechten klappspaten, hoffe ich jedoch, dass es beim am computer sitzen bleibt. Sonst drückt ihnen noch jemand eine fackel in die hand.
  • Schellenberg 25.04.2017 10:28
    Highlight Highlight Danke.
  • Menel 25.04.2017 10:27
    Highlight Highlight Danke Frau Lisa Bosia Mirra!
    • fandustic 25.04.2017 13:57
      Highlight Highlight Für was denn?
  • The Destiny // Team Telegram 25.04.2017 10:27
    Highlight Highlight Der Zweck heiligt nicht die Mittel.
    • Enzasa 25.04.2017 10:56
      Highlight Highlight Sie hat sich der Verantwortung gestellt.
      Der Zweck heiligt nicht die Mittel sagt man wenn sich jemand der Verantwortung entzieht
    • Judge Dredd 25.04.2017 11:26
      Highlight Highlight Sie wurde zur Verantwortung gezogen. Stellen kann man sich nicht mehr, wenn man bereits in einer Kontrolle gelandet ist. Dem sagt man lediglich kooperieren.
    • Mr. Malik 25.04.2017 12:36
      Highlight Highlight Was für eine ausserordentlich nichtssagende aussage.
      Auch bei schweizer beamten welche juden vor nazis retteten?
      Bei volksaufständen?
      Der zweck heiligt manchmal absolut die mittel.
      Hoffe hast mit der verantwortung nicht auch gleich deine empathie abgegeben?
    Weitere Antworten anzeigen
  • nissi 25.04.2017 10:26
    Highlight Highlight Mit den Taten von Lisa Bosia Mirra kann man einverstanden sein oder nicht. Ihr Statement finde ich jedoch sehr professionell und sie lässt sich auch nicht auf die Provokationen der Leserbriefen ein. Sie versucht ihre Taten nicht schön zu reden sondern steht dafür ein, akzeptiert die Konsequenzen und übernimmt die Verantwortung. Dieses Verhalten finde ich sehr ehrenhaft.
  • Samet 25.04.2017 10:23
    Highlight Highlight Bitte gebt dieser Frau einen Pokal!
    • pachnota 25.04.2017 12:36
      Highlight Highlight Für was?
      Die Frau stellt ihr persönliches Empfinden über den Rechtsstaat. So was nennt man kriminell und kann gefährlich sein.
    • Enzasa 25.04.2017 14:04
      Highlight Highlight Kennen Sie Zivilcourage?
  • Thom Mulder 25.04.2017 10:23
    Highlight Highlight Bravo Ms. Mirra. Wir brauchen mehr Menschen wie Sie. Menschen die das Gute noch leben und nicht im Rechten Sumpf von Egoismus und Habgier steckenbleiben.
  • aschi1 25.04.2017 10:22
    Highlight Highlight Und ich dachte, dass Sie als Schweizer-Volksvertreterin gewählt worden sind und nicht als Schlepperin.
    • Enzasa 25.04.2017 11:00
      Highlight Highlight Muss man als Schweizer Volksvertreterin, seine Persönlichkeit an der Pforte abgeben?

      Das Verhalten zeugt von Mut, Zivilcourage und Verantwortung, sind das keine Schweizer Werte, die von ihr gelebt werden?

  • Fairness_3 25.04.2017 10:20
    Highlight Highlight @Frau Mirra: Für was haben wir denn noch geltende Gesetze, wenn Sie sich einfach darüber hinwegsetzen?Zivilcourage ist keinesfalls seine eigene Meinung und seine eigenen Taten als richtig und unantastbar anzusehen - dies heisst Überheblichkeit und ziviler Ungehorsam.
    • Enzasa 25.04.2017 11:02
      Highlight Highlight Fairness in Bezug auf ihren Kommentar muss ich über ihren Namen grinsen.

      Frau Mirra kennt die Gesetze und lebt die Gesetze, denn sie hat sich den Konsequenzen gestellt und die Strafe akzeptiert
    • eulach 25.04.2017 11:35
      Highlight Highlight Fairerweise muss man dem entgegenhalten, dass sie nirgends geschrieben hat, ihre Taten seien "richtig und unantastbar". Im Gegenteil: Korrekterweise hat sie sich gestellt, mit den Justizbehörden kooperiert und die richterliche Strafe für ihr Verbrechen akzeptiert. Ich würde die Aufregung besser verstehen, wenn sie sich noch als Unschuldslamm profilieren wollte!

      Dass sie in aller Öffentlichkeit kritische Gedanken zu bestehenden Gesetzen äussert, ist grundsätzlich zu begrüssen – und für Politiker ja nicht ganz ungewöhnlich. 😉
  • Rabbi Jussuf 25.04.2017 10:19
    Highlight Highlight Nach 10 Jahren Geschichten von Asylbewerbern anhören, sollte sie eigentlich wissen, wie viel davon erfunden ist.
    Wie naiv kann man eigentlich sein? Und das als Volksvertreterin???
    • Enzasa 25.04.2017 11:10
      Highlight Highlight Wieviele Jahre haben Sie sich die Erlebnisse von Asylbewerber angehört?
      Ach, es zeugt von ausgesprochenen Realitätssinn seine eigene Gedanken und seine persönliche Vorstellungen als einzige Wahrheit anzusehen
    • eulach 25.04.2017 11:39
      Highlight Highlight Wieviele „Geschichten von Asylbewerbern“ haben Sie bereits im beruflichen Umfeld bearbeiten müssen? Bitte keine Anekdoten („Ein Bekannter ist...“, „eine Mitarbeiterin hat...“).
    • Michael Mettler 25.04.2017 11:43
      Highlight Highlight @rabbi: Ihre Erfahrung stellt sie nur in den Zusammenhang mit der Kenntnis rund um das Gesetz. Ihre Unterstellung Sie sei naiv und könne die Geschichten nicht einordnen ist leider nicht belegbar. Vielleicht handelt Sie ja ungeachtet des Wahrheitsgehaltes der Geschichtenerzähler so wie sie es getan hat. Diese Option habe ich auch gewählt, Menschen zu helfen ist nie schlecht, ausser man denkt lieber darüber nach, das verändert dann die Welt sicher zum Besseren...
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  • walsi 25.04.2017 10:19
    Highlight Highlight Ich verstehe die Frau und kann das sehr gut nachvollziehen, dass sie so gehandelt hat wie sie es tat. Dennoch ist es falsch. Jeder erfolgreiche Asylantrag generiert 10 neue Asylanträge. Nur die wenigsten der Flüchtlinge sind wirkliche Flüchtlinge die Asyl brauchen, da sie in ihrer Heimat auf Grund ihr politischen Positionen mit Folter oder der Todesstrafe rechnen müssen. Die meisten sind Wirtschaftsflüchtlinge die in die Schweiz migrieren wollen und auf ein besseres Leben hoffen.
    • Enzasa 25.04.2017 11:10
      Highlight Highlight Definieren Sie bitte Wirtschaftsflüchtling.
    • Michael Mettler 25.04.2017 11:47
      Highlight Highlight @walsi: Können Sie Ihre Behauptung irgendwie belegen?
    • walsi 25.04.2017 13:00
      Highlight Highlight @Mettler: Wie kann es sein, dass Menschen die bei uns Asyl bekommen haben, da sie Zuhause an Laib und Leben bedroht sind, zurück in ihre Heimat fliegen um dort Ferien zu machen? Sie können jetzt einwenden, dass sich die Situation im Lande dort geändert hat. Da stellt sich dann die Frage weshalb gehen diese Personen dann nicht permanent zurück? Schliesslich sind die ganze Familie und Freunde in der Heimat. Ich kennen einen ehemaligen Flüchtling, der schon in der Heimat Urlaub machte, der ganz offen sagte, dass er hier mehr Geld verdient und die Familie unterstützen kann.
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  • manolo 25.04.2017 10:19
    Highlight Highlight Natürlich hat sie jemand bestohlen,und zwar uns steuerbezahler!
    • Enzasa 25.04.2017 11:11
      Highlight Highlight Sie hat die Strafe bekommen, die dem Gesetz entspricht.
    • Enzasa 25.04.2017 11:14
      Highlight Highlight In welcher Weise? Diese Menschen erhalten Unterstützung weil Sie einen Rechtsanspruch darauf haben
    • Michael Mettler 25.04.2017 11:46
      Highlight Highlight Lieber manolo. Das SEM fährt momentan die Strategie "Asylbewerber zermürben". Wissen Sie wer das bezahlt? Sie! Mit Ihren Steuern. Weil jeder Asylbewerber, egal ob der Entscheid positiv oder negativ ist, weder arbeiten kann noch ausgewiesen werden kann. Also wenn dir die Steuern wichtig sind dann bitte ich dich dort anzusetzen wo es wirklich kostet.
  • Michael Mettler 25.04.2017 10:08
    Highlight Highlight Ich bewundere diese Frau
    • pachnota 25.04.2017 13:17
      Highlight Highlight Diese Frau handelt leider egoistisch und antidemokratisch.
      Da gibt es eigentlich nicht,s zu bewundern.
    • Michael Mettler 25.04.2017 13:44
      Highlight Highlight Hehe, was ist daran egoistisch und was antidemokratisch?
    • Enzasa 25.04.2017 14:02
      Highlight Highlight So egoistisch wie die Frauen die einen Flüchtling lieben und ihn dann ehelichen?
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So schwer ist es für Asylsuchende ein Bankkonto zu eröffnen

Asylsuchenden und vorläufig Aufgenommenen stellen sich am Bankschalter hohe Hürden in den Weg. Bei einzelnen Banken sind sie gar nicht willkommen. Dies unter anderem aus Angst vor nachrichtenlosen Vermögen.

«Eröffnen Sie Ihr Konto, wo immer Sie wollen.» Der Vorgang könne bequem von zu Hause aus erledigt werden und dauere nur zehn Minuten. So wirbt eine Schweizer Bank um Neukunden.

Für Asylsuchende ist der Weg zu einem Schweizer Bankkonto etwas hürdenreicher. Oder er ist gleich ganz versperrt. Dies zeigt eine Studie der Anwältin Lea Hungerbühler. Sie engagiert sich beim Verein Asylex, der Asylsuchende in Rechtsfragen unterstützt.

Hungerbühler hat 28 Schweizer Banken zu ihrem Umgang mit Personen im …

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