Schweiz
Gesellschaft & Politik

Roger Nordmann kandidiert für Staatsratssitz von Rebecca Ruiz

Roger Nordmann kandidiert für Staatsratssitz von Rebecca Ruiz

03.12.2025, 15:1403.12.2025, 15:14

Der ehemalige SP-Nationalrat Roger Nordmann kandidiert für die Nachfolge der Waadtländer Staatsrätin Rebecca Ruiz bei der Ersatzwahl vom 8. März. Die SP Lausanne gab dies am Mittwoch in einer Medienmitteilung bekannt.

Roger Nordmann, SP-VD, spricht fuer die Parlamentarische Untersuchungskommission PUK zur Krise der Credit Suisse, an der Fruehjahrssession der Eidgenoessischen Raete, am Dienstag, 18. Maerz 2025 im Na ...
Roger Nordmann kandidiert für den Staatsratssitz.Bild: KEYSTONE

«Nach einigen Tagen des Nachdenkens habe ich entschieden, meine Kandidatur für den Staatsrat einzureichen, um unsere linken Werte zu vertreten», wird Nordmann im Communiqué zitiert. Im vergangenen Februar hatte der 52-Jährige seinen Rücktritt aus dem Nationalrat angekündigt, dem er seit November 2004 angehörte.

Damals sagte er, er verlasse die Politik zumindest vorübergehend und schloss eine Rückkehr nicht aus. Er brauche eine Pause und wolle weniger exponiert sein, erklärte er.

Nordmann war während seiner Zeit in Bern unter anderem Mitglied der nationalrätlichen Energie- und Umweltkommission. Zudem präsidierte er von 2015 bis 2023 die SP-Fraktion.

Erster sozialdemokratischer Kandidat

Er ist der erste Kandidat der SP, der seine Kandidatur für die Verteidigung des zweiten sozialdemokratischen Sitzes in der Waadtländer Regierung ankündigte, nachdem Gesundheits- und Sozialministerin Rebecca Ruiz vergangene Woche aus gesundheitlichen Gründen ihren Rücktritt bekannt gegeben hatte.

Die Kandidatinnen und Kandidaten haben bis zum 6. Dezember Zeit, ihre Bewerbung einzureichen. Der Parteitag der SP Waadt, der die offizielle Kandidatur bestimmen wird, findet am 13. Dezember statt. Die Grünen haben bereits angekündigt, dass sie die SP-Kandidatur unterstützen und somit niemanden ins Rennen schicken werden.

Bürgerliche unterstützen SVP-Kandidat

Bislang hat nur die SVP ihren Kandidaten für diese Ergänzungswahl nominiert: Jean-François Thuillard, Grossrat und ehemaliger Grossratspräsident. Der Landwirt ist zudem Gemeindepräsident von Froideville. Er wird innerhalb der bürgerlichen Allianz, «Alliance vaudoise», von der FDP und der Mitte unterstützt. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Alisha Lehmann im Wandel der Zeit
1 / 33
Alisha Lehmann im Wandel der Zeit

Die Karriere der Schweizer Fussball-Nationalspielerin und Instagram-Berühmtheit.

quelle: keystone/imago/instagram/watson
Auf Facebook teilenAuf X teilen
«Viele unterschätzen uns wegen unserem Alter»: So leidenschaftlich ist die Gen Z
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
36 Wochen Elternzeit: Initiative steht und soll für mehr Kinder sorgen
Eine überparteiliche Allianz hat genügend Unterschriften zusammen, um ihre Familienzeit-Initiative einzureichen. Die Initianten sind überzeugt, dass sich die Investition lohnt. Doch Widerstand gibt's auch von links.
Zuletzt sah es so aus, als könnte es knapp werden: Einen Monat vor Schluss fehlte der Familienzeit-Initiative noch eine beträchtliche Zahl von Unterschriften. Nun aber vermeldet das überparteiliche Komitee einen ersten Erfolg. 136'000 Unterschriften sind zusammengekommen – und auch wenn noch nicht alle geprüft seien, stehe fest, dass das Minimum von 100'000 gültigen Unterschriften erreicht worden sei. Am Mittwoch will das Komitee das Begehren einreichen.
Zur Story