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Auf seinem YouTube-Channel erklärt Thomas Kovacs seinen Abonnenten die Welt der Finanzen.  bild: youtube/screenshot

Gesicht des Verzichts

Thomas (22) aus Zürich hat einen Plan – mit 30 Millionär sein und in Frühpension gehen

Er ist 22 und weiss mehr über das Sparen und Anlegen als manch ein Altersgenosse. Thomas Kovacs ist Frugalist. Er gibt nur für das nötigste Geld aus. Mit 30 will er seine erste Million besitzen. 



«Hallo meine Lieben, ich bin's, euer Thomas aka Sparkojote.» So begrüsst der 22-jährige Thomas Kovacs seine knapp 1'800 Follower auf YouTube. Doch der Zürcher bewirbt weder Lifestyle-Produkte, noch erzählt er von Reisen nach Indonesien. Die Videos des jungen Mannes handeln einzig und allein vom Sparen, Investieren und Verzichten. 

Serie «Gesicht des Verzichts»

Kein Alkohol, kein Fleisch, kein Zucker. Verzicht ist in. Aber kannst du dir vorstellen, auf eine Wohnung zu verzichten? Oder jeden Tag dasselbe Kleidungsstück zu tragen? Wir auch nicht (so ganz). Deshalb stellen wir dir in der Serie «Gesicht des Verzichts» junge Menschen vor, die ganz bewusst auf alltäglich scheinende Dinge verzichten. Und sie erzählen uns, warum sie sich dafür entschieden haben – und was sie antreibt. 

Kovacs ist Frugalist. Er gibt nur das Nötigste an Geld aus, der Rest wird eisern gespart und angelegt. Sein Traum: Nie mehr arbeiten zu müssen und finanziell unabhängig sein. Mit 30 will er Millionär sein – und nur noch von den Zinsen und Dividendenerträgen leben können. Dafür lebt er sehr sparsam und versucht bis zu 70 Prozent seines Lohnes zu sparen. Mit 22 Jahren besitzt er bereits ein Nettovermögen von 140'000 Franken. 

Gegenüber watson hat der Sparfuchs verraten, was er sich trotz allem gönnt und warum er den materiellen Konsum als das grösste aller Probleme sieht.

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Im Februar will Kovacs exakt 100 Franken für Essen ausgeben. 3.50 Franken pro Tag für Frühstück, Mittag- und Abendessen. Ob er das schafft? «Das weiss ich noch nicht», sagt er im Video. Video: YouTube/Thomas der Sparkojote

Ich spare ...

Ich versuche, so viel wie möglich zu sparen, ohne dabei an Lebensqualität zu verlieren. Seit mehr als vier Jahren führe ich ein Haushaltsbudget und kenne meine Ausgaben auf den Rappen genau. Natürlich gehört viel Disziplin dazu, aber es macht auch sehr viel Spass. Am liebsten spare ich bei den monatlich wiederkehrenden Fixkosten: Je weniger, desto besser. 

Ich verzichte ...

... selten auf Dinge, denn ich weiss genau, was ich will. Alles Unnötige wird radikal gestrichen. Ich koche oft Zuhause und esse selten auswärts. Einerseits spart das sehr viel Geld, andererseits ist es auch gesünder.

Weil meine Freundin und ich mehr Platz brauchen, haben wir uns dazu entschieden, unser Bett wegzugeben und in Zukunft auf einem Futon zu schlafen. Jeden morgen rollen wir den Futon zusammen und haben so ein ganzes Zimmer zur Verfügung und müssen nicht eine grössere Wohnung umziehen. 

Aber ich habe nicht das Gefühl, dass ich auf etwas verzichten muss. Für mich ist es eine Lifestyle-Entscheidung. 

Ich gönne mir ...

... die Starbucks Classic Hot Chocolate. Ich bin gerne im Starbucks und nutze dort die Infrastruktur, um an meinen Projekten zu arbeiten. 

Hier bin ich noch nicht so konsequent, wie ich es eigentlich sein will ...

Ich möchte mehr saisonal einkaufen, bisher habe ich das vor mir hergeschoben. Es kostet mich immer noch viel Überwindung, im Winter nicht ins Regal der Heidelbeeren zu greifen. Heidelbeeren sind meine absoluten Lieblingsbeeren. 

Wie sich Kovacs Freundin mit seinem Lebensstil zurecht findet, wollen viele User des «Sparkojoten» wissen. 

Nachhaltigkeit ist für mich ...

Nachhaltigkeit hat viele Facetten. Ich besitze kein Auto, falls ich dennoch eins brauche, nutze ich eine Car-Sharing Dienstleistung. Sonst fahre ich mit den ÖV oder meinem Elektro-Scooter. Ich versuche zudem alle Dinge, die ich besitze, so lange wie möglich zu nutzen. Was ich nicht mehr brauche, verschenke ich. So landet nicht alles direkt im Müll.

Kovacs mit seiner reinrassigen Kurzhaar-Katze Arthur. Kostenpunkt: 1000 Franken. 

Das grösste Problem unserer Gesellschaft ist ...

... der Konsum von materiellen Gütern. Viele Menschen leben nach der YOLO-Mentalität (You only live once). Sie konsumieren sehr viel und glauben, dass Geld glücklich macht. Und sie haben das Gefühl, dass jemand, der wenig ausgibt, unmöglich glücklich sein kann. 

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In seinen Videos spricht Kovacs Klartext. Seinen Usern erzählt er, wie viel er mit welchen Einnahmequellen verdient.  Video: YouTube/Thomas der Sparkojote

Ich sehe das anders. Man soll sehr wohl das Hier und Jetzt geniessen. Sich aber auch gleichzeitig für das Alter absichern. Mein 75-jähriges Ich wird es mir danken. 

Für 2019 wünsche ich mir ...

Im Oktober 2018 habe ich meinen Job gekündigt. Vorher habe ich 70’000 CHF Brutto verdient. Als Selbständiger komme ich bei weitem noch nicht in die Nähe dieses Betrags. Aktuell verdiene ich mit Kooperationen und Werbung auf meinem Blog und YouTube-Kanal «Sparkojote» sowie über meinen Online-Shop «Amazing Toys, Comics & More» Geld.

Für dieses Jahr wünsche ich mir, dass meine geplanten Projekte klappen. Dafür arbeite ich hart. Seit Jahren halte ich alle meine Ziele, Ideen und Verpflichtungen in einem Journal fest. 

Wenn ich einkaufen gehe, dann nur mit Stoffsäcken fürs Gemüse und einer grossen Tasche für den ganzen Einkauf. Dann muss ich weder Plastiksäckchen noch eine grosse Einkaufstasche kaufen. Und auch meinen Fleischkonsum habe ich seit Jahren verringert. Ich esse nur zwei bis dreimal die Woche Fleisch. Das reicht absolut. 

Das weiss noch niemand über mich...

Ich bin in der Berufsmaturitätsschule in Mathematik mit einer 3.9 durchgefallen. Die BMS habe ich dann aber erfolgreich bestanden. 

Würdest du dem Internet sagen, wie viel du verdienst?

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Video: srf

12'000 Franken sparen mit gesammelter Briefkasten-Werbung aus den Jahren 2011 bis 2015

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292Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • ManuelSeiz 12.02.2019 20:10
    Highlight Highlight Er sollte lieber mal am Blondierungsgel sparen und ausserdem - mit 30, 1 Million und mit 31 sterben? 📈
  • JamSam 12.02.2019 13:17
    Highlight Highlight Das soll Verzicht sein? Für mich nur Egoismus in der reinsten Form.
    Egal wer das Produkt produziert hat, unter welchen umständen, mit welcher Umwelbelastung usw. Alles völlig egal. Hauptsache ich kann das billigste nehmen und habe am ende des Tages 2-3.- mehr im Sack.
    Für ihn ist Geld auf seinem Konto das wichtigste, alles andere zweitrangig...
    • Nina Kuster 13.02.2019 13:19
      Highlight Highlight Man überlege! Wenn er wenig konsumiert und dass noch auf einer solcher minimalistischen Art, ist seine Umweltbelastung auch entsprechend klein. (und wohl noch immer kleiner als von einem Durchschnittsbürger der aber grün lebt. behaupte ich mal). Auch Ökö-Produkte sind in der Herstellung &Transport umweltbelasten. und was unsere Umweltbelastet ist ja unser übermässiger Konsum und nicht, dass wir und mal Sushi oder eine Mango gönnen. Sondern es geht um die MENGE die wir konsumieren. Aber ich bin deiner Meinung es wäre interessant diese Rechnung wirklich zu machen!
  • Thomas der Sparkojote 12.02.2019 13:07
    Highlight Highlight Aus den Kommentaren entnehme ich, dass mit dem 30. Lebensjahr das Leben komplett gelebt worden ist. Da kann man sich doch gleich die Kugel geben oder etwa nicht? "Vorsicht Ironie!"
  • Sir Konterbier 12.02.2019 12:24
    Highlight Highlight Geizhälse sind mir suspekt...
  • Lami23 12.02.2019 11:41
    Highlight Highlight Ich finde den Ansatz super und verstehe nicht, warum manche Menschen das Gefühl haben (scheinbar auch hier in den Kommentaren) dass das Leben nur durch konsumieren genossen werden kann.
    Was ich aber bezüglich sparen beim Essen sagen muss: Dort spare ich nicht. Nachhaltige Produkte sind teurer, das Essen in nachhaltigen Restaurants auch. Und das ist richtig so.
    • JamSam 12.02.2019 13:08
      Highlight Highlight Den Ansatz, selbst Verantwortung für sein Handeln und Konsumverhalten zu übernehmen findet wohl kaum jemand falsch.
      Die Idee seine ersten 30 Lebensjahre dafür zu verwenden um eine Gewisse Zahl auf dem Konto zu haben finde ich jedoch zu tiefst deprimierend...
      Ich glaube wenn er die Mio mit 30 hat fällt ihm viellecht auf das er nicht glücklicher als vorher ist und das Leben nicht daraus besteht möglichst Jung nichtmehr arbeiten zu müssen....
    • Lami23 12.02.2019 13:14
      Highlight Highlight Er hat weder gesagt, dass er sich von einer Million Glück erhofft, noch dass er dann nicht mehr arbeiten will.
    • JamSam 12.02.2019 13:53
      Highlight Highlight @Lami23 ": Nie mehr arbeiten zu müssen und finanziell unabhängig sein." Zweiter Absatz des Artikels, hast du ihn übergaupt gelesen?
      Sein einziges Ziel ist es die mio zu haben, er sagt auch, Materielle Sachen machen nicht glücklich. Auch wenn er nicht explizit sag das ihn die mio glücklich macht, glaube ich daraus kann man logisch schliessen das er das glück im geld sieht bzw. In der Finanziellen unabhängikeit die er sich erhofft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thinkdeeper 12.02.2019 10:21
    Highlight Highlight Gratuliere. Im Grunde eine weitgehend gute Einstellung.
    Finanziell Selbstverantwortliches Handel und Sparen in der Zeit für die Not bzw. Leben können vom ersparten ist ein intelligenter Ansatz. Statt jede Werbung und Güter zu konsumieren auf Langlebigkeit zu achten auch.

    Dazu braucht es das ersparen der ersten paar Millionen, da auf eine soziale Gesellschaft kein Verlass ist.
  • Leider Geil 12.02.2019 10:04
    Highlight Highlight "Starbucks Classic Hot Chocolate." OK ich hab hier aufgehört zu lesen. So ziemlich dad unnötigste, was man sich leisten kann aus meiner sicht.
    Der Typ wird wohl sonst auch nur billigstnahrung und billigstprodukte konsumieren, auf kosten der umwelt.
    Frugalist, ist das eine substitution für Geizhals?
  • Fanta20 12.02.2019 09:38
    Highlight Highlight Sein Engagement, extrem sparsam zu leben ist mindestens aus ökologischer Sicht sicher löblich, aber ich sehe diesen FIRE-Lifestyle insgesamt eher skeptisch. Gerade als erst 22-Jähriger kann noch viel passieren und ändern. Wie entwickelt sich z. B. ein allfälliger Kinderwunsch? Was genau sind seine Pläne ab 30? Wie sieht der künftige Tagesablauf ohne klassische Arbeitsstelle aus? Gibt es einen Plan B, falls die Idee in der Praxis dann doch nicht funktioniert? Hält man mögliche Vorwürfe seines Umfelds aus, wenn man z. B. als Geizhals oder Drückeberger bezeichnet wird? Mir wär's zu heikel.
  • Spooky 12.02.2019 07:51
    Highlight Highlight Schlaues Bürschchen. Aber sobald wir den Kapitalismus überwunden haben, nehmen wir ihm alles wieder weg.
    • Thomas der Sparkojote 12.02.2019 13:04
      Highlight Highlight Was fänden sie den besser Kommunismus oder Diktatur?
    • Spooky 12.02.2019 17:21
      Highlight Highlight Thomas:
      Humanismus
    • Midnight 12.02.2019 20:21
      Highlight Highlight @Thomas Gibt ja auch nur die beiden Alternativen... 🙄
  • Spanish90 12.02.2019 07:12
    Highlight Highlight Wenn ich mir hier die kommentare lese wundere ich mich nicht, warum die meisten nur knapp über die runden kommen. Wenig bis keine finanzielle bildung. Wer heutenoch glaubt die börse sei ein casino, aktien hochspekulativ und renditen von 7-10% p. A (langfristig) seien unmöglich, der ist selbst schuld wenn die ahv auf kurz oder lang ausfällt oder man mit 70 noch arbeiten muss. Mein ziel, vor 40 (ca 10 jahre) in rente gehen und zeit für die familie haben. Und dasgeht auch ohne grösseren verzicht, eben nur mit finanzieller bildung.
    • Sarkasmusdetektor 12.02.2019 16:51
      Highlight Highlight 10% langfristig? Mal schauen ob du nach dem nächsten Crash immer noch daran glaubst. Ich wette du hast erst nach 2008 angefangen.
    • DonChaote 12.02.2019 18:37
      Highlight Highlight @sarkasmusdetektor
      2008 hat der herr spanish90 vermutlich noch taschengeld gekriegt ;)
    • Spanish90 12.02.2019 19:16
      Highlight Highlight 2008 habe ich bereits in einem hedgefonds ein praktikum gemacht. Btw, 26% rendite in 2008. Aberja, langfristig, auch durch crashs und kriesen im schnitt 10% ist möglich. Schaut einen chart von soliden unternehmen über 30 jahre lang an, 1990-2010, auch da sind zb immernoch 8% drin im schnitt.
  • Billy the Kid 12.02.2019 06:41
    Highlight Highlight Es gibt den Kapitalismus und dann gibt es noch seine Ideologie.
    Die Essenz des Kapitals ist tatsächlich der ewige Kreislauf von Investieren und Reinvestieren von "toter Arbeit". Nur ist es ein Ammenmärchen, dass die Kapitalisten wegen Konsumverzicht zu dem wurden was sie sind. Mindestens seit Adam Smith und Benjamin Franklin wird dieser ideologische Quark verzapft; dass man nur jeden Rappen zweimal umdrehen muss um
    zum heiligen Gral des Kapitals zu gelangen.
    Wen wunderts, dass dieselbe Ideologie heute auch noch ein grünes Ökomäntelchen sich umlegt?
    • Nina Kuster 13.02.2019 13:27
      Highlight Highlight Man lese nicht nur Adam Smith und seine "invisible hand" sondern auch seine anderen Schriftstücke. und man merke, dass Adam alles andere als der "reine Kapitalist" war. z.B. dass die Arbeitgeber eine Verantwortung für die Arbeitnehmer haben und deren wohl usw. (ps. hab kein platz zum das ausführlich zu schreiben aber ich empfehle dir sehr auch seine sozialpolitischen Ansichten zu lesen. sehr spannend) :)
  • Blümerant 11.02.2019 22:55
    Highlight Highlight Lustig wie hier alle seinen Lebensstil kritisieren. Er ist sehr ökologisch unterwegs und macht sein Geld dank jenen, welche dem hemmungslosen Konsum frönen. Ich möchte auch nicht soviel verzichten, denn man weiss nie was passiert (Krankheit,Unfall etc.) und ich möchte nicht bereuen etwas verpasst zu haben. Dennoch regt sein Lebensentwurf zum denken an, wo man sparen könnte, wo es einem nicht wehtut.
  • Imfall 11.02.2019 22:54
    Highlight Highlight es hat was von den veganern... die leute müssen wissen, was sie slles falsch machen imfall!!!!!
  • ReziprokparasitischerSymbiont 11.02.2019 22:53
    Highlight Highlight Ich spare nicht, um Geld auf einem Konto anzuhäufen. Aber ich komme mit relativ wenig Geld aus und kann es mir daher zum Glück leisten, Teilzeit zu arbeiten und meine Freizeit schon vor dem 30. Geburtstag zu geniessen ;)
  • Klaus Moser 11.02.2019 22:31
    Highlight Highlight Ich hatte für einen Moment die Sorge, dass es einen Sinneswandel geben und dieser Trend mehr Anhänger finden würde. Denn dann würden Leute weniger Konsumieren. Die Unternehmen würden weniger Gewinne erzielen und Leute wie Thomas würden weniger Dividenden erhalten. Zum Glück merke ich aber beim Lesen der Kommentare, dass Leute die Illusion immernoch aufrecht erhalten, dass Geld glücklich macht. Viele glauben immernoch jemand muss angestellt sein, Mittag in Restaurants essen, teure Kleidung tragen und Auto haben um glücklich zu sein. Leider merken sie erst mit 60 dass dem nicht so ist
    • TheOnlyZeus 11.02.2019 23:46
      Highlight Highlight Nein, aber zum Maximum zu sparen, knausrig zu sein und kein Geld auszugeben um etwas zu erleben macht auch nicht glücklich, Und ja: in unserem kapitalistischen System muss man schnell Mal Geld ausgeben um etwas zu Unternehmen. Hat man ein Problem damit, sollte man das System an sich hinterfragen... (was auch absolut eine gute Idee ist.).
    • Lucas29 12.02.2019 07:38
      Highlight Highlight Glaub mir, Geld macht indirekt glücklich! Es gibt dir Sicherheit und das kannst du mit 60 mehr denn je gebrauchen ;)
  • kvinne aka white milk aka MC Pleonasmus 11.02.2019 21:36
    Highlight Highlight Der ganze Artikel ist irgendwie ironisch oder? Ist das ernst?
    Ich hätte Fragen, Anmerkungen, Unklarheiten....

    Welche Zinsen bzw von welchen Zinsen will er leben? Gut, dass er meint er kann von Zinsen leben liegt wohl daran dass Mathe nicht seine Stärke ist. Verziehen seis ihm.

    Rassekatze aber kein Bett? Ja, viel Spass mit ab 50ig, hallo Rücken. (Oder auch früher. Passiert mir mit 32auch schon).

    2-3x/Woche Fleisch ist nicht der mega Verzicht oder?

    Geld macht also nicht glücklich. Aha weshalb dann die Million als Ziel? Wahrscheinlich als Grossspende. Oder?
    • Klaus Moser 11.02.2019 21:53
      Highlight Highlight - hast du daran gedacht, dass es eine Welt existiert ausserhalb deinem Horizont? In Asien schlafen die Leute auf Futons. Man sagt es ist sogar gesünder!
      - deine Fantasie und Finanzkenntnisse sind auch begrenzt. Mit einer Million kommen so viele Zinsen rein, dass es reicht nicht mehr arbeiten zu MÜSSEN. Das nennt man finanzielle Freiheit. Und nicht für 1 Jahr sondern für immer. Um seine Rente muss er sich auch nicht kümmern.
      - stell dir vor, es gibt leute die minimalistisch leben und Freude daran haben sich von Sachen zu trennen, was sie nicht brauchen. Probiers mal aus, fühlt sich gut an
    • Spanish90 11.02.2019 22:05
      Highlight Highlight Zinsen am globelen markt auf 10 jahressicht bei 7-8%p.a.
    • JZ4EVER 11.02.2019 22:40
      Highlight Highlight Aha...kannst du mir Deinen Anlageberater vorstellen?
      Risikoloser Zins auf 10 Jahre im CHF?
      0 %
      ..Nach Spesen und Gebühren machst Du Verlust.
      Oder kaufst Du Bonds in Türkischer Lire? Viel Erfolg
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heinz Geissbühler 11.02.2019 21:10
    Highlight Highlight Ich bin überzeugt dass es dieser junge Mann noch in jungen Jahren zu Millionär bringt. Bin schon älter und habe es Dank harter Arbeit und Investitionen zu Wohlstand gebracht! Dieser junge Herr hat auch einen Blog welcher ich verfolge. Leider muss ich feststellen dass für viele junge Leute von heute Arbeiten, sparen, investieren ein Fremdwort ist! Sie kaufen lieber teure Appel Produkte schauen Netfix gehen für teures Geld in die Ferien, Leasen teure Autos und nehmen Kredite für Möbel und Luxusgüter auf. Schön gibt es vereinzelt noch junge Leute wie dieser Thomas.
    • Phrosch 11.02.2019 21:18
      Highlight Highlight Lieber Herr Geissbühler, ganz viele (mehr oder weniger) Junge finden einen guten Mittelweg. Sie arbeiten, geben ihr Geld nicht unvernünftig aus, gönnen sich aber hie und da etwas, weil sie nicht jetzt auf alles verzichten wollen, um vielleicht irgendwann Wohlstand zu erlangen. Dues kann ja auch kein Selbstzweck sein.
    • FrancoL 11.02.2019 21:23
      Highlight Highlight Ja und wie genau hast Du es zu Wohlstand gebracht? In der hiesigen Wirtschaft? Dann könnte es durchaus sein, dass Du Deinen Wohlstand den „verblödeten“ Konsumenten verdankst. Wer weiss, in 9 von 10 Fällen ist es so.
    • Heinz Geissbühler 11.02.2019 22:19
      Highlight Highlight Ich habe es durch harte Arbeit ehemals als Gebietsverkaufsleiter zu Wohlstand gebracht, habe mein erspartes in Aktien und in ein Mehrfamilienhaus investiert und trotzdem fast bis zur Pensionierung gearbeitet! Heute geniesse ich mein Leben mit schönen Urlauben und ab und an verkehre ich auch mit der feinen Gesellschaft in St.Moritz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Antigone 11.02.2019 21:09
    Highlight Highlight Tut alles nur des Geldes wegen, sagt dann aber Geld ist nicht alles oder mache nicht glücklich. Sehr paradox...

    • hendrick 11.02.2019 21:23
      Highlight Highlight dachte ich zunächst auch. aber eigentlich strebt er einen zustand an, wo ihm geld egal ist, weil er dann genug hat, für was er will, ohne sich neues beschaffen zu müssen. so gesehen, ja, wird ihm geld egal sein
    • Klaus Moser 11.02.2019 21:56
      Highlight Highlight Wer sagt er tut alles des Geldes wegen? Er hat seinen Job aufgegeben und gibt ca 1500,- aus. Er möchte eine Summe zusammensparen damit er FREI ist und nicht um einen Ferrari zu kaufen.
  • EhrenBratan. Hääää! 11.02.2019 20:55
    Highlight Highlight Sympathischer Typ! Der weis, wass er will! An die Mimimis: Wo ist Eure Million?
    • Tugium 11.02.2019 21:54
      Highlight Highlight Ich brauche keine Million, ich gehe arbeiten, verdiene Geld und lebe damit so wie es mir Spass macht. Was bringt die Million? Das halbe leben sparen und verzichten und dann wirst villeicht von einem Auto überfahren und hast nichts davon?🤔😅
    • EhrenBratan. Hääää! 11.02.2019 22:17
      Highlight Highlight @tugium

      Ich geb dir n Herz.
      Und ich geb dir recht!
      Ich zelebriere den von dir genannten Lifestyle! 🖤🦄
  • Heinz Geissbühler 11.02.2019 20:48
    Highlight Highlight Dieser junge Mann macht es richtig! Endlich wieder ein junger Herr welcher arbeitet, investiert und spart! Viele der heutigen Jungen verprassen ihr Geld nur für Appel Produkte, Netfix, Auto Leasing und teure Urlaube! Dieser junge Herr macht es richtig, ich lese seinen Blog wöchentlich und bin überzeugt er schafft es bald zum Millionär. Ich habe es dank harter Arbeit und Investitionen auch zum Wohlstand gebracht.
    • TheOnlyZeus 11.02.2019 23:49
      Highlight Highlight Besonders diese riesige Menge an Geld die monatlich an Netflix ausgegeben wird.. ;)
  • Troxi 11.02.2019 20:44
    Highlight Highlight Ich weiss nicht wo ich Anfangen soll. Die Serie finde ich gut und super dass darüber geschrieben wird, aber diese Art von verzicht, sollte nicht mehr als Verzichten gelten. Zudem ist der Artikel getrieft von Doppelmoral. Der Junge soll allerdings tun was er will, solange er dazu stehen kann. Aber ob Geld glücklich macht ist eine andere Frage. Zudem wir slle verzichten auf irgendetwas in irgendeinerweise. Habe letztens am BHF Luzern ebenfalls „verzichtet“, in dem ich einer armen Person eine 20er in die Hand gab und mit ihm zum Bachmann ging um Essen zu kaufen und den Schlafplatz bezahlt hatte.
  • Asparaguss 11.02.2019 20:42
    Highlight Highlight Wieder einer auf Insta. Nun, er hat sich ein Thema ausgesucht das diskutiert wird. Gratulation. Mit diesem Thema hausiert er jetzt bei allen Medien und erhält Gratiswerbung. Aber, er ging in die USA, geht ins Starbucks, blondiert sich die Haare und kauft ne Brille die intelligent aussieht. Ich Kauf ihm nur ab, dass er beim Rasierer gespart hat weshalb der Flaum noch sichtbar ist. Ansonsten mal wieder Insta Bullshit
    • Klaus Moser 11.02.2019 21:58
      Highlight Highlight Haha, er hat nicht das Thema ausgesucht. Er bloggt seit 3 Jahren. Die Medien haben dieses Thema aufgegriffen und ihm interviewt.
  • Triple A 11.02.2019 20:19
    Highlight Highlight Na ja, klar ist, dass Geld allein nicht glücklich mach. Aber warum soll allein kein Geld glücklich machen? Schräg!
  • Saegezae 11.02.2019 19:51
    Highlight Highlight Der Junge muss an die frische Luft
  • mostlyharmless 11.02.2019 19:49
    Highlight Highlight Er hat ja recht, wenn er sagt dass viel Konsum nicht glücklicher macht als wenig. Wenn ich aber die diversen Scheissjobs machen müsste, die er macht käme ich nicht umhin, manchmal über die Stränge zu schlagen.
  • Mamasita 11.02.2019 19:07
    Highlight Highlight Und was für Geschichten erzähltst du deinen Kindern wenn sie dich fragen, was du im bisherigen Leben gemacht hast? An den Tagen gearbeitet, am Abend zuhause ohne nichts und zum Essen 3x täglich Kartoffelsalat aus dem Denner?
    • Klaus Moser 11.02.2019 22:01
      Highlight Highlight Dafür 1 Mio auf dem Konto und nie mehr arbeiten müssen. Er erzählt den Kindern, dass er sich Zeit für sie genommen hat und aufwachsen sah, während andere Eltern mit ihren Jobs beschäftigt waren. Und dass er seine Entscheidungen nicht bereut
    • Roadrunn_er 11.02.2019 23:02
      Highlight Highlight @klaus Moser
      Also ich glaube kaum dass man in der heutigen Zeit mit einer Million (auch wenn er sie mit 30ig hat) bis zur Pension nicht mehr arbeiten muss und von den Zinsen leben kann.
      Vorallem nicht mit den heutigen Zinsen die du auf Banken, Versicherungen, etc. bekommst. Da wird eine Kiste nie reichen auch wenn er sparsam lebt.
      Auf Dividenden zu hoffen heisst für mich dass er darauf spekuliert, dass andere den Konsum weiter vorwörts treiben. So haben wir eine tolle Doppelmoral. Und alle runter fahren mit dem Konsum geht auch nicht auf, sonst würden hunderte Firmen pleite gehen.
    • Klaus Moser 12.02.2019 22:56
      Highlight Highlight Schau dir die Kommentare hier und die Welt an. Konsum gab es auch schon vor 100 Jahren und wird es dank Werbung auch immer geben. Weil die Menschen es glauben, dass wenn sie dies oder jenes haben, sie dann glücklicher werden. Schliesslich sind sie im TV/Insta ja auch.
      Schau dir die Dividendenhistorie der Namhafsten Dividendenaktien an. Es gibt einige darunter, die seit über 30 Jahren ihre Dividenden nie kürzten
      Es reicht nicht nur bis zur Pensionierung aber sogar darüber hinaus. Er lebt von momentan 1500,- franken. Mit einer Million und mit einer fairen Annahme von 4% hat er 3‘333 pro Monat.
  • a-minoro 11.02.2019 19:01
    Highlight Highlight Im Alter von 22 Jahren einen Lohn von CHF 70'000 brutto zu haben ist aber auch nicht schlecht. Der Typ ist zehn Jahre jünger als ich und verdient bereits mehr. Entweder hat der was richtig gemacht oder ich was grundlegend falsch.
    • Mamasita 11.02.2019 19:09
      Highlight Highlight Das hat auch oft mit Ehrgeiz zu tun. Bin 25 und verdiene ca. 90k (inkl. Bonus), arbeite aber auch ca. 10h pro Tag (unbezahlte Überzeit, da mit Bonus "kompensiert")
    • Stromer5 11.02.2019 19:31
      Highlight Highlight Oder er ist ein Schwätzer...
    • Magnum44 11.02.2019 19:38
      Highlight Highlight Wir habe demzufolge auch 10 Jahre mehr Inflation als du dazumal 😉.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Loeffel 11.02.2019 18:34
    Highlight Highlight Durchaus löblich und erfrischend anders, dieser junge Bursche. Ich verstehe jedoch nicht von welchen Zinsen er spricht und leben will ? 🤓
    • Klaus Moser 11.02.2019 22:07
      Highlight Highlight Leider verstehen es viele nicht und das ist ein grosses Problem. Weisst du anstatt Starbucks getränke, kannst du Starbucks Aktien kaufen. Dann bist du Miteigentümer und Starbucks lässt dich am Gewinn beteiligen in Form von Dividenden (Zinsen). Es gibt Unternehmen, die zahlen dir sogar 5-6% jährlich. Bei einer Million Franken sind 5%pro Jahr 50.000,- Franken. Verstehst du?
    • weah 11.02.2019 23:41
      Highlight Highlight Naja, es gibt weltweit rund 50 Firmen mit solchen Dividenden, wobei es sich dabei oftmals nicht um die besten Unternehmen handelt, was die Entwicklung der Aktienkurse (logisch weil Dividendenzahlungen in Kurse einfliessen) betrifft. Bei sinkenden Kursen oder Krisen sind es dann plötzlich nur noch 30k im Jahr. Zusätzlich: Ist der Aktienhandel seine Hauptätigkeit, muss er aslenfalls allfällige Kapitalerträge versteuern. Fazit 1 Mio reicht nicht
  • In vino veritas 11.02.2019 18:30
    Highlight Highlight Hmmm, für mich (21) wäre das nichts. Schliesslich kann man auch mit 25 Jahren sterben und hat dann nichts mehr von dem Geld. Ausserdem wirkt fast nichts abschreckender auf potentielle Partner, als ein Mann der mit 27 noch bei Hotel Mama lebt (muss er aber, ansonsten geht seine Rechnung nicht auf). Ich habe mich entschieden lieber doch noch zu studieren um später ein gutes Gehalt zu erhalten. So werde ich zumindest mit 40 überholt haben und dennoch im hier und jetzt gelebt haben. Schliesslich soll man das Leben ja auch geniessen...
  • sleeper 11.02.2019 18:29
    Highlight Highlight Finde den Ansatz nicht schlecht. Wäre aber nichts für mich. Ich habe realisiert, das ich die Arbeit für meine Lebensbalance brauche. Ich kann mir nicht vorstellen, jemals damit aufzuhören (auch wenn sich Arbeitstelle und Beruf ev. über die Jahre verändern werden). Natürlich lege auch ich ein Wenig für schlechte Zeiten auf die Seite. Aber unter dem Wissen, dass ich nie wirklich mit dem Arbeiten aufhören will, kann ich getrost ca. 70-80% meiner Einkünfte ausgeben. Das heisst aber nicht, dass ich nicht auch darauf achte, nicht unnötig zu konsumieren. Das Meiste gebe ich für Ferien aus.
  • Matrixx 11.02.2019 18:01
    Highlight Highlight Und das ganze als "Minimalismus" tarnen.
    Fast schon ein Schande, diesen Namen dafür zu brauchen...
  • Jesses! 11.02.2019 17:46
    Highlight Highlight Ist schön für ihn. Für das soziale Umfeld eher sehr sehr mühsam. Geizige Menschen sind einfach nicht sympathisch.
    • Klaus Moser 11.02.2019 22:08
      Highlight Highlight Du verwechselst Geiz mit Frugalismus
    • Jesses! 11.02.2019 22:20
      Highlight Highlight Frugalismus hin oder her. Ich denke nicht, dass er z. B. gerne mal eine Runde spendiert. Und wenn das Ziel daraus besteht, möglichst viel Geld anzuhäufen, ist Geiz wohl kaum zu vermeiden. Zudem stellt sich die Frage: wofür braucht er denn Geld, wenn er nichts braucht? Alles voller Widersprüche.
    • Klaus Moser 11.02.2019 23:04
      Highlight Highlight Die meisten finden es widersprüchlich, weil sie es nicht verstehen. Geld kann man nicht nur besitzen um für Luxus auszugeben. Wenn er 1 Mio sparen will, dann nur, um seine tägliche, minimale Ausgaben, wie Miete, essen usw zu decken. Er gibt aktuell 1500,-pM aus. Mit 1 Mio deckt er diese Kosten mit passivem Einkommen aus zB Dividenden. Und das für den Rest seines Lebens. Er muss dann nicht mehr arbeiten. Ob jemand eine Runde spendiert ist keine Geldfrage. Ausserdem lebt er mit seiner nicht minimalistischer Freundin. So geizig kann er wohl nicht sein
  • P1erre991 11.02.2019 17:30
    Highlight Highlight Soll er mal verzichten und all die Gutscheine nutzen dann ist er mit 30 vielleicht MillIonär. Aber eins ist sicher, wenn er es tut wird er nur scher überleben! All den Mist sich antun nur um Reich zu sein, Blödsinn! Und wo ist da der Spass?
    • Klaus Moser 11.02.2019 22:11
      Highlight Highlight Man muss verstehen dass ihm Verzicht nicht schmerzt weil er kein Verlangen danach hat. Warum soll er sich ein Auto kaufen wenn er ihn nur 1-2 mal brauchen würde? Warum soll er sich teure Kleider kaufen wollen wenn ihm das kein Spass macht? Was ihm spass macht ist Geld auf die Seite zu legen um einmal von den Zinsen zu leben, nicht arbeiten zu müssen und 100%ig frei zu sein
  • piatnik 11.02.2019 17:23
    Highlight Highlight jung, dynamisch, erfolglos
  • DerMedicus 11.02.2019 16:58
    Highlight Highlight ..und dann, mit 31 passiert dem jungen Kerl was - nur verzichtet für ein spätes "besseres" Leben?
  • der Denker 11.02.2019 16:48
    Highlight Highlight Witzig wird auch wenn er die Vermögenssteuer darauf bezahlen muss. Dann ist sicherlich der Zins zwei mal weg. Nicht zu vergessen, dass auch die Rendite versteuert werden muss. Also wird das wohl nichts mit dem.
    • The IT Guy 11.02.2019 18:21
      Highlight Highlight Naja, so schlimm wird das nicht sein in der Schweiz wie du uns hier Weismachen möchtest... :-)
    • Astrogator 11.02.2019 19:52
      Highlight Highlight Die Vermögenssteuer ist in der Schweiz im Promillebereich, man will doch den Millionären nichts wegnehmen 😉

      Beispiel Kanton Aargau, ab 1.2 Millionen werden 2.1 Promille fällig - Ende der Steuerprogresssion. Konservativ investiert, bekommst du 2-3 Prozent Rendite.... rechne selbst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Julian Roechelt 11.02.2019 16:46
    Highlight Highlight Wann begreifen die Leute endlich, dass Zinsen und Dividenden bedeuten, auf Kosten anderer zu leben?
    Man kann nur konsumieren, was jemand erarbeitet.
    Das würde sich nur bei einer Vollautomatisierung und kommunistischen Besitzverhältnissen ändern.
    • Bits_and_More 11.02.2019 17:06
      Highlight Highlight Nicht direkt, man stellt Kapital der Wirtschaft zur Verfügung und kriegt dafür eine Rendite zurück.
      Arbeitskraft alleine produziert nichts, wenn nicht jemand die Infrastruktur, Werkhalle, Maschinen etc. Bezahlt hat.
    • Michael Mettler 11.02.2019 17:11
      Highlight Highlight Wann begreifen die Leute dass ein Vermögen immer arbeitet? Das damit andere ein Kredit aufnehmen oder eine Aktie ausgeben können...
    • Thomas der Sparkojote 11.02.2019 17:25
      Highlight Highlight @Julian Roechelt

      Ohne Investoren haben Sie ihr geliebtes Handy nicht auf dem Sie gerade den Kommentar schreiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • JaneSodaBorderless 11.02.2019 16:45
    Highlight Highlight Mich beeindruckt die Nachhaltigkeit, der kleine Fussabdruck, seines Sparens mehr wie die Kohle aufm Konto.
    Ob er seinen Lebensstil ändert, wenn er nicht mehr sparen muss?
    Und wird er auswandern oder in der Schweiz bleiben, wenn er 30 ist und nicht mehr arbeitet? Anderswo ist 1‘000‘000 ja um einiges mehr wert.
    • Thomas der Sparkojote 11.02.2019 17:26
      Highlight Highlight Ich will in der Schweiz bleibe, ich werde auch nicht aufhören an meinen Projekten zu arbeiten. Der Prozess ist für mich das Interessante. Dennoch ist finanzielle Sicherheit von Vorteil.

      Grüsse
      Thomas
    • FrancoL 11.02.2019 19:42
      Highlight Highlight Naja, wenn der junge Mann sein Geld mitunter auch über Anlagen verdient sollte man diesen Teil seines Fussabdruckes auch mitberechnen. Wenn er bis 30 1 Mio sparen will muss er wohl auch noch etwas Spekulativeres angehen, was den Fussabdruck nicht unbedingt klein hält. Wer zudem so minimalistisch lebt sollte auch mal eine Gesamtrechnung anstellen und überprüfen ob er nicht der Gesellschaft etwas schuldig bleibt. Minimal ist dann io, wenn man autark ist.
    • JaneSodaBorderless 11.02.2019 21:18
      Highlight Highlight Danke fürs Antworten, Thomas!
      FrancoL: Da hast du natürlich recht.
      Aber immerhin im Alltag ein äusserst vorbildliches Verhalten. Könnte ja auch anders sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bort? 11.02.2019 16:44
    Highlight Highlight Wenn er so viel ueber Finanzen wuesste, koennte er sich ausrechnen was 1 Mio. an Zinsen abwirft und wie weit das reicht ;-))
    Den Kinderwunsch spart er sich wohl auch... :)
    • The IT Guy 11.02.2019 18:22
      Highlight Highlight Nun wieviel ist es denn und wie weit reicht es?
    • Flexon 11.02.2019 18:33
      Highlight Highlight Bort hat recht. Bei mittelfristiger Zinslage (~1%) muss der Millionär mit 10'000 pro Jahr durchkommen. Wow!
    • goldmandli 11.02.2019 18:51
      Highlight Highlight Vielleicht hegt er keinen Kinderwunsch. Soll es ja durchaus geben. Ausserdem gibt es andere Anlageformen abseits des 1% Sparkontos.

      Bisschen viele Besserwisser in den Kommentaren, die ihm das madig machen wollen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sandro Lightwood 11.02.2019 16:21
    Highlight Highlight Naja, wenn ich mit 18 einen Betrag X sparen wollte, brauchte ich dafür 6 Monate und lebte von der Hand in den Mund.

    10 Jahre später habe ich denselben Betrag in einem halben Monat zusammen und musste nur auf Luxus verzichten - nicht auf grundlegendes.

    Was schlauer ist muss jeder selber wissen.
    • Klaus Moser 12.02.2019 23:09
      Highlight Highlight Spare doch den gleichen Anteil und nutze den Zinseszinseffekt von 12 Jahren!
      Und genau, jedem das seine!
    • Sandro Lightwood 13.02.2019 10:17
      Highlight Highlight Von welchen Zinsen sprichst du? 😏
  • Albert J. Katzenellenbogen 11.02.2019 16:11
    Highlight Highlight ...
    Benutzer Bildabspielen
  • Sarkasmusdetektor 11.02.2019 16:01
    Highlight Highlight In 8 Jahren Fr 860'000 sparen mit einem Einkommen von 70'000 im Jahr? Ich bin ja kein Mathegenie, aber ich sehe da gewisse Schwierigkeiten.
    • PC Principal 11.02.2019 16:32
      Highlight Highlight Erstens kann er sein Einkommen ja noch etwas steigern und zweitens ist noch eine ordentliche Anlagerendite zu erwarten.
    • losloco 11.02.2019 18:22
      Highlight Highlight @PC Principal, geht irgendwie mit Anlagerendite auch nicht auf.
    • The IT Guy 11.02.2019 18:26
      Highlight Highlight @PC Principal aber nicht in 8 Jahren...

      Ausser vielleicht er fängt an (erfolgreich! – 90% der Kleinanleger verlieren ihr Geld..) Forex und anderes hochspekulatives Zeugs zu traden..
    Weitere Antworten anzeigen
  • gumsula 11.02.2019 15:54
    Highlight Highlight Wenn er für jedes "Ja" im Video einen CHF hätte wäre er schon lange Millionär.
    • Thomas der Sparkojote 11.02.2019 17:26
      Highlight Highlight Geben Sie mir die Million? :-)
  • DerRaucher 11.02.2019 15:53
    Highlight Highlight Kann dem mal jemand sagen das eine Million im heutigen Zeitalter kaum noch reichen wird, um schon mit 30 in Frührente zu gehen?
    • Klaus Moser 11.02.2019 22:19
      Highlight Highlight Nicht für dich. Er lebt aber von 1500,- weil er nicht mehr braucht. Er gibt Luxus für seine Freiheit auf. Unvorstellbar was?
  • Tentin Quarantino 11.02.2019 15:50
    Highlight Highlight Beeindruckend wie er sein Ziel verwirklicht. Da schneide ich mir gerne eine Scheibe von ab. Werde sicher mal reinschauen auf YouTube. Weiter so!
    • Thomas der Sparkojote 11.02.2019 17:26
      Highlight Highlight Danke dir <3 Die viel Stärke auf deinem Weg.
  • Magnum44 11.02.2019 15:44
    Highlight Highlight Und mit 30 dann die grosse Ernüchterung, dass man in den letzten 8 Jahren viele Dinge nicht gemacht hat, für die man inzwischen zu alt ist. Die Idee, mit Youtube Geld zu verdienen (sei es auch nur ein Nebenverdienst), ging mir auch schon ein paar Mal durch den Kopf. Nur ist in der Realität der Zeitaufwand dermassen gross, dass es i.d.R. wohl Jahre dauert, bis man mehr Geld verdient hat als mit einem Nebenjob...
    • Thomas der Sparkojote 11.02.2019 17:28
      Highlight Highlight Ja es braucht Zeit und Energie, es war schon immer mein Hobby schon seit mehr als 10 Jahren Videos zu machen.

      Vielleicht einfach mal ausprobieren ;-) Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.

      Ich verzichte in meinen Augen übrigens auf nichts. Hier erläutere ich das:

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      Grüsse
      Thomas
      Play Icon
    • Spanish90 11.02.2019 19:05
      Highlight Highlight Da könnte man ja auch genauso sagen, mit 65 gemerkt, dass die rente nicht ausreicht und bis zum lebensende arbeiten. Auch nicht schön.
  • Ökonometriker 11.02.2019 15:36
    Highlight Highlight Da muss er aber ganz schön hohe Zinsen erwirtschaften um in 8 Jahren Millionär zu sein wenn er jährlich 50k sparen kann und erst 140k hat.
    • Spanish90 11.02.2019 19:06
      Highlight Highlight Aktien / dividenden geben eine gute rendite, p2p bringt auch 10%. Gibt viele wege:)
    • Posersalami 11.02.2019 20:04
      Highlight Highlight Naja, er ist ja auch in Mathe durchgefallen :D

      Aber wenn er jetzt Selbstständig ist und der Laden erst mal läuft.. Er hat ja schon gemerkt, dass es nicht klappen wird mit der ersten Million wenn er weiterhin Angestellter ist.
  • Madison Pierce 11.02.2019 15:36
    Highlight Highlight Mit einer Million nur von den Vermögenserträgen leben können, ist nicht einfach. Spekulative Anlagen fallen dann ja weg, ausser man ist bereit, bei einem Verlust doch wieder zu arbeiten.

    Bleiben Dividenden, wo man mit ungefähr 5% pro Jahr rechnen kann. Also 50'000 Fr./Jahr. Das kann reichen, wenn man bescheiden bleibt und vielleicht in einer abbezahlten Wohnung lebt. Grosse Sprünge macht man damit aber nicht (zumal man Dividendenerträge versteuern muss).
    • Thomas der Sparkojote 11.02.2019 17:29
      Highlight Highlight Der "Zinseszins spiel ebenfalls eine Rolle, es ist auch nicht die Rede aufhören zu arbeiten. Ich arbeite ja genau jetzt an meinen Herzensprojekten, die ich so oder so machen würde ;-)

      Grüsse
      Thomas
    • Emma Jones 11.02.2019 18:19
      Highlight Highlight Auf welche nicht spekulativen Anlagen gibts denn heute noch 5%?
    • Madison Pierce 11.02.2019 18:44
      Highlight Highlight Um die 5% Dividende bezahlen unter anderem Adecco, Cembra Money Bank, Swiss Re, Swisscom, Zurich.

      Wenn man etwas weniger Skrupel hat und gegenüber ausländischen Unternehmen nicht abgeneigt ist, kommen die Öl- (BP zahlt über 6%) sowie die Tabakindustrie (Philip Morris liegt auch über 6%) in Frage.

      Man muss natürlich diversifizieren und darf sich nicht von fallenden Kursen nervös machen lassen. Wenn man mit 30 von der Dividende lebt, hat man ja einen langen Anlagehorizont.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Madison Pierce 11.02.2019 15:31
    Highlight Highlight Könnte mich nicht derart einschränken, aber grundsätzlich finde ich es gut, wenn man sich Ziele setzt und darauf hin spart. Habe manchmal den Eindruck, die Jugend könne dank Leasing & Co. nicht mehr sparen, sondern wolle alles sofort.

    Ich habe mich für einen Mittelweg entschieden die letzten Jahre: gespart (keine grossen Ferien etc.), aber trotzdem gelebt (mal ins Kino etc.). Durch den Verzicht konnte ich mir ein Haus kaufen. Hätte ich mir sofort jeden Wunsch erfüllt, würde ich jetzt noch in einer Wohnung leben. (Ob das besser oder schlechter ist, muss natürlich jeder selbst wissen.)
    • 45rpm 11.02.2019 16:40
      Highlight Highlight Wie alt bist Du, wenn ich fragen darf?
      Worauf ich hinaus will: Solltest Du 60 sein, dann ok, Du hast auch gelebt, aber auch gespart.
      Falls Du erst 40 bist, dann wars sportlich!
    • Madison Pierce 11.02.2019 16:50
      Highlight Highlight Bin noch keine 40. Habe nicht das Gefühl, dass ich auf zu vieles verzichten musste beim Sparen.

      Aber ich hatte das Glück, dass ich erstens schon recht früh gut verdient habe und zweitens, dass ich auf dem Land aufgewachsen bin und immer auf dem Land gewohnt habe. Einerseits sind da die Wohnungen recht günstig, andererseits hat man auch im Kollegenkreis günstigere Hobbies. "Ausgang" ist gemeinsames Bräteln im Wald. :)
    • Thomas der Sparkojote 11.02.2019 17:31
      Highlight Highlight Verzicht ist im Grunde genommen eine Einstellung, verzichte ich in meinen Augen. Eher weniger.

      In die Ferien gehe ich auch gerne aber mir reicht halt alle 1-2 Jahre mal ein grössrer Trip. vor 1 1/2 Jahren war ich in den USA für fast einen Monat. Ost- bis Westküste Roadtrip.

      Grüsse
      Thomas
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saul_Goodman 11.02.2019 15:22
    Highlight Highlight Eigentlich sehr vorbildlich. Ich bin mir ziemlich sicher das auch sein ökoligscher fussabdruck sehr klein sein wird, da er auf unnötigen konsum verzichtet. Er tut alsngleichzeitig etwas gutes für die umwelt

    Man muss es ja nicht so extrem machen, aber würde wohl manchem gut tun sein sinnloses konsumverhalten zu überdenken
    • Thomas der Sparkojote 11.02.2019 17:32
      Highlight Highlight Schön gesagt. <3 Die Extreme ist jedem selbst überlassen, ich gehe in jeden Lebensbereich der mir wichtig ist in die Extreme.
    • sven 12.02.2019 00:07
      Highlight Highlight Ausser in der Grammatik, wie mir scheint. :D
    • Thomas der Sparkojote 12.02.2019 12:15
      Highlight Highlight Dort gehe ich in die andere Richtung Extreme :D
  • Spieglein 11.02.2019 15:15
    Highlight Highlight Wenn alle in der Schweiz so leben würden...
    - ab 30 Jahren zahlt niemand mehr Einkommenssteuern
    - WiFi und Sitzplatz in allen Kaffees kosten soviel wie bei Collab
    - bei Börsencrash rennen alle direkt zum Sozialamt anstatt zur Arbeitslosenversicherung

    Ich denke wenn sich das durchsetzt müsste sich der Staat warm anziehen.
    • Thomas der Sparkojote 11.02.2019 17:32
      Highlight Highlight Zum Glück ist jeder Mensch anders.
    • Firefly 11.02.2019 18:24
      Highlight Highlight Die Wirtschaft auch, wenn niemand mehr zu viel konsummiert... man stelle sich das mal vor...
    • Polar-Bear 11.02.2019 19:14
      Highlight Highlight Bezüglich Einkommenssteuern: Auch Zinsen und Dividenden sind Einkommenssteuerpflichtig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MatzeTatze 11.02.2019 15:05
    Highlight Highlight Ja.. mit anfänglich 70000 im jahr hätt ich auch schon gut was auf die seite legen können und jetzt noch an details arbeiten...
  • Erarehumanumest 11.02.2019 15:03
    Highlight Highlight Achtung, ironiefreie Zone: Verzichten und Kaffee aus Starbucks - you're my boy!
    • Ich hol jetzt das Schwein 11.02.2019 17:11
      Highlight Highlight Und Konsum anprangern, sein Einkommen aber mit Werbung auf einem Youtube-Kanal und dem Verticken von "Toys, Comics and more" erzielen...
  • Scaros_2 11.02.2019 14:53
    Highlight Highlight Ich bin über 30 und hab ned am annährend so viel auf der Seite. Warum? Weil ich lieber heute im hier und jetzt lebe als das Lange leben suche. Unsere Welt ist zu fragil und instabil. Ich rechne gar nicht damit das ich Alt werde.
    • Saul_Goodman 11.02.2019 15:25
      Highlight Highlight Und dann? was wenn du dann wieder erwarten doch noch lebst?! Bzw. Die welt doch noch existierst 🙄?!
    • Scaros_2 11.02.2019 16:06
      Highlight Highlight Frag mein zukünftiges Ich - Danke!
    • Spanish90 12.02.2019 06:56
      Highlight Highlight Sehr vorausschauend. Viel spass beim arbeiten mit 70 weil die rente nicht reicht.
  • sierra2011 11.02.2019 14:49
    Highlight Highlight Geld für die blondierten Haare hat er ja, so von wegen nur das Nötigste...
    • Evan 11.02.2019 16:22
      Highlight Highlight Und für Starbucks reichts auch
    • Thomas der Sparkojote 11.02.2019 17:35
      Highlight Highlight Ich denke das "nötigste" ist Subjektiv, besonders da jeder andere Interessen hat. Denke ich es ist nötig Ticket fürs nächste Fussballspiel zu kaufen, Nein definitiv nicht. Ich mag Fussball nicht. Aber für andere ist es ein Hobby, deshalb jedem das seine oder? Und nicht vorschnell urteilen.

      The internet exposes our greatest and our darkest side.
  • sierra2011 11.02.2019 14:48
    Highlight Highlight 70'000 Brutto im Jahr? Mit 21/22 Jahren? Also wenn das nur das Einkommen aus seinem regulären Job ist, dann will ich auch da arbeiten.
    • dechloisu 11.02.2019 15:12
      Highlight Highlight Also 70'000 Brutto ist jetzt nicht weltbewegend
    • Bart-Olomäus 11.02.2019 15:31
      Highlight Highlight mit 21/22 schon ^^ ich verdiene 65'000 und bin 23
    • loquito 11.02.2019 15:39
      Highlight Highlight Sind fast 6000 im Monat. Viele verdienen nie im Leben 600/Monat. Es ist nicht weltbewegend, aber mit 22 war ich Student und lebte von 2000/Monat, also 24000 im Jahr...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Markus97 11.02.2019 14:36
    Highlight Highlight 40 Jahre zuhause hocken und ein minimalistisches Leben führen reizt mich jetzt eher weniger. Ein guter Job kann viele tolle Erfolgserlebnise bringen. Aber grundsätzlich schein mir sein Plan schon möglich zu sein und wenn er es so will-warum nicht?
    • Gummibär 11.02.2019 15:39
      Highlight Highlight Er muss ja nicht unbedingt zuhause hocken. Er kann reisen oder auch im Ausland eine "hardship"-Position finden, wo der Arbeitgeber praktisch alle Lebenskosten finanziert.
    • Markus97 11.02.2019 16:09
      Highlight Highlight @Gummibär naja Reisen liegt da wohl kaum drin, da bräuchte er schon mehr als eine Million...
    • Ökonometriker 11.02.2019 16:36
      Highlight Highlight @Markus97: für ein paar hundert Kröten kann man heute nach Asien fliegen und dort von maximal 1000 Franken im Monat gut leben undper Bus fast gratis herumreisen. Da kann man sich sogar mit nur 300'000 Franken zur Ruhe setzen...
  • haegipesche 11.02.2019 14:32
    Highlight Highlight Finde es eine spannende Sache. Schliesse mich aber dem Tenor hier in den Kommentaren an: muss nicht sein. Ich habe mir schon heute aktiv ausgesucht, Teilzeit zu arbeiten (70%) damit ich meine Energie auch heute schon in Freizeit investieren kann.
    Lustig nur, dass er den Konsum anprangert und gleichzeitig mit einem Online-Shop Geld machen will...
    • Thomas der Sparkojote 11.02.2019 17:37
      Highlight Highlight Bewusster Konsum schliesst sich doch nicht aus wenn man ein Hobby hat oder? Jeder hat seine Interessen, bei mir sind es nun mal Comics und Trading Card games. Wieso das also nicht zu Beruf machen.
  • Panda bear 11.02.2019 14:31
    Highlight Highlight Es gibt dazu eine ganz gute serie auf Netflix "minimalism" über das Konsumverhalten der Menschheit, kann ich nur weiter empfehlen.
  • Ulmo Ocin 11.02.2019 14:30
    Highlight Highlight 70% sparen? Wirklich?
    Machen wir eine kleine Rechnung:
    CHF 70'000.00 - letztes Fixeinkommen
    CHF 63'000.00 - ungefähres Nettoeinkommen
    CHF 44'100.00 - 70% Sparbeitrag
    CHF 18'900.00 - 30% Freibetrag
    CHF 1'575.00 - monatlicher Freibetrag

    Ich wüsste nicht wie überleben um mit knapp CHF 1'600.00 zu wohnen, zu essen, Versicherungen und Steuern zu bezahlen...
    • Scaros_2 11.02.2019 14:50
      Highlight Highlight Kolleg, Hotel Mama!

      Aber im ernst. Allein der Umstand was an Steuern fällig wird lässt keinen 70% Sparbeitrag zu. Je nach Kanton und Alter.
    • neverland 11.02.2019 14:54
      Highlight Highlight Frag mal einen Studenten, die kommen nicht mit viel mehr aus 😂
    • Scaros_2 11.02.2019 15:01
      Highlight Highlight Ja nerverland.

      Aber du kannst so nur leben wenn andere deine Kosten tragen. Mit diesem "Freibetrag" kannst du nicht mal ordentlich steuern zahlen resp. deine Wohnung.

      Allein Wohnung und KK macht bei mir schon fast so viel aus. Also entweder redet er scih ein er kann damit leben weil er ausblendet das andere seine Kosten tragen oder aber er Betrügt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • whatthepuck 11.02.2019 14:28
    Highlight Highlight Dieser Lifestyle hat viele Anhänger, es gibt verschiedene Blogs und Podcasts zum Thema, wie man durch sparsamen Lebensstil früh in "Pension" (im Sinne von nicht mehr auf eine Festanstellung angewiesen) gehen kann.

    Eine Million reicht nicht weit? Wenn man das Geld entsprechend anlegt schon. Mit einer langfristigen Rendite von 4% (was machbar ist) wirft die Million jährlich CHF 40'000 ab - dazu kommt noch der eigentliche Verdienst.

    Mit einem mittelmässigen Verdienst sind die 30 aber sehr sportlich. Aber selbst wenn es dann 35 oder sogar 40 wird - utopisch ist ein solches Lebensmodell nicht.
    • Raphael Stein 11.02.2019 14:34
      Highlight Highlight Ganz und gar nicht. Blodd brauchts keine Million dazu. Geht auch ohne ganz ordentlich.
      Benutzer Bild
  • Groovy 11.02.2019 14:27
    Highlight Highlight Na ja, viel Glück. Für mich als Hedonist nicht wirklich nachvollziehbar :-)
  • BigMic 11.02.2019 14:23
    Highlight Highlight Beim Coiffure sehe ich noch Sparpotenzial...
    • Thomas der Sparkojote 11.02.2019 17:38
      Highlight Highlight 1 mal im Jahr Färben und sonst zu Hause schneiden alle 3-4 Wochen. Passt.
  • Zat 11.02.2019 14:22
    Highlight Highlight Im Artikel wird nicht erwähnt, welche Pläne er dann hat für die Zeit ab 30. Den Minimalismus durchziehen bis 75? Möchte er irgendwann Kinder haben? Was heisst pensionieren mit 30, Job hat er ja gekündigt. Das Ziel mit Selbstständigkeit erreichen und sich mit 30 daraus zurückziehen, oder läuft das dann weiter? Der Artikel streift leider nur einen ersten Eindruck, mir fehlt da ein gesamthafteres Bild.
    • atomschlaf 11.02.2019 14:36
      Highlight Highlight Wenn er sich mit 30 mit nur 1 Million auf der Seite zur Ruhe setzen will, dann bleibt ihm nichts anderes übrig, als diesen Minimalismus durchzuziehen.
      Ausser er wandert in ein Land mit wesentlich tieferen Lebenskosten aus.
  • who cares? 11.02.2019 14:21
    Highlight Highlight Das Bett verkaufen um auf einer Matte am Boden zu schlafen? :(
    • Thomas der Sparkojote 11.02.2019 17:38
      Highlight Highlight *Futon
    • who cares? 11.02.2019 20:24
      Highlight Highlight Man kann es nennen wie es will, aber ich stehe doch lieber am Morgen vom Bett auf, anstatt vom Boden aufzukrabbeln und als erstes meinen Futon zusammenzurollen.
  • H. L. 11.02.2019 14:19
    Highlight Highlight Handelt es sich hierbei um das Wahlkampfmaskottchen der FDP?
    • Eh Doch 11.02.2019 16:20
      Highlight Highlight Ne, weil Nicht-Konusmenten sind der Alptraum der Wirtschaft, cheggsch?
    • Thomas der Sparkojote 11.02.2019 17:39
      Highlight Highlight Haha, selten o gut gelacht. Feiere ich absolut xD
  • Zat 11.02.2019 14:16
    Highlight Highlight Gute Ansätze, mir zu extrem, aber es kann ja jeder rausnehmen was zu ihm passt, man kann ja weniger weit gehen. Teilweise etwas widersprüchlich, z.B. Konsumverhalten anprangern vs Webshop-Einnahmen.
    • Thomas der Sparkojote 11.02.2019 17:41
      Highlight Highlight Das Leben besteht aus Widersprüchen.
  • 45rpm 11.02.2019 14:10
    Highlight Highlight Er ist in seinem Vorhaben zwar schon ein bisschen extrem, aber konsequent. Und in der heutigen Zeit ein Gegenpol zur Konsumgesellschaft.

    Ich denke, von dem Jungen könnte ich mir auch ein paar Scheiben abschneiden!
    Wünsche viel Erfolg und Glück zum erreichen der ersten Million!
  • Eskimo 11.02.2019 14:09
    Highlight Highlight Wer sagt ihm dass es mit einem normalen Job nicht möglich ist eine Million zu sparen?
    Wer sagt ihm dass diese Million nicht sein ganzes restliches Leben reichen wird zumal ja alles immer teurer wird?
    Aber träumen darf er ja...
  • Tooto 11.02.2019 14:06
    Highlight Highlight Interessant und bemerkenswert.
    Aber ich frage mich ob er dann mit 40 (so habe ich es jedenfalls am Radio gehört, mit 30 will er einfach die erste Mio.) dann auch wirklich aufhören kann?
    Kann man dann einfach aussteigen und akzeptieren, dass die Zahl auf dem Konto nicht mehr grösser wird?

    Sind wir mal gespannt.
  • DasEchteGipfeli 11.02.2019 14:04
    Highlight Highlight Warum sparen wenn man auch sein Geld anlegen kann?
  • Triumvir 11.02.2019 14:00
    Highlight Highlight Ich lebe nach der YOLO-Mentalität. Denn das Leben ist viel zu kurz, um knausrig und bescheiden zu leben. Ich will das Leben hier und jetzt geniessen, solange ich noch jung und fit bin. Als alter, reicher Sack zu sterben - war und ist noch nie eines meiner Lebensziele gewesen und wird es auch nie werden. Denn wer weiss schon, wann es vorbei ist...
    • DerElch 11.02.2019 14:35
      Highlight Highlight Kritische Frage: Wie gehst du mit dem Gedanken an die Rente um? Nimmst du hin, dass du bis 65 alles raushaust und ab dann auf dem Minimum leben musst? Oder sagst du dir eifach: "Der Staat lässt keinen Verhungern" und vertraust darauf, dass deine Mitbürger dich die 25 Jahre Rentenleben irgendwie mitfinanzieren (egal ob aktiv oder passiv mittels Steuern)?

      Nimmt mich echt Wunder, weil ich eisern spare um im Alter sprich in der Rente meinen Lebensstandard halten zu können.
    • Hein Doof 11.02.2019 15:03
      Highlight Highlight @DerElch: Ich bin auch nicht der Sparer, schaue aber, dass ich mit PK und Säule 3A ein angenehmes Rentenniveau sicherstellen kann (oder versuche es zumindest)
  • Schreimschrum 11.02.2019 13:59
    Highlight Highlight Also ich lebe lieber mit meinem Geld. Aber jedem das seine, wünsche ihm viel Erfolg!
  • Sauäschnörrli 11.02.2019 13:56
    Highlight Highlight Meine Vorsorgeplanung sieht in etwa so aus:

    Bis ich alt werde ist die Zivilisation zusammengebrochen und Geld nichts mehr wert.

    Mal schauen wer recht behält. Hoffentlich nicht er, sonst bin ich aufgeschmissen. 🤞
    • 45rpm 11.02.2019 14:12
      Highlight Highlight Wenn er mit 30 seine erste Million hat, dann wird er mit 60 sicher einige mehr haben.
      Und dann ein Haus mit Umschwung kaufen, das dann auch dann wert hat, wenn Geld nichts mehr wert ist. ;)
    • Hein Doof 11.02.2019 14:14
      Highlight Highlight ich sehe es ähnlich. jetzt eisern sparen und dann das geld in immobilien und die börse stecken um bei einem crash alles zu verlieren?!

      nein danke.

      falls der crash nicht kommt habe ich immerhin gelebt ;-)
    • Sauäschnörrli 11.02.2019 14:26
      Highlight Highlight @45rpm die Welt brennt, aber immerhin hat er ein Haus mit Umschwung. 🤣
    Weitere Antworten anzeigen
  • Truthspitter 11.02.2019 13:55
    Highlight Highlight Hut ab und grossen Respekt. Heutzutage nicht mit der Masse zu gehen, erfordert sehr viel Mut, Disziplin und Wissen. Bleibe Dir selbst treu und versuche die heute verloren gegeangenen Werte Zu bewahren.
    Ich wünsche Dir nur das Beste auf deinem Weg. Be blessed
    • Thomas der Sparkojote 11.02.2019 17:42
      Highlight Highlight Danke dir, die Extreme ist oftmals das was einen aus der Masse hinaus stechen lässt. Das habe ich früh gelernt.
  • aglio e olio 11.02.2019 13:55
    Highlight Highlight Für einen Hardcoresparer steht aber viel Tinnef in der Schrankwand.
    Sparsamkeit ist eine Tugend. Geiz ein schlechter Charakterzug. Die Grenze ist nicht immer leicht zu erkennen.
    Viel Erfolg, Thomas.
    • Thomas der Sparkojote 11.02.2019 17:43
      Highlight Highlight Danke dir, was wertlos ist mag jeder für sich selbst eruieren ;-)

    • aglio e olio 11.02.2019 20:03
      Highlight Highlight Ja, du hast recht. "Tinnef" im korrekten Wortsinn war eine schlechte Wahl. "Irgendwelches Zeug" ist treffender.
      ;)
  • bebby 11.02.2019 13:55
    Highlight Highlight Wenn ich mir sein Einkommen anschaue, dann wundert es mich nicht mehr, dass er frugal lebt. Für mich ist das der Lifestyle des Prekariats...Immerhin steht er dazu.
    • bebby 11.02.2019 16:17
      Highlight Highlight So viele Blitze? Er verdient keine 70t mehr, vergessen? Sondern ca chf 1500/mt laut Video.
  • Coffeetime 11.02.2019 13:54
    Highlight Highlight Weniger konsumieren liegt schon drin, das stimmt. Aber Spass sollte schon auch noch sein... manchmal ist Unnützes auch einfach schön. Zudem könnte es passieren, dass er mit 30 den Löffel abgibt und dann freuen sich die Erben... und er hat nur gespart.
    • Crecas 11.02.2019 14:03
      Highlight Highlight Der wird sich doch niemals Kinder leisten wollen.
    • Hein Doof 11.02.2019 14:14
      Highlight Highlight Kinder kosten doch viel zu viel Geld...
    • Eh Doch 11.02.2019 16:23
      Highlight Highlight Spass geht auch ohne Konsum
    Weitere Antworten anzeigen
  • jjjj 11.02.2019 13:53
    Highlight Highlight Wenn ich auf seinem Insta Channel nur schon "Mindset" lese... *roll eyes*
    • H. L. 11.02.2019 14:14
      Highlight Highlight Nicht zu vergessen die unzähligen tiefgründigen Lebensweisheiten wie "Niemand ist perfekt" oder "Unser Leben ist das Produkt unserer Gedanken".
    • Thomas der Sparkojote 11.02.2019 17:44
      Highlight Highlight Das Leben ist wirklich ein Produkt deiner Gedanken. Nicht mehr und nicht weniger.
  • #Technium# 11.02.2019 13:49
    Highlight Highlight Wir reden dann in ein paar Jahren nochmals Thomas. 😉
    • Thomas der Sparkojote 11.02.2019 17:44
      Highlight Highlight Gerne, meld dich bei mir und wir trinken was ;-)
  • hiob 11.02.2019 13:49
    Highlight Highlight „sie konsumieren viel und glauben, dass geld glücklick macht“ sagt der typ, der die millionen machen will.
    • goldmandli 11.02.2019 14:08
      Highlight Highlight Da hast du aber was falsch verstanden. Er will eine Million ansparen, damit er danach nicht mehr arbeiten muss. Das heisst aber, dass er auch dann noch sparsam leben muss, wenn die Million reichen soll.
    • Jabberwocky 11.02.2019 14:20
      Highlight Highlight Lesen ist gut, verstehen könnte noch besser werden.
    • Saul_Goodman 11.02.2019 15:24
      Highlight Highlight Sagt der typ der eine million sparen will um damit dann sparsam davon leben zu können 🙄.
      Ist aus meiner sicht eine ziemlich konsequente aussage das sich auch mit seinem verhalten deckt
    Weitere Antworten anzeigen
  • G. Samsa 11.02.2019 13:47
    Highlight Highlight Klingt doch ganz vernünftig der Kerl.
    Ich wünsche ihm viel Glück beim Erreichen seiner Ziele!

    Ob es nachhaltig glücklich(er) macht, möglichst wenig Geld auszugeben? Ich weiss es nicht.
    • Eh Doch 11.02.2019 16:24
      Highlight Highlight nachhaltig auf jeden Fall, glücklich ist eine Einstellungssache
    • Thomas der Sparkojote 11.02.2019 17:45
      Highlight Highlight Glücklich sein hat viel mit der inneren Einstellung zu tun. <3
  • Hallo I bims. Ein AfterEightUmViertelVorAchtEsser 11.02.2019 13:41
    Highlight Highlight Und dann mit 30 das gesamte Vermögen in Bitcoin investieren. Ist ein todsicherer Tipp, glaube mir. 😉
    • Max Dick 11.02.2019 13:47
      Highlight Highlight Mit 30 dann in einem Monat so alles nachholen in Sachen Partys und Ferien, was du in 10 Jahren verpasst hast. Anschliessend wieder von vorne anfangen.
    • H. L. 11.02.2019 14:05
      Highlight Highlight Max Dick: Stell dir vor, ich habe auch ohne Partys (und Ferien im Sinne von Auslandreisen) nicht das Gefühl, irgendetwas verpasst zu haben.
    • nach gang 11.02.2019 14:38
      Highlight Highlight @TheGoon
      Danke für den Link.
      Am Ende eines Schuldenzyklus braucht es entweder ein Jubeljahr oder das Problem wird anders gelöst.
      Silvio Gesell und das Schlumpfgeld, umlaufgesicherte Währung lassen grüßen.
      https://faschistoid.blogspot.com/2014/04/was-ist-zinsknechtschaft.html
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