Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Brachten die Politiker-Garde in Bedrängnis: Rentner Bürkli, Unternehmer Fischer und Rentner Will. bild: screenshot/srf

Krankenkassen-«Arena»: Der heilige Zorn der drei alten Herren und des Roboters feine Klinge

Seit 20 Jahren steigen die Krankenkassenprämien unaufhörlich, während die Löhne stagnieren. Man ist sich einig: Wenn es so weiter geht, laufen die Kosten im Gesundheitsbereich langsam, aber sicher aus dem Ruder. Nur, was tun? Während die Politiker in der «Arena» gescheit um das Problem herum diskutieren, reden drei ältere Herren Klartext. 



Herrn Bürklis Augen sind gerötet, die Stimme bebt, der Brustkorb hebt und senkt sich in schneller Folge. Der 84-Jährige erzählt, wie die Schwester seiner Frau nach einem «x-fachen Rippenbruch» die letzten Stunden ihres Lebens im Spital verbracht hatte. Gelitten habe sie, «gelitten, gelitten, gelitten». Oder, um es noch ein wenig drastischer auszudrücken: «Hätte ein Mensch einen Hund so behandelt, man würde diesen Menschen sofort ins Chäfig sperren!»

abspielen

Video: streamable

Rentner Bürkli, Altersflecken auf der Backe, schütteres Haar, schmale Lippen, sprach über die Selbstbestimmung im Alter. Und über zwei Gruppen von alten Menschen: Diejenigen, die – koste es, was es wolle – krampfhaft am längst nicht mehr lebenswerten Leben festhalten. Und diejenigen, die rechtzeitig eine Patientenverfügung verfasst haben – und so das soziale Gesundheitssystem nicht unnötig belasten.

Nach dem emotionalen Ausbruch des Rentners war es kurz so still im SRF-Studio, dass man fast den nahegelegenen Leutschenbach plätschern hörte. Die Schilderung der letzten Stunden im Leben von Herrn Bürklis Schwägerin berührte die Anwesenden nicht zu knapp. Herzchirurg Thierry Carrel schaute betreten drein, SVP-Nationalrat und Santésuisse-Präsident Heinz Brand kratzte sich verlegen am Kopf und die Grünen-Politikerin Christine Häsler wusste nicht so Recht wohin mit ihrem Blick. Im Zweifel Richtung Decke, dort drohte kein Ungemach.

Damit war der Wendepunkt in dieser Sendung erreicht. Rentner Bürkli hatte – ob gewollt oder ungewollt – eine kleinere tektonische Verschiebung bewirkt. Weg von den technischen Details des Gesundheitssystems – hin zum Menschen. 

Zuvor wurde über Kostenexplosion, stagnierende Löhne, teure Geräte, unsolidarische Junge, Franchise-Jäger, demografische Verschiebung, ineffiziente Spitäler, Kantönligeist und Krankheits-Bagatellfälle diskutiert. Immer sachlich, immer höflich, nie auf der persönlichen Ebene, nie gehässig: «Nein, Sie bitte zuerst» – «Nach Ihnen, Ihr Argument ist sicherlich sehr valide» – «Da haben Sie allerdings recht, da bin ich ganz bei Ihnen» – «Bitte entschuldigen Sie die Unterbrechung, das war jetzt unhöflich von mir».

Diese Arena war ein Musterbeispiel dafür, wie eine politische Debatte geführt werden kann, wenn sie nicht von emotionalisierten Statements vergiftet ist. Eben ruhig, sachlich, argumentativ – und ohne jeden Biss.

Wäre da nicht der heilige Zorn der drei alten Herren gewesen. Denn nach Rentner Bürkli kam Unternehmer Fischer an die Reihe. Und wie sein Vorredner setzte auch Unternehmer Fischer zu einer Brandrede an:

Unternehmer Fischer: «Man muss das System ändern»

abspielen

Video: streamable

Man rieb sich verwundert die Augen: Da sprachen drei gestandene Politiker, ein Herzchirurg und ein Ökonom – Tilman Slembeck – während gut einer Stunde über die Gebrechen des Schweizer Gesundheitssystems, sezierten die Materie, gingen vom Grossen ins Kleine und fanden nicht mehr aus dem Dickicht heraus. Und dann will ein betagter Unternehmer kurzerhand die Revolution ausrufen. Weg mit dem alten System, weg mit den Scheinlösungen, hin zu einer nachhaltigen Reform des Gesundheitswesens.

Der Hinweis des Ökonomen Slembeck – aus der Expertenwarte mit klugen Einwürfen aufwartend – dass die Gesundheitskosten in der Schweiz sich noch immer in einem vernünftigen Rahmen bewegten, kümmerte Herrn Fischer nicht. 

«Natürlich kann es so weitergehen», sagt der Ökonom.

abspielen

Video: streamable

Der «Herr Ökonom» solle doch bitte den zwei Millionen wenig verdienenden Menschen in diesem Land mitteilen, dass es für sie kein Problem sei, wenn sie monatlich 500 Franken Krankenkassen-Beiträge bezahlen, so die schnippische Replik von Unternehmer Fischer.

Und Rentner Will, der Dritte im Bunde der graumelierten Musketiere, setzte noch einen obendrauf. Er frage sich manchmal schon, ob im Bundeshaus eigentlich nur die eigenen Interessen verfolgt würden; ob die Herren National- und Ständeräte eigentlich an einer gütlichen Lösung für alle Bürger interessiert seien oder ob sie nur die eigenen Pfründe im Visier haben.

Die Lobbyisten im Parlament

abspielen

Video: streamable

Es war keine Frage, sondern eine Feststellung von einem, der laut eigenen Aussagen «durchaus ab und zu» am Bundesplatz anzutreffen sei. Und sie war an die Adressen von Heinz Brand, Präsident des Krankenversicherungsverbands Santésuisse, und Jean-François Steiert, Vizepräsident des Dachverbands der Schweizer Patientenstellen, gerichtet. 

Brand und Steiert liessen die Vorwürfe an sich abperlen. Lobbyismus sei im politischen Milizsystem ein notwendiges Übel, erklärte Brand sinngemäss. So ganz überzeugend kam das allerdings nicht rüber.

Eine feinere Klinge als Brand und Steiert führte da Vinci, wenn auch nur im Operationssaal und nicht auf der politischen Bühne. Der millionenteure Operations-Roboter war lange der letzte Schrei in der Chirurgen-Welt. Mittlerweile steht er synonym für die ausufernden Kosten im Gesundheitsweisen – und bekam in der Sendung dementsprechend sein Fett weg:

Ein Roboter als Prügelknabe

abspielen

Video: streamable

Und, wie krank ist unser Gesundheitssystem nun tatsächlich? Wird es nur von einem leichten Schnupfen geplagt oder liegt es röchelnd in den letzten Zügen? Für Unternehmer Fischer gibt es eine ebenso knappe wie klare Antwort: «Schwer krank».

Unsere «Arena»-Berichterstattung:

«Der Wolf ist kein Vegetarier»: So lief die Jagdgesetz-«Arena»

Link zum Artikel

Papizeit-«Arena» läuft ruhig ab – bis Berset plötzlich richtig wütend wird

Link zum Artikel

In der Kampfjet-«Arena» startet Amherd zum Höhenflug – nur eine kann sie vom Himmel holen

Link zum Artikel

«Aber, äääh»: Darum fehlen Martullo-Blocher in der EU-Arena plötzlich die Worte

Link zum Artikel

Die «Arena» zum Monster-Abstimmungsonntag im September – punkten konnte vor allem Eine

Link zum Artikel

Krise, Solidarität und ein seltenes Lächeln von BAG-Koch – Corona-«Arena», die zweite

Link zum Artikel

«Ich bin ein Grufti, der gefährdet ist!» – so mischte Beda Stadler die Corona-«Arena» auf

Link zum Artikel

Zoff um Altersarmut und «junge, billige EU-Ausländer» – so verlief die Renten-«Arena»

Link zum Artikel

«Lückenlos aufklären»: So viel (oder wenig) brachte die «Arena» zu Cryptoleaks

Link zum Artikel

Zank in der 5G-«Arena»: Warum eine Teilnehmerin (fast) alle überstrahlt

Link zum Artikel

«Das ist der Gipfel!» – SP-Badran macht den Travolta in der Wohnbau-Initiative-«Arena»

Link zum Artikel

Diskriminierungs-«Arena»: Der bedrohte Stammtisch und das N-Wort von Karin Keller-Sutter

Link zum Artikel

Jugend-«Arena» – oder wie eine 16-Jährige gestandene Nationalräte in die Mangel nimmt

Link zum Artikel

In der Iran-«Arena» tanzt Markus Somm aus der Reihe – bis dieser Rentner ihn stoppt

Link zum Artikel

Atom-Zoff: In der Mühleberg-«Arena» vermag ein Teilnehmer alle anderen zu überstrahlen

Link zum Artikel

Der Islam und das SVP-Sünneli: So verlief die neuste Burka-«Arena»

Link zum Artikel

In der Bundesrats-«Arena» gibt Moderator Brotz den Schmutzli – und drischt auf alle ein

Link zum Artikel

12 Sätze, wie gemacht für die SRF-«Arena» – oder das Weihnachtsessen von watson

Link zum Artikel

In der SRF-«Arena» lügen sie wohl alle – nur einer bleibt dem Geschehen ganz fern

Link zum Artikel

Drogen-«Arena»: Kokser Anton Kohler verzweifelt an SVP-Abstinenzlerin Geissbühler

Link zum Artikel

Freysingeroskar und die Biolügie – die Gegner der Homo-Ehe im «Arena»-Dickicht

Link zum Artikel

Die «Arena» war ein Schlachtfeld – und alle stürzen sich auf Veganerin Meret Schneider

Link zum Artikel

Er poliert, sie politisiert: Wie Toni Brunner die Frauen-«Arena» crasht

Link zum Artikel

Jetzt weht ein anderer Wind in Bern: Rytz steckt in der Spezial-«Arena» ihr Revier ab

Link zum Artikel

«Ueli, es wird nicht wahrer, wenn du schreist» – alle gegen den SVP-Polteri in der «Arena»

Link zum Artikel

Sündenbock Rösti, dann die EU: So buhlten die Parteichefs in der «Arena» um letzte Stimmen

Link zum Artikel

Ronja Räubertochter und die jungen Milden – das war die Jungparteien-«Arena»

Link zum Artikel

Roger Köppel sprengt die Zürcher Ständerats-«Arena» – zumindest fast

Link zum Artikel

Gesundheits-«Arena»: Im Lobbyismus-Streit verzichtet SP-Frau Gysi glatt auf das Kamera-Sie

Link zum Artikel

Klima-«Arena»: SP-Frau verblüfft mit Flugscham-Aussage, SVP-Mann leugnet den Klimawandel

Link zum Artikel

Symbolik mit dem Vorschlaghammer und ein denkwürdiger Satz – das war die EU-«Arena»

Link zum Artikel

Bei der SVP ist der Wurm drin: In der Wahlkampf-«Arena» schiessen alle gegen Rösti

Link zum Artikel

«Das ist eine Frechheit»: Juso-Jansen liest in der AHV-«Arena» den Männern die Leviten

Link zum Artikel

«Das ist eine Katastrophe» – Fisch-Forscher eröffnet Pestizid-Arena mit einem Hammer

Link zum Artikel

Vier Frauen für ein Halleluja? Das war die Frauenstreik-«Arena»

Link zum Artikel

«Das stimmt einfach nicht» – Martullo-Blocher wird in der «Arena» vorgeführt

Link zum Artikel

Verkehrs-«Arena»: SVP-Imark attackiert Klimajugend und Rytz windet sich beim Benzinpreis

Link zum Artikel

SVP-Rutz schiesst in der «Arena» ein Eigentor – dann eilt diese junge CVPlerin zur Hilfe

Link zum Artikel

Ein kleiner Patzer und ein Maurer-Witz – der Einstand von Sandro Brotz in der EU-«Arena»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Die lebenswertesten Länder der Welt

Quiz
1.Dieses Quiz wird Ihnen sagen, ob Sie für oder gegen die Krankenkassen-Initiative stimmen sollen. Freuen Sie sich?
Ein vom WDR zur Verfuegung gestelltes, undatiertes Foto zeigt den Fernsehmoderator Joerg Pilawa mit einer Puppe der Maus aus der 'Sendung mit der Maus'. Nach 35 Jahren bekommt einer der dienstaeltesten deutschen Fernsehstars eine eigene abendfuellende Show: die Maus. In einer zweistuendigen Mischung aus Spiel und Quiz gratulieren am Samstag, 8. April 2006, Prominente und mehr als 400 junge Studiogaeste der stummen Zeichentrickfigur zum Geburtstag. Pilawa fuehrt durch die Sendung mit dem Titel 'Frag doch mal die Maus'. (AP Photo/WDR, T. Jander)  ** NUR ZUR REDAKTIONELLEN VERWENDUNG IM ZUSAMMENHANG MIT OBIGER SENDUNG UND NENNUNG: WDR/T. JANDER *  * zu unserem Korr APD7334 **
AP WDR
Jaa!
Nicht so.
Kein Smalltalk bitte!
2.Wie häufig wechseln Sie die Krankenkasse?
Eine junge Frau beim Vergleichen verschiedener Krankenkassen-Praemien mit Hilfe von Comparis, aufgenommen am 7. Februar, 2007, in Luzern. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)A young woman compares various rates for health insurance with the Internet-Pricefinder Comparis , captured in Lucerne, Switzerland, on February 7, 2007. (KEYSTONE/Martin Ruetschi)
KEYSTONE
Krankenkassenwechsel? Davon höre ich im Herbst jeweils etwas … kann man das essen?
Ich habe einmal die Krankenkasse gewechselt.
Jedes Jahr schaue ich, welche Krankenkasse die günstigste ist.
Ich wechsle jedes Jahr die Krankenkasse.
3.In der Schweiz gibt's über 60 private Krankenkassen. Für Sie ist das …
… ein unübersichtliches Angebot, das zwar Wettbewerb verspricht, aber die Preise nicht sinken lässt.
… ein notwendiger Wettbewerb, der die Preise tief und die Qualität hoch hält.
4.Das Krankenkassen-System ist nicht perfekt. Was ist Ihrer Ansicht nach der Grund dafür?
ZUM PRAEMIENANSTIEG DER SCHWEIZER KRANKENKASSEN STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES THEMENBILD ZUR VERFUEGUNG - Versicherungskarten verschiedener Krankenkassen, aufgenommen am 5. Juni 2009 in Zuerich, Schweiz. (KEYSTONE/Gaetan Bally) *** NO SALES, NO ARCHIVES ***
KEYSTONE
Im Gesundheitssystem gibt es zu viel Regulierungen und Bürokratie. Vielleicht müsste man da etwas ändern.
Die Krankenkassen terrorisieren uns immer noch mit Telefonwerbung und entscheiden nach Lust und Laune was bezahlt wird.
Im heutigen System schaut niemand mehr darauf, dass die Gesundheitskosten nicht explodieren. Hier müsste man vielleicht unnötige Gewinnmacherei verhindern.
5.Was ist Ihnen im Gesundheitssystem wichtig?
Selbstbestimmung. Wenn mir die Krankenkasse nicht gefällt, möchte ich wechseln können.
Es soll einfach und unkompliziert funktionieren. Ich möchte mich nicht jedes Jahr mit Krankenkassen-Wechsel beschäftigen müssen.
6.Im Ausland gibt es viele staatliche Krankenkassen. Wenn ich daran denke …
Map and stethoscope, possible illustration for pandemic of aids,
… stehen mir die Haare zu Berge!
… finde ich die Grundidee gar nicht so schlecht.
… fällt mir nichts dazu ein.
7.Die Grafik zeigt die Entwicklung der Prämien (dunkelblau) und der bezahlen Leistungen (hellblau). Was sagen Sie dazu?
Bild zur Frage
Man sieht's: Die Krankenkassen zocken die Prämienzahler ab!
Der Pseudo-Wettbewerb zwischen den Kassen hat nichts gebracht.
Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.
Kein Wunder, wenn jeder wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt rennt.
8.Krankenkassen haben heute Reserven. So mal grundsätzlich gefragt: Wem gehört das Geld?
ARCHIV -- Krankenversicherungskarten, aufgenommen am 5. Juni 2014. Der Krankenkassen-Dachverband santesuisse macht mobil gegen die strikte Trennung von Grund- und Zusatzversicherung. Wuerde dieser Vorschlag des Bundesrates umgesetzt, wuerde das rund 400 Millionen Franken im Jahr kosten. Die Versicherten muessten mitbezahlen. Das teilte santesuisse am Montag gestuetzt auf eine in Bern vorgestellte Studie von The Boston Consulting Group (BCG) mit. BCG hat errechnet, wie der stark umstrittene Vorschlag im Vergleich zur heutigen Situation zu Buche schlagen wuerde. (KEYSTONE/Gaetan Bally)
KEYSTONE
Den Versicherten selbstverständlich. Das ist unser aller Geld.
Das Geld gehört den Versicherungen – alles andere wäre Enteignung.
9.Sind Sie grundsätzlich mit dem Krankenkassensystem zufrieden?
Ja, wenn mir eine Krankenkasse nicht passt, dann wechsle ich einfach.
Nein, die Prämien gehen immer rauf, da macht es keinen Unterschied, ob ich bei der Kasse A oder B bin.
10.Wer soll die Höhe der Krankenkassenprämien festlegen?
Die Krankenkassen selbst, die haben ja das wirtschaftliche Risiko.
Ein Gremium, in dem Kantone, Bund, Versicherungen und Versicherte vertreten sind.
Resultat

Das könnte dich auch interessieren:

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

«Wir hätten Messi im Sommer besser verkauft»

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

«Eine Gesellschaft, die auf Dauer eingesperrt wird, ist keine Gesellschaft mehr»

Mit Corona werden wir alle zu «Gefährdern». Der Philosoph und Wirtschaftsethiker Andreas Brenner sieht diese Entwicklung sehr kritisch. Im Interview spricht er über das Versagen von Politik und Medien und die verheerenden Folgen unserer Corona-Massnahmen für die armen Länder.

In Basel sind seit Montag Restaurants und weitere Einrichtungen geschlossen. Was denken Sie über solche Massnahmen? Andreas Brenner: Die Politik orientiert sich meiner Meinung nach hier wie überall zu stark an den Empfehlungen der Virologen. Das hinterlässt ein ungutes Gefühl und ist gesellschaftspolitisch hoch problematisch.

Was kritisieren Sie daran? Dieser Ablauf scheint logisch. Wir haben es seit dem Frühjahr mit gravierenden Einschnitten in die Gesellschaft zu tun, orchestriert von einer …

Artikel lesen
Link zum Artikel