Schweiz
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Flüchtlingslager Zaatari, Jordanien.
Bild: AP AFP Pool

Immer wieder krass: Diese Luftaufnahmen zeigen, wie ein Flüchtlingsproblem wirklich aussieht 



Im Mittelmeer soll sich erneut ein Flüchtlingsunglück mit vielen Toten ereignet haben. «Es sieht so aus, als seien Hunderte Menschen gestorben», sagte Italiens Präsident Sergio Mattarella. Offiziell ist das noch nicht bestätigt. Fakt ist aber: Jeden Monat versuchen tausende Flüchtlinge aus Nordafrika und der Türkei mit Booten nach Europa zu gelangen. 2014 starben nach Angaben der International Organization for Migration (IOM) knapp 3300 Flüchtlinge auf See, 2015 waren es 3770. Dieses Jahr sind bislang mehr als 1100 Menschen ertrunken.

Wer glaubt, dass vor allem Europa ein Flüchtlingsproblem hat, sollte dieses kurze Video schauen

Das neue mutmassliche Unglück erinnert an die Katastrophe vor fast genau einem Jahr: Damals waren 800 Migranten vor der libyschen Küste ertrunken. Sie waren in einem Schmugglerboot eingeschlossen, das Leck schlug und sank.

Das Leben im jordanischen Flüchtlingscamp

Bestehe das Quiz zur Asylgesetz-Abstimmung oder du wirst enteignet!

Am 5. Juni stimmen wir über die Asylgesetz-Revision ab. Die SVP hat das Referendum dagegen ergriffen und bekämpft mit Schlagworten wie «Gratisanwälte» und «Enteignungen» das neue Gesetz. Was hat es mit den Argumenten von Rechts auf sich? Und was weisst du über die Revision? Teste dein Wissen im Quiz.

Quiz
1.Kleine Schätzfrage zum Anfang: Wie viele Grundbesitzer werden mit der Annahme des neuen Asylgesetzes voraussichtlich enteignet?
Ein Einfamilienhaus reiht sich an das naechste in Buchs, Kanton St. Gallen, aufgenommen am Freitag, 5. November 2010. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)
KEYSTONE
Mindestens 400 pro Jahr
Rund 5 pro Jahr
Wahrscheinlich kaum welche
2.Wer hat in der Schweiz Anspruch auf einen unentgeltlichen Rechtsbeistand, auch genannt «den Gratisanwalt»?
Toni Brunner, SVP Praesident, Celine Amaudruz, SVP Nationalraetin, und Roger Koeppel, SVP Nationalrat, von rechts, reichen im Namen der SVP ein Referundum mit rund 65'000 Unterschriften gegen das neuste Asylgesetz ein, am Donnerstag, 14. Januar 2016, vor der Bundeskanzlei in Bern. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)
KEYSTONE
Flüchtlinge
Asylsuchende
Alle
3.Können unter dem neuen Asylregime mehr Flüchtlinge aufgenommen werden?
Ja, viel mehr.
Äh, darum geht's doch?!
Nein
4.Trotzdem ruft die rechte Gegnerschaft mantra-artig «Willkommens-Kultur» und spricht von einem Ausbau der «Empfangsinfrastruktur», um das revidierte Asylgesetz zu beschreiben. Die Linke hingegen ist geschlossen für das neue Asylgesetz, weil damit schneller mehr Flüchtlinge aufgenommen werden können.
X00360
Exakt.
Stimmt nicht.
Albtraum! Für die Linken ist das Gesetz ein Albtraum!
5.Äh, Moment mal. Was ist jetzt eigentlich das Hauptziel des neuen Asylgesetzes?
Fluechtlinge am Grenzuebergang in Spielfeld aufgenommen am Donnerstag, 11. Februar 2016. Im Grenzmanagement in Spielfeld werden die ankommenden Flüchtlinge registriert, versorgt und anschließend weitertransportiert. - KEYSTONE/APA/HARALD SCHNEIDER
APA
Dass möglichst viele Flüchtlinge möglichst schnell einen gültigen Aufenthaltsstatus, eine Unterbringung und Sozialhilfe erhalten.
Dank effizienter Abläufe in Bundeszentren die Dauer der Asylverfahren zu reduzieren.
Asylsuchenden Ausbildungen und eine schnelle Aufnahme in den Arbeitsmarkt ermöglichen.
6.«Mit dem neuen Gesetz werden deutlich mehr abgewiesene Asylsuchende in der Schweiz untertauchen.» Stimmt diese Aussage?
Ja
Nein
7.Die Schweiz klammert sich mit der neuen Asylgesetz-Revision an Schengen/Dublin. Sollte sich die Schweiz nicht auch wie andere EU-Länder davon verabschieden?
ARCHIVE --- VOR 10 JAHREN, AM 5. JUNI 2005, STIMMTE DIE SCHWEIZER BEVÖLKERUNG DEM BEITRITT ZUM SCHENGENER ABKOMMEN ZU. DAZU STELLEN WIR IHNEN DIESES BILD ZUR VERFÜGUNG --- Werner Messmer, Praesident des Schweizerischen Baumeisterverbandes, Ueli Forster, Praesident Economiesuisse, und Pierre Mirabaud, Praesident der Bankievereinigung, von links, werben im Namen der Schweizer Wirtschaft am Freitag, 15. April 2005 in Bern fuer ein Ja zu Schengen-Dublin. Die Abstimmung ueber den Beitritt der Schweiz zu Schengen/Dublin kommt am 5. Juni 2005 vor das Volk. (KEYSTONE/ Lukas Lehmann)
KEYSTONE
Ja
Nein
Hä? Was hat denn das jetzt mit der Asylgesetz-Revision zu tun?
8.Wie viel kostet die Umstellung des Asylsystems?
A waitress takes two fifty Swiss franc bills out of a her wallet, photographed in Zurich, Switzerland, on April 12, 2016. (KEYSTONE/Christian Beutler)Eine Serviceangestellte entnimmt zwei Fuenfzigernoten aus ihrem Serviceportemonnaie, aufgenommen in einem Restaurant am 12. April 2016 in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Beutler)
KEYSTONE
Nichts. Anwälte, Verfahren, Zentren: Ist ja alles gratis!
Mindestens 300 Millionen
Mindestens 1.5 Millarden

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(oli via Hansi Voigts Facebook-Posting)

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