Schweiz
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Warten im Transit: Kurdische Asylbewerber im Gespräch mit watson. Bild: watson / nico franzoni

Gestrandet im Terminal – diese Kurden leben seit 49 Tagen im Transit des Flughafens Zürich

Vier kurdische Familien wollen in der Schweiz Asyl beantragen. Unbemerkt von der Öffentlichkeit stecken sie in der Transitzone des Flughafens Zürich fest – teilweise seit sieben Wochen. watson hat sie vor Ort besucht.



«I am going home» – «Ich gehe nach Hause», sagt Tom Hanks in seiner Rolle als Viktor Navorski am Ende des Hollywood-Blockbusters  «Terminal» von Steven Spielberg. Er spielt einen im New Yorker Flughafen JFK gestrandeten Touristen aus Osteuropa. Als in seiner Heimat ein Bürgerkrieg ausbricht, wird Navorskis Pass ungültig. Er harrt neun Monate im Transitbereich aus, bevor er endlich wieder nach Hause darf.

Die Realität der acht kurdischen Kinder und Jugendlichen, vier Frauen und acht Männer, welche sich teilweise seit 49 Tagen im Transitbereich des Flughafens Zürich aufhalten, hat wenig mit Spielbergs Komödie zu tun. In ihren Gesichtern spiegeln sich Anspannung, Müdigkeit, Angst und Apathie.

Mithilfe eines günstigen One-Way-Tickets verschafft sich das watson-Reporterteam Zugang zum Transitbereich. In einem öffentlichen Wartebereich hinter der Passkontrolle für die B- und D-Gates sitzen die Gestrandeten in kleinen Gruppen verteilt auf Stühlen. Teilweise tragen sie weisse Hausschuhe aus Filz, wie man sie aus Hotels kennt. Gesprochen wird nicht viel. Die Blicke sind ins Leere gerichtet oder aufs Smartphone.

«Helfen uns, so gut wir können»

Ein kleines Mädchen drückt sein Gesicht an die Glastüre für das Flughafenpersonal am Rand des Wartebereichs. Immer wieder klopft sie mit ihren kleinen Fäusten ans Glas. Die Angestellten, für welche sich die Türe dank Badge automatisch öffnet, schenken dem Mädchen ein Lächeln oder streichen ihm übers Haar. Doch rauslassen dürfen sie das Kind nicht. Ihm und den anderen Asylbewerbern wurde die Transitzone des Flughafens als Aufenthaltsort zugewiesen, für die Dauer der Überprüfung ihrer Asylgesuche.

Bis zu 60 Tage können sie laut Gesetz in der Transitzone festgesetzt werden. In dieser Zeit leben sie in der dort von der Asylorganisation Zürich (AOZ) im Auftrag des Staatssekretariats für Migration (SEM) betriebenen Asylunterkunft im Transit. Sie versteckt sich hinter einer unauffälligen Tür in einem Korridor, der zu einer Lounge für Business-Passagiere führt. 

Die vier Familien und die fünf alleine geflüchteten Männer haben sich vor ihrer Ankunft in Zürich nicht gekannt. Doch man versucht sich gegenseitig so gut zu helfen, wie es geht.

Im Wartebereich gibt sich ein Mann in seinen Dreissigern mit Dreitagebart und Brille als unsere Kontaktperson zu erkennen. Es ist Mustafa Mamay, ein kurdischer Journalist aus der Türkei. Via WhatsApp ruft er eine Bekannte an, welche das Gespräch vom Kurdischen ins Englische übersetzt. Zunächst bedankt er sich für unseren Besuch. Er ist froh, dass sich jemand für die Situation der Gruppe interessiert und gibt bereitwillig Auskunft.

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Journalist Mustafa Mamay mit Pelin (13, links) und Dicle (13, rechts). Bild: watson / nico franzoni

Der Alltag in der Transitzone sei für alle belastend, sagt Mamay. Die vier Familien und die fünf alleine geflüchteten Männer, insgesamt 20 Personen, hätten sich vor ihrer Ankunft in Zürich nicht gekannt. Doch man versuche sich gegenseitig so gut zu helfen, wie es geht. Die Einöde des Alltags, die engen Platzverhältnisse, der hohe Lärmpegel in den Gemeinschaftsräumen. «Alle Männer schlafen in einem Raum und alle Frauen und Kinder in einem anderen. Fenster gibt es dort keine», so Mamay. Der einzige Fernseher im Speisesaal biete wenig Zerstreuung, da man angesichts der Gesprächslautstärke kaum etwas höre.

«Kinder müssen oft weinen»

Besonders für die Kinder sei es hart: «Ihnen macht das Eingeschlossen-Sein besonders zu schaffen.» Das jüngste Mitglied der kurdischen Gruppe ist ein einjähriges Mädchen. Insgesamt acht Minderjährige sind darunter. Viele von ihnen könnten nicht gut schlafen, hätten keinen Appetit und die wenigen Spielzeuge würden sie nach kurzer Zeit beiseitelegen, sagt Mamay. «Sie müssen oft weinen und sehnen sich danach, draussen spielen zu können.»

Manchmal unternehmen die Mitglieder der Gruppe kleine Spaziergänge durch den Transitbereich. Hin und wieder leisten sie sich etwas Kleines vom Kiosk, doch viel Geld haben sie nach der teuren Flucht nicht zur Verfügung. Für die Erwachsenen ist das Smartphone das wichtigste Beschäftigungsmittel. Um die Computer im Wartebereich vor ihrer Unterkunft nutzen zu können, fragen sie Reisende nach ihren Flugdaten. Denn Zugang zu den PCs gibt es nur mit einer gültigen Boardingkarte.

«Die Kinder müssen oft weinen und sehnen sich danach, draussen spielen zu können.»

Mustafa Mamay

Die gemeinsam in der Asylunterkunft eingenommenen Mahlzeiten geben dem ereignislosen Alltag ein wenig Struktur. Doch als die Betreuerin der Asylunterkunft Mamay während unseres Gesprächs zum Mittagessen bittet, lehnt er ab: «I’m not hungry». Viel wichtiger ist für ihn in diesem Moment das Gespräch mit den watson-Reportern – auch wenn diese bis zum Ende der Mittagspause gewartet hätten. Damit gibt es für Mamay nach dem Morgenkaffee erst am Abend den ersten Bissen zwischen die Zähne. Denn nach den Essenszeiten würden die Nahrungsmittel jeweils weggeschlossen, erklärt er.

In der Türkei droht Gefängnis

Am meisten Mühe machen Mustafa Mamay und den anderen die Unsicherheit über die eigene Situation. Mamay ist mit dem Flugzeug aus Südafrika nach Zürich gereist – wie die meisten anderen auch. Zwei Männer sind via Brasilien in die Schweiz eingereist.

Gefangen im Transitbereich

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Video: watson/Nico Franzoni

In der Schweiz gelandet, stellten sie sofort ein Asylgesuch. Oftmals wählen kurdische Flüchtlinge solche Routen, weil sie für die direkte Einreise aus der Türkei oder dem Irak ein Visum benötigen, das ihnen nicht ausgestellt wird. Die einzige Möglichkeit ist, über ein anderes Land und von dort aus mit einem Transitflug in die Schweiz zu fliegen. Doch ihre Hoffnungen auf Zuflucht in der Schweiz haben sich bisher nicht erfüllt. Auf die Asylgesuche, die bereits überprüft worden sind, ist das SEM nicht eingetreten. Die Begründung der Migrationsbehörde: Die Einreise sei über einen sicheren Drittstaat erfolgt, in dem sie ein Asylgesuch hätten stellen können.

Die Fluchtgründe der Kurden widerspiegeln das Schicksal ihres Volkes. Journalist Mamay wurde in der Türkei zu sechs Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt, weil er als Student ein Statement zur Unterstützung der pro-kurdischen Partei DTP unterzeichnet hatte. Im repressiven Klima wurde er bei seiner Arbeit bedroht. Er floh nach Rojava, dem damals kurdisch kontrollierten Gebiet in Nordwestsyrien. Nach der Invasion türkischer Truppen sei es für ihn auch dort nicht mehr sicher gewesen, sagt Mamay. Die Schweizer Journalistengewerkschaft Syndicom und die European Journalist Federation fordern die Schweiz auf, ihn nicht wegzuweisen.

Auch der 27-jährige Informatiker Dogan Y. verliess die Türkei aus politischen Gründen. Nach einer Auftragsarbeit für eine Organisation der türkischen Zivilgesellschaft sei ihm vorgeworfen worden, die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK unterstützt zu haben, erklärt er in rudimentärem Englisch.

Angst vor südafrikanischen Gefängnissen

Eine der vier kurdischen Familien in der Transitzone stammt aus Syrien und ist laut Mustafa Mamay ebenfalls vor dem Krieg in Syrien geflüchtet. Andere Familien sind türkische Kurden, deren Dörfer während des Konflikts zwischen den türkischen Sicherheitskräften und der kurdischen Arbeiterpartei PKK – in den Augen der Türkei, der EU und der USA eine Terrororganisation – in den 90er-Jahren zerstört wurden. Sie flüchteten in den Nordirak, wo sie in Flüchtlingslagern lebten.

Ihre Nachkommen wurden als Staatenlose geboren, die türkischen Ausweispapiere der Eltern sind längst abgelaufen. Die Flüchtlingslager gerieten in den letzten Jahren zwischen die Fronten des Konflikts zwischen der Terrorgruppe «Islamischer Staat» und schiitischen Milizen.

«Die Eltern haben Angst, dass sie von ihren Kindern getrennt untergebracht werden.»

Mustafa Mamay

«Going home», nach Hause zurück wie Tom Hanks im Film, das will hier niemand. Die Männer, Frauen und Kinder fürchten eine Ausschaffung nach Südafrika oder nach Brasilien. Dort seien sie nicht sicher. Weil sie sich für ihre Flucht falsche Papiere zugelegt hatten, drohe ihnen Haft in Gefängnissen mit unhaltbaren Zuständen, fasst Mamay die Furcht der Gruppe zusammen. «Die Eltern haben Angst, dass sie von ihren Kindern getrennt untergebracht werden. Die Suizidrate in südafrikanischen Gefängnissen ist erschreckend.» Am meisten fürchten sie sich jedoch davor, in die Türkei ausgeschafft zu werden, wo ihnen Folter und Verfolgung drohten.

«Südafrika ist kein sicheres Drittland»

Im Fall der im Sommer 2018 in der Transitzone festgehaltenen kurdischen Journalistin Hülya Emeç ordnete das Bundesverwaltungsgericht das SEM an, ihr Asylgesuch zu prüfen. Und stoppte so die Wegweisung nach Brasilien, wo Emeç die Rückschaffung in die Türkei drohte.

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Der kurdische Informatiker Dogan Y. verliess die Türkei aus politischen Gründen. Bild: watson / nico franzoni

Gemäss NGOs und Juristen steht es auch in Südafrika schlecht um die Einhaltung des völkerrechtlichen Prinzips, das Abschiebungen in ein unsicheres Land verbietet. Dieses sogenannte Non-Refoulement-Prinzip werde regelmässig verletzt. Gemäss einem Bericht von Menschenrechtsanwälten aus dem Jahr 2016 beantwortet Südafrika nur gerade vier Prozent aller Asylgesuche positiv. Türkische Staatsbürger tauchen in dieser Statistik keine auf.

«Südafrika ist kein sicheres Drittland für türkische Asylsuchende», sagt die Juristin Nesrin Ulu vom Verein Migration Organisation Recht. Sie vertritt den Journalisten Mustafa Mamay sowie zwei der Familien, die derzeit in der Transitzone ausharren.

Die Anspannung der Kurdinnen und Kurden im Transit ist mit Händen zu greifen. Trotzdem lässt die Gruppe Reporter nicht gehen, ohne ihnen einen Schwarztee anzubieten.

Auf das Asylgesuch von Mamay und den beiden Familien ist das SEM nicht eingetreten. Juristisch besteht jetzt im Falle Mamays noch die Option einer Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht. Im Fall der beiden Familien bleibt nur noch die Möglichkeit eines Wiedererwägungsgesuchs. Das hat allerdings keine aufschiebende Wirkung, weswegen eine Ausschaffung jederzeit möglich ist.

Schwarztee zum Abschied

Die Anspannung der Kurdinnen und Kurden im Transit ist mit Händen zu greifen. Trotzdem lässt die Gruppe die watson-Reporter am Ende des Gesprächs nicht gehen, ohne ihnen einen Schwarztee anzubieten. Er wird in einer öffentlichen Raucher-Lounge des Flughafens Zürich serviert, wenige Meter vom Eingang zur Asylunterkunft entfernt.

Mit einem dampfenden Glas gesüssten Schwarztees in der Hand, umhüllt von den leisen Gesprächen der rauchenden Männer, glaubt man für einen kurzen Moment, einen flüchtigen Hauch von Heimat zu spüren. Bei der Verabschiedung vor der Passkontrolle am Ausgang der Transitzone ist das Gefühl wieder verschwunden.

Das SEM wehrt sich

Bevor auf ein Asylgesuch eingetreten wird, werde die mögliche Zuständigkeit eines Drittstaates geprüft, heisst es beim Staatssekretariat für Migration. Auskünfte über die Einzelfälle der Kurden in der Transitzone gibt die Behörde keine. Jeder Fall werde im Einklang mit nationalen und internationalen Normen wie dem Non-Refoulement-Prinzip einzeln überprüft, sagt die SEM-Sprecherin Emmanuelle Jaquet von Sury.
Die Schweiz stehe in Kontakt mit den diplomatischen Vertretungen vor Ort, aber könne keine Kontrolle über das weitere Schicksal von Weggewiesenen durchführen: «Die Verantwortung des SEM ist es, vor der Wegweisung sicherzustellen, dass alle Bedingungen gegeben sind, um die Sicherheit und Integrität der Migranten zu garantieren», sagt sie.
Zu den Aufenthaltsbedingungen der Asylbewerber in der Transitzone verweist Jacquet von Sury darauf, dass die Unterkünfte regelmässig von der unabhängigen Nationalen Kommission zur Verhütung von Folter (NKVF) und dem Uno-Hochkommissariat für Flüchtlinge UNHCR überprüft würden. «Die Asylsuchenden haben die Möglichkeit, an die frische Luft zu gehen, und können sich im Transitbereich frei bewegen.» Zudem hätten sie freien Zugang zu einem im Flughafen angesiedelten ärztlichen Dienst. Seelsorgerinnen und Seelsorger hätten während der gesamten Dauer des Aufenthalts Zugang zu den Unterkünften der Asylsuchenden. (cbe)

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102Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hans Franz 25.10.2018 21:08
    Highlight Highlight Ich verstehe nicht wie die Familien- oder zumindest eine Familie - vor kurzem 1 Kind in die Welt setzen konnte. Was für Gründe gibt es für eine verfolgte Familie ein Kind in diesen Umständen zu zeugen?!

    18 14 Melden
  • GangstaNation 25.10.2018 02:04
    Highlight Highlight Wir haben dieses Jahr einen Überschüss von 2.5 Milliarden CHF statt wie berechnet 0.3 Milliarden. Das sind Familien mit Kindern, das sind keine kriminelle. Helfen wir doch gemeinsam, wenn der Staat mit überÜberschuss nicht hilft.
    24 27 Melden
  • Korki Laila 24.10.2018 23:21
    Highlight Highlight Mich kotzt es an immer zu sehen wie man die kurden in Stich lässt. Ich bin selber kurdin, unser Leben ist nicht das einfachste weil wir nirgendwo Zuhause sind und nicht mal im ach so demokratischen Europa das Gefühl kriegen auch leben zu dürfen.Man Weiss doch wie es um die kurden in der TR steht! Spricht man nur ein Wort auf kurdische muss man Angst haben verprügelt zu werden obwohl es legitim sein sollte die Muttersprache sprechen zu dürfen. Alle Menschen sollten ein recht auf ein Leben in würde haben und wenn die kurden nicht einmal in ihren Gebieten das Recht haben so sollte man ihnen weni
    38 24 Melden
  • Michael Angst (1) 24.10.2018 16:42
    Highlight Highlight Unfassbar, und das i de schwiiz, nid irgendwo imne furzland vo menscherächt bereitwillig mit füess träte wird, nei.. im flughafe züri... Was lauft eich falsch? Hemmer öppe zwenig chlütter um dene Mensche e ahständigi übergangs Unterkunft büütä? Für was zahlet mer eich stüüre? I bi ja au eher rächts ihgstellt, aber wens um lüüt in not und sogar um chind gaht den hörts uf mit politik! De muemmer doch helfe so guets gaht!
    106 118 Melden
  • Helona 24.10.2018 15:32
    Highlight Highlight Ich habe beim Lesen eine Stinkwut bekommen! So geht man einfach nicht mit Menschen um. Egal was für welche und woher. Punkt! Fertig!!!!!
    119 109 Melden
  • Ataraksia Eudaimonia 24.10.2018 13:55
    Highlight Highlight Wie ernüchternd bitter schmeckt Erkenntnis dass man nirgendwo willkommen ist... Mensch kann einiges aushalten, überleben, aber Wahrheit dass er als Last, Problem, etwas wenig wertes angesehen wird, das schmerzt, das lässt sich schwierig ausradieren. Und man kann auch niemanden konkret verantwortlich machen...
    72 46 Melden
  • Gummibär 24.10.2018 12:47
    Highlight Highlight Es sind Menschen, die hier ins Räderwerk der gesetzlichen Regeln geraten sind. Und kein Mensch verlässt seine Heimat, seine Familie und seine Freunde ohne zwingenden Grund. Soviel müsste eigentlich allen einleuchten, die das Glück haben in unserem Wohlstands-Staat geboren zu sein, wohlverstanden in einem Staat der nicht von uns, sondern von den vorhergehenden Generationen aufgebaut wurde.

    "So läuft es nun mal in einem Rechtsstaat" ist für mich nicht Antwort genug auf die Frage nach Menschlichkeit.
    132 76 Melden
    • Ataraksia Eudaimonia 24.10.2018 14:36
      Highlight Highlight Differenziert, gelungen, konzise erfasst.
      15 41 Melden
  • Mutbürger 24.10.2018 12:40
    Highlight Highlight Liebe Asylsuchende

    Asyl bedeutet „Aufnahme & Schutz“. Selbst wenn ihr in der Schweiz aufgenommen werdet, geschützt werdet ihr hier leider nicht. Ein grosser Teil der Bevölkerung wird euch bei jeder Gelegenheit spüren lassen, dass ihr Fremde seid in diesem Land und keine Gäste. Sie werden dafür sorgen, dass ihr fremd bleibt. Ihr werdet Ausschluss und Stigmatisierung erleben. Eure Kinder werden in der Schule, bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz und bei der Suche nach Arbeit systematisch benachteiligt. Falls ihr eine Wahl habt, rate ich euch von einem Asylgesuch in der Schweiz ab.
    68 174 Melden
    • ostpol76 24.10.2018 14:34
      Highlight Highlight Darum haben wir in der Schweiz ein Ausländeranteil von über 20%, weil hier alle so schlecht behandelt werden 😉
      153 19 Melden
    • FIGUGEGL 24.10.2018 16:56
      Highlight Highlight Gäste sind sie sicher nicht, Gäste gehen nämlich nach einer gewissen Zeit wieder. Wer als Flüchtling anerkannt ist muss nie mehr gehen selbst wenn der Grund für die Flucht nicht mehr gegeben ist.
      103 14 Melden
    • Mutbürger 24.10.2018 16:59
      Highlight Highlight @ostpol67: Achtung, du vergleichst Äpfel mit Birnen! Ich schreibe von Asylsuchenden, nicht AusländerInnen.

      55’749 anerkannte Asylsuchende wohnten Ende August 2018 in der Schweiz. Das sind 0.67% der CH-Bevölkerung (Quelle: BFS).

      Gesamthaft wohnen in der Schweiz 2 Millionen AusländerInnen (ca. 24% der CH-Bevölkerung). Der überwiegende Teil dieser Menschen stammt aus EU/EFTA-Ländern und wurde direkt oder indirekt durch unsere Wirtschaft rekrutiert.
      45 32 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • User1934536 24.10.2018 11:44
    Highlight Highlight Tragisch dass die schweiz langsam den status einen grechten und menschlichen landes verliert. Man kann über afrikaner oder osteuropäer diskutieren aber eine verfolgte und unterdrückte minderheit sollt aufgennomen werden zumal die kurdische kultur und lebensweise eine gute ergänzung zu unserer ist.
    50 106 Melden
    • MacB 24.10.2018 15:12
      Highlight Highlight Es liegt doch nicht an dir, zu urteilen, was gut und akzeptabel ist und was nicht!? Dazu gibt es eine bestehende Rechtssprechung, da zählen persönliche BEfindlichkeiten wenig auch wenn du gar nicht unrecht haben magst.
      80 10 Melden
  • walsi 24.10.2018 11:39
    Highlight Highlight Ein paar Fragen an alle die finden man sollte diese Leite einreisen lassen. Wenn die hier sind und ander das Gleiche machen, soll man die auch einreisen lassen? Wenn ja, ab wann denken die Befürworter ist Schluss? Irgendwann muss es das sein, wir können ja nicht 1 Mio. so einreisen lassen. Wenn nein, warum hat man diese Leute einreisen lassen, will die anderen aber nich einreisen lassen, wie wird das begründet? Wenn diese Leute eireisen dürfen, wie will man verhindern, dass keine Sogwirkung entsteht für andere es auf dem gleichen Weg zu probieren?
    137 59 Melden
    • t.i.m 24.10.2018 14:18
      Highlight Highlight Nach deiner Logik dürfte man niemanden aufnehmen. Die wahre Selektion - so pervers es au ist - geschieht durch die teuren und gefährlichen Reiserouten, nicht durch die Asylgesetze des Ziellandes.
      36 68 Melden
    • Kronrod 24.10.2018 16:58
      Highlight Highlight Und genau bei der Selektion sollte man ansetzen. Zum Beispiel sollten die Chancen eines Asylantrags stark steigen, wenn der Beantragende eine Landessprache beherrscht. Dann ist nämlich auch die Integration einfacher.
      35 29 Melden
    • walsi 24.10.2018 18:03
      Highlight Highlight @t.i.m: Wer also genug Geld für eine teure Reiserute hat sol leichter Asyl erhalten. Aha.
      18 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Werner Walser 24.10.2018 11:20
    Highlight Highlight Die Schweiz zeigt in solchen Situationen ihr wares Gesicht!
    74 183 Melden
  • Chääschueche 24.10.2018 11:11
    Highlight Highlight Und was ist daran Speziell?

    Solche kann auch nicht Flüchtlingen passieren wenn Sie keine Dokumente haben. Gang und gäbe an den Flughäfen Weltweit.

    Und vor allem: Gesetz ist nunmal Gesetz und solange Sie nicht durch die Passkontrolle sind, sind Sie auch nicht offiziell in der Schweiz.
    184 59 Melden
    • Kyle C. 24.10.2018 12:34
      Highlight Highlight Speziell daran ist, dass man Familien mit Kindern in einem Transit festhält. Ob sie nun Anspruch auf Asyl haben oder nicht, ist eine andere Sache. Keine Ausweispapiere zu haben ist keine Seltenheit bei Asylsuchenden, das kann nicht der Grund sein. Asylzentren sind ja auch nicht ein 5-Sterne-Hotel, aber man kann sich frei bewegen, die Kinder können spielen, in die Schule gehen, bekommen geregelte Mahlzeiten etc.. Ich finde diese Praxis schon ziemlich speziell, ja sogar stossend.
      57 87 Melden
    • Chääschueche 24.10.2018 13:48
      Highlight Highlight @stef
      Das Problem: Sobald Sie Schweizer Boden betreten haben, wird es schwieriger Sie im Fall der Fälle wieder auszuschaffen. So geht dies noch Problemlos da die Fluggesellschaft welche Sie hierher gebracht hat Sie ohne wenn und aber ins ursprungsland zurückfliegen muss.

      83 6 Melden
    • Midnight 25.10.2018 09:01
      Highlight Highlight @Chääschueche
      Ja, sehr schweizerisch. Statt vernünftig zu handeln, geht man einfach den Weg des geringsten Widerstands.

      Arbeitsscheu scheint inzwischen auch zu den Grundwerten der Schweiz zu gehören.
      Das macht mich nicht gerade stolz...
      6 16 Melden
  • Ökonometriker 24.10.2018 10:50
    Highlight Highlight Warum reisen die nicht weiter in ein Land, wo türkische Staatsbürger kein Visum brauchen? Hong Kong ist ganz angenehm zur jetzigen Jahreszeit... und dort könnten sie dann auch legal einen Asylantrag stellen.
    164 49 Melden
    • Zorr 24.10.2018 11:59
      Highlight Highlight zahlst du ihnen ein flugticket?
      20 75 Melden
    • Flötist 24.10.2018 13:16
      Highlight Highlight In HongKong gibt es vermutlich nicht viele Türken.
      36 18 Melden
    • Ökonometriker 24.10.2018 14:19
      Highlight Highlight @Flötist: doch, hat recht viele, gerade in Tsim Sha Tsui... hat auch allgemein mehr Muslime dort und schönere Moscheen.
      39 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Miss Jane Marple 24.10.2018 09:57
    Highlight Highlight Im Bericht wurde die Journalistengewerkschaft erwähnt( auch eine NGO!) eigentlich sollten die die Garantien für die Menschen übernehmen, das wär doch mal gelebte Mitmenschlichkeit, und nicht nur Geschriebene!
    86 65 Melden
    • swisskiss 24.10.2018 10:57
      Highlight Highlight Miss Jane Marple: Was für ein Schwachsinn! Eine Gewerkschaft ist in erster Linie für die politische Vertretung ihrer Mitglieder verantwortlich und nicht für Fremdvertretungen.

      Die Arbeitsteilung in Flüchtlingsfragen, politisch durch Flüchtlingshilfswerk, Flüchtlingshilfe etc. karitativ durch die kirchlichen und privaten Hilfswerke, Caritas, Brot für Brüder, kath und reform. Kirche etc. staatliche und internationale Organisationen UNHCR etc. haben klare Richtlinien und Hilfsangebote die das gesamte Spektrum abdecken. Da brauchts keine Schreiberlinge die Brot verteilen, sondern aufklären!
      51 28 Melden
  • 7immi 24.10.2018 09:40
    Highlight Highlight ich sehe das problem nicht. die personen warten in einer unterkunft mit verpflegung, medizinischer versorgung und sicherheit. dies wäre nicht anders ausserhalb der transitzone. dies sind die geltenden gesetze und daran halten sich die behörden. so läuft es nunmal in einem rechtsstaat.
    214 101 Melden
    • Ritiker K. 24.10.2018 10:36
      Highlight Highlight Sogar in einem Gefängniss besteht ein Recht auf einen einstündigen Freigang (unter freiem Himmel) Die Personen und vor allem die Kinder sind nie draussen, das ist sehr schlecht und wäre ausserhalb der Transitzone anders. Ich finde das ist ein Problem
      106 121 Melden
    • swisskiss 24.10.2018 11:36
      Highlight Highlight Ritiker K.: Der Aufenthalt in der Transitzone berechtigt zum Zutritt der Besucherterasse Dock E (Midfield), der nicht durch Passkontrolle getrennt ist, sondern lediglich einer Sicherheitskontrolle nach der Skymetro Station. Kinder im Asylzentrum der Transitzone habe jederzeit Zutritt zu den Family Lounges und Betreuung durch Family Service.

      Man kann nur staunen, was gewisse Zeitgenossen als Problem betrachten, angesichts der grauenhaften Zustände in den Flüchtlingslagern des Nahen Ostens.
      94 14 Melden
    • 00892-B 24.10.2018 11:46
      Highlight Highlight @Ritiker K.: Die Personen können sich im Transitbereich frei bewegen und haben daher durch die Terrasse im Dock E über weite Strecken Zugang nach draussen.
      78 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • DarkStanley 24.10.2018 09:40
    Highlight Highlight "Mithilfe eines günstigen One-Way-Tickets verschafft sich das watson-Reporterteam Zugang zum Transitbereich."
    Ich hoffe, dass man das Boarding-Team der Fluggesellschaft informiert hat, dass man den Flug nicht antritt. Ansonsten hätten der Pilot und skyguide unnötigen Mehraufwand gehabt.
    157 38 Melden
    • eliS 24.10.2018 10:40
      Highlight Highlight Falsch. Es wurde ja kein Gepäck aufgegeben. Dann gibt das für den Handlingagent 2Sekunden Arbeit. Passagier im System ausladen und gut ist...
      32 64 Melden
    • Fastlane 24.10.2018 11:17
      Highlight Highlight Man kann auch nur mit Handgepäck reisen...
      40 13 Melden
    • jimknopf 24.10.2018 12:18
      Highlight Highlight Und das ist das Einzige, was Sie an diesem Bericht stört? Der Mehraufwand der Airline weil watson ein Flugticket gebucht und nicht angetreten hat?
      First World Problems Hoch 10
      53 45 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stirber 24.10.2018 09:33
    Highlight Highlight Es ist zwar hart, aber eigetlich macht das SEM seinem Job und wenn das Drittland durch das sie angereist sind sicher ist müsste man sie auch wieder dorthin ausweisen.
    Was ich aber nicht verstehe ist weshalb die Familie in der Transitzone ausharren muss und nicht in einem normalen Asylheim untergebracht wurde. Dies würde sicher nicht so viel mehr Aufwand machen und wäre für die "Gestrandeten" um einiges angenehmer!
    85 32 Melden
    • diff 24.10.2018 10:13
      Highlight Highlight Ich vermute, dass es mit dem Fakt zusammenhängt, dass sie eben noch nicht wirklich eingereist sind. Falls ihr Gesuch abgelehnt wird, kann man sie so einfach in ein Flugzeug setzen, welches sie in das Land bringt, woher sie kamen. In diesem Fall wohl Brasilien oder Südafrika.
      117 0 Melden
    • Kyle C. 24.10.2018 12:40
      Highlight Highlight Wer Antrag auf Asyl stellt, soll einreisen dürfen und menschenwürdig unterkommen. Ob das Gesuch dann gutgeheissen oder abgelehnt wird, ist eine andere Sache. Darüber mag ich nicht zu urteilen. Aber hier reden wir von Familien mit Kindern, die faktisch eingesperrt sind. Das entspricht nicht der Wegweisungspraxis soweit ich informiert bin. In Zürich steht ein Bundeszentrum, wieso die Familie nicht dort unterbringen?
      21 37 Melden
  • Pasch 24.10.2018 09:25
    Highlight Highlight Und ich dachte immer der Film sei etwas an den Haaren herbeigezogen, aber unterhaltsam. Das wirklich jemand im Terminal hängen bleibt war irgendwie unvorstellbar...
    Dazu zitiere ich im Stillen nur den Piloten von letztens...
    38 54 Melden
  • Markus Meischter 24.10.2018 09:04
    Highlight Highlight "Verarschen" können wir uns auch selber. Jetzt sind plötzlich alle Länder nicht mehr sicher. Recht so SEM! Normalerweise müsste die Airline diese wieder zurücknehmen. Es gibt noch Millionen von gleichen Fällen. Behüte uns Gott, dass nicht alle hierher kommen.
    173 245 Melden
    • Ichiban 24.10.2018 09:34
      Highlight Highlight Millionen von weiter fällen, alle wollen hier her kommen, nur gott kann was dagegen tun. Was für ein pathos. Einzelschicksale interessieren sie anscheinend nicht. Hier handelt es sich um menschen, die ein besseres leben ohne verfolgung leben möchten.
      156 107 Melden
    • Ritiker K. 24.10.2018 09:49
      Highlight Highlight Menschen werden zu 'Fällen' Migranten zu 'Wellen' Mexikaner zu 'Tieren' In der rechtspopulistischen Rhetorik (ich denke nicht, dass der Kommentierende das hier bewusst macht) ist die 'entmenschlichung' ein gewichtiges Mittel. Wer hat schon Empathie für einen Fall - wohl niemand.
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    • Silent_Revolution 24.10.2018 09:59
      Highlight Highlight Lieber Millionen gleicher Fälle die hierher kommen, als Millionen deinesgleichen die sich für Gottes Auserwählte Spezialmenschen halten.
      148 81 Melden
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  • Go for it! 24.10.2018 09:00
    Highlight Highlight Absurde Massnahme. Was für einen Unterschied macht es für die Schweiz, ob diese Menschen nun im Transit oder in einem Asylheim sonstwo unterkommen? Der Mehraufwand wäre minim, für die Geflüchteten aber sicher eine deutlich weniger belastende Situation.
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    • Charming 26.10.2018 00:36
      Highlight Highlight Unterschied? Leider einen gewichtigen! Bis jetzt haben sie das CH-Territorium noch nicht betreten und können bei Bedarf (Ablehnung des Asylgesuches) mit dem nächsten Flieger ins vorherige Land ausgeflogen werden! Dieser politisch so gewollte Zustand ist eine direkte Folge, wenn das vorherige Land seinen Job nicht sauber macht! Die Betroffenen tun mir leid!
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  • reaper54 24.10.2018 08:33
    Highlight Highlight “Weil sie sich für ihre Flucht falsche Papiere zugelegt hatten, drohe ihnen Haft in Gefängnissen mit unhaltbaren Zuständen, fasst Mamay die Furcht der Gruppe zusammen.”
    Sprich sie haben die Schwiz ausgewählt weil wir so lasche Gesetze haben! Bei solchen Straftätern muss hart durchgegriffen werden. Leider sind unsere Gefängnisse nicht auf solche Personen ausgelegt.
    Erst wenn solche Personen unsere Gefängnisse als schlimm betrachten besteht eine kleine chance, dass sie uns ernst nehmen...
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    • saukaibli 24.10.2018 08:54
      Highlight Highlight Sag mal, geht's dir nicht gut? Was würdest du machen, wenn du mit deinen Kindern jahrelang in einem Flüchtlingslager irgendwo in der irakischen Wüste leben würdest? OK, scheinbar hast du so wenig Empathie, dass dir deine eigenen Kinder wohl scheissegal wären und dir keine Gedanken über deren Zukunft machen würdest. Normale Menschen, welche die Fähigkeit haben, Mitgefühl für andere zu empfinden, können sehr wohl nachvollziehen, dass man für die Zukunft seiner Familie vielleicht auch mal einen kleinen Gesetzesverstoss riskiert, bei dem man absolut niemandem Schaden zufügt.
      243 74 Melden
    • Schreimschrum 24.10.2018 09:20
      Highlight Highlight Straftäter? Alter das sind Kinder auf der Flucht die überleben wollen!? Was ist daran bitteschön eine Straftat ein anständiges Leben zu wollen?
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    • Ollowain 24.10.2018 09:23
      Highlight Highlight Reaper: du glaubst wohl jeden Quark den man dir über Staaten, Völker und Nationalstolz erzählt? Hast du durch deine Konsumsucht Angst etwas zu verlieren wenn andere Menschen in "dein Land" flüchten?

      Lustigerweise werden durch unseren Konsum (somit Klimawandel) immer mehr Menschen in die (ausbeuterischen) "Erst Welt-Länder" migrieren. Alle sind wir Menschen und einigen würde es gut tun etwas mehr Empathie und etwas weniger Ignoranz zu zeigen. Aber um diesen Hohn zu verstehen bedarf es genügend Bildung. Deshalb sollte in unserem Land nicht bei Bildung gespart werden.
      101 42 Melden
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  • Hasek 24.10.2018 08:25
    Highlight Highlight Kann man diese Menschen irgendwie unterstützen? Haben NGO's Zugang zu den Personen? Kann man irgendwie Kontakt aufnehmen oder Sachspenden vornehmen? Habt ihr einen Kontakt zu Menschen, die sich bereits für diese Menschen am Terminal einsetzen?

    Danke für den Artikel und weitere Informationen...
    122 84 Melden
    • Christoph Bernet 24.10.2018 09:31
      Highlight Highlight @Hasek: Das Rote Kreuz des Kantons Zürich ist drei Mal pro Woche während zwei Stunden mit Mitarbeitern vor Ort, welche den Asylsuchenden Unterstützung und Beratung bieten. Ich weiss allerdings nicht, ob das Rote Kreuz Sachspenden entgegen nimmt. Informationen und Kontaktdaten findest Du hier: https://www.srk-zuerich.ch/unterstuetzung-und-beratung-im-transit-des-flughafens-zuerich
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    • PatsNation 24.10.2018 17:18
      Highlight Highlight Danke Herr Bernet,
      Ich denke ein paar neue Spielzeuge oder Gesellschaftsspiele täten ihnen gut...
      5 3 Melden
  • MemBo 24.10.2018 08:23
    Highlight Highlight "Wir müssen das Asylland Schweiz unattraktiv machen", heisst es seid Jahren von der SVP und Co. Dieser Artikel zeigt auf, was dies in der Konsequenz heisst!
    422 175 Melden
    • reaper54 24.10.2018 08:35
      Highlight Highlight Ja der Artikel Zeigt klar auf, dass wir immernoch zu weich sind. Man schaue sich die Aussage des Kurden an:”Weil sie sich für ihre Flucht falsche Papiere zugelegt hatten, drohe ihnen Haft in Gefängnissen mit unhaltbaren Zuständen, fasst Mamay die Furcht der Gruppe zusammen.”
      87 221 Melden
    • Mr. Malik 24.10.2018 09:20
      Highlight Highlight @reaper54
      Jaaaaa.... Isolationshaft für die Kinder und nur Wasser und Brot...
      Dann überlegen sich diese Menschen zweimal ob sie nicht lieber im Irak bleiben und sterben...

      Was fällt diesen Menschen auch ein sich selber retten zu wollen...

      Selber schuld wenn man zu einer unterdrückten, illegalisierten Minderheit gehört...

      ....

      Du weisst schon, dass sie sich die falschen Papiere nicht nur aus freude am Verstecken spielen besorgt haben?
      132 40 Melden
    • Gähn 24.10.2018 10:10
      Highlight Highlight @Malik
      Lass es. Es gibt in der Schweiz unglaublich viele, die im Bereich von Empathie schwerstbehindert sind. Sie können gut jammern und sich benachteiligt fühlen, aber sich in die Situation eines anderen hinein versetzen ist diesen Menschen vollkommen unmöglich, weil dann ihre Realitätsblase zerbrechen würde und sie nichts mehr hätten, woran sie sich festhalten können.
      78 30 Melden
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  • Go for it! 24.10.2018 08:22
    Highlight Highlight Laut UN-Kinderrechtskonvention hätten die Kinder ein Recht auf Bildung.
    487 171 Melden
    • Jimmy :D 24.10.2018 08:59
      Highlight Highlight bald nicht mehr mit der SBI
      52 41 Melden
    • hansfritzwurst 24.10.2018 11:24
      Highlight Highlight ja aber erst nach einem gwissen Zeitraum.....6 Monate oder so glaube ich wars.
      13 3 Melden
  • Platon 24.10.2018 08:07
    Highlight Highlight Entfernt. Bitte formuliere deine Kritik sachlich. Danke, die Redaktion.
  • #bringhansiback 24.10.2018 08:00
    Highlight Highlight So hart es klingt: Das SEM ist eine Behörde. Eine Behörde setzt nur die Gesetze und Regeln um, die ihr von der Gesetzgebung auferlegt werden.
    Hier wird einmal mehr deutlich, wie kaltherzig die Schweiz geworden ist. Und das schmerzt mich.
    660 298 Melden
    • nukular 24.10.2018 08:16
      Highlight Highlight Ähm sorry für was sind den regeln und gesetze da?
      70 60 Melden
    • Konzeptionist 24.10.2018 08:21
      Highlight Highlight KALTHERZIG? Kaltherzig wäre es ihnen ergangen wenn sie nicht geflüchtet wären
      22 97 Melden
    • pali2 24.10.2018 08:22
      Highlight Highlight Total. Asylsuchende nach Brasilien oder Südafrika zurückzuweisen kann doch nicht legitimiert werden - diese Länder stossen schon mit der eigenen Bevölkerung an die Grenzen mit Armut, Arbeitlosigkeit und Kriminalität.
      68 84 Melden
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Geschenke von Unbekannten: Das Schicksal der Kurden in der Transitzone bewegt

Seit über sieben Wochen sitzen 20 Kurden am Zürcher Flughafen in der Transitzone fest. Nachdem watson über die Geschichte der Gestrandeten berichtete, erhalten sie Geschenke von Unbekannten.

Das Schicksal der Kurden, die zum Teil seit über sieben Wochen im Transitbereich des Flughafens Zürich festsitzen, berührt viele watson-Leser. Vor allem, dass es für die acht Kinder kaum einen unterhaltsamen Zeitvertreib gibt und sie so der Lethargie ausgeliefert sind, scheint viele zu besorgen. 

Am Donnerstagmorgen aber brachte ein unerwartetes Geschenk kurzzeitig etwas Abwechslung in den tristen Alltag der Kurden. «Ein Polizist brachte uns ein Paket, das jemand per Post geschickt hatte», …

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