Schweiz
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Mord an Touristen: Schweizerisch-englischer Doppelbürger in Marokko festgenommen



epa07249554 Placards and candles are placed outside the St. Peter's Cathedra in Rabat, Morocco, 26 December 2018. According to media reports, four Moroccan nationals arrested on suspicion of having been involved in the deaths of two female Scandinavian tourists appear on a video as they pledge their loyalty to the Islamic State terror organization. The bodies of Maren Ueland from Norway and Louisa Vesterager Jespersen from Denmark were found nearby the village, a popular trekking area in the Atlas Mountains.  EPA/JALAL MORCHIDI

Grosse Trauer nach dem Tod der beiden Frauen. Bild: EPA/EPA

Im Zug der Ermittlungen zur Ermordung zweier Rucksacktouristinnen aus Skandinavien in Marokko ist ein zweiter Schweizer festgenommen worden. Es handelt sich um einen schweizerisch-britischen Doppelbürger.

Das Bundesamt für Polizei (Fedpol) bestätigte einen Bericht der marokkanischen Online-Plattform 360. Dort hiess es, der Mann sei in Témara, nördlich von Casablanca, von den marokkanischen Untersuchungs- und Sicherheitsbehörden festgenommen worden.

Gemäss Fedpol lebt der schweizerisch-englische Doppelbürger seit längerer Zeit in Marokko. In die Schweiz sei er in jüngerer Zeit nicht gereist. Das Fedpol sei deshalb von den marokkanischen Behörden nicht mit Ermittlungen zu dem Mann beauftragt worden.

Ein erster Schweizer war bereits am 29. Dezember in Marokko festgenommen worden und befindet sich in Untersuchungshaft. Dieser Mann, ein Genfer, steht im Verdacht, sich radikalisiert zu haben. In Genf ist er aktenkundig wegen verschiedener Delikte, die er zwischen 2007 und 2013 begangen hat.

epa07242122 A general view shows the village of Imlil, Morocco, 20 December 2018. According to media reports, the bodies of Maren Ueland from Norway and Louisa Vesterager Jespersen from Denmark were found nearby the village, a popular trekking area in the Atlas mountains. Prosecutors believe the two women were killed by terrorists.  EPA/Terje Bendiksby NORWAY OUT

Der Tatort. Bild: EPA/NTB SCANPIX

Im Atlas-Gebirge gefunden

Wie das Fedpol damals bestätigte, hatte er die Schweiz 2015 Richtung Marokko verlassen, weil er im Verdacht stand, sich radikalisiert zu haben. Zuvor war er in Genf unter anderem wegen Verstössen gegen das Betäubungsmittelgesetz, wegen Diebstahls, Raubs, Einbruchsdelikten, Eigentumsdelikten sowie Hausfriedensbruchs und häuslicher Gewalt verurteilt worden.

Die beiden skandinavischen Rucksacktouristinnen waren enthauptet worden. Die Leichen der 24-jährigen Dänin und ihrer vier Jahre älteren norwegischen Freundin wurden am 17. Dezember in einer einsamen Gegend des Atlas-Gebirges gefunden.

Die Tat löste in Marokko und auch in den Heimatstaaten der beiden jungen Frauen Entsetzen und Trauer aus. Über ein Dutzend Personen wurden wegen mutmasslicher Verbindungen zur Tat festgenommen. (aeg/sda)

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