Schweiz
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«Hört auf, unseren Planeten kaputt zu machen»: Schülerinnen am Freitagmorgen vor dem Zürcher Stadthaus.  bild: sarah serafini

Schüler machen blau für Klima: «Wem sini Zuekunft? Oisi Zuekunft!»

Am Freitag finden in allen grossen Schweizer Städten Klimademonstrationen statt. In Zürich allein sind rund tausend Jugendliche auf der Strasse.



Nach dem Vorbild von Australien und dem Aufruf von Greta Thunberg führten heute Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Kantonsschulen von Zürich den zweiten Schweizer Klimastreik durch. Sie waren ausgerüstet mit Plakaten und Transparenten, auf denen Sätze wie «Jugend fordert Klimaschutz!» standen. Auch in Bern, Basel und St.Gallen waren Demonstrationen angekündigt. Organisiert hatten sich die Jugendlichen per Whatsapp, Instagram und Facebook.

Unter anderem fordern die Zürcher Schüler, dass der Climate Emergency, der Klimanotstand ausgerufen wird. Die rund 1000 Streikenden versammelten sich um neun Uhr vor dem Zürcher Stadthaus, wo sie diese Forderung beim GLP-Stadtrat Andreas Hauri vorbrachten. Ein Sprecher der Bewegung gab den Ton an: «Wir versprechen der Politik eines: Wir geben nicht auf!» 

Stadtrat Hauri suchte daraufhin per Megafon den Dialog mit den Demonstranten: «Als Vorsteher des Umweltdepartements versichere ich euch, dass wir sehr ähnliche Ziele haben. Aber damit wir den Klimawandel erreichen, brauchen wir Leute in der ganzen Schweiz, in ganz Europa.» Er ermunterte die Schüler, weiterzumachen, «zu kämpfen». Hauri will nächstes Jahr mit dem Sprecher der Zürcher Bewegung zusammensitzen, um zu diskutieren, welche Massnahmen im Raum Zürich umsetzbar sind. 

Anschliessend brachen die Streikenden zu einem Demozug durch die Bahnhofstrasse und später in Richtung Central auf. Dies hatte zur Folge, dass der Verkehr in der Innenstadt zeitweise komplett lahmgelegt war. An der Demonstration beteiligten sich nicht nur Jugendliche, sondern auch Kinder

«Ich will auf diesem Planeten leben können, wenn ich gross bin.»

Die 19-jährige Anna im Gespräch mit watson:

Auch sie will, dass sich was ändert:

Vom Central verlief der Demonstrationszug über das Kunsthaus und von dort zur Kantonsschule Stadelhofen. Dort skandierten die Schüler: «Usecho!», und forderten so die Nicht-Streikenden dazu auf, sich der Demo anzuschliessen. 

Vom Stadelhofen kehrte die Demo um zum Rathaus, wo eine Schlusskundgebung stattfand.

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Schlusskundgebung vor dem Rathaus. bild: watson

Das Vorbild der Schüler: 15-Jährige streikt, um die Zukunft zu retten

abspielen

Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Tim_S. 21.12.2018 21:47
    Highlight Highlight Gegen die anderen die das Klima verschmutzen demonstrieren. Selbst dann ständig neue Klamotten und das neuste Smart Phone kaufen und drei Mal im Jahr in die Ferien fliegen. Hauptsache die anderen sind die bösen. Die JUSO wird auch in Zukunft keine Nachwuchssorgen haben.
  • Spooky 21.12.2018 21:40
    Highlight Highlight Ich kann die Jungen gut verstehen. Wir haben uns auch immer gefreut, wenn der Lehrer krank war 😄
  • dmark 21.12.2018 17:51
    Highlight Highlight Aha. Hat denen auch mal jemand erzählt, dass sie auf ihre Smartphones verzichten sollen, das energiefressende Internet ab zu schalten haben, deren hippe "Kunststoffklamotten" jede Menge Energie frisst, die Heizung zu hause (welche Art auch immer) umweltschädigend ist usw. oder hat man diesen Kids nur den Kopf voll gequatscht, damit sie nun in schierer Panik, ob ihrer Zukunft so handeln?
    • Fabio Haller 21.12.2018 20:43
      Highlight Highlight Handys fressen keine enormen Energien. Die Produktion schadet viel mehr. Heisst lieber oft und viel wie möglich benutzen anstatt neu kaufen.
  • Tom T. 21.12.2018 17:47
    Highlight Highlight An alle Kommentar-Zyniker, für die das Leben schon geloffen ist : Verschont uns uns mit Euren fauldummen Sprüchen, macht Platz für Menschen, die etwas bewegen.

    Oder zieht den Finger aus dem Hintern und nehmt Euer Schicksal in die Hand.
  • Darkside 21.12.2018 16:20
    Highlight Highlight Mal sehen wie viele von ihnen in 10-20 Jahren sich immer noch für Umweltschutz engagieren, dafür gar in die Politik gehen und wie viele sich ein lukratives Jöbli in einem Grosskonzern, einer Anwaltskanzlei oder einer IT Bude schnappen und mit dem SUV zur Arbeit fahren. Ich fürchte letztere werden in der Mehrheit sein, so lief es doch schon immer. Die meisten verlässt der Idealismus, den man in dem Alter hat, irgendwann im täglichen Kampf sich eine möglichst angenehme Existenz aufzubauen.
    • Imnon 21.12.2018 17:03
      Highlight Highlight Du hast den richtigen Nick! Das Schlechte erkennen, das Böse sehen, demotivieren, meckern, Idealismus zerstören, Jugendliche beleidigen. Und dann auch noch Hellseher.
      Schliesse nicht von dir auf andere!
    • Darkside 21.12.2018 20:43
      Highlight Highlight Ich sagte 'mal sehen'. Und beleidigt habe ich gar niemanden. Aber ja, ich bin einigermassen desillusioniert, da hast Du recht. Dennoch würde ich mich in dieser Sache wirklich gerne irren.
  • Hänsel die Gretel 21.12.2018 15:40
    Highlight Highlight Haha bei solchem Zeug haben wir an der Kanti auch immer mitgemacht und haben uns dann nach 5 Minuten wieder verabschiedet. Freier Tag olé
    • Firefly 21.12.2018 16:55
      Highlight Highlight Ja, eine Wahnsinnsleistung ...momol
  • Arneis 21.12.2018 14:33
    Highlight Highlight Wunderbare Aktion!
    Weiter so, nächsten Freitag im Januar wieder!
    Wenn die Alten schlafen müssen eben die Jungen ran.
  • Firefly 21.12.2018 14:21
    Highlight Highlight Hier reden alle von Verzicht, das ist ja gut und recht aber ich frage mich immer;wieso werden die Autos grösser und nicht kleiner in solchen Zeiten?Wieso wird jedes Gemüse und jede Frucht einzeln verpackt dieser Tage?Wieso feiert sich die Techwelt mit der Herausgabe von neuen, nur leicht veränderten und keineswegs bahnbrechenden Produkten im Halbjahreszyklus?Wieso baut diese Techindustrie die Produkte nur noch für ein Jahr anstatt für zehn Jahre?Das liegt nicht nur an den Konsumenten, die es kaufen, es würde sich auch mit weniger gut leben lassen. Aber da gibt es noch die share-hoder...
    • dorfne 21.12.2018 14:39
      Highlight Highlight Die Wirtschaft schafft immer neue Bedürfnisse. Im Grunde ist es die Wirtschaft, die uns via glamouröser Werbung einflüstert, man müsse jetzt unbedingt einen SUV kaufen, eine teure Uhr, und sie sagt uns, dass wir krumme Rüebli nicht kaufen würden, also dürfen keine krummen Rüebli auf den Markt, obwohl krumme Rüebli genauso fein sind wie gerade usw..
    • Dominik Treier 21.12.2018 15:21
      Highlight Highlight Es ist nunmal so, dass es lukrativ ist neue Bedürfnisse zu kultivieren, weil man so mehr Absatzzielgruppen erschliesst und dazu noch für eine Weile ein Produkt anbieten kann, dass keiner sonst hat... Das Problem ist 1. Das keine Firma für den Umweltschaden, den sie durch den CO2-Ausstoss indirekt generiert zur Kasse gebeten wird, was schlussendlich einem Kredit auf die Umwelt gleichkommt, den künftige Generationen werden zahlen müssen und 2. Wir ja auch für solch miese Arbeitgeber mit solchen Strategien arbeiten müssen, weil wir ohbe bessere Grundsicherung manchmal keine Wahl haben...
    • Firefly 21.12.2018 15:51
      Highlight Highlight @Dominik Treier Ja, ich bin auch der Meinung, dass Firmen CO2 Ausstoss Steuer erbringen müssten und auch die Entsorgung der Produkte im Preis inbegriffen sein müsste.

      Aber was macht man? Man gewährt Steuererlasse und Geschenke im Standortwettbewerb...
  • RETO1 21.12.2018 14:16
    Highlight Highlight hoffe bloss, dass alle diese Protestierenden dann auch zu Fuss oder mit dem Velo zur Schule gehen und nicht per Auto oder öV
    • Gleich 21.12.2018 15:40
      Highlight Highlight Sry habe dir statt einem Blitz ein Herz gegeben. Finde deinen Kommentar für ein komplexes Thema wie der Klimawandel unbrauchbar und unreflektiert.
    • dorfne 21.12.2018 16:46
      Highlight Highlight @Gleich. Ich stimme Reto zu. So einfach ist es nämlich; mit dem Velo zur Schule, zum Einkauf, in die Badi. Und mit dem Zug in die Ferien. Warum fliegt man in einem Sommer wie 2018 für Tauchferien nach Ägypten? Weil Fliegen so billig ist und es cooler ist als ein Tauchkurs in Horgen am Zürisee!
  • paulm 21.12.2018 14:01
    Highlight Highlight Nun geben wieder viele der Eltern und von meiner Grosselterngeneration den Jungen gute Ratschläge. Sie müssen selbst einen Weg finden, und wir haben ihnen diese Verschleuderungswirtschaft eingebrockt. Was die Alten tun können: selbst bewusster Energie zu verbrauchen. Und Politiker wählen, die den Kopf nicht in den Sand stecken wie im Parlament die FDP und die SVP, die kleinste Schritte zum Wandel absägen. Weiter so Junge, die Zukunft seid ihr!
    • Arneis 21.12.2018 15:08
      Highlight Highlight Word!
  • DerDude 21.12.2018 13:30
    Highlight Highlight Endlich wird gegen die lächerliche Klimapolitik des Bundes mobil gemacht! Danke 🙏
  • Amateurschreiber 21.12.2018 13:24
    Highlight Highlight .... und in Frankreich kriegen die Politiker gerade von den Demonstranten eins aufs Dach (im übertragenen Sinne), WEIL sie Klimaschutz - Massnahmen durchsetzen wollen.
    • dorfne 21.12.2018 13:57
      Highlight Highlight Man kann halt nicht den Reichen Steuergeschenke machen und gleichzeitig der unteren Mittelschicht immer mehr wegnehmen. Vor allem wenn es keinen ÖV gibt.
    • barbapapa 21.12.2018 15:23
      Highlight Highlight Die Gillets Jaunes sind nicht per se gegen Klimaschutz. Nur dagegen, dass Leute in prekären Umständen auch noch diese Kosten tragen müssen.
    • Amateurschreiber 21.12.2018 15:27
      Highlight Highlight @mogad:
      Ich hoffe Du nimmst das nicht zu persönlich; aber Du hast gerade das perfekte Beispiel geliefert, wieso es mit dem Klimaschutz nicht vorwärts geht. Das eine (ungleiche Steuerlast) hat mit dem anderen (Umweltschutz) überhaupt nichts zu tun. Aber leider sind wir so: Alle wollen Umweltschutz, aber ohne weniger Auto zu fahren oder weniger zu heizen. Deshalb erfinden wir ständig solche Ausreden. Und wenn uns gerade nichts anderes einfällt zeigen wir mit dem Finger auf die Amerikaner oder Chinesen. Denn solange diese die Umwelt verpesten nützt es ja nichts, wenn wir Umweltschutz betreiben...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Urs Kesselring 21.12.2018 12:46
    Highlight Highlight Wandel geht nicht ohne Verzicht. Also meine geschätzten jungen Leute.
    Kein neues Natel die nächsten 20 Jahre, kein Take-Away in Einweggeschirr, keine Energy Drinks in Aludosen, kein Pet, kein Coffee-Latte-Caramel to go, keine billigen Klamotten aus Fernost, kein Zalando, wir kaufen ab sofort wieder im Dorf ein, wir fliegen nicht mit Mami und Papi in die Ferien, wir schälen unsere Früchte wieder selber, essen nur noch Saisonal, lassen unser kaputten Schuhe wieder flicken beim Schuhmacher...........
    • Nussi2000 21.12.2018 14:47
      Highlight Highlight Also meine geschätzen "alten" Leute. Kein rücksichtsloses Vorleben und Erziehen einer Konsumgsellschaft mehr, welche die "Jungen" in eine nicht nachhaltige Lebensweise treibt. Die meisten der Demostranten hatten wohl kaum einen Einfluss auf die Entwicklung der Konsumgesellschaft im den letzten Jahrzehnten, sie wurden in diese primär hineingeboren und folgen den Beispielen der SUV-fahrenden Babyboomer-Gesellschaft.
      Schlussendlich sind alle in der Pflicht, auf etwas zu verzichten. Da bringen vorwurfsvolle, lehrmeisterliche Kommentare an die "Coffee-to-go-Jugend" auch nichts....
    • ignotusandri 21.12.2018 15:25
      Highlight Highlight Wenn es eines gibt was sich ihre Generation nicht erlauben kann Herr Kesselring dann ist das die Schuld für den Schlamassel den Sie zu verantworten haben uns in die Schuhe zu schieben!
    • Dominik Treier 21.12.2018 15:35
      Highlight Highlight Verzicht zu predigen ist nett, aber ausser bei wirklich problematischen Dingen, wie Fliegen oder Einwegvermeidung schlicht Nonsens da wirkubgslos. Der Mensch kann häuffig und wird nicht verzichten wo es essentiell wehtut, also gilt es dafür Dinge zu besteuern, die der Umwelt stark schaden und das Geld daraus in Umweltprojekte, neue umweltfreundliche Technologien und Ausgleichszahlungen, mit deren Hilfe auch Kleinverdiener beitragen können, zu reinvestieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 21.12.2018 12:45
    Highlight Highlight Das ganze ist Nobel aber wird wirklich niemanden interessieren. Und waruM? Weil die Session schon zu ende ist.

    Man *hätte* dies am Tag vor der Klimadebatte + am Tag der Debatte/Entscheid machen sollen.

    Man *hätte* dafür nach Bern gehen sollen, die SBB die Kinder Gratis reisen lassen und man hätte sich auf dem Bundesplatz als Symbolhaftes Bild versammeln müssen

    Ja,.... man hätte.

    Aber so, sry, am Letzten Arbeitstag vor Weihnachten für viele.....man hat anders im Kopf, so leid es mir tut. Das hat man gleich wieder vergessen. so kurz vor Weihnachten.
    • Pasch 21.12.2018 15:10
      Highlight Highlight War was?
  • Toni.Stark 21.12.2018 12:43
    Highlight Highlight Ich gehe davon aus, dass die Schüler demnach aufs Fliegen verzichten und zu Hause nicht unnötig das Licht brennen lassen. Und anstatt den BMW vom Papa nehme ich den Zug.
  • manhunt 21.12.2018 12:42
    Highlight Highlight eine bewundernswerte sache, jedoch mit einem haken. haben sich denn diese schüler mal überlegt, wie ihr eigener ökologischer fussabdruck aussieht? jeder hat ein smartphone, bei vielen wird es das neueste modell sein. klamotten werden gerne günstig eingekauft, dafür des öfteren. es ist schön zu sehen, dass sich junge menschen dem thema annehmen. es wäre jedoch wirkungsvoller, erst einmal das eigene konsumverhalten kritisch zu hinterfragen und zu ändern. es ist einfach auf die strasse zu gehen. wenn es dann jedoch gilt, selbst auf annehmlichkeiten zu verzichten, ist der gute wille schnell passé.
    • jaähä 21.12.2018 13:25
      Highlight Highlight Natürlich ist es lobenswert, wenn man selber umweltbewusst lebt. Aber so traurig es auch ist, bewirken wird man damit kaum etwas. Dafür sind zu wenige Menschen dazu bereit zu verzichten. Immer nur an die Eigenverantwortung zu appelieren halte ich gar für kontraproduktiv. Es könnte das falsche bild vermitteln, Umweltschutz sei Privatsache. Er funktioniert aber nur über die Politik, bzw. über Gesetze. Deshalb bin ich schon extrem froh, gibt es noch Menschen die ihre Stimme erheben, egal wie deren Fussabdruck nun aussieht.
    • manhunt 21.12.2018 16:07
      Highlight Highlight @jaähä: ich gehe mit dir einig, dass umweltschutz nicht nur privatsache sein sollte. ich bin jedoch überzeugt, dass ich durchaus etwas bewegen kann, wenn ich meine überzeugungen vorlebe. ich finde es heuchlerisch, von der politik lösungen zu erwarten, sich selbst jedoch davon auszunehmen. wenn mich jemand zu umweltbewussterem denken und handeln anregen will, dann sollte er zumindest mit gutem beispiel voran gehen. ansonsten ist das ganze unglaubwürdig.
  • Imnon 21.12.2018 12:30
    Highlight Highlight SCHRECK-LICH
    Links, Proteste zur Umweltzerstörung.
    Rechts, Werbung für Reisen.

    Wenn das auf eurer Titelseite nicht die perfekte Demonstration des Doppelmoral-Zeitgeistes ist, dann weiss ich nicht.
    Benutzer Bild
    • DichterLenz 21.12.2018 13:57
      Highlight Highlight Ist es. Die anderen sollen mal anfangen zu verzichten.
  • Posersalami 21.12.2018 12:00
    Highlight Highlight „Hauri will nächstes Jahr mit dem Sprecher der Zürcher Bewegung zusammensitzen, um zu diskutieren, welche Massnahmen im Raum Zürich umsetzbar sind. “

    Da gabe ich einige Inputs! ZB. ein weitgehendes Verbot des MIV oder ein Verbot Fossiler Energieträger im Gebäudesektor (natürlich nur für neue Anlagen resp. Sanierungen). So lange im Sommer Schwyzer mit ihrem BMW zum Bötlen an die Limmat fahren dürfen, brauchen wir über Klimaschutz nicht zu diskutieren.
  • Brienne von Tarth 21.12.2018 11:50
    Highlight Highlight Das ist so was von ironisch 😂

    Aber hier sehen wir das Problem, zuerst sorgen wir uns ums Klima und keine Sekunde später geben wir dann Reisetipps, als wäre es das normalste auf der Welt, dass man jedes Jahr irgendwo Ferien macht...
    Benutzer Bild
  • Calvin Whatison 21.12.2018 11:48
    Highlight Highlight .... und nächste Woche fliegen sie in die Weihnachtsferien, welche Mami und Papi gebucht haben.

    🤔
  • g0ldrake 21.12.2018 11:31
    Highlight Highlight Complimenti, Ragazzi e Ragazze!
    • g0ldrake 21.12.2018 14:21
      Highlight Highlight Oh, 20min.ch ist wohl grad nicht verfügbar, wie ich aus den Blitzern schliesse...
  • DasEndeDerEwigkeit 21.12.2018 11:17
    Highlight Highlight Wenn ich an Greta Thunberg und all diese Kinder denke, keimt bei mir Hoffnung auf. Danke euch, ihr seid fantastisch!
    @politiker, CEOs etc. wenn ihr nur halb soviel Courage hättet wie diese Kinder, wäre unsere Erde ein besserer Ort... aber eben, dann kann man halt nicht abkassieren.
  • Der Tom 21.12.2018 11:16
    Highlight Highlight Nützt überhaupt nichts! Grüne und GLP wählen, nicht mehr Fliegen keine Kreuzfahrt, keine billig Smartphones und Velo anstatt Roller nutzen. Das wäre mal ein kleiner Anfang.
    • DrFreeze 21.12.2018 11:38
      Highlight Highlight Machen wir schon alles, trotzdem steigt die Temperatur.
    • Herr J. 21.12.2018 11:50
      Highlight Highlight @ Der Tom
      Weniger fliegen wäre mit Abstand das Wichtigste. Nur: Ich würde wetten, dass diese oft aus privilegierten Verhältnissen stammenden Streikenden entweder schon heute über den halben Erdball jetten oder es spätestens in den Studizeiten tun werden...
  • Platon 21.12.2018 11:04
    Highlight Highlight „Hört auf, unseren Planeten kaputt zu machen.“ Ganz simple Lösung Kinder: Wählt einmal Politiker, die Ahnung von nachhaltiger Wirtschaftspolitik haben, wenn ihr einmal Erwachsen seid.
    • NacBo 21.12.2018 12:45
      Highlight Highlight Bis die Jüngsten hier stimmen können, ist es zu spät. Wir haben 12 Jahre, um auf Netto 0 Emissionen zu kommen. Das ist machbar – unter anderem hat London sich dieses Ziel gesetzt. Aber es sind die heute Stimmberechtigten, die das in die Wege leiten müssen. Bis dann wird gestreikt.
    • jaähä 21.12.2018 13:34
      Highlight Highlight Leider tickt der schweizer Stimmbürger seltsam. Er will ja schon Umweltschutz, aber die Wirtschaft muss möglichst liberal bleiben. Und den Automobil und Lufverkehr darf es natürlich auch nicht beeinträchtigen. Und teurere Lebensmittel gehen schon gar nicht. Dann kann man sich ja nichts mehr leisten! Denn der Schweizer Stimmbürger will ja schon Lohnschutz, aber die Wirtschaft muss möglichst liberal bleiben.
    • ignotusandri 21.12.2018 15:21
      Highlight Highlight Ganz simple Lösung erwachsene: Gebt uns ein Stimmrecht ab 16.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Triple A 21.12.2018 11:02
    Highlight Highlight Blau machen für den blauen Planeten! Einfach gut!
  • Eagle21 21.12.2018 10:58
    Highlight Highlight Finde ich völlig richtig und wichtig, so lange das alle Schüler aus freien Stücken tun. Ansonsten wäre es problematisch; niemand sollte von seiner Schule oder seinen Lehrern für politische Anliegen instrumentalisiert werden.
    • Der Tom 21.12.2018 11:12
      Highlight Highlight Das ist keine politisches Anliegen. Da geht es um die Zerstörung von Lebensraum. Nützen wird es natürlich nichts.
    • wasps 21.12.2018 11:57
      Highlight Highlight Sie unterschätzen unsere Kinder. Wie Zanetti und Co auch. Sie sind nämlich nicht doof, sondern haben Augen im Kopf und machen sich für ihre Zukunft stark!
    • bokl 21.12.2018 12:15
      Highlight Highlight @Eagle21
      Einfach nach der Demo noch gratis Wienerli verteilen und du musst keinen mehr zwingen. Die 2-3 notorischen Streber pro Schulhaus, welche den Unterricht einem Stadtspaziergang vorziehen sind vernachlässigbar.
  • Toerpe Zwerg 21.12.2018 10:44
    Highlight Highlight Niedlich.
    • Fabio74 21.12.2018 11:36
      Highlight Highlight Lächerlicher Kommentar.
    • Imnon 21.12.2018 17:14
      Highlight Highlight Nein, nicht lächerlich. Eher armselig und herablassend.
  • m. benedetti 21.12.2018 10:43
    Highlight Highlight Ich wäre froh sie würden gegen den Hunger und die Armut auf der Welt demonstrieren oder für den Zugang zu sauberem Wasser für alle oder das Recht auf Bildung oder...
    Es gäbe so viele Probleme und Ungerechtigkeiten, die junge Menschen adressieren könnten, aber das Klima?
    Erzählen sie das einmal einer hungernden und frierenden Familie, sagen wir in Mali, welche gerade ihre letzten Holzreserven verbrennt, um ein bisschen Wärme zu ergattern.
    • mueggy 21.12.2018 11:19
      Highlight Highlight Könnte es nicht sein, dass die Familie in Mali friert und hungert, weil die laufenden Klimaveränderungen ihnen die Lebensgrundlage nimmt? Steigender Meeresspiegel, Stürme, Temperaturschwankungen etc.?
    • Linus Luchs 21.12.2018 11:23
      Highlight Highlight m. benedetti, vielleicht hängen das Klima, Naturkatastrophen und Hungersnöten zusammen?

      https://www.welt.de/politik/article1576996/Naturkatastrophen-durch-Klimawandel-verdoppelt.html
    • Oigen 21.12.2018 11:24
      Highlight Highlight wenn es dich so fest stört, ruf selber zu einer demo auf, aber kritisieren von jugendlichen, welche für eine bessere zukunft auf die strasse gehen, finde ich total daneben.
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  • why_so_serious 21.12.2018 10:39
    Highlight Highlight VOR-BILD-LICH
  • Cucina 21.12.2018 10:28
    Highlight Highlight Kaum Erwachsen siehts dann wieder ganz anders aus.. "Ich arbeite für mein Geld also kann ich mir auch x Sachen kaufen die keiner wirklich braucht" und vor dem Haus stehen dann plötzlich 4 statt 3 Autos da man ja mit 20 schon ein eigenes Auto braucht. Stop wrecking our Planet am Ars...
  • dorfne 21.12.2018 10:28
    Highlight Highlight Danke, Ihr Jungen. Dann hoff ich jetzt auf steigende Stimm- und Wahlbeteiligungen. Die Alten sterben aus und die Gestaltung der Zukunft liegt in Euren Händen!
    • Roman h 21.12.2018 10:45
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • giandalf the grey 21.12.2018 10:52
      Highlight Highlight Die Alten sterben eben nicht aus. Genau das ist das Problem. Da stehen 16 Jährige die von der Generation 50+ regiert werden. Der Generation, die in einer Welt aufwuchs in der Rauchen keinen Lungenkrebs und CO2 keinen Klimawandel verursacht. Der Generation die ihnen Uploadfilter, Brexit, NDG und MEI reinwürgt. Weil sie eben nicht ausstreben. Die Jungen haben rein demografisch keinen Stich gegen ihre Eltern. Dass man das Stimmrecht erst mit 18 bekommt aber nie wieder abgibt macht die Situation nicht besser. Die Zukunft dieser Jungen liegt in den Händen von Leuten ohne Zukunft.
    • Herr J. 21.12.2018 11:58
      Highlight Highlight @ giandalf
      Es gab Zeiten, da wurden ältere Leute nicht diskriminiert, sondern geachtet und ihre Erfahrung geschätzt. Ihr impliziter Wunsch, Leute ab 50 (oder 60, egal) sollten bitteschön rasch sterben, zeugt von wenig Empathie und noch weniger Vernunft, und das sage ich als noch einigermassen Junger.
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  • KekDu 21.12.2018 10:24
    Highlight Highlight Gute Aktion!👍🏼
  • Kalsarikännit 21.12.2018 10:11
    Highlight Highlight Und nach der Demo einen ökologisch produzierten, CO2 neutralen Kebab reinfräsen, mit dem umweltfreundlichen Smartphone einen Instagram Beitrag absetzen und vielleicht noch ein paar Mal im Jahr klimaneutral an irgendeinen "spirituellen" Ort jetten, um sich selbst zu finden. Mol, läuft.
    • Lorraine 21.12.2018 11:59
      Highlight Highlight und wo kaufst du deinen nachhaltigen kebab? mit welchem öko-smartphone hast du deinen kommentar getippt? anstatt mit dem finger auf andere zu zeigen, sollten wir solidarität zeigen, mit denen, die zwar kleine schritte machen, aber immerhin.
    • dorfne 21.12.2018 13:14
      Highlight Highlight @Rich. Verbote sind erfolgreich, weil sie für Alle gelten und weil das Nichtbefolgen Konsequenzen hat.
    • Kalsarikännit 21.12.2018 13:54
      Highlight Highlight Ich esse fast keinen Kebab und generell kaufe ich Fleisch aus der Region. Ich habe mittlerweile noch ein Nokia, Asche auf mein Haupt! Mein nächstes Smartphone wird allerdings ein Shiftphone, ist nicht per se ökologisch, aber immerhin nachhaltig. Das alles ist zwar immernoch extrem schädlich aber hey, "kleine Schritte". Durch meinen Göppel und fast nie fliegen ist mein ökologischer Fussabdruck allerdings ziemlich i.O. Aber wir wissen alle, dass auch das nicht reicht.

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