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epaselect epa07199174 Swedish 15-year-old girl Greta Thunberg holds a placard reading 'School strike for the climate', during a protest against climate change outside the Swedish parliament in Stockholm, 30 November 2018. Climate change protests are planned for 30 November across cities around Sweden, partly inspired by Greta Thunberg, who protests on every Friday against climate change outside the parliament since several months. UN's annual climate talks which this year will take place in Poland starts on 02 December.  EPA/HANNA FRANZEN SWEDEN OUT

«Schulstreik für das Klima» steht auf dem Plakat der 15-jährigen Schwedin Greta Thunberg. Bild: EPA/TT NEWS AGENCY

Sie ist 15 und spricht Klartext in Sachen Klimawandel: Wer ist Greta Thunberg?



Ihre Rede ging um die Welt: Die 15-jährige Greta Thunberg hat letzte Woche den Politikern ins Gewissen geredet. 

Swedish young activist, 15-year-old Greta Thunberg, right, speaks to climate activists during the March for Climate in a protest against global warming in Katowice, Poland, Saturday, Dec. 8, 2018, as the COP24 UN Climate Change Conference takes place in the city. (AP Photo/Alik Keplicz)

Greta Thunberg am Samstag in Polen. Bild: AP/AP

Ihre flammende Anklage am Klimagipfel im polnischen Katowice hörte sich dann etwa so an:

«Ihr stehlt den Kindern ihre Zukunft, direkt vor ihren Augen.»

Oder so:

«Ihr sprecht nur von grünem, ewigem Wirtschaftswachstum, weil ihr zu viel Angst habt, euch unbeliebt zu machen.»

Zeit für eine Annäherung.

Die Rede von Thunberg im Video:

Wer ist Greta Thunberg?

Die 15-jährige Schwedin hat prominente Eltern: Ihre Mutter ist Malena Ernman, eine Opernsängerin. Ihr Vater, Svante Thunberg, ist Schauspieler. Ernman veröffentlichte ein Buch, in welchem sie ihre schwierige Familiensituation beschreibt. Ihre beiden Töchter haben eine Autismus-Diagnose. Greta selbst sagt darüber, dass sie sich Stunden und Tage einem speziellen Interesse widmen könne. In ihrem Fall heisst das spezielle Interesse Klimawandel. Er beschäftigt sie bereits Jahre.

Mehr über Greta:

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Video: srf

Woher kommt ihre Überzeugung?

Als Greta acht Jahre alt war, hörte sie das erste Mal vom Klimawandel. Sie konnte es zuerst nicht glauben: Wenn das Problem tatsächlich so gravierend ist, wieso spricht dann niemand darüber? Also fing sie an, Bücher zum Thema zu lesen. Ihre erste «grüne» Aktion war das Lichterlöschen zu Hause.

Wie ging es weiter?

Seit August schwänzt die Schwedin die Schule, um gegen die Klimapolitik des Landes zu protestieren – erst vollständig, jetzt nur noch freitags. Gegenüber der Süddeutschen Zeitung sagte sie, dass sie die Idee für den Klimastreik von amerikanischen Schülern habe, die gegen Waffen protestierten.

Anfangs sei sie mit der Idee alleine gewesen, auch ihren Eltern missfiel vor allem das Schulschwänzen. Doch mit der Zeit haben sie sie immer mehr unterstützt. Sie schaffte es mit ihrer Aktion bis auf die Titelseiten internationaler Zeitungen. Sie wurde jüngst gar als «Gallionsfigur der Klimabewegung» bezeichnet.

Zur Klimakonferenz in Katowice reiste sie mit ihrem Vater in einem Elektroauto. Sie sei zwar schon einmal geflogen, als sie 2016 aber davon las, wie viel CO2-Emissionen ein Flug verursache, habe sie beschlossen nie wieder zu fliegen.

Und hier die ganze Rede auf Deutsch:

Mein Name ist Greta Thunberg. Ich bin 15 Jahre alt und komme aus Schweden. Ich spreche im Namen der Initiative «Climate Justice Now». Viele Menschen sagen, dass Schweden nur ein kleines Land ist und dass es egal ist, was wir tun. Aber ich habe gelernt, dass man nie zu klein dafür ist, um einen Unterschied zu machen. Wenn ein paar Kinder auf der ganzen Welt Schlagzeilen machen können, indem sie einfach nicht zur Schule gehen, dann stellt euch vor, was wir gemeinsam erreichen könnten, wenn wir es wirklich wollen würden.

Aber um das zu tun, müssen wir klar sprechen. Ganz egal, wie unangenehm das sein mag. Ihr sprecht nur von grünem, ewigem Wirtschaftswachstum, weil ihr zu viel Angst habt, euch unbeliebt zu machen. Ihr sprecht nur darüber, mit den immer gleichen schlechten Ideen weiterzumachen, die uns in diese Krise geführt haben. Und das, obwohl die einzige vernünftige Entscheidung wäre, die Notbremse zu ziehen. Ihr seid nicht einmal erwachsen genug, die Wahrheit zu sagen. Sogar diese Bürde überlasst ihr uns Kindern.

Aber mir ist es egal, ob ich beliebt bin. Ich will Gerechtigkeit in der Klimafrage und einen Planeten, auf dem wir leben können. Unsere Zivilisation wird dafür geopfert, dass ein paar wenige Menschen auch weiterhin enorme Summen an Geld verdienen können. Unsere Umwelt wird geopfert, damit reiche Menschen in Ländern wie meinem in Luxus leben können. Es ist das Leid vieler Menschen, das für den Luxus dieser wenigen Menschen bezahlt.

Im Jahr 2078 werde ich meinen 75. Geburtstag feiern. Falls ich Kinder habe, werden sie diesen Tag vielleicht mit mir verbringen. Vielleicht werden sie mich nach euch fragen. Vielleicht werden sie fragen, warum ihr nichts unternommen habt, solange es noch Zeit gab, um zu handeln. Ihr sagt, dass ihr eure Kinder über alles liebt. Und trotzdem stehlt ihr ihnen ihre Zukunft, direkt vor ihren Augen. Solange ihr euch nicht darauf konzentriert, was getan werden muss, sondern darauf, was politisch möglich ist, gibt es keine Hoffnung.

Wir können keinen Ausweg aus dieser Krise finden, wenn wir sie nicht wie eine Krise behandeln. Wir müssen die fossilen Brennstoffe im Boden lassen. Und wir müssen uns auf Gerechtigkeit konzentrieren. Und wenn Lösungen in diesem System so schwer zu finden sind, dann müssen wir vielleicht das System ändern.

Wir sind nicht hierhergekommen, um die Spitzenpolitiker der Welt anzubetteln. Ihr habt uns in der Vergangenheit ignoriert. Und ihr werdet uns wieder ignorieren. Euch gehen die Entschuldigungen aus. Und uns geht die Zeit aus. Wir sind hierhergekommen, um euch wissen zu lassen, dass Veränderung kommen wird, ob es euch gefällt oder nicht. Die echte Macht liegt bei den Menschen.

(jaw)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Dragona 19.12.2018 07:23
    Highlight Highlight "Eines steht schon fest: Es wird seit 30 Jahren kälter. Seit 1940 ist die globale Durchschnittstemperatur um 1,5 Grad gesunken. Weite Gebiete Kanadas, die eins im Sommer stets eisfrei waren, sind heute das ganze Jahr hindurch kristallbedeckt. Was den Temperatur-Rückgang ausgelöst hat (der seinerseits verantwortlich ist für die meisten anderen Klima-Veränderungen), darüber sind sich die GARP-Wissenschafler noch nicht einig. Die Theorien reichen vom Einfluss der Sonnenflecken bis zur Aussperrung von Sonnen-Energie durch eine umweltverschmutzte Atmosphäre. (Wirtschaftswoche, 28.4.1974)
  • "let's dance" 18.12.2018 08:32
    Highlight Highlight Sie hat so was von recht, aber die Kurve werden wir nie kriegen, sind einfach zu viele Menschen auf dem Planeten, das lässt sich nicht so einfach aufhalten.
  • Toni.Stark 18.12.2018 00:27
    Highlight Highlight Gut, sie ist wenigstens konsequent, verzichtet aufs Fliegen und löscht die Lichter. Vermutlich machen das 80% der Kommentarschreiber nicht.
  • DigMer 17.12.2018 20:47
    Highlight Highlight Mit 15 Jahren gilt man gemäss der Logik einiger grundsätzlich als indoktriniert.

    Angesichts der vermuteten politischen und ökologischen Auffassung derjenigen, ist das dann doch sehr tragisch.
  • RandyRant 17.12.2018 19:39
    Highlight Highlight https://www.ethz.ch/de/news-und-veranstaltungen/eth-news/news/2015/06/wie-messen-wir-die-erderwaermung.html
  • frau_kanone 17.12.2018 17:18
    Highlight Highlight Fand diesen TED-Talk dazu sehr informativ, weil hier Lösungen angesprochen werden.
    Play Icon
  • Markus97 17.12.2018 17:02
    Highlight Highlight An die Zweifler
    Play Icon
  • Jimmy :D 17.12.2018 17:00
    Highlight Highlight Derweilen kämpft Christian Imark immer noch an vorderster Front gegen jegliche Gesetze....
  • Triple A 17.12.2018 16:43
    Highlight Highlight Ja, so würden auch Politiker reden, wenn sie keine Interessenvertreter wären!!!
    Peinlich - Politiker können langfristig nicht einmal erreichen, dass die Bevölkerung, die sie vertreten (müssen!) überlebt!
    • Feihua 17.12.2018 23:33
      Highlight Highlight Nicht vergessen, dass die Bevölkerung diese Politiker wählt. Solange in der Mehrheit Politiker/Parteien gewählt werden, denen Umweltthemen nicht wichtig genug sind, kann man sich nicht so einfach aus der Verantwortung stehlen. Wir haben es in der Hand, bzw. in unserem Stimmcouvert ( nächstes Mal 2019). VIEL ERFOLG UNS ALLEN!
  • Dragona 17.12.2018 15:35
    Highlight Highlight Beim Bundestags-Umweltausschusses in Berlin am 28. November hat ein Experte erklärt, daß wenn eine globale Erwärmung existiert, diese nicht auf menschliche Aktivitäten zurückgehe. Prof. Nir Shaviv vom Racah-Institut für Physik der Hebräischen Universität Jerusalem erklärte, die Behauptungen des IPCC seien falsch. Die Sonnenaktivität sei massgebend nicht der Mensch. Shaviv ergänzte, wenn angeblich die Mehrheit der Wissenschaftler dem IPCC zustimme, besage das gar nichts, denn wirkliche Wissenschaft habe nichts mit Demokratie zu tun, sondern mit Tatsachen, und die Mehrheit könne irren.
    • äti 17.12.2018 16:34
      Highlight Highlight Shaviv weiss genau, dass er irrt. Er hat es auch unterlassen seine Sponsoren zu nennen.
    • Mutzli 17.12.2018 16:39
      Highlight Highlight Wissenschaft hat auch sehr viel mit Statistik zu tun: Wenn nun über 95% aller ExpertInnen in ihrer Meinung übereinstimmen, von Geographie, Biologie, Physik, Klimatologie bis hin zur Geschichte etc., wieso sollte das dann weniger wiegen als die Meinung eines einzelnen? Noch dazu, wenn dieser, wie N. Shaviv, vom Heartland Institute und ähnlichen finanziert wird und auch nur dank der AFD in den Bundestag eingeladen wurde?

      Kommt noch dazu, dass die Sonnenaktivität den letzten Peak in den 60ern hatte und seither abnimmt... Womit die Theorie von Shaviv absolut nicht aufgeht.
      Benutzer Bild
    • PVJ 17.12.2018 16:40
      Highlight Highlight Einerseits ist es nötig, den aktuellen Stand der Wissenschaft zu hinterfragen. Es ist daher legitim, dass Gegenthesen zur gängigen Lehrmeinung verfolgt werden.
      Andererseits sind die Indizien der Klimaforschung erdrückend und die potenziellen Folgen der Klimaerwärmung schwerwiegend. Jetzt keine Massnahmen zu ergreifen wäre schlicht unverantwortlich.

      Shahviv wurde übrigens von der AfD eingeladen, nur damit auch das transparent ist. Spricht auch nicht unbedingt für ihn.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Supermonkey 17.12.2018 15:29
    Highlight Highlight Solche grosse globale Probleme sehen in Kinderaugen ziemlich einfach zu lösen aus.
    Sind sie aber nicht. Nicht zu fliegen, Strom zu sparen und keine Plastksäckli mehr im Migros zu benutzen bringt weniger als gar nichts, auch wenn es alle Schweizer machen würden. Und niemand wäre so konsequent. Mit Verzicht auf Fleisch spart man mehr CO2 ein als nicht zu fliegen und keine Plastiksäckli mehr zu verwenden zusammen. Niemand machts. Und man versuche dies in Schwellenländern umzusetzen, viel Spass! 😂 Der Vorwurf an hohe Politiker lasse ich auch nicht gelten. Siehe Klima-Massnahmen in China und EU.
    • äti 17.12.2018 16:37
      Highlight Highlight .... nichts machen ist allerdings das Übelste. Klar, das Bequemste. Folgeschäden bitte den anderen geben.
    • Gmbhh 17.12.2018 17:06
      Highlight Highlight Die Haltung "es bringt ja sowieso nichts" ist einfach nur dumm. Du zerreisst Lösungsansätze in ihren Ursprüngen, ohne Alternativen vorzulegen. Diese Haltung ist extrem egoistisch. Solches Denken hat uns überhaupt so tief in den Dreck reingezogen. Dass eine 15-jährige die Realität erkennt, während wir die Augen davor verschliessen, ist peinlich.
      Je länger wir uns etwas vormachen, desto stärker werden wir es bereuen.
    • mueggy 17.12.2018 17:42
      Highlight Highlight "Und niemand wäre so konsequent." Was macht dich da so sicher?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Scaros_2 17.12.2018 15:25
    Highlight Highlight Netter Ansatz. Wird die 60+ jährigen Sesselfurzer aber nicht wirklich interessieren. Das müssten die heuten 30-35ig jährigen Interessieren + müsste es ein max. Alter geben für die Politik.

    Ansonsten ändert sich doch nichts. Ehrlich. Glaubt das doch.
    • mueggy 17.12.2018 17:45
      Highlight Highlight Es muss ALLE interessieren. JEDE EINZELNE PERSON, jeglichen Geschlechts und Alters. Auch DU bist betroffen und kannst die Menschen in deinem Umfeld animierten irgendetwas zu tun.
  • Hugeyun 17.12.2018 15:20
    Highlight Highlight Die sieht wenigstens aus wie eine 15jährige. Nicht so wie die mit Wachstumshormonen gefütterten US-amerikamischen 15jährige
    • Raembe 18.12.2018 06:24
      Highlight Highlight Wtf?!
  • Janis Joplin 17.12.2018 15:11
    Highlight Highlight Guter Ansatz! Und nun konkret wie weiter?
    Ich fang bei mir an und hör auch bei mir auf.
  • salamandre 17.12.2018 15:03
    Highlight Highlight Wunderbare Rede herzlichen Dank. Vielen Dank auch all denen die das publizieren und welchen die darüber diskutieren. Vielleicht geht ja doch noch was bevor es zu spät ist
    • Ale Ice 17.12.2018 16:22
      Highlight Highlight Klimawandel, Radioaktivität ...

      Auch wenn es sich angesichts der massiven Fussstapfen, die der Mensch bis heute hinterlassen hat, oft kaum noch abstreiten lässt, dass es längst zu spät ist ...

      Solche Menschen braucht die Welt um den letzten Funken Hoffnung zu bewahren.
      Aber es bräuchte andere, mächtige Menschen, die wirksame Massnahmen einleiten.

      Berührend und beeindruckend, wie pessimistisch-realistisch und zugleich hartnäckig eine 15 jährige Greta Thunberg ist.
  • Mutbürgerin 17.12.2018 14:30
    Highlight Highlight Soll das Seriosität vermitteln, wenn man nun Kinder für die Klimapropaganda "missbraucht"? Offensichtlich sind die Länder noch nicht bereit, aufgrund von wissenschaftlichen Computermodellen, die nur eine hohe Wahrscheinlichkeit haben, ihre ganze Wirtschaft umzubauen.
    • sheimers 17.12.2018 15:01
      Highlight Highlight Hä? Niemand missbrauch ein Kind. Die Jugendliche wurde ja von sich aus aktiv.
    • E7#9 17.12.2018 16:01
      Highlight Highlight „Die Jugendliche wurde von sich aus aktiv.“

      Klar, nachdem sie von allen Seiten wohl mehrmals täglich (Medien, Schule, Gesellschaft) indoktriniert wurde und nun als unschuldiges Kind eine politisch motivierte und völlig abstruse Klimapanik hat. Bei den Erwachsenen denke ich einfach „die Welt spinnt“ und „mensch, lasst euch doch nicht zu Wasserträger geopolitischer Interessen und einer neuen Energielobby machen. Aber hier denke ich nur „armes Mädchen“.
    • Cédric Wermutstropfen 17.12.2018 16:05
      Highlight Highlight Es besteht ein grossmehrheitlicher Konsens in der Fachwelt, dass der Mensch einen Einfluss auf das globale Klima hat und dass dieser spürbar ist/wird. 100% Sicherheit werden wir wohl nie haben, so läuft das in den Naturwissenschaften nun mal.
    Weitere Antworten anzeigen
  • banda69 17.12.2018 14:28
    Highlight Highlight Und das ist die Meinung der SVP zum Thema.

    Ja die von der SVP, die tun nachhaltig was für die Zukunft der nächsten Generationen. 🤡
    Benutzer Bild
    • T13 17.12.2018 14:59
      Highlight Highlight Wir brauchen mehr zirkuse im land dann hätten die ganzen SVP clowns endlich mal einen richtigen job der passt.
    • Cédric Wermutstropfen 17.12.2018 16:00
      Highlight Highlight Aber, aber, mein lieber Freund und Kupferstecher - die Meinung der SVP? Sie wollten bestimmt schreiben: ...die Meinung von Marcel Dettling zum Thema.

      Mach dir nichts draus banda, jeder von uns macht mal Fehler.
    • Mutzli 17.12.2018 17:05
      Highlight Highlight @C. Wermutstropfen

      Zitat aus dem Positionspapier der SVP zur Klimapolitik: "Seit jeher ist das Klima auf der Erde Veränderungen unterworfen. Heute gemessene Entwicklungen stellen daher keine neue Erscheinung dar.[...]Man kann somit keinesfalls von einem kontinuierlichen, starken Anstieg der Temperaturen sprechen." + Forderungen zum Ausstieg aus dem Kyotoabkommen etc. Ist zwar schon ein bisschen älter, aber immer noch das gültige Papier.

      Dahingehend haben Sie fast recht: Während sich Dettling auf den Kollaps freut, verleugnet die SVP als Partei lieber ganz die Wissenschaft.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Adi E. 17.12.2018 14:06
    Highlight Highlight Eine 15-Jährige zur "Gallionsfigur der Klimabewegung" aufpushen bringt aber gar niemandem etwas. Ganz im Gegenteil! Damit schadet man höchstens dem Kind.
    • Fabio74 17.12.2018 16:59
      Highlight Highlight Was schadet dem Kind genau?
    • Sebastian Wendelspiess 18.12.2018 18:00
      Highlight Highlight @fabio es wird zur Zielscheibe von Ideologen beider Seiten.
    • Roman Loosli 18.12.2018 20:16
      Highlight Highlight Wenn ich einigen hier so zuhöre, wird mir immer klarer, dass wir ein überleben als spezies nicht verdient haben. Ich hoffe, das klima erwischt zuerst die richtigen..
    Weitere Antworten anzeigen
  • legis 17.12.2018 14:02
    Highlight Highlight Mutige und erwähnenswerte Rede? Na klar, sie ist 15 und spricht klartext!

    Bezeichnend dass sowas so viel Aufmerksamkeit kriegt. Lasst euch Eier wachsen ihr korrupten, opportunistischen wischiwaschi Politiker!

    Das ist ja peinlich dass nur eine 15 Jährige 1+1 zusammenzählen kann (könnte man meinen)
    • Feihua 17.12.2018 23:36
      Highlight Highlight Nicht vergessen, dass die Bevölkerung diese Politiker wählt. Solange in der Mehrheit Politiker/Parteien gewählt werden, denen Umweltthemen nicht wichtig genug sind, kann man sich nicht so einfach aus der Verantwortung stehlen. Wir haben es in der Hand, bzw. in unserem Stimmcouvert ( nächstes Mal 2019). VIEL ERFOLG UNS ALLEN!

Wie der Schweizer Arzt Ruedi Lüthy in Simbabwe tausende Menschen vor dem Aids-Tod rettete

Ruedi Lüthy war einer der Pioniere der Aids-Medizin in der Schweiz. Seit 2003 lebt er hauptsächlich in Harare, wo er eine Aids-Klinik aufgebaut hat. Im Interview mit watson spricht er über seine erste Begegnung mit der Krankheit, seinen Umgang mit afrikanischem Aberglauben und die Entwicklung in Simbabwe seit dem Sturz von Diktator Mugabe. 

Anfang der 80er-Jahre war Ruedi Lüthy (77) einer der ersten Ärzte in der Schweiz, der sich mit Aids auseinandersetzte. Als Leiter der Abteilung für Infektionskrankheiten am Universitätsspital Zürich musste er zunächst zusehen, wie seine HIV-positiven Patienten wegstarben, ohne dass er etwas dagegen tun konnte. In der zweiten Hälfte der 90er-Jahre war er mit dabei, als in der Schweiz grosse Fortschritte bei der Behandlung von HIV-positiven Menschen erzielt wurden.

2003 gründete Lüthy die Swiss …

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