Schweiz
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Humanitäre Piloteninitative, Fabio Zgraggen, Samuel Hochstrasser, Sea-Watch, Seenotrettung, Malta, Libyen, Flüchtlinge, Gummiboote, Kleinflugzeug,

Fabio Zgraggen bei einem Suchflug im Mai 2016. Bild: Sarah Serafini

Schweizer Piloten dürfen keine Flüchtlinge mehr retten: «Jetzt steigt die Zahl der Toten»

Fabio Zgraggen darf mit seiner humanitären Piloteninitiative keine Suchoperationen mehr über dem Mittelmeer fliegen. Die maltesischen Behörden haben ihm die Starterlaubnis entzogen.



Der Appenzeller Fabio Zgraggen ist Mitgründer der humanitären Piloteninitiative. Seine Mission: Dem Sterben vor der europäischen Küste nicht länger zuzuschauen. Im Sommer 2016 flog er mit seinem Team den ersten Seenotrettungsflug über dem Mittelmeer. Doch nun stellen sich dem 33-Jährigen die maltesischen Behörden in den Weg. Sie hindern den Piloten an weiteren Rettungsflügen.

Fabio Zgraggen, Ihrer humanitären Piloteninitiative wurde die Startbewilligung für Rettungsflüge vor der libyschen Küste entzogen. Warum?
Fabio Zgraggen: Das kam von einem Tag auf den nächsten und ohne eine Erklärung. Zwei Jahre lang konnten wir unsere Suchaktionen vor der libyschen Küste problemlos durchführen. Vor zwei Wochen intervenierte die maltesische Behörde.

«Es entsteht ein riesiger blinder Fleck auf dem Meer. Das Einzige, das wir beobachten können, ist, wie die Zahl der Toten ansteigt.»

Woher rührt das plötzliche Umdenken?
Darüber können wir nur spekulieren. Ich vermute aber, dass politischer Druck dahinter steckt.

Worauf stützen sich die Malteser in ihrem Entscheid?
In einem Brief schreiben die Behörden, Such- und Rettungsflüge würden nicht bewilligt, sofern es dafür keine Aufforderung von Malta oder Italien gibt. Das Absurde daran ist, dass es für solche Rettungsflüge gar keine Bewilligung braucht. Wir sind privat organisiert und finanziert. Wir brauchen keine Aufforderung von einem Land für unsere Einsätze.

Also handelt die maltesische Behörde unrechtmässig?
Aus unserer Sicht schon. Wir besitzen sämtliche nötigen Papiere, haben ausgebildete Piloten und erfüllen alle Anforderungen, um unser Flugzeug zu betreiben. Von den Behörden haben wir Antworten gefordert, doch wir werden total abgeblockt. Man kommuniziert nicht mit uns.

Tun Sie etwas gegen den Entzug der Startbewilligung?
Wir haben einen Anwalt eingeschaltet. 

Seit zwei Wochen fliegen Sie also keine Einsätze mehr im Mittelmeer. Hat das Konsequenzen für die Situation vor der libyschen Küste?
Ein grosses Problem ist, dass nun niemand mehr weiss, was dort passiert. Es entsteht ein riesiger blinder Fleck auf dem Meer. Das Einzige, das wir beobachten können, ist, wie die Zahl der Toten ansteigt. Und das massiv.

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Diese Flüchtlinge konnten im letzten Moment gerettet werden. Bild: zvg/hpi

Was heisst das?
Die internationale Organisation für Migration zählte im Juni auf der zentralen Mittelmeerroute bereits 564 Tote. In den Vormonaten waren es zwischen zehn und zwanzig Toten. 

Vor etwas mehr als einem Jahr konnte ich mit den humanitären Piloten mitfliegen und war bei mehreren Such- und Rettungsaktionen vor der libyschen Küste dabei. Was hat sich seither an der Situation auf dem Mittelmeer verändert?
Die Situation unten im Wasser hat sich massiv verändert. Die italienische Küstenwache hat sich komplett zurückgezogen, die Schiffe von Nichtregierungsorganisationen dürfen zum Teil nicht mehr auf Rettungsmission gehen und werden im Hafen blockiert. Auf der anderen Seite dürfen die wenigen Schiffe, die vor Ort noch retten, nicht mehr in den italienischen Häfen anlegen. Das Schiff der NGO «Open Arms» beispielsweise musste bis nach Spanien fahren, um die geretteten Personen abzuladen. So verstreicht wertvolle Zeit – Zeit, in der Menschen ertrinken.

Die NGOs, die im Mittelmeer agieren, gerieten in der Vergangenheit zunehmend in die Kritik. Ihnen wurde vorgeworfen, ein Pull-Faktor zu sein, der die Flüchtlinge auf das gefährliche Meer treibt.
Die Zahlen der ertrunkenen Menschen vom letzten Monat sind die traurige Bestätigung, dass das nicht stimmt. Die Leute steigen in die Boote wegen der Situation in ihren Ländern und der Situation in Libyen. Sie steigen in die Boote, weil sie keine andere Option haben. Und jetzt liess man sie voll ins Messer laufen.

«Flüchtlinge nach Libyen zurückzuschaffen, verstösst gegen die Genfer Flüchtlingskonvention.»

Sie klingen wütend.
Es macht mich tatsächlich wütend. Momentan werden wir daran gehindert, Menschenleben zu retten. Es ist, als würde ein Rettungsfahrzeug nicht zu einem Unfall gelassen. In der Schweiz wäre das eine strafbare Handlung.

Sie schätzen das Verhalten der Behörden als strafbar ein?
Diese Frage müsste ein Gericht beurteilen. Was ich dazu sagen kann, ist: Momentan werden aktiv Rettungskapazitäten zurückgehalten, die in den letzten Jahren einen unglaublichen Job geleistet haben und so die Zahl der Toten massiv eindämmen konnten. Dass jetzt mehr Menschen sterben, sehe ich als Folge des Verhaltens der Behörden.

Muss jetzt die libysche Küstenwache aufgestockt werden?
Sie bekommt dieser Tage ja bereits sieben neuen Patrouillenboote von der italienischen Regierung. Doch ich möchte auf die humanitäre Situation in Libyen aufmerksam machen, die nach wie vor schlimm ist. Flüchtlinge nach Libyen zurückzuschaffen, verstösst gegen die Genfer Flüchtlingskonvention. Eine Aufstockung der libyschen Küstenwache ist also nicht in unserem Interesse.

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Fabio Zgraggen mit seinem Team und dem Kleinflugzeug. Bild: Sarah Serafini

Sie standen in den vergangenen Jahren pausenlos im Einsatz mit Ihrem Flugzeug über dem Mittelmeer. Wie geht es Ihnen jetzt dabei, tatenlos herumzusitzen?
Von früheren Rettungseinsätzen weiss ich, wie es aussieht, wenn die Hilfe zu spät kommt. Ich kann mir also im Ansatz vorstellen, was für Szenen sich gerade dort auf dem Meer abspielen. Das macht mich unglaublich betroffen.

Wie geht es jetzt weiter?
Wir setzen alles daran, so schnell wie möglich wieder in die Luft zu kommen. Wir ziehen auch andere Standorte in Erwägung. Solange wir Menschenleben retten können, wollen wir weiterfliegen. Doch etwas möchte ich hier noch anfügen: Die beste Luftaufklärung nützt nichts, wenn die Rettung unten auf dem Meer fehlt. Es ist ein ganzes System, das derzeit umgestellt wird. Das muss aufgehalten werden.

Schweizer schauen nicht länger zu, wie Flüchtlinge ertrinken

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Video: Angelina Graf

Private Seenotretter im Mittelmeer

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    Alle Leser-Kommentare
  • Unangemeldeter Nutzer 06.07.2018 18:13
    Highlight Highlight Zur Abschreckung lässt man schiffbrüchige Migranten ertrinken.
    10 11 Melden
  • Ueli der Knecht 06.07.2018 16:55
    Highlight Highlight Gefunden in der Süddeutschen Zeitung Magazin:

    «Wir können uns nicht auf Menschenrechte, Aufklärung und Humanismus berufen und gleichzeitig die Rettung Ertrinkender kriminalisieren.

    Es geht nicht um unterschiedliche Auffassungen, wie man mit Migranten- und Flüchtlingsbewegungen umgehen soll. Es geht nicht darum, dass man »nicht alle aufnehmen« kann. Es geht schlicht um ein Mindestmaß an Zivilisiertheit.»

    «Der Untergang. Das ist der Anfang vom Ende»
    https://sz-magazin.sueddeutsche.de/abschiedskolumne/der-untergang-85837

    Sind doch nicht alle Bayern so deppert... ;)
    15 13 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 06.07.2018 18:55
      Highlight Highlight Danke, den Artikel habe ich auch gelesen. Dieses Mindestmass ist offenbar nicht mehr vorhanden.
      7 8 Melden
    • Ueli der Knecht 06.07.2018 19:38
      Highlight Highlight Ja, leider. Wenn man die Kommentare hier so liest, dann muss man sich schon wundern, mit welcher Selbstverständlichkeit viele der Schreiberlinge ihre Menschen verachtende Barbarei rechtfertigen.
      13 12 Melden
    • Die Redaktion 06.07.2018 20:42
      Highlight Highlight @Ueli der Knecht

      Das sind doch lediglich Internet-Trolle. Im realen Umfeld würden sie sich nicht so äussern und wenn, ist dieses mehr als nur einwenig zweifelhaft. Dennoch ist es wichtig gegen diese Art von Hass vorzugehen und Emotionen weiter mit Fakten zu entkräften. Unfair ist lediglich, dass man in 100 Zeichen mehr Unsinn erzählen kann, als in 600 Zeichen zu widerlegen sind. So war es aber schon immer. Was habe ich schon alles gelernt nur aufgrund der Recherchen. Ich sage daher einmal einmal Danke an das gegnerische Lager. Durch euch bin ich gewachsen und ein besserer Mensch denn je.
      8 7 Melden
  • geissenpetrov 06.07.2018 08:51
    Highlight Highlight Als Hobby-Psychologe nähm mich wunder, wie es sich anfühlt, wenn man im Begriff ist solch menschenverachtende Kommentare abzusetzen, wie sie auch hier wieder anzutreffen sind.
    Wie definieren die Schreibenden in dem Moment ihre Doppelstandards?
    Was uns Menschen von Tieren unterscheidet, wäre ja die Gabe, uns in andere Lebewesen hineinzuversetzen (vgl. Empathie). Wie schaltet ihr das ab und ist das mit einem grossen Kraftaufwand verbunden?
    29 43 Melden
    • mogad 06.07.2018 11:17
      Highlight Highlight Sie beschimpfen, wer anderer Meinung ist als Sie. Sie sind nicht bereit innerhalb anderer Meinungen Differenzierungen herauszulesen. Niemand will, dass Menschen im Meer ertrinken, dass Keiner mehr nach Europa kommen soll. Sie sind auch nicht bereit zu unterscheiden (das haben Sie mit der Rechten gemeinsam) zw. politisch Verfolgten und Kriegsflüchtlingen einerseits und Armutsmigranten andererseits. Psychologie?? Der neuste Zeitvertreib in der Szene, wenn sich grad kein Bullen-Bashing anbietet und grad kein G20-Gipfel ein Ventil für Hass und Zerstörungswut bietet??
      41 19 Melden
    • Juliet Bravo 06.07.2018 12:53
      Highlight Highlight Das geht mir auch nicht in den Kopf. Darum wünschte ich weiter unten, dass jene selbst einmal in einer solchen Situation stecken. Ob dann die Empathiefähigkeit wieder aufkäme?
      11 20 Melden
    • Ueli der Knecht 06.07.2018 19:41
      Highlight Highlight Graustufe Rot: Deine übertriebenen Reaktionen auf sachliche Kritik zeigen doch nur deine Kritikunfähigkeit.

      "Auf Kritik, Niederlagen, Zurückweisung reagieren Narzissten weitaus intensiver als andere Menschen. Eine Annahme ist, dass sich hinter der positiven bewussten Meinung von Narzissten über sich selbst in Wirklichkeit unbewusst ein geringes Selbstwertgefühl verbirgt." (http://bit.ly/2lZfWUQ)

      geissenpetrov hat niemanden beschimpft.

      Stattdessen beschimpfst du, wirfst ihm allerhand Sachen vor, die sich aber nicht aus dem Text ergeben. Das nennt sich Projektion (http://bit.ly/2KLY3a5).
      10 10 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Fabian Studer 06.07.2018 01:21
    Highlight Highlight Stimmt Libyen ist nicht sicher. Eine zerstörte Infrastruktur, eine Regierung die nicht regieren kann, öffentliche Sklavenmärkte...

    Wie es wohl dazu kam, wer wohl dafür verantwortlich gemacht werden kann. Obama Clinton und Sarkozy sicher nicht die haben ja den Frühling eingeleitet
    22 4 Melden
    • mogad 06.07.2018 11:58
      Highlight Highlight Das wissen auch die Migranten. Warum gehen Sie trotzdem nach Libyien? Haben wir es ihnen empfohlen? Ich habe Libyien nicht zusammengebombt. Ich will einfach nicht, dass die ganze afrikanische Jugend nach Europa kommt. Und warum kommen zu 70% nur Männer? Geht es den Frauen in den Herkunftsländern weniger dreckig? Ja, ja die Frauen sind zu schwach für die anstrengende Reise, dürfen sich aber zu hause halb zu Tode schuften und dabei hungern. Diejenigen die hier glauben, die besseren Menschen zu sein sollten sich mal überlegen, wie unfair die ganze Sache ist.
      42 16 Melden
    • Die Redaktion 06.07.2018 15:21
      Highlight Highlight @Graustufe Rot

      Das Durchschnittsalter in Afrika liegt bei unter 18 Jahren.

      http://www.atanango.com/laendervergleich-demografie-durchschnittsalter--low--50--11/

      Sollen sie jetzt einfach warten?

      Frauen bekommen relativ früh Kinder. Sollen sie mit ihnen durch die Wüste laufen, oder ist es nicht schlauer zu hoffen, dass es der Mann (18) schafft und sie auf sicherem Weg nachziehen können? Halten Sie diese Menschen für dumm nur weil sie arm sind?

      PS Der Familienzusammenhalt ist nicht wie bei uns. Die ganze Sippe hilft, dass jemand fliehen kann.
      11 25 Melden
    • Die Redaktion 06.07.2018 19:13
      Highlight Highlight @NoSleepTillWollishofen

      Ich habe ja auch lediglich die Frage von oben beantwortet.

      Selbstverständlich verstehe ich Ihre Angst und weise auch nicht von der Hand, dass vor Ort etwas unternommen werden sollte. Es ist aber nicht so schlimm wie Sie vermuten. Anbei ein aktuelles und wirklich gut animiertes Video, dass Ihnen die "Problematik" erklärt.

      Es wäre ein guter Anfang, wenn keine Kinder mehr für den Inhalt unserer Smartphones schuften müssten.

      http://m.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/kinderarbeit-im-kongo-amnesty-sieht-autokonzerne-in-der-pflicht-15292622.amp.html

      Play Icon
      8 1 Melden
  • whoozl 05.07.2018 23:49
    Highlight Highlight An alle Zyniker hier mit Ihren "Patentlösungen": in Libyen herrscht Bürgerkrieg und Chaos. In dem Machtvakuum agieren zudem der IS und Al-Qaida. Die Flüchtlingslager sind keine Sommercamps, sondern gleichen eher KZs, in denen gequält, vergewaltigt und gemordet wird durch libysche Soldaten.
    Und dort wollt ihr Hirnis jetzt echt Geld hinschicken, weil damit ja dann hübsche Ferienlager gebaut werden und die Flüchtlinge gar nicht mehr weg wollen, so toll ist es dort? Furzidee!
    Und logisch wollen Flüchtlinge dort hin, wo sie ein besseres Leben haben und nicht um Leib und Leben fürchten müssen!
    20 24 Melden
    • Midnight 06.07.2018 08:37
      Highlight Highlight Bin auch grad echt schockiert über solche Aussagen. Die Bubble ist wieder mal am Werk und die hiesige Bevölkerung hat keine Ahnung was ausserhalb von Trump und Fussball-WM abgeht...
      19 15 Melden
    • mogad 06.07.2018 11:33
      Highlight Highlight Waren Sie dort? Wer sagt mir, dass die Migranten-Lobby nicht ein Interesse daran hat, die Verhältnisse dort schlimmer darzustellen als sie sind? Weil Sie die Leute unbedingt nach Europa bringen wollen? Und sind die Verhältnisse in Italien, Frankreich, Griechenland für die Migranten besser?? Ich will einfach, dass sie nicht kommen. Dann bleibt ihnen Libyien und das Mittelmeer erspart. Und vieles Andere mehr. Und uns auch.
      24 19 Melden
    • Midnight 06.07.2018 12:33
      Highlight Highlight Wer ist denn die Migranten-Lobby? Und was verspricht sie sich?
      14 8 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • OttoM. 05.07.2018 19:37
    Highlight Highlight Nach dieser Logik sollte man auch Sicherheitsgurte und Airbags in Autos verbieten. Schliesslich haben die Raser so bessere Überlebenschancen und rasen öfter...
    10 24 Melden
  • AdiB 05.07.2018 18:19
    Highlight Highlight wenn wir diesen menschen nicht helfen und sie hier nicht willkommen sind, dann wird es zeit dass sich unsere konzerne und armeen von deren grundstück verabschieden. wenn wir ein geschlossenes/eingezäuntes europa bilden, dann müssten wir fairerhalber uns von afrika zurückziehen und alle rohstoffe und mienen denn staaten zurückgeben.
    bedenkt aber dass dies fairer handel bedeuten würde und hierzulande die preise massiv steigen würden. einen vorteil gäbe es, die atomkraftwerke wären definitiv aus, denn dann gäbs kein billiges uran mehr.
    20 18 Melden
    • durrrr 06.07.2018 11:03
      Highlight Highlight Wenn ich Ihr Kommentar richtig verstehe, bedeutet dies wir sollten Afrika komplett sich selbst überlassen, richtig? Alle int. Konzerne abziehen? Schön, dann würden Millionen von Afrikaner keinen Job mehr haben bzw. ihrer Lebensgrundlage entzogen werden. Alle int. Armeen weg? Hätte zur Folge, dass extremistische Gruppierungen und Rebellen sofort das Vakuum ausfüllen und Tod und Vernichtung bringen. Besonders in Mali, Nigeria, Angola, Sudan und Somalia. Deine Schwarz-Weiss Utopie ist nicht zu Ende gedacht und würde Afrika (von dem sie wenig Ahnung zu haben scheinen) mehr schaden als nützen.
      13 12 Melden
    • mogad 06.07.2018 12:03
      Highlight Highlight @durr. Afrika wäre wirklich am Besten geholfen, wenn wir aufhören würden mit Hilfe korrupter Regierungsangehöriger seine Rohstoffe zu plündern. Und ja, das hiesse alle Plünderer raus aus Afrika. Afrika hätte genug Potential sich selbst zu helfen, wenn man es machen liesse.
      12 8 Melden
    • AdiB 06.07.2018 12:15
      Highlight Highlight in mali ist es die frsnzösische armee die am meisten furcht und schreckeen verbreitet. freiheitskämpfer die, die totale unabhänigkeit malis von frankreich verlangen, offiziel ist ja mali unabhängig aber scheinbar die rohstoffe nicht, werden als terroristen gebrandmarkt und zum abschuss freigegeben. ist schon komisch dass frankreich zuletzt in mali einmarschierte als die malisische regierung den preis fürs uran dem markt anpasste.
      und ja du hast meinen text richtig verstanden. wer sind wir, dass wir uns das recht nehmen alles zu dürfen und andere einzuschrencken und verbote auszusprechen?
      2 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • pertinax 05.07.2018 17:59
    Highlight Highlight Das Startverbot für Suchflugzeuge, wie auch das Anlandungsverbot für Schiffe wie die "Lifeline" ist zu begrüssen. Endlich wird dieses Schleuserwesen gestoppt. Hoffentlich spricht sich das unter den Migranten herum, damit sie sich nicht mehr in Gefahr begehen, in der sie umkommen können. Die Gutmenschen sehen ihre Aufgabe als erledigt an, wenn sie die Migranten abliefern. Sollen sich die Behörden darum kümmern. Ein Teil der Migranten landen früher oder später bei uns. Das ist nicht erwünscht.
    28 14 Melden
    • Die Redaktion 06.07.2018 10:23
      Highlight Highlight 2015 war die Chance im Mittelmeer zu ertinken 1/47. Entweder sind die Smartphones welche sie zur Standortbestimmung, zum Abrufen von Wetterberichten und zur Kommunikation benutzen unglaublich langsam oder sie haben keine anderen Perspektiven mehr. Menschen ohne Hoffnung fürchten den Tod nicht.
      10 9 Melden
    • mogad 06.07.2018 12:04
      Highlight Highlight Linksgrün. Wer so naiv ist, den Schleppern jeden Schmarren über das Schlaraffenland Europa zu glauben, ist auch naiv genug zu glauben "mir wird schon nichts passieren". Das nennt man Verdrängung, nicht Perspektivlosigkeit.
      14 10 Melden
    • Die Redaktion 06.07.2018 12:19
      Highlight Highlight @Graustufe Rot

      Landläufig ist ja die Meinung, dass jeder Asylbewerber ein Smartphone besitzt und ständig Geld nachhause schickt. Aber er sagt denen da unten kein Wort davon wie gefährlich die Reise hierher war? In ganz Afrika gibt es keinen einzigen Fernseher und auch keine News Portale. Sehr realistisch.
      6 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ernesto (1) 05.07.2018 17:40
    Highlight Highlight Die selbsternannten Retter sind das Problem.... sie fliegen den Küsten entlang damit die Flüchtlinge sich sicher fühlen und in die Gummiboote steigen da sie annehmen gerettet zu werden ..
    ...Keine Retter keine Flüchtlinge ..,

    Das retten ist halt auch ein Geschäft... es gibt spenden.... und für viele den Tod
    21 15 Melden
  • einmalquer 05.07.2018 17:18
    Highlight Highlight Zuerst schafft man die Fakten ab

    und danach

    die Menschenrechte.

    Rechte Menschen eben...
    13 19 Melden
  • Juliet Bravo 05.07.2018 15:37
    Highlight Highlight Ich wünsche allen, die hier Menschenrecht und Retter zum Teufel wünschen, dass sie selber einmal in einer derartigen Situation stecken.
    76 113 Melden
    • EvilBetty 05.07.2018 17:12
      Highlight Highlight Yup... die Kommentare sind zum Teil einfach nur noch widerlich.

      Könnt Ihr euch nicht bitte wieder zu 20min verpfeiffen? Bitte, danke.
      20 20 Melden
    • Flughund 05.07.2018 17:22
      Highlight Highlight So viel Hass hätte ich dir als Gutmensch gar nicht zugetraut.
      17 12 Melden
    • Kubod 06.07.2018 00:20
      Highlight Highlight Juliet
      Die sogenannten Retter sind Glied einer Kette, die die Menschenrechte der Migranten mit Füssen tritt und deren Tod in Kauf nimmt, wenn der Transport, an dem die Schlepper gut verdienen, nicht klappt.
      Zu Beginn. der Einwanderungswelle mussten die Schlepper noch mit seetauglichen Fischerbooten die Flüchtlinge bis ans europäische Land bringen. Dank der Taxidienste der NGOs, schon kurz vor der nordafrikanischen Küste, konnte man den Menschen- und Geldstrom erhöhen und auf günstigere Schlauchboote umstellen, die man in grösserer Zahl beschaffen kann. Die NGOs tragen Mitschuld am Sterben.

      30 13 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Psychonaut1934 05.07.2018 13:45
    Highlight Highlight Gut so. Endlich wurden diese Schlepper gestoppt. Hoffentlich werden die Flugzeuge und Schiffe beschlagnahmt.
    124 73 Melden
    • EvilBetty 05.07.2018 14:39
      Highlight Highlight 1934 ... wie passend
      63 82 Melden
    • goatfoodcompany 05.07.2018 17:36
      Highlight Highlight ernsthaft? es sterben jetzt mehr menschen, und ein kommentar der "gut so." heisst hat mejr positiven, als negativen zuspruch? ich sollte wohl langsam gar keine kommentare mehr lesen, leider auch nicht mehr bei watson.
      11 13 Melden
    • durrrr 05.07.2018 21:17
      Highlight Highlight @Psychonaut1934
      #Word
      9 10 Melden
  • PVJ 05.07.2018 13:39
    Highlight Highlight Es ist zu akzeptieren, dass ein Teil der Menschen in Europa Vorbehalte gegen hohe Zuwanderung haben.

    Nicht zu akzeptieren ist aber, und nur darum geht es hier, dass viele (auch Kommentarschreiber hier im Forum) offensichtlich bereit sind, für das Ziel einer (auf Null?) reduzierten Zuwanderung alle humanitären Werte über Bord zu werfen. Dass NGOs auf lebensrettender Mission als Schlepper diffamiert werden, und bewusst in Kauf genommen wird, Menschen zu Abschreckungszwecken ertrinken zu lassen.

    Freiwillige Helfer wie Herr Zgraggen verdienen unsere Hochachtung!


    95 122 Melden
    • bebby 05.07.2018 16:32
      Highlight Highlight Wenn es irgendwelche Tiere wären, die im Meer ertrinken, dann wäre das Mitleid vermutlich grösser, soweit sind wir schon.
      Uns geht es offenbar viel zu gut.
      9 18 Melden
    • demokrit 05.07.2018 20:18
      Highlight Highlight Herr Zgraggen bewegt sich in einem rechtlich dubiosen Graubereich. Er verdient genau so wenig Hochachtung, wie ein Treuhänder/Jurist, der das Konto eines Verbrechers bewirtschaftet. Die NGOs sind Mittäter von Schleppern auf Kosten von Dritten (unserer Sozialsysteme). Seine wenig reflektierten Handlungen treiben sehr viele Menschen in den Tod.
      20 6 Melden
    • dding (@ sahra) 05.07.2018 22:13
      Highlight Highlight PVJ

      Ich glaube, nein, Herr Zraggen verdient diese nicht.
      Der Verdacht, dass sich unsere sogenannten "Helfer" vorallem sich selbst helfen wollen, auf Kosten der Allgemeinheit, wird immer Offensichtlicher.

      Ein persönlicher Schuldkomplex gehört in der Klinik behandel. Und darf keinesfalls, auf dies Art ausgelebt werden.
      13 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Die Redaktion 05.07.2018 13:10
    Highlight Highlight Für alle die glauben Lybien und auch die Häfen dort seien sicher:

    https://www.nzz.ch/amp/international/der-libysche-warlord-haftar-verkuendet-die-einnahme-der-is-hochburg-derna-ld.1399186

    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bürgerkrieg_in_Libyen_seit_2014

    Dieses Land soll Flüchtlinge aufnehmen?

    Jetzt noch zu denen die sagen, die NGOs sollten vor Ort in den Lagern helfen oder neue bauen.

    Neue bauen dürfen sie nicht und helfen tun sie schon. Praktisch alle Berichte welche auf schlimme Missstände in Lagern hinweisen stammen von NGOs.

    Danke allen die ihr leben riskieren um anderen zu helfen.

    69 85 Melden
    • Die Redaktion 05.07.2018 17:13
      Highlight Highlight Die Bewertungen zeigen mir, dass sich Fehler in meinen Kommentar eingeschlichen haben müssen. Diese würde ich gerne bereinigen. Danke für die Antworten.
      4 9 Melden
    • Jättelattejaterö 06.07.2018 08:44
      Highlight Highlight Vielleicht war der zu schnelle Sturz von Gaddafi doch nicht das Gelbe vom Ei. Und wo sind jetzt die USA? Helfen sie?
      5 3 Melden
    • Hades69 06.07.2018 08:54
      Highlight Highlight Fehler: Du bist der Zeit voraus. Geopolitik und gesunder Menschenverstand gehen nicht Hand in Hand.
      6 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • B-Arche 05.07.2018 13:03
    Highlight Highlight Malta hat nun Blut an den Händen Kleben.

    Ein Vergleich mit der Strasse:
    Maltas Verhalten würde entsprechen einen Krankenwagen mit Notarzt nicht abfahren zu lassen um den Flüchtling zu retten der im Stacheldraht hängt und verblutet sondern ihn sterben zu lassen um nicht den Eindruck zu erwecken "der Krankenwagen wird mich sowieso retten".

    Das sind die neuen europäischen Werte. Hilfe nur für Menschen mit den richtigen Papieren.
    63 91 Melden
    • Kane88 05.07.2018 22:59
      Highlight Highlight Naja, die Papiere werfen all die jungen Herren vor der Ankunft jeweil über Bort. Leider stammen viele dieser Leute aus Ländern in denen kein Krieg herrscht und haben daher keinen Anspruch auf Asyl. Europa kann die 68mio. Leute die aktuell auf der Flucht sind nicht alle aufnehmen. Das ist weder finanziell noch sozial noch von der Infrastruktur her machbar. Daher braucht es diese Selektion leider.
      14 5 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 06.07.2018 11:55
      Highlight Highlight @Kane88

      Offenbar falsch verstanden:
      1. Hilfe für Ertrinkende und Schiffbrüchige ist Pflicht (Seerecht).
      2. Selektion (Flüchtling vs. Wirtschaftsmigrant) aufgrund von gesetzlichen Kriterien im Rahmen eines ordentlichen Asylverfahrens (auch Pflicht, zumindest in der EU und der Schweiz).

      Dies sind zwei total verschiedene Dinge. Hier im Artikel geht es um Punkt 1.
      5 8 Melden
    • Kane88 06.07.2018 13:58
      Highlight Highlight Bin nicht sicher wer hier nicht verstanden hat. Diese Leute kommen auf einem Schiff einer Hilfsorganisation daher, welche vor der lybischen Küste aufgesammelt werden. Das ist Schlepperei und damit illegal.
      4 3 Melden
  • Ernesto (1) 05.07.2018 13:00
    Highlight Highlight Solange die Menschen davon ausgehen von den NGO s gerettet zu werden... solange wird das Sterben auf der Mittelmeer route weitergehen .
    Die vermeindlichen Retter sind die Verursacher ...
    Und die amerikanische Regierung die diese Länder mit Krieg destabilisiert haben , und jetzt so tun als würde sie das alles nichts angehen .
    Amerika müsste zur Kasse gebeten werden und die Menschen die sie durch ihre Kriege heimatlos gemacht haben aufnehmen MÜSSEN
    54 37 Melden
    • Die Redaktion 05.07.2018 14:06
      Highlight Highlight @Ernesto (1)

      Apropos Amerika. Würde ihre Theorie stimmen, wäre Amerika immer noch das Land der Urvölker.

      Jemand der keine Hoffnung hat, fürchtet den Tod nicht.
      30 33 Melden
    • Midnight 06.07.2018 09:08
      Highlight Highlight @Ernesto
      Einverstanden, was den USA-Part angeht. Die US-Regierung übernimmt keine Verantwortung, weil die Krise ja nicht ihre Heimat betrifft. Zu weit weg und "America first" und so.

      Nun, es ist ja nicht so, als würde Europa einen Finger krumm machen um die USA zur Verantwortung zu ziehen...

      Der Rest ist allerdings ziemlicher Bullshit! Schon vor hunderten von Jahren sind Menschen über die Alpenpässe nach Europa gekommen und auf dem Weg erfroren, weil sie Hoffnung auf ein besseres Leben hatten.

      Zum Schluss:
      Gibt es weniger Verkehrsunfälle, wenn es keine Notärzte mehr gibt?
      3 1 Melden
    • überflüssig 07.07.2018 15:08
      Highlight Highlight ernesto:
      die menschen flüchteten schon vorher und ertranken. deshalb erst sind die ngo‘s aktiv geworden.
      huhn und ei und so.
      es ist noch nicht soooo lange her, erinnerst du dich nicht daran?
      2 0 Melden
  • He nu.. 05.07.2018 12:31
    Highlight Highlight @Alnothur, ja richtig, es waren keine Flüchtlinge, die Schweizer, "nur" Wirtschaftsflüchtlinge:-)
    33 8 Melden
    • aglio e olio 05.07.2018 17:04
      Highlight Highlight Wie funktioniert das... antworten auf Kommentare? Man schreibt in das graue "Username antworten" Feld unter dem Kommentar.
      ;)
      scnr
      4 4 Melden
  • Geo1 05.07.2018 12:30
    Highlight Highlight Es ist eine Schande, wie Italien und jetzt auch Malta die Hilfswerke zum Sündenbock stempeln. Wenn die EU ihre humanitären Pflichten schon nicht wahrnimmt, soll sie zumindest die Hilfswerke nicht bei dem behindern, wo sie selbst versagt.
    46 95 Melden
    • Kane88 05.07.2018 23:09
      Highlight Highlight Richtig, die sollen sich raushalten. Ausser die nachträglich benötigten Steuergelder zur Verfügung zu stellen haben die sich nicht einzumischen.
      7 0 Melden
  • einmalquer 05.07.2018 12:03
    Highlight Highlight Art. 128
    Wer einem Menschen, den er verletzt hat, oder einem Menschen, der in unmittelbarer Lebensgefahr schwebt, nicht hilft, obwohl es ihm den Umständen nach zugemutet werden könnte, wer andere davon abhält, Nothilfe zu leisten, oder sie dabei behindert, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder Geldstrafe bestraft.
    50 81 Melden
    • Caturix 05.07.2018 13:14
      Highlight Highlight Ja und ? Auf dem Mittelmeer gilt kein Schweizer Recht. Wenn Italien oder andere Staaten am Mittelmeer etwas verbieten dann ist dass so.
      65 44 Melden
    • einmalquer 05.07.2018 14:20
      Highlight Highlight Solche und ähnliche Gesetze gibt es in jedem Land
      28 22 Melden
    • Juliet Bravo 05.07.2018 15:34
      Highlight Highlight Und das gefällt dir, Caturix?
      27 30 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • GeorgOrwell 1984 05.07.2018 11:32
    Highlight Highlight An alle die die Arbeit der Herren nicht würdigen: Diese Herren machen das, was uns zu Menschen macht bzw. von Tieren unterscheidet, sie retten Menschenleben... In einem Welt, indem die unterlassene Hilfeleistung unter Strafe steht, verstehe ich nicht, wie man Leute daran hindern kann, Menschenleben zu retten... Um es mit den Worten von Oskar Schindler zu beenden: "Der Bewahrer eines einzigen Lebens hat eine ganze Welt bewahrt..."

    Meine Hochachtung an diejenigen, die Ihre "Bequemlichkeit und Konsumdrang" nicht vor Menschenleben stellen..

    MFG
    62 78 Melden
  • Edwin Schaltegger 05.07.2018 11:14
    Highlight Highlight Es is allerhöchste Zeit, dass diesen Helfern (NGO's) von Schlepperorganisationen das Handwerk gelegt wird. Man fischt Flüchtlinge im Mittelmeer auf und übergibt sie Italien, Malta oder Griechenland ohne sich weiterhin um das weitere Wohlergehen und Folgekosten dieser Flüchtlinge zu kümmern.
    91 39 Melden
    • Caturix 05.07.2018 13:15
      Highlight Highlight Einige NGO's holen sie ja fast in Afrika ab.
      77 34 Melden
    • EvilBetty 05.07.2018 13:18
      Highlight Highlight Also würdest du sie ersaufen lassen? Hoffentlich brauchst du oder jemand der dir nahe steht nie Hilfe.
      45 60 Melden
    • Psychonaut1934 05.07.2018 13:49
      Highlight Highlight Als Misanthrop bin ich ganz klar für ersaufen lassen
      33 31 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Paternoster 05.07.2018 11:06
    Highlight Highlight und werden die Motoren der Gummiboote inzwischen von den Rettern mitgenommen oder können die Schlepper diese immer noch nachträglich wiederverwenden...
    51 19 Melden
    • Die Redaktion 05.07.2018 15:02
      Highlight Highlight @Paternoster

      Sie glauben also, die Boote lässt man auf dem Meer treiben, wenn die Insassen gerettet wurden? Bestimmt super hilfreich wenn hunderte leere umhertreibende Boote die Suche erschweren.
      16 28 Melden
    • Die Redaktion 05.07.2018 20:01
      Highlight Highlight @SeKu

      Habe mich nun in dieses Thema eingelesen und bin zu folgendem Schluss gekommen. Die Sache mit den Booten ist echt schwierig zu beantworten. Manche NGOs zerstören die Motoren, andere nicht. Beide Taktiken sind verständlich. Die einen möchten den Schleppern die Sache erschweren, die anderen haben Angst, dass deren Equipment noch schlechter wird, wenn man das Kapital zerstört.

      Die Grundsatzfrage ist jedoch, weswegen es überhaupt Schlepper gibt. Offensichtlich gibt es keinen brauchbaren Weg legal zu flüchten. Beweis: Viele auf den Schlepperbooten sind später anerkannte Flüchtlinge.
      8 6 Melden
    • überflüssig 07.07.2018 15:13
      Highlight Highlight paternoster:
      es ist NICHT witzig!
      es sind menschen.

      kannst du erfassen, um was es geht?

      es sind menschen. mit gefühlen, schmerzen, freud und leid, eltern, geschwistern und allem was du auch hast ... die unterschiede sind nicht so gross, wie du denkst.
      und deshalb: ist es nicht witzig.

      1 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • fadnincx 05.07.2018 09:55
    Highlight Highlight Das Problem ist doch, dass die Schlepper wissen, dass die NGO vor der Küste warten und entsprechend immer schlechtere Boote losschicken... Meiner Meinung nach unterstützen die NGOs damit die Schlepper, welche dadurch mit geringerem Aufwand noch mehr Gewinne erzielen.
    341 128 Melden
    • Jason84 05.07.2018 10:15
      Highlight Highlight Und die Menschen die jetzt in der Zwischenzeit ertrinken zählen dann als Kollateralschaden? Das ist ech zynisch. Erst sollte man wohl dafür sorgen das die Menschen nicht in Nussschalen aufs Mittelmeer gehen.
      79 50 Melden
    • Die Redaktion 05.07.2018 13:14
      Highlight Highlight Wenn Menschen eine offensichtlich lebensgefährliche Reise auf sich nehmen, muss die alternative also viel schlechter sein, ganz unabhängig von NGOs und Schleppern. Das sollte uns zu denken geben und nicht die Menschen welche zu uns kommen.
      36 38 Melden
  • Paternoster 05.07.2018 09:42
    Highlight Highlight Respekt den Herren. Diese jämmerlichen Gummiboote, werden die eigentlich immer noch von China zum Spotpreis nach Afrika geliefert? Wird das nicht endlich gestoppt?
    53 17 Melden
    • Die Redaktion 05.07.2018 13:16
      Highlight Highlight China hat auch dutzende Fussballstadien gebaut um im Gegenzug Bodenschötze abführen zu können. Materialien die als Elektronik unter unseren Christbäumen liegt. Der Westen ist der Katalysator der Ungerechtigkeit.
      30 33 Melden
  • m. benedetti 05.07.2018 09:41
    Highlight Highlight Zwiespältig. Einerseits ist es durchaus bewundernswert, was die NGO Piloten leisten, andererseits erhöhen die verschiedenen NGOs mit ihren Rettungen die Attraktivität der Migration und dienen den Schlepperbanden in Afrika. Zudem hat die EU keinen Plan und lässt es weiterhin zu, dass ihre subventionierte Billigware z. Bsp. Geflügel die lokalen afrikanischen Bauern ins Elend treiben. Ein Trauerspiel.
    80 20 Melden
    • äti 05.07.2018 10:43
      Highlight Highlight .. macht Emmi auch.
      20 11 Melden
  • Kubod 05.07.2018 09:36
    Highlight Highlight Logisch sind die Damen und Herren der NGOs der grösste Pullfaktor.
    Das Messer in Form des Meeres ist Natur. Dieses Messer ist nun mal da.
    Es sind die NGOs, die den Menschen suggerieren, sie könnten auf des Messers Schneide balancieren, es komme schon jemand, der sie aus der misslichen Lage befreien werde.
    Wer die Flüchtlinge auf des Messers Schneide lockt, sind diejenigen, die sich kurzfristig als Helfer gut fühlen und in ihrer Verblendung nicht erkennen wollen, dass sie ein Mitgrund für all die Toten sind.
    363 216 Melden
    • äti 05.07.2018 10:41
      Highlight Highlight Also, die gehen bloss auf die See um von NGOs aufgefischt zu werden? Sonst nichts? Quasi ein Sport oder Mutprobe?
      Nun, wenn die Welt so simpel ist, dann gibt es jetzt gar keine Flüchtlinge mehr. Keine NGO - keine Flüchtlinge!?
      69 41 Melden
    • SaraSera 05.07.2018 10:48
      Highlight Highlight Und wie erklären Sie sich, dass es eine verzwanzigfachung der Toten gab, seit die NGOs nicht mehr operieren dürfen?
      67 97 Melden
    • The greatest man who ever inhaled oxygen 05.07.2018 10:55
      Highlight Highlight Wie wärs wenn die Marinen die im Mittelmeer sind sich für einmal als nützlich erweisen und die Bootsmigranten an die viel nähere tunesische Küste bringt? Wenn Libyen schon sehr unsicher ist? Warum muss man sie denn nach Europa schleussen? Mit der Zeit würde dies drastisch abnehmen da die Leute dann merken das es nichts bringt.
      46 21 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • meine senf 05.07.2018 09:34
    Highlight Highlight Trump ist mit seiner Mauer eigentlich harmlos verglichen mit uns Europäern.
    67 76 Melden
  • Aha2 05.07.2018 09:29
    Highlight Highlight Fassungslos. Einfach fassungslos.
    55 65 Melden
  • The greatest man who ever inhaled oxygen 05.07.2018 09:27
    Highlight Highlight Das grosse Problem bei solchen Aktionen ist, das sie das Schleppergeschäft mitunterstützen denn ohne die Gewissheit das die Migranten im offenen Meer nach Europa gebracht werden anstatt zurück, würde keiner von ihnen sich gen Europa aufmachen und die Schlepper verlieren ihre Einnahemequellen. Dazu werden die NGOs sogar selbst zu Schleuser da sie illegal Menschen aus Drittländern ohne Bewilligung nach Europa bringen. Hier muss was dagegen getan werden. Man sollte die Leute zurückbringen statt nach Europa.
    69 50 Melden
    • Gutemine 05.07.2018 11:01
      Highlight Highlight Ich gebe Schweizer Bünzli recht. Flüchtlinge fliehen nicht aus Spass an der Freude.
      33 25 Melden
  • DerSimu 05.07.2018 09:10
    Highlight Highlight "Das Absurde daran ist, dass es für solche Rettungsflüge gar keine Bewilligung braucht. Wir sind privat organisiert und finanziert. Wir brauchen keine Aufforderung von einem Land für unsere Einsätze."

    Na, dann macht doch einfach weiter. Sofern es keine Flugverbotszone ist, ist jeder berechtigt dort "private Ausflüge" mit dem Flugzeug zu machen. Und wenn man dann "zufälligerweise" etwas sieht, kann man's melden 😉
    33 38 Melden
    • Cpt. Jeppesen 05.07.2018 11:04
      Highlight Highlight Es gibt keinen rechtsfreien Luftraum. In vielen Ländern ist es Pflicht einen Flugplan aufzugeben, bevor losgeflogen wird. Das gilt auch für Malta. In dem Flugplan steht deine beabsichtigte Flugroute. Wenn du sagst du fliegst nach links, fliegst dann aber nach rechts, riskierst du deine Lizenz und das Flugzeug.
      36 1 Melden
    • DerSimu 05.07.2018 12:37
      Highlight Highlight Man kann eine route doch nicht grundlos verbieten.wenn ich sage es sei ein privater flug....
      4 30 Melden
    • Cpt. Jeppesen 05.07.2018 15:21
      Highlight Highlight Malta ist mitten im Meer, liegt 330KM von Lybien und Tunesien, 200KM vom nächsten Flugplatz in Italien, der Treibstoff hat.
      Dein 5 Stündiger "Rundflug" wird so enden: Malta verweigert die Landeerlaubnis, du fliegst mit deiner 1 stündigen Reserve nach Catania, in der Hoffnung, dass nichts schief geht und landest mit dem letzten Tropfen Benzin. Die Italiener werden dir die Startelaubnis verweigern bis die Sache mit Malta geklärt ist. Und Malta wird nie mehr eine Landerlaubnis für dich geben. Was ist der Gewinn dieses "privaten Rundflugs"?
      29 0 Melden
  • ezclips 05.07.2018 09:01
    Highlight Highlight Hier sind Menschleben auf dem Spiel und wenn man ertrinkt ist es einem egal ob man in Nord-Afrika bleibt oder nach Europa kommt. Um nach Italien oder jetzt nach Spanien zu gelangen fährt man mit den Rettungsschiffen buchstäblich neben 13 sicheren tunesischen Häfen vorbei. Gilt die Genfer Flüchtlingskonvention nur für Europa?
    79 18 Melden
    • The greatest man who ever inhaled oxygen 05.07.2018 10:58
      Highlight Highlight In Syrien gibt es mittlerweile sehr grosse und sichere Gebiete die unter Regierungskontrolle stehen, dazu ist laut Genfer Konvention die du ständig zitierst Krieg kein Fluchtgrund.
      38 24 Melden
    • ezclips 05.07.2018 11:46
      Highlight Highlight Meiner Meinung nach eine zynische und ideologische Anmerkung, wie wär's damit: …..und den Linken das sie Europa erreichen. Fakt ist (source and text nzz.ch): Auf Ersuchen der tunesischen Regierung stellt die IOM humanitäre Unterstützung für Migranten bereit. 1. Unterstützung der lokalen Behörden bei der Bewältigung der Krise. 2. Registrierung von Migranten und Identifikation ihrer Vulnerabilitäten. 3. Unterstützung der freiwilligen Rückkehr von Migranten in ihre Heimatländer
      13 2 Melden
  • Jason84 05.07.2018 08:36
    Highlight Highlight Eigentlich sollte man die Blockierer wegen unterlassener Hilfeleistung in über 500 Fällen verklagen. Es ist peinlich und sehr traurig dass das reiche Europa dort ein Massengrab einrichtet.
    58 88 Melden
    • sonico 05.07.2018 10:28
      Highlight Highlight Ist man moralisch wirklich verpflichtet, jemandem zu helfen der sich vorsätzlich in Lebensgefahr begibt? Viele dieser Migranten sind Glücksritter, welche einer ökonomischen perspektivenlosen Situation entfliehen möchten. Deren Rückkehr in die Heimat wäre ein Gesichtsverlust, aber keine Gefährdung von Leib und Leben. Sobald aber halt der gebrochene Stolz ins Spiel kommt wirds schwierig mit der Ratio.
      81 42 Melden
    • Gutemine 05.07.2018 11:03
      Highlight Highlight @sonico: Glücksritter die einer ökonomisch perspektivlosen Situation entfliehen? Mit anderen Worten: vor dem Verhungern. Wie zynisch ist doch unsere Welt geworden, wo man unterscheidet zwischen gerechtfertigtem und ungerechtfertigtem Sterben/Verhungern/...
      31 30 Melden
    • Jason84 05.07.2018 11:14
      Highlight Highlight Viele sind aber auch Flüchtlinge mit dem Anspruch auf Schutz. Sie haben keine Möglichkeit anders zu fliehen.
      23 16 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • DailyGuy 05.07.2018 08:29
    Highlight Highlight Unsere Kinder, Enkel und Urenkel werden auf die 10er Jahre des 21 Jahrhundert zurückblicken und denken: Wie konnte dies nur geschehen.

    Es ist ega welche politische Einstellung man hat: Es sterben Leute. Sie sterben. Nicht wenige. 500 Leute. Und wir Europäer sitzen auf unserem hohen (rassistischen) Ross und es interessiert uns einen Sch*iss. Das beste daran: Wir Europäer haben Afrika mit unserem Sendungsbedürfnis und Kolonialismus kaput gemacht. Das vergessen wir aber alle gern immer wieder. Aber wir waren schon immer schlecht, wenn es darum geht für unsere Fehler gerade zu stehen.
    59 108 Melden
    • Durolex 05.07.2018 10:26
      Highlight Highlight WIR (Generation Heute) haben gar nichts kolonialisiert und auch niemanden versklavt.! Das waren unsere Grossväter und Urgrossväter. Wieso sollten WIR heute für etwas bezahlen, das schon 100 her ist?? Seh ich überhaupt nicht ein.
      82 61 Melden
    • sonico 05.07.2018 10:33
      Highlight Highlight Langsam ist die ewige Leier von der Schuld des Kolonialismus ausgelutscht. Dass die afrikanischen Staaten nicht inder Gegenwart ankommen kann nicht nur mit der Kolonialzeit erklärt werden, welche schon eine ganze Weile vorbei ist. Vielleicht sind einfach auch die sozio-kulturellen Rahmenbedingungen nicht besonders günstig in Afrika.
      86 31 Melden
    • äti 05.07.2018 10:47
      Highlight Highlight Durolex, weil sich die Geschichte immer wiederholt.
      23 53 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • He nu.. 05.07.2018 08:23
    Highlight Highlight ...hoffentlich nicht so, dass wir mal zu Flüchtlingen werden, wie im 19Jh. Da flüchteten zehntausend Schweizer nach Übersee. Heute, wie wir wissen, wäre dies unmöglich. Darum die Frage: Wohin könnten "wir" flüchten?
    36 47 Melden
    • Alnothur 05.07.2018 10:41
      Highlight Highlight "Da flüchteten zehntausend Schweizer nach Übersee."

      Blödsinn, weiter. Das waren keine Flüchtlinge, egal wie oft das wiederholt wird. Das waren gewöhnliche Auswanderer, die mit einem Säckel Geld von der Gemeinde konventionell auswanderten.
      61 23 Melden
    • äti 05.07.2018 10:51
      Highlight Highlight .. es gibt noch viel Platz auf der Erde. Allerdings sind wir Mitten in Europa und nicht dabei. Heisst, unsere Fluchtwege wären sehr abhängig von anderen. Ein Loch durch die Erde bohren? ;)
      10 11 Melden
    • P.Rediger 05.07.2018 13:00
      Highlight Highlight @Alnotur: Es besteht also ein Unterschied zwischen den CH Wirtschaftsflüchtlingen von damals und den Wirtschaftsflüchtlingen von heute? Sie wissen aber schon, dass diese "Auswanderer" vielfach von den Gemeinden gezwungen wurden zu gehen. https://www.srf.ch/news/schweiz/als-schweizer-selber-wirtschaftsfluechtlinge-waren

      Da müssen Sie mir jetzt schon den Unterschied erklären.
      29 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • wasps 05.07.2018 08:10
    Highlight Highlight Ich finde das unglaublich menschenverachtend! Wie können Leute, die solche Entscheide fällen, noch in den Spiegel schauen. Unterlassene Hilfe im Notfall mit Todesfolge, normalerweise kommt man dafür in den Knast. Primitiver gehts wohl kaum mehr.
    51 71 Melden
  • mogad 05.07.2018 08:09
    Highlight Highlight "Flüchtlinge nach Lybien zurückzuschicken verstösst gegen die Flüchtlingskonvention."

    Wer das Recht hat, einen Asylantrag zu stellen, gilt nicht als Flüchtling, nur weil er in ein besseres Leben flüchten will. Heisst aus Seenot retten nicht, die Leute zum nächsten Hafen zu bringen? Wenn die Menschen vor Lybien aufgegriffen werden, sollten sie doch nach Lybien zurückgebracht und nicht ins weiter entfernte Europa eskortiert werden. Warum setzt sich die Migranten-Lobby nicht für eine bessere Unterbringung in Lybien ein und will stattdessen unbedingt alle nach Europa bringen?
    300 93 Melden
    • äti 05.07.2018 10:56
      Highlight Highlight Migranten-Lobby? Wer ist denn das?
      "unbedingt alle nach Europa bringen"? Wer will denn das?

      27 23 Melden
    • Lumpirr01 05.07.2018 12:57
      Highlight Highlight Richtige Einschätzung: 1. Priorität: Nach internationalem Seerecht besteht die Pflicht, ein Schiffbrüchiger aufzunehmen und im nächsten Hafen der Behörde zu übergeben. Diese Personen sind erst in 2. Priorität vielleicht auch Flüchtlinge. Deshalb sollte es dem Herr Zraggen, NGO's & Co. sehr wohl erlaubt sein, ihre durchaus lobenswerten Rettungsaktionen weiterzuführen und die Geretteten wieder an der Lybischen Küste abzuladen. Diese Leute nach Europa mitzunehmen, sollte wegen der Signalwirkung für die ca. 1 Milliarde Afrikaner weiterhin strikt unterbunden werden.
      36 14 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Friction 05.07.2018 08:08
    Highlight Highlight Danke Fabio Zgraggen! Für den unermüdlichen Einsatz - trotz so viel Widerstand. Chapeau
    56 63 Melden
  • mogad 05.07.2018 07:55
    Highlight Highlight "Es entsteht ein riesiger blinder Fleck auf dem Meer."

    Trotzdem sagt er immer wieder, dass jetzt noch mehr Menschen im Meer ertrinken, seit sie keine Rettungsflüge mehr fliegen dürfen. Wie will er das wissen, in Anbetracht des "blinden Flecks"? Vielleicht ist es ja so, dass Viele nicht mehr in Gummiboote steigen, weil sie wissen, dass kaum noch NGO-Rettungsschiffe vor der lybischen Küste auf sie warten, um sie sicher nach Europa zu bringen. Aber damit liesse sich natürlich nicht so gut Stimmung machen, wie mit Ertrunkenen als moralischem Druckmittel.
    68 46 Melden
    • äti 05.07.2018 11:02
      Highlight Highlight Stimmungsmache mit Ertrunkenen? Ich denke, diese Retter haben ein ganz anderes Niveau. Viel höher.
      28 24 Melden
  • James McNew 05.07.2018 07:21
    Highlight Highlight Jeder, der hier irgendwas kommentiert, soll sich doch vorher in Erinnerung rufen, dass es hier um Menschen geht, die ertrinken. Echte Menschen, wie du und ich, merci.
    60 66 Melden
    • Gutemine 05.07.2018 10:44
      Highlight Highlight Danke für diese Erinnerung! Ja, es sind Menschen, mit der selben DNA wie wir. Das geht leider allzu oft vergessen in der aktuell so aufgeheizten Diskussion.
      37 39 Melden
    • Besorgter Bürger 05.07.2018 12:30
      Highlight Highlight Ich schreibe mal für die Gegenpartei (Achtung: Das ist nicht meine Meinung!): Nein, uns ist es durchaus egal, dass es sich bei den Flüchtlingen um Menschen handelt.
      17 13 Melden
  • walsi 05.07.2018 07:03
    Highlight Highlight Mich würde mal interessieren wie genau die Zahl der 564 ertrunkenen zustande kommt? Woher weiss man das? Wer hat gezählt?
    49 8 Melden
    • ezclips 05.07.2018 10:36
      Highlight Highlight Ich weiss nicht aus welcher Quelle sich die Zahl im Artikel stützt. Mehr als 32.000 Menschen haben Europa in diesem Jahr auf dem Seeweg erreicht, sagt die Internationale Organisation für Migration (IOM), und 660 Menschen sind bei dem Versuch der Überfahrt gestorben.

      https://www.iom.int/news/mediterranean-migrant-arrivals-reach-32080-2018-deaths-reach-660
      16 3 Melden
    • ostpol76 05.07.2018 18:52
      Highlight Highlight @Bünzli
      Und du hast die geretteten persönlich interviewt und glaubst allen Zahlen die in der Zeitung stehen?
      11 4 Melden
  • Flint 05.07.2018 06:55
    Highlight Highlight Ich behaupte die Flüchtlinge wissen was sie da tun und welches Risiko sie auf sich nehmen. Es kann doch niemand ernsthaft behaupten, dass sich die Rettungsmissionen der NGOs in Lybien nicht herumgesprochen haben. Die Schlepper nutzen das gnadenlos aus um die Leute nach Europa zu bringen und es wird beim Betreten der Boote davon ausgegangen, dass man dann in Seenot gerät und gerettet wird. Vorsätzlich sich in Seenot begeben um Asyl zu bekommen, das muss doch aufhören. Oder sieht man das hier anderst?
    75 41 Melden
    • Friction 05.07.2018 12:00
      Highlight Highlight @flint: immerhin betiteln Sie Ihre Aussage als Behauptung. Das macht Sie glaubwürdiger, nicht jedoch Ihre Aussage. Es fehlen die entsprechenden Fakten.
      9 17 Melden
    • bytheway 05.07.2018 12:06
      Highlight Highlight Flint, stell dir einfach mal vor, wie gross die Not und pure Verzweiflung dieser Menschen ist, dass sie (zum Teil mit ihren Kindern) die Fahrt über's Meer in einem Gummiboot wagen.
      15 19 Melden
    • P.Rediger 05.07.2018 13:14
      Highlight Highlight Und das rechtfertigt es mal eben ein "paar" Menschen, äh Flüchtlinge ersaufen zu lassen?

      Hätte man das Botschaftsasyl nicht abgeschafft, wüssten die meisten dieser Menschen, dass sie keine Chance haben, legal in Europa zu bleiben. Aber da die Not so gross ist, würden auch abgewiesene Menschen den Versuch noch wagen über das Mittelmeer nach Europa zu kommen. Das Einzige was helfen könnte, sind faire Freihandelsabkommen mit der AU. Nur die wirtschaftlich viel mächtigere EU setzt grossen Druck auf um ein, für sie massiv besseres Abkommen zu erreichen. Folge, europäische Konzerne profitieren.
      15 8 Melden
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«Wir haben es in der Hand, ein Massensterben zu verhindern»

Die Artenvielfalt ist in den letzten 50 Jahren dramatisch gesunken. Das zeigt der WWF in seiner neuesten Ausgabe des Living Planet Index auf. Zum Glück findet ein Umdenken bei den Menschen statt. Das sagt Thomas Vellacott, CEO des WWF Schweiz. 

60 Prozent der Tierarten sind in den letzten 50 Jahren verschwunden. Ist es also gerechtfertigt, von einem sechsten Massensterben zu sprechen? Ja, heute sterben 100 bis 1000 Mal mehr Arten aus als in vergangenen Zeiten. Das ist einmalig – und wir Menschen sind die Ursache. Der Living Planet Index des WWF untersucht die Populationstrends und zeigt so Veränderungen sehr früh an.

Ist dieses Massensterben nicht mehr aufzuhalten? Die kurze Antwort lautet: doch. Taucht man tiefer in die Daten ein, …

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