Schweiz
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Nach AfD-Wahlerfolg: Hier sitzen die Rechtspopulisten Europas

Seit den Erfolgen am Wahlsonntag in Deutschland ist die AfD eine ernstzunehmende Partei. Deutschland reiht sich damit ein in eine lange Liste von Ländern, in denen mindestens eine rechtspopulistische Partei im Parlament sitzt. 



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Quelle: wikipedia/rechtspopulismus

Unter dem Sammelbegriff «rechtspopulistische Parteien» reihen sich viele einflussreiche Gruppierungen in Europa ein. AfD, SVP, Front National und Co. weisen alle gewisse Gemeinsamkeiten in der EU- und Asyl-Politik sowie in der «Stimmungsmache» auf. Hier einige Beispiele aus Europa:

Ungarn, Fidesz:

Bild

Die Wahlergebnisse aus Ungarn von 2014.
quelle: electionresources.org

Die rechtspopulistische Fidesz ist in jeder Region Ungarn's mit Abstand die stärkste Partei. Sie stellt die absolute Mehrheit im Parlament. Präsident Viktor Orbán hat also praktisch die uneingeschränkte Macht über die Politik Ungarns. Drittstärkste Kraft im Land ist die rechtsradikale Jobbik mit 20,2 Prozent aller stimmen. Aufsehen erregte vor allem der Bau eines Grenzzaunes zum Balkan hin, der die Flüchtlinge auf der Balkanroute Richtung Ungarn stoppen sollte. 

Schweiz, SVP:

Bild

Wahlergebnisse der Erneuerungswahlen des Schweizer Nationalrates 2015.
quelle: ch.ch

Die Schweizerische Volkspartei erfährt vor allem von der Bevölkerung der Deutschschweiz grosse Unterstützung und tut sich besonders in der Westschweiz schwerer. Im Unterschied zu Ungarn ist sie allerdings nicht einmal in der Nähe der absoluten Mehrheit. Hauptthemen der SVP sind die Verhinderung des Schweizer EU-Beitritts und eine restriktivere Asylpolitik. 

Österreich, FPÖ und BZÖ:

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Wahlergebnisse der Erneuerungswahlen des österreichischen Nationalrates 2013.
Quelle: wahl13.bmi.gv.at

Die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ) und das kleinere Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ) bilden zusammen in Österreich das «Dritte Lager». Diese Bezeichnung dient der Abgrenzung zur Bürgerlichen ÖVP und zum sozialistisch-sozialdemokratischen SPÖ. Jörg Haider war vor seinem Tod 2008 das Aushängeschild der Partei und machte immer wieder mit kontroversen Aussagen zur Asylpolitik auf sich aufmerksam.

Frankreich, Front National:

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Wahlergebnisse der Regionalwahlen in Frankreich von 2015. 
quelle: francetvinfo.fr

Gegründet wurde der Front National von Jean-Marie Le Pen, der sich nicht selten offen rassistisch und sexistisch äussert. Er wurde 2015 von seiner Tochter Marine Le Pen, die 2011 die Parteileitung übernahm, wegen «schwerer Verfehlungen» aus dem FN ausgeschlossen. Die Parteipräsidentin hat zwar offen rechtsextreme Rhetorik aus der Partei verbannt, eine Studie der Friedrich Eber Stiftung beurteilt die Partei 2014 dennoch als rechtsextrem nationalistisch.

Deutschland, AfD:

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Stand in Deutschland nach den Landtagswahlen vom März 2016.
quelle: spiegel.de, wikipedia/Afd

Die sogenannte Alternative für Deutschland (AfD) profitierte von der Unzufriedenheit der Wähler mit der EU- und Flüchtlingspolitik. Sie entstand 2013, gewann 2014 bei der Europawahl erstmals überregionale Mandate und zog in die Landesparlamente von Sachsen, Brandenburg, Thüringen und 2015 in die Stadtparlamente von Hamburg und Bremen ein. Im März 2016 gelang der AfD auch in Baden-Württemberg, in der Rheinland-Pfalz und in Sachsen-Anhalt der Eintritt ins Parlament. Die Partei fordert die Auflösung des Euro-Raumes. Es ist die erste rechtspopulistische Partei die seit dem Ende des 2. Weltkrieges politische Wahlerfolge erzielt.

Niederlande, PVV:

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Resultate der Wahlen des Repräsentantenhauses in Holland 2012. 
quelle: electionresources.org

Die Partij voor de Vrijheid (PVV), zu Deutsch Partei für die Freiheit, erzielt in den Niederlanden seit 2006 Erfolge. Seit 2012 schrumpfte sie wieder, bleibt aber die drittstärkste politische Kraft im Land. Die PVV hat sich der Verteidigung des «christlichen Abendlandes» gegen die «Islamisierung» verschrieben. Sie ist offen islamfeindlich.

Polen, Kukiz'15:

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Stand in Polen seit den Parlamentswahlen 2015. 
quelle: electionresources.org

Kukiz'15 wurde vom Rockmusiker Paweł Kukiz 2015 in Polen gegründet und trat im selben Jahr zum ersten Mal an den Parlamentswahlen an. Sie wurde auf anhieb zur drittstärksten Kraft im Land. Auch sie ist EU-kritisch und macht sich für eine Verschärfung des Asylgesetzes stark. 

Italien, Lega Nord:

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Resultate der Senatswahlen in Italien 2013. 
quelle: electionresources.org

Die Lega Nord wurde 1989 gegründet und ist wegen der vielen Umwälzungen im politischen System Italiens die älteste noch bestehende Partei. Sie tritt für die Stärkung der Regionen gegenüber dem Staat auf und hat separatistische Züge. Sie ist vor allem im Norden des Landes erfolgreich. 

Belgien, Vlaams Belang:

Bild

Resultate der Parlamentswahlen in Belgien 2014. 
belgium.be

Vlaams Belang, zu Deutsch Flämische Interessen, ist eine Partei im flämischen Teil Belgiens. Auch sie ist separatistisch, nationalistisch und rassistisch. Ziel der Partei ist die Spaltung Belgiens in einen französischen und in einen flämischen Teil. Ihr bestes Ergebnis erzielte sie 2009 und hat seither immer weiter abgegeben. 

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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 17.03.2016 07:39
    Highlight Highlight Im Unterschied zu Deutschland, wo sich die Christlich DEMOKRATISCHE Union gegen rechtsaussen deutlich abgrenzt, biedert sich in der Schweiz die Christliche VOLKS-Partei gegen rechtsaussen an, vor allem in der Innerschweiz.
    In Deutschland will niemand mit der AfD zusammenarbeiten.
    In der Schweiz wird die SVP umworben und "miteinbezogen".
    Etwas anderes ist mir aufgefallen: Die AfD'ler sehen für meinen geschmack durchwegs "hässlich" aus.
    Möglicherweise liegt im Neid der Hässlichen gegenüber den wunderschönen AusländerInnen der "Hund begraben", was die Ausländerfeindlichkeit angeht...
    • Shabina 17.03.2016 13:01
      Highlight Highlight @rodolfo
      sie disqualifizieren sich ja selbst! ginge es nach Schönheit wäre Merkel nie Bundeskanzlerin geworden...
    • andersen 17.03.2016 15:12
      Highlight Highlight Und Shabina, wie stellen Sie sich das vor:
      Sie wollen als ein Gegner mit der EU verhandeln?
      Wo ist hier ein vernünftige Basis?
    • andersen 17.03.2016 15:24
      Highlight Highlight @Shabina

      Sie müssen sich besser erkundigen, die Zahlen von der Zuwanderung ist zurückgegangen, sogar viele reichen Leute vermeiden die Schweiz und Ausländische Unternehmer überlegen sehr wohl, ob sie in der Schweiz investieren sollen, wenn sie denn kein Zugang zu der EU hat.
      Das Signal, was die Schweiz aussendet ist deutlich zu spüren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Donald 16.03.2016 08:35
    Highlight Highlight Das word "Rechtspopulisten" bitte nicht mehr verwenden. Wir sind hier nicht in Deutschland oder?
    • stiberium 16.03.2016 08:49
      Highlight Highlight https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtspopulismus
    • Donald 16.03.2016 10:02
      Highlight Highlight @stiberium
      Mangels Text weiss ich nicht genau was deine Message ist, darum nehme ich einfach einem an, du unterstützt meinen Kommentar.
    • stiberium 16.03.2016 13:33
      Highlight Highlight Ehrlich gesagt verstehe ich trotz Text deine Message nicht, weshalb ich deinen Kommentar weder unterstützen noch boykottieren möchte. haha.. sorry
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schneider Alex 16.03.2016 07:07
    Highlight Highlight Wenn Watson die Rechtspopulisten an den Pranger stellt, darf ich dann auch die Freisinnigen als "Kapitalisten" oder "Neoliberale" beschimpfen? Gibt es denn auch Linkspopulisten? Sind die bei der SP zu Hause? Warum taucht denn dieser Begriff nirgends auf?
    • rodolofo 16.03.2016 08:20
      Highlight Highlight Ich oute mich hier und jetzt als "Linkspopulist"!
      Das heisst:
      Ich putze mir als Rechtshänder meine Zähne absichtlich mit links, damit ich die Geschicklichkeit meiner linken Hand -und damit auch meiner rechten Gehirnhälfte- verbessere und trainiere.
      Ich höre bevorzugt Musik mit ungeraden Längen (zB. 7er- und 9er-Rhytmen von Balkan-Musik, oder afrikanische Rhytmen, bei der die Körperbewegungen zwischen links und rechts hin- und herwiegen, wie bei einer Welle.
      Gerade melorhytmische Muster, wie bei der Marschmusik, oder beim Rock,n Roll sind dagegen mehr was für "Rechtspopulisten" und "Töfffahrer"
    • stiberium 16.03.2016 08:49
      Highlight Highlight https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtspopulismus
    • R&B 16.03.2016 11:02
      Highlight Highlight @Schneider Alex: Es gibt genügend Medien, die Rechtspopulisten unterstützen. Kein Grund zum Klagen. Nun ist es aber so, dass die SVP den Plan hat, die Schweizer Demokratie zu einer Oligarchie zu verändern, was demokratiefeindlich ist. Alle anderen Parteien stehen zu unserer Demokratie.
    Weitere Antworten anzeigen
  • andersen 15.03.2016 23:32
    Highlight Highlight Lieber Herr Helfenberger, die Rechtpopulisten sitzen zwar in das Parlament in DK, aber sie werden nicht in der Regierung kommen.
    Weil wer rassistische Parolen in sein Parteiprogramm haben, nimmt die Würde des Menschen nicht ernst.
    Kein Hautfarbe bestimmt der Wert von ein Mensch.

    Es lebe die Vielfalt.
  • kliby 15.03.2016 20:03
    Highlight Highlight und was genau sind rechtspopulisten?
    gibt es auch linkspopulisten?
    finde es - selbst als linkswähler - perfide, wie hier die medien versuchen wie in deutschland ein partei abzuwerten, die eine andere meinung vertritt.
    • stiberium 16.03.2016 08:50
      Highlight Highlight https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtspopulismus
  • Shabina 15.03.2016 16:44
    Highlight Highlight Bei der Einwanderungspolitik die D betreibt ist es kein Wunder dass die AfD an Boden gewinnt. Man sollte unterscheiden zwischen wirklich Verfolgten und Wirtschaftsflüchtlingen. Denke daran, es gibt nochmals (ich sag mal) 2 Milliarden Menschen, die aus wirtschaftl. Interessen nach D kommen könnten. D suggeriert den zB. Afrikanern, man brauche Sie in der EU. Mann wolle sie integrieren, ihnen Jobs verschaffen usw. Das ist das Signal, das dort ankommt. D ruft förmlich nach mehr Flüchtlingen. Das ist ein total falsches Signal.
    • phreko 15.03.2016 17:33
      Highlight Highlight Gibt en in Syrien Krieg?
    • R&B 16.03.2016 11:04
      Highlight Highlight @Shabina: Sorry, aber das ist mal wieder eine freche Behauptung. Sie unterstellen somit allen Flüchtlingen, Wirtschaftsflüchtlinge zu sein und zudem dass die Behörden Wirtschaftsflüchtlinge aufnimmt. Das ist nicht Fakt und purer faschistischer Lügenpopulismus!
    • Shabina 16.03.2016 11:18
      Highlight Highlight @DenkeZuerst
      Sie stellen hier freche Behauptungen! Und Beleidigen müssen sie mich nicht. Wenn sie lesen könnten, hätten sie gemerkt, dass ich zwischen ECHTEN Flüchtlingen und Wirtschaftsflüchtlinge unterscheiden würde. Dass D diese Unterschiede nicht mehr macht ist Fakt. Und meine Aussage als faschistisch zu bez. zeigt, dass sie gar nicht gewillt sind, Diskusionen einzugehen. Wer nämlich nicht unterscheidet, muss irgendwann aus Platzgründen wirklich verfolgte ablehnen. Das ist unmenschlich! Genau das passiert jetzt in Griechenland. Also bitte nicht einfach verunglimpfen sondern Argumentieren!
    Weitere Antworten anzeigen
  • AdiB 15.03.2016 16:18
    Highlight Highlight wenn ich lese "die linken gehen nicht auf die probleme der bürger ein" oder "schaffen es nicht die probleme zu lösen". welche der rechten parteien hat jemals ein problem richtig gelöst.
    mir kommts vor die rechten bestimmen das problem und die linken sollen es dann für sie lösen. das funktiiniert so nicht. wen gerade mal 30% ein problem haben, müssen 70% dafür stramm stehen und den kopf hin halten? wo ist da die logik?
    • 7immi 15.03.2016 16:51
      Highlight Highlight gegenfrage: welche probleme haben die linken gelöst?
      ganz ehrlich, ich würde unser land keiner partei übergeben. egal welcher man das zepter gibt, sie würden es früher oder später an die wand fahren. wir sind erfolgreich, weil immer kompromisse gefunden werden. kein system und kein modell ist perfekt, es ist die mischung die zum erfolg führt... so haben wir auch nicht den reinen kapitalismus, sondern den sozialen kapitalismus und in gewissen branchen die planwirtschaft...
    • glass9876 15.03.2016 21:05
      Highlight Highlight "welche probleme haben die linken gelöst?"

      Wie wärs mit AHV, Frauenstimmrecht, KVG, die Bilateralen...
    • 7immi 15.03.2016 21:42
      Highlight Highlight @zwan
      inwiefern denn? soviel ich weiss nahm die grundidee der ahv ihre grundzüge beim bundesrat während dem 2. weltkrieg (Erwerbsersatzverordnung der soldaten). das frauenstimmrecht nahm seine grundzüge anfangs 20. jahrhundert, wobei die kirche den anfang machte, kvg und die bilateralen waren sp und fdp (?). ich bin diesbezüglich nicht ganz sicher, vlt kannst du mich ja aufklären. es waren bisher immer mehrere parteien, die eine lösung fanden und nie eine allein, ein kompromiss. ist ja anders auch nicht möglich, da zum glück keine partei das absolute mehr hält.
    Weitere Antworten anzeigen
  • 7immi 15.03.2016 15:32
    Highlight Highlight ich kann das gestürme und das entsetzen nicht verstehen. 2013 gabs einen linksrutsch (fdp weg, die grünen kamen dazu). war absehbar nach fukushima. nun zeichnet sich ein rechtsrutsch ab. ebenfalls absehbar, wenn man die flüchtlingspolitik der kanzlerin betrachtet. das volk wählt wie es will und anhand gemäss eigenem gutdünken und das ist gut so. oder ist demokratie nur gut, wenns nach links geht?!
    • phreko 15.03.2016 17:36
      Highlight Highlight Wens nach rechts geht wollen sich die Nationalisten irgendwann wegen irgendwas gegenseitig auf den Deckelgeben aka 1. Weltkrieg.
  • Evan 15.03.2016 14:44
    Highlight Highlight Jetzt ist man also schon rechtspopulistisch wenn man nicht in die EU will... Zumindest könnte man das meinen wenn man hier bei Watson die Kommentare durchliest.
    • phreko 15.03.2016 17:39
      Highlight Highlight Dummerweise wählst du bei einer Partei nicht einen einzelnen Spruch, sondern eim ganzes Paket. Und das gesammte ist nun mal Rechtspopulistisch...
    • kliby 15.03.2016 20:06
      Highlight Highlight phreko, in deutschen medien versuchen sie heute noch (habe grad einen artikel in der faz gelesen), die wahl der afd als irrtum fehlgeleiteter wähler hinzustellen. vielleicht bieten sie (die medien und die politik) einfach nicht das programm an, das die wähler wollen. und deshalb soll es rechtspopulistisch sein?
      geradesogut könnte man merkels politik ('alternativlos') als undemokratisch bezeichnen. weil in einer demokratie gibts immer alternativen. sonst ists keine demokratie.
    • seventhinkingsteps 15.03.2016 20:28
      Highlight Highlight In der Schweiz ist jede Partei gegen einen EU-Beitritt ausser der SP vielleicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • giguu 15.03.2016 14:23
    Highlight Highlight gruusig diese braunen flecken auf der karte...
  • Linus Luchs 15.03.2016 13:35
    Highlight Highlight Leo Helfenberger, die Einordnung der polnischen PiS kann ich nicht nachvollziehen. PiS-Politiker Kornel Morawiecki: „Das Wohl und der Wille des Volkes stehen über dem Recht.“ Das ist deutlich, oder nicht? Mit einer Gesetzesänderung hat die PiS das Verfassungsgericht entmachtet, mit einem weiteren Gesetz wurden die Medien unter Kontrolle gebracht, regimekritische Journalisten wurden ersetzt. Das Schulwesen wird ebenfalls im Sinne der PiS umgebaut. Diese Partei ist keine Spur moderater als Orbans Fidesz. Ein Artikel dazu:
    http://www.treffpunkteuropa.de/polen-protestieren-gegen-neue-regierung
  • AndiCartoon 15.03.2016 13:33
    Highlight Highlight Starke Schlagseite das Europaschiff... nach rechts.
    Benutzer Bild
  • ostpol76 15.03.2016 13:05
    Highlight Highlight Wer entscheidet eigentlich ab wann eine Partei rechtspobulistisch ist? Und ab wie weit rechts ist man ausländerfeindlich? Ab wann darf man eine Partei mit den Nazis vergleichen?
    • Cloudpanther 15.03.2016 14:22
      Highlight Highlight https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtspopulismus

      Da hast du denn Begriff Rechtspopulismus, der hat sich einfach so eingebürgert.

      Wichtig aber ist Rechtspopulismus ist nicht mit Nazi gleichzusetzen.
      Und Parteien kann man mit den Nazis gleichsetzen, wenn sie genau das gleiche sagen/machen/versprechen, wie die Nazis dazumals.
  • ostpol76 15.03.2016 12:55
    Highlight Highlight Man sollte vielleicht nicht immer negativ über anderer Parteien und deren Wähler urteilen. Wenn alle Parteien links von der AfD vernüftig politisieren würden, würde niemand die AfD wählen.
  • demokrit 15.03.2016 12:52
    Highlight Highlight Würde einer wie "Höcke" in der SVP eigentlich akzeptiert?
    • seventhinkingsteps 15.03.2016 16:31
      Highlight Highlight Zanetti von der SVP Zürich wird akzeptiert und der hat letzthin behauptet, der weisse Mann sei vom Aussterben bedroht und das christliche Abendland sei in Gefahr. Die SVP würde einfach nie an solche Pegidaveranstaltungen gehen, die organisieren lieber Zmörgeli mit Mörgeli und SVP bide Lüüt.
  • pedrinho 15.03.2016 12:15
    Highlight Highlight my 5 cents
    interesannt, wenn ich nun ueber die gebiete ohne grossen einfluss von "rechtspopulisten" die wirtschaftliche leistungsfaehigkeit und allgemeines wohl/zufriedenheit der bevoelkerung darueber lege.

    "Rechtspopulismus" in vernueftigem mass (10% oder was immer das ist) scheint noetig.

    Und ja, es waer sicher angebracht die selben karten (nicht nur CH @mauchmark) auch mal auf "linke" als vergleich zusammenzustellen.
    • phreko 15.03.2016 17:43
      Highlight Highlight Überall wo es gewinner gibt, gibt es auch ein gewisser Teil der nicht profitiert und sich abgehängt fühlt...
    • seventhinkingsteps 15.03.2016 20:32
      Highlight Highlight Korrelation ist nicht gleich Kausalität
    • pedrinho 16.03.2016 05:24
      Highlight Highlight hab ich das festgestellt ?

      ich erlaube mir hoechstens die behauptung in den raum zu stellen, dass ein "gesundes mass" von "rechts" und "links" noch keiner gesellschaftsform geschadet hat. Darueber was ein "gesundes mass" waere bzw. sein koennte kann ich nicht beziffern - IMHO ist jedoch weder eine "linke" noch eine "rechte" dominanz befriedigend.
  • maxi #sovielfürdieregiongetan 15.03.2016 12:14
    Highlight Highlight wenn man der eu kritisch gegenüber steht, und eine vernünftige flüchtlingspolitik fordert ist man also rechtspopulistisch...

    • R&B 15.03.2016 12:38
      Highlight Highlight @maxi: Was ist eine vernünftige Flüchtlingspolitik?
    • maxi #sovielfürdieregiongetan 15.03.2016 12:54
      Highlight Highlight weg von der willkommenskultur... man muss/kann nicht jeden aufnehmen!
    • 's all good, man! 15.03.2016 13:02
      Highlight Highlight Das mag vielleicht auf dich persönlich zutreffen. Bezogen auf eine SVP oder eine AfD darf man aber getrost von rechtspopulistisch sprechen, denn diese sind ja beispielsweise klar gegen die EU und nicht einfach »nur« kritisch eingestellt. Und die Haltung von jemandem, der eine so genannt »vernünftige« Flüchtlingspolitik fordert, ist oft auch einigermassen klar...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 15.03.2016 11:59
    Highlight Highlight Eigentlich hätten alle möglichen Brauntöne besser zur politischen Gesinnung dieser neofaschistischen Bewegungen gepasst.
    • Lowend 15.03.2016 13:04
      Highlight Highlight Netter Versuch der Verunglimpfung, aber man muss die Dinge vor der Machtergreifung der Faschisten beim Namen nennen, denn hinterher wird es nicht mehr möglich sein.
    • TheMan 15.03.2016 15:04
      Highlight Highlight Lowend mit Nonsensbeitrag und Niveaulos. Also nichts neues.
    • Lowend 15.03.2016 16:52
      Highlight Highlight Zur Erinnerung für den Stalker:
      Benutzer Bild
  • mauchmark 15.03.2016 11:46
    Highlight Highlight @watson - könnt ihr noch eine linkspopulistische Karte Europas und der Schweiz erstellen? Denn dazu habe ich bisher keine grafische Darstellung gefunden...
    • Sunking_Randy_XIV. 15.03.2016 14:13
      Highlight Highlight Hätte jetzt gesagt, dass man das M5S nicht wirklich 'links' einordnen kann, die vertreten doch eine recht grosse Bandbreite an Positionen. Hm, vielleicht kann hier jemand genau Auskunft geben.. ?

  • Wilhelm Dingo 15.03.2016 11:38
    Highlight Highlight Ich wiederhole mich: Die linken und Mittigen schaffen es leider nicht die Probleme der Bürger glaubhaft zu lösen. Sie schaffen es auch nicht, die wirklich wichtigen Themen wie neue Handelsabkommen, Energeipolitik, Verkehrspolitik oder Umweltpolitik aufs Tapet zu bringen und sinnvoll voranzutreiben. Viele Wähler verfallen so den Pseudorezepten der Dämagogen. Das beuunruhigt mich.
    • R&B 15.03.2016 12:37
      Highlight Highlight @Wilhelm Dingo: Die Linken und Mittigen schaffen es nicht, für alle verständlich zu kommunizieren. Deren Lösungen sind gut. Wir leben in einer komplexen und nicht Schwarz/Weiss-Welt.
    • Merida 15.03.2016 13:00
      Highlight Highlight Probleme zu lösen und über Probleme zu propagieren ist nicht das gleiche...
  • Ignorans 15.03.2016 11:32
    Highlight Highlight Spanien und Portugal nur Linkspopulisten?
  • Sunking_Randy_XIV. 15.03.2016 11:21
    Highlight Highlight Wieso wurde bei der polnischen Karte die Kukiz15 und nicht die PiS berücksichtigt? Letztere ist ja schliesslich die viel grössere rechtspopulistische Partei im Land und stellt ja auch die Regierung und den Präsidenten.
    • Leo Helfenberger 15.03.2016 11:34
      Highlight Highlight Je naach Definition hätte die PiS ebenfalls berücksichtigt werden können. Ich habe mich aber dagegen entschieden, weil die Partei als EU-skeptisch gilt und nicht wie die AfD die Auflösung dieser fordert.
    • Leo Helfenberger 15.03.2016 12:01
      Highlight Highlight Sie will einen EU-Beitritt der Schweiz verhindern und lanciert Initiativen, die die Zusammenarbeit mit der EU direkt sabotieren. Die SVP ist nicht EU-Skeptisch, sie ist ein EU-Gegner.
    • Sunking_Randy_XIV. 15.03.2016 13:31
      Highlight Highlight Ok, danke für die interessante Begründung -) ..ich hätte jetzt gedacht, rechtspopulistisch steht in diesem Sinne grundsätzlich für eine Anti-EU-Haltung, ob jetzt das skeptisch, ablehnend oder offend feindschaftlich ist, ist dann zweitrangig.
  • Howard271 15.03.2016 11:18
    Highlight Highlight Danke für die gute Übersicht!
  • Luca Brasi 15.03.2016 11:17
    Highlight Highlight Ab auf die Iberische Halbinsel oder nach Süditalien. Strand, Sonne und wenig Rechtspopulisten. ;)
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 15.03.2016 12:18
      Highlight Highlight Island soll ja auch sehr interessant sein... 😊
    • Luca Brasi 15.03.2016 12:28
      Highlight Highlight Ein bisschen kalt und -sagen wir mal- "spezielle" Fischgerichte, aber wieso nicht?
      Rumänien wäre auch noch eine Alternative für Strandhungrige, die mal von Rechtspopulisten entspannen wollen. ;)
    • Pisti 15.03.2016 12:32
      Highlight Highlight Zeit hat man ja in Süd-Italien und Spanien, die Sonne und den Strand zu geniessen, weil Arbeit ist ja keine vorhanden.
  • Sillum 15.03.2016 11:06
    Highlight Highlight Einmal mehr: Alles was nicht stramm linkspopulistisch daherkommt ist rechtspopulistisch. Dieser inflationär verwendete Begriff sollte Watson einmal definieren. Ob links oder rechts: Fast unerträglich populistisch ist die redaktionelle total einseitige Berichterstattung von Watson.
    • Geisslein 15.03.2016 11:12
      Highlight Highlight wieso lesen sie dann watson? hmm.
    • Leo Helfenberger 15.03.2016 11:35
      Highlight Highlight Der Grund fafür, dass ich keine linkspopulistischen Parteien berücksichtigt habe, ist, dass diese in Europa verglichen mit den Rechtspopulisten keinen Erfolg haben.
    • seventhinkingsteps 15.03.2016 11:37
      Highlight Highlight "Die Vertreter dieser Strömungen verbinden zugespitzte Positionen von Teilen der politischen Rechten mit einem Bekenntnis zur Demokratie und wenden sich in populistischer Manier etwa gegen Einwanderer, die Europäische Union und die etablierten Parteien. Außerdem fordern sie unter anderem eine leistungsorientierte Gesellschaftsordnung, ein Bekenntnis zum „christlichen Abendland“ und zur nationalen Kultur, häufig verbunden mit Islamfeindlichkeit und der Forderung nach einer „Law-and-Order-Politik“"

      Rechtspopulismus ist ja nicht rechtsextrem, vielleicht hast du da ein Wahrnehmungsproblem?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Topoisomerase 15.03.2016 11:04
    Highlight Highlight Im Tessin wurde vornehmlich die Lega und nicht die SVP gewählt.
    • Rööfe 15.03.2016 11:39
      Highlight Highlight Staatsrat Gobbi wurde ja schnell in einen SVPler umgewandelt. Ist er jetzt nicht mehr in der SVP?
    • Topoisomerase 15.03.2016 12:12
      Highlight Highlight Vom Namen her schon. Die Lega hat sich aber, im Gegensatz zur SVP für den Mindestlohn, die öK und weitere sozialstaatliche Massnahmen starkgemacht.
  • Bene883 15.03.2016 10:58
    Highlight Highlight Hauptsache der SVP Statistikverflälschung in ihrer Populistenzeitung unterstellen und dann selber gleiche Farbcodes für 5-10% und 20-35% verwenden. Bravo Watson^^
    • Leo Helfenberger 15.03.2016 11:36
      Highlight Highlight Wir schaffen aber mit einer Legende Klarheit 😉
    • R&B 15.03.2016 12:35
      Highlight Highlight @Bene883: Kinderstube?
  • Lumpirr01 15.03.2016 10:49
    Highlight Highlight Kleine Bemerkung: Der Kanton Glarus ist auf der Schweizer Karte ein weisser Fleck. Bezogen auf den Nationalrat stimmt das zwar (Glarus hat 1 Nationalrat; zurzeit M. Landolt von der BDP); Jedoch vermittelt das einen falschen Endruck in Betracht von 17 SVP Landräten und SVP Ständerat Werner Hösli.......
    • Leo Helfenberger 15.03.2016 11:38
      Highlight Highlight Um einen europäischen Vergleich aufzustellen, habe ich jeweils die Parlamentswahlen in den Ländern berücksichtigt. Auf kommunaler Ebene würde die Karte anders aussehen, da geb ich dir recht.
  • AdiB 15.03.2016 10:45
    Highlight Highlight in bosnien sind nur rechtspopulistische parteien in der regierung. 3 verschiedene rechte parteien. jede kämpft für ihre ethnische zugehörigkeit. sie hetzen das volk gegenseitig auf. treiben mit ihrer politik das land in den ruin. ok. es gibt noch komunisten.
    • Rukfash 15.03.2016 11:40
      Highlight Highlight Du sagst es Adi, die SDA, HDZ, SDS respektiv SNSD dann kommt noch Fahrudins SBB wobei nicht so extrem wie SDA dann noch HDZ1990, HSP.. die SDP ist voller Altkommunisten und die DF von Zeljko Komsic kann leider keine Revolution allein führen und vertrauen tu ich Ihnen auch nicht so..
  • John Smith 15.03.2016 10:41
    Highlight Highlight Ihr seid auch Spassvögel. Das dunkelrot sieht auf jeder Karte gleich bedrohlich aus, kann aber alles bedeuten zwischen 6-50%.
    • Leo Helfenberger 15.03.2016 11:05
      Highlight Highlight Darum wurde für jede Grafik eine eigene Legende angefügt. Die Karten sollen zeigen, wo im Land die meisten rechtspopulistischen Wähler sind und das ist da, wo der Landesteil dunkelrot eingefärbt ist.
    • _mindflight 15.03.2016 11:12
      Highlight Highlight @Leo: Das habe ich schon gesehen. Ich finde es aber trotzdem schlecht die gleichen Farben für verschiedene Prozentzahlen zu verwenden. Das wirkt irgendwie unredlich. Solche Sachen machen nur die SVP-Trolle. Wählt doch für jede 5 Prozentschritt eine andere Farbe. Ansonsten finde ich den Beitrag toll.
    • Leo Helfenberger 15.03.2016 11:42
      Highlight Highlight Bei zu vielen Farben wird ein Beitrag unübersichtlich. Ich werde mir aber für das nächste Mal mehr Gedanken dazu machen, danke!
    Weitere Antworten anzeigen
  • 123hüh 15.03.2016 10:11
    Highlight Highlight Die Karte von Ungarn ist suboptimal, denn die drittstärkste Kraft ist die Rechtsradikale Jobbik mit auch Ca 20% der Stimmen, das könnte man auch noch versuchen reinzubringen.
    • Leo Helfenberger 15.03.2016 11:45
      Highlight Highlight In diesen Karten geht es um rechtspopulistische Parteien, darum habe ich die rechtsradikale Jobbik nicht berücksichtigt. Ich werde es aber im Text anfügen, danke für den Input!

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