Schweiz
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epa06836364 French President Emmanuel Macron attends at the informal meeting on migration and asylum issues in Brussels, Belgium, 24 June 2018. European Commission President Jean-Claude Juncker hosts the gathering ahead of a full summit of all 28 European Union leaders to overhaul the EU asylum system on June 28.  EPA/Geert Vanden Wijngaert / POOL

Der französische Präsident Emmanuel Macron will ab 2019 einen Service National Universel einführen.  Bild: EPA/AP POOL

Macron schickt Frauen in den Zivildienst – und die Schweiz?

Am Mittwoch hat der französische Präsident Emmanuel Macron seinen Vorschlag für einen allgemeinen Service National Universel seinen Ministern vorgestellt. Auch in der Schweiz gibt es einige Pläne zur Umgestaltung des Zivildienstes.



Einen Monat soll er mindestens dauern, alle ab 16 Jahren sollen ihn leisten: Frankreich hat einen neuen Entwurf für einen Service National Universel (SNU). Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte eine Einführung eines solchen Dienstes bereits vor seiner Wahl versprochen.

Grundsätzlich soll jeder Franzose und jede Französin ab 16 Jahren mindestens einen Monat lang einen öffentlichen Dienst leisten. Ob dieser in sozialen Einrichtungen oder in Katastrophen- und Bevölkerungsschutz geschehen soll, ist nicht geklärt. Freiwillig dürfen die Jugendlichen dann anschliessend weitere drei Monate Dienst anfügen. 

Die Schülerinnen und Schüler sollen diesen Dienst während ihrer Ferien leisten. Veranschlagt sind dafür einmalig 1,8 Milliarden Euro und ab 2019 bis 2027 jährlich 1,6 Milliarden Euro zusätzlich. Manche sind davon begeistert, andere dagegen überhaupt nicht.

«Der Service National Universel ist aus Macrons Programm die beste Idee.»

«Wir werden mit einem Monat nicht alle Fehler reparieren können, die uns die Politik mit dem lockerem Umgang mit Straftätern eingebrockt hat. Es ist keine Lösung, nun eine ganze Altersklasse dafür zu bestrafen.»

Zivildienst in der Schweiz

In der Schweiz wurde der Zivildienst offiziell 1996 eingeführt. Doch wie auch in Frankreich ist der Ersatzdienst hierzulande umstritten. Seit seiner Einführung wurde das Zivildienstgesetz ganze elf Mal geändert. 

2009 wurde die Gewissensprüfung abgeschafft. Damit reichte der Tatbeweis (der Wille, die 1,5-fache Dienstzeit zu tun), um für den Zivildienst zugelassen zu werden. Kurz nach der Abschaffung der Gewissensprüfung stieg die Anzahl Gesuche stark an. Seitdem versuchen die zuständigen Behörden und die Politik, den Zivildienst unattraktiver zu machen.

Image

So hat sich die Anzahl der jährlichen Gesuche verändert.  bild: watson

So führte der Bundesrat 2011 zum Beispiel eine vierwöchige Bedenkzeit ein. Ausserdem wurde die Auswahl der Einsatzgebiete auf zwei Bereiche beschränkt und auch die Spesen wurden gekürzt. Auf den 1. Januar 2018 hob der Bundesrat die Beschränkung der Wahlmöglichkeit wieder auf. Der Grund: Sie hat kaum dazu beigetragen, dass weniger Zivildienst-Gesuche gestellt wurden. 

Dafür werden neu Soldaten, die bereits Wiederholungskurse absolviert haben, härter angegangen. Sie müssen nach der neuen Regelung immer 150 Tage Zivildienst ableisten, egal, wie viele Dienstage sie im Militär noch übrig haben.

Die Änderungen des Zivildienstgesetzes hängen stets mit anderen Gesetzen in Zusammenhang, was die Sache verkompliziert. So hat zum Beispiel die Strukturverbesserungsverordnung Einfluss darauf, dass gewisse landwirtschaftliche Betriebe keine Zivis mehr anstellen dürfen, weil diese sonst mit dem Arbeitsmarkt konkurrenzieren würden.

Was sind die Pläne für den Zivildienst?

Nicht alle sind mit diesem Flickenteppich zufrieden. Die Pläne reichen von einer Abschaffung der gesamten Dienstpflicht bis zu einem allgemeinen Zivildienst für alle Schweizerinnen und Schweizer. 

Zugegeben, seit die Abschaffung der Wehrpflicht bei der Volksabstimmung 2013 mit 73 Prozent abgelehnt wurde, sind die Bestrebungen in dieser Hinsicht verstummt. Trotzdem setzt sich die Gruppe für eine Schweiz ohne Armee weiterhin für genau dieses Anliegen ein.

Von links: Amanda Gavilanes, Sekretaerin, Groupe Suisse sans Armee (GSsA), Ilias Panchard, Junge Gruene Schweiz, Franziska Mueller, Feministische Frauenorganisation (cfd), Seraina Patzen, Meidensprecherin Gruppe Schweiz ohne Armee (GSoA), Evi Allemann, Nationalraetin SP, Andreas Borter, Vizepraesident Maenner.ch, Piet Doerflinger, Stellenleiter Zivildienst und Balthasar Glaettli, Nationalrat Gruene Schweiz, plaedieren im Namen des Komitees

2013 kam die Initiative der GSoA «Ja zur Abschaffung der Wehrpflicht» zur Abstimmung und wurde abgelehnt. Bild: KEYSTONE

Es gibt ebenfalls Pläne, den Zivildienst mit dem Zivilschutz zu verschmelzen. Hier machen besonders die Kantone Druck, denn sie können ihr Aufgebot von Personal für Katastrophenfälle nicht mehr garantieren. Eine Fusion der beiden getrennten Dienste soll dem Abhilfe verschaffen.

Doch auch eine Ausdehnung der Dienstpflicht auf Frauen steht zur Diskussion. So empfahl eine vom Bund in Auftrag gegebene Studie zur Erhaltung der Wehrpflicht das «norwegische Modell» – die Dienstpflicht für Männer und Frauen.

Zivildienst bald auch für Frauen?

ZUR HERBSTSESSION AM FREITAG, 25. SEPTEMBER 2017, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - Severin Schwander, Schwinger, Denis Zakaria, Fussballer bei Young Boys Bern, und Franziska Widmer, Kanufahrerin, von links, fotografiert waehrend der Brevetierung der Absolventen der Spitzensport Rekrutenschule, am Freitag, 3. Februar 2017, in Magglingen. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Die Schweizer Armee braucht ihre Frauen. Bild: KEYSTONE

Ähnliches lässt auch die Schweizerische Offiziersgesellschaft (SOG) verlauten. In einem ersten Schritt schwebt der SOG ein obligatorischer Orientierungstag für Männer und Frauen vor. «Ein solcher Informationstag bietet den Frauen die beste Plattform, um sich professionell beraten zu lassen, sich über die Instrumente der Schweizer Sicherheitspolitik zu informieren und die Karrieremöglichkeiten in der Armee kennenzulernen», schreibt die SOG in einer Mitteilung.

Heute können Frauen in der Schweiz zwar Zivildienst leisten, doch der Weg dahin ist beschwerlich. Interessierte Frauen müssen sich in einem ersten Schritt für die Armee einschreiben. Erst wenn sie als tauglich befunden werden, können sie sich aus Gewissensgründen in den Zivildienst umteilen lassen. Tatsächlich wird das selten gemacht.

Laut dem Bundesrat soll der Status Quo erhalten bleiben, aber modifiziert werden. «Bei der Dienstpflicht für Frauen handelt es sich um eine sicherheitspolitische und gesellschaftspolitische Frage, die tiefgreifender diskutiert werden muss», schreibt der Bundesrat in einer Mitteilung von Mitte 2017. Der freiwillige Eintritt von Frauen ins Militär soll aber weiterhin gefördert werden.

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    Alle Leser-Kommentare
  • nakasara 29.06.2018 15:53
    Highlight Highlight hopp frankreich!!! super macron einfach nur super!!! schweiz, bitte nachziehen ;) dienstpflicht für alle 😉 dann könnte man auch in unserem Militär etwas gescheites machen
  • Ratchet 28.06.2018 20:01
    Highlight Highlight Die Frankreich hat keine Wehrplicht. Diese Idee von Macron ist schlicht und einfach teure, unnötige Freiheitsberaubung der Jugend.
    Soll doch jeder den Job ausüben, den er will.
  • einmalquer 28.06.2018 16:23
    Highlight Highlight Macrons Politik erinnert fatal an einen US-Amerikanischen Präsidenten, der öfter zitiert wird mit den Worten: "Fragt nicht, was euer Land für euch tun kann - fragt, was ihr für euer Land tun könnt."

    Und dann damit zu beginnen, Unterprivilegierte in den Vietnam-Krieg zu schicken, während den Privilegierten Möglichkeiten zugestanden wurden, um sich drücken.

    Es ist Aufgabe des Staats, Menschen vor den Exzessen der Wirtschaft zu schützen, statt dessen wird die Wirtschaft vor den berechtigten Forderungen von Menschen geschützt.

    Der Zivildienst ist ein Beispiel dafür.
  • sheimers 28.06.2018 15:15
    Highlight Highlight Staatlich verordnete Zwangsarbeit passt nicht zu einem modernen, liberalen Staat. Fronarbeit im Mittelalter, Zwangsarbeit im Kommunismus. Nichts anderes sind Militär- und Zivildienst. In einem freien Staat sucht man sich die Arbeit selbst, leistet etwas und wird dafür bezahlt. Warum man zusätzlich noch unter Zwang irgendwo seine Zeit verplämperln soll ist mir schleierhaft.
  • einmalquer 28.06.2018 15:00
    Highlight Highlight Macron schickt Frauen in den Zivildienst - vielleicht glaubt er, dass sie besser mit kleinen Flüchtlingskindern und Flüchtlingsfrauen umgehen können, als die Polizisten und Militärs, mit denen er sie sonst drangsalieren lässt.

    Allerdings wäre die Aussage, Frauen würden menschlicher mit Bedrängten umgehen, an und für sich auch wieder sexistisch.

    Etwas anderes tun, als Befehle ausführen, dürfen sie in staatlicher Obhut auch nicht.

    Andere Fähigkeiten wären allerdings gefragt.
  • marcog 28.06.2018 14:34
    Highlight Highlight Zivildienst ist zwar eine noble Idee, aber schlussendlich ist es halt doch eine riesige Geldverschwendung, wenn ein Anwalt/Informatiker/Arzt/... einen Monat auf einem Bauenrhof hilft. Wobei, das Geld ist immer noch besser investiert, als wenn er im Militär nur rumsitzen würde...
    • Roman h 28.06.2018 17:49
      Highlight Highlight Alle ab 16 Jahren sollen 1 Monat Zivildienst leisten.
      Also so viele 16 jährige Ärzte und Anwälte gibt es ja nicht.
      Auch wird es sicher niemanden schaden wenn er mal einen Monat für so etwas opfert.
    • einmalquer 28.06.2018 22:37
      Highlight Highlight Das Problem dabei ist,
      dass ein Monat nur statistisch etwas nützt: die Jugendlichen sind dann nicht arbeitslos,

      das andere Problem, Firmen und Institutionen können mit ihnen nichts anfangen, weil ein Monat einfach zu kurz ist, das reicht nur, um sie
      zu disziplinieren oder irgendwo abzustellen,

      für eine Ausbildung bringt es nichts.

      Sonst müsste man nämlich Tausende von Stellen für Ausbilder schaffen, das aber ist nicht vorgesehen.

      Und würde von der Wirtschaft auch nicht goutiert.
  • Maracuja 28.06.2018 14:30
    Highlight Highlight Irgendwie lustig, wenn es unter der Etikette „Gleichberechtigung“ läuft, scheinen sich viele für Frondienst begeistern zu können. Angesichts der Tatsache, dass CH eine hochspezialisierte Gesellschaft mit verhältnismässig wenig jungen Arbeitslosen ist, sehe ich den Nutzen nicht ein. Wer sich nach Lehrabschluss/(Berufs)matur auf die weitere Ausbildung konzentrieren möchte, sollte das möglichst ohne Unterbrechung tun können. Unterbrechung bedeutet auch, dass erst später voll in Sozialsysteme wie AHV einbezahlt wird.
  • satyros 28.06.2018 14:29
    Highlight Highlight Leider wird die geschlechterunabhängige Wehrpflicht noch lange nicht mehrheitsfähig sein. Die Linke will die Wehrpflicht grundsätzlich abschaffen (also sicher nicht ausweiten) und die Rechte hält an irgendwelchen überholten Geschlechterbildern mit wehrhaften Männern, die ihre Frauen vor bösen Feinden verteidigen, fest.
    • sheimers 28.06.2018 15:36
      Highlight Highlight Stimmt, aber vielleicht gelingt es mal die Wehrpflicht abzuschaffen, mit Hilfe der Linken die gar kein Militär wollen und den Liberalen, die meinen es müsse freiwillig sein.
  • Armend Shala 28.06.2018 14:16
    Highlight Highlight Bin für ein Militär, gegen das Milizsystem, habe selber fertig gedient, falls mir einer von den Betonköpfen jetzt dumm kommt. Die CH braucht eine Armee, für die Verteidigung, eine moderne, schlagkräftige mit MANNEN & FRAUEN! Doch sie sollte prof. sein und die Soldaten entspr. Lohn erhalten. Es sollte einen mind. einjährigen Zivildienst/-schutz geben für beide Geschlechter. Die CH ist doch, laut den Linken, multikulti pur. Auch wenn das Militär wirklich nur ein dummer Zeitvertreib war, man schweisste mit wildfremden CHs zusammen. Gleiches täte ein solcher Dienst. Es würde die CH enorm festigen.
    • sheimers 28.06.2018 15:19
      Highlight Highlight Die Milizarmee ist unprofessionell, bei der Berufsarmee besteht die Gefahr, dass sie zum Sammelbecken für Möchtegernrambos wird (sonst geht doch keiner freiwillig zum Militär). Also besser ganz abschaffen, kommt auch billiger.
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 28.06.2018 20:27
      Highlight Highlight Ja, lieber ganz abschaffen und dafür in Gesundheit und Bildung investieren, wie das beispielsweise Costa Rica tut.
    • DonChaote 28.06.2018 20:34
      Highlight Highlight Wenn eine armee, dann nur eine milizarmee. Nur so ist im notfall gewährleistet, dass sich auch leute unsinnigen befehlen widersetzen, und das selbst denken zumindest mal gelernt haben... und man hat für jedes problem die richtigen leute. Wir beim fussvolk hatten in RS und WKs alles, vom landwirt über alle arten von handwerkern, metzger, köche, detailisten bis zu studenten und sportlern. Aus allen schichten, mit unterschiedlichsten wurzeln.War vom erlebnis und vom sozialen, kollegialen her eine grossartige zeit, möchte sie nicht missen. Auch wenn ich damals jeweils ungern eingerückt bin.
  • drüber Nachgedacht 28.06.2018 14:02
    Highlight Highlight Jeder Mensch der in der Schweiz wohnt, sollte im Alter von ca. 20 Jahren ca. 15 Wochen lang Dienst für die Allgemeinheit machen.
    Ob dies nun für den Zivildienst, die Armee oder in einem Spital ist, ist absolut egal.

    • sheimers 28.06.2018 15:21
      Highlight Highlight Warum sollte er das? Sollte in einem freien Land nicht jeder selbst entscheiden, ob und wo er sich für die Allgemeinheit einsetzt?
    • sheimers 28.06.2018 15:40
      Highlight Highlight Was sollen die Blitze? Es ist erschreckend, wie viele unterwürfige Menschen es gibt, die sich freiwillig vom Staat sagen lassen wollen was sie zu tun haben.
    • Nonqi 28.06.2018 16:41
      Highlight Highlight Sheimers... wir leben in einem freien Land. Wir können dich blitzen wie wir wollen. Du hast das System wohl noch nicht ganz verstanden...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Skeptischer Optimist 28.06.2018 13:58
    Highlight Highlight Ein weiterer, billiger Gimmick des Möchtegern Sonnenkönigs.
    • Fabio74 28.06.2018 20:58
      Highlight Highlight und ein weiterer inhaltsloser Kommentar mit saloppen Sprüchen
  • andrew1 28.06.2018 13:30
    Highlight Highlight Das nennt man dann wohl gleichberechtigung.
  • speaker33 28.06.2018 13:26
    Highlight Highlight Ein Jahr obligatorisch für alle Schweizerinnen und Schweizer: Militärdienst, Zivildienst oder Zivilschutz.
    • droelfmalbumst 28.06.2018 13:54
      Highlight Highlight Ein Jahr finde ich schon sehr übertrieben.
      ein Monat Pflicht für alle und gut ist. Dann aber auch Ausländer. Es braucht kein CH-Pass um Zivieldienst zu leisten!
    • Armend Shala 28.06.2018 14:07
      Highlight Highlight 👆🏻DAS!
  • MeineMeinung 28.06.2018 13:11
    Highlight Highlight Frankreich geht mit gutem Beispiel voran. Hoffentlich zieht die Schweiz nach und beendet diese staatliche Geschlechterdiskriminierung!
    • DerSimu 28.06.2018 14:00
      Highlight Highlight Bestimmt nicht gleich. Wenn irgendwann die Welt untergeht, können wir uns in der Schweiz beruhigt darauf vorbereiten, hier passiert alles erst 15 Jahre später.
  • Platon 28.06.2018 13:04
    Highlight Highlight Ach hört doch auf mit diesem Stuss! Solche Dinge machen mich wirklich wütend. Gerade die Liberalen, die ständig von Eigenverantwortung und was weiss ich für geschwollene Parolen in ihren Sonntagspredigten faseln, klauen den Leuten Monate ihrer wertvollen Zeit. Die Wehrpflicht gehört abgeschafft und zwar ganz! Man kann in einem modernen liberalen Staat die Leute nicht zu irgend einem Zwangsdienst verdonnern. Und jetzt auch noch Macron! Woher holt er sich überhaupt das Geld? Der würde lieber etwas gegen die Jugendarbeitslosigkeit machen, als eine Beschäftigungstherapie einführen.
    • Bowell 28.06.2018 14:15
      Highlight Highlight Genau, der soll lieber etwas gegen die Jugendarbeitalosigkeit machen, als Jugendlichen einen Monat Arbeit und Einblick in den Berufsaltag (z.Bsp. Krankenhaus, Altersheim, sonstige Betriebe) zu geben. Und überhaupt...
    • kieni 28.06.2018 14:50
      Highlight Highlight zivildienst wäre dann ja gar nicht so schlecht für die arbeitslosen.
    • sheimers 28.06.2018 15:27
      Highlight Highlight Dann soll er Praktikumsplätze schaffen, die sich die Jugendlichen freiwillig aussuchen können. Zwangsarbeit behindert diejenigen, die Eigenititiative zeigen und lieber selbst etwas machen wollen, und die Faulen sitzen ihre Zeit ab ohne etwas zu lernen. Am Ende ist niemandem geholfen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 28.06.2018 12:57
    Highlight Highlight Und wenn wir dann schon dabei sind, kann die Pflicht auf alle in der Schweiz lebenden Personen - auch Auslönder - ausgeweitet werden. Um Zivildienst zu leisten brauchts keinen CH-Pass...
  • hueberstoebler 28.06.2018 12:53
    Highlight Highlight Ja! Bitte! Endlich! Machen!
    Frauen sind ebenso tauglich, vorallem in einer genderequivalenten Welt wie der unseren! Gleichstellungen müssen auf beiden Seiten passieren!
    • JaneSoda*NIEwiederFaschismus 28.06.2018 20:34
      Highlight Highlight Die Gleichstellung wäre auch bei der Abschaffung der Wehrpflicht für Männer gewährleistet ;-)
  • TheGreenOne 28.06.2018 12:48
    Highlight Highlight Ein sinnvoller und spannender Lösungsvorschlag von Frankreich.
  • hockeyplayer 28.06.2018 12:45
    Highlight Highlight Mein Vorschlag: Zivildienst für alle (Frauen und Männer), wer möchte kann diesen mit Militärdienst ersetzen. Somit leistet jeder etwas fürs Vaterland, trotzdem ist die Armee freiwillig.
    • Zap Brannigan 28.06.2018 19:41
      Highlight Highlight Seit Abschaffung der Gewissensprüfung kann jeder Mann in den Zivildienst anstatt in die Armee. Brief schreiben genügt. Das geht sogar während der RS. Nichts gegen Zivildienst für Frauen, aber die Armee ist heute faktisch bereits Freiwillig.
  • miarkei 28.06.2018 12:45
    Highlight Highlight Man sollte vielleicht nicht jeden Doppel UT machen, sondern vielleicht mal einfach UT und ihn den Zivilschutz schicken? Es ist teilweise lächerlich wie gewisse Personen als Doppel UT durchkommen.
    Ebenfalls sollte man die Armee atraktivere machen statt die Zivildienst immer unattraktiver. Persönlich finde ich den Zivi einiges volksdienlicher als die Armee.

    Frei nach Sascha Ruefer wer braucht schon die RS, wenn wir Behrami haben, der wert jeden ab. ;)
    • Leckerbissen 28.06.2018 14:06
      Highlight Highlight Sie verwechseln Zivildienst mit Zivilschutz. Die einfache Untauglichkeit führt zum Zivilschutz, die doppelte Untauglichkeit zum Militärersatz in finanzieller Form. Jeder der ZivilDIENST leistet ist tauglich - hat einfach keine Lust aufs Militär. Zivis sind NICHT UT
    • miarkei 28.06.2018 16:30
      Highlight Highlight @Leckerbissen ich verwechsle gar nichts, lesen sie meinen Kommentar noch einmal. Beim Zivilschutz beziehe ich mich auf das Problem, dass es zu wenige Schützer hat und man Zivi und Schutz zusammenlegen will. Daher statt jeden einfach doppel UT machen, 1x UT und in den Schutz schicken....der untere Teil des Kommentar bezieht sich auf andere Teile des Artikels, vielleicht nicht so klar gewesen.
  • DerSimu 28.06.2018 12:41
    Highlight Highlight Finde ich gut. Das gehört zur Gleichberechtigung und eigentlich schon lange fällig.

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