Schweiz
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Bundesrat will Hürden für den Zivildienst erhöhen

20.06.18, 12:39


Bild: KEYSTONE

Der Bundesrat will den Wechsel von der Armee in den Zivildienst erschweren. Er schlägt sieben Massnahmen vor, um die Zahl der Zulassungen zum Zivildienst zu senken. Ausgebildete Armeeangehörige sollen bei einem Wechsel länger Zivildienst leisten müssen.

Der Bundesrat hat am Mittwoch die Vernehmlassung zu Änderungen des Zivildienstgesetzes eröffnet. Er begründet die geplanten Änderungen mit der steigenden Zahl von Zivildienstleistenden.

Umfrage

Ist der Zivildienst zu attraktiv?

  • Abstimmen

2,809 Votes zu: Ist der Zivildienst zu attraktiv?

  • 10%Ja. Das gefährdet den Bestand der Armee.
  • 30%Nein, die Bedingungen sind genau richtig so.
  • 21%Ist mir egal, ich finde Frauen sollten auch endlich ihren Dienst leisten!!
  • 27%Ist mir egal, das gehört alles abgeschafft!!!
  • 12%Ich möchte nur die Antworten sehen!!!!!!!

2011 seien 4670 Personen zum Zivildienst zugelassen worden, schreibt der Bundesrat. Bis 2017 sei die Zahl auf 6785 gestiegen. Er erachte diesen Zuwachs als problematisch, insbesondere die Zivildienstgesuche von Armeeangehörigen nach der Rekrutenschule, von Fachspezialisten und von Kadern der Armee.

Mindestens 150 Zivildiensttage

Der Bundesrat will deshalb die Dienstzeit verlängern: Wer zum Zivildienst zugelassen wird, soll mindestens 150 Zivildiensttage leisten müssen. Schon heute müssen Zivis 1,5 Mal so viele Diensttage leisten als Armeeangehörige. Die Mindestzahl verlängert die Dienstzeit für jene, die ab dem ersten Wiederholungskurs wechseln. Sie müssten insgesamt mehr Diensttage leisten als heute.

Zudem soll für den Wechsel eine Wartefrist von 12 Monaten für Armeeangehörige eingeführt werden. Während dieser Wartefrist müssen die Betroffenen weiterhin Militärdienst leisten. Für Unteroffiziere und Offiziere soll neu ebenfalls der Faktor 1,5 gelten. Bislang galt für sie der Faktor 1,1, wenn sie zum Zivildienst wechselten. Mediziner sollen künftig nicht mehr als Mediziner Zivildienst leisten können. (sda)

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117
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117Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • HAL9000 21.06.2018 09:07
    Highlight Man könnte ja auch die Armee attraktiver machen...
    Nur so nebenbei ;
    4 0 Melden
  • Olaf! 21.06.2018 08:19
    Highlight Gut, dann wird ab jetzt jeder, der es sich halbwegs vorstellen kann, vor der RS in den Zivildienst gehen.
    1 0 Melden
  • rodolofo 21.06.2018 08:02
    Highlight Der (Rechtsbürgerlich dominierte) Bundesrat stemmt sich also mit aller Kraft gegen einen Zeitgeist, der von der Akzentsetzung auf Wettbewerb, Kampf und Krieg übergehen will auf andere Akzentsetzungen, wie Kooperation, Nachhaltigkeit, Freiwilligkeit und Lebensfreude.
    Trotzdem bleibt für ein gelungenes Leben auch die kompromisslose Entschlossenheit des Kriegers weiterhin wichtig!
    Aber der Krieger will sich auch für etwas einsetzen, wofür sich das Sterben lohnt!
    Dieser jämmerliche Bundesrat ist ja bestenfalls zum Davonlaufen...
    4 0 Melden
  • Schneider Alex 21.06.2018 06:30
    Highlight Zivildienst soll unattraktiver werden.

    Ja will man denn noch mehr unwillige und unmotivierte Soldaten in der Armee?
    13 0 Melden
    • Astrogator 21.06.2018 10:21
      Highlight Wohl nicht, die Alternative zum Zivildienst ist nicht die Armee sondern der Weg über ein Arztzeugnis um überhaupt keinen Dienst zu leisten. Es wird eher so kommen.
      7 0 Melden
  • Weltruumelefant 21.06.2018 00:34
    Highlight Ich habe mich schon von Beginn weg für den Zivildienst entschieden. Jetzt muss ich 365 Diensttage leisten, also 365 Tage (minus Wochenende) an denen ich etwas für die Gesellschaft leiste. Weil ich direkt ab Gymi in den Zivildienst kriege ich 62 Franken pro Tag plus Spesen. Wieso sollte man den Zivildienst unattraktiver machen, nur weil es sinnvoll ist Zivildienst zu leisten...
    17 0 Melden
  • Restseele 20.06.2018 23:57
    Highlight Da gibt es nur eine Lösung: Schauen, dass man ganz weg kommt. Und so werden zukünftige Anwärter auch handeln, wenn sie kein Militär machen wollen. Bis jetzt gab es ja immerhin noch den sinnvolleren Einsatz im Zivilschutz, aber jetzt....
    Das Militär schiesst sich selbst ins Knie.
    15 0 Melden
    • rodolofo 21.06.2018 08:07
      Highlight Denn schiessen können sie ja...
      2 0 Melden
  • andrew1 20.06.2018 23:34
    Highlight Man könnte auch den militärdienst angenehmer gestalten mit montags einrücken und freitags abtreten und unter der woche vielleicht mal über nacht nach hause usw. Oder den alibi-sold von rund 100 fr pro wk etwas erhöhen. deckt ja nicht mal die restaurantkosten.
    7 2 Melden
  • Osti 20.06.2018 22:55
    Highlight Ich arbeite im Sozialen Bereich und wir finden es super wenn wir Zivis haben.
    Diese Unterstützung ist toll.
    Und lernt man nicht viel mehr fürs Leben im Zivieldienst als wie in der Armee?
    Brauchen wir eine Armee? Ist Krieg ok?
    Nope ist es nicht.
    Ich finde auch dass jeder mal ein soziales Jahr machen müsste. Dann wäre man vlt. empathievoller und wir hätten weniger Kriege auf der Welt :D
    19 5 Melden
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 20.06.2018 22:17
    Highlight Der Zivildienst ist viel verträglicher mit dem Job/Studium. Wären die WKs auf 2 Wochenenden beschränkt, so würde man nicht zu den dümmsten Momenten fehlen. Eine anständige Entlohnung und die Möglichkeit zu bezahlen, könnten die Armee attraktiver machen.

    Vom Zivildienst halte ich nichts. Als billige Arbeitskraft nimmt man viele Sozialjobs weg, die Fachkräfte viel besser machen könnten.
    3 13 Melden
    • Schlafwandler 21.06.2018 11:05
      Highlight Man nimmt als Zivi keine "Sozialjobs" weg. Kann man gar nicht, da man jeweils in unterstützender Funktion angestellt ist. Dies ist sehr nötig, da man im Sozialwesen oft darauf angewiesen ist einfach eine zusätzliche Person vor Ort zu haben. Fachkräfte sind dafür zu teuer.
      Als anschauliches Beispiel dafür kann Deutschland dienen. Nach der Abschaffung der allg. Wehrpflicht (und damit auch des Zivi) hatten viele soziale Institutionen, Altersheime, Spitäler, etc. grosse Probleme. Erst das Aufkommen des Freien Sozialen Jahrs hat die Situation wieder entschärfen können.
      2 1 Melden
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 21.06.2018 16:37
      Highlight Und die Zivis sind nicht ausgebildet auf anderen Gebieten? Eine absolute Verschwendung von Talenten.
      0 1 Melden
  • Ein watson-Leser 20.06.2018 17:20
    Highlight über 50% meiner Gymi-Kollegen wurden als "untauglich" eingestuft... zum grössten Teil wegen Lappalien... die Schweizer Armee sollte sich viel mehr fragen, weshalb dieser Anteil bei Maturanden so hoch ist.

    Bessere Vereinbarkeit mit dem Studium, einfachere Organisation würden viel helfen. Wenn ein Student keine verkürzte RS machen kann die auf sein Studium angepasst ist, wird er ganz schnell "untauglich".

    Wünschenswert wäre auch eine geschlechterunabhängige Dienstpflicht. Gleiche Rechte für alle, gleiche Pflichten für alle! Andere Länder (zB Norwegen) kennen dies schon.
    43 4 Melden
    • rodolofo 21.06.2018 08:10
      Highlight Aber zuerst: Lohn-Gleichheit bei gleichwertiger Arbeit für Männer und Frauen endlich umsetzen!
      5 5 Melden
  • ojama 20.06.2018 16:47
    Highlight Ab wann muss ich mit diesen neuerungen rechnen?
    4 0 Melden
  • legis 20.06.2018 16:28
    Highlight Je mehr Zivis statt Militärs desto besser für die Volkswirtschaft!
    Wenn ich höre, was die Soldaten rumstehen und warten und Munition verballern und und und... dann hab ich wohl ein unendlichfaches Mehr an Wirschaftsleistung erbracht während dem Zivildienst! (da ja Militärs nur kosten!)
    Naja, nicht jeder begreift solche Dinge ganz so schnell, evtl klappt's dann beim Bundesrat irgendwann auch noch!
    35 3 Melden
    • Osti 20.06.2018 22:57
      Highlight Zivis sind besser für die Volkswirtschaft und auch für die Menschlichkeit😊 Waffen sind eh blöd. Die sollte es nicht geben.
      6 3 Melden
  • Telomerase 20.06.2018 16:06
    Highlight In den Kommentarspalten wird wiedermal die Armee gegen den Zivildienst ausgespielt. Beides brauchts, beides ist in der Bevölkerung verankert, beides hat eine gewichtige verfassungsrechtliche Grundlage.

    Das Problem ist einfach, dass der Bund viel Ressourcen aufwendet um in der RS Rekruten auszubilden und zu spezialisieren, und diese danach in den Zivildienst abhauen. Spezialisten, die dann in den WKs fehlen. Der Entscheid Zivildienst/Armee muss während der Aushebung erfolgen, nicht später.
    10 24 Melden
    • SayDandE 20.06.2018 18:01
      Highlight Du beschreibst das Symptom richtig, doch stellst Du, bei allem Respekt, wie der Bundesrat die Frage nach der Ursache nicht. Was siehst Du für Ursachen und gäbe es Möglichkeiten diese zu bekämpfen?
      Deine Meinung würde mich echt interessieren.
      14 1 Melden
    • Fabio74 20.06.2018 19:39
      Highlight naja die Armee und die Betonköpfe der Sicherheitskommission bestimmen die Politik. Und weil die Armee weder willens noch fähig ist, einen besseren Job zu machen, macht man es sich einfach und untergräbt den Zivildienst.
      10 2 Melden
    • Maracuja 20.06.2018 22:31
      Highlight @Telomerase: Spezialisten, die dann in den WKs fehlen.

      Fehlen bei was? Gemäss den Männern, die ich kenne, besteht WK aus rumhängen, Kasernen putzen, Teilnahme an komischen Events (Fahne aufhängen) u.ä.
      13 1 Melden
  • philosophund 20.06.2018 15:45
    Highlight Meldet euch jetzt hier sofort offiziell an solange ihr noch könnt:

    https://www.zivi.admin.ch/zivi/de/home/zivi-werden/der-zulassungsverlauf.html

    Der nächste WK wäre mit der Anmeldung schon hinfällig (sofern noch kein Marschbefehl vorliegt) und ihr könnt für eure berufliche Karriere ganz tolle Dinge machen (Betreuung, psychologische Dienste, Administration, Taxifahrten, Menschen helfen) und sogar eure Zeit frei einteilen. Arbeitszeiten (je nach Einsatz) von 8 - 16 Uhr und pennen könnt ihr zuhause. Geld kriegt ihr auch genug (sofern ihr zuvor einer reg. Arbeit nachgegangen seid).
    29 10 Melden
  • Matthias Ott (1) 20.06.2018 15:01
    Highlight Ein längst überfälliger Entscheid! Der Zivildienst ist für Leute gedacht, die es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren können, Armeedienst zu leisten.
    Ich bin voll und ganz für die Wahlfreiheit zu den heutigen Konditionen bei der Rekrutierung. Niemand soll zum Armeedienst gezwungen werden! Aber zuerst die für die Steuerzahler teure Ausbildung absolvieren und dann den unbequemen WKs mittels Zivi-Gesuch ausweichen, das soll nicht mehr so einfach gehen!

    21 77 Melden
    • one0one 20.06.2018 15:18
      Highlight Warst du jemals in der Armee? Die WK sind doch nicht anstrengender als die Ausbildung? Ich denke dass die Leute einfach merken was die Armee in ihrer heutigen (oder in irgendeiner) Form sowas von Zeit, Ressourcen und Geldverschwendung ist und darum lieber Zivildienst leisten weil sie da zumindest einen Sinn sehen. Wie man die Armee attraktiver gestalten kann weiss ich auch nicht. Ein Anfang waere wenn sie die AdAs nicht immer wie kleine Kinder ohne Wissen behandeln wuerden obwohl die meisten Soldaten in Ihrem Leben schon viel geleistet haben. Im Gegensatz zu den durchdienenden Offizieren..
      47 4 Melden
    • Dä Mö 20.06.2018 15:35
      Highlight Hast du dir schon mal überlegt, dass es evtl. nicht an den "unbequemen" WK, sondern an den unorganisierten, chaotischen, teilweise echt sinnlosen WK liegt und man mit seiner Zeit etwas Sinnvolleres bewirken möchte? Einen Effekt haben?... man vergrault die guten Leute im WK, nicht in der Rekrutenschule!
      41 2 Melden
    • Hptm B. Junge 20.06.2018 15:59
      Highlight Nagel auf den Kopf getroffen.
      4 31 Melden
    • phreko 20.06.2018 17:27
      Highlight Unbequeme WK's?

      Da hast du genau eines der Probleme genannt. Und warum geht man es nicht an?

      Etwas Flexibilität bei den Daten/Gast-WK's, etwas mehr EO für Studenten/Geringverdiener (1800.- ist ein Witz! Und ja, auch Studenten bezahlen später genug Steuern), Freitagsabtreten, u.s.w. und schon wären viele Probleme gelöst.
      9 3 Melden
    • one0one 20.06.2018 18:38
      Highlight Ich glaube der Bombenjunge war nicht mal in der Armee? :D Ansonsten ist er ja tatsaechlich noch naiver, respektive Wahrheitsscheu als ich es mir vorzustellen vermag :P
      10 2 Melden
    • Fabio74 20.06.2018 19:43
      Highlight der Entscheid ist falsch, war aber bei den Ewiggestrigen an den Hebeln der Macht nicht anders zu erwarten
      Es läge an der Armee, flexibler zu werden wenn es um RS und WKs bzw um Verschieben um Gast-WKs geht.
      Dazu bräuchte es auch mal Konzepte und bessere WK-Planungen.
      Aber dafür müsste man fähige Köpfe haben, nur stinkt der Fisch schon beim VBS-Chef
      3 2 Melden
    • Hptm B. Junge 20.06.2018 20:59
      Highlight ach Gottchen, one0one....höre ich da ein wenig Neid raus?
      Tja wenn man keine Argumente hat muss man halt andere Forumsteilnehmer angreifen ;)
      2 12 Melden
    • ujay 21.06.2018 08:17
      Highlight @Junge. oneOone hat den Nagel bei dir voll auf den Kopf getroffen,😂
      2 1 Melden
    • Fabio74 21.06.2018 10:51
      Highlight @bombenjunge Wer wie du austeilt muss halt auch einstecken können.
      Mimosen braucht die beste Armee der Welt nicht
      2 1 Melden
  • Radiochopf 20.06.2018 14:51
    Highlight Das Problem kann man ganz einfach lösen - Militär abschaffen! wir brauchen kein Militär, da wir nie einen Krieg führen werden und wenn das unmögliche eintreten sollte, sind wir in 5min platt.. das ist alles Augenwischerei.. seien wir ein Vorbild für die Welt und Verzichten auf Militär! andere Länder können dies auch z.b. unser WM-Gruppengegner Costa Rica!.. dafür sollen Zivildienst und Zivilschutz gefördert werden, denn das ist das einzig was der Bevölkerung direkt hilft! Oder hat schon mal eine einzige Panzerübung oder Schusswaffenübung ein leben gerettet?
    49 21 Melden
    • Eine_win_ig 20.06.2018 15:18
      Highlight Einige Fragen: wer leistet Kata Hi? Wer unterstptzt die Polizei bei Grossanlässen (EM, Skirennen, WEF)?

      Wer schützt uns oder nimmt die Pflichten der Schweiz dann wahr? Ein Beispiel: Kontrolle der Lufthoheit ist im Friedensfall eine Pflicht. Wen bezahlen wir dafür? Wen bezahlen wir für den militärischen Schutz der Schweiz? Die NATO? 2% des BIP? 13 Milliarden?
      8 31 Melden
    • Telomerase 20.06.2018 15:45
      Highlight Costa Rica hat eine Allianz mit der USA im Kriegsfall. Wäre das deiner Meinung nach eine Option für die Schweiz?
      10 7 Melden
    • Matthias Ott (1) 20.06.2018 15:54
      Highlight Am 22.09.13 waren 73.2% der Bevölkerung einer anderen Ansicht. Seither gab es einige Anschläge in den Nachbarländern und zwei Kriege am Rand des NATO-Blocks sind immer noch heiss. Die Zustimmung zur Armee dürfte eher gestiegen sein.

      Natürlich DARF man immer wieder die selbe Diskussion anfangen. Aber ob man auch SOLL?
      12 13 Melden
    • rauchzeichen 20.06.2018 18:17
      Highlight @eine win ig, guter punkt, gewisse teile der armee befürwortet auch ein armeegegner wie ich. nur, katastrophenschutz kann dem zivildienst übergeben werde, samt ausrüstung und neuen funktionen. alles andere könnten neue hauptberufliche abteilungen der polizei übernehmen. wir würden geschätzte 4 mia im jahr sparen und hätten dazu professionellere truppen. die zeit der infanterie ist längst abgeloffen, und auch artillerie braucht die schweiz nicht. luftpolizei, spezialeinheiten und einen aufgemotzten zivilschutz und schon wäre diese leidige diskussion beendet.
      9 2 Melden
    • Eine_win_ig 20.06.2018 18:52
      Highlight Rauchzeichen: langsam finden wir uns.
      Völlig einverstanden, dass man gewisse Teile auch durch andere Organisationen erledigen könnte. Aber 4 Mrd. sparen? Leider nein.
      Ein Rechenbeispiel: Die Schweiz engagiert schweizweit 10'000 Polizisten mehr. Kompetitiver Lohn für so einen Job, sage mal zu Beginn 75000 pro Jahr. Sind schon alleine Personalkosten von 750 Mio. Ketzt ist noch kein einziger dieser Polizisten ausgerüstet etc.
      Also 1 Milliarde pro Jahr ginge schon bereits für die Polizei drauf. Der grösste Posten bei Ausgaben: Personal.
      1 2 Melden
    • Eine_win_ig 20.06.2018 18:54
      Highlight Über Sinn oder Unsinn der Panzer- und Artillerietruppen lässt sich streiten. Trotzdem ist Know-how Erhalt für mich wichtig. Nicht abschaffen, sondern reduzieren. Aber eben, dies sind nur eimige wenige Punkte. Objektschutz in Krisenzeiten braucht auch unmengen Personal (Infanterie). Und mit einer Milizarmee steht dies auf Abrud zur Verfügung. Dies kann niemand sonst.
      4 1 Melden
    • Fabio74 20.06.2018 19:44
      Highlight @eine wie ig: für Katastrophen kann man solche Verbände schaffen, ähnlich dem THW in Deutschland. Für Sportanlässe brauchts keine Armee. Das liesse sich anders lösen
      5 0 Melden
    • Eine_win_ig 20.06.2018 20:43
      Highlight Und fürs WEF? Für Konferenzen, welche nach internazionalem Recht geschützt werden müssen? Botschaften? Konsulate? Und nochmals, kritische Infrastruktur?
      0 8 Melden
    • Demo78 21.06.2018 01:04
      Highlight Botschaften werden zum Glück nicht mehr von WK Soldaten „beschützt“. Ich war dreimal in Genf, glaub mir mit einer geladenen Waffe im Rotlichtviertel in Genf rumzustehen ist gelinde gesagt nicht angenehm.
      7 0 Melden
    • Eine_win_ig 21.06.2018 05:30
      Highlight Völlig einversranden. Angenehm ist es nicht. Und gut, dass es nicht mehr die Regel ist. Aber man muss solche Fälle abdecken können. Und bisher hat niemand einen Ansatz geliefert, ddr funktioniert...
      Und auch wenn es den Anschein macht und auch wenn ich für die Armee arbeite: sie ist kein Wunderheilmittel. Sie ist nie, ich wiederhole: NIE, die beste Lösung. Die Armee ist eine Ansammlung von sog. "Second best solutions". Aber sie ist das Tool das wir haben und brauchen. Und solange mir niemand ein anderes System zeigen kann, dass alle Fähigkeuten deckt, ist es halt so.
      1 3 Melden
    • Telomerase 21.06.2018 06:54
      Highlight Wenn jemand schreibt "die Zeit der Infanterie ist abgelaufen", dann kann man den Kenntnisstand des Schreiberlings über den Einsatz der Infanterie und moderne Bedrohungsszenarien ziemlich gut abschätzen.
      4 2 Melden
    • rauchzeichen 21.06.2018 12:47
      Highlight was willst du mir sagen, telomerase?

      die infanterie ist eine kampftruppe, ein einzelner soldat auf wache ein wächter. kleine zahlen von gut ausgebildeten sind spezialeinheiten. wofür die ch infanterie braucht, könntest du mir erklären. oder du wirfst mir unwissenheit vor. das eine führt zur diskussion, das andere zu nichts...
      1 1 Melden
    • Eine_win_ig 21.06.2018 15:32
      Highlight Rauchzeichen:
      Es gibt 3 Reglemente "Einsatz der Infanterie" à je ca. 150 Seiten Einsatzverfahren. Es geht darin von Aufklärung/Informationsbeschaffung über Objektschutz via Patrouille zu Höuserkampf und klassischem Infanteriekampf. Ich bin selber kein Infanterist und hatte die Truppengattung sehr lange belächelt. Tatsache ist: das Einsatzumfeld und die Verfahren sind hwutzutage unglaublich vielseitig und komplex. Hoffe, das beantwortet deine Frage :)
      3 0 Melden
    • rauchzeichen 21.06.2018 17:53
      Highlight danke eine win ig!

      ich möchte keinesfalls jegliche verwendung von soldaten ohne gefährt „verbieten“. in der komplexität mag es nützliche funktionen geben. infanterie ist für meinen laienbegriff ganz einfach die truppe die an einer front verreckt. füseliere, wenn mich nicht alles täuscht. das andere sind aufklärer, grenzwächter, oder ähnliches. was ich mit meinem satz präziser meinte: ich glaube nicht, dass in irgendeiner zukunft der häuserkampf in der schweiz ausbricht, schon gar nicht eine grosse front. die masse die dafür ausgebildet wird, ist meiner meinung nach unnötig.
      0 1 Melden
    • Eine_win_ig 21.06.2018 20:16
      Highlight Da gebe ich recht. Häuserkampf sowoe klassischer Krieg sind im Moment sehr unwahrscheinlich. Trotzdem muss die Armee im Rahmen der Know-How Erhaltung diese Sachen auch trainieren.

      Was Sie übrigens ansprechen war bis Armee 95 tatsächlich fast so. Da hatten wir noch sogenannte Grenzbrigaden und Feldbrigaden mit unterschiedlichen Aufstellungen.

      Hezte wird nur noch die Funktion des Infanteristen (nicht mehr Füsilier) ausgehoben. Die Spezialisierung erfolgt dann von dieser Grundfunktion her (Scharfschütze, etc.)
      1 0 Melden
  • Silly_Carpet 20.06.2018 14:25
    Highlight .
    26 2 Melden
  • mike2s 20.06.2018 14:21
    Highlight Wo kann man für das Referendum unterschreiben?
    36 14 Melden
  • Datsyuk 20.06.2018 14:01
    Highlight Das wird immer wieder gemacht. Man würde aber besser einmal darüber nachdenken, wieso so viele nicht Militärdienst leisten wollen.
    63 5 Melden
    • Telomerase 20.06.2018 15:46
      Highlight Weil Zivildienst einfacher und gemütlicher ist und man am Abend heim zu Mami darf.
      8 58 Melden
    • Datsyuk 20.06.2018 17:09
      Highlight Ui... Nein, falsch. Zivildienst ist in erster Linie sinnvoll. Ich war Panzergrenadier und Zivildienstleistender. Ich kenne beides gut.
      26 0 Melden
    • phreko 20.06.2018 17:29
      Highlight Und du Telomerase brauchst dein "Jungs" um dich stark zu fühlen?
      13 0 Melden
    • Fabio74 20.06.2018 19:45
      Highlight @telomerase: in welchem Jahrhundert lebst du?
      Zivildienst und gemütlich? Ja wenn man keine Ahnung von Tuten und Blasen hat.
      9 1 Melden
    • Leider Geil 20.06.2018 22:18
      Highlight @Telomerase: Sagt wer? Zivildienst kann ziemlich tough sein. Die meisten meiner Kumoels in der Armee hatten sich bloss die Birne zugekifft und die Hucke vollgesoffen.
      5 0 Melden
    • Mutzli 20.06.2018 23:07
      Highlight @Telomerase Ich bin für meine Zivildiensteinsätze jeweils entweder um 5:00 oder 5:45 aus dem Haus und bin um 19:30 gewesen, wo ich dann noch für den nächsten Tag kochen und den Haushalt erledigen musste. Wars mir wert um damit der Gesellschaft auch einen Dienst zu leisten, seis im Spital oder in der Natur.

      Das alles über 1.5 mal längere Dauer als wenn ich die RS, geschweige denn Durchdiener gemacht hätte. Inkl. Gewissensprüfung und allem drum und dran. Aber nee, is klar, ich habs mir so ausgesucht, weils so viel gemütlicher und anspruchsloser als die Armee war.../i
      10 0 Melden
  • Turrdy 20.06.2018 13:56
    Highlight Das doofe am Militär (und der daraus entstehende Wechsel zum Zivildienst) ist die zeitliche Unflexibilität. Als Student ist man einfach arm dran, wenn der WK nicht gerade in die Semesterferien fällt. Und wenn man ein Jahr verschieben will, um den WK erst nach dem Abschluss machen zu können, wird dann das Dienstverschiebungsgesuch abgelehnt, mit der Begründung, man solle das doch mit Urlauben lösen.
    Meistens ist es für die Noten nicht gerade förderlich wenn man für 3 Wochen während einem Semester fehlt. Und das für läppische 1300.- EO.
    51 8 Melden
    • Turrdy 20.06.2018 14:39
      Highlight Was ich damit sagen will: Wenn die WKs im Sommer stattfinden und man dafür 2000.- (oder zumindest den allgemein anerkannten Mindestlohn oder so 🤷‍♂️) bekommen würde, würden wahrscheinlich sehr viele Studenten nicht mehr in den Zivildienst wechseln müssen/wollen.
      19 9 Melden
    • Eine_win_ig 20.06.2018 15:21
      Highlight Guter Punkt. Aber ernsthaft, wöhrend dem Semester WK ist jetzt echt kein Problem. Beim Kadi beantragen, dass man auf der Wache ist und man hat 12-16h pro Tag für lernen und schlafen zur Verfügung...
      Ich habe bei mir quasi nur Studenten auf der Wache und die schätzen das enorm. Sollte mal ein Seminar anstehen, dass enorm wichtig ist: Urlaubsgesuch. Ich war jetzt dann selber 8 Jahre an der Uni unterwegs. Und was Studis während den Vorlesungen machen...
      7 13 Melden
    • Telomerase 20.06.2018 15:57
      Highlight Das Problem ist aber zweischneidig: die Unis sind noch unflexibler als das Militär.

      Man würde eigentlich erwarten, dass beide bezüglich Sicherheit und Ausbildung in der Schweiz am gleichen Strick ziehen würden.
      8 11 Melden
    • phreko 20.06.2018 17:31
      Highlight @Telomerase: Was sollen die Unis denn flexibilisieren? Jedem seine individuelle Prüfung zum Wunschdatum? Kurse 20 mal pro Jahr anbieten?
      12 2 Melden
    • Auscho 20.06.2018 18:16
      Highlight Was soll die Uni machen? Den ganzen Studiengang für 3 Wochen unterbrechen weil Turrdy in den WK muss?
      11 2 Melden
    • Turrdy 20.06.2018 20:14
      Highlight @Eine_win_ig kommt hald sehr auf den Studiengang drauf an. Bei den einen kann man das Diplom holen, ohne je die Uni von innen gesehen zu haben, bei anderen eben nicht.
      @Telomerase es ziehen schon beide am selben Strick, einfach nicht am gleichen Ende...
      @Auscho also das ist das Mindeste, was ich erwarte! 💁‍♂️
      2 1 Melden
    • Eine_win_ig 20.06.2018 20:42
      Highlight Jep Turrdy:
      Medizin z.B. geht nicht ohne Vorlesung. Das ist klar. Geschichte, BWL....
      0 3 Melden
  • Phantomflieger 20.06.2018 13:46
    Highlight schwachsinn so öbbis!!
    33 9 Melden
  • the devil's advocat 20.06.2018 13:39
    Highlight Saftladen
    37 18 Melden
  • Schreimschrum 20.06.2018 13:38
    Highlight 1. Dienstpflicht für alle einführen (Männer und Frauen)
    2. Miliz-System abschaffen
    3. Berufsarmee aufbauen mit extrem reduzierten Budget (Alle Ausrüstung nur für Naturkatastrophen/Rettungseinsätze)
    4. Milliarden einsparen durch gratis Arbeitskräfte und eine immer noch perfekt abgesicherte Schweiz durch die Politik.
    5. Einsicht und Vernunft lässt die Schweiz zu einem richtig modernen Land werden.
    25 39 Melden
    • Ruggedman 20.06.2018 14:33
      Highlight Punkt 1, 2 und 3 widersprechen sich. Was willst du jetzt genau?
      26 2 Melden
    • DerSimu 20.06.2018 14:38
      Highlight @schreimschrum Wir sehen ja am Beispiel Deutschland, wie gut das funktioniert hat.

      *Ironie off*

      "Einsicht und Vernunft" dass ich nicht lache, man kann nun mal keine kompetente und gleichzeitig kostengünstige Armee aufbauen.
      4 13 Melden
    • one0one 20.06.2018 15:21
      Highlight Eigentlich wiedersprechen sich alle Punkte... Hoert sich wie ein Hauptverlesen an. Da habe ich auch selten was Sinnvolles gehoert :D
      8 1 Melden
  • SayDandE 20.06.2018 13:33
    Highlight Ich habe kürzlich in der ABC Abwehr RS Dienst geleistet. Fast alle hatte schon provisorisch ein Zivigesuch eingereicht, damit wenn sie gezwungen worden wären weiterzumachen, sie in den Zivildienst wechseln hätten können. Bekamen sogar eine Moralpredigt vom Lehrverbandsbrigadier am Schluss, dass das Weitermachen kein Gewissensgrund sei um zu wechseln. Nun, wer will schon weitermachen, wenn man nicht studieren gehen kann und die Berufskader einerseits Ar*** sind und andererseits jegliche Kompetenzen fehlen? Vielleicht sollte der Bundesrat sich mal solche Fragen stellen.
    76 7 Melden
    • Telomerase 20.06.2018 16:00
      Highlight Das ist genau das Problem. Die Entscheidung zwischen Zivildienst und Armee muss vor der RS erfolgen. Der Bund investiert viel Ressourcen in die Ausbildung und Spezialisierung der Rekruten, die bei einem späteren Wechsel in den Zivildienst flöten gehen.
      1 18 Melden
    • Hptm B. Junge 20.06.2018 16:02
      Highlight Nichts gegen ABC aber ich verstehe woher Dein Kommentar kommt. Gilt wohl auch für Sanis.
      3 17 Melden
    • Fabio74 20.06.2018 19:47
      Highlight @telomerase: Wenn der Bund Interesse hat, die Soldaten zu halten und motiviertes Kader zu gewinnen, muss er halt was bieten. Ein gutes Produkt eine gute Dienstleistung.
      Wer halt glaubt, nichts liefern zu müssen, weil man ja die Leute zwingen kann, der hat nichts verstanden.
      7 0 Melden
    • FlorianH 20.06.2018 20:47
      Highlight Wenn eine Truppengattung perfekt ins gute Schema des Milizsystems passt, also Synergie von zivilen und militärischen Fähigkeiten, dann ist es ABC. Armutszeugni, das es dort anscheinend nicht funktioniert! Bombenjunge, die Grenis sind da um einiges unwichtiger...
      6 0 Melden
  • ubu 20.06.2018 13:21
    Highlight Ich glaube, die lernen es nie. Das Problem des Militärs ist nicht der Zivildienst. Sein Problem sind "Rückenschmerzen", "Knieprobleme" und "Psychische Probleme".

    Wer keinen Dienst leisten will, kommt dank Arzt oder Psychiater raus. Zivis wollen etwas leisten. Also hört bitte auf, ihnen Knüppel in die Beine zu werfen.
    209 15 Melden
    • Hptm B. Junge 20.06.2018 16:04
      Highlight Doch. Viele die wechseln wollen tun dies weil sie nicht gelernt haben mit Autorität umzugehen, bzw völligen Kulturschock haben Mal was leisten zu müssen.
      3 28 Melden
    • Eine_win_ig 20.06.2018 18:16
      Highlight Teils-teils Bombenjunge.
      Es ist aucj die Tatsacje, dass heutzutage viele das erste Mal über längere Zeit mit anderen in einem Raum schlafen müssen, die Privatsphäre auf zwei kleine Kästchen, im Optimalfall auf einen schmalen Schrank reduziert wird. Und auch wenn man mit Progress jetzt geregeltere Nachtruhe- und Schlafzeiten hat, sind viele vor allem körperlich auch am Anschlag.
      3 2 Melden
    • rauchzeichen 20.06.2018 18:25
      Highlight was ist denn so gut an autorität bombenjunge? es geht ohne, eine gesunde portion respekt vor dem menschen reicht. und meisst sind genau die befürworter der autorität, denen selbst der respekt gegenüber gewissen menschen abgeht. diesen gegenüber trreten sie dann autoritär auf und verlangen, dass alles nach ihrer pfeife tanzt. autorität als überbleibsel des mittelalterlichen monarchismus. blinde gefolgsschaft, keine kritik erlaubt. was findest du daran genau attraktiv? dass so auch dir mal jemand zuhört?
      10 2 Melden
    • Hptm B. Junge 20.06.2018 18:42
      Highlight Dieser Kommentar ist jetzt Satire oder? @Rauchzeichen.
      Wir sprechen hier von militärischen Strukturen.
      2 10 Melden
    • Fabio74 20.06.2018 19:49
      Highlight @bombenjunge: Ziemlich viel dummes Zeug wie üblich.
      7 2 Melden
    • Eine_win_ig 20.06.2018 20:41
      Highlight Rauchzeichen: Armeen, übrigens genau so wie Feuerwehren, Polizeien, etc. kommen ohne Hierarchie nicht aus. Da braucht es Befehö und Gehorsam halt einfach.
      3 2 Melden
    • rauchzeichen 21.06.2018 18:14
      Highlight ja eine, etwas hierarchie und geklährte verantwortungsverhältnisse sind von nöten. autorität jedoch nicht! ich unterscheide stark zwischen respekt und eben dieser blinden gefolgsschaft und befehlshörigkeit. der hauptgrund für mich, dem zivilschutz und nicht dem militär beizutreten.
      0 0 Melden
    • Eine_win_ig 21.06.2018 20:12
      Highlight Rauchzeichen: wir aben eine grundsätzlich unterschiedliche Definition von Autorität. Ich persönlich behaupte von mir, mit fachlicher und persönlicher Autorität zu führen (also Fachkenntnisse und "menschenorientierte Führung"/transformationale Führung). Was Sie wohl ansprechen ist die rein institutionelle Autorität. Und mit nur dieser geht es eben nicht. Ich will, dass meine Unterstellten mir folgen, weil sie überzeugt sind, dass es das richtige ist. Nicht nur weil der Kadi es gesagt hat.
      2 0 Melden
  • Bits_and_More 20.06.2018 13:11
    Highlight Nur höhere Unteroffiziere profitierten vom 1.1 Faktor, Korporal / Wachtmeister hatten auch 1.5.

    Aber wieder einmal wird der Hebel falsch angesetzt, es müssen nicht die negativen Anreize, sondern die positiven auf Seite Armee verstärkt werden.
    34 3 Melden
  • Nick Name 20.06.2018 13:03
    Highlight Wie wärs denn einfach mit einer allgemeinen Bevölkerungs(schutz)dienstpflicht, die auch wirklich richtig Sinn macht (und für alle genau gleich lang dauert)?

    Also weder Armee noch Zivilschutz noch Zivildienst, wie sie heute sind, sondern mal was gut Durchdachtes, wo nicht hauptsächlich Geld verpulvert und nur zu einem minimalen Teil Sinnvolles getan wird?
    So schwierig einzurichten?...

    Dass Zivildienst noch länger dauern soll, ist vollkommen ungerecht(fertigt). Die «beste» Armee wird deswegen nicht «noch besser»... :-/
    41 6 Melden
    • rauchzeichen 20.06.2018 18:27
      Highlight das wäre super! nur leider unrealistisch für die nächsten jahrzehnte. und das verdanken wir der trägheit und experimentierfaulheit unseres neutralen paradieses.
      2 0 Melden
  • sheshe 20.06.2018 13:00
    Highlight "Wer zum Zivildienst zugelassen wird, soll mindestens 150 Zivildiensttage leisten müssen. Schon heute müssen Zivis 1,5 Mal so viele Diensttage leisten als Armeeangehörige."

    Hä? Als AdA habe ich 260 bzw. 245 Diensttage geleistet. Wo ist denn da Faktor 1.5?
    3 15 Melden
    • ands 20.06.2018 14:31
      Highlight "mindestens". Der Faktor 1.5 bleibt. Wenn du weiterlesen gelesen hättest, hättest du folgendes gelesen:
      "Die Mindestzahl verlängert die Dienstzeit für jene, die ab dem ersten Wiederholungskurs wechseln. Sie müssten insgesamt mehr Diensttage leisten als heute."
      12 0 Melden
    • Matthias Ott (1) 20.06.2018 14:46
      Highlight Es geht um die Resttage.
      7 0 Melden
    • Gantii 20.06.2018 14:54
      Highlight wenn du die RS abgeschlossen hast und nurnoch die WKs vor dir - dann entscheides du dich für Zivi -> du musst nicht deine restlichen tage x1.5 leisten sondern MIND. 150 tage --> das sind dann einige tage mehr als faktor 1.5
      10 0 Melden
  • Typ 20.06.2018 12:56
    Highlight Die Armee kann leider nur sehr bedingt attraktiver gemacht werden. Ein grosser Teil der Ausbildung ist nun mal zwingend etwas unangenehm, vor allem die notwendige Disziplin und das Leben in einer gut gefüllten Kaserne.

    Wenn man die Landesverteidigung weiterhin ernst nehmen will, muss man sich damit abfinden.

    Deshalb ist zwingend den Zivildienst ähnlich anspruchsvoll wie den Armeedienst zu machen, vor allem mit wesentlich längerer Verweilzeit.

    Das ist nur gerecht gegenüber den AdA.
    18 61 Melden
    • Hptm B. Junge 20.06.2018 14:40
      Highlight So ist es.
      8 46 Melden
    • D(r)ummer 20.06.2018 16:17
      Highlight Nun ja, am Freitagabend abtreten wäre schon mal was.

      Am Samstag um 0515 aufstehen damit man dann um 0530 eine Stunde auf das Wochenende warten kann bringt's echt nicht.
      14 0 Melden
    • Fabio74 20.06.2018 16:33
      Highlight Blödsinn. Es ist ein Entscheid der Betonköpfe zungunsten der Vernunft.
      Zivildienst ist wesentlich anspruchsvoller vor allem mit der wesentlich längeren Dauer
      11 3 Melden
    • phreko 20.06.2018 17:36
      Highlight +50% reicht nicht?

      So hart war das Kasernenleben nun auch wieder nicht. Disziplin beim Betten und Schuhe putzen: war brutal. Die überzeugten Militaristen sind wohl selber die grössten Weicheier. Diejenigen die gehen, nehmen euch längst nicht mehr ernst...
      12 0 Melden
  • einmalquer 20.06.2018 12:55
    Highlight Wieder mal völlig schräg in der Landschaft:

    "Mediziner sollen künftig nicht mehr als Mediziner Zivildienst leisten können."

    Aber für Sportler brät man ganz viele Extrawürste in dieser besten Armee der Welt.

    Zivildienstler leisten für die Gesellschaft Wichtigers als die AdAs, es braucht mehr davon, nicht weniger.
    183 14 Melden
  • DerSimu 20.06.2018 12:43
    Highlight Man sollte lieber die Armee attraktiver machen. Freitag abends Abtreten, moderne Ausrüstung und den Nutzen für das zivile Leben endlich wieder enerkennen (Führungsausbildung).
    223 39 Melden
    • spaljeni 20.06.2018 13:01
      Highlight Stimm ich vollkommen zu oder man macht eine professionele Armee, sprich Berufsmilitär und zwingt nicht die Leute dazu. Dann wären diese auch motivierter.
      23 7 Melden
    • Olmabrotwurst 20.06.2018 13:07
      Highlight Was die moderne Ausrüstung betrifft: die beste Schaufel die wir je hatten stammt aus dem 1.Weltkrieg ^.^
      23 2 Melden
    • Neruda 20.06.2018 13:10
      Highlight Haha ich hatte viele Vorgesetzte die nicht geeignet waren, im zivilen Leben eine Führungsposition einzunehmen, daher seh ich auch nicht viel Nutzen in der militärischen Führungsausbildung.
      22 4 Melden
    • INVKR 20.06.2018 13:16
      Highlight Naja, meiner Erfahrung nach sind Typen, deren Führungskompetenz allein vom Militär kommt im echten Leben meist komplett inkompetente Chefs.
      35 3 Melden
    • Focke 20.06.2018 13:32
      Highlight Einen Strommast bei Minustemperatur am WEF zu bewachen wird nie attraktiv sein.
      Freitagsabtreten ist problematisch weil dann zu viele mit der Uniform in den Ausgang gehen. Ausrüstung kosten und im VBS wird als erstes der rote Stift angesetzt.
      Sind wir doch eifach mal froh dass wir in der CH leben und Dienst tun müssen. Bin sicher in einem anderen Land wäre das nicht so sexy 😉
      12 26 Melden
    • DerSimu 20.06.2018 14:36
      Highlight @INVKR Ja, meist schon, aber denkst du, meine Führungsposition hat mir irgendwie geholfen im Zivilen? Ich habe sie bei allen Bewerbungen erwähnt und die Chefs alle so "Ja, und?"

      @Focke Ja, aber dann sollen sich die Linken mal entscheiden. Attraktiv oder kostengünstig, beides geht nicht. Klar kann man dem Militär immer weiter Gelder streichen, aber dann muss man sich nicht über sie lächerlich machen, weil alles veraltet ist.
      5 6 Melden
    • Eine_win_ig 20.06.2018 15:14
      Highlight Danke für die drei konstruktiven Vorschläge!
      Ein paar Bemerkungen:

      Freitagsabtreten:
      Hier ist das Problem, dass man somit den Freitagnachmittag als Ausbildungshalbtag verlieren würde. Denn um es gerecht zu gestalten, müsste das Abtreten ca. um 1630 geschehen, da auch der hinterletzte nach Hause kommen muss.

      Ausrüstung:
      Die persönliche Ausrüstung kommt jetzt dann (hoffentlich) 2022. Das Material - hängt halt vom Armeebudget ab...

      Ausbildung:
      Mit dem Ausbildungskredit für höh Kader wurde hier ein erster Grzndstein gelegt. Aber es muss nich mehr kommen (und nicht nur immer für Akademiker).
      3 4 Melden
    • DerSimu 20.06.2018 15:19
      Highlight @invkr hab dich übrigens falsch verstanden und dementiere deine aussage. Ja, kommt blitzt mich nieder.
      2 7 Melden
    • Neruda 20.06.2018 15:35
      Highlight Doch, attraktiv und kostengünstig geht schon, aber halt nicht do aufgeblasen wie heute. Generell vermisse ich immer noch eine klare Zukunftsstrategie, da sind vor allem unsere Bundesräte und Parlamentarier gefordert, schon viel zu lange wird dieses Thema vor sich her geschoben. Wenn dann eine klare Ausrichtung da ist, kann die Armee auch wieder interessanter werden.
      7 1 Melden
    • philosophund 20.06.2018 16:10
      Highlight Zu Freitagabtreten: Hier kommt auch das Problem, dass der Samstag danach nicht mehr "gezählt" würde. Was die aktiven Diensttage im Feld auf dem Papier reduziert. Tritt der Soldat am Samstagmorgen um 7 Uhr ab, so zählt dieser Tag als "ganz" geleisteter Tag. Irrsinn..
      3 1 Melden
    • MrXanyde 20.06.2018 16:32
      Highlight Freitag Abend abtreten gibts...ausser in der Grundausbildung, moderne Ausrüstung kommt und Führungsausbildung hab ich in der Armee gemacht und wird zivil anerkannt.
      2 1 Melden
    • phreko 20.06.2018 17:24
      Highlight @Simu, warum bestätigst du nur jegliche Armee-Kader-Klischees?

      Was man hier in den Kommentarspalten von dir liest erklärt so einiges, warum viele Normalos einfach nicht in der Armee bleiben wollen und solchen Kader dienen wollen. Dazu erkennt ein moderner Personaler gleich, dass da Probleme entstehen könnten, wenn sich einer zu sehr mit seinem militärischen Grad identifiziert.
      4 3 Melden
    • DerSimu 20.06.2018 17:37
      Highlight @phreko wenn ich mich so damit identifiziere und so ein klischee wäre, hätte ich wohl kaum den zugführer abgelehnt, um wieder ind die privatwirtschaft zu kommen. Aber wenn du nicht objektiv bleiben kannst, will ich dir deone vorurteile nicht nehmen ;)

      @mrxanyde ka wo du warst, bei uns gab es in der rs und beim abverdienen genau 2 mal freitagsabtreten
      1 1 Melden
    • Eine_win_ig 20.06.2018 17:48
      Highlight Auch im Militär hast du Probleme, wenn du dich nur über deinen Grad definierst...
      1 0 Melden

Offertanfragen eingereicht: Diese fünf Kampfjets sind in der engeren Auswahl

Das Verteidigungsdepartement treibt die Beschaffung neuer Kampfjets planmässig voran. Am Freitag haben die Regierungsstellen der Herstellerländer die Offertenanfragen aus der Schweiz entgegengenommen.

Fünf Kampfjets sind in der engeren Auswahl: Eurofighter aus Deutschland, Rafale aus Frankreich, Gripen aus Schweden sowie F/A-18 Super Hornet und F-35A aus den USA. Die Herstellerfirmen haben bis Ende Januar 2019 Zeit, dem Bundesamt für Rüstung (Armasuisse) ihre Offerten zu unterbreiten.

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