Schweiz
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Bundesrat will Hürden für den Zivildienst erhöhen



ARCHIV - ZUR MELDUNG UND DER AUSSAGE DES ARMEECHEFS PHILIPPE REBORD, DASS DIE ARMEE AUFGRUND DER ZUNEHMENDEN ATTRAKTIVITAET DES ZIVILDIENSTES DER ARMEE IHR BENOETIGTES KONTINGENT STREITIG MACHEN SOLL, STELLEN WIR IHNEN DIESES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Zivieldienst: Tim Luethi leistet seinen Zivildienst im Gesundheitswesen.am 09. Dezember 2016 in Biel. Er wird in der Bewegungstherapie eingesetzt. ..Schloessli Biel (KEYSTONE/Christian Beutler)

Bild: KEYSTONE

Der Bundesrat will den Wechsel von der Armee in den Zivildienst erschweren. Er schlägt sieben Massnahmen vor, um die Zahl der Zulassungen zum Zivildienst zu senken. Ausgebildete Armeeangehörige sollen bei einem Wechsel länger Zivildienst leisten müssen.

Der Bundesrat hat am Mittwoch die Vernehmlassung zu Änderungen des Zivildienstgesetzes eröffnet. Er begründet die geplanten Änderungen mit der steigenden Zahl von Zivildienstleistenden.

Umfrage

Ist der Zivildienst zu attraktiv?

  • Abstimmen

2,842 Votes zu: Ist der Zivildienst zu attraktiv?

  • 10%Ja. Das gefährdet den Bestand der Armee.
  • 30%Nein, die Bedingungen sind genau richtig so.
  • 21%Ist mir egal, ich finde Frauen sollten auch endlich ihren Dienst leisten!!
  • 27%Ist mir egal, das gehört alles abgeschafft!!!
  • 12%Ich möchte nur die Antworten sehen!!!!!!!

2011 seien 4670 Personen zum Zivildienst zugelassen worden, schreibt der Bundesrat. Bis 2017 sei die Zahl auf 6785 gestiegen. Er erachte diesen Zuwachs als problematisch, insbesondere die Zivildienstgesuche von Armeeangehörigen nach der Rekrutenschule, von Fachspezialisten und von Kadern der Armee.

Mindestens 150 Zivildiensttage

Der Bundesrat will deshalb die Dienstzeit verlängern: Wer zum Zivildienst zugelassen wird, soll mindestens 150 Zivildiensttage leisten müssen. Schon heute müssen Zivis 1,5 Mal so viele Diensttage leisten als Armeeangehörige. Die Mindestzahl verlängert die Dienstzeit für jene, die ab dem ersten Wiederholungskurs wechseln. Sie müssten insgesamt mehr Diensttage leisten als heute.

Zudem soll für den Wechsel eine Wartefrist von 12 Monaten für Armeeangehörige eingeführt werden. Während dieser Wartefrist müssen die Betroffenen weiterhin Militärdienst leisten. Für Unteroffiziere und Offiziere soll neu ebenfalls der Faktor 1,5 gelten. Bislang galt für sie der Faktor 1,1, wenn sie zum Zivildienst wechselten. Mediziner sollen künftig nicht mehr als Mediziner Zivildienst leisten können. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • HAL9000 21.06.2018 09:07
    Highlight Highlight Man könnte ja auch die Armee attraktiver machen...
    Nur so nebenbei ;
    4 0 Melden
  • Olaf! 21.06.2018 08:19
    Highlight Highlight Gut, dann wird ab jetzt jeder, der es sich halbwegs vorstellen kann, vor der RS in den Zivildienst gehen.
    1 0 Melden
  • rodolofo 21.06.2018 08:02
    Highlight Highlight Der (Rechtsbürgerlich dominierte) Bundesrat stemmt sich also mit aller Kraft gegen einen Zeitgeist, der von der Akzentsetzung auf Wettbewerb, Kampf und Krieg übergehen will auf andere Akzentsetzungen, wie Kooperation, Nachhaltigkeit, Freiwilligkeit und Lebensfreude.
    Trotzdem bleibt für ein gelungenes Leben auch die kompromisslose Entschlossenheit des Kriegers weiterhin wichtig!
    Aber der Krieger will sich auch für etwas einsetzen, wofür sich das Sterben lohnt!
    Dieser jämmerliche Bundesrat ist ja bestenfalls zum Davonlaufen...
    4 0 Melden
  • Schneider Alex 21.06.2018 06:30
    Highlight Highlight Zivildienst soll unattraktiver werden.

    Ja will man denn noch mehr unwillige und unmotivierte Soldaten in der Armee?
    13 0 Melden
    • Astrogator 21.06.2018 10:21
      Highlight Highlight Wohl nicht, die Alternative zum Zivildienst ist nicht die Armee sondern der Weg über ein Arztzeugnis um überhaupt keinen Dienst zu leisten. Es wird eher so kommen.
      7 0 Melden
  • Weltruumelefant 21.06.2018 00:34
    Highlight Highlight Ich habe mich schon von Beginn weg für den Zivildienst entschieden. Jetzt muss ich 365 Diensttage leisten, also 365 Tage (minus Wochenende) an denen ich etwas für die Gesellschaft leiste. Weil ich direkt ab Gymi in den Zivildienst kriege ich 62 Franken pro Tag plus Spesen. Wieso sollte man den Zivildienst unattraktiver machen, nur weil es sinnvoll ist Zivildienst zu leisten...
    17 0 Melden
  • andrew1 20.06.2018 23:34
    Highlight Highlight Man könnte auch den militärdienst angenehmer gestalten mit montags einrücken und freitags abtreten und unter der woche vielleicht mal über nacht nach hause usw. Oder den alibi-sold von rund 100 fr pro wk etwas erhöhen. deckt ja nicht mal die restaurantkosten.
    7 2 Melden
  • Osti 20.06.2018 22:55
    Highlight Highlight Ich arbeite im Sozialen Bereich und wir finden es super wenn wir Zivis haben.
    Diese Unterstützung ist toll.
    Und lernt man nicht viel mehr fürs Leben im Zivieldienst als wie in der Armee?
    Brauchen wir eine Armee? Ist Krieg ok?
    Nope ist es nicht.
    Ich finde auch dass jeder mal ein soziales Jahr machen müsste. Dann wäre man vlt. empathievoller und wir hätten weniger Kriege auf der Welt :D
    19 5 Melden
  • neoliberaler Raubtierkapitalist 20.06.2018 22:17
    Highlight Highlight Der Zivildienst ist viel verträglicher mit dem Job/Studium. Wären die WKs auf 2 Wochenenden beschränkt, so würde man nicht zu den dümmsten Momenten fehlen. Eine anständige Entlohnung und die Möglichkeit zu bezahlen, könnten die Armee attraktiver machen.

    Vom Zivildienst halte ich nichts. Als billige Arbeitskraft nimmt man viele Sozialjobs weg, die Fachkräfte viel besser machen könnten.
    3 13 Melden
    • Schlafwandler 21.06.2018 11:05
      Highlight Highlight Man nimmt als Zivi keine "Sozialjobs" weg. Kann man gar nicht, da man jeweils in unterstützender Funktion angestellt ist. Dies ist sehr nötig, da man im Sozialwesen oft darauf angewiesen ist einfach eine zusätzliche Person vor Ort zu haben. Fachkräfte sind dafür zu teuer.
      Als anschauliches Beispiel dafür kann Deutschland dienen. Nach der Abschaffung der allg. Wehrpflicht (und damit auch des Zivi) hatten viele soziale Institutionen, Altersheime, Spitäler, etc. grosse Probleme. Erst das Aufkommen des Freien Sozialen Jahrs hat die Situation wieder entschärfen können.
      2 1 Melden
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 21.06.2018 16:37
      Highlight Highlight Und die Zivis sind nicht ausgebildet auf anderen Gebieten? Eine absolute Verschwendung von Talenten.
      0 1 Melden
  • Ein watson-Leser 20.06.2018 17:20
    Highlight Highlight über 50% meiner Gymi-Kollegen wurden als "untauglich" eingestuft... zum grössten Teil wegen Lappalien... die Schweizer Armee sollte sich viel mehr fragen, weshalb dieser Anteil bei Maturanden so hoch ist.

    Bessere Vereinbarkeit mit dem Studium, einfachere Organisation würden viel helfen. Wenn ein Student keine verkürzte RS machen kann die auf sein Studium angepasst ist, wird er ganz schnell "untauglich".

    Wünschenswert wäre auch eine geschlechterunabhängige Dienstpflicht. Gleiche Rechte für alle, gleiche Pflichten für alle! Andere Länder (zB Norwegen) kennen dies schon.
    43 4 Melden
    • rodolofo 21.06.2018 08:10
      Highlight Highlight Aber zuerst: Lohn-Gleichheit bei gleichwertiger Arbeit für Männer und Frauen endlich umsetzen!
      5 5 Melden
  • ojama 20.06.2018 16:47
    Highlight Highlight Ab wann muss ich mit diesen neuerungen rechnen?
    4 0 Melden
  • legis 20.06.2018 16:28
    Highlight Highlight Je mehr Zivis statt Militärs desto besser für die Volkswirtschaft!
    Wenn ich höre, was die Soldaten rumstehen und warten und Munition verballern und und und... dann hab ich wohl ein unendlichfaches Mehr an Wirschaftsleistung erbracht während dem Zivildienst! (da ja Militärs nur kosten!)
    Naja, nicht jeder begreift solche Dinge ganz so schnell, evtl klappt's dann beim Bundesrat irgendwann auch noch!
    35 3 Melden
    • Osti 20.06.2018 22:57
      Highlight Highlight Zivis sind besser für die Volkswirtschaft und auch für die Menschlichkeit😊 Waffen sind eh blöd. Die sollte es nicht geben.
      6 3 Melden
  • Telomerase 20.06.2018 16:06
    Highlight Highlight In den Kommentarspalten wird wiedermal die Armee gegen den Zivildienst ausgespielt. Beides brauchts, beides ist in der Bevölkerung verankert, beides hat eine gewichtige verfassungsrechtliche Grundlage.

    Das Problem ist einfach, dass der Bund viel Ressourcen aufwendet um in der RS Rekruten auszubilden und zu spezialisieren, und diese danach in den Zivildienst abhauen. Spezialisten, die dann in den WKs fehlen. Der Entscheid Zivildienst/Armee muss während der Aushebung erfolgen, nicht später.
    10 24 Melden
    • SayDandE 20.06.2018 18:01
      Highlight Highlight Du beschreibst das Symptom richtig, doch stellst Du, bei allem Respekt, wie der Bundesrat die Frage nach der Ursache nicht. Was siehst Du für Ursachen und gäbe es Möglichkeiten diese zu bekämpfen?
      Deine Meinung würde mich echt interessieren.
      14 1 Melden
    • Fabio74 20.06.2018 19:39
      Highlight Highlight naja die Armee und die Betonköpfe der Sicherheitskommission bestimmen die Politik. Und weil die Armee weder willens noch fähig ist, einen besseren Job zu machen, macht man es sich einfach und untergräbt den Zivildienst.
      10 2 Melden
    • Maracuja 20.06.2018 22:31
      Highlight Highlight @Telomerase: Spezialisten, die dann in den WKs fehlen.

      Fehlen bei was? Gemäss den Männern, die ich kenne, besteht WK aus rumhängen, Kasernen putzen, Teilnahme an komischen Events (Fahne aufhängen) u.ä.
      13 1 Melden
  • philosophund 20.06.2018 15:45
    Highlight Highlight Meldet euch jetzt hier sofort offiziell an solange ihr noch könnt:

    https://www.zivi.admin.ch/zivi/de/home/zivi-werden/der-zulassungsverlauf.html

    Der nächste WK wäre mit der Anmeldung schon hinfällig (sofern noch kein Marschbefehl vorliegt) und ihr könnt für eure berufliche Karriere ganz tolle Dinge machen (Betreuung, psychologische Dienste, Administration, Taxifahrten, Menschen helfen) und sogar eure Zeit frei einteilen. Arbeitszeiten (je nach Einsatz) von 8 - 16 Uhr und pennen könnt ihr zuhause. Geld kriegt ihr auch genug (sofern ihr zuvor einer reg. Arbeit nachgegangen seid).
    29 10 Melden
  • Matthias Ott (1) 20.06.2018 15:01
    Highlight Highlight Ein längst überfälliger Entscheid! Der Zivildienst ist für Leute gedacht, die es nicht mit ihrem Gewissen vereinbaren können, Armeedienst zu leisten.
    Ich bin voll und ganz für die Wahlfreiheit zu den heutigen Konditionen bei der Rekrutierung. Niemand soll zum Armeedienst gezwungen werden! Aber zuerst die für die Steuerzahler teure Ausbildung absolvieren und dann den unbequemen WKs mittels Zivi-Gesuch ausweichen, das soll nicht mehr so einfach gehen!

    21 77 Melden
    • one0one 20.06.2018 15:18
      Highlight Highlight Warst du jemals in der Armee? Die WK sind doch nicht anstrengender als die Ausbildung? Ich denke dass die Leute einfach merken was die Armee in ihrer heutigen (oder in irgendeiner) Form sowas von Zeit, Ressourcen und Geldverschwendung ist und darum lieber Zivildienst leisten weil sie da zumindest einen Sinn sehen. Wie man die Armee attraktiver gestalten kann weiss ich auch nicht. Ein Anfang waere wenn sie die AdAs nicht immer wie kleine Kinder ohne Wissen behandeln wuerden obwohl die meisten Soldaten in Ihrem Leben schon viel geleistet haben. Im Gegensatz zu den durchdienenden Offizieren..
      47 4 Melden
    • Dä Mö 20.06.2018 15:35
      Highlight Highlight Hast du dir schon mal überlegt, dass es evtl. nicht an den "unbequemen" WK, sondern an den unorganisierten, chaotischen, teilweise echt sinnlosen WK liegt und man mit seiner Zeit etwas Sinnvolleres bewirken möchte? Einen Effekt haben?... man vergrault die guten Leute im WK, nicht in der Rekrutenschule!
      41 2 Melden
    • phreko 20.06.2018 17:27
      Highlight Highlight Unbequeme WK's?

      Da hast du genau eines der Probleme genannt. Und warum geht man es nicht an?

      Etwas Flexibilität bei den Daten/Gast-WK's, etwas mehr EO für Studenten/Geringverdiener (1800.- ist ein Witz! Und ja, auch Studenten bezahlen später genug Steuern), Freitagsabtreten, u.s.w. und schon wären viele Probleme gelöst.
      9 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Silly_Carpet 20.06.2018 14:25
    Highlight Highlight .
    User ImagePlay Icon
    26 2 Melden
  • mike2s 20.06.2018 14:21
    Highlight Highlight Wo kann man für das Referendum unterschreiben?
    36 14 Melden
  • Valon Behrami 20.06.2018 14:01
    Highlight Highlight Das wird immer wieder gemacht. Man würde aber besser einmal darüber nachdenken, wieso so viele nicht Militärdienst leisten wollen.
    63 5 Melden
    • Telomerase 20.06.2018 15:46
      Highlight Highlight Weil Zivildienst einfacher und gemütlicher ist und man am Abend heim zu Mami darf.
      8 58 Melden
    • Valon Behrami 20.06.2018 17:09
      Highlight Highlight Ui... Nein, falsch. Zivildienst ist in erster Linie sinnvoll. Ich war Panzergrenadier und Zivildienstleistender. Ich kenne beides gut.
      26 0 Melden
    • phreko 20.06.2018 17:29
      Highlight Highlight Und du Telomerase brauchst dein "Jungs" um dich stark zu fühlen?
      13 0 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Turrdy 20.06.2018 13:56
    Highlight Highlight Das doofe am Militär (und der daraus entstehende Wechsel zum Zivildienst) ist die zeitliche Unflexibilität. Als Student ist man einfach arm dran, wenn der WK nicht gerade in die Semesterferien fällt. Und wenn man ein Jahr verschieben will, um den WK erst nach dem Abschluss machen zu können, wird dann das Dienstverschiebungsgesuch abgelehnt, mit der Begründung, man solle das doch mit Urlauben lösen.
    Meistens ist es für die Noten nicht gerade förderlich wenn man für 3 Wochen während einem Semester fehlt. Und das für läppische 1300.- EO.
    51 8 Melden
    • Turrdy 20.06.2018 14:39
      Highlight Highlight Was ich damit sagen will: Wenn die WKs im Sommer stattfinden und man dafür 2000.- (oder zumindest den allgemein anerkannten Mindestlohn oder so 🤷‍♂️) bekommen würde, würden wahrscheinlich sehr viele Studenten nicht mehr in den Zivildienst wechseln müssen/wollen.
      19 9 Melden
    • Eine_win_ig 20.06.2018 15:21
      Highlight Highlight Guter Punkt. Aber ernsthaft, wöhrend dem Semester WK ist jetzt echt kein Problem. Beim Kadi beantragen, dass man auf der Wache ist und man hat 12-16h pro Tag für lernen und schlafen zur Verfügung...
      Ich habe bei mir quasi nur Studenten auf der Wache und die schätzen das enorm. Sollte mal ein Seminar anstehen, dass enorm wichtig ist: Urlaubsgesuch. Ich war jetzt dann selber 8 Jahre an der Uni unterwegs. Und was Studis während den Vorlesungen machen...
      7 13 Melden
    • Telomerase 20.06.2018 15:57
      Highlight Highlight Das Problem ist aber zweischneidig: die Unis sind noch unflexibler als das Militär.

      Man würde eigentlich erwarten, dass beide bezüglich Sicherheit und Ausbildung in der Schweiz am gleichen Strick ziehen würden.
      8 11 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Phantomflieger 20.06.2018 13:46
    Highlight Highlight schwachsinn so öbbis!!
    33 9 Melden
  • the give me diini Blitz! 20.06.2018 13:39
    Highlight Highlight Saftladen
    37 18 Melden
  • Schreimschrum 20.06.2018 13:38
    Highlight Highlight 1. Dienstpflicht für alle einführen (Männer und Frauen)
    2. Miliz-System abschaffen
    3. Berufsarmee aufbauen mit extrem reduzierten Budget (Alle Ausrüstung nur für Naturkatastrophen/Rettungseinsätze)
    4. Milliarden einsparen durch gratis Arbeitskräfte und eine immer noch perfekt abgesicherte Schweiz durch die Politik.
    5. Einsicht und Vernunft lässt die Schweiz zu einem richtig modernen Land werden.
    25 39 Melden
    • Ruggedman 20.06.2018 14:33
      Highlight Highlight Punkt 1, 2 und 3 widersprechen sich. Was willst du jetzt genau?
      26 2 Melden
    • DerSimu 20.06.2018 14:38
      Highlight Highlight @schreimschrum Wir sehen ja am Beispiel Deutschland, wie gut das funktioniert hat.

      *Ironie off*

      "Einsicht und Vernunft" dass ich nicht lache, man kann nun mal keine kompetente und gleichzeitig kostengünstige Armee aufbauen.
      4 13 Melden
    • one0one 20.06.2018 15:21
      Highlight Highlight Eigentlich wiedersprechen sich alle Punkte... Hoert sich wie ein Hauptverlesen an. Da habe ich auch selten was Sinnvolles gehoert :D
      8 1 Melden
  • SayDandE 20.06.2018 13:33
    Highlight Highlight Ich habe kürzlich in der ABC Abwehr RS Dienst geleistet. Fast alle hatte schon provisorisch ein Zivigesuch eingereicht, damit wenn sie gezwungen worden wären weiterzumachen, sie in den Zivildienst wechseln hätten können. Bekamen sogar eine Moralpredigt vom Lehrverbandsbrigadier am Schluss, dass das Weitermachen kein Gewissensgrund sei um zu wechseln. Nun, wer will schon weitermachen, wenn man nicht studieren gehen kann und die Berufskader einerseits Ar*** sind und andererseits jegliche Kompetenzen fehlen? Vielleicht sollte der Bundesrat sich mal solche Fragen stellen.
    76 7 Melden
    • Telomerase 20.06.2018 16:00
      Highlight Highlight Das ist genau das Problem. Die Entscheidung zwischen Zivildienst und Armee muss vor der RS erfolgen. Der Bund investiert viel Ressourcen in die Ausbildung und Spezialisierung der Rekruten, die bei einem späteren Wechsel in den Zivildienst flöten gehen.
      1 18 Melden
    • Fabio74 20.06.2018 19:47
      Highlight Highlight @telomerase: Wenn der Bund Interesse hat, die Soldaten zu halten und motiviertes Kader zu gewinnen, muss er halt was bieten. Ein gutes Produkt eine gute Dienstleistung.
      Wer halt glaubt, nichts liefern zu müssen, weil man ja die Leute zwingen kann, der hat nichts verstanden.
      7 0 Melden
    • FlorianH 20.06.2018 20:47
      Highlight Highlight Wenn eine Truppengattung perfekt ins gute Schema des Milizsystems passt, also Synergie von zivilen und militärischen Fähigkeiten, dann ist es ABC. Armutszeugni, das es dort anscheinend nicht funktioniert! Bombenjunge, die Grenis sind da um einiges unwichtiger...
      6 0 Melden
  • ubu 20.06.2018 13:21
    Highlight Highlight Ich glaube, die lernen es nie. Das Problem des Militärs ist nicht der Zivildienst. Sein Problem sind "Rückenschmerzen", "Knieprobleme" und "Psychische Probleme".

    Wer keinen Dienst leisten will, kommt dank Arzt oder Psychiater raus. Zivis wollen etwas leisten. Also hört bitte auf, ihnen Knüppel in die Beine zu werfen.
    210 15 Melden
    • Eine_win_ig 20.06.2018 18:16
      Highlight Highlight Teils-teils Bombenjunge.
      Es ist aucj die Tatsacje, dass heutzutage viele das erste Mal über längere Zeit mit anderen in einem Raum schlafen müssen, die Privatsphäre auf zwei kleine Kästchen, im Optimalfall auf einen schmalen Schrank reduziert wird. Und auch wenn man mit Progress jetzt geregeltere Nachtruhe- und Schlafzeiten hat, sind viele vor allem körperlich auch am Anschlag.
      3 2 Melden
    • rauchzeichen 20.06.2018 18:25
      Highlight Highlight was ist denn so gut an autorität bombenjunge? es geht ohne, eine gesunde portion respekt vor dem menschen reicht. und meisst sind genau die befürworter der autorität, denen selbst der respekt gegenüber gewissen menschen abgeht. diesen gegenüber trreten sie dann autoritär auf und verlangen, dass alles nach ihrer pfeife tanzt. autorität als überbleibsel des mittelalterlichen monarchismus. blinde gefolgsschaft, keine kritik erlaubt. was findest du daran genau attraktiv? dass so auch dir mal jemand zuhört?
      10 2 Melden
    • Fabio74 20.06.2018 19:49
      Highlight Highlight @bombenjunge: Ziemlich viel dummes Zeug wie üblich.
      7 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bits_and_More 20.06.2018 13:11
    Highlight Highlight Nur höhere Unteroffiziere profitierten vom 1.1 Faktor, Korporal / Wachtmeister hatten auch 1.5.

    Aber wieder einmal wird der Hebel falsch angesetzt, es müssen nicht die negativen Anreize, sondern die positiven auf Seite Armee verstärkt werden.
    34 3 Melden
  • Nick Name 20.06.2018 13:03
    Highlight Highlight Wie wärs denn einfach mit einer allgemeinen Bevölkerungs(schutz)dienstpflicht, die auch wirklich richtig Sinn macht (und für alle genau gleich lang dauert)?

    Also weder Armee noch Zivilschutz noch Zivildienst, wie sie heute sind, sondern mal was gut Durchdachtes, wo nicht hauptsächlich Geld verpulvert und nur zu einem minimalen Teil Sinnvolles getan wird?
    So schwierig einzurichten?...

    Dass Zivildienst noch länger dauern soll, ist vollkommen ungerecht(fertigt). Die «beste» Armee wird deswegen nicht «noch besser»... :-/
    41 6 Melden
    • rauchzeichen 20.06.2018 18:27
      Highlight Highlight das wäre super! nur leider unrealistisch für die nächsten jahrzehnte. und das verdanken wir der trägheit und experimentierfaulheit unseres neutralen paradieses.
      2 0 Melden
  • sheshe 20.06.2018 13:00
    Highlight Highlight "Wer zum Zivildienst zugelassen wird, soll mindestens 150 Zivildiensttage leisten müssen. Schon heute müssen Zivis 1,5 Mal so viele Diensttage leisten als Armeeangehörige."

    Hä? Als AdA habe ich 260 bzw. 245 Diensttage geleistet. Wo ist denn da Faktor 1.5?
    3 15 Melden
    • ands 20.06.2018 14:31
      Highlight Highlight "mindestens". Der Faktor 1.5 bleibt. Wenn du weiterlesen gelesen hättest, hättest du folgendes gelesen:
      "Die Mindestzahl verlängert die Dienstzeit für jene, die ab dem ersten Wiederholungskurs wechseln. Sie müssten insgesamt mehr Diensttage leisten als heute."
      12 0 Melden
    • Matthias Ott (1) 20.06.2018 14:46
      Highlight Highlight Es geht um die Resttage.
      7 0 Melden
    • Gantii 20.06.2018 14:54
      Highlight Highlight wenn du die RS abgeschlossen hast und nurnoch die WKs vor dir - dann entscheides du dich für Zivi -> du musst nicht deine restlichen tage x1.5 leisten sondern MIND. 150 tage --> das sind dann einige tage mehr als faktor 1.5
      10 0 Melden
  • Typ 20.06.2018 12:56
    Highlight Highlight Die Armee kann leider nur sehr bedingt attraktiver gemacht werden. Ein grosser Teil der Ausbildung ist nun mal zwingend etwas unangenehm, vor allem die notwendige Disziplin und das Leben in einer gut gefüllten Kaserne.

    Wenn man die Landesverteidigung weiterhin ernst nehmen will, muss man sich damit abfinden.

    Deshalb ist zwingend den Zivildienst ähnlich anspruchsvoll wie den Armeedienst zu machen, vor allem mit wesentlich längerer Verweilzeit.

    Das ist nur gerecht gegenüber den AdA.
    18 61 Melden
    • D(r)ummer 20.06.2018 16:17
      Highlight Highlight Nun ja, am Freitagabend abtreten wäre schon mal was.

      Am Samstag um 0515 aufstehen damit man dann um 0530 eine Stunde auf das Wochenende warten kann bringt's echt nicht.
      14 0 Melden
    • Fabio74 20.06.2018 16:33
      Highlight Highlight Blödsinn. Es ist ein Entscheid der Betonköpfe zungunsten der Vernunft.
      Zivildienst ist wesentlich anspruchsvoller vor allem mit der wesentlich längeren Dauer
      11 3 Melden
    • phreko 20.06.2018 17:36
      Highlight Highlight +50% reicht nicht?

      So hart war das Kasernenleben nun auch wieder nicht. Disziplin beim Betten und Schuhe putzen: war brutal. Die überzeugten Militaristen sind wohl selber die grössten Weicheier. Diejenigen die gehen, nehmen euch längst nicht mehr ernst...
      12 0 Melden
  • einmalquer 20.06.2018 12:55
    Highlight Highlight Wieder mal völlig schräg in der Landschaft:

    "Mediziner sollen künftig nicht mehr als Mediziner Zivildienst leisten können."

    Aber für Sportler brät man ganz viele Extrawürste in dieser besten Armee der Welt.

    Zivildienstler leisten für die Gesellschaft Wichtigers als die AdAs, es braucht mehr davon, nicht weniger.
    183 14 Melden
  • DerSimu 20.06.2018 12:43
    Highlight Highlight Man sollte lieber die Armee attraktiver machen. Freitag abends Abtreten, moderne Ausrüstung und den Nutzen für das zivile Leben endlich wieder enerkennen (Führungsausbildung).
    223 39 Melden
    • spaljeni 20.06.2018 13:01
      Highlight Highlight Stimm ich vollkommen zu oder man macht eine professionele Armee, sprich Berufsmilitär und zwingt nicht die Leute dazu. Dann wären diese auch motivierter.
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    • Olmabrotwurst 20.06.2018 13:07
      Highlight Highlight Was die moderne Ausrüstung betrifft: die beste Schaufel die wir je hatten stammt aus dem 1.Weltkrieg ^.^
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    • Neruda 20.06.2018 13:10
      Highlight Highlight Haha ich hatte viele Vorgesetzte die nicht geeignet waren, im zivilen Leben eine Führungsposition einzunehmen, daher seh ich auch nicht viel Nutzen in der militärischen Führungsausbildung.
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