Schweiz
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ARCHIVBILD ZU DEN HEUTIGEN MEDIENKONFERENZEN UEBER DIE ZERSIEDELUNGSINITIATIVE, AM DIENSTAG, 8. JANUAR 2019 - Vue aerienne d'un quartier d'habitation, au bord des champs du village d' Etoy dans le canton de Vaud photographie ce lundi 13 mai 2013. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Die «Hüsli-Pest» wie hier in Etoy VD ist Architekturkritiker Benedikt Loderer ein Dorn im Auge.   Bild: KEYSTONE

Architektur-Störenfried Benedikt Loderer erklärt seinen Kampf gegen die «Hüsli-Pest»

Seit 40 Jahren kämpft Benedikt Loderer gegen den Bau-Wahn in der Schweiz. Im Interview erklärt er, warum wir unser Land vergeuden, was Donald Trump mit der Zersiedelung zu tun hat und wie seine ideale Wohnsiedlung aussieht.



Stadtwanderer Benedikt Loderer ist DER Architekturkritiker in der Schweiz. «Landesverteidigung» heisst sein Buch vielsagend, in dem er die Zersiedelung anprangert. watson trifft Loderer in seiner verwinkelten Wohnung in der Bieler Altstadt. Altersmilde ist der 74-jährige nicht geworden, wie sich rasch zeigt. 

Herr Loderer, Sie kämpfen seit 40 Jahren  gegen die «Hüsli-Pest» im Mittelland. Was haben Sie eigentlich gegen Einfamilienhäuser?
Hüsli sind pure Ressourcenverschwendung. Mich stört, dass wir diese Hüsli-Menschen alle hoch subventionieren, weil wir ihnen die Infrastruktur aufs Land stellen. Seit 1950 hat man in der Schweiz mehr gebaut als alle Generationen seit den Römern zusammen. Wenn es 70 Jahre so weitergeht, ist die Schweiz zugebaut, wir vergeuden das Land. Wollen wir das? Mit der Zersiedelungs-Initiative können wir diese Entwicklung aufhalten. Ein Stück Land darf nicht länger ein Konsumprodukt sein. 

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Benedikt Loderer beim Interview seiner Wohnung in der Bieler Altstadt.  bild: watson

Der Traum vom eigenen Einfamilienhaus hält sich aber hartnäckig. Woher kommt das?
Das ist ein germanischer Irrtum. Die Leute betrachten sich noch immer als Einzelhofbesitzer, diese Mentalität ist in Fleisch und Blut übergegangen. Ein eigenes Haus ist für viele Leute die Freiheitsvorstellung schlechthin. 

Aber Freiheit bedeutet heute für viele urbane Menschen möglichst unabhängig zu sein, eben den Rasen am Samstag nicht mähen zu müssen. Das beisst sich mit dem Einfamilienhaus. 
Erzählen Sie das den Hüsli-Menschen, nicht mir. Am Schluss geht es ums Geld: Eine gesellschaftliche Trendwende wird erst eingeleitet, wenn der Benzinpreis erhöht wird, die Hypo-Zinsen steigen, die Bauland-Kapazitäten erschöpft sind. Solange wir genug Geld haben, bleibt die Hüsli-Schweiz der grosse Traum vieler Leute. Wir leben weit über unseren Verhältnissen. 

«Die Holländer leben ganz fröhlich in den Reihenhäusern, die Schweizer sterben schon nur beim Gedanken daran»

Wie sieht denn für Sie denn die architektonisch perfekte Schweiz aus?
Entschuldigung, wir haben schon eine Schweiz. Die ist da, mit der müssen wir umgehen. Wir müssen unser Land nicht neu entwerfen, sondern uns fragen, was man mit dem bestehenden Land anfangen will. Wenn man verdichten will, muss man dies einfach schlauer machen. Nicht einfach abreissen und neu bauen, sondern aus dem Bestand entwickeln. Den Leuten relativ viele Freiheiten lassen.

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So sieht verdichtetes Bauen aus: Die Halensiedlung bei Bern.  bild: eth bibliothek

Es gibt aber sicher eine Siedlung, die ihrem architektonischen Ideal entspricht?
Seit 50 Jahren secklen alle in die Halensiedlung von «Atelier 5» in Herrenschwanden bei Bern, ein in sich geschlossenes und dicht gebautes Reihenhaus-Bauwerk. Das Problem: Alle haben die Siedlung gelobt, aber niemand hat sie nachgebaut. Die gleichen Leute, die die Halensiedlung toll finden, stellen dann irgendwo auf dem Land ein Tubeli-Hüsli hin. Der Schweizer will keine Reihen-Einfamilienhäuser. Die Holländer sind da viel fortschrittlicher. 

Was geschieht denn in den Niederlanden?
Die Holländer leben ganz fröhlich in den Reihenhäusern, die Schweizer sterben schon nur beim Gedanken daran. Auch die Niederlande sind ein äusserst dicht besiedeltes Land. Die Reihenhäuser brauchen einfach viel weniger Land.

Zur Person

Benedikt Loderer (74) ist Architekt, Journalist und Stadtwanderer. Er war Chefredaktor von «Hochparterre», der Zeitschrift für Architektur und Design. Loderer, aufgewachsen in Bern, lebt heute mit seiner Frau in der Biel. Dort politisiert er für die Grünen im Stadtrat (Parlament). 

Wie steht die Schweiz im internationalen Vergleich punkto Zersiedelung da? 
Ein Vergleich mit unseren Nachbarländern ist schwierig.  Wir leben in der Schweiz nicht wie in Frankreich, wo man stundenlang durch leeres Land fahren kann. Wir haben das Pech, dass man die Hälfte unseres Bodens gar nicht brauchen kann. Richtig bauen kann man nur auf dem Streifen zwischen Genfer- und Bodensee, das schränkt uns ziemlich ein.

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Mit dem «Bäre-Tower» kriegt Ostermundigen BE endlich ein Zentrum.

Der «Jabee Tower» in Dübendorf oder der «Bäre-Tower» in Ostermundigen – in der Agglo werden gleich mehrere rund 100 Meter hohe Wohntürme gebaut. Wie wichtig sind Hochhäuser für die Entwicklung von Agglomerationen?
Das Beispiel Ostermundigen habe ich genau studiert. Der Bahnhof Ostermundigen ist ein Bahndamm im Niemandsland, ausser einer grauenhaften Unterführung hat es dort nichts. Ich finde es richtig, dass man dort ein Hochhaus hinstellt. Ostermundigen ist ein wüstes Kaff, das ein Zentrum braucht. Es ist aber nicht so, dass Hochhäuser alle Probleme lösen. Vielmehr muss man die rechtlichen Bedingungen so anpassen, dass man einfacher verdichten kann.

Also dienen Hochhäuser nicht der Verdichtung?
Nein, Hochhäuser setzen vielmehr städtebauliche Akzente. Aber nur, wenn sie am richtigen Ort stehen. 

Die Stadt Bern präsentiert kürzlich die Pläne für die Überbauung des Viererfelds, welche mit über 3000 Bewohnern ein nationales Leuchtturmprojekt für verdichtetes Bauen sein soll, ohne dass Hochhäuser entstehen. Was halten Sie davon?
Das Viererfeld ist in dieser Form ein ziemlich mutloses Projekt. Wenn die Stadt wirklich nach innen verdichten will, hätte man das ganze Feld überbauen müssen. Nun ist die eine Hälfte der Wiese ein Park, die andere Bauzone.  Das ist eigentlich Landverschwendung. 

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Nicht zufrieden mit dem neuen Berner Leuchtturm-Quartier: «Das Viererfeld ist in dieser Form ein ziemlich mutloses Projekt», so Loderer. bild: zvg

Was geht in Ihnen eigentlich als Architekturkritiker vor, wenn Sie eine Hüsli-Siedlung im Grünen sehen?
Es tut mir nicht weh. Vielmehr zeigt es, wie viel Geld wir in der Schweiz haben. Es ist ein Ausdruck der «Fédération des Profiteurs». Oftmals läuft es so: Sie haben ein Stück Land, das einem Bauern gehört, der auch noch im Gemeinderat sitzt. Dieser sorgte vor Jahren dafür, dass sein Land in die Bauzone kam und macht jetzt den grossen Reibach. Er ist aber nicht alleine: Notare, Architekten und auch die Gemeinden profitieren von Neuzuzügern. Einzonungen sind das beste Geschäft, das es je in der Schweiz gegeben hat! 

«Einzonungen sind das beste Geschäft, das es je in der Schweiz gegeben hat!»

Das Zauberwort gegen Zersiedelung heisst Verdichtung Wie viele Menschen haben in der Schweiz Platz?
Man bringt in den ganzen Hüsli-Gürtel in der Agglo nochmals mindestens doppelt so viele Menschen rein. Also rund 10 Millionen Leute. Verdichten ist aber keine Masterplan-Angelegenheit, es ist ein Detailgeschäft. Häuser aufstocken, aneinander bauen, dichter bauen. In heutigen Wohnzonen ist dies wegen den strengen Vorschriften momentan fast nicht möglich.


--- ARCHIV --- ZUR ABSTMMUNG DER ZERSIEDELUNGSINITIATIVE AM 10. FEBRUAR 2019, STELLEN WIR IHNEN EXEMPLARISCHE BEISPIELE VON BEBAUUNGEN ZWISCHEN 1960 UND 1995 ZUR VERFUEGUNG --- Eine Einfamilienhaussiedlung und Baugespanne fuer weitere geplante Einfamilienhaeuser in der Schweiz um 1990. (KEYSTONE/Str)

Mit Einzonungen machten nicht nur Landbesitzer den grossen Reibach.  Bild: KEYSTONE

Also sind die Vorschriften falsch? 
Die Regeln in der Schweiz sind absolut verkehrt. Sie gehen davon aus, dass ein Haus mitten auf dem Grundstück steht und es rundherum möglichst viel Abstand braucht. Das ist absurd. Man müsste die Grenzabstände zwischen den Häusern aufheben. Wir brauchen keine offene, sondern eine geschlossene Bauweise, wie etwa hier in der Bieler Altstadt. 

Was ist denn das wirkliche Problem in den Agglomerationen? 
Es ist offensichtlich: Der ewige Verkehrsstau in den Agglomerationen ist das grösste Problem. Über den Stau regen wir uns jeden Tag auf, nicht über den Siedlungsbrei. 70 Prozent der Bevölkerung leben in der Agglo. Die Agglo-Menschen fühlen sich dort wohl. Das schlimmste ist, wenn jemand ein Haus vor das eigene Hüsli stellt und damit die freie Aussicht verbaut.

Loderer über die Zersiedelungs-Initiative

Sie propagieren, dass die Zersiedelungs-Initiative die Ausbreitung der Hüsli-Schweiz stoppt. Das ist doch eine Utopie.
Mitnichten, mit ihr können wir die Bauzonen einfrieren. Alle wissen, dass die Schweiz schön ist. Sie finden sie dort schön, wo sie so aussieht wie im vorletzten Jahrhundert. Darum zieht es viele Leute aufs Land.  Gerade diese Sehnsucht treibt die Zersiedelung an.  Mit der Initiative sorgen dafür, dass die Schweiz schön bleibt.

Alles zur Zersiedelungs-Initiative: 

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Video: watson/Angelina Graf

Laut den jüngsten Umfragen sind 52 Prozent für die Zersiedelungs-Initiative. Glauben Sie an eine Sensation?
Klar! Auch bei der Zweitwohnungs-Initiative glaubten alle, dass sie hochkantig abschifft. Doch es kam anders.

Kritiker sagen, auch bei Annahme der Initiative würde weiterhin am falschen Ort gebaut. Halt dort, wo es noch Bauzonen hat, etwa im Oberaargau. Was sagen Sie dazu?
Es stimmt, aber es geht nicht um das. Es geht um die Frage, ob man weiterhin Zersiedelung will. Um einen Grundsatzentscheid.

Der Bundesrat hat im Herbst 2018 das Raumplanungsgesetz revidiert. Das reicht doch, um die Zersiedelung einzudämmen.
Das Raumplanungsgesetz ist weiterhin ein Expansionsgesetz! Alle 15 Jahre kann man so viel einzonen, wie man in den nächsten 15 Jahren braucht. So geht das nicht. Denn die Landeigentümer sagen, wie viele Einzonungen es braucht. Nicht die Nachfrage. Da sind wir wieder beim Einzonungsgeschäft. Aber sind wir ehrlich: Das Schicksal der Schweiz wird nicht in der Schweiz entschieden. 

Wie meinen Sie das?
Die Welt dreht sich und wir werden mitgedreht. Was die Herren Trump und Co. entscheiden, trifft auch uns. Ich gehe nicht davon aus, dass die künftigen Generationen im selben Wohlstand schwimmen wie wir heute. Das hat zumindest eine positive Seite: Sollte es uns schlechter gehen, brauchen wir weniger Raum. Aber danach sieht es heute noch nicht aus. 

«Man kann nicht 10 Millionen Einwohner haben und denken man lebe weiter auf dem Land».

Die Schweiz muss also städtischer werden?
Natürlich, man kann nicht 10 Millionen Einwohner haben und denken, man lebe weiter auf dem Land. Ein Knackpunkt ist die Mobilität, die nach wie vor viel zu billig ist. Die Agglo in der heutigen Form ist nur wegen der günstigen Mobiliät möglich. Wenn der Benzinpreis bei 10 Franken liegt, muss man die Agglo umbauen. Dann können sich die Leute unnütze Fahrten nicht mehr leisten. Auch das GA müsste doppelt so teuer sein. Es braucht endlich Kostenwahrheit bei der Mobilität. Diese Stossrichtung wird eine neue Initiative verfolgen. 

Sie sind als Kind in einem Einfamilienhaus im Spiegel bei Bern aufgewachsen. Haben Sie schon mit dem Gedanken gespielt, wieder zurück in ein Hüsli zu ziehen?
Nein, ich fühle mich hier in der Bieler Altstadt wohl. Hier kann ich in den Finken in die Apotheke gehen, überall hat es Beizen und sogar eine Bibliothek. Alles was ich brauche, finde ich im Umkreis meiner Wohnung. 

Zum Schluss: Wo ist für Sie der hässlichste Ort der Schweiz?
Das ist eine Strasse in Dübendorf. Eine Kurve mit grossen «Bauklötzen», Geschäftshütten. Inzwischen hat sich das Gebiet dank dem Tram zum Glück wesentlich verbessert.

Streitgespräch zur Zersiedelungs-Initiative

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Video: watson/Angelina Graf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Nick Name 29.01.2019 00:27
    Highlight Highlight Mann, Leute, die ihr teils ordeli verbissen euer eigen Haus & Garten verteidigt, denkt bitte einfach wenigstens zwischendurch daran, wie die CH aussähe, wenn alle hier so leben würden. Wie fändet ihr dann das?
  • Burkis 28.01.2019 22:23
    Highlight Highlight Wir wohnen zu fünft plus 1 Untermieter in einem EFH mit schönem Garten, welcher uns während mehreren Monaten im Jahr Gemüse, Kräuter, Früchte und Salate liefert. Die Kinder und ihre Gspänlis toben sich ums Haus herum aus, spielen Fussball und klettern auf Bäume.
    Wenn ich mich jedoch im Quartier umschaue und die pensionierten oder zu 100% arbeitenden kinderlosen Paare in ihren vom Roboter gemähten Wiesen und Steinwüsten hocken sehe, dann verstehe ich den Loderer.
    Fazit: Das Problem ist nicht das EFH als solches, sondern die wenigen Menschen die teilweise darin wohnen.
  • Burkis 28.01.2019 21:43
    Highlight Highlight Die EFH als solche sind nicht das Problem. Die Ausnutzungsziffern, all die Reglementierungen sowie die hohen bürokratischen Hürden und Kosten führen dazu, dass man sein altes EFH nicht ausbauen und z.B. als Generationenhaus nutzen kann, obwohl der Platz dafür da wäre. Stattdessen verkaufen Gemeinden Bauland zu 7-800.-/m2 und schreiben vor das mindestens 800m2 gekauft werden müssen. Das haben wir hier im Grenzgebiet der Kantone ZH, ZG, LU, AG vorallem dem Steuerwettbewerb zu verdanken.
  • dmark 28.01.2019 20:24
    Highlight Highlight Sicher. Was gibt es schöneres, als nach einem Arbeitstag Kinder mit deren Geschrei über dem Kopf herum trampeln zu haben und mit bekommen, wie sich Nachbarn untereinander streiten?

    Somit lebe ich lieber alleine in einem Häuschen und habe meine Ruhe, wenn ich nach hause komme - selbst wenn dann ev. der Nachbar noch meint seinen Rasen mähen zu müssen.
  • Casimir R. 28.01.2019 20:07
    Highlight Highlight In den meisten Stadten sind die beliebtesten Quartiere als Blockrandbebauung ausgeführt. Heute scheint man lieber wahllos ein paar Klötze auf ein Feld zu werfen wie z.B. in Brünnen oder offenbar demnächt auch im Viererfeld. Da will aber niemand wohnen. Warum baut man nicht wieder mehr Siedlungen mit Blockrand? Zu einfach? Kann sich der Architekt zu wenig verwirklichen? Verstehe ich nicht...
  • looouise 28.01.2019 18:34
    Highlight Highlight Ich bin selbst Architektin und überzeugt, dass wir die Zersiedelung bremsen und verdichtet bauen müssen. Aber Leute, die von einem Einfamilienhaus im Grünen träumen, abwertend als „Hüsli-Menschen“ mit „Tubel-Hüsli“ zu bezeichnen, finde ich anmassend und nicht konstruktiv. Wir müssen diese Bedürfnisse ernst nehmen. Architekten und Planer sind gefordert Lösungen zu bieten, die wahre Alternativen zu den Einfamilienhäusern sind und in denen die Menschen wirklich wohnen wollen.
  • Resche G 28.01.2019 17:59
    Highlight Highlight In der Stadt geschieht bei privaten Verkäufen von Grundstücken das Gegenteil von verdichten. Es gibt immer noch sehr viele Leute mit genügend (viel) Eigenkapital, welche bereit sind auch für alte Mehrfamilien Häuser (2,3 Wohnungen) einen hohen Preis zu bezahlen und die Hütte dann zu einem Einfamilienhaus zu umfunktionieren.

    Wir versuchen seit einigen Jahren genau das Umgekehrte. Aus einem alten Einfamilienhaus ein 2 oder 3 Familienhaus mit kleinen Wohnungen zu erstellen. Chancenlos ! Natürlich helfen bei solchen Projekten auch Grenzabstände von 14 Meter nicht gerade.
  • andrew1 28.01.2019 16:46
    Highlight Highlight Ich möchte jedenfalls nicht wie ein Huhn in boxenhaltung leben. Lieber weniger einwohner statt hühnerboxen.
  • Ehrenmann 28.01.2019 16:30
    Highlight Highlight Ich glaube in der Schweiz ist das schon extrem Schwierig. Zum einen haben wir so viele Bünzlis welche Leute wegen nichts terrorisieren und zum anderen immer mehr Leute welche Rücksichtslos und egoistisch sind.
    Das sind wahrlich keine guten Aussichen für die Verdichtung.
    Wenn ich jetzt schon sehe, was man mit Stockwerkseigentum für Probleme hat, die meisten nur über den Friedensrichter oder noch weiter gehen müssen. Da hab ich lieber ein Häuschen ohne die Probleme... Aber das muss man sich auch noch leisten können....
  • Kimelik 28.01.2019 15:14
    Highlight Highlight Wir können wiede reinmal froh sein leben wir nicht in einer Links/Grünen Diktatur. Das hiesse nämlich arbeiten statt leben. Genau solche Leute bringen mich dazu SP / Grüne nicht zu wählen, da ich dann befürchten müsste, dass die die Mehrheit haben...
  • blaubar 28.01.2019 14:27
    Highlight Highlight Wenn ich mir die Beton-Kaninchenställe der Halensiedling ansehe, Loderers Traum, dann bekomme ich Brechreiz. Ich dachte, die DDR-Zeiten seien vorbei. Unsere Mächtigen führen uns derzeit in eine sozialistische Oligarchie. Siehe EU!
    Da wo ich wohne, Agglo-Bern (m2 1000 CHF) steht übrigens jede 20. Wohnung leer, jede 2. davon eine Neubauwohnung (der Pensionskassen). Hört auf, uns zu bevormunden, es gibt genug leere Wohnungen und Häuser! Vielleicht nicht am Loebegge in Bern, aber ausserhalb schon! Die Pensionskassen sind das Problem, DIE wollen überall bauen!
    • malina2 28.01.2019 15:57
      Highlight Highlight Das kann ich fast nicht glauben. Leerwohnungsziffer laut BfS im Kanton ist 1.8, in der Stadt+Mittelland bei 1.2

      Quelle für deine Zahl würde mich ernsthaft interessieren.
    • blaubar 28.01.2019 20:31
      Highlight Highlight Die Quelle ist Comparis, alles von Hand ausgezählt! Doppelinserate nicht berücksichtigt. Ich kann nichts dafür. Und sichtbar ist es auch. Die Wohnsilosiedlungen sind zu 50% leer, seit längerem schon...
    • blaubar 28.01.2019 23:19
      Highlight Highlight Noch was vergessen: Von den Neubauten werden zudem jeweils nur wenige Wohnungen auf einmal ausgeschrieben, schaut man dann auf deren Website, sieht man, dass noch dutzende weitere frei sind... Ausser in Ballungszentren sehe ich keinen Bedarf an Neubauten. Deshalb ist auch die Zersiedlungsinitiative nicht zielführend. Man müsste eine Initiative starten, die es verbietet zu bauen, so lange der Leerstand eine best. Grösse hat. (Eigennutzungsbauten ausgenommen.)
  • Geo1 28.01.2019 14:03
    Highlight Highlight Ich bin bei Weitem nicht mit allem einverstanden, was Loderer von sich gibt; und auch nicht, wie er es von sich gibt (obwohl es erfrischend ist, wenn mal jemand nicht ständig um den heissen Brei herumredet). Im Kern hat er aber absolut recht: wie anhin kann es nicht weitergehen. Die ZI ist vielleicht nicht perfekt, aber im Gegensatz zum bestehenden RPG wird sie den Landfrass stoppen. Mit der Förderung der nachhaltigen Quartiere liefert sie ausserdem eine valable, bezahlbare Alternative zur heutigen unkoordinierten, angebotsorientierten Baupraxis.
  • Snowy 28.01.2019 13:39
    Highlight Highlight Der Mann hat recht!

    Wir haben 2. Möglichkeiten für die Schweiz mit 10 Millionen Einwohnern:

    - Mittelland weiterhin mit EFH zupflastern.
    - Verdichtet bauen in den Städten.

    Ich bin für Zweiteres.

    Darum muss endlich damit aufgehört werden, das Wohnen auf dem Land zu subventionieren. Wird aber nicht geschehen, weil kein Politiker damit seine Wahl wieder sichern kann (sehr wohl aber diese verlieren).
    • FrancoL 28.01.2019 13:53
      Highlight Highlight @Snowy; Was mich stört sind Aussagen wie:
      "Mittelland weiterhin mit EFH zupflastern."
      Nachweislich und das zeigt Dir jeder Bauzonenplan neueren Datums, nehmen die Zonen mit dichter Nutzung zu und in bestehenden Zonen geringer Dichte werden erhöhe Nutzungswerte eingeführt. Das greift nicht von heute auf morgen, dass braucht seine Zeit ausser man wolle die Bausubstanz, die noch einen Wert hat einfach "fortwerfen", was ja ökologisch auch keinen Sinn macht.
      In unserem Dorf stellvertretend für viele anderen Dörfer hat die Nutzung pro m2 Land sich in den letzten Jahren fast verdoppelt.
    • Sapientia et Virtus 28.01.2019 15:31
      Highlight Highlight Oder die 3. Variante: Einwanderung drosseln, dann kommt es nicht zur 10-Millionen-Schweiz!
    • Snowy 28.01.2019 17:44
      Highlight Highlight @Francol:

      Mag sein, dass Du in einem Dorf wohnst, dass komplett nicht im Trend liegt.

      Fakt, ist dass auf dem Land weiterhin extrem stark gebaut wird (eine Fläche von 2700 Fussballfeldern pro Jahr...!) - entgegen der Nachfrage.

      https://www.beobachter.ch/wohnen/zersiedelung-wie-die-schweiz-zubetoniert-wird-und-was-dagegen-hilft

      Zitat:
      "Es gibt hierzulande 7200 EFH, in denen niemand wohnt, dazu über 70'000 leerstehende Wohnungen – Tendenz steigend.
      In einigen Regionen, ausgeprägt etwa in den Kantonen AG und SO, wird ohne Nachfrage auf Teufel komm raus gebaut und Kulturland verbraucht."
      Benutzer Bild
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  • trio 28.01.2019 12:54
    Highlight Highlight Am meisten Land "zerstört" unsere Landwirtschaft. Die Biodiversität tendiert dort gegen null. Die Frage ist doch, wie wir mit dem Land umgehen.
    • Skip Bo 28.01.2019 14:33
      Highlight Highlight trio, jede Nutzung (inkl. Bio) zerstört ein gewachsenes Gleichgewicht. Das liegt in der Natur der Sache. Wenn du Kartoffeln ernten willst, musst die die Nährstoff-, Licht- und Wasserkonkurrenz (sprich Beikräuter) sowie Pilzkrankheiten und Frassschädlinge regulieren.
      Im übrigen werden mindestens 7% der landwirtschaftlichen Nutzfläche für die Biodiversität reserviert. Dieses Fläche dürfte höher sein als das gesamte Stadtgrün.
      Ich wäre für die ZI, wenn sie nicht als Innovationshemmer wirken würde und z.B. die Umnutzung von leer stehenden Gebäuden in LW Zonen fördern würde (Wunschdenken).
    • trio 28.01.2019 18:20
      Highlight Highlight @Skip Bo
      Vielen Dank für die Hinweise. Ich weiss ein bisschen wie das ganze funktioniert. Die Ausgleichsflächen in der Landwirtschaft sind leider oft nur Flächen die sonst nicht gebraucht werden können und werden zudem meistens mehr schlecht als recht unterhalten.
      Ausserdem wird bei einer Nutzung nicht automatisch alles zerstört. Eine Magerwiese, zum Beispiel ist nicht natürlich, und besitzt trotzdem eine der grössten Artenvielfalt.
  • Ohniznachtisbett 28.01.2019 12:48
    Highlight Highlight Nun ja, Zersiedelung mag bei uns ein Problem sein. Wie wir das angehen... schwierig. Aber was dieser Herr hier so erzählt, geht ja auf keine Kuhhaut. Schön wenn er mit Ü70 in den Finken in die Apotheke geht. Ich gehe lieber nicht mit Finken, nicht in die Apotheke...Die Initiative schiesst wieder völlig am Ziel vorbei. Genau wie schon bei der 2-Whg-Initiative. Statt Zweitwohnungen dahingehend zu reglementieren, dass diese öfters belegt sein müssen und ansonsten hohe Strafsteuern fällig werden, sind so ein Baustopp und expoldierende Preise das Resultat.
    • dan2016 28.01.2019 13:14
      Highlight Highlight nun, der schweizer Stimmbürger hat ein Problem mit ökonomischen Anreizen/ökonomischer Steuerung. Wir haben gern klare Regeln. Und im Zweifelsfall sind diese halt wirksamer als das nichsttun.
      Aber wenn der Mehrwert bei Einzohnungen korrekterweise zu 90-95% abgeschöpft würde, ann hätte man weniger Zersiedelung, weniger Auszonungskosten etc... aber besteuert man Einkommen...
  • JackMac 28.01.2019 12:45
    Highlight Highlight Wer von Zürich nach Bern mit der Bahn oder mit dem Auto unterwegs ist, wundert sich vor allem über die endlosen einstöckigen Mega Logistikgebäude. Despektierlich über Hüsli-Menschen zu sprechen und gleichzeitig solch spotthässliche Überbauungen zu loben ist äusserst fragwürdig. Viele Hüslibewohner haben zumindest noch einen Keller und müssen nicht just-in-time beliefert werden.
    Ausserdem sorgt mancher Garten für eine Biodiversität.
  • Stromer5 28.01.2019 12:45
    Highlight Highlight Ich denke, es kommt auch darauf an, was man als Hüsli-Besitzer aus seinem Garten macht.
    Mann kann einen Garten mit veschiedenen einheimischen Gewächsen haben, oder man kann eine eintönige Wiese mit Rasenroboter und Tujahecke haben.
    Ich glaube es ist klar welche Variante für Biodiversität sorgt und welche Variante für Insekten- und Vogelsterben verantwortlich ist.
    Pauschal deshalb alle Hüsli-Besitzer zu verurteilen ist deshalb aus meiner Sicht schon etwas Extrem...
  • Der Arbeiter 28.01.2019 12:22
    Highlight Highlight Ich verstehe den Wunsch nach einem Haus sehr gut. Ok für mich ist das aus finanziellen Gründen nie möglich. Doch es kann so nicht weitergehen, denn dieses Häusle bauen ist kein Konzept für die Zukunft.

    Viele wollen jedoch auch das was andere haben und man hat Angst vor dem Verlust von Luxus und man kann halt mit einer 30 m2 Wohnung keinen Eindruck schinden. Doch denkt weiter. Glücklich wird man nicht nur im Haus oder mit 200 m2. Ich kann mir nicht mehr als eine 1 1/5 Zi. 20 m2 Wohnung leisten. Doch ich bin zufrieden mit mir und lache oft mehr als mein Chefs mit den Riesenhäuser........
    • blaubar 28.01.2019 14:30
      Highlight Highlight Da, da wo ich wohne werden keine „Häusle“ gebaut, weil sich das gar niemand mehr leisten kann. Hier werden dutzende Wohnsilos gebaut, die keiner will, da viel zu teuer.
      Wo werden denn heute konkret soviele „Häusle“ gebaut? Ich sehe das nirgendwo.
    • wintergrün 28.01.2019 19:29
      Highlight Highlight Mein Häuschen macht mich durchaus zufrieden. Ein natürlicher Garten hat noch keinem geschadet und ist auch nicht zubetoniert.
      Neubau Wohnungen sind in der Realität oft wesentlich teurer als bestehende Häuser. Sonst hätte ich die hier in den Dörfern um Bern durchaus berücksichtigt.
      Denke da ist Spekulation das Problem.
    • Nick Name 29.01.2019 00:22
      Highlight Highlight @blaubar: Vermutlich ist "da, wo ich wohne", nicht überall. Frische Häusle finden Sie sehr rasch - auch ins grüne Feld gesetzt - in Dörfern z.B. in FR oder LU.
      Aber zurück zu Ihnen: Häusle kann sich keiner leisten, Wohnsilos zu teuer - wie und wo wohnt denn da überhaupt noch jemand (wie Sie, z.B.)?...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Blablatok 28.01.2019 12:14
    Highlight Highlight Wow die mehrheitliche meinung hier in der komentarspalte stimmt mich echt nachdenklich. Scheinbar ist heute niemand mehr bereit, kompromisse einzugehen. Genügsamkeit ist das stichwort. Aber genau, das fehlt den leuten, die hier den unkontrollierten hausbau auf dem land verteidigen. Menschen die in eher städtischen gebieten leben haben das viel stärker im bewustsein. Es kann halt nicht jeder de foifer und s'weggli haben, man muss manchmal etwas zurückstecken und einen kompromiss eingehen. Menschen vom Dorf verstehen das leider eher weniger, denn in ihrem Umfeld hat ja jeder sein Haus mit Garten
    • malina2 28.01.2019 13:05
      Highlight Highlight Mal davon abgesehen, dass du der Landbevölkerung pauschal die Kompromissfähigkeit absprichst (hallo?): es gibt keinen unkontrollierten Hausbau auf dem Land. Versuch mal irgendwo ein Haus zu bauen, dann merkst du wie stark reglementiert das schon heute ist.
    • FrancoL 28.01.2019 13:57
      Highlight Highlight Ja weil die die in den Städten wohnen so markant viel weniger m2/Kopf bewohnen?
      Schau Dir einmal an wer in den Arglos so wohnt, in den neuen Überbauungen? Da stelle ich fest, dass der m2/Kopf alles andere als auf Genügsamkeit hindeutet.
  • Conguero 28.01.2019 11:51
    Highlight Highlight Wenn man keine Argumente hat, muss man halt Leute, die anders denken und v.a. anderes wohnen wollen, beschimpfen. Damit disquailfiziert er sich gleich selber. Wie kann man bloss diese grässliche Halensiedlung als Ideal hochjubeln? Jeder in seinem kleinem Gefängnishof. Und beim Viererfeld soll die ganze Wiese verbaut werden. Das genau bedeutet verdichtetes Bauen: Keine Erholungsräume unmittelbar bei den Wohnhäusern. Aber Kids brauchen ja auch keine Wiese, um zu spielen. Fürs Gamen, Youtube-Gucken, etc. reicht ja auch ein Gefängnisbau im Stiele der Halensiedlung.
    • Against all odds 28.01.2019 13:27
      Highlight Highlight Waren Sie schon mal in der Halensiedlung? Die steht mitten im Wald, also direkt in der Naherholungszone.
    • FrancoL 28.01.2019 13:59
      Highlight Highlight @Against; Und dass sie im Grünen steht ist genau das Problem, denn wenn man diese Siedlung an eine gleiche reihen würde und noch 4-5 weiter dazu damit die Infrastruktur auch einen Sinn macht, könnte ich mir gut vorstellen dass dieses Modell nicht so hochgejubelt würde.
    • Conguero 28.01.2019 14:22
      Highlight Highlight @against all odds:

      Das stimmt, ich war noch nie da, habe bloss das Bild hier im Artikel gesehen. Aber vor so einer Wohnsituation graust mir, diese engen mit Betonmauern umgegebenen - ja was eigentlich? Gärten? Vorhöfe? Und wie FrancoL schon schrieb: Wenn sie mitten im Wald steht, dann widerspricht doch das den Forderunngen von Loderer...
  • Raphael Stein 28.01.2019 11:51
    Highlight Highlight Die Aussagen von Loderer sind einseitig, nicht allumfassend, aber berechtigt.
    Die Reaktionen einiger Leser sind herrlich typisch kleinkarriert. Wenn einer im Wald leben will, Kanada hat grosse Wälder und sein Job wird dann wohl Holzfäller sein.

    Beides geht nicht.
    • Conguero 28.01.2019 14:29
      Highlight Highlight Dieser Kommentar ist herrlich typisch selbstgefällig wie die Aussagen von Loderer. Wenn einer in der Betonwüste leben will, Millionenstädte haben jede Menge davon und sein Job wird dann wohl Strassenkehrer sein.
    • Raphael Stein 28.01.2019 15:56
      Highlight Highlight @ eben nicht Conguero, im Wald ist das Arbeitsplatzangebot etwas beschränkter als in der Betonwüste. Klingelts?

      Immerhin wächst die Schweiz langsam zu einer Stadt mit ziemlich grosser Grünfläche heran.

      Ist doch auch was nettes.
  • blaubar 28.01.2019 11:48
    Highlight Highlight Hüslipest ist nicht unser Problem. Ein Hüsli kann sich heute in Agglogebieten eh keiner mehr leisten. Das Problem sind Grossprojekte der Pensionskassen, die nachher wegen überteuerten Preise grossenteils leerstehen. Siehe z.B. Münsingen, wo viele Dutzende solcher Wohnungen leerstehen. Ob Münsingen da ein Ausnahmefall ist, oder vielleicht doch nicht?
  • HansHoni 28.01.2019 11:27
    Highlight Highlight Man weiss gar nicht, wo man anfangen soll, bei so vielen Widersprüchen. Aber am meisten stört mich der arrogante Ton von Herrn Loderer. Schon immer. Er interessiert sich nicht für Menschen, sondern nur für theoretische Konzepte. Das ist meiner Meinung nach eine recht weit verbreitete Architektenkrankheit.
  • JJ17 28.01.2019 11:26
    Highlight Highlight "Natürlich, man kann nicht 10 Millionen Einwohner haben und denken, man lebe weiter auf dem Land". Wer sagt denn, dass ich 10 Millionen Einwohner will? Ich will weiterhin auf dem Land leben können in der Schweiz, jeder der in die Stadt will hat die Möglichkeit dazu, für mich persönlich wäre dies aber keine Option. Macht vielleicht nicht gerade diese Möglichkeit der Individualität den Erfolg der Schweiz aus?
  • whatthepuck 28.01.2019 11:21
    Highlight Highlight Da kann man Herr Loderer nur beipflichten.

    Im Grunde ist diese Initiative harsche Wachstumskritik, dass die Zersiedlung eingedämmt wird gehört dann halt auch dazu.

    Zersiedelung und Wachstum hängen nicht zwingend zusammen... Dass die Bauzonen sich nicht auf alle Ewigkeit hin weiter ins Land hinein fressen können, leuchtet aber wohl jedem ein, der in den vergangenen Jahrzehnten etwas Bildung erfahren hat.

    Der Einzonungsstopp allein bekämpft aber nicht die Zersiedelung, da muss man ehrlich sein. Sehe die ZI deshalb eher als Ergänzung zum RPG 2, nicht als Gegenstück dazu.
    • R. Peter 28.01.2019 18:10
      Highlight Highlight Nein, als Ergänzung zu Ecopop, das leider abgelehnt wurde.
  • Jörg Wirz 28.01.2019 11:21
    Highlight Highlight Ich habs in Zürich und Umgebung nicht mehr ausgehalten. Die Verdichtung (ein Ziel der Architekturtheoretiker) mit dem entspr. Dichtestress ist nichts für meine Nerven. Ich liebe die Ruhe und die weite Natur. Deshalb wohne ich nun im naturbelassenden Jura (zudem günstig) und arbeite per Homeoffice. Zweimal im Monat fahre ich nach ZH für ein paar Tage und dann schnell wieder weg!
    • wintergrün 28.01.2019 19:35
      Highlight Highlight Kann ich verstehen...
  • köbi77 28.01.2019 11:11
    Highlight Highlight Viele leute würden gerne nahe beim arbeitgeber in der stadt wohnen aber die wohnungspreise sind absurd. Bei einem höheren Benzinpreis oder höheren ga würde das die situation der hochpreisigen wohnungen nur noch verschlimmern.

    Der Traum von Herrn Loderer ist wohl nur das die Leute noch mehr in die tasche greifen für diese mini stadwohnungen.

    1Million für eine zweizimmer wohnung ist doch nicht normal?
  • nicbel 28.01.2019 10:51
    Highlight Highlight Könnte mal jemand an die Bergkantone und deren Schaden durch diese Initiative denken?
    • Entenmann 28.01.2019 11:04
      Highlight Highlight Welchen Schaden? Wenn die Bauzonen überall eingefroren werden, erhöht sich für die Walliser (und - etwa weniger ausgeprägt - die übrigen Bergler) doch die Chance, ihre zu grossen Bauzonen zu überbauen oder aber gegen Entschädigung an einen Mittellandkanton abzutreten. Das ist ja auch der Grund, weshalb ein Teil der Landschaftsschützer gegen die Initiative sind. Sie befürchten, dass noch vermehrt an den falschen Orten, weit entfernt von den Zentren, gebaut wird.
    • blaubar 28.01.2019 11:52
      Highlight Highlight Da Bergdörfer auf das Geld angewiesen sind, würden sie ihr Land der Stadt Zürich abtreten. Sprich, es findet danach eine weitere Zentralisierung statt auf die Städte. Wenn das gewünscht ist, ok. Ich bin allerdings dagegen, weil ich Vielfalt schätze.
    • nicbel 28.01.2019 12:38
      Highlight Highlight @entenmann Soweit ich weiss werden die Rückzonungen nicht mit Geld entschädigt. Zweitens brauchen ja genau auch Bergkantone weiterhin Bauland. Damit sie sich auch weiterhin entwickeln können.
  • es isch wies isch (Frühlings-Edition) 28.01.2019 10:42
    Highlight Highlight Blödsinn. Weniger Mensch in der Schweiz/auf diesem Planeten muss das Ziel sein.
    • grünergutmensch 28.01.2019 11:11
      Highlight Highlight dann sollten schnellstmöglich religionen aus den köpfen eliminiert werden. Du siehst, die hauptursache ist schwierig zu bekämpfen und ein langer prozess in der evolution ;)
    • aglio e olio 28.01.2019 12:26
      Highlight Highlight Möchtest du mit gutem Beispiel vorangehen?
    • trio 28.01.2019 12:48
      Highlight Highlight Also möglichst viele Waffen exportieren? 😒
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thom Mulder 28.01.2019 10:34
    Highlight Highlight Herr Loderer, ich bin auch gegen die Zersiedelung. Würde doch gerne in der Stadt wohnen, da wo man arbeitet. Aber wer kann sich das leisten? Da muss man vor allem ansetzen und zahlbaren Wohnraum schaffen in den Städten, doch das Gegenteil ist der Fall, es wird immer teurer. Wir haben in Zug als Familie nichts gefunden und leben nun in einem Haus auf dem Land am Waldrand in einem anderen Kanton viel günstiger und erst noch für uns.
    • Geo1 28.01.2019 11:42
      Highlight Highlight Genau das will die Initiative verbessern. Der Absatz zur Förderung nachhaltiger Quartiere beinhaltet auch die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum, besonders in den Zentren.
    • TscheZe 28.01.2019 11:57
      Highlight Highlight Ihr fahrt also lieber mit euren 2 Autos ins Büro? Profitiert von der Infrastruktur, dem billigen Benzin, dem billigen ÖV etc.?
      Wohnen am Waldrand und erst noch viel günstiger... Mein Gott, genau wegen dieser fixen Einstellung gibts ja die Hüslischweiz!
      Ich bin in Bern in 10 Minuten zu Fuss im Wald, in 20 min mit Tram/Bus im Grünen.
  • Mätse 28.01.2019 10:13
    Highlight Highlight Dass Pendeln günstig ist und die Zersiedlung in Grenzen gehalten werden muss, hat er Recht.
    Seine Argumentation und Lösungen sind aber schwach.

    "Hier kann ich in den Finken in die Apotheke gehen, überall hat es Beizen und sogar eine Bibliothek. Alles was ich brauche, finde ich im Umkreis meiner Wohnung."
    Schön für einen Ü70. Wir brauchen das nicht. Unserer Familie ist wichtig, dass wir uns bewegen können (nicht in einem Fitness-Center) und es ruhig ist (wir sind viel im Wald).
    Seine Hühnerstallsiedlung wäre für uns Horror.
    • FrancoL 28.01.2019 11:16
      Highlight Highlight Leider hat Lederer viel gutes geschrieben, aber auch immer von seiner Warte aus. Es scheint bei seinen Schriften kaum etwas anderes zu gaben als seine Sicht, seine Art und Weise zu leben und zu arbeiten. Dass viele ihre Arbeit nicht einfach selbst gestalten können scheint im fremd zu sein.

      Dass man mit dem Land sorgsam umgehen muss, da hat er recht. Die Mittel dazu liefert er nicht, sondern verklärt die Möglichkeiten.
    • Geo1 28.01.2019 11:50
      Highlight Highlight Die „Hühnerställe“ der Halensiedlung sind eigentlich auch ein schlechtes Beispiel, weil es sich dabei eher um ein architektonisches Experiment handelte. Die in Betonwände eingepressten Einzelgärtchen würde man heute z. B. nicht mehr bauen. Das Beispiel zeigt aber, was auch fernab der Zentren mit verdichtetem Bauen möglich wäre, ohne an Lebensqualität einzubüssen. In solchen Strukturen sind Sie sogar noch schneller im Wald und haben die schönere Aussicht, als wenn sie inmitten von 100 EFH wohnen.
    • Conguero 28.01.2019 12:55
      Highlight Highlight Ich wohne in einem Einfamilienhaus, aber in Finken zur Apotheke gehen könnte ich auch, Beizen hat es ebenfalls, Detailhändler und Gewerber sind ebenfalls zu Fuss in 5 Minuten zu erreichen. Und, was sagt uns das? Nichts. Loderer argumentiert rein aus seiner individuellen Sicht. Seine Bedürfnisse sind offenbar das Mass aller Dinge, das ist unglaublich arrogant. Ich habe andere: Meine Kinder können einfach vor die Haustür treten und unbeschwert spielen. Und ich bin mit meinem Hund in 5 Minuten im Wald. Ich verlange deswegen auch nicht, dass alle so zu leben haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pointer 28.01.2019 10:11
    Highlight Highlight Um das Pendeln zu reduzieren würde ich folgenden Ansatz wählen:
    Die Arbeitgeber müssten grundsätzlich für die Fahrkosten ihrer Arbeitnehmer aufkommen. Je nach Distanz und Verfügbarkeit müsste den MA das ÖV-Billett oder die Auto-Kosten bezahlt werden. Die Arbeitgeber dürften auch keinen Druck auf die MA machen, ihren Wohnort zu wechseln, stattdessen sollten sie vermehrt auf mehrere dezentrale Standorte setzen (wo das möglich ist).
    Damit der motorisierte Freizeitverkehr zudem etwas reduziert würde, würde ich die Billettpreise und die Treibstoffkosten für Privatfahrten deutlich erhöhen.
    • nicbel 28.01.2019 10:50
      Highlight Highlight Dann stellen die Arbeitgeber einfach keine Pendler mehr an und würden sich die Kosten sparen.
    • fadnincx 28.01.2019 10:55
      Highlight Highlight Dann ziehe ich per sofort auf eine schöne Insel und der Arbeitgeber darf mir dann die täglichen Flüge zur Arbeit hier bezahlen?
      Wie soll das funktionieren?
    • Pointer 28.01.2019 10:57
      Highlight Highlight @nicbel: Sofern sie genügend Fachkräfte finden (innerhalb von 20 Minuten Fussweg).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Luchs 28.01.2019 10:10
    Highlight Highlight Und am schlimmsten sind Aldi, Lidel , MC Donald, Burger King und deren Konsorte.
    Bauen einstöckig und ein riesen grossen Parkplatz davor.
    Auch wenn der Herr Recht hat, ich fühle mich schon fast beleidigt von seiner Wortwahl, was eigenheim Besitzer angeht.
    • Pointer 28.01.2019 14:05
      Highlight Highlight Nicht nur die, auch Industriebauten sind oft nur Einstöckig, der Boden ist wohl noch zu billig.
      Und ja, ich wäre auch gern Eigenheimbesitzer.
    • Fabio74 28.01.2019 15:43
      Highlight Highlight Die bauen nur so weil das Gesetz dies vorsieht
    • Luchs 28.01.2019 17:50
      Highlight Highlight Also eigentlich gehört das Eigenheim ja noch der Bank.
      Hoffe meine Nachkommen kommen da mal raus.
  • smoothdude 28.01.2019 09:27
    Highlight Highlight verdichtetes bauen ist ja schön und gut aber dann soll auch endlich mal günstiger wohnraum geschaffen werden. nur sind praktisch alle neubauprojekte die diese kriterien erfüllen sündhaft teuer und die meisten leute können sich das halt schlicht und einfach nicht leisten. in dübendorf sind gerade 3 neue türme geplant und ich habe mir gestern die preise angesehen: 750'000 für eine 2einhalb zimmer wohnung auf 76m^2... ist ja schön dass sich dieser herr eine altstadtwohnung leisten kann aber das kann halt nicht jeder. und ich glaube kaum dass diese initiative günstigeren wohnraum fördert
    • Geo1 28.01.2019 12:07
      Highlight Highlight Das sehe ich anders. Der Absatz über nachhaltige Quartiere beinhaltet die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Hast Du mal gesehen, was man in der Kalkbreite (Paradebeispiel für ein NQ) für eine Wohnung bezahlt? Im Moment ist leider einfach die Nachfrage viel grösser als das Angebot, im Gegensatz zu Wohnungen und EFH in der Agglo. Das würde die Initiative ändern.
    • 1833lst 28.01.2019 15:42
      Highlight Highlight Kalkbreite wird meiner Meinung nach überbewertet. Hat gute Ansätze, aber ist übers Ziel hinausgeschossen.
  • wipix 28.01.2019 09:25
    Highlight Highlight Soviel Bullshit einseitiger und unvollständiger Betrachtungsweise habe ich schon lange nicht mehr gelesen in einem Artike!
    Wer in der CH rumkommt, kennt viele weitere Beipiele verdichtetem Bauens, die Lobenswert sind!
    Die individuellen Bedürfnisse im Grundsatz derart zu negieren ist echt unreListischer Unfug zu Buchstaben gebracht.

    Ich habe Jahrzehntelange Stadt-Mensch Erfahrung und lebte als Kind und heute als Landei.
    Man kann gut über Zersiedelung reden. Aber nicht auf diese Weise!
  • mrmikech 28.01.2019 09:21
    Highlight Highlight Diskussion ist interessant, was aber auch noch wichtig wäre: es gibt bald kein sand mehr, und ohne sand kann man nicht bauen (zumindest nicht ohne beton):

    https://m.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/weltweites-problem-der-rohstoff-sand-wird-immer-knapper/22874340.html
    • Pointer 28.01.2019 14:06
      Highlight Highlight Sand hats doch wie Sand am Meer?
    • Statler 28.01.2019 14:32
      Highlight Highlight @Pointer: nope, im Gegenteil...

      Gab' auf Arte vor längerer Zeit eine gute Doku dazu (ergänzend zu mrmicechs Artikel).
      Play Icon
  • Magenta 28.01.2019 09:10
    Highlight Highlight Mit gefällt die so genannte "Hüsli-Pest" optisch deutlich besser als das verdichtete Bauen. Das Problem ist die Überbevölkerung, die nicht nur durch Zuwanderung, sondern vor allem durch die Geburtenrate und die längere Lebensdauer entsteht. Da müsste man endlich mal den Hebel ansetzen!

    Wachstum dient einzig und allein der Wirtschaft und dazu, ineffiziente Schneeballsysteme wie die AHV am Leben zu erhalten. Wenn man das Grosse und Ganze überblickt, ist Wachstum aber schon längst kein Allerheilmittel mehr, sondern wird über kurz oder lang unser Untergang sein (global und lokal gesehen).
    • dorfne 28.01.2019 11:32
      Highlight Highlight Die AHV ist kein Schneeballsystem, weil es keinen Betrüger gibt, der sich unrechtmässig bereichert. Oder wollen Sie sagen dass die heutigen Rentner sich unrechtmässig bereichern? Da gibt es andere, die das tatsächlich machen. Und nicht vergessen: die Jugend geniesst einen Wohlstand, den sie nicht selber erarbeitet hat.
    • Magenta 28.01.2019 11:56
      Highlight Highlight @mogad: Was gewisse Leute auch immer in Beiträge hinein interpretieren... Wie kommen Sie darauf, dass ich den Rentnern ungerechtfertigte Bezüge unterstelle?

      Die Definition von "Schneeballsystem" ist nicht, dass sich jemand bereichert. Sondern, dass es zum Funktionieren immer mehr neue und zahlende Teilnehmer braucht.

      Wollen Sie immer noch behaupten, die AHV sei kein Schneeballsystem?
    • Herr Ole 28.01.2019 12:10
      Highlight Highlight @mogad: das tut jede Jugend und das ist auch ihr gutes Recht.

      @magen: die überbevölkerung ist ein globales Problem, das sich nur lösen liesse, wenn überall Wohlstand herrscht. Das wird in absehbarer Zeit nicht passieren, daher müssen wir lernen, mit der Überbevölkerung umzugehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gubbe 28.01.2019 09:10
    Highlight Highlight "Mich stört, dass wir diese Hüsli-Menschen alle hoch subventionieren, weil wir ihnen die Infrastruktur aufs Land stellen". Oh, ich wusste nicht, dass ich Subventionen erhielt. Bis jetzt war ich im Glauben, den Strassenanteil inkl. Leitungen und Land, selbst gezahlt zu haben. Nun Herr Loder hat manchmal auch in Biel seine Wanderideen. Ich war auch mal ein Blockbewohner mit Höranschluss. In dieser Kaninchensiedlung Halen, möchte ich nicht wohnen. Letztlich alles zu verteuern, wunderbar, das würde bei uns zu einer Auswanderungswelle führen und Herr Loder wäre alleine mit seinen hohen Preisen.
    • FrancoL 28.01.2019 11:24
      Highlight Highlight Ja Gubbe, der Herr heisst zwar Loderer, aber wie Du richtig erkannt hast, sind seine Argumente nicht immer sehr griffig und leider scheint er nur einen Menschentypus zu kennen; den "Loderensis".
    • aglio e olio 28.01.2019 12:42
      Highlight Highlight "das würde bei uns zu einer Auswanderungswelle führen"

      Dachte, du würdest dies begrüssen. ;)
    • Gubbe 28.01.2019 13:29
      Highlight Highlight aglio e olio : Ich mag Leute mit Humor, auch wenn er gegen mich geht.
  • Sharkdiver 28.01.2019 09:05
    Highlight Highlight Er hat ja schon recht, und doch geniesse ich es sehr, dass wir nicht andauernd aufpassen müssen, jemanden zu stören.
  • The Writer Formerly Known as Peter 28.01.2019 09:00
    Highlight Highlight Ich liebe Loderer. Nur er hat diese giftige Zunge und spricht so offen Tacheles. Schade, hat er beim Hochparterre aufgehört. Weiterhin alles Gute! Die Schweiz braucht so kritische Geister!
    • FrancoL 28.01.2019 11:25
      Highlight Highlight Die spitze Zunge dürfte aber auch mit einigen Argumenten unterlegt werden. Ich kenne ihn seit 40 Jahren und stelle immer das gleiche fest. Denn Zeigefinger schön auf alles gerichtet, die Konsequenzen nicht immer im Griff.
    • The Writer Formerly Known as Peter 28.01.2019 11:39
      Highlight Highlight Die Argumente hat er sehr wohl. Hab ich weiter unten auch schon geschrieben. Unser Lebensstil ist nicht Nachhaltig. Das Häusschen im Grünen hätten viele gerne. Doch dazu ist die Schweiz zu klein. Er drückt den Finger auf die Wunde, da wo es schmerzt... An einer Umsetzung arbeiten viele. Aber erst müssen wir dahin gelangen. Das ist die Aufgabe des Kritikers und nicht die akkurate Ausarbeitung der Gesetze und Verordnungen.
    • FrancoL 28.01.2019 13:07
      Highlight Highlight @The Writer; Auch wenn Du es x mal wiederholst, die Hauptproblematik sind nicht die Häuschen im Grünen, diese Zonen können verdichtet werden und der Landverschwendung ein Ende setzen, wenn es denn das Volk will.
      Das Problem sind die Pendlergeschichten, die Meinung man könne Arbeit und Wohnen abgleichen, "synchronisieren". Die Meinung man könne lenken und dies liesse die Wirtschaft mit sich machen oder die Menschen liessen sich je nach Vorgabe von A nach B "schieben".
      Da hat Loderer keine brauchbaren Lösungen, denn das "Umherschieben" von Mensch und Arbeit ist nicht der richtige Ansatz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Charlie Brown 28.01.2019 08:57
    Highlight Highlight Woher der Groll dieses alten Mannes?
    • dorfne 28.01.2019 10:30
      Highlight Highlight Vielleicht weil er sieht, dass der Mensch freiwillig seine Verschwendungssucht nicht eindämmt. Dass seine Ermahnungen als Siedlungs- und Baufachmann zwar gehört, aber nicht umgesetzt werden.
    • FrancoL 28.01.2019 11:27
      Highlight Highlight @mogad; Wenn die Umsetzung leider nicht machbar ist oder die Rahmenbedingungen nur durch viele Nachteile (zB Zusammenkauf von Grundstücken) zustande kommen, dann steht das ganze auf wackligen Füssen.
  • Theor 28.01.2019 08:57
    Highlight Highlight "Wenn der Benzinpreis bei 10 Franken liegt, muss man die Agglo umbauen."

    Das ist eine so unreflektierte Aussage, sowas nervt mich einfach. Ich fahre auch nicht gerne jeden Tag eine Stunde zum Arbeitsweg und zurück (mit dem ÖV). Aber meinen Beruf braucht es im Kaffdorf nicht und eine Wohnung in der Stadt kostet 2mal mehr und selbst wenn man das Geld dafür hätte, ist man einer von 200 die sich auf eine Wohnung bewerben.

    Aber immer soll alles gelöst sein, wenn ich mir nicht mal mehr die Anfahrt leisten kann. Das sind die Lösungen, die reiche Lufschlösserbauer uns immer wieder vorschlagen.
    • Nick Name 28.01.2019 09:28
      Highlight Highlight Luftschlösserbauer sind alle von Natur aus. Loderer spricht etwas an, vor dem viele einfach die Augen verschliessen («Ich gehe nicht davon aus, dass die künftigen Generationen im selben Wohlstand schwimmen wie wir heute» und eben das mit der Kostenwahrheit bei der Mobilität) – keineswegs einfach «unreflektiert»: Unsere Lebensressourcen (inklusive Platz) sind beschränkt. Und mit der heutigen Ressourcen-(Aus-)Nutzung und dem Aufholen weniger «entwickelter» Länder wird es irgendwann häschere, u.a. weil wir hier viel zu viel verbrauchen. Und dazu trägt die günstige Mobilität einiges bei ...
    • Theor 28.01.2019 09:41
      Highlight Highlight @Nick Name

      Was ändert das am Problem? Soll ich ihn bejubeln, weil er ein Prophet ohne brauchbare Lösung ist? Man braucht "imfall" kein Genie zu sein um zu merken, dass die Rechnung " Bevölkerungswachstum vs. begrenzte Resourcen" nicht aufgehen kann. Was es braucht, sind taugliche Lösungen und deren konsequente Umsetzung.

      Und wenn bei so einem zukunftsbedrohenden Problem alle paar Wochen ein grüner (und witzigerweise immer sehr vermögender) Spinner daherkommt "Wir müssen das Pendeln verunmöglichen" und glaubt, dass damit alles gelöst ist" dessen werde ich langsam überdrüssig.
    • dorfne 28.01.2019 10:36
      Highlight Highlight Wie Sie hier auftrumpfen ist typisch für unsere Wohlstandsgesellschaft. Aber Sie haben Recht: noch haben wir die Wahl, noch kann uns niemand vorschreiben wieviel wir fliegen, häuslebauen und autofahren. Aber irgendwann werden uns die Umstände zur Umkehr zwingen. Nur wird dann leider schon vieles kapputt sein, was heute noch gerettet werden könnte. Zum Beispiel das Kulturland, die Naherholungsgebiete.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 28.01.2019 08:55
    Highlight Highlight Ich hätte schon etwas kritischere Fragen erwartet. Nicht so torkonfektionierte Fragen die dem lieben Loderer sein Credo abspulen lassen. Fragen zB zur Koordination von Arbeitsraum und Wohnraum, Fragen zur heute immer grösseren Flexibilität in Sachen Jobsuche. Fragen zu den Auswirkungen zB von anonymen Wohntürmen.
    Die Antworten hätte aufgezeigt, dass die Häuschen-Welt keine Lösung sind, aber die Meinung man könne Menschen einfach mal so "umplatzierten" und die Jobs folgen dann "irgendwie" ist eben auch kein Lösungsansatz. Die Frage WIE man zB ohne Abstände baut wäre dann auch interessant.
    • salamandre 28.01.2019 09:27
      Highlight Highlight Ich weiss Frankreich hat dieses Problem nicht wirklich, aber innerhalb des Grunstücks baust du entweder auch auf 3m oder ganz genau auf der March. Das Näherbaurecht entfellt und alle kännen wenn sie wollen davon gebrauch machen.
    • dorfne 28.01.2019 10:24
      Highlight Highlight Über die Themen, die Sie vermissen wurde schon zigmal in den Medien geschrieben und geredet. Es ist mMn kein Mangel wenn sie hier nicht wiederholt werden und das Interview sich auf die Verschwendung von Boden beschränkt. Wir verschwenden Alles, nicht nur den Boden und das ist eine Schande und kein Menschenrecht. Menschen
      "umplatzieren"? Ich glaube der Mensch wird im positiven Sinn sehr kreativ und flexibel werden, wenns nichts mehr zu verschwenden gibt und er keine Wahl mehr hat. Und dabei wird er ganz neue Lebensqualitäten entdecken.
    • FrancoL 28.01.2019 10:26
      Highlight Highlight @Salamandre: Nimm einmal an Du hast ein Grundstück dass nicht gut ausgerichtet ist, gibt es ja mehrheitlich und der Nachbar der Bau so an Denen Grenze dass Du nur noch nach Osten oder Norden einen vernünftigen Lichteinfall hast, dann würdest Du wohl keine Freude haben und Energie technisch wäre es auch noch ein Minderwert.
    Weitere Antworten anzeigen
  • maylander 28.01.2019 08:53
    Highlight Highlight Sinnlose Grenzabstände und Ausnützungsziffern verhindern leider eine Verdichtung. Zudem muss man die Vorgaben zum Heimatschutz und Ortsbildschutz lockern. Ein neues Haus auf der grünen Wiese ist schlicht günstiger als ein bestehendes Haus in einem Ortskern auf den stand der Zeit zu bringen.
    • Against all odds 28.01.2019 09:15
      Highlight Highlight Ein neues Haus auf der grünen Wiese ist überhaupt nicht günstiger. Es muss die ganze Erschliessung (Strassen, Kanalisation, Strom etc.) ebenfalls neu erstellt werden. Dazu kommen noch die persönlichen Ansprüche der Bauherren, man kann eine Luxusvilla auf freiem Feld aufstellen und günstig im bestehenden Bestand verdichten.
    • maylander 28.01.2019 10:02
      Highlight Highlight Bei Vergleichbaren Ausbaustandart und Quadratmeterzahl kommt das neue Haus den Bauherrn massiv günstiger.
      Erstens hat man im Ortskern massive Auflagen, die richtig Geld kosten. Zweitens verhindert die Ausnützungsziffern, dass man das Gebäude voll ausnutzen kann.

    • Geo1 28.01.2019 12:26
      Highlight Highlight @maylander Absolut einverstanden, nur würde eine Lockerung der Vorschriften, wenn sie denn erreicht werden könnte, nicht reichen (das ist eine Wunschvorstellung der FDP). Es wäre auch dann noch einfacher, auf der grünen Wiese zu bauen; denn die Einspracherechte der Nachbarn lassen sich nicht so einfach aushebeln. Es braucht deshalb einen Einzonungsstopp, um einen echten Anreiz zu schaffen.
  • Madison Pierce 28.01.2019 08:52
    Highlight Highlight Die Welt wäre besser, wenn nicht so viele ihre persönlichen Ansichten zur alleinigen Wahrheit erheben würden. Ich als "Hüsli-Tubeli" mag es ihm gönnen, dass er sich in der Stadt wohl fühlt. Er sollte aber verstehen, dass es Leute gibt, die auf das Einkaufen in Finken verzichten, dafür aber als Abwechslung zum Bürojob ihr eigenes Gemüse im Garten kultivieren.

    Ich persönlich habe lieber ein ausgedehnteres Baugebiet, in dem es dafür Platz hat für Grünflächen, als ein dichtes Zentrum und grün rundherum. Lieber neben dem Volg eine Kuhweide, dafür am Hang eine Strasse mehr. Ist aber Ansichtssache.
    • Valon Gut-Behrami 28.01.2019 09:08
      Highlight Highlight Das verstehe ich. Was wäre aber, wenn alle in einem Einfamilienhaus leben würden?
    • The Writer Formerly Known as Peter 28.01.2019 10:10
      Highlight Highlight Das hätten eben alle gerne. Nur ist das nicht Nachhaltig für kommende Generatioen. Und genau das sagt Loderer. Es schmerzt und ist nicht populär. Aber das zeigt, das er mit seiner Kritik genau auf die schmerzende Stelle drückt.
    • Madison Pierce 28.01.2019 10:46
      Highlight Highlight Längst nicht alle wollen auf dem Land leben. Ich habe mehrere Kollegen, die in die Stadt gezogen sind, weil das urbane Leben ihnen mehr entspricht.

      Wenn man der Meinung ist, dass der Platz trotzdem nicht reicht, kann man immer noch am zweiten Punkt ansetzen: der Bevölkerungsentwicklung.

      Dies würde natürlich auf Kosten unseres Bruttosozialproduktes gehen, aber den Fünfer und das Weggli können wir nicht haben. (Ob auch das Pro-Kopf-Einkommen abnehmen würde, ist übrigens nicht so klar.)
    Weitere Antworten anzeigen
  • DrFreeze 28.01.2019 08:50
    Highlight Highlight Was für ein krankes Weltbild dieser Typ hat und der will mir noch vorschreiben, wie ich zu leben habe?
  • WID 28.01.2019 08:49
    Highlight Highlight Der Mann hats gecheckt, leider ist er ziemlich alleine auf weiter Flur der Hüslimentalität.
  • Tenno 28.01.2019 08:47
    Highlight Highlight Es gibt ganz viele andere Möglichkeiten um Staus zu verhindern, die haben aber wenig mir bauen zu tun oder Benzinpreisen. Die Wirtschaft muss vom Gedanken wegkommen, dass jeder ins Büro kommen muss. Bei unserem grossen Dienstleistungssektor wäre dies ein erster grosser Schritt, die Pendlerströme zu minimieren.
  • Don Quijote 28.01.2019 08:43
    Highlight Highlight Ostermundigen ist das neue Olten. :-)
    • Grohenloh 28.01.2019 14:21
      Highlight Highlight Wer Ostermundigen kennt, weiss: Ostermundigen ist das alte Olten!
  • N. Y. P. 28.01.2019 08:37
    Highlight Highlight Die Holländer leben ganz fröhlich in den Reihenhäusern, die Schweizer sterben schon nur beim Gedanken daran.

    Das ist so. Holländer sind eine Familie. Die mögen sich grundsätzlich. Gut in den Ferien zu sehen.

    Wir dagegen wollen zumeist unsere Ruhe. 50% von uns nerven sich ab den Nachbarn. Was bei den Holländern in der DNA steckt, nämlich die Mitmenschen so richtig zu mögen, ist bei uns "nicht ganz so" ausgeprägt.

    Auch deshalb wollen vielleicht viele ihr Tubeli-Huus, um die Nachbarn auf Abstand zu haben.
  • Dandolor 28.01.2019 08:36
    Highlight Highlight Selten so viel Mimimi auf einem Haufen gelesen...

    Nicht jeder Mensch ist für ein Stadtleben gemacht. Wenn ich diese Siedlung von Bern (siehe Foto oben) anschaue, bekomme ich Depressionen.

    Dieser Bericht hat mich eher darin bestärkt die Initiative abzulehnen.
  • Yolo 28.01.2019 08:36
    Highlight Highlight Wenige Mobilität bedeutet auch, dass die Menschen dort arbeiten wo sie leben und nicht täglich über Stunden durch die ganze Schweiz pendeln müssen. Verdichtung bezieht sich somit nicht nur auf den baulichen verdichten, sonder auch sozial (Vielfalt jung-alt, arm-reich,...) und funktional (vielfalt in Quartieren, Arbeit-Wohnen). Die Krux dabei ist neben dem Willen, die lokale Idendität dabei zu wahren. Anonsten scheiter das System.
    • Kronrod 28.01.2019 08:53
      Highlight Highlight Das Problem beim "dort leben, wo man arbeitet" ist, dass Paare oft Jobs an verschiedenen Orten haben. Mindestens einer muss also immer pendeln - oder man kehrt zum traditionellen Familienmodell mit einem Elternteil als ErnährerIn zurück.
    • FrancoL 28.01.2019 09:11
      Highlight Highlight Es ist nicht der grosse Wille der entscheidend ist sondern die Tatsache, dass die Arbeit heute viel flexiblerer ausgestaltet ist. Vor 50 Jahren ging man ein Leben lang am gleichen Ort arbeiten, heute haben Viele mehrere Jobs und wechseln den Job auch viel häufiger. Und da denkst Du dass dann immer auch schön eine Wohnung frei wird beim entsprechenden Jobwechsel?
    • bebby 28.01.2019 09:17
      Highlight Highlight Solange physische Präsenz Pflicht ist wird es wohl immer so sein.
      Das Pendeln hat aber aber auch zugenommen, weil gewisse Grosskonzerne ihre Standorte konzentriert haben. Interessanterweise haben sie jetzt die Erkenntnis, dass es günstiger ist, wenn gewisse Abteilungen in Kleinstädten sind wie Biel.
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  • FrancoL 28.01.2019 08:32
    Highlight Highlight Ich picke mal nur einen Satz aus dem ganzen Interview, der mit aufzeigt wieso Lederer auch auf dem Holzweg ist:
    "Das ist absurd. Man müsste die Grenzabstände zwischen den Häusern aufheben. Wir brauchen keine offene, sondern eine geschlossene Bauweise, wie etwa hier in der Bieler Altstadt."
    Man überlege: Ohne Abstände zu bauen heisst mit dem oder den Nachbaren Vereinbarungen zu treffen, die voraussetzen, dass man sich einigt. Das ist häufig nicht möglich. Die Folge: Es müssen übergeordnete Investoren grosse Flächen zukaufen um diese 0-Abstandslösung zu realisieren. Die Spekulation lässt grüssen
    • grünergutmensch 28.01.2019 08:41
      Highlight Highlight ich denke dies ist sehr wohl möglich, wenn ein Nähebaurecht gegenseitig vereinbart wird, Win Win für beide Parteien. Oder man einigt sich auf einen Abstand von 2m anstatt 5m. Die Brandschutzvorschriften müssten aber auch noch angepasst werden.
    • maylander 28.01.2019 08:57
      Highlight Highlight Das macht auch Sinn weil Dinge wie Tiefgaragen, Heizungen und auch Solaranlagen erheblich günstiger sind, wenn man sie für die ganze Siedlung baut.
    • Töfflifahrer 28.01.2019 09:04
      Highlight Highlight Na ja, wenn es keine vorgeschriebenen Mindestabstände mehr gibt, muss man sich auch nicht einigen. Dann baut man eben genau an den Grundstücksgrenzen.
      Mit etwas hat er schon recht, freiwillig wird das nicht unter Kontrolle gebracht werden können, da gibt es für einige zuviel Geld das in der Luft liegt.
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  • Albi Gabriel 28.01.2019 08:31
    Highlight Highlight Ob im Unterland wirklich ein Problem mit Zersiedelung herrscht, möchte ich nicht beurteilen, aber ich finde es eine Frechheit, wenn ein frustrierter Unterländer eine Initiative unterstützt, die uns in den Bergen endgültig jegliche wirtschaftliche Entwicklung verbietet. Lösungen müssen föderal auf Kantons- oder Gemeindeebene erfolgen und nicht zentralistisch.
  • malina2 28.01.2019 08:25
    Highlight Highlight Unabhängig vom Inhalt, wer eine solche Wortwahl benutzt, wird doch nicht ernstgenommen.
    • Töfflifahrer 28.01.2019 09:39
      Highlight Highlight Bin mir nicht sicher denn, Extreme und Polarisierung sind heute ja IN. Viele denken offensichtlich nur noch in Schlagzeilen.
    • Fabio74 28.01.2019 09:55
      Highlight Highlight Warum? Du plapperst doch die SVPler nach die so reden
    • malina2 28.01.2019 10:53
      Highlight Highlight Du bist auch so ein Beispiel. Verträgst es nicht, dass Leute eine andere Meinung haben und beleidigst sie deswegen. Ich plappere gar nichts, ich bringe in anderen Artikeln hier nur meine Argumente in die Diskussion ein.
  • Füdlifingerfritz 28.01.2019 08:24
    Highlight Highlight "Wenn der Benzinpreis bei 10 Franken liegt, muss man die Agglo umbauen. Dann können sich die Leute unnütze Fahrten nicht mehr leisten. Auch das GA müsste doppelt so teuer sein."
    Moll, sehr schöne Aussichten. Als Architekt kann man sichs wohl leisten... Aber hey, es ist halt schon nervig, wenn der gemeine Pöbel sich im Jahr 2018 ein 2. Klass-Ticket von Dietikon nach Zürich leisten kann.
    • FrancoL 28.01.2019 08:45
      Highlight Highlight Das sind leider die Fehlannahmen und Forderungen der Lederer-Lobby die dazu führen, dass null und nichts passiert. Wir haben eine grosse Jobfluktuation, Menschen müssen sich zur Decke strecken und die Jobs dort annehmen wo sie nun mal angeboten werden. Dass dies Hand in Hand mit dem Wohnungsbau geht ist kaum zu erwarten, da lässt die Planwirtschaft grüssen.
      Diese Forderungen gehen in die falsche Richtung, man muss optimieren die Wege verkürzen OHNE eine starre Ausgangslage zu schaffen.
    • WID 28.01.2019 08:48
      Highlight Highlight @Füdlifingerfritz: falsch, der Füdlifinger kann dann in der Agglo gleich noch arbeiten weil die Firmen in die Aglo ziehen müssen wenn sie Fachpersonal wollen.
    • FrancoL 28.01.2019 08:59
      Highlight Highlight @WID; Das tun aber Firmen nicht, da sie in der Agglo kaum den richtigen Platz finden und au deren Entwicklung (Expandieren oder verkleinern) gerade in engen Räumen nicht problematisch ist.
      Zudem die Flexibilität bei der Jobsuche wäre dann auch noch von Wohnangebot abhängig, denn sonst kommt es ja zu Pendelerwirkung zwischen Agglomerationen und das will Loderer ja auch nicht.
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