Schweiz
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GERICHTSZEICHNUNG - Un dessin montre Fabrice A., meurtrier presume d'Adeline, centre, sur le banc des accuses entoure d'un policier et de son avocat Me Leonardo Castro, gauche, dans la salle d'audience du palais de justice lors de l'ouverture de son nouveau proces devant le Tribunal criminel, ce lundi, 15 mai 2017, a Geneve. Le deuxieme proces de Fabrice A., meurtrier presume de la sociotherapeute Adeline, s'ouvre ce lundi matin a Geneve. Les juges devront faire table rase des premieres audiences, soudainement interrompues il y a huit mois. (KEYSTONE/Frederic Bott)

Ein Bild des Täters Fabrice A. Er habe seit dem Tag, als Adeline ihn in dem auf Resozialisierung spezialisierten Zentrum «La Pâquerette» empfangen hatte, erotische Fantasien mit ihr gehabt.  Bild: KEYSTONE

Angeklagter hatte seit erster Begegnung Fantasien mit Adeline



Der Angeklagte im Prozess zum Tötungsdelikt Adeline hatte seit der ersten Begegnung mit der Sozialtherapeutin Fantasien über sie gehegt. Das haben am Mittwoch die beiden Schweizer Gutachter angegeben.

Nach der Befragung der beiden französischen Gutachter am Dienstag war die Reihe am Mittwochmorgen an Eric Luke und Alexandra Rageth, die zusammen die zweite psychiatrische Expertise verfasst hatten.

Der Angeklagte habe seit dem Tag, als die Sozialtherapeutin ihn in dem auf Resozialisierung spezialisierten Zentrum «La Pâquerette» empfangen hatte, erotische Fantasien, gab Alexandra Rageth dem Gericht an.

Der französisch-schweizerische Doppelbürger habe zudem in seiner Zelle immer wieder Szenen aus dem Film «Braveheart» angeschaut, bei der einer Frau die Kehle durchgeschnitten wird. «Er sagte uns, dass er sich selbst und Adeline in dieser Szene vorgestellt habe», sagte Eric Luke.

Eine Szene aus dem Film «Braveheart»: Der Angeklagte habe immer wieder Szenen aus diesem Film geschaut. quelle:twitter

Bluttat nachgespielt

Er selbst wähnte sich dabei in der Rolle des Schauspielers, welcher die Frau tötet. Bei der Befragung des Angeklagten habe dieser die Bluttat auf «theatralische Art und Weise» nachgespielt. Dabei habe er ein Gefühl der Allmacht empfunden, konnte zwischen Leben und Tod entscheiden.

Der 42-Jährige muss sich wegen Mordes, Freiheitsberaubung, sexueller Nötigung und Diebstahls vor dem Genfer Strafgericht verantworten. Er hat gestanden, die 34-jährige Genferin am 12. September 2013 während eines Freigangs getötet zu haben. (sda)

Aktuelle Polizeibilder: Mehrere 100'000 Franken Schaden beim Grillieren

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