Schweiz
Justiz

Angeklagter hatte seit erster Begegnung Fantasien mit Adeline

GERICHTSZEICHNUNG - Un dessin montre Fabrice A., meurtrier presume d'Adeline, centre, sur le banc des accuses entoure d'un policier et de son avocat Me Leonardo Castro, gauche, dans la salle ...
Ein Bild des Täters Fabrice A. Er habe seit dem Tag, als Adeline ihn in dem auf Resozialisierung spezialisierten Zentrum «La Pâquerette» empfangen hatte, erotische Fantasien mit ihr gehabt. Bild: KEYSTONE

Angeklagter hatte seit erster Begegnung Fantasien mit Adeline

17.05.2017, 11:0317.05.2017, 15:44

Der Angeklagte im Prozess zum Tötungsdelikt Adeline hatte seit der ersten Begegnung mit der Sozialtherapeutin Fantasien über sie gehegt. Das haben am Mittwoch die beiden Schweizer Gutachter angegeben.

Nach der Befragung der beiden französischen Gutachter am Dienstag war die Reihe am Mittwochmorgen an Eric Luke und Alexandra Rageth, die zusammen die zweite psychiatrische Expertise verfasst hatten.

Der Angeklagte habe seit dem Tag, als die Sozialtherapeutin ihn in dem auf Resozialisierung spezialisierten Zentrum «La Pâquerette» empfangen hatte, erotische Fantasien, gab Alexandra Rageth dem Gericht an.

Der französisch-schweizerische Doppelbürger habe zudem in seiner Zelle immer wieder Szenen aus dem Film «Braveheart» angeschaut, bei der einer Frau die Kehle durchgeschnitten wird. «Er sagte uns, dass er sich selbst und Adeline in dieser Szene vorgestellt habe», sagte Eric Luke.

Bluttat nachgespielt

Er selbst wähnte sich dabei in der Rolle des Schauspielers, welcher die Frau tötet. Bei der Befragung des Angeklagten habe dieser die Bluttat auf «theatralische Art und Weise» nachgespielt. Dabei habe er ein Gefühl der Allmacht empfunden, konnte zwischen Leben und Tod entscheiden.

Der 42-Jährige muss sich wegen Mordes, Freiheitsberaubung, sexueller Nötigung und Diebstahls vor dem Genfer Strafgericht verantworten. Er hat gestanden, die 34-jährige Genferin am 12. September 2013 während eines Freigangs getötet zu haben. (sda)

Aktuelle Polizeibilder: Mehrere 100'000 Franken Schaden beim Grillieren

1 / 95
Aktuelle Polizeibilder: Lagergebäude durch Brand beschädigt
2.3.2020, Bremgarten (AG): Mehrere Feuerwehren rückten nach Bremgarten aus, nachdem ein Brand in einer Liegenschaft ausgebrochen war. Personen wurden keine verletzt. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.bild: kapo Aargau
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Miss Neuchâtel für 20 Minuten – dann erhielt eine andere die Krone
Wegen eines technischen Fehlers wurde am Sonntag zunächst die falsche Miss Neuchâtel gekrönt. Schuld war das schlechte Netz.
Die neue Miss Neuchâtel Ruwaiyda Al Hasheme wurde am Sonntagmorgen zusammen mit dem Mister Neuchâtel Gabriel Nyange den Medien präsentiert. Sie sollen nun ein Jahr lang Botschafterin und Botschafter des Winzerfests «Fête des Vendanges» sein. Besonders die neue Miss dürfte zu diesem Zeitpunkt schon eine Achterbahn der Gefühle hinter sich gehabt haben. Und nicht nur sie. Denn zuerst wurde nach der Wahl am Samstagabend eine andere Gewinnerin ausgerufen, wie Arcinfo berichtet.
Zur Story