Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wem gehört das Büsi? Bundesgericht entscheidet nach vierjährigem Rechtsstreit



Nach einer vierjährigen juristischen Auseinandersetzung darf eine Waadtländer Katze definitiv bei ihrer ursprünglichen Eigentümerin bleiben. Dies hat das Bundesgericht entschieden.

Die Eigentümerin hatte ihre Katze im Dezember 2013 einem Bekannten zur Pflege übergeben, weil sie für fünf Wochen in die Ferien fuhr. Nach ihrer Rückkehr holte sie ihr Tier jedoch nicht ab.

Erst bei einem Besuch im Oktober 2014 beim hütenden Bekannten nahm die Frau die Katze einfach mit. Der Mann ging vor Gericht, und die Katzenliebhaberin wurde erstinstanzlich wegen Diebstahls zu einer Busse von 2000 Franken verurteilt. Das Waadtländer Kantonsgericht hob das Urteil auf.

Eigentum nicht ersessen

Der Pflegevater zog deshalb vors Bundesgericht. Dieses wies die Sache im Februar an die Vorinstanz zurück. Das Kantonsgericht musste prüfen, ob der Mann das Eigentum an der Katze allenfalls ersessen hat.

Das Kantonsgericht verneinte diese Frage. Und das Bundesgericht stützt in einem am Mittwoch publizierten Entscheid diese Sichtweise. Das Tier sei dem Mann nur zur vorübergehenden Pflege übergeben worden. Daraus könne kein Eigentum abgeleitet werden. (whr/sda)

Zwei Hunde versuchen das Herz einer Katze für sich zu gewinnen

Diese Katze ist eine wahre Kämpferin

abspielen

Das könnte dich auch interessieren:

Die Geschichte zu diesem Foto mit Pogba ist wirklich unglaublich lustig

Link zum Artikel

Dieser Bündner Lokführer hat wohl gerade den besten Job der Welt

Link zum Artikel

«Der grösste Fehlentscheid der NFL-Geschichte» – und natürlich wieder Brady

Link zum Artikel

9 simple WhatsApp-Kniffe, die nicht jeder kennt

Link zum Artikel

Vor 50 Jahren: Als der Traum von der Schweizer Atombombe platzte

Link zum Artikel

Von frierenden Möpsen und fliegenden Vibratoren: Eine kleine Abrechnung mit Hollywood

Link zum Artikel

«Ken ist nur ihr schmuckes Anhängsel»: Soziologin über Geburtstagskind Barbie

Link zum Artikel

«Steigende Mieten!» – «Nur noch Beton!»: Das Streitgespräch zur Zersiedelungs-Initiative

Link zum Artikel

Ist die #10YearChallenge gefährlich? Die Fakten zum Internet-Phänomen

Link zum Artikel

Hunderte Millionen geklaute Zugangsdaten im Netz – so prüfst du, ob du gehackt wurdest

Link zum Artikel

3 Punkte: Wie Kritiker über den Reichen-Report motzen – und was davon zu halten ist

Link zum Artikel

«Das Beste im Mann» – mit diesem Anti-Sexismus-Werbespot läuft Gillette voll in den Hammer

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
10
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Alexander König 08.11.2018 11:30
    Highlight Highlight Beide Personem gehören der Katze.
  • Butschina 08.11.2018 09:07
    Highlight Highlight Natürlich ist das Verhalten der Besitzerin falsch. Rechtlich stimmt das Urteil aber leider. Der Pfleger hätte nach dem Nichtabholen druck ausüben müssen mittels Telefon und Brief. Wäre die Katze nicht abgeholt worden hätte er ein Einschreiben schicken können und auf den mündlichen Vertrag über 5 Wochen hinzuweisen. Darin hätte ich Verpflegungskosten gefordert und den Vorschlag zur Übernahme der Katze gemacht. Falls keine Reaktion kommt folgt ein zweites Einschreiben mit dem Vermerk, dass die Katze nach Nichtabholung innert 7 Tagen als Eigentum angesehen wird. Ev hätte er so eine Chance
  • safado7 08.11.2018 01:18
    Highlight Highlight Viel interessanter ist nun die Frage der Entschädigung. Wenn die Katze als Eigentum ja nicht an den Kollegen übergegangen ist, dürfte dieser Kollege ja nun Betreuungskosten geltend machen, zumindest für diese 8 bis 9 Monate.
  • Urs-77 07.11.2018 15:16
    Highlight Highlight Eine Katze gehört doch immer nur sich selber!
  • der_senf_istda 07.11.2018 15:11
    Highlight Highlight Und die Katze, hat den keiner die Katze gefragt ?
  • Faktensindböse 07.11.2018 15:07
    Highlight Highlight Asozial sein wird belohnt. Toll.
  • Brezel Hugger 07.11.2018 14:33
    Highlight Highlight Die Katze hat wie immer niemand gefragt.
    Ich bin sicher, diese kann auf Menschinnen wie ihre "Erstbesitzerin" verzichten.
    Und das Bundesgericht geht wie immer den Weg des geringsten Widerstandes.
    Nachvollziehbar ist das Urteil überhaupt nicht.
    • Kalsarikännit 07.11.2018 17:04
      Highlight Highlight Ich musste doch tatsächlich im Duden nachschlagen, da ich das Wort Menschin noch nie gehört/gelesen habe. Haben wir wieder was gelernt, danke.
  • River 07.11.2018 14:32
    Highlight Highlight Die geht ihre Katze einfach 10 Monete nicht holen..
  • HeroOfGallifrey 07.11.2018 14:27
    Highlight Highlight So Leute dürften keine Haustiere haben... Vergisst einfach ihre Katze wieder abzuholen. Hoffe die Person hat keine Kinder, wenn doch, hat sie die sicher auch schon irgendwo stehengelassen...

Vergewaltigung: Anklage fordert nur viereinhalb  Jahre – das Gericht sieht das ganz anders

Zu einer Freiheitsstrafe von zwölf Jahren hat das Kreisgericht St. Gallen einen Wirt verurteilt, der die Notlage von Frauen ausgenützt haben soll. Der Mann wurde der Vergewaltigung, sexuellen Nötigung, Ausnützung einer Notlage und weiterer Delikte schuldig gesprochen. Über viele Wochen habe er praktisch jede Nacht Sex von ihr erzwungen, erzählte eine der Frauen.

Das Gericht ging mit seinem am Mittwoch veröffentlichten Urteil weit über die Anträge der Staatsanwaltschaft hinaus, die …

Artikel lesen
Link zum Artikel