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«Es kann nicht sein, dass sich durch die Spassgesellschaft das Virus weiterverbreitet», sagte die Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli an der gestrigen Medienkonferenz. bild: screenshot/medienkonferenz

Kommentar

Frau Rickli, hören Sie auf, das Partyvolk verantwortlich zu machen

Zürich hat seinen ersten «Superspreader»-Fall. Doch anstatt die eigenen Entscheidungen zu hinterfragen, schiebt die Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli lieber dem Partyvolk die Verantwortung ab. Damit lenkt sie von der eigenen Überforderung ab.



Wieder wird ein starker PR-Auftritt der Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli zum Rohrkrepierer. Im April verkündete Rickli stolz, für 800'000 Franken eine Maskenmaschine gekauft zu haben, die schon bald Masken produzieren würde. Geliefert hat die Maschine bis jetzt noch nicht.

Auch gestern Sonntag, an der kurzfristig einberufenen Medienkonferenz, machte Natalie Rickli keine gute Figur. Nachdem ein Mann im Zürcher Club Flamingo offenbar fünf weitere Personen mit Corona angesteckt hatte, schob Rickli die Verantwortung vor versammelter Medienschaft auf das Partyvolk ab: «Es kann nicht sein, dass sich durch die Spassgesellschaft das Virus weiterverbreitet», so die Regierungsrätin. Sie macht es sich damit einfach.

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Es ist immer angenehmer, anderen den schwarzen Peter zuzuschieben, anstatt sich selbst an der Nase zu nehmen. Partygänger sind keine Epidemiologen. Es liegt nicht an ihnen, eine Risikoabschätzung durchzuführen und zu entscheiden, wie hoch ein Ansteckungsrisiko in einem Club ist. Dafür zuständig ist in erster Linie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) und an zweiter Stelle die kantonalen Gesundheitsdirektionen.

Eine solche Risikoanalyse wurde vom BAG durchgeführt, wie ein internes Dokument zeigt. Darin werden besagte Cluböffnungen als hohes Risiko eingestuft, «Distanzregeln nicht anwendbar, Schutzausrüstung auch nicht», heisst es da. Insgesamt wird eine Bar- und Cluböffnung mit einem Risikoscore von 14 Punkten bewertet, während in der Überschrift ein Score von vier Punkten pro Kategorie als «ungünstig» beschrieben wird.

Die Risikoeinschätzung zeigt schwarz auf weiss: Clubs und Bars bieten dem Virus die besten Voraussetzungen, sich weiter zu verbreiten. Aus Angst vor illegalen Partys und dem massiven Druck der Gastrobranche hat der Bund grünes Licht für die Cluböffnung gegeben. Doch nicht nur das: Vor zehn Tagen kippte er auch noch die Sperrstunde.

Gesundheitsdirektorin Rickli hat die Schutzkonzepte der Clubs gesehen. Nun im Nachhinein gegen die Spassgesellschaft zu wettern, zeugt schlicht und einfach von Überforderung. Die Situation ist drauf und dran, ausser Kontrolle zu geraten, also braucht es einen Sündenbock. Und wer wäre da nicht besser geeignet als das junge, masslose Partyvolk?

Natürlich, wer Fake-E-Mail-Adressen hinterlegt und Social Tracer am Telefon beschimpft, hat den Ernst der Lage nicht begriffen. Doch zu überprüfen, ob eine Cluböffnung während einer Pandemie Sinn macht, ob die Schutzkonzepte griffig sind und auch umgesetzt werden, liegt einzig und allein bei der Zürcher Gesundheitsdirektion und damit im Endeffekt bei Natalie Rickli.

Ebenfalls gestern Sonntag äusserte sich Rickli zu den Maskenmaschinen. «Es ist im Tun», so ihre knappe Antwort.

*Korrektur: Die Gesundheitsdirektion ist nicht für Kontrolle und Durchsetzung der Schutzkonzepte verantwortlich. Dafür zuständig ist das Amt für Volkswirtschaft und die Stadtpolizei. Dies wurde in einer ersten Version des Artikels falsch dargestellt, dafür möchten wir uns entschuldigen.

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    Alle Leser-Kommentare
  • endolex 30.06.2020 12:39
    Highlight Highlight Die Annahme war wohl, dass das "Partyvolk" in der Lage ist, umsichtig zu handeln. Ein Vertrauensvorschuss, den ich respektiere, auch wenn er nun enttäuscht wurde. Jetzt so zu tun als sei dieser Vertrauensvorschuss bereits eine Fehlentscheidung gewesen, ist aus meiner Sicht nicht hilfreich. Hinterher sind viele schlauer (besonders Kommentierende in den Medien).
  • Guido Zeh 30.06.2020 12:35
    Highlight Highlight Neuerdings (per twitter) macht Rickli nun BR Berset für die Ausbreitung des Virus' in Clubs verantwortlich, man habe sie nicht darüber aufgeklärt, wie gefährlich da Clubs sein könnten...ahnungslos (?), bestimmt überfordert, Verantwortung zu übernehmen.
  • Ian Cognito 30.06.2020 11:33
    Highlight Highlight Auch ich bin natürlich um Längen besser und verantwortungsbewusster als alle die anderen!
    Wo Bitte gehts denn zu den Mistgabeln?
  • Aerohead 30.06.2020 09:34
    Highlight Highlight Ich verstehe die vielen Herzen hier nicht. Wenn die Politik die Clubs wieder öffnet, dann darf man auch dahin. Jetzt wieder allen "Spasswütigen" den gesunden Menschenverstand absprechen, nur weil sich einige beschissen verhalten haben, zeigt einmal mehr die Schweizer Kleingeistigkeit.
  • Super8 30.06.2020 09:29
    Highlight Highlight Natürlich ist das Partyvolk selber verantwortlich. Sind ja alles erwachsene Menschen.
  • runthehuber 30.06.2020 08:47
    Highlight Highlight Man muss weder Frau Rickli noch die SVP mögen. Aber hier aller auf die Gesundheitsdirektorin abzuschieben, ist billig!
    Man muss auch nicht pauschal ale Clubs schliessen...
    Wie wäre es, wenn die Clubbesitzer entsprechend den Vorscnriften zur Kasse grbrnten werden.... da würde sich die Situation aber schlagartig ändern.
  • Bongj 30.06.2020 08:20
    Highlight Highlight "Partygänger sind keine Epidemiologen. Es liegt nicht an ihnen, eine Risikoabschätzung durchzuführen und zu entscheiden, wie hoch ein Ansteckungsrisiko in einem Club ist."

    Ähm nein sind sie nicht, aber ein klein wenig Menschenverstand und Verantwortungsgefühl könnte man schon erwarten, nicht?
  • Woichbinistvorne 30.06.2020 07:13
    Highlight Highlight Der Belgrader-Fall könnte sich auch im Flugzeug angesteckt haben. Solange im Flugverkehr nicht 2 Meter Abstand eingehalten wird und keine FFP2-Maskenpflicht vorgeschrieben ist, sollten Flugreisen als Hotspots einbezogen werden.
    Aber zugunsten der Einnahmen aus dem Fremdenverkehr lassen die Politiker lieber die Finger davon. Erst Recht die SVP, die hat eh noch nie etwas gebracht.
  • Die_andere_Perspektive 30.06.2020 06:15
    Highlight Highlight So lange mind 90% von allen deutschschweizern die Massnahmen ignorieren sollte man es tunlichst lassen mit dem Finger in irgendwelche Richtungen zu zeigen.
  • bbelser 29.06.2020 23:41
    Highlight Highlight Wir alle wissen genau, dass die heutige Party-Kultur ein Musterbeispiel für massvolles und vernünftiges Handeln ist. Wir wissen auch, wie sehr dabei gerade der Alkoholkonsum Vernunft und Verantwortungsbewusstsein fördert.
    Keine Regierung dieser Welt hätte doch ahnen können, dass dies nun zum ersten Mal in der Party-Geschichte schiefgeht. Deshalb können wir von keiner Regierung der Welt erwarten, im Vorfeld unpopuläre Massnahmen zu ergreifen, um solch ein völlig unvorhersehbares Ereignis zu verhindern. Sonst gäbe es ja nicht nur mit dem Party-Volk Zoff, sondern mit dem eigenen Partei-Volk.
  • UrsK 29.06.2020 23:25
    Highlight Highlight Liebe Helene Obrist, ich mag Natalie Rickli auch nicht. Aber das Partyvolk ist leider noch dämlicher als Rickli. Calm down. Evtl. wäre noch ein mahnender Kommentar an die superspreading Feierbiester angebracht. Würde ich gut finden. Sonst gibt's wieder ein Leben hinter Masken.
  • Projektionsfläche 29.06.2020 23:10
    Highlight Highlight In diesem Kommentar wird tatsächlich zu hart auf die Frau gespielt. Mir sind weder die SVP noch Frau Rickli sympathisch, sehr im Gegenteil, aber dieser wenig differenzierte persönliche Angriff ist verfehlt.

    Nach meinem Eindruck liegt eine unheilvolle Kombination aus behördlichem, wirtschaftlichem und bürgerlichem Leichtsinn vor: Behördenseitig wurden die Massnahmen zu wenig konsequent durchgesetzt und kontrolliert. Die Veranstalter machten es sich profitorientiert zu einfach. Und die Bürger foutierten sich teils sehr egoistisch um die Massnahmen.

    Hier ziehen alle einen Schuhvoll raus...
  • Balikc 29.06.2020 21:00
    Highlight Highlight Hier ein aktuelles Bild jener vernunftgesteuerten und eigenverantwortlichen Gesellschaft, die zu 74% Maskenpflicht befürwortet und sich zu 95% dem dumben "Party-Volk" überlegen fühlt.

    100 Leute warten 1h dichtgedrängt auf den Bahnersatz, statt sich auf dem grosszügigen Areal zu verteilen, nur um beim Eintreffen die Aussteigenden zu behindern und durch schubsen & drängeln einen Platz zu ergattern.
    Nachdem sich 80 in den ersten Bus gezwängt haben, sitze ich 3 min später gechillt mit 20 im zweiten...

    Soll keinesfalls eine Rechtfertigung sein, aber Feiernde verbreiten wenigstens gute Laune!
    Benutzer Bild
  • Stefan, der Andere 29.06.2020 20:42
    Highlight Highlight Sehr interessante Ansicht in dem Artikel..ich glaub man sollte auf die Eigenverantwortung zählen (ohne dass jeder ein Epidemiologe sein muss..), sonst können wir gleich das amerikanische Rechtssystem übernehmen...
  • Cleora 29.06.2020 20:20
    Highlight Highlight Statt über Schuldzuweisungen zu diskutieren, sollten wir unsere Energie weiterhin auf die Lösungsfindung konzentrieren - Gilt insbesondere auch für Frau Rickli, die in ihrer Position diesbezüglich eine Vorbildrolle einnehmen sollte, völlig ungeachtet dessen dass selbstverständlich jeder einzelne von uns Verantwortung übernehmen muss. Auch watson sollte sich der Verantwortung bewusst sein und nicht nur darüber schreiben, was irgendwelche Gruppierungen, sei es Berset, BR, Clubs, WHO, ÖV falsch machen - wie wärs mal mit Positiv-Beispielen, die zum mitmachen motivieren?
  • Peterermohn 29.06.2020 20:16
    Highlight Highlight Warum nicht das Partyvolk verantwortlich machen? Wer war denn sorglos? Warum sind ein Drittel der Registrierten nicht nachvollziehbar? Was soll der Titel diese Artikels? Ich hoffe, dass Frau RR Rickli nicht mehr zuviel Geduld hat.
  • whatsthemaeder 29.06.2020 20:16
    Highlight Highlight gesunder menschenverstand hilft ab und zu auch. und keine angst, denken tut gar nicht so weh.
  • Freethinker 29.06.2020 20:05
    Highlight Highlight Sorry, auch ich finde, das Partyvolk würde gut daran tun mitzuziehen. Es kann nicht angehen, dass zeitgleich Existenzen bedroht werden durch Covid-19 und andere denken sie können machen was sie wollen. Eine Gesellschaft funktioniert durch Partizipation von allen, egal ob jung oder alt.
  • Töfflirocker1970 29.06.2020 19:57
    Highlight Highlight Man kann das Partyvolk nicht verantwortlich machen.

    Es IST verantwortlich.
  • wkN 29.06.2020 19:55
    Highlight Highlight Es ist ein bisschen lachhaft, ein Partyvolk zu (es dürfen ja immer nur 300 Leute rein) verurteilen, während man noch vor ein paar Wochen Grossdemonstrationen von über 10 000den toleriert hat. Und kommt mir nicht, dass die alle
    Masken an hatten und den Abstand von 2 Metern eingehalten haben. Dies war klar zu sehen, das es nicht der Fall war.
    Die halten uns wohl alle für Deppen.
    Kommt eigentlich niemanden in den Sinn, auch mal zu erwähnen, dass dieser Test auch bei einer sehr guten Spezivität von 98% bei niedriger Durchseuchungsrate extrem hohe falsch positive Werte herausgibt?
    • spiffslady 30.06.2020 17:18
      Highlight Highlight Es sind mehr als nur 100. Falschangaben sind auch in anderen Kantonen vorgekommen.
      Die Demos waren im Freien, was das Ansteckungsrisiko senkt (vernünftig waren sie meiner Meinung nach trotzdem nicht).
      Jedes positive Testresultat wird nochmals getestet, falsch positive Resultate sind somit so gut wie ausgeschlossen.
  • Metaler 29.06.2020 19:11
    Highlight Highlight Einfache Lösung Kopieren/Fotografieren der ID und schon hat man alle Daten! So einfach wärs!
  • Ursus der Rächer 29.06.2020 18:46
    Highlight Highlight Aber ein klitzekleines Bisschen Selbstverantwortung und eine Mini-Prise Intelligenz darf man vom Partyvolk schon erwarten? Oder sind auch diese Anforderungen nicht zu erfüllen!
  • Meierli 29.06.2020 18:45
    Highlight Highlight Wir sind zu dumm. Südkorea hatte vor Wochen die eine Erfahrung mit Clubs und einem Superspreader. Am nächsten Tag wurden die wieder geschlossen und sind es bis heute. Clubs/Discos haben während einer Pandemie nichts verloren. Und ich will keinen zweiten Lockdown wegen Partyvolk und einer volkswirtschaftlich unbedeutenden Branche.
  • Fairness 29.06.2020 18:30
    Highlight Highlight Gestern wurden schweizweit gerade mal 1‘847 Tests durchgeführt gegenüber zB 10‘032 am 26.6. Kein Wunder ist die heutige Zahl tief. Da dürfte die nächsten Tagen ganz schön etwas auf uns zukommen.
  • the Wanderer 29.06.2020 18:29
    Highlight Highlight für Clubs, Parties, Bars, Veranstaltungen usw. müssen klare, verbindliche, kantonsübergreifende Richtlinien in Kraft treten.
    Selbstverantwortung funtioniert nur, wenn das Individuum für sich daraus einen Vorteil sieht, funktioniert aber nicht bei Selbsteinschränkung.
  • ursus3000 29.06.2020 18:22
    Highlight Highlight Übrigens wird die vom Kanton Zürich gekaufte Maschine nie Masken produzieren , da sie als Ersatzteilspender für die Maschine des Bundes dient , die ihrerseits keine Masken in der nötigen Qualität produziert
  • tomdance 29.06.2020 18:21
    Highlight Highlight Samstagabend, ich fahre mit dem Auto am Eingang eines Clubs in der Agglo von Zürich vorbei. Die Schlange der Wartenden ist zirka 200 Meter lang. Der Abstand zwischen den Wartenden ist maximal 30 cm. Ich glaube nicht, dass diese Leute den Unterschied zwischen 30 cm und 1,5 Meter nicht kennen. Ergo: alles rücksichtslose Egoisten, die nur ans eigene Vergnügen denken. Und ja, ich trage eine Maske im ÖV und halte Distanz.
  • Stefan, der Andere 29.06.2020 18:19
    Highlight Highlight Sehr spezielle Ansicht in diesem Artikel..wenn man nicht einmal mehr auf die Eigenverantwortung setzen kann (und für die Einschätzung der Gefahr muss man nicht zwingend Epidemiologe sein), dann können wir gleich das amerikanische Rechtssystem übernehmen..
  • code-e 29.06.2020 18:11
    Highlight Highlight Ich kann mich dem Tenor hier nur anschliessen. Ich bin auch kein Rickli Fan aber mal ehrlich Frau Obrist, dem Party Volk jegliche Verantwortung abzusprechen ist einfach nicht korrekt. Zuerst gab man ihnen den Finger, sie wollten die Hand. Man gab ihnen die Hand, sie nahmen sich den ganzen Arm. Das Hirn einschalten ist nicht verboten oder sind wir zu einem mir-musd-man-alles-vorkauen-volk mutiert?
  • Chom 29.06.2020 18:04
    Highlight Highlight Nur noch Personen den Eintritt gewähren die die Swisscovid App installiert haben und die ID vorzeigen. Und wer nun nach Datenschutz schreit soll zuerst Facebook, Instagram, Tiktok, Snapchat, WhatsApp, Tinder, etc. deinstallieren.
    • Ritiker K. 30.06.2020 13:38
      Highlight Highlight "Nur noch Personen den Eintritt gewähren die die Swisscovid App installiert haben"

      Genau das wurde (zurecht) durch das Parlament im Epidemiegesetz folgender Artikel eingeführt:

      3 Die Teilnahme am PT-System ist für alle Personen freiwillig. Behörden, Unternehmen und Einzelpersonen dürfen keine Person aufgrund ihrer Teilnahme oder Nichtteilnahme am PT-System bevorzugen oder benachteiligen; abweichende Vereinbarungen sind unwirksam.
  • zar_dule 29.06.2020 17:59
    Highlight Highlight Frau Rickli sucht in Bester SVP-Manier nach Sündenböcken, obwohl von Anfang an klar war, dass in Clubs zu Ansteckungen kommen muss. Und alle, die da noch mitmachen und selber ohne Maske in Läden, Bahnhöfen und ÖV unterwegs sind einfach nur Heuchler.
  • 3klang 29.06.2020 17:57
    Highlight Highlight "Partygänger sind keine Epidemiologen. Es liegt nicht an ihnen, eine Risikoabschätzung durchzuführen und zu entscheiden, wie hoch ein Ansteckungsrisiko in einem Club ist."

    Ich bin schockiert über diese Aussage! Wer viel Verantwortung an den Staat delegiert, gibt auch viel Freiheit auf.
    Ich bin glücklich in einem freiheitlichen Land zu leben und nicht von irgendwelchen Despoten regiert zu werden.
  • Nik G. 29.06.2020 17:42
    Highlight Highlight Gut gebrüllt Löwe. Die grossen Verlierer der Coronakrise sind die Kulturschaffenden, Clubs, Restaurants usw. Nicht die alten gutverdienenden Geschäfte. Aber momentan wird ja gerne mit dem Finger auf die Jungen gezeigt. Schlussendlich verzichten viele für die Alten und Verletzlichen. Gebt ihnen irgendwann wieder ein Leben zurück. Das wird wieder Blitze geben weil irgendwie viele etwas gegen Partyvolk und in den Fall Junge haben.
    • Bongj 30.06.2020 08:28
      Highlight Highlight Niemand (oder zumindest die wenigsten) hat etwas gegen das Partyvolk oder Junge. Aber es ist halt einfach so, dass sich das Virus in Clubs, wo die Menschen nahe beieinander sind, laut reden, singen, kommen und gehen sehr schnell verbreiten kann.

      Also müssen genau in diesem Umfeld auch geeigneten Massnahmen gefunden werden, die Verbreitung abzuschwächen.
    • SemperFi 30.06.2020 11:41
      Highlight Highlight Ich hab nichts gegen Partyvolk, nur gegen egoistische Idioten.
  • Scalina58 29.06.2020 17:22
    Highlight Highlight entscheidet das BAG resp. der BR über drastische Massnahmen ist es nicht recht, weil das anscheinend in Richtung Bevormundung geht! gibt das BAG/BR die Verantwortung an das Volk weiter, ist es auch nicht recht, weil das Volk ja keine Epidemiologen sind und die Gefahren nicht abschätzen kann!

    Frage an Frau Obrist:
    was ist die richtige Entscheidung? wer soll die Verantwortung übernehmen?
  • Risikofaktor 29.06.2020 17:03
    Highlight Highlight Am Eingang jede ID, also 300 ID Karten pro Abend zu fotografieren sollte doch möglich sein...
    • Hierundjetzt 29.06.2020 17:57
      Highlight Highlight Ja aber was das an Filmen kostet und wer bezahlt die Entwicklung?🤪


    • bbelser 30.06.2020 10:46
      Highlight Highlight Ich fände ein mobiles Faxgerät ganz praktisch. Dass aber auch niemand auf die einfachsten Lösungen kommt...
    • SemperFi 30.06.2020 11:42
      Highlight Highlight Und wer faxt die Daten nach Bern?
  • Alteresel 29.06.2020 17:02
    Highlight Highlight Es ist nicht so, dass ich im Fanclub von Frau Rickli bin, aber trotzdem muss ich ihr hier recht geben. Hier geht es um ein schönes Stück Selbst- und Sozialverantwortung. Das ist schwer mit einem Partyleben zu verbinden, wenigstens wenn es Spass machen sollte. Und offensichtlich wird das vermeintliche „Recht auf Party“ weit höher gewertet, als Rücksichtnahme auf das Umfeld.
    • SeboZh 29.06.2020 23:05
      Highlight Highlight Genau. Und ohne ID kein Einlass... Nicht nur wegen Corona sondern auch Alkoholausschank usw
  • Zappenduster 29.06.2020 17:01
    Highlight Highlight Alles Heuchler hier! Wer von euch, die jetzt auf dem jungen Partyvolk herumtrampelt, trägt im ÖV eine Maske? Aus eigener Erfahrung 5-8%. Superspreaderevent“ mit 5 Ansteckungen...... Lächerlich.
    • P. Meier 29.06.2020 18:20
      Highlight Highlight Ja ich trage keine Maske, die Züge mit denen ich fahre sind aber noch sehr schwach besetzt. Ich habe jedoch die App installiert und aktiviert. Wenn es erforderlich ist, gebe ich die korrekten Kontaktdaten an. Wer es jedoch cool findet Fake-Angaben zu machen ist definitiv zu doof um in den Ausgang zu gehen.
    • Pat the Rat, einfach nur Pat the Rat 29.06.2020 19:03
      Highlight Highlight Hier! Ich trage eine Maske im ÖV!

      Und habe ich nicht gerade gelesen, dass die Fälle im Aargau und in Zürich vermutlich zusammenhängen?
    • Team Insomnia 29.06.2020 19:17
      Highlight Highlight Das ist ja zappenduster😂!!
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 29.06.2020 16:56
    Highlight Highlight In Clubs geschieht Folgendes:
    Die Leute wollen auch während einem Life-Konzert ständig miteinander quatschen.
    Also gehen sie ganz nah heran an die jeweils andere Person und schreien dieser ins Ohr und ins Gesicht.
    Und jetzt brauchen wir uns nur noch Coronaviren hinzu zu denken und wir sehen sofort, was dann geschieht:
    Ansteckung garantiert.
    Aber eine SVP-Politikerin will halt keine Staatsgelder für die Überbrückungshilfe an das Kulturschaffen und an die Gastronomie locker machen, weil das nicht ins Schema der bürgerlichen Eigenverantwortung passt.
    Und jetzt haben wir den Salat...
    • Superbad 29.06.2020 18:18
      Highlight Highlight Herr rodolof. Welche Gelder, wenn es so weiter geht können wir nur noch mit einer Geste bezahlen. Es werden höchst wahrscheinlich bald keine Gelder mehr vorhanden sein.
    • martinfortuna 29.06.2020 20:31
      Highlight Highlight Jetzt wird also die Klubszene als Kunst-oder Kultur angesehen!
      Weit sind wir schon gesunken!
  • joevanbeeck 29.06.2020 16:41
    Highlight Highlight Dann ist Frau Rickli sicher auch verantwortlich das ein paar Partyidioten, die extra für eine Party nach Belgrad geflogen sind, mit dem Virus zurückgekehrt sind. Wenn es nur die Partygänger erwischen würde wäre es mir ja egal, das könnte man dann frei nach Darwin unter natürliche Auslese abbuchen. Das würde den Durchschnitt der Menschlichen Intelligenz sicher nicht nach unten drücken, wohl eher heben.
    • Garp 29.06.2020 17:02
      Highlight Highlight Nein, ist sie nicht, aber im Kanton Graubünden scheint das Kontaktracing bessser zu funktionieren. 5 oder 6 Partygänger 74 in Quarantäne.

      Zürich: 200 erfasste Partygänger 300 im Quarantäne.

      Zürich schwingt nun oben auf mit neuen Fällen. Das ist sicher nicht nur den Parties zuzuschreiben.

      Es sieht mehr nach fahrlässigen Konzepten und schlechtem Tracing aus.
    • Garp 29.06.2020 17:58
      Highlight Highlight Überlegt Euch doch mal, von 200 Partygästen, jung, quirlig, soll jeder über ein paar Tage nur mit durchschnittlich 0.5 Personen näheren Kontakt gehabt haben? Das glaub ich wirklich nicht.
    • Garp 29.06.2020 18:40
      Highlight Highlight Überlegt doch. 1 Infizierter, 5 später bekannt. 200 Partygänger, die man überhaupt kontaktierenkonnte von 300. Inkubationszeit unterschiedlich, die hatten ja alle im Schnitt mehr als mit einer halben Person näheren Kontakt, bis sie informiert wurden. Ihr dürft gern antworten, ich lass mich durch Argumente gern überzeugen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • ArcticFox 29.06.2020 16:40
    Highlight Highlight Das schöne an der Sache ist doch, dass nun Frau Rickli die SVP-Doktrin der Selbstverantwortung um die Ohren fliegt. Es funktioniert halt vieles nicht mit Selbstverantwortung. Aber ihre Kritik am Partyvolk teile ich in diesem Fall.
  • Garp 29.06.2020 16:39
    Highlight Highlight Die meisten hier haben ihren Sündenbock gefunden. Ich finde diese Jugendlichen auch daneben!

    Wir wissen aber alle, dass nicht von allen vernünftig gehandelt wird. Genau _darum_ hat man diese Schutzkonzepte.

    Werden die nicht eingehalten oder sind die Schutzkonzepte ungenügend, muss man hinschauen und zwar genau. Man kann sich dann sicher emotional Luft machen und all die Deppen verurteilen, es wird aber keinen Schritt weiterhelfen, die Probleme zu lösen.
    • Für bessere Tage 29.06.2020 22:37
      Highlight Highlight … und wenn ein Club Namen wie "Donald Duck" akzeptiert, dann machen die sich auch schuldig. Die meisten von denen lachen doch nur über die Massnahmen.
    • SeboZh 29.06.2020 23:08
      Highlight Highlight IQ Test für alle? Und unter IQ von Xyz muss man zuhause bleiben? Also ich wäre ja dafür
  • stillerMitleser 29.06.2020 16:29
    Highlight Highlight Wahrscheinlich waren es die illlegalen Grossdemos die zum wiederaufflammen der Infektionszahlen beigetragen haben.
    • Stepi 29.06.2020 17:47
      Highlight Highlight Hm, an den Grossdemos muss ich meinem Nachbar nicht ins Ohr schreien, da keine 1000 Watt aus den Lautsprechern dröhnen. Und wenn ich normal demonstriere, schwitze ich auch nicht sonderlich. Und da wäre noch etwas: Demonstrieren gehört zur Demokratie. Partymachen nicht.
    • TJ Müller 29.06.2020 18:10
      Highlight Highlight Klar, obwohl bis jetzt keine Übertragung im Freien stattgefunden hat und an diesen Demos die meisten Menschen Masken trugen. Aber du weisst es natürlich auch ohne Fakten, etwas haltlos behaupten ist halt einfacher als sich an Fakten zu halten. Weshalb sich auf Forscher verlassen, wenn man auch einfach eine Meinung haben kann, gell?
    • Mia_san_mia 29.06.2020 21:41
      Highlight Highlight So ist es.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Funeralix 29.06.2020 16:17
    Highlight Highlight Sorry, aber für die Dummheit und Ignoranz der "Sauglattismus" Fraktion (Partygänger) kann Frau Rickli nun wirklich nichts. Man sollte diese Egoisten (meist mündige Bürger?) allesamt zur Verantwortung ziehen und Ihnen die so entstandenen Gesundheitskosten selber auflegen!
    • trio 29.06.2020 18:22
      Highlight Highlight Man könnte auch ein anständiges Schutzkonzept ausarbeiten und durchsetzen. z.B. Ausweiskontrolle
    • Superbad 29.06.2020 18:23
      Highlight Highlight Das bei diesem Kommentar so viele den Daumen heben finde ich äusserst bedenklich. Vielleicht sollten diese besser nicht hinter die Kulissen der Politik schauen.
    • Irene Adler 30.06.2020 00:57
      Highlight Highlight Und das jetzt wie?
      Wer seine Daten angegeben hat, hat alles nach den gültigen Regeln gemacht, darf also nicht verantwortlich gemacht werden.
      Wer seine Daten nicht angegeben hat, den finden die Behörden nicht.
  • Barracuda 29.06.2020 16:11
    Highlight Highlight Ich halte ja gleich viel von Rickli wie ihr. Aber hier hat man einen einseitigen und tendenziösen Artikel konstruiert, der sehr durchschaubar ist. Frau Obrist tut so als wäre das Partyvolk nicht das Hauptproblem.
  • toobitz 29.06.2020 16:07
    Highlight Highlight Ganz schwacher Kommentar. Schuld daran, wenn sich der Einzelne verantwortungslos verhält, obwohl der Staat vor den Risiken warnt (und obendrein Medien, Epidemologen undsoweiter), ist also nicht der Einzelne, sondern der Staat.
    Nein Frau Obrist, Sie machen es sich zu leicht mit Ihrer Schuldzuweisung. Es gibt Leute, die haben ganz offensichtlich keinen Durchhaltewillen, kein Verantwortungsbewusstsein und kennen auch keine Solidarität mit Schwächeren. Die haben einfach keine Lust mehr, sich einzuschränken, um damit die ganze Gesellschaft zu schützen. Und daran soll nun Frau Rickli schuld sein?
  • Don Alejandro 29.06.2020 16:04
    Highlight Highlight Gewisse Partygänger sind zwar keine Epidemiologen, aber anscheinend "Depp(en)iologen". Jedem Kind ist bekannt, dass wir momentan in Selbstverantwortung die neuen Freiheiten nicht überstrapazieren sollen. Die Behörden sind so kulant (zum Glück) und lassen die Leitplanken breit. Ich bin kein Fan von Rickli und schon gar nicht von ihrer Partei, aber wenn sie denn die Clubs schliessen lässt, dann ist einzig und alleine die Schuld der Partygänger und gewissen Clubbetreibern.
  • Rolf Meyer 29.06.2020 16:01
    Highlight Highlight Sorry, aber das Partyvolk kann nicht verantwortlich gemacht werden. Weil man weiss doch schon lange, dass Selbstdisziplin einfach nicht funktioniert, siehe Masken im ÖV (dort braucht es eine Maskenpflicht). Deshalb müssen Clubs eine funktionierende Datenerfassung garantieren können. Wenn das ein Club nicht kann, dann muss dieser geschlossen bleiben.
  • Der Kritiker 29.06.2020 15:52
    Highlight Highlight Ich mag Rickli nicht, aber hier hat sie Recht! Die Verantwortung liegt bei jeder/jedem von uns. Hier die Verantwortung an den Staat abzuschieben, ist dann doch ein bisschen einfach und unterscheidet sich nicht vom Managerial Behavior von heutigen Abzockern. Wir sind eine Gesellschaft, daraus ergeben sich zum einen Rechte, aber auch Pflichten. Wenn sich die Partybevölkerung weigert, diese Pflichten wahrzunehmen, dann soll sie Ego-Parties machen. Am Samstag sah ich in Bern einige Party-As-is, die mit ihrem Bierdosen in die Shops gingen, Kleider verschmutzten. Das ist nicht wirklich cool.
    • Für bessere Tage 29.06.2020 22:45
      Highlight Highlight @Der Kritiker: also, die Verantwortung liegt bei mir. Ich geh in einen Club, dichtes Gedränge, alle sprechen laut (Tröpfchen...). Ich sag mir: kein Problem, wenn ich mich anstecke wird es mir kaum was machen. Ich bin jung und bei guter Gesundheit. Ich trag somit die Verantwortung, dass ich nicht daran sterbe. Man muss an die anderen denken, nicht an sich. Und dann würde die Verantwortung einem sagen, dass es für Club-Besuche einfach noch zu früh ist.
  • Mad Heidi 29.06.2020 15:50
    Highlight Highlight Mega cool, Frau Obrist! Da mich Ihr Kommentar von jeglicher Verantwortung entbindet, kann ich super easy das Hirn ausschalten und feiern gehen bis zum Umfallen. Weil mir die restlichen Corona-Regeln ebenfalls zu doof sind, beachte ich sie auch nicht mehr. Falls die Gastronomie wieder runtergefahren werden sollte, gehe ich halt an illegale Parties. Und sollte es eine nächtliche Ausgangssperre geben, gehe ich tagsüber zusammen mit den Aluhüten auf den Bürkliplatz gegen die staatliche Unterdrückung wettern. Freue mich auf den restlichen Sommer! Danke!!!
    • rodolofo 29.06.2020 17:00
      Highlight Highlight Die Party Feiernden zeigen, dass sie sich von Viren nicht das Leben vermiesen lassen wollen.
      Und das finde ich grundsätzlich erfreulich!
      ALLES hat unschöne Konsequenzen, auch und gerade das "Social Distancing"...
    • DieFeuerlilie 29.06.2020 18:16
      Highlight Highlight @rodolofo

      Und was für “unschöne Konsequenzen“ hat denn das Social Distancing?

      Nur, weil ich ein paar Monate nicht Jeden und Jede umarmen und küssen kann, oder dicht an dicht am Konzert oder im Club rumstehe, geht doch meine Welt nicht unter.

      Deine etwa schon?
  • Winter 29.06.2020 15:45
    Highlight Highlight Naja, also das sind Erwachsene zwischen 20 bis 40. Da kann man erwarten dass sie nach 4 Monaten Corona inkl Lockdown mittlerweile verstanden haben um was es geht. So naiv kann ja gar niemand sein. Dies auch bei diesen unzähligen - und demonstrativ zur Schau gestellten - Demos jede Woche... (??)
  • Mr. Spock 29.06.2020 15:45
    Highlight Highlight Wir sind nicht bereit für so viel Freiheit... Denn das Wohl vieler, wiegt mehr als das des Einzelnen und das hat leider noch nicht jeder begriffen!!!
    • Funeralix 29.06.2020 16:20
      Highlight Highlight Genau Mr. Spock. Wie singt die E.A.V. in Ihrem Lied" Freiheit" so treffend: Der Mensch ist für die Freiheit nicht geboren! Und für die die es nicht glauben haben sie noch einen passenden Text mehr. Der beste Platz für den Menschen war der Baum!
  • Skorpion 29.06.2020 15:42
    Highlight Highlight Stimmt, Nathalie Rickli hätte die Clubs noch geschlossen halten sollen! Wie soll man in solchen Party-Höhlen denn Distanz und Hygiene-Empfehlungen einhalten können? Das ist doch schlichtweg nicht möglich! Am Besten alles schliessen!
    • Expat 30.06.2020 08:58
      Highlight Highlight Ähhh und wer Distanz halten möchte MUSS unbedingt in einenPaty-Höhle rein, nur weil diese geöffnet hat?
      Verstehe ich dich richtig?
  • zar_dule 29.06.2020 15:35
    Highlight Highlight Das von den meisten Watson-Kommentar Schreibern nicht mehr als die Moralkeule zu erwarten ist, war ja klar. Das jetzt plötzlich Sündenböcke gesucht werden, die nur das machen, was vom Staat explizit (!) erlaubt wurde ist dann schon ein andere Level an undifferenziertem Denken und erschreckend. Schon mal auf die Idee gekommen, dass die meisten Club-Betreiber nicht mal schliessen könnten, wenn sie es wollten? Miete muss bezahlt werden, Kurzarbeit ist weg für Inhaber. Und wo wart ihr als 2015 2500 Leute an der Grippe starben? Wolltet ihr da auch Club schliessen?
    • Barracuda 29.06.2020 16:13
      Highlight Highlight Mit der Falschangabe von Namen, hat das Partyvolk bewusst die Massnahmen sabotiert! 🤦🏻‍♂️
    • Hierundjetzt 29.06.2020 16:31
      Highlight Highlight Zum 10‘000x es ist keine Grippe sondern eine tödliche Lungenkrankheit

      Clubs sind meist AG oder GmbH, der Besitzer ist daher Angestellter der AG und erhält ALV.

      *Vereinfachtes* Beantragen von Kurzarbeit gilt bis September. Danach läufts weiter ganz normal wie eh und je.

      Mir scheint, Du hast eher nicht eine soooo *differenzierte* Ahnung...😗
    • zar_dule 29.06.2020 17:17
      Highlight Highlight Nein - Inhaber von AGs und GmbHs erhalten seit Anfang Juni KEINE Kurzarbeit.

      Und von wegen Grippe: Die ist auch eine tödliche Krankheit und es gab Jahre in der Schweiz, an der mehr Leute gestorben sind als aktuell an COVID19 - und jetzt nochmal die Frage, bei der nächsten stärkeren Grippewelle mit vielen Toten - was forderst du dann?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Tomsen2 29.06.2020 15:35
    Highlight Highlight Selbst als jemand der Frau Rickli wirklich nicht mag muss ich sagen das dieser Artikel etwas vom schlechtesten ist das ich je auf Watson gelesen habe. Nehmen sie sich doch den von Ihnen im Artikel geschriebenen Satz doch bitte selber zu Herzen. "Es ist immer angenehmer, anderen den schwarzen Peter zuzuschieben, anstatt sich selbst an der Nase zu nehmen."
  • Esprit 29.06.2020 15:32
    Highlight Highlight "Es liegt nicht an ihnen, eine Risikoabschätzung durchzuführen und zu entscheiden, wie hoch ein Ansteckungsrisiko in einem Club ist" RICHTIG
    ABER:
    Die Risikobeurteilung wurde gemacht und die Clubs gingen unter Auflagen (Listen, Nachverfolgbarkeit) wieder auf. Wenn sich sich weder die Partygänger, noch die Clubbetreiber daran halten und die Ärzte dann noch beschimpft werden , dann hat das Partyfolk definitiv den schwarten Peter. Schwacher Titel!!!
    Und sollte das nochmals vorkommen, müssen die Clubs wieder geschlossen werden. Ganz einfach.
  • SUPERDUKER 29.06.2020 15:30
    Highlight Highlight So, und jetzt? Was hätten denn das BAG und die Direktoren bezüglich Lockerungen machen sollen?

    Tut man's ist es schlecht - lässt man's dann erst recht...

    Aber ich persönlich bin halt schon auch ein wenig davon ausgegangen, dass Jung und Alt den Ernst der Lage gecheckt haben und "man" sich auf deren Eigenverantwortung verlassen kann.

    Offenbar nicht - das Volk braucht die Peitsche der Obrigkeit - verdammt SCHADE!!!
    • buddelflink 29.06.2020 17:36
      Highlight Highlight ID-Kontrolle und Adressen kopieren, wer rein will. Es wäre doch ganz einfach. Warum ist man nicht auf den Gedanken gekommen, dass es ein paar Uneinsichtige geben würde, die auf Solidarität pfeifen? Die Risikoanalyse der Politik ist daneben gegangen und das kritisiert der Kommentar von Frau Obrist. Der Kern ist nicht, Einzelne aus dem Partyvolk von einer Schuld frei zu sprechen.
  • 1of8mio 29.06.2020 15:30
    Highlight Highlight Zusammenfassend schreibt dieser Artikel bloss den Lead um... summa summarum hiesse dieser neu "Doch anstatt die eigenen Entscheidungen zu hinterfragen, schiebt das Partyvolk lieber Natalie Rickli die Verantwortung ab. Damit lenkt es von der eigenen Unfähigkeit zum Verzicht ab.". Beweismittelumkehr, ohne irgendwas zu hinterfragen.
  • So oder so 29.06.2020 15:27
    Highlight Highlight Nun ja - man macht es sich auch einfach denn Schwarzen Peter Rickli zuzuschieben. Und eine mahnende Antwort an das Partyvolk ist ja ok .
    • ein bekiffter Holländer 29.06.2020 15:52
      Highlight Highlight Den schwarzen Peter zuschieben?
      immer den Anderen natürlich. So etwas von einer, die sich damit brüstet, überall strukturellen Rassismus zu sehen.
  • Garp 29.06.2020 15:21
    Highlight Highlight Es sind alle in der Verantwortung. Keiner kennt das vorgelegten Schutzkonzept, das vorlag.

    Wird von den Betreibern eines Clubs verlangt, jederzeit erreichbar zu sein, damit man in so einem Fall schnell tragen kann? Weiss das ist wichtig! Wenn nicht Fehler Rickli, wenn ja Fehler Clubbetreiber.

    Wird im Schutzkonzept, das man verlangt, gefordert die Adressen zu verifizieren? Wenn nicht, Fehler Rickli, wenn ja Fehler Betreiber.

    Clubbesucher, die falsche Daten hintelassen, Fehler Clubbesucher.

    Clubbetreiber, der Listen nicht genau führt, Fehler Clubbetreiber.
    • Garp 29.06.2020 15:51
      Highlight Highlight Frau Rickli müsste nun eigentlich das Schutzkonzept für diesen Club offenlegen. Und hat der Club versagt, müsste sie diesen sofort schliessen lassen. Sollte das Konzept das bewilligt wurde, versagt haben, muss sie die Verantwortung tragen.
  • DieFeuerlilie 29.06.2020 15:19
    Highlight Highlight Frau Obrist, hören Sie auf, das Partyvolk aus der Verantwortung zu schreiben!

    Sie blenden in Ihrem Artikel komplett aus, dass es den Meisten im Club völlig schnurz ist, ob sie sich selbst, geschweige denn Andere, anstecken, weil sie die Tragweite der Pandemie immer noch nicht gecheckt haben!

    _Weil_ der Lockdown den gewünschten Erfolg, eine akute Eindämmung, hatte.
    Googeln Sie mal das Paradoxon der Prävention..

    Wenn sich nun alle wieder derart ignorant verhalten, hätten wir uns den Lockdown -und damit die wirtschaftliche Katastrophe- ersparen können, gopfertami nomal!
  • stefanmsuter 29.06.2020 15:19
    Highlight Highlight Frau Rickli hat recht. Es ist sooooo sorglos, wie das Party-Volk mit dem noch vorhandenen Covid19-Virus umzugehen pflegt. Das sind einfach hingenommene Ansteckungen, die für die anderen gefährlich sind. Es braucht mehr Selbstdisziplin. Und das heisst auch, dass man keine Club- und Partyszene erzwingen will. Wer da hingeht, ist unverantwortlich.
  • Turicum04 29.06.2020 15:06
    Highlight Highlight Junge sind immun gegenüber Corona. Anstecken tun sich nur Alte. Und die gehen nicht in Clubs! Das sollte eigentlich auch Frau Rickli wissen.
    • MartinZH 29.06.2020 15:37
      Highlight Highlight "Junge sind immun gegenüber Corona. Anstecken tun sich nur Alte." 😂😂😂

      So ein Blödsinn! Du scheinst überhaupt nichts zu wissen... Eigentlich traurig nach mehreren Monaten. 👎
    • Imfall 29.06.2020 15:44
      Highlight Highlight 🤦‍♂️
      Benutzer Bild
    • Mr. Spock 29.06.2020 15:46
      Highlight Highlight An diesem Kommentar ist so ziemlich alles falsch!
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Hof 29.06.2020 15:04
    Highlight Highlight Hätte beinahe gesagt: "Klassisches Eigentor von Frau Obrist, dieser Artikel." Da es sich aber um einen Kommentar handelt und nicht um einen sachlichen Artikel zu einem Thema lasse ich mach Gnade walten ;)
    Trotzdem entsteht der Eindruck, die Autorin habe ein Problem mit der Person "Natalie Rickli". Sich etwas mehr mit dem eigentlichen Problem auseinander zu setzten, dem Mangel an gesundem Menschenverstand in der Gesellschaft nach diesem ersten Lockdown, wäre wünschenswert.
  • Tomtschi 29.06.2020 15:01
    Highlight Highlight Für mein Tun bin immer noch ich verantwortlich, nicht Frölein Rickli.

    Die ist trotzdem ungeeignet für so einen Job, aber hier ist sie nicht Schuld!
  • Stoufel 29.06.2020 14:59
    Highlight Highlight "Natürlich, wer Fake E-Mail-Adressen hinterlegt und Social Tracer am Telefon beschimpft, hat den Ernst der Lage nicht begriffen."

    Wer den Ernst der Lage begriffen hat, geht erst gar nicht da hin.
  • Theo Rehtisch 29.06.2020 14:57
    Highlight Highlight Ich weiss ja nicht, aber ich finde tendenziell, dass Frau Rickli mit ihrer Position überfordert ist.

    • Patamat 29.06.2020 15:37
      Highlight Highlight Netter Nutzername
    • alchimedes 29.06.2020 15:52
      Highlight Highlight ... der Name ist Programm
    • G. Samsa 29.06.2020 16:16
      Highlight Highlight Wie alt bist du? 12?
  • Denverclan 29.06.2020 14:52
    Highlight Highlight Seitenhieb an die SVP...schlecht. Hier geht es nicht um ein Fehlverhalten von Frau Rickli, sondern einzig und allein um mangelndes Verantwortungsgefühl seitens der Clubbesucher. Vielen Besuchern scheint das egal zu sein, das Virus hat für sie keine relevante Bedeutung. Leider werden durch dieses Verhalten auch völlig unbeteiligte Mitmenschen leiden müssen und im schlimmsten Fall kann das ganz böse und traurig enden. Die Geschichte der Menschheit ist aber mit menschlichem Fehlverhalten nur so gepflastert und der Einzelne ist sich nie sicher wie dünn das Eis unter seinen Füssen ist. Vorsicht!
    • Skychef 29.06.2020 15:01
      Highlight Highlight Ihr könnt nicht alles auf unverantwortliche Clubbesucher schieben. Die Eckdaten müssen durch die Politik definiert werden und da muss das Konzept so realistisch sein dass man die Menschheit vor ihrer eigenen Dummheit schützen muss.
    • Garp 29.06.2020 15:26
      Highlight Highlight Du siehst das zu einfach. Man weiss seit Jahrtausenden, dass sich viele Menschen nicht verantwortungsbewusst verhalten. Genau darum gibt es ja all diese Schutzkonzepte. Sonst bräuchten wir sie nicht und auch keine Striche am Boden im Coop oder Migros usw. .
    • Bongj 30.06.2020 13:01
      Highlight Highlight @Skychef: Was hast du denn das Gefühl was los sein würde, wenn man die Menschen vor der eigenen Dummheit schützen würde?

      Es wurde ja schon während dem SOFT-Lockdown gejammert was das Zeug hält: Diktatur, Polizeistaat, freie Meinungsäusserung, Bürgerrechte, ...

      Die würden ja mit Fackeln auf dem Bundesplatz aufmarschieren und das Bundeshaus niederbrennen, wenn man die Freiheit dahingehend einschränken würde, dass das persönliche Vergnügen nicht mehr voll ausgelebt werden könnte.
  • lkay 29.06.2020 14:49
    Highlight Highlight Solche Artikel beschreiben genau das Problem unserer Gesellschaft. Man schreit laut nach Freiheit und Unabhängigkeit, aber eigentlich möchte man doch, das der liebe Staat einem die Entscheidung abnimmt. Und wenn er doch mal auf die Eigenverantwortung der Leute setzt gejt es schief und alle zeigen mit dem Finger auf unsere Regierung.
  • Clank 29.06.2020 14:49
    Highlight Highlight Wieso will es plötzlich jeder besser als der Bund?
    Dass Clubs öffnen dürfen ist beschlossene Sache. Sich über diese Lockerung aufzuregen ist zu spät. Das Risiko ist den Behörden sehr wohl bewusst, aber es ist umsetzbar. Darum gibt es auch diese Vorschriften. Dass jemand krankes in Club geht und alle Gäste als Folge davon in Quarantäne müssen, war zu erwarten und ist an sich kein Problem. Im Gegenteil, dass nennt man Tracing.
    Worüber sich Rickli aber zurecht aufregt, ist, dass viele beim Tracing angeblich nicht kooperierten. Clubs und Gäste müssen dafür sorgen, dass die Daten gesammelt werden.
    • Für bessere Tage 29.06.2020 23:05
      Highlight Highlight @Clank: beschlossene Sache: ja für jetzt. Das kann aber relativ schnell rückgängig gemacht werden. Wenn jemand offensichtlich krank ist oder sich krank fühlt, darf er auf keinen Fall in einen Club. Alles andere ist grobfahrlässig und respektlos gegenüber der Gesellschaft. Nur mit Tracing alleine ist es nicht getan. Bis man die Kette stoppen kann, sind vielleicht bereits Leute angesteckt, für welche die Sache nicht gut ausgeht.
  • Antiypanikmacher 29.06.2020 14:47
    Highlight Highlight Hallo Fr. Obrist. Ich habe mit vielen Entscheidungen und PR HaschreienbderxFr. Recklinghausen auch meine Mühe. Aber hier muss ich sehr doch recht geben. Der Bund hat bei der Ankündigung der Öffnung der Clubs ausdrücklich eine zwingende Anwesenheitsliste für ein effektives Kontakttraising als Bedingung verlangt. Jetzt jammern die Clubbesitzer, dass das verifizieren der Kontaktdaten zu aufwendig ist.
    Gemäß vorgabe gibt es nur 2 Möglichkeiten verifiziert Adressliste oder Club bleibt zu.
    Und das Partyvolk oder besser der Teil der falsche Angaben macht, wie verantwortungslos ist den das?
  • farbarch1 29.06.2020 14:41
    Highlight Highlight Dieser Artikel bringt es leider nicht auf den Punkt. Das Einzige, wofür Frau Rikli in ihrer Rede verantwortlich gemacht werden kann ist, dass sie so tut, wie wenn das Partyvolk der Hauptgrund für den Anstieg der Infektionen ist. Sowohl der Artikel wie Frau Rickli schiessen am Ziel vorbei.
  • uhl 29.06.2020 14:40
    Highlight Highlight "Partygänger sind keine Epidemiologen. Es liegt nicht an ihnen, eine Risikoabschätzung durchzuführen und zu entscheiden."
    Man könnte einfach auch sagen: Es müsste zu den aktuellen Zeiten gesunder Menschenverstand sein, dass man eben sich und sein Tun hinterfragt. Dafür muss man kein Epidemiologe sein.

    Das hier kommt mir vor, wie wenn wieder die Schuld dem Trainer allein in die Schuhe geschoben wird, obwohl die Spieler auf dem Platz offensichtlich abge..... haben.
  • Amarillo 29.06.2020 14:36
    Highlight Highlight Ich habe ein gewisses Verständnis dafür, dass - nachdem von ganz oben die Lockerungen angekündigt worden sind - eine kantonale Gesundheitsdirektorin nicht präventiv Klubs und Bars geschlossen hält, weil sich die Spassgesellschaft erfahrungsgemäss nicht mit Eigenverantwortung aufhält. Basierend auf den Ereignissen kann man nun eher etwas unternehmen, z.B. Eintritt nur mit ID-Kontrolle. Das wäre vorher als unzumutbare Bürokratie abgelehnt worden. Apropos: Was könnte man hier wohl über "unnötige Polizeigewalt" lesen, wäre die Polizei z.B. vor der Reitschule in Bern eingeschritten?
  • AFK 29.06.2020 14:29
    Highlight Highlight Rickli hat recht, nur weil sie SVP, und somit bei Watson unbeliebt ist, müsst ihr nicht gegen sie schiessen. Übrigens: "Partygänger sind keine Epidemiologen" > ja, aber ich hoffe sie haben trotz Party noch genug funktionierende Resthirnzellen um zu merken, dass eine grosse unübersichtliche Masse an Leuten, die eng aufeinander stehen, viel Bewegung innerhalb der Masse produzieren, keine Abstände einhalten, tanzen, schreien, lachen usw.. nicht gerade das klügste ist in der aktuellen Situation!!
    • Nikl 29.06.2020 14:57
      Highlight Highlight Stimmt man dürfte eigentlich nicht an Partys gehen momentan, da es praktisch unmöglich ust den Abstand immer einzuhalten und die Regeln einzuhalten.
      Aber wieso wird dann alles erlaubt? Denkt irgendjemand ernsthaft, dass wenn solche Partys erlaubt sind, das auch nicht ausgenützt wird?
      Und hier nur gegen die Jungen dummen schipfen ist zu einfach. Ich denke viele von denen die hier über die Jungen schimpfen wären mit 20 auch anderst mit Corona umgegangen als jetzt. Junge Menschen brauchen oft Regeln das es funktioniert.
      Clubs schliessen Bars bis 1 und fertig
    • buddelflink 29.06.2020 15:23
      Highlight Highlight Ich denke, den Partygängern ging es nicht darum, das Klügste in der Situation zu tun, sondern zu feiern. Das Risiko der Ansteckung haben sie für sich in Kauf genommen. Ich hätte mich persönlich anders verhalten, aber dass es junge Leute geben würde, die in die Clubs gehen, sobald dies wieder möglich war und dabei auch nicht ihre wahren Daten angeben, damit hätte man rechnen müssen.
  • Oly photographer 29.06.2020 14:28
    Highlight Highlight Ziemlich blöder Artikel! Partygänger sind nicht Epidemiologen, schräger geht es nicht mehr. Ja die ÖV Benutzer scheinbar ja auch nicht. Nun sind die Behörden schuld am einfältigen Benehmen der Leute. Keine korrekten Adressen angeben, oder gar nichts? Hallo! Sind wir hier im Kindergarten der Schneeflockengeneration, oder der Generation ich will alles und darf alles?
  • GianniR 29.06.2020 14:28
    Highlight Highlight Der BR hat sich durch die Interessenverbände massiv unter Druck setzen lassen. Nach einer derartigen (Total-)Öffnung musste damit gerechnet werden. Prinzip Hoffnung ist bei Corona nicht die richtige Taktik. Da gibts nur eins: Die Schraube wieder anziehen, und zwar rasch!
    • bbelser 29.06.2020 23:56
      Highlight Highlight Das hiesse aber, als Regierende Verantwortung zu übernehmen und unpopuläre Massnahmen durchzusetzen. Und das scheuen doch gerade unsere SVP-Vertreter*innen noch ein wenig mehr als der Rest. Im Club- und Party-Bereich auf Vernunft und Eigenverantwortung zu setzen, ist recht naiv. Oder ebenso verantwortungsscheu wie die Party-Konsumenten, die das tracing unterlaufen.
  • Sauäschnörrli 29.06.2020 14:22
    Highlight Highlight Die Regierung hat doch die Verantwortung an die Bevölkerung übergeben als die Massnahmen gelockert wurden. Dass sie mit dieser Verantwortung nicht umgehen kann, hat sie jetzt bewiesen. Nun aber die Schuld bei der Regierung zu suchen, ist m.M.n. schon ein bisschen kurzsichtig. Die Verhaltensregeln waren und sind klar: Contact Tracing, Kranke bleiben zu Hause, Abstand oder Maske. So wie es scheint wurden aber all diese Regeln missachtet und nun soll Frau Rickli schuld sein?
    • buddelflink 29.06.2020 15:19
      Highlight Highlight Frau Rickli ist nicht schuld daran, dass die Regeln missachtet wurden. Die Politik hätte nur einkalkulieren müssen, dass genau dies geschieht. Die Risikoanalyse ist gründlich misslungen.
    • Für bessere Tage 29.06.2020 23:13
      Highlight Highlight Der Bundesrat hat ja in der ganzen Zeit die Bevölkerung auch immer nur gelobt. Ich musst da immer schmunzeln. War ja klar, dass sich die meisten nur daran hielten, weil sie keine Wahl hatten. Aber es wäre schon schön gewesen wenn wir der Welt hätten berichten können, was für vernünftige Menschen in der kleinen Schweiz leben.
  • Zürischnure 29.06.2020 14:21
    Highlight Highlight OMG jetzt habe ich tatsächlich noch Mitleid mit Natalie Rickli! Watson, Watson was machst du nur mit mir... es muss Coronatime si.
    Sie wird’s so oder so nicht allen recht machen können, ich hoffe sie hat ihr „dickes Fell“ angezogen.
    Meine lieben Schweizerlis was wollen wir den jetzt nun, Eigenverantwortung oder Club verbot?
    Hat man wirklich gedacht, dass Jugendliche nicht in die Clubs gehen? Das sich 16 -25 jährige verantwortungsvoll verhalten? Was kennt ihr denn für Jugendliche, was wart ihr für denn Jugendliche?!

    • DerMeiner 29.06.2020 14:56
      Highlight Highlight Als junger Erwachsener würde ich die Pauschalisierung da weglassen, da es tatsächlich einige von uns mit Hirnschmalz gibt. Aber prinzipiell hast du vollkommen recht.
    • el perro 29.06.2020 15:24
      Highlight Highlight Also, wenn schon 16 Jährige abstimmen dürfen sollen, erwarte ich da schon sehr viel von ihnen!
    • Zürischnure 29.06.2020 21:13
      Highlight Highlight @dermeiner
      Natürlich gibt es die. Aber waren jene schon in den Startlöchern bei der Cluböffnung?

      @el perro
      Die Hoffnung stirbt zuletzt.😉
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  • Scrat 29.06.2020 14:20
    Highlight Highlight Frau Rickli ist definitiv nicht die Person, der ich bedingungslos zujuble, aber man stelle sich nur den Shitstorm vor, der über sie hereingebrochen wäre, hätte sie die Öffnung von Zürcher Clubs und Bars verhindert, während der Bund eine Lockerung beschlossen hat. Tut mir leid, aber jeder, der in der aktuellen Situation an Veranstaltungen teilnimmt, muss sich selbst fragen, ob es das Wert ist - und auch mit dem Ergebnis klarkommen, wenn's dann halt in die Hose geht.
    • PeteZahad 29.06.2020 15:01
      Highlight Highlight Wenn man mit seinem Verhalten nur sich selbst gefärden würde ginge es ja noch. Falsche Namen/Adressen angeben ist höchst fahrlässig und absolut egoistisch gegenüber dem Rest der Gesellschaft. Oder in einem Wort: asozial
  • Anna Lyse 29.06.2020 14:20
    Highlight Highlight Ist das nicht eine zu einfache Analyse? Damit lädt ja man zur staatliche Bevormundung ein und argumentiert, dass das Individuum keine Eigenverantwortung, keine Risikoanalyse, keinen gesunden Menschenverstand walten lassen muss.

    "Der Staat und irgendein Amt wird mir schon vorgeben, was ich zu tun habe. YOLO."

    Echt jetzt? Nach mir die Sintflut, lalalallala?
    • buddelflink 29.06.2020 14:39
      Highlight Highlight Wer sagt denn, dass die Gäste für sich persönlich keine Risikoanalyse gemacht haben? Nur eben mit anderem Ergebnis, als Sie es sich gewünscht hätten.
    • Scrat 29.06.2020 15:21
      Highlight Highlight @buddelflink: der Mensch schätzt laufend Situationen ein und macht dafür Risikoanalysen - und weil wir alle ein individuelles Sicherheitsdenken haben, fallen diese nun mal unterschiedlich aus. Wenn ich mich auf das Motorrad schwinge, dann muss ich damit rechnen, Abends nicht mehr nach Hause zu kommen. Ob es das Risiko wert ist, muss jeder selbst entscheiden - aber hinterher jammern und andere verantwortlich machen, wenn's plötzlich weh tut, anstatt sich selbst an der Nase zu nehmen? Come on...
    • buddelflink 29.06.2020 15:31
      Highlight Highlight @Scrat, genau das beschreibt ja der Artikel: Ob es das Risiko wert ist, die Clubs wieder zu öffnen, hat die Politik für sich entschieden. Jetzt jammert die Politik und macht andere für ihre Entscheidung verantwortlich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • F2 to Enter Setup 29.06.2020 14:19
    Highlight Highlight Clubs müssen nachweisen - wie Migros und Coop auch - dass ihre Schutzkonzepte greifen. Wohl etwas naiv, ja fast lachhaft, auf ein fakultatives Namens-Verzeichnis zu setzen. Die Verantwortlichen müssen die Spielregeln klar vorgeben. Ein typisches Merkmal von Überforderung und mangelndem Selbstvertrauen ist - und da teile ich die Meinung der Autorin - als erstes Schuld weit von sich zu weisen. Einen verantwortungsvollen Posten inne zu haben ist das Eine, diesem Posten gewachsen zu sein, das Andere.
  • Majoras Maske 29.06.2020 14:18
    Highlight Highlight Sorry, aber wer aktuell in Clubs geht kann nicht so tun, als würde er oder sie sich nicht bewusst sein, dass es dort ein höheres Risiko gibt. Aber umgekehrt stimmt es eben auch: Die Lockerungen befeuern die Sorglosigkeit, nicht nur dort. Schon bald haben wir das Niveau von vor dem Lockdown erreicht und niemanden interessierts.
    • P.Rediger 29.06.2020 14:39
      Highlight Highlight Das Problem ist, die wenigsten die in Clubs gehen, gehören einer Risikogruppe an und viele Menschen sind sich nicht bewusst, dass es für ein Mal nicht um sie, sondern um die um sie herum geht. Ergo ist es denen so ziemlich sch...egal, ob sie sich anstecken oder nicht. Es sind nicht alle so, aber diejenigen, die falsche Daten angeben gehören definitiv zu der Sorte.
  • Daniel Caduff 29.06.2020 14:16
    Highlight Highlight Ja und nein. Man kann den Behörden vorwerfen, dass die Regeln zu lasch sind.

    Aber wenn nicht mal diese an sich schon viel zu laschen Regeln eingehalten werden, dann liegt das nicht an Rickli, sondern an den Clubbetreibern und den vor allem den Besuchern.
    • Nikl 29.06.2020 18:00
      Highlight Highlight Also an so einem Ort Namensangaben ohne ID zu machen grentzt an absoluter Dummheit. Wer echt gedacht hat, das funktioniert, der war wohl länger nicht mehr in einem Club und solchen Szene unterwegs.
  • buddelflink 29.06.2020 14:13
    Highlight Highlight Bei der Risikobewertung hätte man natürlich auch berücksichtigen müssen, wie wahrscheinlich es ist, dass alle Gäste ihre echten Daten preisgeben. Sich darüber jetzt zu wundern, dass da auch falsche Angaben gemacht wurden, empfinde ich als naiv.

    Aber egal, wem man den schwarzen Peter zuschiebt, klar ist, dass es so wie bisher nicht geht. Ich frage mich, ob man die Erfassung der Gäste nicht auch mit der Covid-App koppeln kann. Der Club wäre dann wie eine Person zu sehen, zu der alle Gäste Kontakt hatten. Wenn einer im Club infiziert war, müssten alle Gäste informiert werden.
    • bokl 29.06.2020 14:57
      Highlight Highlight @buddelfink
      Genau damit eine Koppelung mit der App (=App-Zwang) nicht möglich ist, wurde ein entsprechendes Gesetz erlassen und der Start der App verzögert.
    • Clank 29.06.2020 14:59
      Highlight Highlight Genau da geht es aber ja um Kooperation und Disziplin. Beides kann man eben fördern bis zu erzwingen. Das ist der Unterschied zwischen regieren und bevormunden.
      Mit so einer Pressekonferenz und die Drohung Clubs zu schliessen, werden die Leute sensibilisiert, aus Fehler gelernt und bessere Konzepte erarbeitet.

      Ich denke sehr wohl, ein grosser Teil der Ausgangszene hat seine Arbeit auch seriös gemacht. Ich war da an einer grossen Bar an der Langstrasse, da wurde sowohl die Check-In und Check-Out Zeit registriert. Alle wegen wenige zu bestraften ist auch nicht das gute Signal.
    • spiffslady 29.06.2020 15:15
      Highlight Highlight Noch einfacher wäre es wahrscheinlich, den Eintritt von der Installation der App abhängig zu machen. Aber das geht natürlich nicht wegen der Aluhut-Fraktion. Club-Besuch ist für mich kein essentielles Grundrecht, deshalb habe ich hier mit einem Appzwang kein Problem. (Ja, ich weiss nicht alle haben ein Smartphone, auf dem die App läuft. Aber wer sich einen Club-Besuch leisten kann, wird ja wohl auch ein neues Billigmodell vermögen.)
  • -thomi- 29.06.2020 14:09
    Highlight Highlight Es war nicht Frau Rickli, die die Sperrstunde und den Lockdown der Bars und Clubs verfügt hat. Es war der Bund. Dies einfach mal grundsätzlich. Weiter braucht man kein Epidemiologe zu sein, um zu realisieren, dass ein Ort, wo Menschen auf engem Raum zusammenkommen, ein gefundenes Fressen für Viren ist. Dann in den Club zu gehen und die eigene Adresse zu fälschen, ist halt einfach fahrlässig und hat mit Frau Rickli nichts zu tun. Das liegt in der Verantwortung jedes einzelnen. Daraus eine solche unfundierte Kritik zu formulieren, finde ich recht billig.
  • Garp 29.06.2020 14:08
    Highlight Highlight Was ich an dieser Geschichte nicht verstehe, warum 300 Gäste in Quarantäne geschickt werden (so der Ausdruck der Medien), wenn 1/3 der Daten gefaked waren und die Gäste hatten ja dann bis der Fall bekannt wurde wiederum mit zig Leuten Kontakt. 300 sind dann schon daher wenig.

    Funktioniert das Kontakt Tracing in Zürich wirklich?
    • bokl 29.06.2020 14:59
      Highlight Highlight Es müssen doch nur "Direktkontakte" in Quarantäne. Die Kontakte der 295 welche sich im Flamingo nicht angesteckt haben, müssen nicht in Quarantäne.
    • Garp 29.06.2020 15:33
      Highlight Highlight Man steckt sie in Quarantäne weil man noch nicht weiss wer sich angesteckt hat, das wäre ja sonst absolut sinnlos. Bei sicher Angesteckten heisst es übrigens Isolation und nicht Quarantäne.
    • el perro 29.06.2020 15:35
      Highlight Highlight Nein, natürlich funktioniert das nicht! Es kann ja gar nicht funktionieren, wenn 1/3 die falsche Adresse angeben. Die App gab's da auch noch nicht.
      Und sowieso, die, die falsche Angaben machen, installieren sicher auch die App nicht.
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  • Raembe 29.06.2020 14:08
    Highlight Highlight Das Partyvolk ist bei weitem nicht unschuldig. Ein bisschen Eigenverantwortung und Rücksichtsnahme würden helfen. Aber sowas macht ja keinen Spass.
  • Stefan Z. 29.06.2020 14:07
    Highlight Highlight Ich bin kein Fan von Rickli. Aber dieser Artikel hier lässt auch das zu wünschen übrig, was er anprangert. Zuständigkeiten und Verantwortung. Ja, vielleicht müsste man die Clubs wieder schliessen oder hätte sie geschlossen lassen müssen und wenn es so ist, tragen die Entscheidungsträger eine entsprechende Verantwortung. Aber "den schwarzen Peter" nun nur ihr zuzuschieben ist falsch. Die Leute die mit der "nach mir die Sinnflut" Einstellung Party machen, haben genauso eine Verantwortung. Sie können genauso sagen, dass sie zu Hause bleiben. Sie sind auch nicht nur für sich selber verantwortlich.
  • Lowend 29.06.2020 14:05
    Highlight Highlight Ausweispflicht für Clubs wäre deren Untergang, denn die Hälfte der Kiddys die dort abtanzen, sind doch kaum mal sechzehn Jahre alt. 🤣
    • Enemy№1 29.06.2020 14:43
      Highlight Highlight Die Typen wahrscheinlich schon.... Bei den Mädels würde es verdammt kritisch aussehen, habe ich das Gefühl :)
    • Lowend 29.06.2020 15:40
      Highlight Highlight Dann wären Dance-Partys gesellschaftlich etwa gleich spannend wie Konzerte von Metalbands. 😉
    • ChiliForever 29.06.2020 20:32
      Highlight Highlight Wieso? Metalkonzerte gehen immer und sind mit das Spannendste überhaupt :))
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  • BöserOnkel 29.06.2020 14:05
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
    • Stefan Morgenthaler-Müller 29.06.2020 14:36
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • ChiliForever 29.06.2020 14:02
    Highlight Highlight Frau Rickli hat genau recht mit ihrer Aussage. Wenn dann noch dazukommt, daß die Besucher falsche Kontaktdaten angeben zeigt das nur Egoismus pur. Party als ob es kein Morgen gäbe.

    Zu sagen, die Partygänger seien keine Epidemiologen ist genau so falsch. Das sind sie zwar in der Tat nicht, es gab aber in den letzten Monaten zu dem Thema so viele Informationen wie wahrscheinlich zu keinem anderen je zuvor.

    Ja, die Öffnung der Clubs war ein Risiko, das nicht hätte sein müssen.
    Und das Partyvolk hat bewiesen, daß es geistig nicht reif ist für die Öffnung.
    • Nikl 29.06.2020 18:06
      Highlight Highlight In dieser Geschichte gibt es noch andere die geistig nicht Reif für ihre Aufgabe waren.
      Klar falsche Namen angeben —> purer egoismus und Dummheit. Aber wer auf die Idee kam das ganze ohne Nachweis der Namen zu machen —-> Pure Idiotie!

      Und sowieso die Clubs hätten nie aufgemacht werden dürfen, da sowieso klar ist, dass die Sicherheitsregeln nicht oder nur teilweise umgesetzt werden, oder umgesetzt werden können.
    • bbelser 30.06.2020 00:30
      Highlight Highlight Und die Regierenden haben bewiesen, dass sie so etwas Offensichtliches nicht vorhersehen konnten (oder wollten). Bei Corona geht es ja nicht um Eigenverantwortung, sondern um Verantwortung für zumeist ziemlich ferne Andere. Das überfordert immer noch sehr viele Menschen, und nicht nur junge. Auch viele Senioren übernehmen diese Verantwortung für ferne Andere nicht. Wenn uns etwas als Einzelne so überfordert, dann müssen die Regierenden die Verantwortung für die fernen Anderen übernehmen.
  • freifuchs 29.06.2020 14:00
    Highlight Highlight Seit wann wurde eigentlich "Flatten the curve" in "Keiner darf sich anstecken" geändert? Es war doch schon seit März klar, dass sich das Virus nicht von selbst verkriecht und dass es darum geht das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Sollen wir uns nun wegen einem Virus, das kaum gefährlicher als die Grippe ist, jahrelang einsperren und die Wirtschaft komplett an die Wand fahren?
    • carlos zapato 29.06.2020 14:10
      Highlight Highlight Läck, gibts immer noch welche, die glauben, das Virus wäre kaum gefährlicher wie eine Grippe?!
    • lilie 29.06.2020 14:20
      Highlight Highlight @freifuchs: Nein, absolut nicht. Deshalb wurde ja auch alles wieder geöffnet und erlaubt. Die einzige Einschränkung sind jetzt noch Veranstaltungen über 1000 Personen.

      Aber der Virus hat immer noch die gleichen Eigenschaften wie damals, als er bei uns eingeschleppt worden ist. Deshalb braucht es langfristige Massnahmen, um die Kurve flach zu halten.

      Sonst hätten wir uns ja den Lockdown auch schenken können und einfach ein paar Zehntausende sterben und ein paar Hundertausend invalid werden lassen.

      Dass niemand mehr angesteckt wird, ist unmöglich, solange der Virus existiert.
    • Nevermind 29.06.2020 14:33
      Highlight Highlight Zur ersten Frage: Vor ca einem Monat.
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  • PERSILflage 29.06.2020 13:59
    Highlight Highlight Wäre gespannt ob der Artikel sich in eine andere Richtung entwickelt hätte, wenn Frau Rickli der richtigen Partei angehören würde...:-)
    Aber im Ernst, zeichnete in der gesamten Krise nicht genau diese Tugend die Schweiz aus, dass man sich an gewisse einfach gehaltene Vorgaben haltet, als alles mittels Gesetz und Verbot; quasi mit eiserner Hand und Brechstange durchzusetzen?
    Es verlangt niemand auch nur im Ansatz, dass jeder Partygänger epidemiologisch geschult sein soll, es geht hier nur darum den gesunden Menschenverstand einzuschalten und auf andere Rücksicht zu nehmen.
    #zartiParty:-)
  • Stefan Morgenthaler-Müller 29.06.2020 13:59
    Highlight Highlight In der Schweiz kann man als Schweizer/in mit einer KV-Marketingausbildung Gesundheitsdirektorin werden. Mir wäre es lieber gewesen, man hätte hier jemanden vom Fach mit einem Doktortitel. Frau Rickli ist gewiss nicht schuld am Desaster Als SVPlerin vertritt sie nunmal auch die Interessen der Wirtschaft.
    • p4trick 29.06.2020 14:19
      Highlight Highlight Die gesamte Gesundheitsdirektion besteht aus 22 Leuten die mitunter auch von der Medizin vertreten sind. Der Vorstand ist ein gewähltes Regierungsrat Mitglied.
      Sie verstehen wohl undere Demokratie nicht?
      Und fyi der "Chef", Direktion oder Leiter einer Abteilung muss nicht vom Fach sein, sondern nur die richtigen Leuten unter sich haben. Fachliche Kompetenz ist in einer Leitungs Position zweitranging
    • Oly photographer 29.06.2020 14:37
      Highlight Highlight Das ist so Hörigkeit, jemand mit einem Doktortitel, wohl noch immer im Glauben an die Götter in Weiss?? Ich hoffe Sie erleben nicht einmal eine derbe Enttäuschung. Es gibt übrigens nicht mal wenige Parlamentarier mit Doktortitel, hat es was gebracht?
    • flying kid 29.06.2020 14:38
      Highlight Highlight Und als studierter Politik-Wissenschafter und Doktorat in Wirtschaftswissenschaft zeichnet Alain Berset was genau aus, um ein guter Bundesrat zu sein?
      Ah ja genau, seine (in deinen Augen) richtige Parteizugehörigkeit...
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  • Motiv 29.06.2020 13:55
    Highlight Highlight Das ist jetzt wirklich absolut schräg, die PartygängerInnen aus jeder Verantwortung zu entlassen. Selbstverständlich sind sie mitverantwortlich. Wir leben in einer direkten Demokratie, in der es mündige BürgerInnen braucht, die selbstverantwortlich handeln können. Wenn man das zu Ende denkt, was in diesem Artikel steht, stehen am Schluss die total entmündigten BürgerInnen und der totale Staat, der für alles sorgt. Eine echte Horrorvorstellung.
  • Noob 29.06.2020 13:55
    Highlight Highlight Wow. So viele User meinen das man an die Eigenverantwortung der Bevölkerung appellieren soll... ähm... ihr lest doch die News? Täglich? Wirklich?
    • Raembe 29.06.2020 14:09
      Highlight Highlight Man kann aber auch nicht die immer die Behörden für das Versagen der Bevölkerung verantwortlich machen.
    • Shabbazz 29.06.2020 14:19
      Highlight Highlight @ Noob, Raembe: Wie wäre es wenn wir anstatt einer einzelnen Gruppe die Schuld zuzuschieben einfach eingestehen würden, dass alle ihren Teil beigetragen haben (Politik, Clubbetreiter, Clubgänger)??
    • Noob 29.06.2020 14:30
      Highlight Highlight Da gebe ich dir natürlich absolut recht. Aber während ein hochansteckender Virus um sich greift, die Clubs öffnet... was hat man eigentlich Erwartet? Das die Leute dann mit 2m Abstand auf der Tanzfläche die Nacht durch den Macarena tanzen? Auch ich war mal Jung und sehr kreativ wenn es darum ging "Regeln" zu umgehen oder zu dehnen. ;)
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  • Peter R. 29.06.2020 13:54
    Highlight Highlight Nun, nicht nur das Partyvolk ist verantwortlich für den Anstieg der Fallzahlen - sondern alle Menschen, die nur für sich schauen und sich über die Massnahmen hinweg setzen. Also in den Clubs, Leute die eine fake-mail-Adresse angeben - an Demos, Demonstranten, die meinen sie müssen in der jetzigen Zeit zu tausenden Kopf an Kopf sich auf öffentlichen Plätzen herumtollen. Als Gesundheitsdirektor/in würde ich bei Fehlverhalten Clubs sofort schliessen lassen und unbewilligte Demos auflösen. Jetzt könnt ihr blitzen, was das Zeug hält.
    • pop_eye 29.06.2020 14:47
      Highlight Highlight Die Fallzahlen sind heute wieder Rückläufig!
    • DieFeuerlilie 29.06.2020 15:48
      Highlight Highlight @pop_eye

      Ähm.. ist dir noch nicht aufgefallen, dass die Fallzahlen am Montag _immer_ niedriger sind als an den anderen Wochentagen..? !
      Weil übers Wochenende weniger getestet wird. Und es ein, zwei Tage dauert, bis die Fälle gemeldet werden..?
  • Shisha 29.06.2020 13:53
    Highlight Highlight Als Kantonspolitikerin hat sie nichts zu melden in Bezug aufs bundesrechtliche Epidemiengesetz. Und als Gesundheitsdirektorin kann sie auch keine kantonale Schliessung anordnen. Hingegen sehe ich das Partyvolk durchaus in der Pflicht: Man kann schliesslich auch in eine Bar gehen und die Mindeststandards umsetzen. Das nennt sich Selbstverantwortung.
  • HundBasil 29.06.2020 13:53
    Highlight Highlight Die Partyleute sind okay. Aber diejenigen, die falsche Emailadressen angegeben haben und auch die, welche die BAG-Leute angeherrscht hatten, als sie von ihnen über eine mögliche Ansteckung informiert wurden, genau die waren und sind gemeint. Für mich ist dieser Kommentar unverständlich und wirklichkeitsfremd.
  • Jason848 29.06.2020 13:52
    Highlight Highlight Als ich die Pushnachricht erhalten habe wollte ich bereits wiedersprechen - ich bin froh sieht es die Mehrheit der Watson User wie ich. Das Partyvolk ist in der Tat verantwortlich für das eigene Verhalten & bei einer Clubschliessung selber schuld... Einen Hetzartikel gegen N.R. bringt nichts ausser Aufmerksamkeit...
  • Nate Smith 29.06.2020 13:51
    Highlight Highlight Ich bin sonst sofort dabei dem blonden Gift ans Bein zu pissen, aber etwas mehr Substanz sollte dann doch dabei sein. Sie hat das Schutzkonzept unter der Auflage von Contact Tracing genehmigt. Es war klar das Contact Tracing eine Auflage sein muss, da weder Social Distancing noch sonstige Schutzmassnahmen angewandt werden können. Das war auch jedem der im letzten Monat mal Zeitung gelesen hat klar. Nun haben wir ein erstes Vollzugsproblem und man muss schauen wie man es lösen kann. Die ID zu kontrollieren wäre ein pragmatischer Weg. Müssen die Clubs bei vielen wegen dem Alter sowieso schon.
    • Hans12 29.06.2020 14:04
      Highlight Highlight Dein Kommentar würde auch ohne Beleidigung funktionieren. Unnötiges SVP Bashing.
    • carlos zapato 29.06.2020 14:11
      Highlight Highlight Müss(t)en.....
    • G.Oreb 29.06.2020 14:14
      Highlight Highlight Und genau da liegt das Problem. Wenn 20% der Ausweise gefälscht sind (Ja, das sind sie, die IDs werden zu Spottpreisen im Darknet angeboten), dann bringt eben auch die Ausweispflicht nichts.
    Weitere Antworten anzeigen
  • i schwörs 29.06.2020 13:49
    Highlight Highlight Ich kann mir gut vorstellen, was für email addis da gegeben wurden. Ganz ehrlich: wie naiv muss man sein, um zu glauben, dass alle korrekte Kontaktdaten angeben? Nein, das "Partyvolk" ist nicht primär schuldig, wenn auch einige ziemlich blöd zu sein scheinen. Beim Konzept "Kontaktdaten angeben" fehlt das wichtige Wort "korrekte". Deswegen überprüft der Club die Kontaktdaten nicht und deswegen geben einige Scherzkekse halt erwartungsgemäss falsche Daten an. Das muss Frau Rickli schon zur Kenntnis nehmen. Schludrige Vorbereitung führt meist halt auch zu entsprechenden Resultaten.
    • Oly photographer 29.06.2020 14:57
      Highlight Highlight Wie soll man bitte überprüfen ob du korrekte Angaben machst? Nenn doch einfach mal ein paar brauchbare Verfahren die ausserhalb der Behördlichen Möglichkeiten liegen. ID - kannst du spülen. Studentenausweis - lachhaft. Was bringt denn schon ein Vor- Nachname ohne Bezug zu einer Wohnadresse oder sogar noch EMail? Vielleicht nur Zugang mit Mobilephone welches persönliche Daten an den Inhaber überträgt welche nicht gefakt werden können.
    • i schwörs 30.06.2020 01:11
      Highlight Highlight Naja, Oly, Du gibst ja bereits selber eine mögliche Variante, und die ginge auch ohne Übertragung von persönlichen Daten (na gut, ausser der Telephonnummer, aber die sind ja eh nicht wirklich geschütztes Privatgut). Ausweise sind eh für nichts, das sagst Du richtig, da steht ja meist auch keine Adresse drauf.
  • der_senf_istda 29.06.2020 13:47
    Highlight Highlight Freiheit bedeutet Verantwortung, für sich selber und für die anderen.
    Macht die Clubs bitte wieder zu, wenn das Partyvolk nicht in der Lage ist, die Kontaktadressen korrekt anzugeben, dann sollen sie halt wieder zu Hause feiern.
  • Randalf 29.06.2020 13:45
    Highlight Highlight Liebe Frau Obrist
    Ich gehöre, weiss Gott, nicht zu Frau Ricklis Fan boys, aber ihr Artikel finde ich schon ein wenig gesucht.
    Haben nicht schon Sie selbst Eigenverantwortung gefordert wann dann der lockdown aufgehoben ist?
    Und das mit dem "schwarzen Peter" sollten Grad auch sie aus Ihrem Vokabular streichen.
    Verantwortung sollte auch dem"spassigen Partyvolk" zuzutrauen sein.
  • RichiZueri 29.06.2020 13:45
    Highlight Highlight Frau Rickli macht bestimmt nicht alles richtig, aber diesen Artikel kann ich mir nur damit erklären, dass Frau Obrist entweder generell eine Abneigung gegenüber Frau Rickli hat oder selber zum Partyvolk gehört.
    Zum Thema: Dem Volk zuerst einen Vertrauensvorschuss zu gewähren, fand ich nicht falsch. Es hat aber definitiv nicht funktioniert und nun muss sie die Konsequenzen ziehen.
  • snowflake_ 29.06.2020 13:45
    Highlight Highlight Es ist ja mittlerweile offensichtlich, dass mehr als die 300 Bewilligten im Club waren. Alleine dafür trägt nun mal der Club dir Verantwortung. Securitys sind ja auch da, die sollten mindestens fähig sein die Listen zu kontrollieren.
    Ich hoffe irgendwann merken die Ignoranten doch noch dass wir nicht das Jahr des Egoismus haben.
  • DrLecter 29.06.2020 13:43
    Highlight Highlight Nein Frau Obrist, dieser Kommentar geht zu weit. Ich bin auch nicht auf der Linie von Frau Rickli aber sie für diese grenzenlose Dummheit verantwortlich zu machen ist zuviel des Guten! Das Verhalten dieser Clubbesucher ist einfach nur noch maximal egoistisch und unverantwortlich, kurz, total daneben. Ich geniesse ebenfalls meinen wieder wieder möglichen, grösseren Radius als während dem „lockdown“ aber dies mit Rücksicht und Solidarität, für anderes ist es schlichtweg zu früh.
  • Heini Hemmi 29.06.2020 13:42
    Highlight Highlight Zum Glück sind SVPler in Kantonsregierungen naturgemäss selten vertreten. Leider will es das Pech, dass ausgerechnet im bevölkerungsmässig grössten Kanton das Gesundheitsdepartement während einer Pandemie in SVP-Hand ist. Dumm gelaufen!
  • Ivan se Terrible 29.06.2020 13:41
    Highlight Highlight Nun, da bin etwas anderer Meinung, Frau Obrist. Ihre Argumente sind soweit korrekt, als Frau Rickli in ihrer Funktion die Hauptverantwortung trägt, allerdings das Partyvolk aus der Verantwortung zu nehmen, ist falsch. Das sind mündige Erwachsene, die ein Hirn besitzen, dementsprechend des Denkens fähig. Und da ja die Informationen zur Situation, den Ursachen etc. überall vorhanden sind, kann man sich nicht aus der Verantwortung ziehen. Es geht uns alle an und wir alle sind dafür verantwortlich wie das Ganze augehen wird.
  • Ökonometriker 29.06.2020 13:40
    Highlight Highlight Grundsätzlich sind wir alle der Staat und sollten für das Wohlergehen unseres Landes Verantwortung übernehmen. Nicht nur dann, wenn es ein Gesetz vorschreibt. Sonst würde Chaos herrschen.

    Daher war es schon ok, dass der BR den Leuten die Verantwortung ASAP wieder zurückgegeben hat. Jetzt zeigt sich halt, dass es zu viele Leute gibt, die nicht über den Nasenspitz hinaus denken können. Ergo muss man wohl wegen diesen Helden wieder die Zügel anziehen - zum Leidwesen derer, die Verantwortungsbewusst handeln konnten.
    • Skeptischer Optimist 29.06.2020 13:51
      Highlight Highlight Greift zu kurz. Ein Club Besuch ist per se ein Risiko. Als solches sollte die Praxis nicht erlaubt sein.
  • Denk-mal 29.06.2020 13:40
    Highlight Highlight @Fleyeagle144 und wie! Viele der Generationen nach 68, scheren sich einen Deut um Anstand, Rücksicht, Nachsicht, etc. mich wundert rein gar nichts! Aber warten wir ab. Es wird nicht der eine und eizige Virus bleiben. Auch der unsägliche Trumpsche Virus, wird uns viel mehr an schlimmen Überraschungen bringen! Wetten!
  • Chris69 29.06.2020 13:39
    Highlight Highlight das ist ja wie eenn man sagt, dass amerikanische Volk ist nicht verantwortlich, dass sie Trump gewählt haben. Einerseits ist doch die Schweiz stolz auf ihr mündiges Volk, welches imformiert ist und deshalb die direkter Demokratie beherrscht, andererseits wird hier im Kommentar das Volk für dumm erklärt, nach 3 Monaten ständiger Information über die Pandemie immer noch nichts verstehen zu müssen. Wollen wir wirklich Politiker, welche dem Volk gar nix zutraut und es ständig an die Hand nehmen müssen?
  • Eugen1999 29.06.2020 13:38
    Highlight Highlight Kaum einer war dort aber alle wissen wie es gewesen ist. Ein schöneres Beispiel von Vorurteilen fördern gibt es nicht. Party ist Party und kein Gesundheitskongress. Man kann die Clubs wieder schliessen. Hoppla dann treffen sich die Leute immer mehr illegal. Die ganze Beschützer- und Verhinderungstrategie führt so oder so in die totale Bevormundung und Überwacheung. Wollt ihr das? Nur weil am Anfang der Pandemie die nötigen Schutzmaterialen bei den wirklich bedrohten Vorerkrankten nicht vorhanden waren ? Die Angstmacherei und Profilierungssucht der Behörden ist schlimmer als Covid-19 selber.
  • infomann 29.06.2020 13:37
    Highlight Highlight Jetzt steht Frau Rickli selber in der Verantwortung und muss bitter erfahren wie hart Kritik sein kann.
    Mein Erbarmen hält sich aber sehr in Grenzen.
    Sie ist doch eine von denen im der SVP die früher jeden und alles kritisiert hat, was nicht von der SVP kam.
    • Zeitgenosse0815 29.06.2020 13:48
      Highlight Highlight Hat jetzt in diesem konkrekten Fall mit mit keiner Parteizugehörigkeit zu tun.
    • Baba 29.06.2020 14:09
      Highlight Highlight Ich denke, es ist hier und jetzt nicht der richtige Zeitpunkt für Schadenfreude. Dafür ist die Situation wirklich zu ernst.
    • Raembe 29.06.2020 14:12
      Highlight Highlight Rickli ist nicht unschuldig, trägt aber bei weitem nicht die Hauptschuld.
  • Donald 29.06.2020 13:35
    Highlight Highlight Wenn es stimmt, dass viele vom "Partyvolk" falsche Kontaktdaten angegeben haben und der Club sehr langsam reagiert hat, dann haben sich diese offensichtlich nicht an die Regeln gehalten. Somit kann man wohl vereinfacht sagen, dass das "Partyvolk" schon verantwortlich ist.
  • Guido Zeh 29.06.2020 13:34
    Highlight Highlight Ich teile die Einschätzung des Wirkens von Rickli. Man kann heute den Schluss ziehen, dass die Cluböffnungen und die Abschaffung der Polizeistunde verfrüht waren (wie eigentlich immer klar war, wenn man keine direkten wirtschaftlichen Interessen dabei hatte). Ich denke, der Druck wird nach den jüngsten Ereignissen auch nicht mehr so gross sein. Und dass auch der immer wieder genannte Club versagt hat, zeigt das Zulassen von fake-Adressen und der begründete Verdacht, dass mehr als die erlaubten 300 Leute da getanzt und gefeiert haben.
  • wasps 29.06.2020 13:31
    Highlight Highlight Anbiederung an das Partyvolk? Ohne Selbstverantwortung läuft nichts, das wird uns seit Monaten vom BAG und BR eingetrichtert. Und solches Verhalten kann man auch vom Partyvolk erwarten. Umso mehr befremdet es, wenn frau die Spassvögel einfach so aus der Verantwortung nimmt bzw. schreibt.
  • smoking gun 29.06.2020 13:30
    Highlight Highlight Es ist an der Zeit, etwas entspannter mit Covid-19 umzugehen. Ziel des Lockdown war ja, die Spitäler vor Überlastung zu schützen. Das hat hervorragend geklappt.

    Die jungen Leute haben auch gemerkt, dass die Spitäler leer waren und die Katastrophe ausgeblieben ist.

    Und nun verlangt man von ihnen, ihre Solidarität mit der Risikogruppe auf unbestimmte Zeit auszudehnen und auf vieles zu verzichten, was nun mal in dem Alter angesagt ist: Party machen und Leute treffen.

    Wie wärs, wenn sich die Risikogruppe Gedanken machen würde, wie ihre Solidarität mit den Jungen aussehen könnte?



    • Chris69 29.06.2020 14:06
      Highlight Highlight es wurde ja nicht kritisiert, dass sie Party machen, sondern dass sie falsche Angaben über ihre Person gemacht haben und die Personen, welche die Personalien aufgenommen haben, angeschnauzt haben.
      Ist es zu viel verlangt, einfach ehrlich die Adresse zu geben?
    • wasps 29.06.2020 14:13
      Highlight Highlight @smoking gun, schon mal daran gedacht, dass ein Partyheini seine Leute zuhause anstecken kann und diese nicht unbedingt Freude darüber haben, weil a) sie die Krankheit auskurieren müssen - sie ist auch bei mildem Verlauf definitiv nicht einfach eine normale Grippe, das kann ich dir aus Erfahrung bestätigen - und b) es sie schlichtweg ankotzt, wegen dir zwei Wochen in Quarantäne gehen zu müssen?
    • Raembe 29.06.2020 14:13
      Highlight Highlight Du weisst schon das die Spitäler immer noch überlastet werden können? Das Virus ist ja nicht plötzlich verschwunden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • T13 29.06.2020 13:30
    Highlight Highlight Wie kann man eine ID Aufnahme ohne die Vorlage einer ID oder Pass durchführen?
    Ist doch vorauszusehen dass da beschissen wird.
  • Atavar 29.06.2020 13:29
    Highlight Highlight Rickli kann sich halt als junge, moderne, kompetente Frau verkaufen. Mehr scheint nicht nötig...
    • Zeitgenosse0815 29.06.2020 13:49
      Highlight Highlight Was für eine Aussage... :-(
    • Skychef 29.06.2020 13:53
      Highlight Highlight Sie versucht es zumindest . Aber der Posten ist offenkundig ein paar Nummern zu grossfür sie
    • Raembe 29.06.2020 14:15
      Highlight Highlight Wenn Leute falsche Angaben machen und der Club viel zu spät reagiert, ist das nicht ihr Fehler.

      Ich mag ihre Politik auch nicht, aber trotzdem darf man objektiv bleiben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ove8 29.06.2020 13:29
    Highlight Highlight Nicht für ungut.
    Aber nur etwas negatives zu schreiben weil Frau Rickli von der SVP kommt ist schon ein bisschen schwacher Journalismus.
    Und noch etwas: Egal ob SP oder SVP oder sonst eine Partei. Egal für wen man stimmt, mann sollte alle respektieren. Seid froh haben wir nicht Zustände wie in den USA.
    • Hans12 29.06.2020 14:06
      Highlight Highlight ...ja und was in Reitschule abgegangen ist, ist einfach nur assozial. Und das waren sicher keine SVP Wähler.
    • Atavar 29.06.2020 16:50
      Highlight Highlight Whataboutism vom Feinsten. Respektieren sollte man die, die sich redlich bemühen.

      Und das hat nichts mit dem Parteibuch zu tun. Sondern mit der Erfüllung der übertragenen Aufgabe. Und das war einfach nix.
  • Magos 29.06.2020 13:28
    Highlight Highlight Die Clubs sind noch offen und können noch nicht durch Milionenwohnungen für Steuerhinterzieher umgebaut werden. Deshalb sofort die Lokale wieder dichtmachen!

    Dieser Kommentar kann Spuren von Sarkasmus enthalten.
  • Bruno Wüthrich 29.06.2020 13:28
    Highlight Highlight Hier geht es sowohl um die Verantwortlichkeit von Frau Rickli als auch um die Eigenverantwortung jeder einzelnen Person, die an den Partys teilnimmt. Wer einseitig auf Frau Rickli zeigt, handelt dabei ebenfalls bereits unverantwortlich (gilt in diesem Fall auch für die Autorin), denn damit wird den einzelnen Partygänger/innen zu viel Eigenverantwortung abgenommen.

    Wer aber zu einseitig auf das Partyvolk zeigt, lenkt aber auch vom Versagen von Frau Rickli ab. Dass sie sich selbst nicht in der Verantwortung sieht, ist (Partei-)Programm. Für die SVP sind immer nur die anderen schuld.
    • ein bekiffter Holländer 29.06.2020 14:24
      Highlight Highlight Bruno
      Es sind immer die Anderen schuld. Egal welche Partei. Meinen Sie wirklich die GrünRoten Genossen seien bessere Menschen als jenen aus der SVP?
    • Bruno Wüthrich 29.06.2020 14:42
      Highlight Highlight @ Holländer

      Ich schrieb von den SVPlern. Alle anderen liess ich unerwähnt. Auch dies ist typisch SVP. Immer kommt der Spruch: "Die Anderen auch".

      Und ja, ich denke schon, dass bei der SVP noch etwas mehr als bei allen anderen "die Anderen" schuld sind.

      Ob dies etwas mit "besseren Menschen" zu tun hat, will ich nicht beurteilen. Nur soviel: Mir scheint, dass in der SVP die Neidkultur etwas ausgeprägter ist als anderswo. Neid ist nicht unbedingt etwas, was die Menschen besser macht.
    • ein bekiffter Holländer 30.06.2020 11:25
      Highlight Highlight Bruno
      Ihr Kommentar fordert es ja heraus, dass man ihm widerspricht.
      Zu einseitig Ihre Behauptungen und Ihre Schuldzuweisungen.
      Neid ist gerade bei linken Kreisen weit verbreitet. Denken Sie nur an all die Reichen-Hetzte, die aktuell in Mode ist. Die Missgunst ist nicht ein Eigenschaft der Rechten. Da haben Sie wohl etwas falsch interpretiert.
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  • Shabbazz 29.06.2020 13:26
    Highlight Highlight Was hat sie genau erwartet als die Clubs geöffnet wurden? Das gar nichts passiert? Es ist es doch logisch das einige Leute einfach Fantasiedaten angeben (wenn dies so einfach möglich ist), das war zu erwarten. Genauso war es logisch, dass wenn die Clubs etc öffnen die Ansteckung wieder ansteigt...jetzt bei der ersten solchen Geschichte gleich zu hyperventilieren und übers Partyvolk zu motzen bringt wenig und macht eher den Eindruck als wolle man sich um die Verantwortung drücken...
    Entweder man schliesst die Clubs konsequent oder man lernt mit solchen Storys/Problemen umzugehen!
    • Raembe 29.06.2020 14:21
      Highlight Highlight Lass uns mal zusammenfassen was Du sagst. Wenn Ich Jmd einen Auftrag gebe, der aber grossen Mist baut oder den Auftrag gar nicht ausführt. Dann bin ich Schuld, weil er den Auftrag nicht ausgeführt hat?
    • Shabbazz 29.06.2020 14:36
      Highlight Highlight @Raembe: Naja, damit man einen Auftrag erfüllen kann braucht es die richtigen Instrumente und Kompetenzen...wenn die Vorgaben nicht stimmen bin ich als Auftraggeber auch schuld am Problem...als Projektmanager kenne ich das! Sind die Vorgaben zu lasch/ungenügend, muss ich das Problem auf meine Kappe nehmen, da die Vorgaben ungenügend waren.
      Und allgemein stört es mich, dass man nur einer Gruppe (hier Partygänger) die Schuld geben will...auch Politik und Partyveranstalter tragen eine Mitverantwortung!
    • Raembe 29.06.2020 17:59
      Highlight Highlight Hier sind ja relativ simple Vorgaben im Spiel, die umsetzbar sind. Name und Handynummer der Kunden aufnehmen. Wie das der Club bewerkstelligt ist seine Sache, nicht die des Auftraggebers. Die meisten Clubs haben ja deswegen ein QR Code System im Einsatz.


  • Le French 29.06.2020 13:25
    Highlight Highlight Sorry Helene, aber das ist schon sehr unqualifiziert, was du da schreibst. Selbstverständlich ist das Partyvolk mitverantwortlich und zwar nicht unwesentlich. Man braucht kein Epidemiologe zu sein um zu wissen, dass Party machen in einem Club vielleicht jetzt gerade nicht gerade die beste Idee ist und dann noch Fake Name und Mail anzugeben grenzt schon an absolute Dummheit und dafür kann man niemanden anders verantwortlich machen, als die Dummen selber.
  • DieRoseInDerHose 29.06.2020 13:24
    Highlight Highlight Absolut deiner Meinung. Natürlich könnten die Partygänger auch von selbst darauf kommen, dass sie den Club besser noch nicht besuchen sollten.

    Doch die Bewilligung zur Wiedereröffnung ist da und dafür verantwortlich ist allein die Politik! Schuldzuweisungen in Richtung Partygänger nützen auch nichts, die Politik sollte jetzt besser eine neue Lösung finden.
    • Nuscheltier 29.06.2020 13:43
      Highlight Highlight Die Lockerung und der Entscheid Clubs zu öffnen kam Bundesrat, nicht von Ricklin
    • Mario Conconi 29.06.2020 13:49
      Highlight Highlight Inwiefern ist die Politik daran Schuld, wenn Partygäste falsche Kontaktdaten angeben oder die Tracer bei Kontaktaugnahme beleidgen und beschimpfen? Dies ist wohl eher ein Gesellschaftliches Problem
    • Raembe 29.06.2020 14:24
      Highlight Highlight Wer falsche Angaben angibt ist ganz klar mitverantwortlich. Und sry die Clubgänger sind alle erwachsen, da kann man schon mal das Risiko einschätzen. Rickli verantwortlich machen ist zu einfach.
  • Baumi72 29.06.2020 13:23
    Highlight Highlight Das Partyvolk ist nicht dumm, sondern sich er offensichtlichen Ungefährlichkeit von Corona bewusst. Das muss leider mal deutlich gesagt werden. Auch wenn das viele Paniktreiber immer noch nicht wahrhaben wollen.

    Wenn es wirklich gefährlich wäre, würde die Masse anders reagieren.
    • Hans12 29.06.2020 14:08
      Highlight Highlight Behalte deine Verschwörungstheorien für dich. Du beleidigst alle, die ihr Leben under einen geliebten Menschen verloren haben. Und das sind nicht wenige.
    • Mutzli 29.06.2020 14:09
      Highlight Highlight @Baumi72
      "Wenn es wirklich gefährlich wäre"?

      Tausende von Toten trotz Shutdown nicht gefährlich genug? Hätten Sie lieber über 20'000 Tote in ner Population von ca. 8.4 mio wie in NYC? Auch das ist mit Covid möglich.

      Ich gehöre auf keine Art und Weise zu ner Risikogruppe und auch mehr als genug Probleme durch den Shutdown gekriegt, aber, Schock & Horror, deswegen jammer ich nicht rum.

      Btw. was die "Masse" angeht: Bei der Spanischen Grippe gabs Tonnen Leugnert & auch während der Pest in Florenz 1348 wollten viele nur Party machen, wie man im Decamerone nachlesen kann...
    • Raembe 29.06.2020 14:27
      Highlight Highlight Wenn es ja sowieso ungefährlich ist, kann man ja ruhig die richtigen Daten angeben, es passiert ja eh nix.

      Btw. Es sind über 1000 Leute seit März an dem Virus gestorben. Und das trotz relativ harter Prävention.
  • TanookiStormtrooper 29.06.2020 13:23
    Highlight Highlight Als der Bund sagte, Clubs dürfen wieder öffnen war es doch eigentlich klar. Wenn sie in ZH nicht aufgehen, dann geht das Partyvolk eben woanders hin. Einfach nur Mailadressen aufzunehmen ist jetzt auch nicht, was ich unter Kontaktdaten verstehe, da müsste man schon die ID prüfen. Es muss auch klar sein, dass es bei einem Corona-Fall dann möglichst schnell gehen muss und der Betreiber die Daten nicht erst Tage später rausrücken sollte. Klar kann man Frau Rickli jetzt den Schwarzen Peter zuschieben, die Betreiber der Clubs sind aber auch für ihr Schutzkonzept verantwortlich.
  • gigus 29.06.2020 13:23
    Highlight Highlight Man könnte noch anfügen, dass das Flamingo als schwarzes Schaf in der Zürcher Clublandschaft als einer der wenigen nicht auf eine Verifizierung der Telefonnummer mittels QR Code setzt, und zudem schon am Openingweekend Mühe mit den Behörden hatte, da die Listen offenbar nicht korrekt geführt wurden.

    Da alle in einen Topf zu werfen ist schon sehr einfach. Und ein Partyvolk an sich gibt es so ja wohl kaum, da würde sogar der Herr Bünzli von Hinterpfupfiken mit seiner Dorfchilbi dazugehören. Und der führt die Liste bestimmt nicht besser als ein Profigastronome.
    • Snowy 29.06.2020 14:05
      Highlight Highlight Wie wahr Gigi. 😎👋
    • SaveAs_DELETE 29.06.2020 20:55
      Highlight Highlight An der Dorfchilbi in Hinterpfupfiken kennt der Hans der Peter und die Andrea und die Heidi. Sie wissen, wer da war und zwar mit Vor- und Nachnamen
  • Snowy 29.06.2020 13:22
    Highlight Highlight Danke für diesen richtigen und überfälligen Kommentar.

    War ja nicht mehr auszuhalten hier. Dachte schon, selbst watson ist komplett von selbstgerechten Besserwissern eingenommen.
    • Snowy 29.06.2020 14:23
      Highlight Highlight Ja, natürlich ist es extrem dämlich und falsch, dass ca. 50 Gäste des Flamingo Clubs falsche Kontaktangaben hinterlassen.

      Daraus nun aber zu schliessen, dass sämtliche Partygänger unteverantwortlich sind, ist einfach falsch.

      Richtig lächerlich wirds, wenn Rickli jungen Mensch nun die Schuld für den Anstieg gibt, währenddem Grossväter weiterhin am Samstag ohne Maske einkaufen und Tramfahren dürfen.
    • Snowy 29.06.2020 14:30
      Highlight Highlight War nun seit Ende des Lockdowns an zwei Veranstaltungen von zwei grossen Zürcher Partylabeln: Jedes Mal mussten alle (!) sich online anmelden inkl ID-upload, Link zum Socialmediaprofil, Emailadresse und Mobilenummer.
      Etwas, dass ich noch vor 6 Monaten in dieser Szene für unmöglich gehalten hätte...

      Bei den von mir besuchten Parties halte ich die Möglichkeit von Falschangaben für sehr klein. Die meisten Veranstalter wissen, dass sie im Fokus stehen und verhalten sich auch entsprechend.

      Es ist falsch alle ins selbe Boot zu werfen.
    • Raembe 29.06.2020 14:30
      Highlight Highlight Was ist falsch daran bei relativ gut gebildeten, erwachsenen Menschen auf ein wenig Eigenverantwortung zu setzen.
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  • Rumpelstilz 29.06.2020 13:22
    Highlight Highlight "Partygänger sind keine Epidemiologen. Es liegt nicht an ihnen, eine Risikoabschätzung durchzuführen und zu entscheiden, wie hoch ein Ansteckungsrisiko in einem Club ist."

    Sorry, aber diese Aussage ist Schwachsinn im Quadrat! Man muss schon selten ignorant sein, um nicht mitzukriegen, was derzeit auf der Welt läuft.

    Das irgendwie rechtfertigen zu wollen, ist ein Witz.
    • Mutzli 29.06.2020 14:14
      Highlight Highlight @Rumpelstilz

      Es gibt allerdings mehr als genug Leute, die schlicht das Risiko schlecht einschätzen. Nicht nur bei Covid-19 sondern auch in zig anderen Bereichen. Ist zu einem gewissen Grad menschlich.

      Ist das blöd?
      Klar.
      Bringts was darauf rumzureiten, dass es die eigentlich besser wissen müssten?
      Wenn das Hauptanliegen wirklich sein soll, die Ausbreitung sicher kontrollierbar zu halten: Nicht viel, denn man kann nie alle erreichen.
      Gerade deswegen brauchts verbindliche Regeln, die kontrolliert werden, was Aufgabe des Staates ist. Diese Verantwortung kann nicht einfach wegdelegiert werden
  • Timbooked2 29.06.2020 13:20
    Highlight Highlight Ja was wär dann besser, die Clubs wieder zu schliessen und der ohnehin schon enorm arg gebeutelten Szene komplett den Garaus zu machen??

    Es ist schlicht und einfach Rikkli’s Job an das Partyfolk, zudem ich mich auch zähle, zu appellieren. Zudem ist es nicht erwiesen, dass es ihr persönlicher Fehler ist, dass die Masken-Produktionsmaschinen nicht laufen. Und selbst wenn: Masken gibt‘s mittlerweile in Hülle und Fülle. Jedes Individuum soll doch einfach den notwenidgen Schutz für Andere aufrechterhalten.
  • peterli90 29.06.2020 13:19
    Highlight Highlight Sorry, SELBSTVERANTWORTUNG ist das Zauberwort, Frau Obrist. Base Jumping ist auch erlaubt, obwohl es viele tödliche Unfälle gibt. Und das ist hier genau so: Man weiss, dass es in einem Club einfach Ansteckungen gibt.

    Dieser Artikel ist Billiges SVP Bashing, nicht mehr, nicht weniger.
    • Mutzli 29.06.2020 14:20
      Highlight Highlight @peterli90

      Was ist denn der exponentielle Ausbreitungsfaktor so eines tödlichen Unfalls beim Basejumpen? Ist das hochgradig ansteckend?

      ...oder könnte es da ein paar doch ziemlich wesentliche Unterschiede zwischen einer riskanten Aktivität geben, welche nur einen selber persönlich gefährdet oder einer grassierenden Epidemie?

      Frau M. kann so viel Basejumpen gehen wie sie will, auf mich hat das keine Auswirkungen. Wenn Herr K. feste Party machen geht während einer Epidemie und er dann Herrn L. im Migros in den Nacken hustet, kann der nicht sagen "Nein merci, heute kein Covid für mich"
    • DieFeuerlilie 29.06.2020 14:22
      Highlight Highlight Schwieriger Vergleich, peterli..

      Beim Basejumping gefährde ich eigentlich nur mich selbst. Ausser natürlich, ich falle beim Absturz auf jemanden, der dummerweise unten am Berg steht. Aber da steht normalerweise keiner..

      Im Club allerdings gefährde ich andere, auch damit, dass ich nachher -wenn angesteckt- auch mein gesamtes Umfeld ausserhalb des Clubs in Gefahr bringe.

      Mir persönlich ist‘s komplett egal, wenn sich jemand im Club ansteckt. Solange er, sie nicht auch Andere ansteckt.
      Aber da das der Angesteckte nicht garantieren kann, ist‘s für mich dieses Verhalten grobfahrlässig.
    • peterli90 29.06.2020 15:35
      Highlight Highlight Ok, Vergleich von mir ist etwas schwach bzw hinkt. Bin mit Euch Mutzli und Feuerlilie voll einvetstanden.

      Ist wirklich grobfahrlässig!
  • Posersalami 29.06.2020 13:18
    Highlight Highlight „ Partygänger sind keine Epidemiologen. Es liegt nicht an ihnen, eine Risikoabschätzung durchzuführen und zu entscheiden, wie hoch ein Ansteckungsrisiko in einem Club ist.“

    Man muss jetzt, 6 Monate nach Ausbruch der Pandemie, auf beiden Augen blind sein um nicht zu wissen, dass viele Leute in einem geschlossenen Raum ein potentieller Infektionsherd sind!

    Wenn man den Leuten diese Kompetenz abspricht muss man alles wieder zumachen.
  • blueberry muffin 29.06.2020 13:18
    Highlight Highlight Naja, auf Solidarität von Menschen zu wetten, die selbst mit Kindern noch aus Bequemlichkeit Auto fahren, ist wohl auch Fehl am Platz. Wenn sie so bereit sind ihre eigenen Kinder zu töten, interessiert sie wohl auch ihre Eltern geschweige den andere Menschen nicht.

    Watson ist ja nicht besser, die heftig für Reisen Werbung machen während einer Pandemie. Der Kapitalismus hat halt praktisch alle zum Egoismus erzogen.
  • Anselmo 29.06.2020 13:17
    Highlight Highlight Natürlich ist die Politik überfordert, aber entbindet den Bürger nicht von der Verantwortung. Natürlich kann man das Partyvolk und die Clubbetreiber verantwortlich machen. Das Virus ist nicht erst seit gestern hier. Jeder weiss mittlerweile wie er sich verhalten sollte... falsche Kontaktdaten angeben gehört in den Kindergarten und Kindergärtner haben in einem Club nichts verloren
  • ChillDaHood 29.06.2020 13:16
    Highlight Highlight An einem Banküberfall ist erst mal der Delinquent schuld! Hauptsächlich. Dann kann man vielleicht über die Gesetze, Rolle der Polizei und Wirksamkeit der Sicherheitsmassnahmen reden.

    Frau Obrist, die Meinung, dass mündige Bürger nicht in die Pflicht genommen werden sollen und vor sich selber geschützt gehören - ja, man von ihnen erst gar nicht erwarten sollte, sich vernünftig zu verhalten, widerspricht für mich diametral der Schweiz, wie ich sie kenne und mag. Dass Frau Rickli keine Sympathieträgerin ist und man nun Konsequenzen diskutieren muss - geschenkt. Aber das Partyvolk hat versagt!
  • AfterEightZuHauseUmViertelVorAchtEsser____________ 29.06.2020 13:16
    Highlight Highlight Frau Rickli

    Zeigen sie endlich mal Rückgrat und schliessen sie die Clubs.
  • Rundlauf 29.06.2020 13:16
    Highlight Highlight Wenn im Moment die Situation kippt, sind einzig und allein wir und unsere Mitbürgerinnen schuld daran. A c c o u n t a b i l i t y. Die Regeln sind klar, das Wissen über die Dynamiken dieser Epidemie sollte nun seit Monaten in jeden Schädel eingehämmert sein. Wer jetzt sagt "bin halt kein Epidemiologe", ist wohl auch ausserhalb einer Epidemie nur knapp überlebensfähig.

    Wer die Tracer beleidigt, absichtlich falsche Adressen hinterlegt, sich tagelang nicht kontaktieren lässt, gehört bestraft, weil er ein Risiko für die Gesellschaft ist.

    Danke für die klaren Worte Frau Rickli.
  • barbablabla 29.06.2020 13:16
    Highlight Highlight Ich bin weiss Gott kein Rickli Fan, jedoch ihr jetzt die Schuld zuzuschieben, finde ich denkwürdig. Wenn das Partyvolk falsche Mailadressen angeben, haben sie nichts aber auch gar nichts gelernt.
    Eigenverantwortung funktioniert anscheinend nicht.
  • Der Rückbauer 29.06.2020 13:16
    Highlight Highlight Gut, wenn die Spass- und Beliebigkeitsgesellschaft eins aufs Dach kriegt. - Nichts gegen jene, die sich verantwortlich und vorsichtig verhalten. Aber es gibt halt doch einige Abendlöcher darunter, welche jene Branche, welcher sie frönen, selbst kaputt machen. Falsche Adressen, unvollständige Listen, Beschimpfungen....
    Wie kaputt muss eine Gesellschaft sein, die selbst Retter, welche nur Gutes tun wollen und müssen, angreift?
  • predox 29.06.2020 13:16
    Highlight Highlight Ausnahmsweise gebe ich hier Frau Rickli recht. Man versucht dem Partyvolk entgegenzukommen, schafft sogar die Sperrstunde ab. Wenn man dann allerdings beleidigt wird, wenn man versucht Contact Tracing zu machen und viele eine falsche Adresse angeben, dann sehe ich die Schuld schon auch beim Partyvolk und dann muss man halt die Sperrstunde etc. wieder einführen oder sogar vorübergehen ganz schliessen.
  • De-Saint-Ex 29.06.2020 13:16
    Highlight Highlight Frau Obrist, dass ausgerechnet Sie mich dazu bringen, zum erst mal überhaupt eine Frau Rickli zumindest zu einem Teil in Schutz zu nehmen...?! Ja, die Verantwortung liegt in allererster Linie bei ihr. Damit aber den Clubgängern jegliche davon abzusprechen ist nun mal falsch. Niemand hat denen verboten sich zu fragen, ob das jetzt gescheit ist, ganz abgesehen vom unentschuldbar unflätigen Verhalten einiger.
    Sind Sie denn der Meinung der ÖV müsste ebenfalls geschlossen sein, da eine Maskenpflicht nicht durchführbar zu sein scheint?
    • Guido Zeh 29.06.2020 13:35
      Highlight Highlight Es gibt keine Maskenpflicht, nur eine Empfehlung...
  • just sayin' (beleidigende user werden ignoriert) 29.06.2020 13:12
    Highlight Highlight "Wieder wird ein starker PR-Auftritt der Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli zum Rohrkrepierer"

    uiuiui...

    der einzige rohrkrepierer den ich sehe, ist dieser artikel.

    partygänger, welche ihren verstand abschalten und beim contacttracing sogar falsche namen und emails angeben in schutz nehmen?

    uiuiui...
  • Lowend 29.06.2020 13:11
    Highlight Highlight Es waren reche PolitikerInnen, die den Bundesrat gedrängt haben, möglichst schnell alles zu öffnen.

    Es waren rechte PolitikerInnen, die gesagt haben, dass die Gewerbetreibenden fähig sind, Schutzkonzepte anzubieten.

    Wenn das ganze nicht funktioniert, sind aber plötzlich für die rechten PolitikerInnen die Kunden schuld und die sollen nun abgestraft werden.

    PS: Mich erinnert das sehr an die Personenfreizügigkeit, wo rechte PolitikerInnen sagten, dass die Wirtschaft den Zustrom regelt. Als die dann zu erfolgreich war und zu viele kamen, waren laut den Rechten aber wieder die Zuwanderer schuld.
    • Raembe 29.06.2020 14:35
      Highlight Highlight Die Situation: Es gab Richtlinien und Empfehlungen, die wurden von den Betreibern und deren Kunden nicht eingehalten. Und für Dich ist Rickli Schuld?

      Wenn ich Mist baue, ist also mein Chef Schuld?

      Wenn ich in der Migros klaue, ist die Migros Schuld?
    • Lowend 29.06.2020 14:57
      Highlight Highlight Schuld sind die Politiker, die den Bundesrat gedrängt haben, wirtschaftliche Aspekte höher zu gewichten, als die gesundheitlichen und da war Ricklis Partei federführend, dass schleckt kein Zottel weg!
    • Raembe 29.06.2020 18:06
      Highlight Highlight Du gehst ja nicht mal auf meine Aussagen ein. Ist Rickli daran Schuld, das sich Idioten nicht an die Vorgaben halten? Ja oder Nein?

      Die Öffnung ist ja nicht falsch, seit der Öffnung war ich in mehreren Restaurants und Bars, da war das Konzept gut umgesetzt. Wieso schafft das der Flamingo Club nicht?
  • nafets 29.06.2020 13:10
    Highlight Highlight komischerweise funktioniert das Social Distancing ausserhalb von Clubs, Demos und Partylokalen, bis auf wenige Ausnahmen fast einwandfrei und aufgrund dessen kann das Partyfolk wirklich auch verantwortlich gemacht werden. Auch die Betreibern der Lokale, die natürlich den Umsatz schwinden sehen würden, sollten Ihrer Verantwortung bewusst sein und rigorose Kontrollen durchführen. verschärfte Kontrollen durch Polizei etc. wäre vielleicht auch ne wirksame Massnahme.
    • ThoLo 29.06.2020 13:21
      Highlight Highlight Echt jetzt, dass Social Distancing funktioniert ausserhalb von Bars/Clubs? Haben Sie während der letzten schönen Sommerwoche geschlafen?
    • Nate Smith 29.06.2020 13:45
      Highlight Highlight Ich war gestern auf der Rigi: Zug, Bahn, Gondelbahn, Schiff. Alles voller Leute, dicht, maximum 5% eine Maske. Die die eine hatten waren wie ich zwischen 30-40 Jahre alt. Alte: null Sensibilität, weder beim Abstand noch der bei der Vermeidung von Peakzeiten am Wochenende. Dann in Luzern, Kopf an Kopf vor dem KKL, am Reussufer und auf der Kappelbrücke. Und das war ein Sonntag mit schlechtem Wetter. Also hört bitte auf mit dem Märchen von es läuft überall super ausser bei den bösen Jungen Ausgängern und bösen linken Demonstranten. Social Distancing ist sowas von vorbei.
    • nafets 29.06.2020 14:21
      Highlight Highlight @ThoLo - nein habe ich nicht, aber ich bewege mich in den Regionen, wo die Distanz etc. eingehalten werden kann und bin nicht so verzweifelt, dass ich die Hot-Spots in der Schweiz am Wochenende abklappern und besuchen muss. und ja, ich schlafe weiterhin gut, da ich die Berichte, Massnahmen etc. verfolge und wirklich versuche, erfolgreich umzusetzen damit es eben hoffentlich keine zweite Welle gibt. mit etwas XMV (xsunde Menschenverstand) geht dies wirklich ganz gut.
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  • neutrino 29.06.2020 13:10
    Highlight Highlight Bin selten einig mit Frau Rickli, aber da schon. Wenn gewisse Personen so unverantwortlich handeln, dann ist ein demokratischer nicht-autoritärer Staat irgendwann machtlos. Betrifft auch Fussball-Hooligans, Plünderer, etc. Die Lösung wäre dann halt ein repressiver autoritärer Staat - wegen so Idioten.
  • Ass 29.06.2020 13:10
    Highlight Highlight Der Nationalrat hat ja gezeigt wie Party geht, aber da hat Frau Rickli ja nochmals Glück gehabt🙄
    • Raembe 29.06.2020 14:35
      Highlight Highlight Öpfel und Birre.
  • eldorak 29.06.2020 13:10
    Highlight Highlight Dem stimm ich nicht zu.
    Eine 16+ Jährige Person sollte fähig sein, die 6 Punkte zu befolgen und den Ernst der Lage einschätzen zu. Auch ohne ein Epidemiologe zu sein. Man hat inzwieschen genügend Quellen und Infos dazu.
    Die Gesellschaft hat geschrien, dass sie Eigenverantwortung übernehmen will. Also sollen sie das jetzt auch zeigen. Wenns nicht klappt, werden sehr wahrscheinlich demnächst der ein oder andere Club geschlossen. Mal sehen, wie die Massnahmen aussehen.
    • Statler 29.06.2020 13:16
      Highlight Highlight Seit wann sind 16jährige vernünftig?
    • blueberry muffin 29.06.2020 13:20
      Highlight Highlight Ich meine, vielleicht wollen sie sich auch nur an ihren Eltern rächen, die trotz Klimawandel noch Auto fahren.

      Quasi "Du tötest mich nur, wenn ich dich nicht zuerst töte."
    • Dr. Bender 29.06.2020 13:24
      Highlight Highlight die gibt es schon, allerdings im Aussterben bedroht
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  • Gurgelhals 29.06.2020 13:10
    Highlight Highlight Unnabhängig von den konkret involvierten Regierungsvertretern: Ich habe das dumpfe Gefühl, dass ein Fall wie so eine Pandemie für die Stufe "Kantsonregierung" ganz grundsätzlich mindestens zwei Schuhgrössen zu gross ist. Föderalismus in Ehren, aber hier wäre es doch wirklich klüger, wenn der Bund weiterhin die Federführerschaft behalten würde. Meinetwegen unter stärkerer Einbindung der Kantone (sozusagen mehr als Dirigent statt als Kommandant). Aber die Kantone allein? Das kommt doch nicht gut... Und die kant. Direktorenkonferenzen sind auch nicht für schnelles Regierungshandeln designt.
  • Capslock 29.06.2020 13:10
    Highlight Highlight auch das Partyvolk trägt eine Verantwortung und diese hat es in Zürich schlicht und einfach nicht wahrgenommen. Sicherlich hat auch die Gesundheitsdirektion nicht das gebracht, was von ihr erwartet wird und sicherlich hat aber auch der Gesamtregierungsrat eine schlechte Darstellung dessen abgeben, was eigentlich von ihr gefordert wird . Schlussendlich sind es aber alle jene welche sich keinen Deut um die Massnahmen kümmert, welche nun mal notwendig sind. Versagt haben die Partygänger, die Clubbetreiber und die Verantwortlichen der Regierung
  • Meroë 29.06.2020 13:09
    Highlight Highlight Ich bin auch keine Epidemiologin. Trotzdem ist es für mich logisch, dass das Ansteckungsrisiko in einem Club hoch ist. Dem entsprechend handle ich auch. Dazu brauche ich nicht den Bund, der für mich denkt.
  • Dr. Bender 29.06.2020 13:09
    Highlight Highlight Bin kein Fan von Rickli und schon gar nicht von der SVP.
    aber ihr jetzt einfach den schwarzen Peter zuschieben geht ja wohl gar nicht. Zumindest noch nicht, wenn sie jetzt schnellstens Klartext redet. sprich: noch so einen Vorfall und die Clubs werden wieder geschlossen + Bussen die es in sich haben verhängt (Besucher und Betreiber). Fertig.
    Oder will man nun wieder tage und wochenlang labern wer jetzt schuld ist?
    Was ich von der heutigen Spassgesellschaft, Gen Z oder whatever halte, schreibe ich hier jetzt nicht, sonst wird der Beitrag sowieso nicht veröffentlicht.....
  • Score 29.06.2020 13:08
    Highlight Highlight Naja ich bin alles andere als ein "Fan" von Rickli. Aber wer sein Vergnügen über alles andere stellt, falsche Emailadressen angibt oder die minimalen Anforderungen nicht einhält ist definitiv mitschuld am ganzen. Dass auch der Partyveranstalter mitschuld hat und auch die Politik nicht schuldlos ist steht für mich ausser Frage. Aber im Umkehrschluss kann es doch nicht sein das man als Privatperson die Schuld immer auf andere abschiebt. Etwas gesunder Menschenverstand sollte doch bei jedem vorhanden sein... Und auch wenn es hart ist für die Clubs, aktuell meide ich sie noch immer...
    • Tobra 29.06.2020 13:28
      Highlight Highlight Meine Worte. Es besteht absolut keine Notwendigkeit und auch kein Grundrecht für den Besuch von solchen Veranstaltungen. Die Politik wollte uns etwas zurückgeben, verbunden mit Selbstverantwortung. Derzeit schon überhaupt in einen Club zu gehen zeugt für mich von Verantwortungslosigkeit. Dann noch falsche Angaben zu machen ist schlicht rücksichtslos. Wenn die Leute sich nicht freiwillig daran halten wird es wieder Verbote brauchen. Und das will ja eigentlich auch niemand.
  • Baba 29.06.2020 13:08
    Highlight Highlight "Partygänger sind keine Epidemiologen. Es liegt nicht an ihnen, eine Risikoabschätzung durchzuführen und zu entscheiden, wie hoch ein Ansteckungsrisiko in einem Club ist."

    Meinen Sie das wirklich ernst, Frau Obrist?

    Nach bald vier(!) Monaten Corona in der Schweiz, Hygienemassnahmen, Social Distancing, Masken und weiss der Geier was sonst noch, können Partygänger also nicht abschätzen, dass eine gut gefüllte Tanzfläche ein hohes Ansteckungsrisiko birgt. Hmmm, gibt man denn an der Garderobe beim Club sein Hirn ab?

    Bestimmt war aber auch die Kommunikation des RR ZH vom 19.6.2020 ungeschickt.
  • Peterermohn 29.06.2020 13:08
    Highlight Highlight Es ist absolut richtig, dass Frau RR Rickli Klartext spricht und nötigenfalls durchgreift. Die Coronakrise ist wenigstens ein Test für Solidarität in unserer Gesellschaft mit einem immer höheren IchIch-Anteil. Wir haben im Lockdown riesige Summen bereits ausgegeben und die Wirtschaft hat grossen Schaden erlitten. Warum machen wir Sorglosigkeit wieder alles kaputt. Der Virus ist ist immer noch da, wir halten Ihn nur mehr oder weniger erfolgreich unter dem Deckel, bis eine erfolgreiche Impfung kommt bzw. Medikamente verfügbar sind.
  • Eyeore 29.06.2020 13:08
    Highlight Highlight Als Linker muss ich leider sagen, es bringt nichts in der jetzigen Situation einen politisch motivierten Hetzartikel zu schreiben.
    Maskenmaschine zu kaufen ist super, dass Flawa die nicht richtig einstellen kann jedoch nicht. Aber wer weiss schon, was hier die Chefs von Flawa versprochen haben.
    Bei den Clubs kann der/die Verantwortliche Politiker/in nur verlieren. Müsste man sich registrieren und/oder IDs angeben würden alle schreien die Rickli spinnt und übertreibt mit Law & Order. Hyginekonzept hat nicht funktioniert aber trotzdem machen alle weiter Party, da kann man die schon mal rügen!
    • CalibriLight 29.06.2020 13:11
      Highlight Highlight Word!
    • ulmo 29.06.2020 22:47
      Highlight Highlight Andererseits haben wir die Infektionszahlen nicht drastisch gesenkt, in dem der Bundesrat ein paar Leute gerügt hat. Stattdessen gab es starke eingriffe in die Gewerbefreiheit und andauernde Kommunikation von Massnahmen und Empfehlungen. Public Health ist halt nicht einfach und wenn gewisse Massnahmen nicht funktionieren, muss man sie halt anpassen. Man musste ja auch die Arbeitgeber teilweise praktisch dazu zwingen den Arbeitnehmerschutz ernstzunehmen (Homeoffice, Abstände im Büro, usw. ).


  • Haihappen 29.06.2020 13:06
    Highlight Highlight Andererseits:

    Wären wir immer noch im Lockdown, polterte es aus allen Ecken. Die Fallzahlen wären tief und Lockerungen würden gefordert. Speziell die Club-/Kulturszene wäre besonders betroffen.

    Letztendlich kann die Politik es niemandem Recht machen - sie hat nur auf die Forderungen reagiert und wird jetzt abgestraft weil wir selber zu dumm sind, verantwortungsvoll zu handeln. Covidioten...
  • walsi 29.06.2020 13:05
    Highlight Highlight Was ist mit der Eigenverantwortung der Gäste? Es ist niemand gezwungen in einen Club zu gehen. Wenn er es trotzdem tut, muss er sich an die Regeln halten. Kümmern ihn die Regeln einen Scheiss, dann muss er mit den Konsequenzen leben.
  • Ehrenmann 29.06.2020 13:05
    Highlight Highlight Wäer alles verboten, wäre sicherlich ein Kommentar gekommen wie engstirnig Sie sei und dass Sie die ganze Nachtclubszene auf dem Gewissen hat.
    Ich finde es gut, dass Sie alles gelockert hat und die Verantwortung den Menschen sowie den Clubbetreibern weitergegeben hatte.
    Somit kann Sie dann auch mit der Begründung "nicht durchführbar, weil getestet" auch alles wieder schliessen.
    Seien wir ehrlich. In Bern feiern tausende 24h eng aneinander.
    In Zürich läuft ein Infizierter von Club zu Club.
    Plus das Flamingo, welches eine unvollständige Liste weiterleitet weil wohl mehr als 300 drin waren..
  • KnolleBolle 29.06.2020 13:05
    Highlight Highlight Ich hätte wetten können dass Watson wider auf die SVP schiesst, Frau Rickli kritisierte nur die Fakeangaben und nicht erreichbarkeit vieler Partigänger, dass sie deswegen den Ernst der Lage verkannt hätten, aber was die SVP sagt und macht findet Links immer falsch.
  • BabaMay 29.06.2020 13:04
    Highlight Highlight Warum nimmt niemand seine Eigenverantwortung wahr??
    Ist Party machen denn sooooo wichtig?
    Man kann doch jetzt auch im kleinen Kreis feiern und eins trinken!
  • el perro 29.06.2020 13:03
    Highlight Highlight Klar ist das Partyvolk unvernünftig.
    Der beschriebene Event fand ja nicht im Altersheim statt.
    Jeder kennt die Vorschriften und es ist doch wirklich nicht schwer, sich daran zu halten!
    Und dann gibt ein Drittel auch noch falsche Daten an! Naja, im Artikel wird Rickli wegen der Öffnung der Klubs kritisiert... Also, dann los... Schliessen wir die Clubs wieder... Dann geht natürlich das Geschrei wieder los.
  • FrauMirach 29.06.2020 13:03
    Highlight Highlight Ich finde diesen Kommentar schon ein bisschen undifferenziert. Natürlich: die Kantone wollten ja endlich unabhängig vom Bund entscheiden können. Viele haben keinen Plan, merken wir jetzt... Und Frau Rickli macht aktuell keine gute Figur, da bin ich ganz einverstanden. Aber die Selbstverantwortung ist halt schon auch ein Thema, über das man wettern dürfen sollte. Es kann doch nicht sein, dass man falsche Angaben macht. So dumm. Die Berner sind ja noch unverantwortlicher: Wenn Party im Club zu kompliziert wird, machen sie es halt draussen (ohne Konzept) - und damit die Stadt verrückt.
  • Trommelnicht 29.06.2020 13:02
    Highlight Highlight Frau Obrist, das Stichwort im Zusammenhang mit den Lockerungen heisst Verantwortung, gegenüber sich selbst und anderen. Der Staat schreibt weniger vor und wir müssen uns selber unseren Verstand bemühen. Wer trotzdem in Clubs geht, ohne Maske, dicht an dicht und dann noch falsche Daten angibt, hat bewiesen dass er/sie diese Freiheiten und das Vertrauen nicht verdient. Frau Rickli zu beschuldigen ist da etwas kurz gegriffen.
  • banda69 29.06.2020 13:02
    Highlight Highlight Sorry, aber wer glaubt, dass sich das Partyvolk an Corona-Regeln hält, muss schon sehr naiv sein.
  • c_meier 29.06.2020 13:01
    Highlight Highlight hmm bin ich nicht einverstanden, die Clubs haben die Vorgabe vom Katon die Listen korrekt zu führen. wenn das nicht passiert kann Frau Rickli nichts dafür.
    oder soll frau Rickli persönlich bei jedem Club die Listen führen?
    sonst wird doch immer von "Selbstverantwortung" geredet, die Branchen wüssten, was zu tun sei usw...
    • gigus 29.06.2020 13:18
      Highlight Highlight Nein, die Clubs müssen lediglich die Kontaktdaten speichern. Für deren richtigkeit ist der Gast selber verantwortlich. Wie soll denn ein Club bitte schon eine Identiät überprüfen?

      Die meisten Clubs registrieren die Gäste im übrigen via QR code, über welchen die Telefonnummer verifizert wird, somit eine Falschangabe nicht möglich.
  • fidget 29.06.2020 13:01
    Highlight Highlight So falsch ist es nicht, die Spassgesellschaft verantwortlich zu machen. Das BAG und die Gesundheitsdirektion legen die Spielregeln fest, unter welchen geöffnet werden darf. Umgesetzt werden müssen sie von den Clubbetreibern und von jedem Einzelnen, der anwesend ist. Wenn das nicht funktioniert, was offensichtlich der Fall ist, liegt es an der Gesundheitsdirektion geeignete Massnahmen zu ergreifen. Und wenn es die Schliessung der Bars und Clubs bedeutet, dann ist es so. Rickli kann und muss nicht für jede Regelmissachtung verantwortlich sein!
  • John Henry Eden 29.06.2020 13:01
    Highlight Highlight Menschen ab 18 sind selber für ihr Leben verantwortlich.

    Doch klar, Selbstverantwortung ist heutzutage out. Wenn etwas passiert, ist immer jemand anderes schuld.

    Persönliche finde ich diese Entwicklung aber bedenklich. Schlussendlich bleibt dann nur ein totalitärer Staat übrig, der für die Leute denkt und sie auch lenkt.

  • Mittelmass 29.06.2020 13:00
    Highlight Highlight Selbstverantwortung? Schon mal gehört davon? Sich aber dann wundern, wenn alles reglementiert, kontrolliert und eingeschränkt werden muss...
  • Hoci 29.06.2020 13:00
    Highlight Highlight Guter Artikel.
    Es kommt definitiv zu wenig vom Bund. Bund nicht Rickli. Rickli (alleine) an den Pranger zu stellen, ist falsch. Überhaupt kommt es als Frauenbashing rüber, hier ist wohl die Schreiberin nicht emanzipiert.
    Ich hoffe die schnellere Lockerung ist ein pol. Lügenspiel, nicht Parteiengerangel, Schwäche o. gar Dummheit.
    Es gibt zu wenig Rückhalt in der Bevölkerung, u.a. dem jungen egoistischen Partyvolk. Ergo sendet man sie an den Pranger+sie gehen dahin..

    M.M. wären bessere Aufklörungskampagnen, langsame Lockerung der bessere Weg, zumal ohne genug Masken.
    Grenzen der Demokratie?
  • Mäni99 29.06.2020 13:00
    Highlight Highlight Frau Rickli hat aber absolut Recht! Anstatt gegen sie zu bashen besser mal gegen die Corona Verleugner und Tracing Boikotirer angehen ( falsche Kontaktdaten angeben ).... es ist im Prinzip dasselbe wie diejenigen welche gegen Maserimpfungen sind: absolut kindisch und blöd auf Kosten der anderen welche das Problem angehen
  • troop5444 29.06.2020 13:00
    Highlight Highlight Das betreffende Zitat ist eine Feststellung und keine Schuldzuweisung.

    Und wenn sich das Virus unter dem Clubbesuchern und deren Kontakten weiter ausbreiten sollte, sind die falschen Namensangaben ein wesentlicher Faktor.

    Haupsache man zaubert irgend ein Problemchen hin, wenns um die SVP geht.
  • Bert der Geologe 29.06.2020 13:00
    Highlight Highlight Sorry, aber man muss weder Epidemologe, noch Gesundheitspolitiker sein, um die grosse Gefahr der Ansteckung in einem Club erkennen zu können. Dazu reichen 8 Jahre Schulbildung.
  • Barracuda 29.06.2020 12:59
    Highlight Highlight Das heisst aber nicht, dass das Partyvolk nicht auch höchst unverantwortlich gehandelt hat.
  • schnupperi 29.06.2020 12:59
    Highlight Highlight Mich würde die im Artikel genannte Risikoanalyse sehr interessieren. Wie sind die Kriterien festgelegt und was wird als wie gefährlich eingestuft.
  • Notabik 29.06.2020 12:57
    Highlight Highlight Immer nur fordern und selber nichts zur Lösung eines Problems beitragen wollen? Hallo liebes Party Volk! Freiheit ist niemals einseitig und darf nie auf Kosten Anderer ausgelebt werden.
  • Stinkstiefel 29.06.2020 12:56
    Highlight Highlight „Partygänger sind keine Epidemiologen. Es liegt nicht an ihnen, eine Risikoabschätzung durchzuführen und zu entscheiden, wie hoch ein Ansteckungsrisiko in einem Club ist„

    Einspruch!
    In einer liberalen Demokratie wie der Schweiz funktioniert Seuchenbekämpfung eben nicht ausschliesslich top-down. Die Bevölkerung muss aktiv mitdenken. Der Staat hat die Aufgabe der Risikoeinschätzung im grösseren Kontext, aber auf individueller Ebene hat trotzdem jeder und jede eine Risikoeinschätzung des eigenen Handelns vorzunehmen.

    PS. Beim Verlinken des Tweets ist etwas schief gelaufen. Da gehts um den NDB
    • HiCh 29.06.2020 14:45
      Highlight Highlight Das Problem wird wohl eher sein, dass einige Leute mehr auf ihre Google-Skills vertrauen als den gewonnenen Erkenntnissen von Wissenschaftlern. So bringt das aktive Mitdenken der Mitmenschen auch einiges an Unheil mit sich.
    • eightball 29.06.2020 14:55
      Highlight Highlight @Stinkstiefel: Ich geb dir total recht. Schliesslich sind wir ja auch mündig genug, um hochkomplexe Entscheide in Abstimmungen zu fällen. Somit kann ein Grundwissen über Epidemiologie schon erwartet werden.
    • Stinkstiefel 29.06.2020 14:57
      Highlight Highlight Irren ist menschlich und beim (mit-)Denken unvermeidbar. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass ohne Eigenverantwortung und Mitdenken kein Staat zu machen ist. Zumindest kein demokratischer Staat.

      Es scheinen viele (einschliesslich der Autorin) gerne auszublenden, dass der Staat kein abstraktes Konstrukt ist, sondern ein Zusammenschluss von individuell denkenden und handelnden Menschen ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Waffelnarr 29.06.2020 12:56
    Highlight Highlight Oha. Da hat die Frau Obrist aber überhaupt nicht verstanden, was die Frau Rickli gesagt hat. Richtig bemerkt, die Regierung hat dem grossen Druck der Branche nachgegeben und die Clubs wieder öffnen lassen. Im Wissen um das Risiko wurden klare Regeln definiert. DIESE wurden/werden aber offenbar nicht eingehalten, DAS wird moniert. Es ist nicht die Rede davon, dass man nicht in den Club soll, aber wenn, dann halt so verhalten, dass man die Besucher notfalls auch informieren kann. Scheint aber vielen (1/3) egal zu sein. Sind ja jung und nicht Risikogruppe...
  • RedCloud 29.06.2020 12:55
    Highlight Highlight Sehr geehrte Frau Obrist. Ich finde es sehr "mutig" einen solchen Bericht zu verfassen. Die Absicht ist offensichtlich: das Partyvolk dürft von der Altersgruppe her ziemlich identisch sein mit der Leserpopulation von watson. Natürlich haben Sie Recht, wenn Sie schreiben, dass Frau Rickli die Clubs nicht hätte öffnen müssen. Und ich hoffe zutiefst, dass Frau Rickli dies so schnell als möglich nachholen wird. Aber am Ende des Tages sind es noch immer die Personen selber, die Verantwortlich sind. Jeder der aktuell in einen Club geht, ist fahrlässig und auch ein bisschen ein Depp.
  • pluginbaby 29.06.2020 12:55
    Highlight Highlight Die Clubs sollten in ihrem eigenen Interesse alles und ein bisschen mehr machen, dass solche Schlagzeilen wie dieses Weekend nicht mehr vorkommen. Ist ja nicht verboten noch strengere Vorschriften zu machen als im Konzept vorgegeben...

    Sonst darf man auch gerne wieder alle Clubs schliessen, dann können sie wieder jammern
  • Gopfidam 29.06.2020 12:55
    Highlight Highlight So ein Bullshit. Klar muss sie sich auch an die Nase nehmen, aber dass ihr noch versucht Leute zu schützen, die ganz ganz bewusst falsche Adressen angegeben haben ist zum 🤮. Hier nur auf Rickli zu bashen, einfach weil sie zur SVP gehört ist ziemlich einfach. Jede*r Bürger*in in diesem Land ist informiert genug um zu verstehen wie man sich hier zu verhalten hat. Obwohl der BR an die Bevölkerung appelliert hat werden die Schutzmassnahmen nicht mehr ernst genommen. Folglich liegt es an der Bevölkerung. Sorry, aber der Staat kann nicht für Dumme verantwortlich sein.

    Gruss aus der linken Seite
  • frau-dachs 29.06.2020 12:55
    Highlight Highlight Jede Person trägt eine Eigenverantwortung. Entweder hält man sich an Empfehlungen, Vorschriften und Gesetze, oder eben nicht.
  • mrmikech 29.06.2020 12:55
    Highlight Highlight "Aus Angst vor illegalen Partys und dem massiven Druck der Gastrobranche hat der Bund grünes Licht für die Cluböffnung gegeben."

    Clubs sind offen und überall gibt es illegale parties. Nur schon bei mir in der direkte gegend (Kreis 4) gabs dieses WE drei parties.

    Alle sind verantwortlich, auch das Partyvolk. Sind meist zwischen 27-35, sollten die ernst also verstehen, sind halt keine kinder mehr.
  • TrainDriver66 29.06.2020 12:55
    Highlight Highlight Wenn ich sehe, wie sorglos sich vor allem die Jungen verhalten, muss ich sagen, doch, die Spassgesellschaft hat es nicht verstanden. Bei den älteren Leuten sieht man im allgemeinen, wie sie zumindest versuchen den Abstand zu wahren. Die jungen begrüssen sich mit Küsschen und Umarmungen, wie wenn nichts gewesen wäre...
  • Phrosch 29.06.2020 12:55
    Highlight Highlight Bei allem Respekt, Frau Obrist, wenn sich Clubbesucher an die Massnahmen gehalten hätten, korrekte Kontaktdaten angegeben hätten und nicht zu allem Übel nich die Contact Tracer beschimpftem, dann wäre schon viel erreicht. Jede/r kann abschätzen, ob sein oder ihr Verhalten angemessen ist.
  • disear 29.06.2020 12:54
    Highlight Highlight Ich finde schon, dass das Partyvolk noch zur Brust genommen werden muss. Das Tracing sollte möglich werden. Im Club Flamingo war dies nicht möglich. Die Lage ist immer noch ernst! Ansonsten werden wir bald einen 2. Lockdown erleben, da das Contact Tracing nicht funktioniert hat...
  • Notabik 29.06.2020 12:53
    Highlight Highlight Was nützen die besten Schutzkonzepte, wenn sie nicht eingehalten werden? Partygänger sind keine Epidemiologen, aber jeder, der einen Funken gesunden Menschenverstand in sich trägt, muss sich doch im Klaren sein, dass er mit seinem Egotrip entschieden für die Verbreitung von Viren verantwortlich ist. Unsere Demokratie fusst auf der Verantwortung mündiger Bürger. Jenen Bürgern, die gegen den Lockdown demonstriert und Polizisten angepöbelt hatten. Deshalb ist es falsch, nun Frau Rickli einseitig den schwarzen Peter zuschieben zu wollen.
  • Blitz Gordon 29.06.2020 12:52
    Highlight Highlight "Partygänger sind keine Epidemiologen". Meine Güte... und das hindert sie daran, ihr Hirn einzuschalten? Schwacher Artikel.
  • du_bist_du 29.06.2020 12:52
    Highlight Highlight Frau Obrist, ich finde ihre Schlussfolgerung lächerlich.
    Dies nicht weil Sie subtil die Behörden kritisieren, da gebe ich Ihnen recht.
    Sondern weil sie die Partygänger freisprechen von jeglicher Verantwortung.
    Wir leben in einem Land wo gerne auf Freiheit und Eigenverantwortung gesetzt wird. Das Volk fordert dies auch gerne ein. Diktaturen sind verpönt.
    Wenn ich allerdings den ganzen Tag alles tun würde, bis an die Grenzen der Legalität, dann würde die Gesellschaft nicht funktionieren ohne diktatorische Regeln. So läuft das doch nicht.
  • COVID-19 ist Evolution 29.06.2020 12:52
    Highlight Highlight Die "bürgerliche Linke" findet es immer wieder toll wenn der Staat möglichst alle Vorgaben macht. Dann liesse es sich so sorglos leben wie in der DDR.

    Ein freies Leben funktioniert aber anders: durch Eigenverantwortung und mit bewusst gelebten Risiken.
  • murrayB 29.06.2020 12:51
    Highlight Highlight Schade, nur weil Frau Rickli der SVP angehört, wird sie hier schlecht gemacht - Dabei ist allen klar, dass es wie in Zürich überall in der Schweiz beim Partyvolk nicht klappt mit dem Tracing und den Coronaregeln...
  • Käsewähe 29.06.2020 12:50
    Highlight Highlight Na ja... Es geht hier nicht einfach um ein simples Schwarz Peter (übrigens dieselbe Schublade wie der Mohrenkopf) Spiel um abzulenken. Das ist zu einfach dargestellt.
    Wenn 30% der Party Besucher falsche Angaben machen, wenn Behördenmitglieder bei der Eruierung der Kontaktketten beschimpft werden und wenn der Clubbesitzer während mehr als 24 Stunden für die Polizei nicht erreichbar ist, dann ist das in der momentanen Situation nicht gut und wird im Wiederholungsfall Konsequenzen haben. Diese Tatsache sollte auch genannt werden, schließt Fehler von Anderen, egal wem, nicht aus...
  • Locutus70 29.06.2020 12:49
    Highlight Highlight Tja es gibt in diesen Zeiten eben nur noch Sündenböcke. Wir wollen immer alles und jeden retten und spalten damit die Gesellschaft immer mehr.
    Das ist auch ein Zeichen einer dekadenten Gesellschaft.
  • The Host 29.06.2020 12:48
    Highlight Highlight "Partygänger sind keine Epidemiologen. Es liegt nicht an ihnen, eine Risikoabschätzung durchzuführen und zu entscheiden, wie hoch ein Ansteckungsrisiko in einem Club ist."

    Wenn ein Drittel der Partygänger falsche Personenangaben macht und der Club mehr Leute als zugelassen reinlässt, dann muss man auch kein Epidemiologe sein, um zu merken, dass hier die Gunst der Gesellschaft arg verspielt wurde.
    • nadasagenwirjetzteinfachmal 29.06.2020 13:51
      Highlight Highlight Wenn ein Club mehr Leute rein lässt gehört er geschlossen, sofort, ohne Diskussion,ohne Vorwarnung...man kennt die Regeln
  • Skychef 29.06.2020 12:48
    Highlight Highlight Wie kann man als Politiker ernsthaft enttäuscht sein dass 30% der Clubbesucher Fakemails angeben? Fast schon traurig naiv zu glauben dass in Clubs ernsthaft Abstände eingehalten werden während die Aerosole selber die grösste Party abfeiern! Alkohol und die ein oder andere Pille oder „ Schnee“ werden ihr übriges tun. Wirklich tragisch ist aber der weltfremde Auftritt von Frau Rickli
  • Quo Vadis 29.06.2020 12:47
    Highlight Highlight "Es ist immer angenehmer, anderen den schwarzen Peter zuzuschieben, anstatt sich selbst an der Nase zu nehmen. Partygänger sind keine Epidemiologen. Es liegt nicht an ihnen, eine Risikoabschätzung durchzuführen und zu entscheiden, wie hoch ein Ansteckungsrisiko in einem Club ist."

    😳

    Für wie unmündig halten Sie die Leute eigentlich Frau Obrist? Freiheiten für ALLE, Verantwortung für niemanden. Der Staat soll verwantwortlich sein über unser Alltagsleben.

    Meine Fresse da werden wir seit 4 Monaten von Epidemiologen und News auf Covid getrimmt und das Arme Partyvolk weiss von nichts... 🤦
    • Jambalaya 29.06.2020 13:29
      Highlight Highlight Ich wollte gerade Kommentieren:

      Frau Obrist, hören Sie bitte auf, das Partyvolk in Schutz zu nehmen..."

      Aber dieser Kommentar drückt alles aus, was ich über den Artikel denke
  • Hana Meier 29.06.2020 12:47
    Highlight Highlight Kurz: Man kann von niemandem erwarten in irgendeiner Weise selber zu denken oder ohne Geldleistung Verantwortung für Mitmenschen zu übernehmen. Schweizer Bürger sind dermassen unfähig selber zu denken, dass die Politik sie bei allem an der Hand nehmen muss. Niemand trägt je Verantwortung für das eigene Handeln, schuld an meinen Problemen, sowie verantwortlich für mein Leben sind grundsätzlich "die da oben".
    • Dr. Bender 29.06.2020 13:14
      Highlight Highlight Meine Worte Hana, dem gibt es nicht hinzuzufügen.
  • winglet55 29.06.2020 12:47
    Highlight Highlight Frau Rickli ist sicher nicht schuld an dem Desaster, sondern Idioten die denken Regeln seien einfach für die Andern gemacht! Party machen auf Teufel komm raus ist halt schon geil. Falsche Adressen angeben, auch.
    Eine Ausweispflicht einzuführen wird wahrscheinlich nötig werden, nutzt aber wahrscheinlich auch nicht weil ein paar Deppen sich nicht zu schade finden, Ausweise zu fälschen.
    • Locutus70 29.06.2020 13:11
      Highlight Highlight @winglet55 - Man braucht dazu gar keine Ausweispflicht.
      Die Clubs könnten Online Registrierungen einführen, dann gibt es einen QR Code aufs Smartphone und fertig.
      Zudem ginge es beim Einlass schneller und mit weniger Aufwand für die Betreiber.
    • Statler 29.06.2020 13:19
      Highlight Highlight @Locutus: haben diverse Clubs in Zürich genau so gemacht.
    • problemfall 29.06.2020 13:25
      Highlight Highlight @Locutus70
      Genau das wollte ich auch grad vorschlagen. Liesse sich sicherlich auch generisch lösen, Lesegeräte sollten an den meisten Orten bereits vorhanden sein (Vorverkaufs-Tickets).
    Weitere Antworten anzeigen
  • Emil Eugster 29.06.2020 12:44
    Highlight Highlight Aber Frau Rickli ist doch bei der SVP.
    Bei denen sind immer die Anderen schuld.
    • Hans Jürg 29.06.2020 13:06
      Highlight Highlight Ich habe das Gefühl, dass sobald etwas nicht Lobhudelndes über die SVP geschrieben wird, mögen dass die Leute nicht. Die Watson-Leserschaft scheint sich in den letzten Wochen sehr verändert zu haben. Wurden die bei 20Min. rausgeschmissen? ;-)
    • DerElch 29.06.2020 13:10
      Highlight Highlight Und wenn eine SP-Politikerin gesagt hätte, dass imfall gää die Schweizer mündige, erwachsene Menschen sind die ihrer Verantwortung nachkommen sollten – dann wäre es aber super gewesen und hätte Applaus geerntet. Nur weil Rickli der SVP angehört, ist es nun aber falsch. :fail:

      Es ändert nichts daran: Wer abstimmen kann/darf/theoretisch könnte/whatever, ist auch alt genug um Verantwortung wahrzunehmen und dazu gehört aktuell, dass man die Daten korrekt angibt oder einen Club verlässt, wenn man ihn als zu voll empfindet. Und dafür moderat bereits wieder feiern gehen kann. Kompromisse halt.
    • Hans Jürg 29.06.2020 13:40
      Highlight Highlight uuuhhh. Der Rickli-Fanclub gibt heute aber alles. :-))
  • dan2016 29.06.2020 12:44
    Highlight Highlight Ausser den Medien fällt glaub schon lange niemand mehr auf Rickli rein. Dafür die Medien mit grösster Ausdauer.
    Und ja, Rickli und die meisten anderen Kantonsfritzen in der Schweiz versagen. ABER, wenn 30% falsche Namen angeben geht das weit über nicht-kooperieren hinaus. Und darum müssen weder Partyleute noch die Betreiber (die offenbar zuviel reingelassen haben) in Schutz genommen werden.
  • Flyeagle144 29.06.2020 12:43
    Highlight Highlight Nunja das partyvolk trägt schon eine gewisse mitschuld das eigene vergnügen steht über allem andere und wenn ich dann noch höre das die meisten fake namen in die liste eintragen bestätigt nur ihre i dont give a fuck attitude....
    • Nasoplex2001 29.06.2020 13:04
      Highlight Highlight DANKE - GENAU!
    • techniker 29.06.2020 14:34
      Highlight Highlight Danke, endlich sagt's einer!
    • hOlympics93 29.06.2020 15:00
      Highlight Highlight Die meisten? Soweit ich mit erinnern kann wurde von einem drittel gesprochen. Das ist meiner Auffasung nach weniger als die Hälfte und entpsricht somit auch nicht den meisten.
      Es wird ja auch offiziell gesagt, können die Schutzmassnahmen nicht eingehalten werden, müssen die Kontaktdaten angegeben werden. Ich denke schon dass das "partyvolk" das Risiko bewusst eingeht.
      Die leute welche falsche Angaben gemacht haben, sind idioten. Da stimme ich ihnen zu.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hans Jürg 29.06.2020 12:42
    Highlight Highlight In Anbetracht, in welcher Partei Rickli ist und was sie vor der Wahl als Regierungsrätin politisch "erreicht" hat, verwundert es nicht, dass es - wieder einmal - offensichtlich ist, dass dieses Amt für sie 2 Nummern zu gross ist.
    • Eyeore 29.06.2020 13:14
      Highlight Highlight Fair bleiben, sie war in Winterthur im grossen Gemeinderat, im Kantonsrat von Zürich und im Nationalrat. Was wünschen sie sich noch bzgl. politisch erreicht?

      Mir ist eine Rickli hundert Mal lieber als eine Martullo Blocher, welche ausser Tochter des Chef(hetzers) nichts vorzuweisen hat.
    • Nuscheltier 29.06.2020 13:41
      Highlight Highlight Das gleiche könnte man auch über Bundesrat Berset sagen - aber halt, er ist ja bei der SP und deswegen ist die verspätete Reaktion und die schnelle Lockerung ja korrekt - auch das Öffnen der Clubs - ausser für Zürich, weil dort ist ja Ricklin.
    • Hans Jürg 29.06.2020 13:43
      Highlight Highlight Ich bin fair.

      WAS hat sie politisch erreicht? Einfach nurim Parlament zu sitzen, ist kein Leistungsausweis. Als Lobbyistin von Goldbach Media im Tele Züri rumzuflennen gegen die Staatsmedien, ist auch kein Leistungsausweis.

      Einfach nett in die Kamera zu schauen und lieb zu lächeln ist auch kein Leistungsausweis.

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