Schweiz
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Ältestes Kunstauktionshaus der Schweiz schliesst



Das laut eigenen Angaben älteste Auktionshaus der Schweiz schliesst seine Pforten. Die Luzerner Galerie Fischer will sich künftig ganz auf den privaten Verkauf von ausgewählten Kunstwerken konzentrieren.

Der Standort an der Haldenstrasse in Luzern werde aufgegeben, die entsprechende Liegenschaft sei verkauft, teilte die Galerie Fischer Auktionen AG am Freitagabend mit. Die Entwicklung hatte sich abgezeichnet. Bereits im letzten Sommer hatte die Galerie bekanntgegeben, vorläufig auf Versteigerungen zu verzichten.

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Neben Auktionen bot die Luzerner Galerie Fischer auch Ausstellungen. bild: zvg

Grund für den definitiven Entscheid sind Entwicklungen am internationalen Kunstmarkt. Dieser habe sich in den letzten Jahren sehr stark entwickelt in Bezug auf ausgewählte Werke der modernen und zeitgenössischen Kunst, die teilweise zu sehr hohen Preisen gehandelt würden, heisst es in der Mitteilung vom Freitag.

Demgegenüber sei die Nachfrage nach Möbeln, Stichen, Teppichen, Silber, Werken regionaler Künstlern und Künstlern des 19. Jahrhunderts sehr stark zurückgegangen.

Die Aktivitäten der Firma seien nun noch internationaler, schreibt die Galerie weiter. Geschäftsführer Kuno Fischer vertrete unter anderem internationale Sammler an Kunstauktionen in London und berate Kunden bezüglich Akquisitionen, Sammlungsmanagement, Verkäufen, Leihgaben, Publikationen und Echtheitsabklärungen.

«Ich bin nun viel mobiler und mehr bei den Kunden und den Werken. Das ist heute sehr wichtig und oftmals entscheidend, um die Kunden zu unterstützen und mit ihnen zusammen die richtigen Entscheide zu fällen», wird Fischer in der Mitteilung zitiert.

1907 gegründet

Das Unternehmen ist laut eigenen Angaben das älteste Schweizer Kunstauktionshaus und eines der führenden Häuser in Europa. Es wurde 1907 gegründet. Es spezialisierte sich etwa auf Gemälde alter Meister, moderner und zeitgenössischer Kunst, Möbel, Silber, Schmuck sowie antike Waffen und Militaria.

Das Unternehmen organisierte pro Jahr mehrere Auktionen. Die vorläufig Letzte fand vom 15. bis 17. Juni 2016 statt. Ende Mai organisierte das Haus erstmals eine internationale Auktion mit 23 Classic Cars. Die Oldtimer stiessen am Anlass auf bescheidenes Käuferinteresse.

Gemäss einer im Juni 2001 veröffentlichten Studie der Bergier-Kommission war die Galerie Fischer sehr eng mit dem Kunsthandel des Dritten Reiches verflochten. Die Galerie organisierte beispielsweise Auktionen mit Werken, welche die Nazis als «entartete Kunst» erachteten und im Ausland verkauften. Über die Galerie Fischer erwarben die «Führergalerie Linz» sowie die «Sammlung Goering» einen Grossteil ihrer Gemälde aus der Schweiz. (sda)

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Kommen wir nun zu den Sex-Wieseln ...

Warum? Weil der Chef das so wollte. Und damit du beim nächsten Kunstmuseumsbesuch weisst, warum hochkarätige Renaissance-Ladys haufenweise Wiesel streicheln.

Da ist sie, die berühmte Dame mit dem Hermelin, die Leonardo da Vinci 1490 gemalt hat. Und wie guckt sie?

Keusch?

Oder doch eher verführerisch?

Wer weiss. Da Vinci hat es schliesslich verstanden, seine Modelle mit einem geheimnisvollen Nebel zu umgeben, der sich zu keiner Zeit lichtet. Ihre Gesichter bleiben Rätsel und ihre Vieldeutigkeit wird sie für immer schützen vor dem allzu menschlichen Drang, sie einer einzig wahren Bedeutung zuzuführen.

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