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Klimademo der Jungen (und auch der Alten)
quelle: epa/keystone / laurent gillieron
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Liveticker

Rund 40'000 am Klimastreik: «Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut»

Die Klimastreik-Bewegung wächst: In 13 Schweizer Städten haben am Samstag neben Tausenden Schülerinnen und Schülern auch ihre Eltern, Grosseltern und andere Sympathisanten für einen besseren Klimaschutz und die Ausrufung des Klima-Notstands demonstriert.
02.02.2019, 12:4702.02.2019, 22:38

Diese Schüler erklären, wieso sie streiken

Video: watson/Chantal Stäubli, Emily Engkent

Liveticker: Klimastreik der Jugend - 2.2.2019

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20:05
So viele Klima-Demonstranten gingen heute auf die Strasse
Nach Angaben der Polizei und Schätzungen von Reportern der Nachrichtenagentur Keystone-SDA beteiligten sich landesweit mehr als 38'000 Personen an den Klima-Demos. Laut den Organisatoren waren es 65'000.



Bern: 1500 bis 2000

Luzern: Rund 2000

Zürich: Weit über 10'000

Lausanne: Rund 10'000

Basel: Rund 4000

Fribourg: Über 2500

Solothurn: Rund 500

St. Gallen: Rund 800

Bellinzona: Über 1000

Weitere Demos gab es u.a. in Biel, Glarus, Neuenburg, Delemont und Genf.

Die Demo-Organisatoren sprechen von über 60'000 Teilnehmenden.
19:07
Mit diesem Video wurde zu den heutigen Klima-Demos aufgerufen
Dieser Clip wurde in den letzten 24 Stunden tausendfach auf WhatsApp und Co. weitergeschickt:
17:00
Demonstranten in Luzern: «Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!»
Auch in Luzern versammelten sich rund 2000 Personen, wie Mitorganisatorin Lena Merz auf Anfrage sagte. Das sind deutlich mehr als vor gut zwei Wochen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigen sich angesichts des Klimawandels besorgt um ihre Zukunft. «Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!», skandierten sie.
16:38
Die Klimastreik-Bewegung wächst
In zahlreichen Schweizer Städten haben am Samstag neben Tausenden Schülerinnen und Schülern auch ihre Eltern, Grosseltern und andere Sympathisanten für einen besseren Klimaschutz demonstriert.

In Bern nahmen schätzungsweise 1500 bis 2000 Personen an der von Schülerinnen und Schülern organisierten Klima-Kundgebung teil. Die Teilnehmer brachten im wahrsten Sinn des Wortes den Waisenhausplatz zum Erzittern.

Auf die Aufforderung eines der Organisatoren fassten sich die Teilnehmer nämlich an den Schultern, hüpften und skandierten «On est plus chauds, plus chauds, plus chauds que le climat!». Übersetzt heisst das «Wir sind heisser, heisser, heisser als das Klima.» Der Boden zitterte, weil der Waisenhausplatz das Dach des unterirdischen Berner Metro-Parkings bildet.
16:25
Die Gretchenfrage: Kann der #ClimateStrike die alten, fossilen Politiker zum Umdenken bewegen?

16:00
Auch in der Westschweiz gehen heute tausende Schüler auf die Strasse
Demonstriert wird am Samstagnachmittag in Genf, Biel, Neuenburg, Fribourg, Delemont und hier, wie im Video zu sehen, in Lausanne.

Die Demonstranten verlangen, dass die Erderwärmung als Krise anerkannt und entsprechend gehandelt wird. Sie fordern unter anderem, dass die Schweiz bis 2030 im Inland die Treibhausgasemissionen auf Null reduziert, ohne Einplanung von Kompensationstechnologien.
15:51
«Erdöl-Lobbyischte, ab i d Chischte!»

15:46
Klima-Streik in St.Gallen ...
... wo seit 15 Uhr in der Altstadt demonstriert wird.
15:34
Ein Blick nach Biel...


Was heute in allen Städten gut zu beobachten ist: Aus der Klimastreik-Bewegung von Schülern ist inzwischen eine generationsübergreifende Bewegungen geworden, die auch Studenten, Eltern und Grosseltern anzieht.
15:07
Seit 15 Uhr wird auch in Basel demonstriert



In Basel zogen nach Schätzungen eines Keystone-SDA-Reporters vor Ort rund 4000 mehrheitlich Schüler und Jugendliche, aber auch Eltern mit Kindern und Pensionierte vom Barfüsserplatz zum Messeplatz.


Die Organisatoren hatten im Vorfeld auf den Sozialen Medien intensiv mobilisiert. So versammelten sich in Basel bereits zu Beginn über 1000 mehrheitlich Schüler und Jugendliche, aber auch Eltern mit Kindern und Pensionierte auf dem Barfüsserplatz.

Die Teilnehmerzahl wuchs im Verlaufe des friedlichen Marsches zum Messeplatz laufend an. Auf Transparenten waren Forderungen wie «Bäume statt Autos», oder «Wäre die Welt meine Tochter, hätte ich schon längst die Kesb am Hals», zu lesen.
15:01
Klima-Demo in Zürich
Die Demo in Zürich ist seit 14 Uhr im Gang.


Das OK spricht inzwischen gar von mehr als 15'000 Teilnehmenden.

In Zürich zieht die Demo vom Helvetiaplatz durch die Langstrasse.

Klare Forderungen unserer Jugend
14:21
Vorwurf an die Adresse der Politiker
«Wann reagiert endlich die Politik, wo bleiben die Grünen? Politiker kümmern sich nur um ihre Wiederwahl!», so ein enervierter Redner.
Er kündigt zivilen Ungehorsam an: «Lasst uns eine Autobahn blockieren, wenn weiter nichts passiert!»
14:20
Und was hat der watson-Reporter hier gesehen?
Klimademo Bern, 2.2.2019
Bild: watson
13:50
Was man da alles sieht ...

13:45
Warum an die Klima-Demo?
«Wir wollen, dass unsere Kinder auch noch Schnee sehen», so eine Aktivistin in Bern.
13:43
Eltern mit dabei
«Viele Eltern sind mit ihren kleinen Kindern da», berichtet der watson-Reporter von der dritten Berner Klima-Demo.
Klimademo 2.2.2019, Bern
Bild: watson
13:41
Die Demo in der Berner Innenstadt

13:33
Klimademo in Bern

13:25
Tofu statt Steine

In Basel, Bern, Biel, Delsberg, Genf, Lausanne, Zürich, St. Gallen, Luzern, Bellinzona, Solothurn, Freiburg und Neuenburg gehen heute erneut Jugendliche auf die Strasse. Ihre Forderungen bleiben unverändert: Tut endlich etwas gegen den Klimawandel! Um 13.00 Uhr geht's los.

Am Freitag vor zwei Wochen hatten in mehreren Schweizer Städten Klimademonstrationen stattgefunden. Viele Jugendliche schwänzten dafür die Schule. Vorbild ist die junge Schwedin Greta Thunberg, die jeden Freitag die Schule schwänzt, um für eine Reduktion des CO2-Ausstosses zu demonstrieren.
Klimastreik der Schüler
39 Bilder
Mehrere hundert Schülerinnen und Schüler demonstrierten am schweizweiten Klimastreik gegen die Klimapolitik und für einen sicheren Klimaschutz am Freitag, 18. Januar 2019 in Luzern.
Zur Slideshow

Greta Thunberg: Das furchtlose Mädchen von Davos

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Greta Thunberg: Das furchtlose Mädchen von Davos
quelle: ap/ap / markus schreiber
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