Schweiz
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Arenislam

Montassar Benmrad, Föderationspräsident islamischer Dachverbände, macht erneut eine schlechte Falle.

Islam-«Arena» II: Muslim-Präsident brüskiert Lokführer – und der Katholik sagt, wie's ist 

Die gestrige «Arena» zum Thema «Schweiz ohne Gott» bewegte sich von der Händeschüttel-Thematik zur theoretischen Säkularismusdebatte. Der Ton war über weite Strecken anständig-respektvoll, der Unterton hingegen oft weniger. 



Die Therwiler Händeschüttel-Affäre hat die Schweiz eine Woche lang beschäftigt. Aufgebracht hatte sie vergangene Woche die pensionierte Willisauer Lehrerin Beatrix Grüter in der «Arena». Die Redaktion hat Grüter auch in die gestrige «Arena» unter dem Titel «Schweiz ohne Gott» eingeladen, ebenso wie Montassar Benmrad, den Schweizer Muslimpräsidenten, der sich von der Weigerung zweier muslimischer Schüler, ihrer Lehrerin die Hand zu schütteln, nicht distanziert hatte.

Es sei vorweggenommen: Die Sendung unter dem Titel «Schweiz ohne Gott» war ein riskantes Unterfangen, denn Diskussionen über Religion sind naturgemäss schwierig bis unmöglich. Es ist denn auch nur teilweise gut gegangen.

Neben Grüter und Benmrad diskutierten der jüdische Schriftsteller Charles Lewinsky, Vitus Huonders Sprecher Giuseppe Gracia vom Bistum Chur und der designierte CVP-Präsident Gerhard Pfister. 

Lewinskys Frühwerk verunglimpft

Letzterer hielt sich zu Beginn vornehm zurück und liess Lewinsky die ersten Unflätigkeiten einstecken, die er sich von Beatrix Grüter gefallen lassen musste, nachdem er die Diskussion um das Händeschütteln als «birreweich» bezeichnet hatte. Grüter beschied ihm umgehend, sie fände eines von seinen texterischen Frühwerken «au birreweich», worauf dieser ihr mit leicht intellektuell-arroganter Attitüde das verfassungsmässige Wesen der Religions- und Gewissensfreiheit erörterte.  

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Damit hatte Lewinsky den Kern des ersten Diskussionsteils getroffen, nämlich die Frage, ob die Volksschule das Händeschütteln für Muslime durchsetzen solle oder nicht. Pfister gebärdete sich dabei einigermassen populistisch und erklärte das Händeschütteln trotz Lewinskys Belehrungen über fehlenden Handschüttel-Passus in der Verfassung kurzerhand zur staatlichen Vorschrift und verglich den Islam mit «irgendwelchen grünen Männchen», deren imaginierte Vorschrift das Händeschütteln zu verweigern, ja dann – horribile dictu – auch akzeptiert werden müsste.  

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Pfister führte über die ganze Dauer der Sendung einen bunten Strauss schwammiger Argumente an, weshalb Lehrerinnenhände an Schweizer Schulen zu schütteln sind. Mal war es die historisch gewachsene christlich-abendländische Tradition Gesamteuropas, mal die staatlich-schulisch nötige Verhaltenskontrolle, mal einfach «die staatliche Regel» und – und das betonte er gebetsmühlenartig – all dessen dürften wir «uns nicht plötzlich schämen».

Ganz Debattenprofi war Pfister die Kohärenz seiner Beiträge augenscheinlich völlig egal, solange sie gut tönten und sich elegant in den Diskussionsverlauf einbetten liessen. 

Montassar Benmrad hingegen, Präsident der Föderation Islamischer Dachverbände Schweiz (Fids), der vergangene Woche bereits IZRS-Präsident Nicolas Blancho aggressiv angefeilt hatte, pflegte sein Image als Unsympath weiter. Erneut wich er in heiklen Situationen aus, so etwa bei der Frage, ob der Islam eine Landeskirche werden solle und betonte stattdessen einfach, wie sehr ihm am interreligiösen Dialog in der Schweiz gelegen sei. Als dann der mittlerweile obligatorische Büezer-Zuschauer feststellte, man müsse «jetzt mal irgendwo den Schlussstrich ziehen» und den Islam als frauendiskriminierend bezeichnete, offenbarte Benmrad, wie weit unter seiner Würde es ist, seinen interreligiösen Dialog mit irgendeinem dahergelaufenen Büezer zu führen. Das Publikum reagierte unwirsch, wie deutlich zu hören war. 

«Islamexpertise? Als Lokführer?»

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So also polterte der katholisch-konservative Gerhard Pfister mit christlich-abendländisch-schweizerisch-staatlichen Werten herum, der Muslim-Präsident Benmrad stellte den Lokführer bloss und der ehemals jüdisch-orthodoxe Lewinsky betonte als menschliche Contradictio in Adjecto unter ständiger Einmischung in die Debatte, wie «birreweich» dieselbe sei.  

Erfrischenderweise hielt ausgerechnet jener, den Lewinsky als Repräsentant des «ungefähr Fundamentalistischsten, was wir in der Schweiz haben» bezeichnete, das Fähnchen differenzierter Debattenkultur hoch. 

Katholik Gracia bezieht Stellung gegen Chef

Der Katholik Giuseppe Gracia vom Bistum Chur erklärte ruhig und immer wieder seinen Standpunkt, dass die Regeln religiöser Gemeinschaften von den Gesetzen der staatlichen Gemeinschaft im Allgemeinen und von den kantonalen Gesetzgebungen an staatlichen Schulen im Speziellen strikt zu unterscheiden seien. Ein gesetzlicher Zwang zum Händeschütteln sei indes genau so abwegig, wie Schüler per Schulordnung zum Händeschütteln zu zwingen. Ersteres sei ein Armutszeugnis, weil Anstand gesetzlich erzwungen werden müsse und Letzteres trüge wenig zur Integration bei, wenn es nicht sogar kontraproduktiv sei.

Ganz Kommunikationsprofi wich Gracia sämtlichen Versuchen von Moderator Jonas Projer aus, ihn auf den anti-laizistischen Allgemeingültigkeits-Anspruch der katholischen Lehre festzunageln und scheute sich dazu auch nicht davor, seinem Chef Vitus Huonder öffentlich dezent in den Rücken zu fallen, etwa bei der Frage, ob Homosexuelle wie von Huonder verkündet, mit dem Tod zu bestrafen seien oder Kondome an hiesigen Schulen, wie von Huonder kritisiert, zu empfehlen. 

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Schon vor dem Eingreifen Gracias in die Debatte, bewegte sich das Gesprächsgeschehen von der konkreten Händeschüttel-Diskussion zu einer teilweise recht theoretischen Säkularismus-Debatte. Eine Gefahr, die die «Arena»-Redaktion offenbar vorhergesehen hatte. Anders ist die Platzierung eines Hardcore-Atheisten gegenüber der Evangelikalen-Fraktion im Publikum nicht zu erklären. Dessen Forderung, Gott aus der Präambel der Verfassung zu streichen, unterbrach Pfister mit einem «Jetzt müender eu wehre». Die Aufforderung wurde natürlich, sehr zum Amüsement des Publikums, mit Verve befolgt.  

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111Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • pilajos 20.09.2017 14:38
    Highlight Highlight Wer sich nur anpasst ist ein Chamäleon.
    Wer sich integriert ist guten Willens.
    Wer Anstand und Erziehung genossen hat richtet sich
    nach den ortsüblichen Gepflogenheiten.
    Dazu braucht es keine Gesetze.
    Wer sich ausgrenzen will schafft aber ein Präjudiz.
    Solche Fälle brauchen und wollen wir nicht.
  • smoe 09.04.2016 18:38
    Highlight Highlight Irgendwie habe ich immer noch nicht verstanden, warum (Nicht-)Händeschütteln mehr als zwei Personen beschäftigen sollte.
  • Paco69 09.04.2016 17:44
    Highlight Highlight Das das Schlusswort zum Thema Gott wurde bereits gegen 1800 von einem Franzosen gesprochen: La seule excuse de dieu, c'est qu' il n' existe pas.
    • rodolofo 10.04.2016 10:42
      Highlight Highlight Das kommt doch ganz darauf an, wie wir "Gott" definieren!
      Wenn ich dem "grossen Ganzen", das wir Menschlein heutzutage mit unseren Teleskopen und Radaren zu einem winzigen (für uns unvorstellbar grossen) Teil erforschen können, "Gott" sagen, dann sind wir selber, im grossen ganzen vernachlässigbare, für uns selber aber enorm wichtige Teile von "Gott".
      Gemäss einem solchen spirituellen Verständnis gibt es "Gott" zweifellos, so wie auch wir zweifellos existieren.
  • philip_meint 09.04.2016 15:52
    Highlight Highlight Schon in der letzten Arena fand ich die Auswahl der Diskuttanten ungeschickt. Und nochmals verhärten die Fronten.
    Inhaltlich stimme ich Lewinsky zu, aber teilweise auch Pfister.
    Bedenklich finde ich, welch' hohe Wellen ein solches Ereignis (Therwil) schlagen kann. Offenbar muss man heute sogar Verhaltenscodec's in die Verfassung schreiben . . .
    • AdiB 09.04.2016 17:47
      Highlight Highlight wenn wir verhaltensregeln in die verfassung schreiben, nähern wir uns einer diktatur.
    • andersen 09.04.2016 18:49
      Highlight Highlight Genau, AdiB.

      Wenn junge Menschen radikal wird, verändern sie oft die Kleidung, das Aussehen, sie ziehen sich zurück und vermeiden der Kontakt mit der Familie und die Freunde.

      Oft sind Eltern und die Lehrer machtlos und es ist wichtig gelassen zum bleiben und nicht panisch Reagieren.
      Solche jungen Menschen träumen von der heile Welt, wo sie der einfachen Weg sucht und wo sie sich um nichts Bemühen müssen.
      Wer von die 2 Jungen jetzt ein Händedruck verlangt und sie zum Willen aufzwingt, mach ein Fehler.
      Man die Jungen es nicht ausreden, sie werden noch mehr Radikal.
    • andersen 09.04.2016 18:50
      Highlight Highlight Und je mehr man versucht die Menschen zu integrieren, ja empfinde sie das Anderssein.
      Das muss von die Menschen selber kommen.
  • Sapere Aude 09.04.2016 15:23
    Highlight Highlight Zwei Dinge sind mir aufgefallen:

    Eine objektive und vernünftige Diskussion über das Verhältnis Staat und Religion ist schwierig zu führen.

    Einzig der jüdische Vertreter hat die Diskriminierung von Frauen in der Religion verurteilt. Weder die christlichen noch muslimischen Vertreter wollten dazu eine klare Position beziehen. Was ich in beiden Fällen problematisch finde.
  • Babalu 09.04.2016 12:55
    Highlight Highlight Watson, worauf begründet sich eure Aussage, dass der Typ am Schluss ein Hardcore Atheist ist?
  • Domino 09.04.2016 12:50
    Highlight Highlight Ich bin ein bisschen verwundert, dass alle nur über diesen Handschlag sprechen. Das ist nur ein Sympthom, ein radikaler Islam ist die Ursache. Die Schüler haben IS-Propagandavideos gepostet und Muslime aufgefordert den IS zu unterstützen. Der Vater verbreitet als Iman radikale Ansichten in schweizer Moscheen und will so die Gesellschaft spalten. Und ihr sprecht über einen Handschlag?
    • Sapere Aude 09.04.2016 15:14
      Highlight Highlight Ja, wenn es so ist, wie Sie beschreiben, dann wäre es wirklich nur ein Symptom. Dass diese Hindergründe in der Sendung nicht gross zur Sprache kommt liegt wohl daran, dass zu wenige Informationen vorhanden sind die sich teilweise widersprechen. Zwar kamen die Diskussin darauf kurz zu sprechen, die Teilnehmer haben sich gehütet darauf einzugehen, weil es sich trotz allem um Mutmassungen handelt. (Selbst die Lehrerin die den Fall ins Rollen brachte blieb über die Hindergründe sehr zurückhaltend)
    • Der Kritiker 11.04.2016 06:23
      Highlight Highlight der verweigerte handschlag zeigt bereits die integrationsunfähigkeit dieser jungs auf. dass der vater radikale islamische predigten hält, zeigt, wie wir in zukunft auf ein solches verhalten reagieren müssen. die familie gehört ausgeschafft, wir brauchen keine extremisten bei uns.
  • meliert 09.04.2016 12:35
    Highlight Highlight Religion und Glauben sind für mich zwei Paar verschiedene Sachen. Religion hat schon sehr viel Leiden auf der Welt in den letzten 2000 Jahren verursacht, wie zB die Kreuzzüge der Christen, Verfolgung der Juden durch die Nazis, gegenwärtige Konflikte im Nahen Osten zwischen den verschiedenen Religionsanhängern.
    • TheMan 09.04.2016 14:22
      Highlight Highlight @meliert, wen man weiss warum die Kreuzzüge angefangen wurden, würdest du nicht den Christen die Schuld geben. Die Kreuzzüge haben angefangen, weil die Muslime dazumals Christliche/Jüdische Städte Gewaltsam eingenommen haben.
    • AndM 09.04.2016 16:40
      Highlight Highlight @meliert. What? Was wollen Sie genau sagen? Wenn die Juden keine Juden gewesen wären, hätte es keinen 2WK gegeben oder dass der Nationalsozialismus eine Religion ist?
    • Nicholas Fliess 09.04.2016 16:49
      Highlight Highlight @TheMan
      Lustig, der Nahe Osten, inkl. Jerusalem, wurde um 650 von den Arabern erobert, der 1. Kreuzzug fand 1099 statt... Die christlichen Stätten waren die meiste Zeit für Pilger zugänglich.
    Weitere Antworten anzeigen
  • leu84 09.04.2016 12:22
    Highlight Highlight Religion ist und bleibt Privatsache. Von mir aus gehören Religionsgruppen dem Vereinsrecht unterstellt. Wer sich für den Katholizismus interessiert, der kann diesem Verein beitreten und Zehnten bezahlen. Für manche Menschen ist der SC Bern deren "Religion"
  • Syptom 09.04.2016 11:56
    Highlight Highlight Ich komm jetzt nicht mehr drauss.. es hiess doch vor kurzem die beiden Jungs verweigern nur dieser einen (in Zahlen 1!) Lehrerin und einem (in Zahlen 1!) Lehrer die Hand, weil diese beiden ihre Religion angegriffen haben, in diesem Falle den Islam. Was für die beiden aber nicht bedeutet nie wieder einer Frau die Hand zu schütteln? War dieser Teil der Geschichte gelogen? Oder wird er nur unter den Teppich gekehrt, weil so keine negative Publicity gegen den Islam gemacht werden kann?
    • AdiB 09.04.2016 12:46
      Highlight Highlight ich dachte es waren 2 lehrpersonen. ein lehrer und eine lehrerin.
      habe mich auch gefragt was mit der geschichte ist. die familie der buben und die buben wurden ja bis jetzt von niemanden befragt.
      irgendwie "respktlos" über die 2 buben und deswn familie schreiben aber sie nie zum wort zu lassen.
    • Serjena 09.04.2016 14:30
      Highlight Highlight Dieser Meinung war ich ebenfalls, wurde in den Medien publiziert http://www.20min.ch/schweiz/news/story/29990069
      Es währe sehr anständig gewesen hätte man dies in die Diskussion eingebracht, ein objektiver Moderator wäre sogar dazu verpflichtet, nur gehört leider Herr Projer nicht dazu.
      Auch die Betroffenen hätte ich gerne persönlich reden gehört.
  • FrancoL 09.04.2016 11:07
    Highlight Highlight Es geht einem guten Teil der HändeschüttelFans nicht mehr um diese Geste, die man gut auch durch einen höflichen herzlichen verbalen Gruss ersetzen kann.
    Es geht um eine Abrechnung mit dem Islam! Und das finde ich billig. Ich habe mehr streng gläubige Judenmänner gesehen die einer Frau die Hand nicht geben als Muslimenkinder der Lehrerin die Hand verweigern. Also kann man aufhören diese Geschichte zu bewirtschaften oder den wahren Grund besprechen.
    • andersen 09.04.2016 11:44
      Highlight Highlight Francol

      Wenn ein Mensch der andere die Hand nicht geben will, müsste wir uns denn Fragen:

      Stimmt mit uns was nicht?
    • andersen 09.04.2016 11:54
      Highlight Highlight Nun, für mich kann ich selber Entscheiden:
      Ich werde weiterhin die Schweizer und alle andere Menschen der Hand geben.
      Ich habe keinem Grund, dass nicht zu tun.
    • FrancoL 09.04.2016 12:37
      Highlight Highlight @andersen; Sie nehmen sich die Freiteit jedem die Hand zu geben. Wie steht es mit der Freiheit die Hand nicht zu schütteln? Und wenn Sie auf jemand treffen der Ihnen die Hand nicht geben will?
    Weitere Antworten anzeigen
  • demokrit 09.04.2016 10:45
    Highlight Highlight @Maurice Thiriet:

    Gut auf den Punkt gebracht. Ein Lob auch an die Castingabteilung der Arena. ;-)
    • demokrit 09.04.2016 12:37
      Highlight Highlight Die Animation war auch passend: Mein Vater erzählte mir gerade, dass es in seiner Schulzeit zwar nie einen Händedruck gegeben hätte, man aber stattdessen zuweilen diesen Lineal auf die Hände geschmettert bekommen hätte.
  • Froggr 09.04.2016 10:35
    Highlight Highlight Für mich ist der Fall völlig klaar. Die Kirche, sei es der Islam, das Christentum oder sonst irgendeine, ist vom Staat strikt zu trennen. Sollen Homosexuelle heiraten dürfen? Die Religion hat da überhaupt nichts mitzureden. Sagt das Gesetz ja, dann ist es ja und sagt es neun, dann ist es nein. Genau gleich beim Händeschütteln. Es ist ja nicht so, dass er mit niemandem die Hände schüttelt. Er schüttelt sie nir nicht mit Frauen. Dies ist eine unterschiedliche Behandlung von Mann und Frau. Also Illegal. In Arabien mag dies legal sein, aber wir sind hier in der Schweiz.
    • koks 09.04.2016 12:53
      Highlight Highlight "Dies ist eine unterschiedliche Behandlung von Mann und Frau." Naja, es gibt dutzende Unterschiede zwischen der Rolle der Frau und des Mannes in unserer Gesellschaft, die in Gesetzen oder der Verfassung der Schweiz verankert sind. So aufspielen müssen wir uns jetzt auch nicht, hier in der Schweiz.
    • Shaira.b.Grise 09.04.2016 15:08
      Highlight Highlight @Froggr: es ist auch illegal, das Frauen und Männer nicht das Gleiche verdienen, habe aber noch nirgends gelesen, dass jemand dafür bestraft wurde.
    • Froggr 09.04.2016 18:12
      Highlight Highlight Scharia.b.Grise: Habe ich denn etwas anderes gesagt? Und a propos: Frau und Mann sollen für gleiche Leistung das selbe verdienen. Das ist völlig klaar. Wenn jedoch eine Frau tatsächlich weniger leistet als ein Mann dann kommen trotzdem alle und reden von ungleicher Behandlung. Das stimmt für mich so nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Robert K. 09.04.2016 10:30
    Highlight Highlight Lächerlich - überfliegt man die Voten muss man zum Schluess kommen, dass diese Diskussion an Irrelevanz kaum zu überbieten ist - einfach dummer Klamauk -
  • Edwin Merki 09.04.2016 10:29
    Highlight Highlight Es ist erschreckend wie viel Platz unsere Medien (auch diese Plattform) so einem Quatsch zur Verfügung stellen, während selbst in unserer Schweiz noch vieles im Argen liegt und sich niemand darum kümmert
    • gunner 09.04.2016 10:37
      Highlight Highlight genau!wenn solche mückenschisse in unserer politik weiter als elefanten diskutiert werden, können wir unsere kommune bald beerdigen.
    • Der Kritiker 09.04.2016 10:45
      Highlight Highlight das ist doch kein mückenschiss, wenn wir menschen hier aufnehmen, welche sich nicht an die kleinsten furzgegebenheiten halten wollen und sich dann mit religionsfreiheit "rausschnorrn" wollen. es zeigt die integrationsunfähigkeit auf, welcher entschieden entgegengetreten werden muss.
    • Fabio74 09.04.2016 12:03
      Highlight Highlight @cassio77: Das lächerliche Thema Hände schütteln zur Staatsaffäre hochkochen zu lassen ist wirklich lächerlich.
      Denke wir hätten genug Themen zu bearbeiten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pirat der dritte 09.04.2016 10:28
    Highlight Highlight mit 14 einer Lehrerin die Hand geben, das habe ich schon 1979 verweigert und jede Ausrede gebraucht. Die Jungs sind 14!!
    • wtf 09.04.2016 10:46
      Highlight Highlight Du über hardcore combo moslem!
    • supremewash 09.04.2016 10:57
      Highlight Highlight Dein Wort in Gottes Ohr! Die Debatte erinnert mich an die junge Basketballspielerin, die ihr Kopftuch während des Spiels nicht ablegen wollte. (entgegen der Sicherheitsvorschrift des Verbandes) Es geht hier doch hauptsächlich um Teenager und ihre kleinen Auseinandersetzungen mit Autoritäten. Für Muslime eignet sich der Standpunkt Religion halt einfach besonders gut.
  • FrancoL 09.04.2016 10:26
    Highlight Highlight Das Händeschütteln scheint zum Hauptproblem der Schule zu mutieren.
    Die Schule UND das Lehrpersonal sind ein Abbild der Gesellschaft mit all ihren Tugenden und Fehler. Es gibt Probleme auf allen Ebenen, so ärgert mich als Lehrmeister dass bei jeder dritten von SeklehrerIn gestützten Bewerbung klar ersichtlich ist wie der LehrerIn den entsprechenden Schüler taxiert und da kann man zu oft mehr als tendentiöse Bewertungen lesen. Da wird aber keine Arena veranstaltet. Es menschelet überall.
    • andersen 09.04.2016 10:57
      Highlight Highlight Nun, Francol, es menschelet überall, ja, genau, für die Schule was es kein Problem, wenn die Schüler der Lehrerin der Hand nicht geben möchten, sondern für die 2 Schüler wäre es ein Problem gewesen.
      Hier soll man unterscheiden.
      Und auch betonen, dass die andere 450 Schüler keine Probleme haben.
      Der Denkweise ist massgebend, ich kann auch nicht als eine AraberIn denken, wenn, dann müsste ich meine ganze Lebensweise ändern.
      Das geht nicht.


    • FrancoL 09.04.2016 11:48
      Highlight Highlight @andersen, 2 Antworten
      A) Es gibt auch Menschen die keine arabische Wurzeln haben oder diese schon lange abgelegt haben und den Handgruss auch nicht schätzen.
      B) Nach dem Kopftuch, das nicht ruchtig bekämpft werden konnte bietet die Handgrussgeschichte eine willkommene Möglichkeit den Islam in unseren Breitengraden zu hinterfragen.
      Wenn dem so ist und da bin ich mich ziemlich sicher soll man den Diskurs beim richtigen Namen nennen. Das wäre eine faire Haltung auch den beiden Jugendlichen gegenüber.
    • andersen 09.04.2016 12:27
      Highlight Highlight Mädchen, die eine Kopftuch trägt, tuen es oft, weil sie von der Familie mehr Freiheiten hat, weil der Bruder und der Vater überwachen sie ständig und kann sie oft alleine in d
      Wer keinen Kopftuch trägt, ist nach der Tradition in die muslimische Augen eine Hure.
      Ich bin auch für ein faire Haltung, das hat die Schule auch ja gezeigt.
      Aber ich erwarte auch eine faire Haltung.

      In Saudi Arabien wurde eine Frau zum 2 Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie mit ein Mann gesprochen haben.
      Und das ist unakzeptabel.
      So kann kein Freundschaften mit ein andere Geschlecht entstehen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • dk222 09.04.2016 10:24
    Highlight Highlight Ausser Pfister, der sehr populistisch und schwammig argumentierte, fand ich diese Arena-Runde intellektuell hervorragend. Dass sich Montassar Bemrad über den Lokführer ärgerte, war in diesem Kontext nachvollziehbar, denn platter und selbstgefälliger hätte man das Bild der unterworfenen Muslima nicht wiedergeben können. Da hätte ich mich als Moslemvertreter auch vehement gewehrt. Zum Glück hat die Integrationsexpertin reagiert und relativiert, dass Machismo, (verdeckte) Frauendiskriminierung in unserer ach so christlich-emanzipierten Welt immer noch immenent ist.
  • Thomas_v_Meier 09.04.2016 10:01
    Highlight Highlight Ich begreifen die Handschlag Diskussion überhaupt nicht.
    Gebe nicht jedem die Hand oder 3 Küsschen welchen ich treffe und kenne. Nicht aus Religiösen Gründe, sondern einfach weil ich nicht jedem Idioten den ich kenne die Hand schüttle!
    In der Schule damals Ende 80er Anfang 90er habe ich nie einem Lehrer die Hand gegeben. Scheint so als seien wir damals total an den Schweizer Werte vorbei erzogen worden.....

    Das wieder eine solche absurde Stellvertreter Diskussion bei dem man Schweizer Christliche Werte hochhalten kann und gegen den Islam schiessen kann. Mol guet gmacht!
    • Froggr 09.04.2016 10:29
      Highlight Highlight Es geht doch überhaupt nicht um den den Hndschlag. Hauptsächlich geht es darum, dass eine fremde Kultur/Religion sonderrechte bekommt. Sie geben ja nur Frauen nicht die Hand. Und geschlechter sollen nach schweizer Gesetzt gleich behandelt werden.
    • Fabio74 09.04.2016 12:04
      Highlight Highlight @Frogger: Man kann aus sowas auch was hochstilisieren was nicht da ist. Sehe nirgendwo Sonderrechte für diese fremde Kultur/Religion.
      Mag mich nicht dran erinnern, jemals dem Lehrer die Hand gegeben zu haben.
    • Froggr 09.04.2016 12:36
      Highlight Highlight Musste dem Lehrer/ der Lehrerin in der Primarschule immer zu Beginn und am Schluss des Tages die Hand geben. Ich weis nicht wie es an der betroffenen Schule ist, aber wenn der Rektor der Schule sagt, dass der betroffene Junge vom Händeschlag "dispensiert" sei, dann hat er offensichtlich ein Sonderrecht.
  • Homer 09.04.2016 09:51
    Highlight Highlight Ich finde es schade, dass man bei einer sendung die "Schweiz ohne Gott" heisst, keinen Atheisten eingeladen hat.
    • rodolofo 09.04.2016 10:21
      Highlight Highlight Doch, da war doch ein Atheist unter den Zuschauern, ein älterer Herr mit Brille, der gegen Ender der Senung das Wort ergriff.
    • Cloudpanther 09.04.2016 12:42
      Highlight Highlight Die Expertin ist dann übrigens auch Atheistin.
  • Zeit_Genosse 09.04.2016 09:48
    Highlight Highlight Lassen wir mal die Religion weg. Ich muss niemandem die Hand schütteln. Dazu brauche ich keine Begründung. Warum müssen Kinder den Lehrpersonen die Hand geben? Wo steht das Müssen und mit welcher Argumentation wird das gerechtfertigt? Später müssen es die Kinder dann nicht mehr, tun es auch nur noch selektiv, weil sie es immer mussten. Es hat bereits an diesem Beispiel abendfüllendes Konfliktpotenzial. Wird das Beispiel mit Religion vermengt, gibt es es eine Arena, eine kämpferische Auseinandersetzung als Unterhaltungssendung konzipiert. Service Public eben.
    • amos schweizer 09.04.2016 11:29
      Highlight Highlight Warum die Schule diese Regelung getroffen hat, wird des langen und breiten in den Medien erklärt. In der Berufswelt ist es eben nicht so, dass sie es später nicht mehr tun müssen. Man stelle sich vor, ein Lehrling verweigert bei einem Anstellungsgespräch die Hand.
  • Judge Dredd 09.04.2016 09:23
    Highlight Highlight Es gibt nirgends ein Gesetz welches verpflichtet, jemandem die Hand zu reichen. Demgegenüber steht in der Verfassung ein Artikel zur Religionsfreihei, NICHT aber zur Freiheit, Frauen die Hand nicht zu geben. Es geht doch einzig und alleine um die Motivation der beiden Jungs der Lehrerin den Händedruck zu verweigern. Wenn sie diesen lediglich weiblichen Personen verweigern, so ist das diskriminierend und da muss man ganz klar Stellung beziehen. Denn wenn die Religionsfreiheit in Konkurrenz steht zum Diskriminierungsverbot (Art. 8 BV) muss letzteres Vorrang haben.
    • amos schweizer 09.04.2016 11:19
      Highlight Highlight Es braucht doch nicht für alles ein Gesetz! Es gibt auch andere Regeln, die aus Anstand oder was auch immer eingehalten werden sollten. Oder müssen wir auch festlegen, dass man - wenn man mit jemanden ein Gespräch führt - den Kaugummi aus dem Mund nehmen soll?
  • rodolofo 09.04.2016 09:16
    Highlight Highlight Erstaunlicherweise kommt in dieser "Zusammenfassung" über die gestrige Arena-Diskussions-Sendung die eingeladene "Expertin" überhaupt nicht vor...
    Was sie gesagt hat, hat mich am meisten überzeugt!
    Ich fand den emotional engagierten Montassar Bemrad sympatisch!
    Zwischen ihm und Pfister entstand ich eine Art "Konfessions-übergreifende Brücke", die ihre ähnlichen Charaktere miteinander verband.
    Sowohl Pfister, als auch Bemrad erscheinen als Typ "Gesetzter Altherr", also Familien-orjentiert, aber mit einer gewissen Strenge die traditionelle Führungsrolle als männliches Oberhaupt beanspruchend...
  • alex DL 09.04.2016 09:00
    Highlight Highlight Man stelle sich Religion als Spiel vor (nicht wertend gemeint). Niemand muss mitspielen und die Regeln gelten nur im Spiel. Die Frage ist lediglich, wann und wo gespielt wird. Die Antwort von Bund, Landes- und andere Rel. ist etwas "schwammig". Angefangen beim Eintreiben der Kirchensteuer, übers Tanzverbot bis hin zur Händeschüttel Thematik wird das Spielfeld sehr willkürlich abgesteckt.
  • Lord_ICO 09.04.2016 08:36
    Highlight Highlight In allen Medien Europas, ist die Hölle los aufgrund der Panama Papers. Was macht das SRF??? Eine Diskussion über das Händeschütteln an einer Schule!!! Nennt man das Service Public?
    • chrisdea 09.04.2016 09:34
      Highlight Highlight Gestern hat mich eine crew vom ARD auf offener Strasse zum Thema Händeschütteln befragt, und nicht zu den Panama Papers...
    • Mooatiao 09.04.2016 10:29
      Highlight Highlight haha . ja srf . ;) panama papaer würde mich auch mehr intressieren , wie solche schüler die doch echt nicht erzogen wurden . das man überhaupt über so etwas disskutieren muss... händedruck ist in der schule ganz normal, oder war das shon mal anderst . ? und für was gibt es den seife und ein lavabo ? für die HYGIENE ! ALSO bitte lernt euren kinder doch anstand . dann kommen hoffentlich wieder gute temen ;)
    • Qui-Gon 09.04.2016 10:59
      Highlight Highlight @Mooatio. Händeschütteln in der Oberstufe? War bei uns schon vor 30 Jahren nicht üblich.
  • Pieter 09.04.2016 08:21
    Highlight Highlight Ich habe meiner Lehrerin/Lehrer auch nie die Hand geschüttelt.
    Ist das heute ein "Muss?" Werden die Kinder dazu gezwungen und weshalb? Ein herzliches Guten Morgen reicht komplett aus.
    OMG wie kann man nur so beleidigt reagieren 🙄🙄🙄🙄.
    • rodolofo 09.04.2016 09:22
      Highlight Highlight Wenn mir meine Lehrerin die Hand reicht (eine FREUNDLICHE Körpersprachliche Geste), dann gebe ich ihr meine Hand normalerweise und instinktiv ebenfalls.
      Ausser wenn ich sie nicht ausstehen kann, oder wenn ich saufrech sein will.
      Andere Möglichkeit:
      Mir wurde von einer Frauen- und Menschenfeindlichen Ideologie jede natürliche Regung ausgetrieben...
  • sheimers 09.04.2016 06:55
    Highlight Highlight Der Staat hat uns nicht vorzuschreiben wem wir die Hand geben. Das ist Privatsache.
    • andersen 09.04.2016 11:13
      Highlight Highlight Ja, das hat sie auch nicht getan.
      Die Auslegung von der Islam hat die 2 Schüler dies verboten.

      Ein gewaltige Unterscheid.

      Dann müssen Sie sich Fragen:

      Wo herrscht hier Willkür?

      Sicher nicht beim Staat.

    • Shaira.b.Grise 09.04.2016 17:02
      Highlight Highlight @andersen: Und aus welcher Quelle wissen Sie, dass ihre Auslegung vom Islam, ihnen das verboten hat? Kennen Sie die Zwei persönlich oder verfügen Sie über eine zuverlässige Kristallkugel? Sie waren wahrscheindlich nie jung und darum wissen Sie auch nicht, dass die meisten Jugendlichen in diesem Alter aufmüpfig sind , rebellieren und sich gegen Autoritäten stellen.
  • EnteEnteEnte 09.04.2016 06:36
    Highlight Highlight Da wird wiedermal ein Thema bis zum Himmel aufgebauscht. Wir scheinen in der Schweiz wohl wirklich keine Probleme mehr zu haben..
    *first-world-problem*
    • Gähn on the rocks änd röll 09.04.2016 09:33
      Highlight Highlight bist du lehrerin? hast du auch nur die geringste ahnung, wie wichtig beziehungspflege ist zwischen der lehrperson und den schülern? und ebenso wichtig, dass alle gleich behandelt werden? nein? man merkts. hat nichts mit first world zu tun, da gehts um basics des anstands.
    • MisterM 09.04.2016 10:25
      Highlight Highlight @Frau Dr. Gähn: Ich habe mit KG und Schülern zu tun. Sie werten den Händedruck für die Beziehungspflege zwischen Lehrperson und Schülern als so wichtig ein?

      Basics des Anstands sind für mich der Gruss, in welcher Form auch immer dieser übermittelt wird. Legt jemand z.B. die Hand aufs Herz zum Gruss oder nickt höflich und sagt "Guten Morgen", dann ist das für mich schon vollkommen respektvoll. Da muss nicht die Hand her.

      Was natürlich gar nicht geht, ist überhaupt keine Form des Grusses. Beziehungspflege mache ich mit Gesprächen über dies und das. Nicht mit einer Geste. Wär das was für Sie?
    • EnteEnteEnte 09.04.2016 10:53
      Highlight Highlight Frau Dr. Gähn
      Lustigerweise arbeite ich mit Kindern und mir ist bewusst wie wichtig eine gute Beziehung ist. Und ich stimme dehalb MisterM voll und ganz zu.
      Mein Einwand war medienkritisch und kein konkreter Kommentar zum Geschehen. Ich finde es einfach sehr unnötig eine nationale Debatte darüber zu entfachen. Es ist die Sache dieser einen Schule und zweier Schüler.
      Will man sich deshalb schweizweit graue Haare wachsen lassen? Seh ich nicht ganz ein, aber Sie dürfen das meinetwegen gerne machen..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kimbolone 09.04.2016 04:20
    Highlight Highlight Der Beruf des Publikumbüezers tut nichts zur Sache und zeigt, wie schwach der Muslimpräsi argumentativ unterwegs ist. Anstatt die Mutter aller schubladisierenden Islamaussagen (Frauen werden systematisch erniedrigt blablabla) des etwas einfältigen Studiogastes mit sachlichen, gut vorgebrachten Argumenten zu entkräften, folgt vom Muslimpräsi so eine schwache Antwort, die nur auf die persönliche Ebene abzielt.

    Chance verpasst, Setzen, Note 1!
    • anatomyjane 09.04.2016 09:08
      Highlight Highlight Hast total recht, trotzdem fand die Drama-Queen in mir den Burn Benmrads mega geil, vor allem, weil er so unerwartet kam (=er hat WAS gesagt?!). Wär's bei Jerry Springer gewesen, wären sie danach aufeinander losgegangen!
  • Schrödingers Katze 09.04.2016 01:52
    Highlight Highlight Hab die Arena(noch) nicht gesehen. Was ich mich frage ist, wenn die Handschlagverweigerung, die ja angeblich aus Respekt passiert, vom Gegenüber als Respektlosigkeit aufgefasst wird, verfehlt sie ja ihr Ziel? Zeugt es nicht eben von Respekt, wenn man sich an die Gepflogenheiten der Kultur, in die man hinein kommt, hält? Zumal dies nicht im Koran vorgegeben zu sein scheint, & es sich hier um eine in unserer Kultur verwurzelte Geste handelt, finde ich, dass eine Anpassung seitens der betroffenen Muslime hier nicht zuviel verlangt ist. Besonders, wenn sie Teil unserer Gesellschaft sein möchten.
    • anatomyjane 09.04.2016 09:11
      Highlight Highlight Absolut. Zumal das ja jetzt nicht alle Muslime in der Schweiz sind, die sich so verhalten, es sind nur diese zwei Typen und vielleicht jetzt noch ein paar Nachahmer, die es cool finden.
    • Shaira.b.Grise 09.04.2016 17:45
      Highlight Highlight @Schrödingers Katze: Also zusammengefasst, Muslime müssen die Hand geben---weil unsere Kultur. Orthodoxe Juden müssen die Hand nicht geben---weil?(Reich?). Müssen Hindus jetzt auch Kühe essen---weil bei uns Tradition? Und Vegetarier, das ist ja keine Religion. Also Veganer müssen auf jeden Fall Raclette und Fondue essen---weil bei uns Tradition. Was ist mit den Rollstuhlfahrer, müssen die auch Schwingen? Ausserdem müssen ALLE Edelweisshemli trägen---weil das ist die grösste Tradition in der Schweiz.
    • Schrödingers Katze 09.04.2016 18:52
      Highlight Highlight Teil eins
      @Shaira.b.Grise
      «Also zusammengefasst»? Ich sehe nicht ganz, wie ihr Kommentar meinen zusammenfassen soll. Wie kommen Sie von meinem Kommentar auf Juden, geschweige denn, dass ich von Juden keinen Handschlag erwarten würde? Ausserdem habe ich nicht von allen Muslimen gesprochen, sondern nur von denen, die es betrifft. Das ist ein ziemlich geringer Teil der hiesigen Muslime. Alle anderen scheinen damit kein Problem zu haben, und müssen sich somit auch nicht angesprochen fühlen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • amRhein 09.04.2016 01:37
    Highlight Highlight Der Titel der Sendung war polemisch und wenig aussagekräftig. Die Religionsfreiheit ist in der Schweiz geschützt. Das ist unbestritten.

    Nur, und das ist der Knackpunkt, beanspruchen Gläubige oft mehr als ihre persönliche Glaubensfreiheit. Sie nehmen sich das Recht heraus, andere (z.B. Frauen) aufgrund ihrer religiösen persönlichen Überzeugung zu diskriminieren. Oder bringen ihren Glauben in gesamtgesellschaftliche Debatten ein (Homoehe). Glauben darf jede/r, was er/sie will. Das ist die persönliche Freiheit. Und nein, wir leben nicht in einem christlichen Land.
    • Peter von der Flue 09.04.2016 05:06
      Highlight Highlight Ok lebt doch wie bei Erdogans daheim. Ich dachte, ich komme aus einer Nutz - und nichts schaffenden Generation, aber dank Wesen wie du fühle mich nicht mehr als Deppen Generation.
      Es gibt Zeiten und Themen da sollte man einfach die Fressluke halten. Beende deine Matura und schau das du schnell ein nützliches Mitglied dieser Gesellschaft wirst.
    • Hierundjetzt 09.04.2016 06:11
      Highlight Highlight Nein, wir leben natürlich nicht in einem christlichen Land, darum arbeiten wir an Weihnachten, Ostern und Pfingsten😐

      Pardon, SIE arbeiten dannzumal. Die restliche Bevölkerung geniesst den staatlichen (christlichen) Feiertag
    • anatomyjane 09.04.2016 09:15
      Highlight Highlight @Peter von der Flue: "dank Wesen wie dir".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Doolin 09.04.2016 01:05
    Highlight Highlight Da stellten sich mir die Nackenhaare! Kreuze im Schulzimmer?! Werte! Ich möchte ja mal wissen wieviele dieser Verfechter der ach so schweizerischen Werte regelmässig in die Kirche gehen.. Holy! Und diese Doppelmoral.. Üble Sache..
    Und das alles wegen eines Händedrucks.. Zum Glück geht's und so gut..
    • Peter von der Flue 09.04.2016 04:50
      Highlight Highlight R A U S. Bei allem Respekt durfte Hautenah erleben wie die "Berner Politik" über meine Gemeinde verfügte. Frage mich ob Erdogan nicht schon jetzt mehr zählt als unsere Werte. Fragt doch mal in Täufelen (BE) nach was dort so abgegeben. .....
    • Doolin 09.04.2016 08:47
      Highlight Highlight Peter von der Flue, meinst du mich mit RAUS? Echt? 😂 Sorry ich muss dich enttäuschen.. Mich kannst du nicht Ausschaffen.. Ich bin CH Bürgerin, sogar Christlich getauft! Und ausgetreten. Weil ich mit dieser Doppelmoral nichts anfangen kann!

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