Schweiz
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SRG Bern Freiburg Wallis ist sauer und prüft den Austritt aus der SRG Deutschschweiz



Der Vorstand der SRG-Genossenschaft Bern Freiburg Wallis will nach dem Radiostudio-Entscheid des SRG-Verwaltungsrats nicht zurück zur Tagesordnung. Er hat beschlossen, Szenarien für eine Neuausrichtung zu prüfen.

Geprüft werde ein Spektrum von der Fortführung der Mitgliedschaft in der SRG Deutschschweiz über eine teilautonome Zusammenarbeit in den SRG-Gremien bis hin zur Sistierung der Mitgliedschaft oder zum Austritt. Das teilte die regionale SRG-Genossenschaft am Freitag mit.

Entscheid gegen SRG Bern Freiburg Wallis

Sie begründet die Abklärungen mit ihren Statuten sowie mit einer Resolution an den SRG-Verwaltungsrat. Diese Resolution verabschiedete die Generalversammlung der SRG Bern Freiburg Wallis im Mai ohne Gegenstimme. Darin wurden die SRG-Spitze aufgefordert, die Abklärungen für die Verlegung der Berner Stellen nach Zürich abzubrechen.

Da sich der SRG-Verwaltungsrat entschlossen habe, einen Grossteil der Radio-Informationsabteilung - aus Spargründen - von Bern nach Zürich zu verlegen, stelle dies auch einen Entscheid gegen die SRG Bern Freiburg Wallis dar. Deshalb müsse sie sich fragen, welche Konsequenzen zu ziehen seien, schreibt die regionale Genossenschaft.

Drittgrösste Trägerschaft

Für die Erstellung eines Berichts, für allfällige juristische Abklärungen sowie für die Ausarbeitung der Szenarien hat der Vorstand finanzielle Mittel gesprochen - mit einem Dach von 10'000 Franken. Der Bericht und die Szenarien sollen bis spätestens Frühjahr vorliegen.

Sollte sich der Vorstand für eine Neuausrichtung der regionalen Genossenschaft entschliessen, will er diese Neuausrichtung der Generalversammlung vorlegen. «Die Genossenschafterinnen und Genossenschafter haben in jedem Fall das letzte Wort», heisst es.

Die SRG-Genossenschaft Bern Freiburg Wallis ist die drittgrösste Trägerschaft der SRG. (whr/sda)

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