DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

SRG Bern Freiburg Wallis ist sauer und prüft den Austritt aus der SRG Deutschschweiz

21.09.2018, 11:43

Der Vorstand der SRG-Genossenschaft Bern Freiburg Wallis will nach dem Radiostudio-Entscheid des SRG-Verwaltungsrats nicht zurück zur Tagesordnung. Er hat beschlossen, Szenarien für eine Neuausrichtung zu prüfen.

Geprüft werde ein Spektrum von der Fortführung der Mitgliedschaft in der SRG Deutschschweiz über eine teilautonome Zusammenarbeit in den SRG-Gremien bis hin zur Sistierung der Mitgliedschaft oder zum Austritt. Das teilte die regionale SRG-Genossenschaft am Freitag mit.

Entscheid gegen SRG Bern Freiburg Wallis

Sie begründet die Abklärungen mit ihren Statuten sowie mit einer Resolution an den SRG-Verwaltungsrat. Diese Resolution verabschiedete die Generalversammlung der SRG Bern Freiburg Wallis im Mai ohne Gegenstimme. Darin wurden die SRG-Spitze aufgefordert, die Abklärungen für die Verlegung der Berner Stellen nach Zürich abzubrechen.

Da sich der SRG-Verwaltungsrat entschlossen habe, einen Grossteil der Radio-Informationsabteilung - aus Spargründen - von Bern nach Zürich zu verlegen, stelle dies auch einen Entscheid gegen die SRG Bern Freiburg Wallis dar. Deshalb müsse sie sich fragen, welche Konsequenzen zu ziehen seien, schreibt die regionale Genossenschaft.

Drittgrösste Trägerschaft

Für die Erstellung eines Berichts, für allfällige juristische Abklärungen sowie für die Ausarbeitung der Szenarien hat der Vorstand finanzielle Mittel gesprochen - mit einem Dach von 10'000 Franken. Der Bericht und die Szenarien sollen bis spätestens Frühjahr vorliegen.

Sollte sich der Vorstand für eine Neuausrichtung der regionalen Genossenschaft entschliessen, will er diese Neuausrichtung der Generalversammlung vorlegen. «Die Genossenschafterinnen und Genossenschafter haben in jedem Fall das letzte Wort», heisst es.

Die SRG-Genossenschaft Bern Freiburg Wallis ist die drittgrösste Trägerschaft der SRG. (whr/sda)

1920er: Das Radio und seine Folgen

1 / 7
1920er: Das Radio und seine Folgen
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

«Wenn Scheissdreck das passende Wort ist, soll man es sagen»

Video: watson/Emily Engkent
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

«Wir sind wütend»: IPS-Leiter hält den Politikern in der Corona-«Arena» den Spiegel vor
Omikron, Massnahmen, Spaltung: Die SRF «Arena» war überladen an Unterthemen zum Coronavirus. Der bedeutendste Gast war nicht im Studio: Von der Covid-Station aus sprach er Tacheles und liess alle verstummen.

Déjà-vu, déjà-discuté : Die Zahlen steigen, die Lage ist ernst und alle müssen jetzt mitmachen. Wäre «das Coronavirus – Swiss Edition» der Titel einer Serie, die gerade anläuft, würde man den Laptop oder Fernseher schleunigst ausschalten. Es wäre langweilig. Vielleicht dachte sich «Arena»-Morderator Sandro Brotz deshalb: Let's spice things up!

Zur Story