Schweiz
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Richard Koller, Sekretaer SVP Luzern, spricht wahrend einer Medienkonferenz auf Initiativkomitee ZAFI

Richard Koller stellt seine Volksinitiative vor. Bild: KEYSTONE

Neue Zuwanderungs-Initiative: Ein Mann will die Schweiz retten

Ein SVP-Mann aus Luzern lanciert mit ein paar Mitstreitern eine Volksinitiative für einen rigorosen Inländervorrang. Er kommt damit seiner Partei in die Quere, die lieber die Personenfreizügigkeit aufkündigen will.



Shit happens. Oder weniger drastisch: Dieser Mann hat wirklich Pech gehabt. Am Mittwoch um 14 Uhr stellte Richard Koller, Parteisekretär der Luzerner SVP, im Medienzentrum des Bundes seine Volksinitiative «Zuerst Arbeit für Inländer» (ZAFI) vor. Zwei Stunden später begründete Didier Burkhalter an gleicher Stelle seinen Rücktritt aus dem Bundesrat und stahl ihm damit die Show.

Koller muss sich mächtig geärgert haben, denn sein Anliegen ging dadurch in den Medien ziemlich unter. Dabei will der Mann nichts weniger als die Schweiz retten. Oder so ähnlich. Er sei «ein absoluter Schweiz-Fan», sagte der Unternehmensberater der «Luzerner Zeitung». Deren Werte und Mentalität erachtet Koller als bedroht, durch die starke Zuwanderung der letzten Jahre.

Nationalraete der SVP halten Plakate mit der Aufschrift

SVP-Protest gegen die MEI-Umsetzung. Bild: KEYSTONE

Weil er sich über die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative (MEI) ärgerte, beschloss der Luzerner im Dezember die Lancierung einer eigenen Initiative. Sie setzt an bei der grössten Angst der Schweizerinnen und Schweizer: Jener vor Arbeitslosigkeit. Die Antwort ist ein Inländervorrang, der nicht «light» ist, sondern knallhart.

Erwerbslosigkeit von 3,2 Prozent

Dabei hat Koller offenkundig aus den Schwächen der MEI gelernt. In seiner Initiative sind klare Kriterien formuliert: Sobald die Erwerbslosigkeit gemäss der Definition der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) höher liegt als 3,2 Prozent, darf die Wirtschaft nur noch inländische Arbeitskräfte anstellen. Diese Erwerbslosigkeit umfasst alle Personen, die bei den RAV registriert sind, insbesondere auch die Ausgesteuerten.

Im letzten Jahr betrug die entsprechende Quote in der Schweiz 4,6 Prozent. Mit anderen Worten: Im fiktiven Fall, dass die ZAFI-Initiative heute vom Stimmvolk angenommen wird, müsste der Bund sofort die Zuwanderung von Arbeitskräften in die Schweiz unterbinden. Oder «schnellstmöglich die Notbremse ziehen», wie es Richard Koller vor den Medien formulierte.

Der Wert von 3,2 Prozent entspreche der durchschnittlichen Erwerbslosigkeit während der Rezession der 1990er Jahre, dozierte Koller. Bis 2001 sei sie auf 2,4 Prozent gefallen, doch seit die volle Personenfreizügigkeit mit der EU 2007 in Kraft trat, habe sie auf den heutigen Wert zugenommen, «trotz Wirtschaftswachstum», wie der Luzerner SVP-Mann betont.

Personenfreizügigkeit kündigen

Er trifft damit einen wunden Punkt. Bei vielen Leuten herrscht ein Unbehagen über die Zuwanderung und ihre Folgen, sei es Arbeitslosigkeit oder «Dichtestress». Koller betont, dass es sich nicht um eine Schweizer Initiative handle, «sondern um eine Inländer-Initiative». Von ihr profitierten auch Ausländer, die bereits im Land leben.

Mit der Personenfreizügigkeit wäre die Initiative nicht kompatibel. Die Initianten wollen ein Hickhack wie bei der MEI verhindern. Sie fordern, dass das Freizügigkeitsabkommen drei Monate nach Annahme der Initiative gekündigt wird, sofern es keine Einigung mit der EU gibt.

Das entspricht eigentlich dem Anliegen der SVP, die eine eigene Initiative zur Kündigung der Personenfreizügigkeit lancieren will. Bei der SVP ärgert man sich dennoch über den Alleingang des Luzerner Provinzpolitikers. Die ZAFI-Initiative ist aus ihrer Sicht ein unerwünschtes Störmanöver.

Franz Grüter, Nationalrat und bis vor kurzem Präsident der Luzerner Kantonalpartei, wirft Koller vor, er wolle sich mit der Initiative profilieren. Halte er daran fest, werde man ihm das Amt des Parteisekretärs entziehen.

Nichts mit der SVP zu tun

Koller gab sich unbeeindruckt: «Ich habe nie so etwas gehört.» Seine Initiative habe nichts mit der SVP zu tun, sie sei «von Bürgern für Bürger» lanciert worden. Sein Komitee besteht weitgehend aus Nobodys. Halbwegs bekannt ist einzig der Zuger Willi Vollenweider, Präsident der armeefreundlichen Gruppe Giardino. Er hatte sich bereits für das gescheiterte Referendum gegen die MEI-Umsetzung ins Zeug gelegt.

Unterschriftensammler waehrend der Einreichung der Ecopop Initative,

Ecopop hat gezeigt, dass man mit wenig Ressourcen eine zuwanderungskritische Initiative stemmen kann. Bild: KEYSTONE

Ausnahmen beim rigorosen Inländervorrang sind nur wenige vorgesehen, etwa für Personen, die an ihrem Arbeitsplatz mehr als das Doppelte des Durchschnittseinkommens verdienen. Oder für Berufe, in denen die Arbeitslosigkeit unter 1 Prozent liegt. Was aber macht eine Firma, die eine benötigte Fachkraft nicht in der Schweiz findet und keines der beiden Kriterien erfüllt?

«Sympathierücklauf aus dem Volk»

Auf die Frage von watson flüchtete sich Richard Koller in ein Plädoyer für Aus- und Weiterbildung: «Statt Informatiker umzuschulen und weiterzubilden, setzt man sie auf die Strasse.» Eine blauäugige Argumentation angesichts der Tatsache, dass die teure Schweiz sich nur mit einer hoch spezialisierten Wirtschaft auf den Weltmärkten behaupten kann.

Die Umsetzung der Initiative könnte trotz der vermeintlich klaren Vorgaben zu einer ähnlichen Knacknuss werden wie die MEI. Sofern die benötigten 100'000 Unterschriften bis Dezember 2018 zusammenkommen. Es ist eine grosse Herausforderung für das schmalbrüstige Komitee. Richard Koller aber ist überzeugt, dass es klappt. Er verweist auf die Unterstützung durch den Verein «Avenir 50 plus», der sich in erster Linie für die ältere Arbeitslose einsetzt.

Von MEI-Ja zu Ecopop-Nein

«Wir haben einen grossen Sympathierücklauf aus dem Volk», sagt Richard Koller. Der Titel «Zuerst Arbeit für Inländer» dürfte bei vielen Leuten Anklang finden. Der Verein Ecopop hat gezeigt, dass man mit geringen Ressourcen eine zuwanderungskritische Initiative stemmen kann. Koller zählt zudem auf punktuelle Unterstützung aus SVP und AUNS.

«Wir müssen alles unternehmen, damit die Menschen Platz im Erwerbsleben finden. Wir dürfen sie nicht einfach in die Sozialwerke abschieben. Das ist grundlegend respektlos gegenüber dem Volk», hielt Koller fest. Man sollte diesen Schweiz-Retter nicht unterschätzen.

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Video: srf/SDA SRF

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    Alle Leser-Kommentare
  • HomoSapiens 21.06.2017 21:12
    Highlight Highlight #2 Gleichzeitig sind dessen Folgen Kriegs,Klimaflüchtlinge etc
    Wann lehnen sich jene braven Bürger die soviel Energie gg Flüchtlinge aufbringen,Ihren Einsatz gg jenen oben genanten Firmen oder Militärs um Einzudämen.Den eines ist sicher Flüchtlinge wirds immer geben,aber weniger wenn die richtigen zur Verantwortung,Nationen,Rüstungsind.etc gezogen werden.Den dessen Handeln und Wirken brachte das Unheil und wir sollen Ihnen jetzt die Lösungen abnehmen indem Sie jetzt nach gescheitertem Handeln angeblich auf uns hören wollen (Ironie off)
  • HomoSapiens 21.06.2017 21:11
    Highlight Highlight #1 Wirtschaftskrise,Flüchtlinge,Terror:Wir sind Opfer einer gescheiterten KonsumWohlstandsKapitalismus,der so nicht allein dem Bürger zuzuschreiben ist,Verantwortung sollte vorallem jenen zugutekommen die dies Ausweiten,Militärrüstung,Oellobbyisten,Umweltverschmuzer,Grosskonzerne die sich mMn entkoppelt haben,die sich zb wie USR3 zeigte sich mittels Lobbyismus Politiker kaufen um deren Wertevorstellungen einzubringen;Steuergeschenke etc,Verluste kleinzuhalten wenn möglich dem Staat uns den Bürgern überlassen.
  • piedone lo sbirro 19.06.2017 17:12
    Highlight Highlight wenigsten haben wir die ems-chemie von blocher, die stadler-rail von spuhler und den autokönig frey. drei vorzeigeunternehmen wo zu 100% nur gebürtige schweizer/innen der fünften generation beschäftigt werden. halleluja...!

    die SVP dient sich selbst und dem volk der millionäre.

    wenn man von einer abstimmungs- und wahlniederlage zur nächsten taumelt, besinnt man sich seiner kernkompetenz: ausländer raus!

    • Moti_03 19.06.2017 18:25
      Highlight Highlight Wer sagt das dort nur Schweizer arbeiten dürfen oder sollen? Und ja, denke dies sind alkes vorzeigeunternehmer, oder was spricht dagegen? Ich hätte viel lieber wenn du raus wärst, dann hätte es nicht immer so viel Qualm, denn das Feuer sucht man vergebens (Inhalt).
    • piedone lo sbirro 20.06.2017 09:01
      Highlight Highlight @Moti_03

      mein kommentar war natürlich ironisch gemeint.
      ein text lesen und ihn dabei auch verstehen können sind eben zweierlei dinge :-)

      gerade weil in diesen unternehmen ausschliesslich ausländer arbeiten (ems-chemie 60%) sind es keine vorzeigeunternehmen.
      die SVP parteileitung foutiert sich sich um den inländervorrang:

      http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/inlaendervorrang-gilt-nicht-bei-der-weltwoche/story/26530989

      ihre kommentare werden nicht besser indem sie sie selber x-fach herzen! :-)
    • piedone lo sbirro 20.06.2017 09:24
      Highlight Highlight @Moti_03

      für frau martullo zählen einzig und allein optimale rahmenbedingungen für ihre ems-chemie und für die mehrung des familienvermögens.
      bei der USR III ging es um eine massive verschiebung der steuerlast richtung mittelstand.

      blocher gehört im gegensatz zu ihnen zu den gewinnern der globalisierung und der PFZ, sein vermögen hat er damit vervielfacht, ihnen lässt er die brosamen übrig.
      sich der realität zu verweigern ist kein argument.

      indem sie die kommentare anderer dutzendfach blitzen, unterstreichen sie ihre argumentative leere! :-)
  • piedone lo sbirro 19.06.2017 12:26
    Highlight Highlight martullo's ems-chemie beschäftigt nur gerade 1/3 einheimische, der rest sind "fachkräfte" aus der EU oder asien.

    martullo ist der personifizierte neoliberalismus; frei von prinzipien, von massloser gier getrieben und nur dem eigenen profit verschrieben.
    die arme frau martullo, deren lebensleistung es ist, tochter des patriarchen vom herrliberg zu sein, ist eine weitere würdige vertreterin unserer arbeiterpartei der millionäre...

    ems-chemie, die stadler-rail von spuhler und den autokönig frey. drei vorzeigeunternehmen wo zu 100% nur gebürtige schweizer/innen beschäftigt werden. halleluja!
  • piedone lo sbirro 19.06.2017 12:11
    Highlight Highlight die MEI ist ein witz genau wie die SVP.

    wenn die SVP wirklich die zuwanderung eindämmen möchte, würde sie sich nicht ständig für steuererleichterungen gegenüber reichen ausländern und ausl. firmen einsetzen. genau wie bei der USR III. die umsetzung der MEI passt der SVP bestens ins konzept!

    die EU-hetze der SVP bezweckt einzig bildungsferne stimmbürger zu ködern.

    ohne die globalisierungsgewinner (blocher/matter/frey/
    spuhler usw.) wäre die SVP nie zur wählerstärksten partei aufgestiegen.

    http://svp-luege-8000.blogspot.ch/2015/02/eine-unwahrheit-wird-nicht-dadurch-wahr.html
    • Moti_03 19.06.2017 18:33
      Highlight Highlight Ah ja? Haben Sie mal die Zuwanderung im Detail angeschaut? Wohl kaum. Der grosse Block sind nicht hochqualifizierte und gut ausgebildete! Sie haben wohl tatsächlich keine Ahnung.
    • piedone lo sbirro 20.06.2017 09:37
      Highlight Highlight @Moti_03

      weshalb hat die SVP die USR III unterstützt, statt das referendum gegen die umsetzung der MEI zu ergreifen? weil sie zuwanderung und keine MEI-umsetzung will!
      wieso wollen die wirtschafts & banken partein SVP/FDP die einwanderung nicht stoppen? weil die zuwanderung unter anderem die immo&mietpreise kräftig in die höhe treiben, und ihre klientel kräftig daran verdient - auf dem buckel der bürger natürlich!

      hätten sie sich eine gute ausbildung gegönnt, dann müssen sie auch keine angst haben, dass ihr job durch bildungsferne ausländer besetzt wird.
  • piedone lo sbirro 19.06.2017 12:03
    Highlight Highlight mit dem themenkreis ausländer, einwanderung etc. geht die SVP auf stimmenfang.

    da bemühen sich die brandstifter amstutz, köppel und co., dass ihr gepolter bis zum hintersten stammtisch durchdringt. so erlangte die SVP macht.

    um dann möglichst unauffällig maximale privilegien für bauern, armee, strombarone, die reichen und superreichen ausländer zu schaffen.

    als kompensation wird gespart: bei der gesundheit, der bildung, und den renten.
    • Moti_03 19.06.2017 18:35
      Highlight Highlight Sorry, aber betreiben sie nur fake news? Wo wurde bei der Bildung gespart? Die letzten 12 Jahre im Schnitt jährlich um 2% gestiegen. Quelle: Bundes Amt für Statistik. Sie erzählen dauernd Unwahrheiten. Sehr bedenklich.
  • DerTaran 19.06.2017 07:13
    Highlight Highlight Manchmal hoffe ich wirklich, dass so eine Initiative wörtlich umgesetzt wird und die Wähler das Chaos, den Einbruch der Wirtschaft und den Verlusst von Arbeitsplätzen und Wohlstand erleben würden, welche eine Kündigung der PFZ mit sich bringen würde. Leider wären die Folgen unumkehrbar.
  • Tschüse Üse 19.06.2017 06:35
    Highlight Highlight Eine gute Demokratie kann nicht funktionieren wenn man aktuell die Wählerstärkste Partei partout ablehnt.

    Gleiches gillt für die Gegenseite mit der SP.

    Falls die Initiative zu mir kommt werd ich sie mir durchlesen und dann entscheiden.

    Nicht alles von rechts ist scheisse und nicht alles von links gut und umgekehrt.
  • Hans Jürg 18.06.2017 22:55
    Highlight Highlight Also ich will nicht gerettet werden. Mein Land hat das nicht nötig. Schon gar nicht die Lösung solcher Leute. Mein Land hat was Besseres verdient, als diese ewig gestrigen SVPler.
  • Wehrli 18.06.2017 15:56
    Highlight Highlight Na dann stellen wir halt die Arbeitslosen in der Zündholzfaltfabrik an und halten die Quote bei 3.2%.
    Was für ein Schwachsinn!

    Das heisst übersetzt, ich muss dann einen Metzger als Schreiner anstellen, nur weil es zuviel Schweizer Metzger gibt?

    Hallo Hirni?

    SVP Superschwachsinn ...!
    • Tschüse Üse 19.06.2017 06:27
      Highlight Highlight 300g Eiche-Geschnetzeltes bitte😂
    • DerTaran 19.06.2017 07:18
      Highlight Highlight Eher das man Krankenpfleger als Arzt, KVler als Ökonom, Mechaniker als Ingenieur oder Laborant als Chemiker einstellen müsste.
  • FrancoL 18.06.2017 10:25
    Highlight Highlight Das ist doch keine Lösung für die Reduktion der Zuwanderung.
    Man mache sich einige einfachen Gedanken:

    Die Arbeitslosenkote liegt zum Zeitpunkt x stabil bei 2-3%. Ausländische UN setzen vermehrt auf eine "Flucht" in die sichere Schweiz und schaffen hier neue Arbeitsplätze, die sie dann mit Zuwanderer belegen könnten, inkl.Lohndumping, dann sind wir gleich weit wie heute.

    Wenn die Zuwanderung reduziert werden soll dann muss das im Einklang mit der PFZ geschehen, indem man die Arbeitgeber in die Verantwortung nimmt mit einem Geben/Nehmen System. Wer sich vernünftig benimmt soll Vorteile haben
    • pachnota 18.06.2017 13:21
      Highlight Highlight Wie willst du, die Arbeitgeber in die Verantwortung nehmen, und trotzdem noch Anspruch auf "Einklang" mit der PFZ haben?
    • FrancoL 18.06.2017 14:45
      Highlight Highlight Wenn die Wirtschaft mitmacht ist dies die eleganteste Art die PFZ nicht zu künden und somit eine hohe Flexibilität auch für die Zukunft zu garantieren.
      Ich gehe davon aus, dass wenn man zB Kontingente einführen würde dies eine Einengung der UN-Freiheit bedeuten würde und darum denke ich dass es durchaus im Sinne der Wirtschaft wäre diese Einengungen selbst an die Hand zu nehmen, dabei könnte der Staat Hilfe leisten indem er Regelungen erlässt die gewisse Missstände mindern. Als Bespiel; Unterakkordanten bedienen sich sehr stark an der PFZ, ein entsprechendes Gesetz könnte da Abhilfe bringen.
    • DerTaran 19.06.2017 06:56
      Highlight Highlight Die Legende vom unsozialen Unternehmer. Wenn der Staat endlich seine Verantwortung wahr nehmen und das Geld das er in die Billdung steck so einsetzten würde, dass der Markt bedient werden kann, dann brauchte es weniger Arbeitnehmerimporte. Solange man aber z.B. Ärzte lieber importiert statt ausbildet muss man sich nicht über die steigende Migration wundern (Nein, man kann nicht einfach ein paar Krankenpfleger umschulen).
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 18.06.2017 09:25
    Highlight Highlight «Wir müssen alles unternehmen, damit die Menschen Platz im Erwerbsleben finden. Wir dürfen sie nicht einfach in die Sozialwerke abschieben.

    Wer ist denn das WIR?

    Plötzlich nun sollen wir, nachdem wir Jahre lang, gestützt durch eine bürgerliche Mehrheit, der Wirtschaft jegliche Freiheit gegeben haben, den Hebel umlegen mit einer Initiative die ein kompliziertes System an Bürokratie aufbaut und mit grösster Wahrscheinlichkeit die Kündigung der PFZ zur Folge hat?
    Diese Risiken sind mir für die Schweiz viel zu hoch.

    Ich plädiere nochmals für einen vernünftigen realisierbaren Inländervorrang.

    • pachnota 18.06.2017 13:19
      Highlight Highlight Franco
      Was denn für einen "Inländervorrang"?
      Würd mich schon noch interessieren, was du mit "vernünftig" meinst?
      (hoffe, du sprichst nicht, vom jetzigen "Scheinvorrang", wo es freigestellt ist, ob ein Innländer eingestellt wird od. nicht.
    • FrancoL 18.06.2017 14:37
      Highlight Highlight @pachnota; Grundsätzlich bleibt es auch beim schärfsten Gesetz jedem Unternehmer freigestellt sein UN so zu führen wie er es will, das heisst jedes Gesetz hat Folgen, von der Reduktion der Investitionen in Unternehmungen bis hin zu Teil- oder Vollauslagerungen.

      In meinem Post versuche ich zu zeigen, dass WIR nun plötzlich umschwenken sollen nachdem WIR dh die Mehrheit der Wirtschaft freien Lauf gelassen hat. Für mich sonderbar, denn es gab genügend Mahner die dieses sich frei an der PFZ bedienen abgemahnt haben. Allerdings wurden diese immer Mundtot gemacht.
    • piedone lo sbirro 19.06.2017 12:19
      Highlight Highlight @pachnota

      blocher hat sein vermögen dank der EU und der PFZ vervielfacht.

      versuchen sie sich von der EU&MEI paranoia zu lösen, und erklären sie uns doch mal sachlich und ausführlich was denn die SVP für den mittelstand und die unterprivilegierten schon alles gemacht hat? danke!

      köppel und der "inländervorrang":

      http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/inlaendervorrang-gilt-nicht-bei-der-weltwoche/story/26530989

    Weitere Antworten anzeigen
  • Ökonometriker 18.06.2017 08:51
    Highlight Highlight Warum reguliert man die Zuwanderung nicht über einen Mindestlohn für Ausländer? Dies würde die Einkommensunterschiede in der CH verringern und könnte sogar gegenüber der EU rechtfertigt werden (Lohndumpingbekämpfung).
    • pachnota 18.06.2017 13:24
      Highlight Highlight ...würde das Problem, dem Ü 50 Arbeitnehmer ausgesetzt sich, übehaupt nicht lösen.
    • DerTaran 19.06.2017 07:01
      Highlight Highlight Weil der billige Ausländer nur ein Gerücht ist. Ausländer werden nicht importiert weil sie billiger sind, sonder weil sie die passendere Ausbildungen haben.
    • pachnota 19.06.2017 12:24
      Highlight Highlight DerTaran
      Habe eine Zeit lang, in einem Behinderten Taxi Unternehmen gearbeitet.
      Dort traf das "Gerücht" aber leider zu...
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 17.06.2017 22:19
    Highlight Highlight Und wieder wird bewirtschaftet, die SVP scheint nie davon genug zu kriegen. Mit einem Fuss (SVP UN) spielen sie in der PFZ Mannschaft fleissig mit und mit dem anderen Fuss (SVP Volk) versuchen sie der PFZ Mannschaft das Bein zu stellen und wieso genau?
    Es geht um eine Verringerung der Zuwanderung um 30-40'000 Zuwanderer was weniger als 1% der CH-Arbeitsbevölkerung ist.
    Bringen es die SVPler zusammen mit der FDP nicht hin die Unternehmer zu motivieren 1% ihrer Belegschaft so zu gestalten dass der Inländer den Vorrang bekommt? Sonst rühmen sie sich doch immer die Wirtschaft bei sich zu wissen.
    • Moti_03 18.06.2017 00:50
      Highlight Highlight Muss ehrlich sagen, ich finde diese Initiative super. Es betrifft alle lebenden Menschen hier, egal was für eine Nationalität. Die zahlen welche im Bericht erwähnt wurden, vor der pfz und jetzt, solkten massiv zum Denken anregen. Nehmen bsie mal das svp weg von der Initiative und sie werden merken, dass diese eigentlich genial ist.
    • FrancoL 18.06.2017 09:37
      Highlight Highlight Das soll genial sein? Dass zB bei 3.3% Arbeitslosigkeit der Vorhang undifferenziert fällt, oder gar die PFZ gekündigt wird?
      Wenn die Arbeitslosigkeit dann wieder auf 3,19% gefallen ist die Zuwanderung wieder starten kann? Das alleine würde schon mit der saisonal bedingten Fluktuation der Arbeitslosigkeit zu einem totalen JoJo-Effekt führen.
      Wie sieht es aus wenn ein UN einen Altersabgang hat? Wenn 3,19% gegeben sind hat das UN doch ganz andere Voraussetzungen als wenn die Arbeitslosigkeit bei 3,21 liegt und dies obwohl er zB noch keinen einzigen Zuwanderer angestellt hat.
      Eins Sandkastenspiel.
    • Neunundneunzig 18.06.2017 10:36
      Highlight Highlight Moti_03
      Die Initiative würde auch hier lebende Ausländerinnen und Ausländer betreffen. Das ist eben das Problem, die Leute lesen nur "Einwanderung" begrenzen und akzeptieren das Kleingedruckte ohne es durchzulesen..
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thinktank 17.06.2017 21:54
    Highlight Highlight Eine Initiative, die sogar die Gewerkschaften unterstützen müssten. Es wird spannend werden, welche Lobbyisten in welcher Form aus ihrer Deckung kommen werden.
  • Moelal 17.06.2017 21:27
    Highlight Highlight Neiiiiin, nicht schon wieder so ein SVP Schwachsinn. Hört endlich auf mit Euren Geldvernichtungddinitiativen, die wir nicht wollen
    • Roterriese #DefendEurope 17.06.2017 23:29
      Highlight Highlight Wer ist dieses "wir"? Rede gefälligst in der Ich-Form und mass dich nicht an im Namen von anderen zu reden!!
    • Fabio74 18.06.2017 11:35
      Highlight Highlight @roterriese: Das ist mein Spruch.
  • AskLee 17.06.2017 21:20
    Highlight Highlight Jetzt gilt es die Initative ganz genau durch zu lesen und sauber zu analysieren. Wort für wort. Dann dies dem Stimmbürger aufzuzeigen.
    Leider werden die SVP-Initativen als "Heilsbringer" fürs "Volch" verkauft und die richtig harten Sachen eben nicht von SVPler erwähnt.
  • Trasher2 17.06.2017 19:16
    Highlight Highlight Wie die Schweizer, welche Langzeitarbeitslos und ausgesteuert sind die Drecksarbeit der Migranten für den selben Hungerlohn und mit derselben Sorgfalt ausführen würden... (was ich durchaus nachvollziehen kann)... Oder die Schweizer Unternehmer und Bauern bereit wären für die selbe Arbeit ausgeführt von einem Schweizer mehr zu zahlen, nur weils ein Schweizer macht.... (Ausnahmen wird es bestimmt geben)
  • Jol Bear 17.06.2017 18:19
    Highlight Highlight Die Idee eines Inländervorrangs ist grundsätzlich gut, die Umsetzung aber kam möglich ohne unzählige Ausnahmen, Sonderregeln, aufzubauender bürokratischer Monsterapparat usw. Es bleibt wohl nur, abzuwarten, bis die Personenfreizügigkeit innerhalb der EU reformiert wird. Bis in EU-Ländern, die davon nicht profitieren, die Nachteile die Schmerzgrenze erreichen: Brain-Drain im Süden und Osten, Abwanderung qualifizierter Arbeitskräfte, Arbeislosigkeit weil die Investitionen zur Hauptsache in den "Gewinnerländern" gemacht werden.
    • Tschedai 17.06.2017 19:25
      Highlight Highlight Was für Ausnahmen? Hat ein Arbeitgeber eine Stelle für die sich kein einziger Inländer mit genügend Qualifikation bewirbt, kann er anhand der Bewerbungen relativ einfach beweisen, dass er im Land niemand findet und entsprechend hat er dann die Möglichkeit einen aus dem Ausland reinzuholen.
    • Imfall 17.06.2017 19:51
      Highlight Highlight mist... herz statt blitz

      das wird doch als arbeitgeber unglaublich kompliziert, wenn man beweisen muss, dass kein schweizer gefunden werden konnte...! und wenn dann der schweizer nichts taugt, muss ich den trotzdem anstellen?

      einfach nur unnötig

    • Enzasa 17.06.2017 22:42
      Highlight Highlight Das ist doch schon jetzt so, was soll also diese Initiative
  • Neunundneunzig 17.06.2017 17:38
    Highlight Highlight Wird im Artikel nicht erwähnt, habe ich aber bei der ursprünglichen Meldung des Tagis gelesen: die Initiative würde sogar so weit gehen, Ausländern, welche bereits hier leben, den Zugang zum Arbeitsmarkt zu verwehren, wenn sie ihre Ausbildung nicht in der Schweiz absolviert haben.
    Ich wäre davon persönlich betroffen, mit einem Ehemann mit C-Ausweis aber einem ausländischen Abschluss - sicherlich kein Einzelfall.
    Ich denke, dass man unbedingt beleuchten sollte, was die Initative für hier wohnhafte ausl. Menschen bedeuten würde.

    • dF 17.06.2017 19:22
      Highlight Highlight @Neunundneunzig

      In deinem beschrieben Fall, kann es tatsächlich so sein, dass dein Mann, falls er kein Anrecht auf Arbeitslosenentschädigung in der Schweiz hat oder hatte, keine Anstellung bekommt.
    • Bent Dirk 17.06.2017 19:42
      Highlight Highlight Obwohl ich die Initiative ... bescheiden finde: Lt. Initiativtext sind Ausländer nicht betroffen, wenn sie Anspruch auf Arbeitslosengeld haben, also mind. 12 Monate bearbeitet haben.
    • Peter 17.06.2017 20:09
      Highlight Highlight Ganz so eindeutig ist das nicht. Ausgenommen vom Inländervorrang sind laut Initiativtext auch Ausländer, die hierzulande Anrecht auf Arbeitslosengeld haben. Eine ziemlich gummige Formulierung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • BigFudge28 17.06.2017 16:42
    Highlight Highlight Ehrlich gesagt klingt die Initiative schon mal sehr gut. Ich würde trotzdem noch ergänzen, dass ausländer eingestellt werden dürfen, wenn in einer gewissen Zeit kein Schweizer dafür gefunden werden konnte. Die Personenfreizügigkeit mit der EU soll natürlich im Härtefall nicht gekündigt werden.
    • dF 17.06.2017 17:54
      Highlight Highlight @a8976333

      Du sagst, dass die Personenfreizügigkeit nicht gekündigt werden. Dann kannst du, mMn., diese Initiative aber nicht gut finden. Denn falls sie angenommen werden würde, dann wird die PFZ gekündigt. Denn schau dir mal die Übergangsbestimmungen mal genau an.

      https://www.admin.ch/opc/de/federal-gazette/2017/3933.pdf

      Oder denkst du, dass das Parlament es schafft, die PFZ dahingehend zu ändern, dass die PFZ mit der Initiative übereinstimmt und das in nur 3 Monaten?
    • Oban 17.06.2017 18:05
      Highlight Highlight Ist ja auch nicht nötig das wir die PFZ kündigen, das übernimmt dann die EU gene für uns.
      Diese ist auch kein Selbstbedienungsladen für uns Schweizer, auch wenn wir denken das wir uns bei der EU nur die Rosinen picken können.
    • Fabio74 17.06.2017 18:16
      Highlight Highlight Eine Initiative die gegen die Gleichbehandlung gemäss BV verstösst kann man nicht gut finden
  • Miikee 17.06.2017 16:26
    Highlight Highlight Ah ich kann es nicht mehr hören. Immer die gleiche leier bei der SVP.
    • Sillum 17.06.2017 17:25
      Highlight Highlight Du wirst dich wohl fühlen bei Watson. Auch hier immer die gleiche Leier.
    • Fabio74 17.06.2017 18:16
      Highlight Highlight @Sillum: Käme von der SVP nicht nur Müll, müsste man diesen nicht bekämpfen
    • Altweibersommer 17.06.2017 19:04
      Highlight Highlight Also für mich klingt diese Initiative erstmal vernünftig. Werde mich wohl ernsthaft damit auseinandersetzen. Nicht, dass 4.6% AL ein schlechter Wert wäre. Aber es macht Sinn, Inländische Arbeitskräfte einzustellen, anstatt diese zu importieren. Dies würde im Endeffekt wohl auch die Bildung stärken.
    Weitere Antworten anzeigen
  • loplop717 17.06.2017 16:17
    Highlight Highlight Wieso wird immer Ausländern die schuld für alle Probleme gegeben? Wenn es eigentlich so einfach zu sehen wäre das die Elite das Problem ist. Wahrscheinlich ist die Bürgerliche Propaganda einfach zu stark.
  • Randy Orton 17.06.2017 16:09
    Highlight Highlight Sprich: Sobald die Arbeitelosigkeit 3,2% erreicht, werden keine Ärzte, keine Pflegefachleute, keine Bauarbeiter und viele andere Arbeiter mehr eingestellt werden können, da es zu wenige Schweizer gibt die in diesen Jobs ausgebildet werden...
    • Yippie 17.06.2017 17:44
      Highlight Highlight Nicht ganz. Es gibt ja noch die 1% Grenze für die jeweilige Berufsgruppe. Kann aber sein, dass diese immer überschritten ist, da es überall eine gewisse Grundarbeitslosigkeit gibt.
    • Likos 17.06.2017 18:30
      Highlight Highlight Kein Sorge, die Betriebe bilden jetzt schon sehr gerne neue Leute aus, nur haben die meisten Schweizer gar kein Bock mehr auf diese unterbezahlten "Scheissjobs" ohne Zukunft.
    • Randy Orton 18.06.2017 02:51
      Highlight Highlight R.Peter: "Die Betriebe" bilden keine Ärzte, Pflegefachfrauen oder Ingenieure aus, das ist Aufgabe des Staates. Und da zu wenige ausgebildet werden, müssen Ausländer die Lücken füllen.
      Yippie: Ich kann mir nicht vorstellen, dass in einem Beruf weniger als 1% arbeitslos sind, habe dazu aber keine Zahle gefunden.
  • Ass 17.06.2017 16:09
    Highlight Highlight Das Problem ist ja nicht die Zuwanderung sondern die Arbeitgeber die lieber besser qualifizierte oder billigere Ausländer anstellen anstatt Schweizer! Zudem hat das Volk mit den Bilatteralen ja und mit der MEI nein zur Zuwanderung gesagt. Aus meiner sicht bräuchte es nun eine 3. Abstimmung damit man weiss was das Volk nun wirklich will.
    • Roterriese #DefendEurope 17.06.2017 23:34
      Highlight Highlight @Ass, das nennt sich freie Marktwirtschaft. Solange man legal billigere Ausländer anstellen kann anstatt teure Schweizer, wird man das machen. Die Unternehmen wären dumm, wenn sie das nicht tun würden.
    • Ass 18.06.2017 18:06
      Highlight Highlight Ja das weiss ich! Die Mehrheit der Bevölkerung jedoch nicht
  • ujay 17.06.2017 15:34
    Highlight Highlight Wieder so ein Totengraeber der Schweiz, der sich als Retter des Landes aufspielen will. Kennen wir doch von dieser Partei zur genuege......nein danke!
    • TheMan 17.06.2017 17:33
      Highlight Highlight uiay Totengräber der Schweiz ist die SP. Welche die Neutrale Schweiz abschaffen möchte und in die EU will. Die EU ist alles anderes als Neutral.
    • Fabio74 17.06.2017 18:19
      Highlight Highlight @TheMan: Die CH war und ist nicht neutral. Vielleicht auf dem Papier.
      Ein Land, das Waffen überallhin liefert ohne Kontrolle, ein LAnd das mit jedem Drecksregime Geschäfte macht, ist ein Profiteur erster Klasse.
      Die billigsten prostituieren bei der SVP und FDP
    • Juliet Bravo 18.06.2017 00:56
      Highlight Highlight Fabio, die Schweiz liefert ja Waffen an alle - also ist sie neutral kkkk😅 - wenns nich traurig wär würd ich lachen.
      Geb dir natürlich Recht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • zombie woof 17.06.2017 15:26
    Highlight Highlight Funktioniert nicht. Ein International tätiges Transportunternehmen braucht mehrsprachige Disponenten und das innert kürzester Zeit. Und jetzt?
    • bokl 17.06.2017 18:06
      Highlight Highlight Einen guten Lohn offerieren und ich bin sicher, dass innert Kürze eine qualifizierte Person gefundne werden kann. Aber die heutigen CEOs gönnen nur sich und direkt darunter liegenden Hierarchiestufe hohe Löhne und Boni. Alle anderen sollen maximal qualifiziert sein, aber minimal entlöhnt werden.
  • Grundi72 17.06.2017 15:26
    Highlight Highlight Sehr gut! Schön zu sehen dass sich jemand um die Menschen im eigenen Land kümmert.
    • Christian Gerber 17.06.2017 17:26
      Highlight Highlight Populismus zeigt seine Wirkung.
    • Fabio74 17.06.2017 18:21
      Highlight Highlight mit billigen unerfüllbaren Forderungen hält man einfach den latenten Ausländerhass am köcheln, damit das Stimmvieh wieder so wählt, damit die SVP dann wieder neoliberale Politik zugunsten der Konzerne machen kann.
    • Enzasa 17.06.2017 22:53
      Highlight Highlight Wer die aktuellen Gesetze und Vorschriften kennt, braucht solche Vorlagen nicht. Inländer Vorrang existiert bereits, Ausländer, die noch kein Jahr in der Schweiz beschäftigt sind, erhalten nur dann Arbeitslosengeld, wenn Anspruch im Ursprungsland besteht, da das RAV das Geld von dort zurückerhält.
  • dF 17.06.2017 15:22
    Highlight Highlight Zum Glück bekam Richard Koller nicht die Aufmerksamkeit die er gesucht hatte. Diese Initiative ist für den Arsch.

    https://www.admin.ch/opc/de/federal-gazette/2017/3933.pdf
  • Makatitom 17.06.2017 15:22
    Highlight Highlight Der hat sein persönliches Perpetuum mobile gefunden. Beruflich schafft er die Probleme, die er politisch vorgibt zu bekämpfen. Meine Meinung über Unternehmesberater hat Volker Pispers am Besten ausgedrückt
  • Majoras Maske 17.06.2017 15:20
    Highlight Highlight Besser wär, wenn der Bund ab einer Erwerbslosenquote von 3% dazu verpflichtet wäre, die Erwerbslosen mit besonderen Massnahmen nachhaltig wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Nur die Einwanderung zu begrenzen wird keinem einzigen Erwerbslosen einen Job geben, denn der Konkurrenzkampf mit den anderen "Inländern" ist ja entscheidend und bleibt unverändert.
  • Troxi 17.06.2017 15:18
    Highlight Highlight In Zeiten der Globalisierung kann man auch die Wirtschaft Nachhaltig schädigen. Heut zu tage ist es ein leichtes eine Firma innert wenigen Tagen von Stabdort A nach B zu verlegen. Bei einer allfälligen Annahme wird die 3.2% Marke wohl kaum erreicht werden können.
  • Mantarochen 17.06.2017 15:16
    Highlight Highlight Und dann werden die Ausländer kriminell und begehen Straftaten, weil sie arbeitslos sind. Ist für mich auch keine ausreichende Lösung.
    • InfinityLoop 17.06.2017 17:17
      Highlight Highlight Und ich dachte schon die werden zu Zombies .......... Bei uns im Dorf halten sie alle arbeitslosen Ausländer in Käfigen damit sie jaaaa nicht kriminell werden.........🤦🏻‍♂️
    • derEchteElch 17.06.2017 17:23
      Highlight Highlight In dem Fall werden sie Verurteilt und ausgeschafft. Resp. dürfen sowieso nicht hier bleiben wenn sie keine Arbeit haben. Die Initiative ist eine gute Sache!
    • Mantarochen 17.06.2017 18:47
      Highlight Highlight Die schaffen lieber einen Rosenverkäufer oder eine Teenagerin mit abgeschlossenem Lehrvertrag aus, als würden die schwer kriminellen ausgeschafft werden. Dazu fehlt den Behörden die Eier. Und wenn sie doch mal zwei abschieben, flüchten sie oder sind sie nach einem Jahr wieder im Land, da jeder Depp einreisen kann.
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