Schweiz
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Studenten beerdigen symbolisch das Forschungsabkommen Horizon 2020 und das Studentenaustausch-Programm Erasmus vor dem Bundeshaus, am Donnerstag, 20. Februar 2014, in Bern. Kurz nach der Entscheidung des Bundesrates, das bilaterale Abkommen auf Kroatien nicht auszuweiten, reagiert die Europaeische Union und macht die Drohung wahr: die EU sistiert die Verhandlungen ueber Horizon 2020 und Erasmus. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Februar 2014: Studenten beerdigen symbolisch das Forschungsabkommen Horizon 2020. Bild: KEYSTONE

Merci, MEI: Die Schweiz forscht massiv weniger mit der EU



Die anhaltende Unsicherheit über die Zukunft der Schweiz im europäischen Forschungsrahmenprogramm «Horizon 2020» belastet die Schweizer Wissenschaft: «Bei der Forschungszusammenarbeit mit der EU ist die Situation ernst», sagt Bildungsminister Johann Schneider-Ammann in der «NZZ am Sonntag».

«Wir stellen eine schleichende Verlagerung von Projekten aus der Schweiz an Hochschulen in der EU fest».

Tatsächlich hat sich der Anteil der Schweizer Beteiligungen an Horizon-Projekten zwischen Januar 2014 und Juli 2015 praktisch halbiert: von 3,2 auf 1,8 Prozent. Die europäischen Zahlungen an Schweizer Forschungsinstitutionen brachen von 4,2 auf 2,2 Prozent ein.

Wie das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation der «NZZ am Sonntag» schreibt, zeichnet sich auch für dieses Jahr keine Erholung ab: «Es bleibt bei einer deutlich tieferen Beteiligung.»

Das Budget des Bundes für direkte Zahlungen an Forscher in Horizon-Projekten wird um 116 Millionen unterschritten und damit nur gerade etwa zur Hälfte ausgeschöpft. «Das entspricht nicht unseren Erwartungen», schreibt das Staatssekretariat.

Die nächste Woche wird entscheidend sein für die Schweiz: Schneider-Ammann trifft EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker an der Universität Zürich zu einem Gespräch. Und der Nationalrat entscheidet über die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative – eine Voraussetzung für die Ratifizierung des Kroatien-Protokolls und damit die Assoziierung der Schweiz bei «Horizon 2020». (dwi)

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37
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37Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • stan1993 19.09.2016 00:59
    Highlight Highlight merci MEI?
    Wohl eher merci EU welche am teubele ist.
    5 12 Melden
    • Soli Dar 19.09.2016 23:43
      Highlight Highlight Ja ja klar, wenn der Bauer nicht schwimmen kann sind die Badehosen schuld daran.
      7 1 Melden
  • TheCloud 18.09.2016 19:32
    Highlight Highlight Also wirklich, wozu braucht die Schweiz Forschung, und dann noch mit dem verhassten Ausland?
    Für die paar Bauerntölpel die in ein paar Jahren noch in der Schweiz Leben (müssen?) genügt es zu wissen wie eine Melkmaschine funktioniert.
    19 13 Melden
  • Töfflifahrer 18.09.2016 14:26
    Highlight Highlight Und was hat Horizon bitte mit MEI direkt zu tun?
    Warum kann ich nirgends in den Medien lesen, was die EU hier aus lauter Trotz fabriziert ist eine Schweinerei? Die EU sollte besser schauen, dass sie noch Freunde hat die nicht erpresst werden. In den nächsten Monaten bzw. Jahren wird sich weisen ob die EU crashed oder wie es weitergeht, da kann man Freunde evtl. brauchen.
    44 40 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • N. Y. P. D. 18.09.2016 13:57
    Highlight Highlight Um die Personenfreizügigkeit nicht künden zu müssen, wird die MEI im Parlament wie von Geisterhand in Luft aufgelöst.

    Das Parlament, das sich jetzt richtig schlau vorkommt, textet nach Brüssel, dass sich jetzt alle wieder lieb haben.

    Der Juncker denkt sich zwar:
    Habt ihr alle eins an der Waffel !
    Ihr könnt doch die 50,3% nicht einfach ignorieren ! Aber egal, mit dieser light-Lösung kann ich dem Johann nächste Woche sagen, dass mit Horizon alles paletti ist.




    44 26 Melden
  • PenPen 18.09.2016 13:37
    Highlight Highlight Eine Trotzreaktion der EU noch bevor die MEI nur ansatzweise umgesetzt wurde.

    Wo bleibt die Kritik an der EU?

    #schlagzeilenopfer
    88 37 Melden
    • Soli Dar 18.09.2016 20:41
      Highlight Highlight Glaub mir die EU bekommt in den CH Medien und vor allem in den Kommentarspalten, so viel Kritik, wie wir uns kaum vorstellen können.

      Wie wärs mit Selbstkritik? Ach ja, es ist ja so viel einfacher und populärer ständig anderen die Schuld in die Schuhe zu schieben, statt an die eigene Nase zu fassen.

      Schliesslich hat nicht die ach so böse EU uns diese MEI eingebrockt, sondern die SVP bzw. alle die damals JA stimmten.
      5 5 Melden
    • PenPen 18.09.2016 22:08
      Highlight Highlight ...auch in den Kommentarspalten der ausländischen Medien.

      Die EU macht gerade die ersten Gehversuche in Sachen Selbstkritik.

      3 0 Melden
    • Soli Dar 19.09.2016 23:45
      Highlight Highlight Immerhin! Wo bleibt die Selbstkritik der Schweiz?
      0 0 Melden
  • BeWi 18.09.2016 13:33
    Highlight Highlight Theoretisch hat das ja nichts mit der MEI zu tun. Aber die so von Euch geliebte EU hat das kurz mit dem Unterschreiben des Kroatienprotokolls verbunden und erpresst uns jetzt damit. Teubele nennt man das und m.E. eine lächerliche und kindische Reaktion von Seitens EU. Aber ihr findet das ja alles super, gell.. immer schön den Bückling machen...
    87 39 Melden
    • phreko 18.09.2016 19:57
      Highlight Highlight Mit wehenden Fahnen in den Untergang, nicht?
      4 3 Melden
    • Soli Dar 18.09.2016 20:45
      Highlight Highlight Kindisch sind solche Kommentare wie deine! Und wenn jemand den Bückling macht, dann Leute wie du und zwar vor der SVP und dessen Rattenfänger von Herrliberg und Weltwoche! Die MEI nützt niemandem und schadet uns allen!
      6 6 Melden
    • BeWi 19.09.2016 09:47
      Highlight Highlight @Soli Dar: q.e.d.
      1 1 Melden
  • TheMan 18.09.2016 12:36
    Highlight Highlight Na dan, beweist, das die MEI daran Schuld ist. Genau es gibt keine. Es wird einfach alles was Schief lauft, mit der MEI in Verbindung gebracht. Weniger Übernachtung in Hotels, MEI daran Schuld. Skigebiete die Rote Zahle schreiben, MEI daran Schuld. USW.
    98 94 Melden
    • R&B 18.09.2016 12:53
      Highlight Highlight @TheMan: Wirklich? Dann beweisen Sie das mal! Die rückläufigen Übernachtungen wurden nie im Zusammenhang mit der MEI sondern mit dem starken Franken gebracht...
      Aber wir sind ja nix anderes von Ihnen gewohnt, als einfach mal mit falschen Behauptungen drauf los zu schiessen.
      81 30 Melden
    • stadtzuercher 18.09.2016 13:19
      Highlight Highlight Das Wetter ist auch schlechter geworden. Entweder liegts am starken Franken, oder an der MEI.
      58 3 Melden
    • andersen 18.09.2016 13:32
      Highlight Highlight Naja, der MEI war ganz klar ein Keil gegen die Wirtschaft.
      20 36 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • R&B 18.09.2016 12:30
    Highlight Highlight Oder: Danke SVP, dass du die Wähler belogen hast und es immer noch tust.
    92 80 Melden
    • farbarch1 19.09.2016 00:05
      Highlight Highlight Es ist ein Spiel, sonst gar nichts. Einen Spieler als Lügner zu bezeichnen heisst doch, man hat schon verloren.
      3 1 Melden
    • R&B 19.09.2016 12:14
      Highlight Highlight Direkte Demokratie ist kein Spiel, weil man nicht entscheiden kann, ob man mitmachen will. Die Konsequenzen sind gross und betreffen alle. Wie sollen Wähler komplexe Fakten überprüfen bitte? Hier kann man nur vertrauen und wer lügt, soll auch als Lügner öffentlich entlarvt werden.
      2 1 Melden
    • farbarch1 19.09.2016 23:20
      Highlight Highlight Wer sagt denn, dass man der SVP vertrauen muss als Wähler?
      2 1 Melden
  • Eljham 18.09.2016 11:57
    Highlight Highlight Würde man die Anliegen der Bürger ernster nehmen und weniger einer kleinen privilegierten Elite zudienen, hätte MEI demokratisch gar keine Chance beim Souverän gehabt. Da muss sich vor allem die SP selbst an der Nase nehmen: Lieber feministischen Elitarismus für ein paar wenige anstatt sich für den unteren Mittelstand einsetzen.
    90 29 Melden
    • R&B 18.09.2016 12:55
      Highlight Highlight @Eljham: Teils teils. Die SP setzt sich schon für die Mittelschicht ein, aber hat eine katastrophale Kommunikationspolitik, die die SP sehr weltfremd und überlinks erscheinen lässt.
      70 14 Melden
    • amazonas queen 18.09.2016 13:24
      Highlight Highlight Die SP hat gerade erst gefeiert, die Pendlerpauschale im AG für einfache Bürger gekürzt zu haben. Sehr sozial.
      40 10 Melden
  • Normi 18.09.2016 11:54
    Highlight Highlight Ihr habt es so gewählt tja
    33 51 Melden
    • Christian Gerber 18.09.2016 15:08
      Highlight Highlight Nein, dem Volk würde einmal mehr eine schludrig formulierte, populistische Initiative vorgelegt.
      14 17 Melden
    • usehername 18.09.2016 16:03
      Highlight Highlight darfst du oder gingst du nicht wählen?
      11 2 Melden
    • Normi 18.09.2016 16:31
      Highlight Highlight ich darf nicht wählen Ausländer und so
      5 7 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Süffu 18.09.2016 11:33
    Highlight Highlight Und dennoch gibt es Leute die immer noch stolz auf das mei Ergebnis sind und sich für eine harte Umsetzung stark machen. Unglaublich wie gross die Bretter vor einigen Köpfen sind.
    59 44 Melden
  • Menel 18.09.2016 11:25
    Highlight Highlight GENAU DAS!!! habe ich vor der MEI Abstimmung vorher gesagt! Et voila!
    Super, moll! Was war nochmal das Exportgut Nr. 1 der Schweiz...Milch wars nicht...😡
    65 68 Melden
    • farbarch1 18.09.2016 23:38
      Highlight Highlight Aber Schoggi schon, oder?
      2 0 Melden

Anwaltskosten und Facebook-Likes – dafür hat AfD-Weidel die Schweizer Spenden verwendet

Alice Weidel hat von einer Schweizer Pharmafirma 130'000 Euro, gestückelt in 18 Tranchen, erhalten. Laut deutschem Recht sind Spenden aus einem Nicht-EU-Land illegal. Strafanzeige wurde eingereicht, Untersuchungen laufen.

So viel war bekannt. Was man bisher noch nicht wusste, ist wofür die AfD-Fraktionschefin das Geld verwendet hat. Bis jetzt.

Wie die «Frankfurter Allgemeine Zeitung» berichtet, hat Weidel das Geld einerseits für einen Medienanwalt ausgegeben, der rechtlich gegen Journalisten …

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