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Aufruf zum «Gesetzesbruch»? Junge SVP verzeigt JUSO-Chefin wegen Aussagen zur Fluchthilfe



Wo fängt Zivilcourage an, wo hört Fluchthilfe auf? Nachdem eine Tessiner SP-Grossrätin Anfang September vier minderjährige afrikanische Migranten aus Italien über die Schweizer Grenze gebracht haben soll, ist das Thema in der Schweiz angekommen.

JUSO-Chefin Tamara Funiciello hat jene Aktion der Tessinerin Lisa Bosia Mirra öffentlich beklatscht – und wegen dieses Zuspruchs und des Aufrufs zu Nachahmung wiederum hat die Junge SVP nun Funiciello angezeigt. 

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Ordentlich angezogen: Adrian Spahr und Nils Fiechter stehen hinter der Anzeige der Jungen SVP. bild: junge svp

«Nach dem öffentlichen Aufruf, das unmenschliche Schlepper-Wesen aktiv zu unterstützen», habe die Partei «wegen Aufforderung zu Straftaten» die Justiz eingeschaltet, teilt die Junge SVP in einer Pressemitteilung mit.

Funiciellos Aufruf, dem Beispiel der Tessiner Grossrätin zu folgen, sei «eine illegale, höchst undemokratische, unmenschliche und an Dreistigkeit kaum zu überbietende Forderung zum Gesetzesbruch». Eine derartige «Willkommenspolitik» sei am Tode von illegalen Migranten mitschuldig, schreiben die konservativen Jungpolitiker

Während diese Funiciello aufforderten, ihr Amt als JUSO-Chefin niederzulegen, kam von links jede Menge Applaus für die  26-jährige Bernerin.

(phi)

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