Schweiz
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An diesem Festival kriegst du am meisten Musik fürs Geld

Die Preisanstiege der Openairs beschäftigen die Fans. In den letzten zehn Jahren sind die Eintrittspreise regelrecht explodiert. Doch wie sieht es aus, wenn wir die Kosten auf die Acts runterrechnen? Dann wird es auf einmal billig.



So viel kostet ein 3-Tage-Pass

Einige Tage an einem Openair zu verbringen, kostet eine Stange Geld. Wir haben acht der grossen Openairs genauer unter die Lupe genommen.

Für drei Tage bezahlst du zwischen 185 und 270 Franken.

Ticketpreise 2018

Anmerkung: Beim Paléo-Festival gibt es nur Tageskarten (71 Franken) oder 6-Tagespässe. Wir haben hier drei Tageskarten als Referenz genommen.  bild: watson

So viel billiger war's vor 10 Jahren

Alles wird teurer, das gilt auch für die Openairs. Bei den acht untersuchten Festivals bezahlen die Besucher im Schnitt für einen Dreitagespass 35 Prozent mehr als noch 2008. 

Die Kostenexplosion begründen die Festivalbetreiber meist mit höheren Gagen und Kosten für die Stars sowie dem gestiegenen Sicherheitsaufwand.

Preisanstieg Openairs

Drei Gründe zum harzigen Vorverkauf bei Openairs: 

So viel kostet ein Act

Doch genug gejammert. Natürlich sind Dreitagespässe nicht billig. Rechnen wir die Preise aber auf die Anzahl Acts um, die man für seine Kohle erhält, relativiert sich einiges. Insbesondere das Paléo Festival und das Openair St.Gallen überzeugen mit einem hervorragenden Verhältnis.

So viel bezahlst du an den Openairs pro Act:

Image

Die Acts beziehen sich auf die von den Festivals auf der Homepage ausgewiesenen Line-ups/Programme. Berücksichtigt werden somit nicht nur die Auftritte auf den Hauptbühnen. Am Paléo sind's die Tage Mi/Fr/Sa, am Gurten und Zürich Openair der Dreitagespass von Donnerstag bis Samstag, am Gampel von Freitag bis Sonntag.  bild: watson

Scheuen weder Kosten noch Spesen noch Aufwand: Loro&Nico machen auch dieses Jahr die Openairs unsicher

Hier gibt's die grosse Openair-Karte der Schweiz:

Gesichter voller Zuversicht und Freude – Fans an der WM 2018

Misstöne an Festivals: Preise vergraulen Open-Air-Gänger

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Video: srf

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14Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Barracuda 30.06.2018 19:49
    Highlight Highlight In letzter Zeit übertreibt ihr es ein bisschen mit diesen Statistik-Lückenfüllern. Preis pro Act? Das sagt doch rein gar nichts aus, und über die Qualität schon gar nicht...
  • andrew1 29.06.2018 22:53
    Highlight Highlight Naja das teuerste ist dann doch noch die getränke und das essen auf den open airs. Eine preisuntersuchung diesbezüglich wäre fast noch interessanter denn man darf meist nicht viel proviant hineinnehmen und die preise sind intern schön abgesprochen. Da lässt man dort schnell mehr liegen als für den eintritt an sich.
  • Eifach öpis 29.06.2018 18:34
    Highlight Highlight Den Preis einfach auf die Anzahl Acts zu rechnen geht nicht wirklich auf. Das Greenfield beispielsweise hat 2 Bühnen, der Gurten 3. wenn also angenommen an beiden Festivals 30 Acts auftreten, hat man am Greenfield also theoretisch die möglichkeit 15 Acts zu sehen und am Gurten deren 10, da die Bands ja meistens zeitgleich auf den verschiedenen Bühnen auftreten.
    • Hausschuh 30.06.2018 16:56
      Highlight Highlight Nein, Gurten hat im gegesatz zum Greenfield keine Überschneidungen. Und das Greenfield hatte letztes jahr auch 3 Bühnen.
    • Hausschuh 30.06.2018 16:59
      Highlight Highlight Sorry, da war ich zu schnell, ich meine keine Überschneidungen zwischen der Hauptbühne und der Zeltbühne, es gibt nur Überschneidungen mit den zwei kleineren.
  • w'ever 29.06.2018 18:16
    Highlight Highlight evt nicht ganz open air, aber mich hätte es noch interessiert wie die grafik aussehen würde, wenn das montreux jazz miteinbezogen würde. mMn immer eine der teuersten veranstalltungen, aber dieses jahr mit einem sehr starken line up
  • mrguinness1759 29.06.2018 17:21
    Highlight Highlight hab mir genau die gleichen gedanken auch schon öfters und längers gemacht und gehe daher seit nunmehr 15 jahren ans southside festival in neuhausen ob eck!! für meinen geschmack super line up, keramik toiletten auf dem festival gelände (ohne aufpreis) und bis auf das beck's bier alles tiptop!!! gegen das hässliche beck's, welches ab dem dritten auch schmeckt, sollte man einfach genügend bier mit auf den camping nehmen.
    • pistolpete 30.06.2018 19:22
      Highlight Highlight Danke MrGuiness. Wow, das Southside hört sich so was von toll an. So sad it's over😂. Genau soetwas suche ich für nächstes/übernächstes Wochenende. Weisst Du was? Ja, das mit Beck's ist übel - immer noch besser als FS, Heineken und Konsorten. 4:3 Frankreich. Auch cool
  • Kafi>Tee 29.06.2018 17:14
    Highlight Highlight Ich glaube regulär kostet das Gurten 310.-?
  • Malti (Zeuge del Curtos) 29.06.2018 16:41
    Highlight Highlight Hey Watson
    Tolle Openair-Karte. Mind. 1 Open Air fehlt noch. Das Chapella Open Air im Engadin (www.chapella.ch).
    • Reto Fehr 30.06.2018 08:27
      Highlight Highlight Merci, haben das noch ergänzt auf der Karte.
  • salamandre 29.06.2018 16:34
    Highlight Highlight inflationäre Branche. Das 1. Gurten Volksfestival kostete 32 Stutz brachte 20000,- Gewinn. Die eine Hälfte für den wwf die Andere für das Mahogany Hall
  • Kalsarikännit 29.06.2018 15:58
    Highlight Highlight Die Ticketpreise mit der Anzahl Acts zu normieren, ist sicher ein guter Ansatz, allerdings nur bedingt aussagekräftig. Da z.B. der Organisator des Gurten Festivals die erhöhten Preise mit den steigenden Gagen der Acts rechtfertigt, wäre es interessant, zu sehen, wie sich die Ticketpreise dazu verhalten, e.g. Ticketpreis / total Gagen oder so.
    • dieBied 29.06.2018 17:17
      Highlight Highlight Ja, genau! Man müsste die "Qualität"/ Reichweite der Acts miteinbeziehen... Gerade auf dem Gurten, der mittlerweile einfach unverschämt teuer ist, ist diese meiner Meinung nach dieses Jahr mangelhaft... Das Line-up ist sehr sehr bescheiden!

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