Schweiz
Ostschweiz

Schwan am Bodensee mit Pfeil verletzt - Schütze ermittelt

Schwan am Bodensee mit Pfeil verletzt - Schütze ermittelt

31.05.2018, 12:0331.05.2018, 12:03

Die Polizei hat einen Mann ermittelt, der vor einer Woche in Altnau TG am Bodensee einen Schwan mit einem Pfeil schwer verletzt hatte. Warum der 25-Jährige mit Pfeil und Bogen hantierte und dabei dem Schwan den Hals durchbohrte, ist noch unklar.

Der Schütze sei nach Hinweisen mehrerer Zeugen ausfindig gemacht worden, teilte die Thurgauer Kantonspolizei am Donnerstag mit. Er habe zugegeben, dass er am Ufer mit Pfeil und Bogen geschossen habe. Ob er den Schwan absichtlich oder versehentlich getroffen habe, werde noch ermittelt.

Eine Person hatte am Donnerstag vor einer Woche gemeldet, dass sich am Seeufer in Altnau ein Schwan mit einem Pfeil durch den Hals befinde. Polizisten und der Jagdaufseher schauten nach, konnten das Tier aber nicht finden.

Am Freitagmorgen wurde der Schwan dann in der Nähe des Hafens gesichtet. Er war so schwer verletzt, dass ihn der Jagdaufseher mit einem gezielten Schuss von seinem Leiden erlöste. Im Hals des Schwans steckte ein 73 Zentimeter langer Carbonpfeil mit Metallspitze. (sda)

Aktuelle Polizeibilder: Spektakulärer Crash in Beinwil

1 / 95
Aktuelle Polizeibilder: Lagergebäude durch Brand beschädigt
2.3.2020, Bremgarten (AG): Mehrere Feuerwehren rückten nach Bremgarten aus, nachdem ein Brand in einer Liegenschaft ausgebrochen war. Personen wurden keine verletzt. Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.bild: kapo Aargau
Auf Facebook teilenAuf X teilen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
1 Kommentar
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1
Darum war ich als «Gfrörli» bei minus 4 Grad halbnackt Wandern
Hast du schon mal von Kältewandern gehört? Kurz gesagt: Es ist wie Eisbaden, einfach weniger krass. Oder sicher weniger abrupt, dafür länger. Obwohl ich Kälte überhaupt nicht mag, wage ich das Experiment und gewinne eine wichtige Erkenntnis.
Auf 24 Grad Celsius habe ich das Auto geheizt. Die Sitzheizung tut ihren Dienst auf dem Weg nach Davos ebenfalls. Ich liebe Wärme. Es ist bereits dunkel geworden und ich fahre durch die traumhafte Winterlandschaft. Klar, das ist wunderschön. Aber von mir aus kann es das ganze Jahr durch Sommer sein: 30 Grad, oder auch mehr. Im Winter lüften im Büro? Lieber sitze ich wohlig warm in der stickigen Luft.
Zur Story