Schweiz
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Ich tippe auf Typ 1, 2 oder 12. bild: shutterstock

Diesen 15 Typen begegnest du beim Wandern garantiert (einigen davon leider)

Das Wandern ist des Schweizers Lust. Nie entdeckten wohl so viele Bewohner der Schweiz ihre Heimat wandernd wie im Sommer 2020. Das ist super. Aber manchmal auch nicht. Weil diese Typen triffst du dann bestimmt.



Der Allwissende

Er kennt alles. Das orange-gelbe Blümchen? Der Gold-Pippau. Der zweite Gipfel von links neben dem breiten Rücken am Horizont? Das Spitzhore. Der Stein da? Cordieritgneis mit ziemlich viel Biotit. Das Gezwitscher im Baum? Der Zilpzalp. Eine Alp? Er kennt die Sage dazu. Ein Bergsee? Er weiss die Entstehungsgeschichte.

Er braucht auch keine Wegweiser. Und wenn, dann nur um zu sagen: Die Zeitangabe stimmt nicht. Wir sind 15 Minuten schneller dort. Meist ist er beeindruckend. Manchmal nervt er.

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Die Lieblingspose des Allwissenden und des App-Klugscheissers. bild: Shutterstock

Die App-Klugscheisserin

Sozusagen die kleine Schwester des Allwissenden. Allerdings weiss sie nichts selbst, kennt aber für alles die passende App.

Selbst das Matterhorn entdeckt sie erst dank Peakfinder und das Edelweiss nur, weil sie mit seiner Blümchen-App die Blüten fotografierte. Auch dass wir in den Alpen durch die Alpenfaltung eigentlich auf afrikanischem Boden wandern, erfährt sie dank ihrem Smartphone. Sie beeindruckt nie, nervt dafür meist.

Der Gasthaus-Wanderer

Sein Ziel ist nicht der Weg, nicht der Bergsee, nicht der Grat oder das Panorama und schon gar nicht ein Gipfel. Alles, was er will, ist ein kühles Bier in einer Beiz.

Meist nimmt er dafür, wo immer möglich, die Bahn, spaziert dann kurz und setzt sich zur Belohnung ins Restaurant. Aber nachher allen erzählen, dass er wieder wandern war.

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Das Ziel des Gasthaus-Wanderers. Eine Terrasse mit schöner Sicht, dazu was zu trinken. bild: Shutterstock

Die Raserin

Pause? Haha, das kann ich dann am Abend machen, sagt sich die Raserin und wandert rennt los. Eigentlich sind Wanderwege für sie ein Fitnesscenter. Erholung sucht sie an anderen Orten. Gerne ist sie mit Trinkschlauch unterwegs und das Sandwich verdrückt sie am liebsten im Marschschritt.

Die ganz ausgeprägte Form der Raserin ist die Trailrunnerin. Die würde nie im Leben Wanderschuhe anziehen, weil damit kann man ja nicht rennen.

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Wer braucht schon klobige Wanderschuhe? bild: Shutterstock

Der Old-School-Wanderer

Eine richtige Wanderung beginnt für ihn früh am Morgen. Dann schlüpft er in seine Jeans und sein kariertes Hemd, nimmt den alten Militärrucksack aus dem Keller, packt die Wanderkarte ein und wandert los. In die Beiz würde er nie gehen, schliesslich hat er sein Brot dabei, das er mit dem Sackmesser in Scheiben schneidet und mit dem er den Landjäger portioniert.

Unterwegs ärgert er sich über den Massenandrang und erzählt, wie er früher immer alleine in den Bergen unterwegs war, also das Wandern praktisch erfand.

Städter und Landei unterwegs zum Limmernsee (einer eher Typ 1,2&12, der andere eher Typ 3,9&11 und zusammen Typ 14):

Die Hightech-Wanderin

Ihre Ausrüstung ist top. Die neusten Fasern am Körper, das beste Leder am Schuh, der leichteste, aber gleichzeitig resistenteste Rucksack im Universum. Dazu natürlich eine Pulsuhr, die auch noch den Kalorienverbrauch für alle Mitwanderer misst. Die Mütze kühlt gleichzeitig den Nacken, das leichte Jäckchen kühlt im Sommer und wärmt im Spätherbst. Die Wanderstöcke messen die Steigung bei jedem Schritt, eigentlich ein Wunder, dass sie selbst noch laufen muss.

Auch mal eine Wanderung wert:

Video: watson/Reto FEHR

Der Allespacker

Bei seinem Anblick wird klar: Der wandert jetzt gleich zwei Wochen durch unentdeckte Wildnis, schläft irgendwo im Zelt und niemand weiss, ob er jemals zurück kehrt. Ausgerüstet wäre er mit Kleidern für alle Wetterlagen, Essen für eine Kompanie und einer Sanitätsbox mit der er auch einfache Operationen durchführen könnte. Sein Rucksack wiegt entsprechend schwer.

Sein Rucksack ist dann aber so schwer, dass ihm auch der stündige Seniorenrundweg alles abverlangt.

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2 Wochen Abenteuer oder doch nur die zweistündige Seerundwanderung? bild: shutterstock

Die Minimalistin

Wanderschuhe? Ich ziehe Sneakers an. Rucksack? Ein Täschli mit einem 5dl-Getränk reicht. Essen? Gibt ja sicher irgendwo eine Beiz unterwegs. Jacke, weil ich bei doch kühlen Temperaturen auf 2500 Meter hinauf wandere? Ach was. Blasenpflaster? Hat sicher jemand anderes dabei. Fernglas? Leihe ich dann aus, wenn jemand die Steinböcke sieht.

Der Jammeri

Eigentlich wollte er gar nicht wandern. Aber alle seine Freunde waren begeistert und irgendwann wurde ihm klar: Er muss da halt auch mit.

Sein Sprachrepertoire beschränkt sich auf: «Simmer bald da-ah?», «Mini Füess tüend weh», «Ich ha kei Luscht meh», «Dä Bergsee hät uf Föteli au besser usgseh» oder «Nöd mal ä richtigs Schnitzel händs i därä Berghütte». Immerhin ist er dann die glücklichste Person, wenn der Wandertag zu Ende geht.

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Von hinten sieht man es gar nicht, aber das ist der Jammeri. bild: shutterstock

Die Einheimische

Sie kennt hier jeden Stein. War schon 100 Mal auf dem Berg und kennt jeden Älpler unterwegs persönlich. Leider wirkt sie jeweils grantig und kantig, wenn du mit ihr kurz plaudern willst oder – noch schlimmer – nach dem Weg fragst.

Sie gibt dir dann immer so bisschen das Gefühl: Du gehörst hier nicht hin, geh zurück ins Flachland. Dabei wäre es eigentlich sehr spannend zu hören, was sie über die Gegend zu erzählen weiss.

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Naa, wem gehört jetzt die Welt? bild: Shutterstock

Der Like-Sucher

Er sah auf Instagram das Bild vom Obersee, auf TikTok das Video vom Oeschinensee und auf Facebook den Aescher. Und schon ist klar: Da muss er auch hin. Nicht wegen der Wanderung oder der Aussicht. Wegen des Fotos. Dieses soll dann aus einem wirklich noch nie gesehen Winkel geschossen werden und mit einer total neuen Pose garniert sein, damit es so viele Likes wie möglich bringt.

Ach ja, wie der See und der Berg dann schon wieder hiess, vergisst er kurz nach dem Post. Weil den Ort verraten, wo man das einzigartige Bild schoss – eine Todsünde (auch wenn schon alle wissen, wo er war).

Die Expertin

Sie wandert schon lange, weiss, wie man den Rucksack intelligent packt und hat noch den einen oder anderen Trick auf Lager.

Die lange Anfahrt im Zug geniesst sie in bequemen, leichten Schuhen. Die Wanderschuhe zieht sie nur für die Wanderung an, das macht sich auch auf dem Rückweg bezahlt. Ausfahrbare Wanderstöcke hat sie natürlich dabei.

Das Getränk füllt sie nicht unten beim Start der Wanderung, sondern irgendwo unterwegs am Bach oder Brunnen. Ihre Hosenbeine kann sie dank dem Reisverschluss problemlos abnehmen. Und ganz wichtig: Sie hat immer einen Knirps dabei. Nichts ist bei (plötzlichem) Regen sinnvoller.

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Die Expertin auf dem Gipfel. bild: shutterstock

Der Rabauke

Er ist neu beim Wandern und kennt die ungeschriebenen Gesetze nicht. Zu seiner – und aller – Unterhaltung lässt er über Böxli seinen Sound laufen, den Abfall lässt er liegen – wird ja schliesslich in Zürich am See auch von irgendjemandem weggeräumt. Die Viehzäune lässt er offen, grüssen tut er eh nicht. In der SAC-Hütte meint er abends lange Lärm machen zu müssen, am Morgen ärgert er sich über die Frühaufsteher und beschwert sich über die Schnarchenden. Obwohl doch jeder weiss: SAC-Hütte ohne Ohrenstöpsel kann schwierig werden.

Die Geniesserin

Wo es hingeht, ist eigentlich egal. Ob es auf den Gipfel reicht? Völlig wurst. Hauptsache, die Geniesserin ist in der Natur unterwegs, findet ein lauschiges Plätzchen, geniesst die Ruhe und Schönheit der Gegend und kehrt abends erholt zurück nach Hause.

Die Zusammen-Alleine-Wandernden

Eigentlich hätte es eine schöne Wanderung zu viert werden sollen. Endlich mal wieder Zeit, um miteinander zu plaudern. Aber leider ist einer superschnell, jemand sehr langsam, eine fotografiert alle Blümchen unterwegs und der letzte nimmt immer gerne die kleinen Abkürzungen. So wandert am Ende eigentlich jeder für sich selbst. Aber immerhin war man zusammen da.

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73
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73Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • atigun 17.09.2020 09:47
    Highlight Highlight Nun Reto das ist ein doch sehr sehr negatives Bild das du hier aufzeichnest. Gehöre zur älteren Generation und habe selten soviele, spezielle Wanderer getroffen wie du sagst. Solche hat es aber immer gegeben aber mit Corona sind halt auch viele Strandläufer in den Bergen am wandern.
    Etwas pöblen scheint hier aber immer eine willkommene Aktion zu sein für die Herren und Damen Empfänger des Manna.
  • Spargel 16.09.2020 23:13
    Highlight Highlight Die stampfenden Kinder die nicht Wandern wollen und dem dazugehörigen Vater der das um jeden Preis durchziehen will und Notfalls die Kids rutschend am Handgelenk mitzieht und deswegen mit Mutti in einen Streit verwickelt wird, da Mami zurück zum Spielplatz will, der Ruhe wegen.
  • ReziprokparasitischerSymbiont 16.09.2020 23:12
    Highlight Highlight Nicht zu vergessen: Der Gondeli-Fahrer. Lässt sich direkt auf den Gipfel tragen und bewegt sich dann maximal bis zur Aussichtsterasse und zurück. Oftmals in Kombination mit 3 & 6.
  • esmereldat 16.09.2020 22:52
    Highlight Highlight Nummer 3, ich gebs zu. 😎 Okay, ein bitzli 14 auch noch.
  • klarabella 16.09.2020 22:05
    Highlight Highlight kann mir bitte jemand sagen, was das bild von nr. 9 (jammeri) zeigt, resp. wo das ist? vielen dank.
  • JefftheBeff 16.09.2020 21:12
    Highlight Highlight Die Jack Wolfskin Family wurde vergessen. Von Kopf bis Fuß ausgerüstet, als ob sie den Everest besteigen. Sie tragen ihre geliebten Funktionsklamotten nicht nur zum wandern, sondern zu jeder Gelegenheit. Tag und Nacht, im Sommer sowie auch im Winter, im Büro oder zu Hause, auch bei einem formellen Anlass ist die Fleece Jacke um einiges bequemer als ein Jackett.
  • JefftheBeff 16.09.2020 20:59
    Highlight Highlight Der Wanderdaddy
    Papa möchte mal zur Abwechslung mit Frau und Kids wandern gehen, doch er muss sich mit 2 Km Spazierwege inkl. Spielplatz und Rodelbahn zufriedengeben.
  • Hiker 16.09.2020 20:41
    Highlight Highlight Au weia, ich habe mich bei mindestens 4 Typen erkannt. (1,2,6,10) Werde das nächste mal an die weisen Worte von Reto Fehr denken müssen. Das Wandern wird nie mehr sein wie es war.
  • _Qwertzuiop_ 16.09.2020 19:46
    Highlight Highlight Ihr habt den “Die Welt ist mein Abfalleimer und meine Toilette” Wanderer vergessen... immer sehr schön, vor allem wenn man nach ihm/ihr Pilze suchen geht:)
    • MarGo 17.09.2020 10:41
      Highlight Highlight gerade gestern wieder...
      In ein kleines Waldstück reingelaufen... oh, ein noch zu kleiner Parasol... und ein paar Täublinge... und ein Kackplatz... na danke...
  • Green Eyes 16.09.2020 17:51
    Highlight Highlight Ich bin dann wohl 14b; Immer nur mit Hund unterwegs 😅
    Benutzer Bild
  • Zat 16.09.2020 16:18
    Highlight Highlight Ich bin dann wohl eine Mischung aus:
    a) Old school, die selbe alte Hose tuts fürs Wandern auch, die Feldflasche ist auch immer noch praktisch.
    b) Geniesserin, ich muss nicht damit prahlen können, wo ich am WE war, daher spielt es auch keine grosse Rolle, und ein ruhiges Plätzchen mit Aussicht ist erholsamer als irgendwelche Leistungsrekorde.
    b) Allespackerin, was das Essen für die Familie angeht, denn die leicht angewärmten restlichen Sandwich-Mutschli auf dem Rückweg gegen Ende sind doch am allerfeinsten.
  • topkek 16.09.2020 16:16
    Highlight Highlight Gibt ja auch noch die "Siezer", die per se nicht verstehen wollen, dass man sich in den Bergen grundsätzlich duzt. Die kann man aber auch relativ gut umgehen, wenn man die üblichen Hotspots und "Grüezi-Wanderungen" meidet.
    • Jack Venture 16.09.2020 22:20
      Highlight Highlight Grüezi wohl ;)
  • Likos 16.09.2020 16:09
    Highlight Highlight Ich bin ja eher ein "das Sofa muss man auch erklimmen" Typ.
    • Sarkasmusdetektor 17.09.2020 10:34
      Highlight Highlight Ich empfehle in dem Fall ein niedrigeres Sofa, in das man sich schön fallen lassen kann. Aber klar, dann ist es nicht mehr Bergsteigen, sich irgendwo runterfallen zu lassen ist eher Extremsport.
  • Somnambulator 16.09.2020 15:49
    Highlight Highlight Den Landjäger trotz vorhandenem Sackmesser mit einem Brot portionieren zu wollen finde ich gerade für einen Old-School-Wanderer eine erstaunlich innovative aber denkbar schlechte Idee...
  • Walter Sahli 16.09.2020 15:24
    Highlight Highlight Jammernder Gasthaus-Wanderer! Und wehe es hat keine Beiz!
  • Stargoli 16.09.2020 15:13
    Highlight Highlight Ganz watson-Like müsste da doch noch das „Welcher Wander-Typ bist du Quiz“ kommen oder?
  • El Vals del Obrero 16.09.2020 14:49
    Highlight Highlight Ich wäre wohl eine Mischung aus 5, 8 und 14.
  • Ürsu 16.09.2020 14:33
    Highlight Highlight Nr. 5 erinnert mich an die Kindheit, als die Familie auf Wandertouren ging. Der Grossvater war der Wissende, aber auf eine gute Art
  • Berberis 16.09.2020 13:58
    Highlight Highlight #16 Die Planlosen und schlecht Ausgerüsteten

    Haben keinen Schimmer, was dieses weiss-rot-weisse Zeichen auf dem Wanderweg bedeuten könnte. Sie nehmen diesen Weg aber trotzdem in ihren Birkenstock oder Flipflops in Angriff.
    • Gondeli 16.09.2020 17:20
      Highlight Highlight Diesen Sommer auch Leute mit FlipFlops auf dem Gletscher gesehen!

    • PaLve! 16.09.2020 19:53
      Highlight Highlight Meistens trifft das auf den Rabauken zu.
    • Fip 16.09.2020 23:02
      Highlight Highlight He Gondeli, die Leute in 1000 (oder 100) Jahren wollen doch auch ein paar Rätselhafte Gletschermumien.
  • egemek 16.09.2020 13:57
    Highlight Highlight Wenn ich als Trailtunner unterwegs bin, würde ich mich nicht als Wanderer bezeichnen, ich benutze lediglich deren Wegnetz. Und mit Wanderschuhen kann man definitiv nicht rennen...

    Trotzdem neige ich auch beim Wandern zu Typ 4. Wenn auf dem Wegweiser 4 Stunden stehen, sehe ich das immer als Reiz, es auch in 3 Stunden zu schaffen. Pausen gibts trotzdem genügend und auch auf andere Teilnehmer in der Gruppe wird immer Rücksicht genommen. Mit 30 läuft man wohl einfach noch schneller als mit 60. 😉
    • Salbei 16.09.2020 17:30
      Highlight Highlight Also ich habe schon Hunderte deutlich ältere als ich (30) gesehen, welche viel schneller unterwegs sind. Übung macht halt den Meister. Vielleicht liegts auch daran dass ich eindeutig Nr. 7 bin 🤗🙈
  • dommen 16.09.2020 13:50
    Highlight Highlight Am liebsten ist mir eine Mischung aus 1 & 3
  • Chosler 16.09.2020 13:34
    Highlight Highlight Punkt 16 Die "Grüezi" Fanatiker
    Ganz wichtig jeden und alle zu begrüezien. Wer's nicht macht, wird böse angeschaut weil das tut man und ist ja voll das ungeschriebene Gesetz! Aber ja, ich hab keine Lust bei 100 Wanderen noch jeden und alle zu begrüssen. Ein Nicken reicht und es gibt noch andere begrüssungen als "Grüäzi".
    • dommen 16.09.2020 14:44
      Highlight Highlight Brauchst du eine Umarmung?
    • Filzstift 16.09.2020 15:18
      Highlight Highlight Darf ich raten: Du bist Typ 13.
    • Commander Salamander 16.09.2020 15:25
      Highlight Highlight Die moralische Verpflichtung, Grüezi zu sagen ist umgekehrt proportional zu der Menge an Wanderern! :-) Wenn es 100 Wanderer hat, kann einem Nichtgrüsser auch verziehen werden, weil man sonst genug gegrüsst wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ger01 16.09.2020 13:31
    Highlight Highlight Mir sieht man den Typ nicht wirklich an. Obwohl eine Grundausrüstung Pflicht ist. Innerlich bin ich aber der Therapie-Typ. Geniesser, Abschalter, Erfreuender, Stillesuchender, Gedankenversunkender, Entdeckter und ab von allen Touristen-Strömen. Die habe ich schon längst im Album verewigt.
  • 155West 16.09.2020 13:21
    Highlight Highlight Nr 16: Der Auserwählte. Man trifft ihn weniger auf Wanderwegen, als in Kommentarspalten, wo er die Mitleser*innen über früher belehrt, als es in der ganzen Schweiz bloss ein Dutzend Wanderer gab und man daher die Geheimspots noch für sich hatte. Selbst kannte er die Spots natürlich bloss, weil er in einem Hochglanz-Wandermagazin davon gelesen hat, aber das gibt nur ungern zu. Er klärt auch ständig darüber auf, welche Art und Weise die einzig (!) richtige ist, um die Natur zu erfahren und zu spüren. In seiner Idealwelt gehören die schönen Orte der Schweiz einzig einer Handvoll Auserwählter.
  • Sarkasmusdetektor 16.09.2020 13:21
    Highlight Highlight Den ambitionierten Fotografen hast du vergessen. Hat die neuste und grösste Vollformat-Kamera dabei (oder besser zwei, damit er nicht Objektive wechseln muss), braucht ein extra Trag-Gstältli für das 2kg-Teleobjektiv und macht alle 100m einen Fotohalt, bei dem er erst mal 5 min die Kamera einstellt, nur um nach ein paar Probeschüssen zu merken, dass er doch noch das Stativ braucht. Und beschwert sich am Ende, dass niemand auf ihn warten wollte.
  • Campino 16.09.2020 13:11
    Highlight Highlight Was mir noch fehlt ist der selbsternannte Profi Wanderer.
    Wenn das Preisschild noch am Rucksack hängt, die Wanderstöcke noch nicht einen Kratzer haben, die Wanderschuhe von der Qualität her genügen würden den Everest zu besteigen...
  • dmark 16.09.2020 12:56
    Highlight Highlight Nr7...
    Hey, da sind der Kühlschrank mit Essen und Bier, eine komplette Küche, die Klimaanlage, Kleiderschrank und ein Dieselaggregat mit.

    Das muss so...
  • Mahakala 16.09.2020 12:56
    Highlight Highlight In den SAC Hütten gibt es eigentlich nur noch zwei Typen: Lehrpersonen und Deutsche. Zum Glück kriegt man heut zu Tage aber ein bezahlbares Einmannzelt unter zwei Kilo.
    • Fruchtzwergli 16.09.2020 17:36
      Highlight Highlight Ahja? Also ich treffe da meistens Leute aus dem Gesundheitswesen! Phsyiotherapeuten, Pflegefachpersonen, Ärzte.. Vielleicht haben wir aber auch beide eine selektive Wahrnehmung und es sind in Wirklichkeit noch viele andere da.. :)
    • ReziprokparasitischerSymbiont 16.09.2020 23:07
      Highlight Highlight Dann bin ich wohl eine Ausnahme 🙃 Ich bin weder Lehrperson, noch Deutsche, noch im Gesundheitswesen tätig, aber ziemlich oft auf SAC-Hütten anzutreffen 😉
  • Jan G. 16.09.2020 12:37
    Highlight Highlight Fehlt noch: "Der Fotograf"
    Sein Rucksack ist mindestens so gross wie der vom Allespacker und 3 Mal so schwer. Doch hat er darin nur die Fotoausrüstung mit 4 verschiedenen Objektiven 2 Kameras und einem sackschweren Stativ. Er wandert zu seinem Fotospot stellt dort sein Stativ auf und wartet auf den Sonnenuntergang. Manchmal stundenlang. Dann läuft er nachts den Berg wieder runter weil keine Bahn mehr runter fährt.
    • Psychonaut1934 16.09.2020 21:15
      Highlight Highlight Bis auf das sackschwere Stativ, könnte ich das sein 😂 Ich habe selbstverständlich ein Carbon Stativ, sehr leicht und kompakt 😀
  • Alfadas 16.09.2020 12:36
    Highlight Highlight Und das ganze im Video zusammengepackt ;)
    Play Icon
  • 's all good, man! 16.09.2020 12:11
    Highlight Highlight Wenigstens hast du bei #4 nicht noch einen Spruch gebracht von wegen die Trailrunner würden es ja eh nicht geniessen können weil sie nur so durch die Berge hetzen. 😉
    • Affenmaske 16.09.2020 12:48
      Highlight Highlight Gut hast du das noch selbst ergänzt demfall! 😄
    • 's all good, man! 16.09.2020 15:23
      Highlight Highlight Gern geschehen!

      Aber ist im Fall wirklich so. Ich gehe doch nicht in den Bergen rumrennen um das zu geniessen. Wie käme ich auf eine solche Idee!? Das macht ja keinen Spass und eigentlich hasse ich das total, da kann ich schon verstehen, dass man das in Frage stellt. 🙃
  • Vernon Roche 16.09.2020 12:00
    Highlight Highlight Endlich mal die Nr.1😅
  • PostFinance-Arena 16.09.2020 11:57
    Highlight Highlight 11 und 13 leider oft die selbe Person. Schade, dass solche Menschen den Weg in die Natur finden/gefunden haben.
  • passiver Überströmer 16.09.2020 11:52
    Highlight Highlight Die urban Eremitin: Spaziert auf dem Hausberg einer grossen Stadt, möchte aber immer alleine sein, mag ander Lebewesen nicht ausser vielleicht Hunde.

    Der meditations Jogger: hat Mikimaus Kopfhörer mit Geräschunterdrückung und sieht immer maximal 1.5m vor sich auf den Boden. Bei 1,4m Distanz erschrecken sie häufig und sehen dich böse an.
    • Binturong 16.09.2020 19:09
      Highlight Highlight Urbane Eremitin... Volltreffer 🙈
  • MarGo 16.09.2020 11:47
    Highlight Highlight 14... damn, voll erwischt :D
    und wenns goht, han i sogar no zwei, drü Steipilz gfunde... ;)
  • passiver Überströmer 16.09.2020 11:42
    Highlight Highlight Die Motzerin:
    Du hälts zwar an und machst extra an der breitesten Stelle Platz, grüsst freundlich und lächelst. Alles für die Katz. Die hat schon 100m vorher den bösen Mountainbiker gesehen und ist in ihrem Hasstunnel gefangen, egal wie nett du bist.
  • N. Y. P. 16.09.2020 11:42
    Highlight Highlight 16

    Der seit 17 Jahren den immer gleichen Weg Wanderer

    Und oben erzählt er dann, dass er bereits 1734 x jetzt auf den grossen Mythen gewandert ist. Dieser Typ Wanderer hat jede Woche den gleichen Weg vor sich.

    Ich finde diese Wanderer irgendwie unheimlich.
    • magnet1c 16.09.2020 19:30
      Highlight Highlight Es gibt ein inoffizielles Wettrennen um die Meisten Mythen-Besteigungen 😉
    • N. Y. P. 16.09.2020 21:20
      Highlight Highlight Die geben ein Leben hin für die Meisten Mythen-Besteigungen ?

      Liegen irgendwann in der Kiste, können sich aber zumindest Mythen-Meistbesteiger nennen.

      🙃
  • Bauerschweingruber 16.09.2020 11:41
    Highlight Highlight Es gibt noch die Plauderis aus dem Flachland, die man schon einen Kilometer im Voraus hört entgegenkommen. Es sind meistens Senioren und Gesprächsthemen handeln in erster Linie von der Bergbeiz und dass man ja heutzutage auf Wanderungen keine wilden Tiere mehr sehe. Mit 112 Dezibel.

    Ebenso gibts noch den Grussnazi, der unfreundlich wird, wenn man auf blauem Bergwanderweg an einer Kletterstelle bergauf nicht mit 112 Dezibel zurückgrüsst. Oder in der falschen Landessprache.
  • Trouble 16.09.2020 11:36
    Highlight Highlight Den Landjäger mit dem Brot portionieren? Das muss aber ein altes Brot sein.
  • N. Y. P. 16.09.2020 11:35
    Highlight Highlight Perfekte Zusammenstellung

    Genau so ist es.

    Ich bin Nummer 14*, will aber den Gipfel erreichen. Eine** Stunde Pause auf dem Gipfel ist Plicht. Fast immer rauf wandern, runter fahren, weil Bergbahn und so.


    *Wieso steht dort Geniesserin ? Es gibt imfall auch Geniesser. ;-)

    ** oder 2

  • Amboss 16.09.2020 11:32
    Highlight Highlight Punkt 15B müsste man noch hinzufügen. Das "Zusammen-Alleine-Wandernde Paar"
    Schon x mal gesehen: Das Paar, welches konstant in einem Abstand von ca. 50m läuft... Da ist es nicht mal so, dass einer schneller wäre als der andere, nein.
    • nichtMc 16.09.2020 12:25
      Highlight Highlight Das nennt man Laufmeditation, wird bspw. von japanischen Yamabushis praktiziert. ;-)
    • Fip 16.09.2020 20:47
      Highlight Highlight Das ist wegen den Gletscherspalten .. oder den Bohnen!
  • Butch Cassidy & Sundance Kid 16.09.2020 11:31
    Highlight Highlight Der mit abgelatschten Turnschuhen auf der alpinen route unterweg instagrammer fehlt..
    Ich schätze dieser entstand aus Nummer 11.
    Weil aber jeder zum Oeschinensee geht, muss er was spezielleres machen..

  • Gondeli 16.09.2020 11:26
    Highlight Highlight Unglaublich wie viele 11er und 13er dieses Jahr in den Bergen unterwegs sind...!

    Schlimm...!
  • Toga 16.09.2020 11:21
    Highlight Highlight Haha, wie treffend formuliert 😂
    Die habe ich alle auch schon mal angetroffen.
    Ich gestehe: bin ein 'Old-School-Wanderer' 😀
  • Varanasi 16.09.2020 11:17
    Highlight Highlight 11: eine Seuche.

    Kann man aber gut vermeiden, in dem man nicht die Hotspots ansteuert, sondern irgendeinen Hügel, See oder Pfad, den man auf bekannten Webseiten nicht findet.
    • smartash 16.09.2020 11:51
      Highlight Highlight Dann bist du wohl eine Mischung zwischen der Einheimischen und der Genießerin 😂

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