Schweiz
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«Arglistig Leistungen erschlichen»: Ex-Postauto-Chef drohen 5 Jahre Gefängnis

Die Bundespolizei wirft zwei ehemaligen Vorstandsmitgliedern der Postauto AG Betrug vor und eröffnet ein Strafverfahren.



Elf Monate hat die Bundespolizei (Fedpol) im Postautoskandal gegen unbekannt ermittelt. Nun haben die Bundesjustizbeamten zwei mutmassliche Sünder ausgemacht: Sie beschuldigen den ehemaligen Postauto-Chef Daniel Landolf und dessen Finanzchef, unrechtmässig Gelder erworben zu haben.

Daniel Landolf, Leiter PostAuto, spricht anlaesslich der Medienkonferenz zum Start des Testbetriebes autonomer Shuttles, am Donnerstag, 23. Juni 2016, in Sion. Das MobilityLab Sion Valais und die PostAuto Schweiz AG beginnen am 23. Juni mit oeffentlichen Tests von autonomen Shuttles fuer den Personentransport. (KEYSTONE/Manuel Lopez)

Die Ermittler sind Daniel Landolf auf der Spur. Bild: KEYSTONE

Konkret: Die Postauto-Verantwortlichen hätten «arglistig Leistungen des Gemeindewesens erschlichen». Fedpol-Sprecherin Catherine Maret bestätigt gegenüber der «SonntagsZeitung», man habe gegen die beiden ein Verwaltungsstrafverfahren wegen Leistungsbetrug eröffnet.

Ob sie sich durch illegale Umbuchungen persönlich bereichert haben, ist allerdings noch unklar. Da es sich um ein laufendes Verfahren handelt, wurden keine weiteren Angaben gemacht. Die Ermittlungen sollen in einigen Monaten abgeschlossen werden.

Werden weitere Verfahren eröffnet?

Bis zu einer Verurteilung gelte für Landolf und dessen Finanzchef die Unschuldsvermutung. Im Falle eines Schuldspruchs drohen ihnen bis zu fünf Jahre Gefängnis und Bussen in der Höhe von maximal 30'000 Franken.

Nicht aus dem Schneider sind auch Ex-Post-Chefin Susanne Ruoff und andere ehemalige Geschäftsleitungsmitglieder des Postkonzerns. Fedpol-Sprecherin Maret bestätigte gegenüber der «SonntagsZeitung», dass weitere Verfahren eröffnet werden könnten. Allerdings wollte sie keine Namen nennen.

Susanne Ruoff, CEO, spricht an der Bilanzmedienkonferenz der Schweizerischen Post AG, am Donnerstag, 8. Maerz 2018 in Bern. (KEYSTONE/Peter Schneider)

Susanne Ruoff. Bild: KEYSTONE

Ruoff – sowie eine Reihe weiterer Mitglieder der Post-Führungsetage – musste nach dem Bekanntwerden des Postauto-Skandals zurücktreten. Es gibt Hinweise, dass sie von den Machenschaften bei der Posttochter gewusst haben sollen – oder es hätten wissen müssen.

Insgesamt erschwindelte die Postauto AG während mehr als zehn Jahren durch Buchaltungstricks 205,3 Millionen Franken an Subventionen. Dieser Betrag muss an die betroffenen Gemeinden, Kantone und den Bund zurückgezahlt werden. (vom)

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17Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Renato Giudicetti 17.02.2019 18:22
    Highlight Highlight ...und was ist mit Herrn Schwaller.... wahrscheinlich so weit oben nichts.
  • My Senf 17.02.2019 14:57
    Highlight Highlight Noch ne Frage

    Welche/r Bundesrät in war den für das Departement verantwortlich?
  • Makatitom 17.02.2019 11:50
    Highlight Highlight Dorthin gehören aber noch mehr. Ruoff kann nicht von nichts gewusst haben, Schwafler auch und sowieso die ganze Konzernleitung, inkl. bspw. Köng. Und der scheinheiligen Grinsekatze welche die politische Verantwortung trug ist die lebenslange Rente zu streichen
  • LisaSimpson 17.02.2019 10:26
    Highlight Highlight Zusammenefasst:
    Der Bund hat 100% der Post Aktien, die Post liefert jedes Jahr an den Bund 200mio. Die Kantone werden von der Tochter des Bundes über den Tisch gezogen.
    Also hat eigentlich die Tochter den Bruder des Bundes verarscht. Was die Mutter eigentlich mit ihren beiden Kindern regeln müsste.
    Jetzt wird aber die Ganze Maschine mit FedPol, Anwälten, Richtern, Politiker, Presse.... hochgefahren. Und am Schluss gehen ev. noch Leute der Tochter ins Gefängnis welcher den Aufenthalt der Bund auch wieder bezahlt wird. Ist doch alles ein grosses im Kreis tanzen von Erwachsen........
  • DrFreeze 17.02.2019 10:09
    Highlight Highlight Konnte man sich endlich auf ein Bauernopfer einigen, damit sich die anderen Damen und Herren aus der Affäre ziehen können?
  • My Senf 17.02.2019 09:54
    Highlight Highlight Alles gut und recht

    Was mich noch wütender macht ist, dass tausende Post Mitarbeiter und insbesondere Post Tochterunternehmen Mitarbeiter ohne boni und Lohnerhöhung auskommen müssen weil überall gespart werden muss!

    Jaja es gibt immer einen guten Grund bei den Löhnen zu sparen.
    Dafür dürfen die Chefetage zum Brainstorming nach Vietnam 🇻🇳....
    • manhunt 17.02.2019 17:39
      Highlight Highlight zum brainstorming nach vietnam. das ich nicht lache. da war allerhöchstens ein sturm in der bierflasche. was gescheites ist bei dem trip niemals herausgekommen.
      und wenn schon, dann gings wahrscheinlich darum, wie man in zukunft subventionen erschleichen könnte.
  • Alteresel 17.02.2019 09:29
    Highlight Highlight Beruhigend ist doch, dass unser Land eben nicht besser ist als andere!
  • Ruggedman 17.02.2019 08:37
    Highlight Highlight Da gefriert eher die Hölle als dass solche Typen in den Knast müssen.
    • My Senf 17.02.2019 09:47
      Highlight Highlight Vincenz?
      Es ist nicht einfach aber schliesslich sind wir nicht in Venezuela oder?
    • Ruggedman 17.02.2019 12:07
      Highlight Highlight Wow, einer von unzähligen korrupten Kadern. Vincenz ist einfach das Bauernopfer.
  • Beat-Galli 17.02.2019 08:24
    Highlight Highlight Ja, es wäre schön, wenn die immer wieder betonte Verantwortung, welche die Herren in der Geschäftsführung Ihren meist zu hohen Lohn gerechtfertigen, einmal auch im rechtlichen Sinne dazu führt, dass Unregelmässigkeiten nicht eimfach akzeptiert werden.

  • Fairness 17.02.2019 07:38
    Highlight Highlight Ob wohl schon ausgerechnet wurde, wieviel Bonus aufgrund der ertrogenen Subventionen ausbezahlt wuden .... wann werden sie zurückgefordert?
    • dan2016 17.02.2019 12:43
      Highlight Highlight Über den Daumen gepeilt 1 malig 2–3% mehr bonusrelevanten Gewinn, für KL könnte dies 5% mehr Bonus bedeuten, d.h. Für die Konzernleitung pro Kopf einmalig 5–10 tausend. Für sonsitige Postautokader Einmalige Gewinnverdoppelung, heisst vermutlich etwa 200 tausend, davon die Hälfte allenfalls bei Landolf. So würde ich das schätzen
  • wolge 17.02.2019 07:33
    Highlight Highlight Richtig so. Sie rechtfertigen ihre hohen Gehälter und Boni ja auch immer mit ihrer grossen Verantwortung... Dann sollen sie diese auch mal wahrnehmen.
    • Töfflifahrer 17.02.2019 09:29
      Highlight Highlight Abwarten, erst müssen die richtigen auch verurteilt werden und das Urteil rechtskräftig sein. Dann sehen wir weiter. Ich traue denen und dem Filz dem die angehören fast alles zu.
      Ich rechne nicht damit, dass da einer in den Knast muss, es wird wohl höchstens eine "bedingte" Geldstrafe sein, wenn überhaupt.
  • Siciliano 17.02.2019 07:28
    Highlight Highlight Fünf Jahre Gefängnis hören sich fair an, 30'000 Franken sind jedoch ein Witz für solche Manager, das tut nicht nicht einmal im Ansatz weh.

    Weiss jemand wo solche Bussen eigentlich dann versanden?

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