Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Mord an Adeline: Vernichtendes Zeugnis für Kanton Genf



Die PUK des Genfer Kantonsparlaments stellt dem Kanton Genf im Zusammenhang mit dem Mord an der Soziotherapeutin ein vernichtendes Zeugnis aus. Dem Resozialisierungszentrum La Pâquerette seien zu viele Freiheiten eingeräumt worden.

Das Zentrum wurde zu wenig beaufsichtigt, und es gab zu wenig Direktiven, wie aus dem Bericht der Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) hervorgeht. Zudem kam es in La Pâquerette zu zahlreichen internen Konflikten. Diese ergaben sich auch aus der Organisation.

Un rassemblement d'environ 70 personnes, a eu lieu au Parc des Bastions, a Geneve, ce mardi, 15 septembre 2015 en memoire d'Adeline M., la sociotherapeute tuee a geneve par un detenu lors d'une sortie accompagnee en septembre 2013. (KEYSTONE/Magali Girardin)

Die Soziotherapeutin Adeline war am 12. September 2013 während eines Freigangs von einen Häftling getötet worden. Bild: KEYSTONE

Das Resozialisierungszentrum war dem Generalsekretariat der Genfer Universitätsspitälern (HUG) unterstellt. Es befand sich jedoch in einem Stockwerk der Strafanstalt Champ-Dollon, welche dem Genfer Sicherheitsdepartement angehörte.

Zentrum nach Mord geschlossen

Die Regierung griff nie in die Konflikte zwischen dem medizinischen Fachpersonal der Soziotherapie und dem Gefängnispersonal ein, welches die Sicherheit überwachte, wie der Bericht kritisiert. «Diese fehlende Schlichtung hat die Sicherheit der Anstalt verschlimmert.»

Die Soziotherapeutin Adeline war am 12. September 2013 während eines Freigangs von einen Häftling getötet worden. Der Täter war wegen zweier 1999 und 2001 begangenen Vergewaltigungen zu einer Freiheitsstrafe von 20 Jahren verurteilt worden. Er sass in La Pâquerette ein. Das Zentrum wurde nach dem Tötungsdelikt geschlossen und durch die modernere Anstalt Curabilis ergänzt.

Mörder von Adeline verwahrt

Knapp ein Jahr nach dem Tötungsdelikt setzte der Genfer Grosse Rat PUK ein, welche die Rolle des Kantons Genf unter die Lupe nahm. Die PUK beantragte mehrmals eine Fristerstreckung für die Publikation ihres Berichtes.

Juristisch ist der Mord an Adeline inzwischen abgeschlossen. Das Genfer Kriminalgericht verurteilte den Täter Fabrice A. am 24. Mai 2017 zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe und einer ordentlichen Verwahrung. Weil weder Anklage noch Verteidigung das Urteil anfochten, wurde es Anfang Juli 2017 rechtskräftig. (whr/sda)

Aktuelle Polizeibilder

Das könnte dich auch interessieren:

Danach suchen Schweizer und Schweizerinnen auf Pornhub am meisten

Link to Article

In diesem Land wohnt nur ein einziger Schweizer. Wir haben mit ihm gesprochen

Link to Article

«14 Uhr: Claras Haut ist rot»: Kitas informieren Eltern neu per Liveticker über ihre Kids

Link to Article

Selbst Trump spricht nun von einem Impeachment

Link to Article

«Hi-Tech-Roboter» in russischer Fernsehshow entpuppt sich als verkleideter Mensch

Link to Article

Tumblrs neuer Pornofilter ist ein riesiger Fail – wie diese 19 Tweets beweisen

Link to Article

Netflix' zweite deutsche Original-Serie ist da – und ein riesiger Fail

Link to Article

Miet-Weihnachtsbäume sind in Hipster-Hochburgen in – doch die Sache hat einen Haken

Link to Article

Welche dieser absolut dämlichen Studien gibt es tatsächlich?

Link to Article

Brennende Leichen und blühender Aberglaube – ein Besuch in Indiens heiligster Stadt

Link to Article

Jetzt ist es da! Das geilste Polizeiauto der Schweiz

Link to Article

Viva la nonna! – weshalb ich mega Fan vom neuen Jamie-Oliver-Buch bin (dazu 5 Rezepte)

Link to Article

Über Zürich fliegen jetzt Viren-Drohnen

Link to Article

«Meine 20 Jahre ältere Affäre erniedrigt mich»

Link to Article

Diese 13 Bilder zeigen, wieso «Doppeladler» völlig zu Recht das Wort des Jahres ist

Link to Article

Ade Pelz: Schweizer zeigen Canada Goose die kalte Schulter

Link to Article

Doch noch geeinigt! 30 Minuten vor Ablauf der Deadline rief Nylander in Toronto an

Link to Article

Queen Ariana Grande singt sich mit neuem Song auf den YouTube-Thron 👀

Link to Article

11 Dinge, die du schon immer von einem orthodoxen Juden wissen wolltest

Link to Article

So läuft das Weihnachtsessen mit den Arbeitskollegen ab. Immer. Jedes Jahr. Die Timeline

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Warum die Chinesen die Amerikaner im KI-Wettrennen schlagen werden

Link to Article

Der Super-Beau, der in weniger als 15 Minuten alles verkackt!

Link to Article

Netflix killt die nächste Superhelden-Serie

Link to Article

Die Weihnachtswünsche dieser alten Leute sind so bescheiden, dass es dir das Herz bricht

Link to Article

7 ausgefallene Punsch-Rezepte, die du diesen Winter unbedingt ausprobieren solltest!

präsentiert vonBrand Logo
Link to Article

Herzschmerz pur! 15 Leute erzählen, wie sie vom Seitensprung ihres Partners erfuhren

Link to Article

7 Duschmomente, die uns (vermutlich) allen bekannt vorkommen 

Link to Article

Du regst dich über die Migros-Suppe auf? Dann kennst du diese Gender-Produkte noch nicht!

Link to Article

Wutbürger nehmen Grossrätin wegen Baby ins Visier– und so reagiert der Grossvater 

Link to Article

Nach SBI-Niederlage: Jetzt beginnt der nächste Streit in der Aussenpolitik

Link to Article

Das Sexismus-Dinner des FC Basel sorgt weltweit für Schlagzeilen

Link to Article

«Es war alles ein verdammter Fake»: Schweizer Adoptiveltern packen aus

Link to Article

Führerscheinentzug nach 49 Minuten – so witzelt die Polizei über den «Tagesschnellsten»

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

«Er macht das ganze Dorf schlecht»: So reagieren Boswiler auf ihren Gemeindeschreiber 

Wegen menschenverachtender Facebook-Kommentare des Gemeindeschreibers sorgt Boswil für Schlagzeilen. Im Aargauer Dorf schwindet der Rückhalt für Daniel Wicki. Viele kritisieren seine Aussagen. Aber nicht alle wollen mit ihrem Namen hinstehen. Man kennt sich in Boswil.

Boswil klingt. Mit diesem Slogan präsentiert sich das friedliche Freiämter Dorf am Fusse des Lindenbergs seit nunmehr zehn Jahren in der Öffentlichkeit.

Am Freitag klingelte es jeder Boswilerin und jedem Boswiler in den Ohren, wenn der Redaktor sie vor dem Volg ansprach und sich vorstellte. So viele verdrehte Augen, so viele abwinkende Hände, so viele Male die Aussage: «Das ist der Gipfel. So etwas geht überhaupt nicht. Das ist unhaltbar. Aber ich will nicht mit Foto in die Zeitung – ich …

Artikel lesen
Link to Article