Schweiz
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ZUR EINFUEHRUNG DES SWISSPASSES VOR DREI MONATEN STELLEN WIR IHNEN HEUTE, MITTWOCH, 4. NOVEMBER 2015, FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- A conductor verifies a train passenger's SwissPass, photographed on November 4, 2015 in an Eurocity train of the Swiss Federal Railways SBB bound from Zurich, Switzerland, to Milano, Italy. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Ein Zugbegleiter kontrolliert den SwissPass eines Zugreisenden in einem Eurocity-Zug der Schweizerischen Bundesbahnen SBB unterwegs am 3. November 2015 von Zuerich nach Mailand. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Kunden sollen die Möglichkeit erhalten, mit dem Swiss Pass anonym in der Schweiz herumzufahren. Bild: KEYSTONE

SBB planen anonymen Swiss Pass

Datenkrake statt nützliches E-Billett, der Swiss Pass sorgte bislang für viel Ärger. Ein neues Abo soll nun die Anonymität der ÖV-Passagiere besser schützen. 



Obschon heute schon über 2,3 Millionen Swiss Passes im Umlauf sind, kämpft die Karte immer noch mit Kinderkrankheiten. Fehlerhafte Logins oder nicht elektronisch übertragbare Billette erhitzen die Gemüter. Etliche Kunden wünschen zudem, dass ihre Fahrt nicht aufgezeichnet wird. «Diese Sorge müssen wir ernst nehmen», sagt Jeannine Pilloud, Chefin SBB Personenverkehr, in einem Interview mit dem Bund und Tages-Anzeiger. 

Darum will die Schweizer ÖV-Branche nun einen anonymen Swiss Pass einführen. Das Projekt stehe in der «frühen Phase der Evaluation», so Pilloud weiter. 

ZUM HINTERGRUNDTEXT DER SDA ZUM SWISSPASS STELLEN WIR IHNEN AM MONTAG, 20. JULI 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG  -  Jeaninne Pilloud, Leiterin SBB Personenverkehr, zeigt den SwissPass vor einer Medienkonferenz ueber den SwissPass in Bern am Dienstag, 10. Maerz 2015. (KEYSTONE/Thomas Hodel)

SBB-Kaderfrau Jeannine Pilloud zeigt den Swiss Pass.  Bild: KEYSTONE

Die SBB möchten in Zukunft mancherorts teure Billettautomate durch billigere Tablets ersetzen. «An diesen Geräten würden Billette nicht mehr gedruckt, sondern elektronisch auf einem unpersönlichen Swiss Pass hinterlegt werden.» Jede Karte hätte einen Chip, ohne dass der Träger unbedingt registriert sein müsste. «Er könnte also anonym bleiben», illustriert Pilloud. 

«Kunden gehen zum Schalter, weil sie Beratung brauchen – und nicht, weil sie Billette kaufen»

Die Nummer zwei bei den SBB sprach zudem über die langen Warteschlangen vor den Schaltern in den grossen SBB-Bahnhöfen, wo Kunden nicht selten 10 bis 25 Minuten warten müssen.  «Kunden gehen zum Schalter, weil sie Beratung brauchen – und nicht, weil sie Billette kaufen. Das dauert länger und verursacht längere Wartezeit», so Pilloud.

Die Herausforderung sei, dass die Kunden die Schalter in den Regionen links liegen liessen und stattdessen in den grossen SBB-Zentren um Auskunft fragten. «Wir haben das Problem erkannt. Bei jedem Umbau erweitern wir den Schalterraum und stellen neue Leute ein», verspricht die SBB-Managerin. (amü)

Pascal über egoistische Pendler

Video: watson/Pascal Scherrer, Emily Engkent

24 Bilder aus der guten alten SBB-Zeit

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