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Mehr Komfort: So peppt die SBB ihre Interregio-Züge auf

Die SBB will 43 ihrer Interregio-Doppelstockzüge aufwerten und mehr Komfort bieten. Geplant sind Steckdosen in der 2. Klasse und mehr Platz in der 1. Klasse.
03.10.2018, 12:5403.10.2018, 15:01

Die Interregio-Züge sollen sich mehr den Fernverkehrszügen angleichen. Die SBB will den Komfort in 43 Zug-Kompositionen erhöhen und damit ein angekündigtes Leistungsversprechen einlösen.

Geplant sind folgende Anpassungen:

  • Steckdosen in der zweiten Klassen für praktisch jeden Sitzplatz. Insgesamt werden über 12'000 Steckdosen montiert.
  • Weitere Gurten zum Fixieren von Velos in den Multifunktionsabteilen.
  • Grosszügigere Sitzanordnung in der 1. Klasse (2+1-Sitzanordnung).
  • Breitere und bewegliche Armlehnen in der 1. Klasse.
Mehr Komfort wie hier in der 1. Klasse im «FV Dosto» verspricht die SBB.
Mehr Komfort wie hier in der 1. Klasse im «FV Dosto» verspricht die SBB.Bild: SBB

Damit gleicht sich der Komfort an den Fernverkehrsstandard an. Die Arbeiten dauern jeweils rund fünf Wochen pro Komposition und werden im SBB-Werk in Olten ausgeführt. Zum Einsatz kommen die umgebauten IR-Dosto künftig hauptsächlich auf den Linien IR36 Basel–Brugg–Zürich, IR37 Basel–Aarau–Zürich, IR45 Zürich–Schaffhausen, IR75 Zürich–Konstanz und in der Romandie auf der Strecke zwischen Annemasse–Genève–St-Maurice.

Insgesamt investiert die SBB rund 20 Millionen Franken in die Aufwertung. Der Start des Umbaus ist für das zweite Halbjahr 2019 vorgesehen und dauert voraussichtlich bis 2024. (jaw)

Der FV-Dosto soll als Vorbild für den Komfort dienen:

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