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Verwirrung um SBB-Sparbillette

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Bild: KEYSTONE

Verwirrung um SBB-Sparbillette: Weiter fahren und doch nur die Hälfte bezahlen

Oder: Wenn sich acht Minuten länger Zug fahren lohnt ...
15.06.2018, 06:0515.06.2018, 15:10

«Reisen zu Bestpreisen», reimt die SBB auf ihrer Website und macht damit Werbung für ihre Sparbillette. Das Versprechen: Wer zu Randzeiten reist und das Ticket frühzeitig löst, soll bis zu 70 Prozent weniger zahlen.

Davon profitieren wollte auch mein Arbeitskollege Yannik, der im Informatik-Team von watson arbeitet. Darum schaute er bereits einige Woche vor seinem Städtetrip nach, ob es Sparbillette gibt. Und zwar vom Genfer Flughafen nach Zürich.

Und tatsächlich: Yannik fand eine Verbindung für 36,80 Franken (alle Preise mit Halbtax), die damit 10 Franken günstiger ist als ein normales Billett. Gekauft, dachte sich Yannik, entschied sich dann aber, bis nach Wallisellen zu fahren und suchte nun für diese Verbindung ein Sparbillett.

Sparbillette
Bild: Screenshot SBB App

Einfach nach der Fahrt mit dem Schnellzug von Genf nach Zürich noch in den Bummler umsteigen und acht Minuten weiter fahren, würde den Preis ja wohl nicht so gross verändern, dachte er. Tja, Yannik, falsch gedacht. Der Preis für das Sparbillette war komplett anders. Viel, viel günstiger.

Sparbillette
Bild: Screenshot SBB App

Statt 36,80 Franken zahlte Yannik jetzt nur noch 16,20 Franken. Selbst das Sparbillett für die 1. Klasse bis nach Wallisellen (28.20 Franken) war günstiger als das Sparbillett der 2. Klasse nur bis an den Zürcher Hauptbahnhof. Wie kann das sein, liebe SBB?

Sparbillette
Bild: Screenshot SBB App

Ein Fehler, vermeldet SBB-Sprecher Christian Ginsig auf Anfrage. «Bei der grossen Anzahl an Verbindungsmöglichkeiten, die wir mit den Sparbilletten den Kunden zur Verfügung stellen (mehrere Tausende), kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass solche Preisinkonsistenzen auftauchen.»

watson hat auch Kenntnis von einem anderen solchen Fehler. Und zwar kam bei dieser Zugreise das Sparbillett für die 1. Klasse günstiger als jenes für die 2. Klasse, wie eine Userin watson berichtet.

Solche Preisberechnungsfehler würden jeweils so rasch wie möglich manuell behoben, führt Ginsig weiter aus und vermeldet für die Fahrt von Genf nach Zürich: «Wir konnten nun auch den genannten Fehler korrigieren.»

Nun, Yannik ist es egal. Er hat das Ticket in weiser Voraussicht bereits vor der Anfrage gelöst: Er fährt nun mit der 1. Klasse bis nach Wallisellen. Etwas gönnen kann man sich ja. Erst recht bei diesem Preis.

Abschliessend ein Tipp von Yannik an euch:

«Drum merke lieber User, prüfe auch solche Verbindungen.»

Du hast noch nicht genug von Yannik? Dann schau dieses Video

Video: watson/Yannik Tschan, Emily Engkent

24 Bilder aus der guten alten SBB-Zeit

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24 Bilder aus der guten alten SBB-Zeit
Am 1. Januar 1902 wurden die SBB gegründet. An diesem Tag fuhr auch der erste SBB-Zug, der eigenhändig von der SBB-Generaldirektion geführt wurde. Bis dahin wurde der Betrieb zwar im Auftrag der Bundes, aber noch in der Organisation der Privatbahnen geführt. Sukzessive wurden von 1901 bis 1909 die fünf grössten Privatbahnen verstaatlicht und in die SBB überführt. Die Männer tragen schicke Doppelreiher und posieren vor dem allerersten SBB-Zug. Er ist gerade im Bahnhof Bern eingetroffen. ... Mehr lesen
quelle: foto service sbb / str
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