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ARCHIV --- ALS VORSCHAU ZUM BEVORSTEHENDEN FAHRPLANWECHSEL DER SBB AM SONNTAG, 10. DEZEMBER 2017, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Abfahrtstafel der Zuege im Zuercher Hauptbahnhof am Mittwoch, 11. November 2015. Die SBB orientierte an einer Medienkonferenz in Zuerich ueber den Fahrplanwechsel vom 13. Dezember. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Bild: KEYSTONE

Der neue Fahrplan ist da – ganz so definitiv ist er aber noch nicht



Ab heute Sonntag gilt der neue SBB-Fahrplan. Ganz grosse Veränderungen bleiben aus. Und auch die neuen Doppelstockzüge des Typs FV-Dosto, die mehr Sitzplätze pro Zug bieten sollen, verkehren vorerst nur zwischen Chur, St. Gallen, Zürich und Basel.

Der neue Fernverkehr-Doppelstockzug der SBB

Die neuen Doppelstockzüge der SBB Bild: KEYSTONE

Passagiere auf der Hauptlinie IC1 zwischen Genf und St. Gallen müssen voraussichtlich noch bis Weihnachten auf den Einsatz der neuen Züge warten; dies weil noch nicht alle Kompositionen betriebsbereit sind und noch verschiedene Störungen bei Klimaanlagen und Kundeninformationssystemen behoben werden müssen.

Mehr Züge zwischen St. Gallen und Zürich

Ansonsten verkehren ab dem Fahrplanwechsel während der Hauptverkehrszeiten am Morgen und Abend von Montag bis Freitag zwischen St. Gallen und Zürich neu bis zu vier Fernverkehrszüge pro Stunde und Richtung. Auch im Regionalverkehr im Raum Zürich und in der Ostschweiz kommt es zu Angebotsverbesserungen.

Die Zentralschweiz profitiert neu von einer direkten Verbindung von Luzern über Zürich nach Winterthur. Auf der Nord-Süd-Achse verkehren die frühen Direktverbindungen von Basel über Luzern durch den Gotthard-Basistunnel nach Locarno neu täglich. In der Westschweiz wird mit der Einführung des Viertelstundentakts zwischen Lancy-Pont-Rouge und Coppet die erste Etappe des Léman Express realisiert.

Im grenzüberschreitenden Personenverkehr werden zehn Zugspaare pro Tag auf der Linie Biel–Delle bis nach Belfort-Montbéliard TGV verlängert. Dort besteht in der Regel Anschluss an den TGV nach Paris, Lyon, Luxembourg oder Marseille.

Ab dem Fahrplanwechsel weiten die SBB zudem ihr Service-Angebot aus. So werden alle Fernverkehrszüge von Zugpersonal begleitet. Den Reisenden steht auf allen IC- und EC-Züge von 6.30 bis 21.00 Uhr ein Catering-Angebot zur Verfügung.

400 Meter lang, 1300 Passagiere, 4 Jahre Verspätung: Der neue Intercity der SBB ist da

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400 Meter lang, 1300 Passagiere, 4 Jahre Verspätung: Der neue Intercity der SBB ist da
quelle: keystone / anthony anex
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Baustellen mitten im Betrieb

Der Fahrplan ist aber auch geprägt von temporären Veränderungen. Ursache dafür sind Baustellen, auf denen das SBB-Netz mitten im Betrieb ausgebaut oder saniert wird.

Die Grösste betrifft den Doppelspurausbau auf Ostseite des Zugersees, wo normalerweise der Zugverkehr zwischen Zürich/Zug und dem Gotthard abgewickelt wird. Zwischen Mitte 2019 und Ende 2020 müssen deshalb sämtliche Züge via Rotkreuz beziehungsweise die Westseite geführt werden, was die Reisezeit teilweise bis zu 15 Minuten verlängert.

Damit die Betriebsstabilität während der Hauptverkehrszeiten möglichst wenig beeinträchtigt wird, verlängern die SBB die nächtlichen Zeitfenster für die Bau- und Unterhaltsarbeiten. Im neuen Fahrplan wird das Angebot auf den Strecken Lausanne–Genf-Flughafen und und Lausanne–Brig von Sonntag bis Donnerstag in den Randstunden mit geringerem Passagieraufkommen ab 20 Uhr reduziert. (sda)

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