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Der Coole von der Schule war meist nicht der Coole von der Schule ... bild: fox

9 nervige Schülertypen, die ich unterrichten «durfte»

Diese 9 Typen sind schuld am Lehrermangel (oder auch nicht).

Lehrer m.



Die älteren Semester unter uns mögen sich vielleicht noch an die Serie «Parker Lewis – Der Coole von der Schule» erinnern. Mann, war der Parker cool! Wir haben sie alle erlebt, die Coolen in den Schulen. Sie haben uns beeindruckt, ehrfürchtig haben wir sie bewundert, bestaunt und beneidet – manchmal waren wir vielleicht selbst ein bisschen cool. Manchmal auch überhaupt nicht. Und manchmal waren die Coolen auch nicht wirklich cool, und wir haben das erst später herausgefunden.

Es folgt eine komplett subjektive Liste von Schüler-Typen, die mir während meiner Karriere als Lehrer während 30 Jahren begegnet sind. Und ich schwöre: Aktuell habe ich keine Schüler, die nerven!

Der Sauglatte

«Jemand, der immer lustig ist, ist was Unerträgliches.»

Vicco von Bülow alias Loriot

Wir alle kennen ihn auch unter dem Begriff «Klassenkasper», und in diesem Zusammenhang ist die männliche Form durchaus angebracht. Sein Spielzeug sind Witzchen, Faxen, Grimassen und Streiche. Manchmal ist er tatsächlich lustig, viel öfter ist er es aber nicht. Man möchte ihn schütteln, aber das darf man nicht.

Natürlich nervt der Klassenclown nicht nur mich, sondern auch die Mehrheit der Mitschüler und Mitschülerinnen! Betrachtet man die Problematik von der ernsthaften Seite, erkennt man hinter seinem Verhalten allerdings oft eine nicht zu unterschätzende Tragik wie zum Beispiel ein Aufmerksamkeitsdefizit, zu wenig Zuwendung oder Ähnliches. Vielleicht ist er aber auch nur unterfordert. Und nein: Dauerlustig sollte man nicht mit humorvoll verwechseln …

Nur wenn er seine Prüfungen zurückerhält, wird er für einen kurzen Moment ernst. Dieser Zustand ist aber selten von Dauer. Es ist deshalb naheliegend, dass die beruflichen Aussichten des Oberlustigen meist wenig rosig sind. Vielleicht ist er später wie einer meiner ehemals sauglattesten Schüler bei der «Bachelorette» oder ähnlichen Formaten anzutreffen. Das ist dann schon wieder lustig.

Der Abwesende

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«Ich kann leider heute wegen grossem Unwohlsein nicht in den Unterricht kommen.»

Schülerzitat K.

Die Technik der Abwesenheit ohne legitimen Grund nennt man auch schwänzen. Im Einzelfall beziehungsweise bei nicht exzessivem individuellem oder kollektivem Gebrauch ist Schwänzen für die Lehrperson kein grosses Problem.

Kollektives übermässiges Schwänzen ist immer dann extrem mühsam, wenn man als Lehrperson eine koordinierte Gruppenarbeit geplant hätte. Übrigens auch bei der Präsentation von Gruppenarbeiten, denn erfahrungsgemäss haben meistens die Abwesenden das für die Präsentation vorbereitete Material. Ansonsten ist es ganz angenehm (kleinere Klasse!).

Individuelles Schwänzen wird zum Problem, wenn einzelne Schüler und Schülerinnen aus irgendwelchen Gründen annehmen, sie würden ein Fernstudium absolvieren. Besonders lästig ist es, wenn sie bei Tests fehlen, da man als seriöse Lehrkraft bei den Nachprüfungen eine neue Version erstellen sollte; ausserdem müssen die Nachprüfungen oft in Freistunden verlegt sowie Räume und eine Aufsicht organisiert werden. Das Tüpfchen auf's i sind aber die notorischen Schwänzer, die per Mail sowohl sämtliche Informationen als auch das ausgeteilte Material zu den verpassten Lektionen einfordern, statt sich bei Klassenkameraden upzudaten.

Der Fremdstimulierte

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«A spliff a day keeps the doctor away.»

Vermutlich Lebensweisheit aus Jamaika

Gerötete Augen, verschwommener Blick, eine leicht nuschelnde Ausdrucksweise: entweder ist die Erkältung wirklich schlimm, oder es stecken irgendwelche Narkotika dahinter. Im Klassenverband fallen die Dope-Abuser meist nicht negativ auf, ausser wenn sie sich sturzbetrunken gruppenweise während dem Unterricht totlachen, die Schülertoiletten vollkotzen, vom Abwart auf einer Trage zwischengelagert und von mir nach Hause gebracht werden müssen. Da ist es mir schon wesentlich sympathischer, wenn sie die ganze Lektion selig vor sich hinkichern.

Dass in zugedröhntem Zustand geschriebene Aufsätze extrem tiefsinnig ausfallen, ist übrigens leider ein langlebiger Mythos, an den nur die glauben, die den Aufsatz bekifft geschrieben haben oder lesen. In nüchternem Zustand ist die Korrektur eine Qual!

Ab und zu kommt es vor, dass besonders Unerschrockene bekifft oder betrunken zu (Abschluss-)Prüfungen erscheinen. Man könnte meinen, das sei amüsant, aber das ist es nicht. Sinnentleerte Kommentare zu literarischen Werken sind selten spannend und solche Prüfungen abzunehmen, macht wirklich keinen Spass.

Der Hartnäckige

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«Aber ich habe für die Geschichtsprüfung doch 10 Stunden gelernt.»

Schülerinnenzitat F.

Er kennt alle Zahlen und Fakten. Er kann sämtliche Panzer und Flugzeuge der Wehrmacht aufzählen. Im Test zählt er bei der Frage nach den ideologischen Hintergründen für Hitlers Angriff auf die Sowjetunion sämtliche Panzer und Flugzeuge der Wehrmacht auf – und auf vier vollgekritzelten Seiten leider auch sonst alles, was er zum Zweiten Weltkrieg weiss.

Ich lese seine vier Seiten akribisch genau durch auf der Suche nach Antworten, die irgendwie zu den Fragen passen könnten. Und ich freue mich sehr, wenn ich fündig werde. Denn ich denke mir: je mehr Punkte, desto weniger Diskussionen.

In der Pause nach der Rückgabe und der Besprechung der Prüfungen steht er vor meinem Pult. Immer. Sein Argument: «Beim Angriff auf die Sowjetunion haben die Deutschen Panzer und Flugzeuge benutzt.» Mein Argument: «Das war aber nicht die Frage!» Sein Argument: «Ich habe stundenlang für die Prüfung gelernt.» Mein Argument: «Aufwand und Ertrag stehen nicht immer in einem vernünftigen Verhältnis.» Sein Argument: «Mir fehlen nur eineinhalb Punkte für eine Vier...» Mir gehen die Argumente aus. Ihn gibt es übrigens auch in weiblich.

Der Schlauere

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«Aber wissen Sie, ich bin schlauer als euch.»

Schülerzitat M.

Er ist auf den ersten Blick wenig auffällig, falls er nicht auch noch gleichzeitig ein Sauglatter ist, und Letzteres kommt öfter vor. Ich erkenne ihn an seinen Aufsätzen, bei schriftlichen Prüfungen und bei Facharbeiten. Weil er schlauer ist als mich.

Im Aufsatz macht er plötzlich keine Fehler mehr, statt «Leichte Sprache» schreibt er Monstersätze, in denen Wörter wie Hippopotomonstrosesquippedaliophobie, polymorph oder anthropogen vorkommen. In Prüfungen zitiert er auffallend wörtlich aus dem Lehrbuch – aber nicht zur entsprechenden Frage. In seinen Facharbeiten haben einzelne Kapitel Hochschulniveau. Und dann gibt es noch die Optimisten, die ganze Dissertationen oder Wikipedia-Artikel eins zu eins copypasten. Den Vogel abgeschossen haben aber die Unglücksraben, die eine ausgezeichnete Facharbeit zum Vietnamkrieg heruntergeladen haben, die von zwei meiner Schüler drei Jahre zuvor ins Netz gestellt worden war ...

Es sind selten bis nie die wirklich Cleveren, die in Zeiten von Google und Plagiatfindern so plump betrügen – selbst nach eindringlicher Warnung. Dieses Phänomen hat übrigens einen Namen: Dunning-Kruger-Effekt!

DerUninteressierte

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«Kä Luscht.»

Ueli national

Ihn interessiert anscheinend: nichts. Sämtliche Fächer sind ihm eine Qual. Gruppenarbeiten, Partnerarbeiten, Einzelarbeiten, recherchieren, zuhören: keine Lust. Ein Buch lesen? Folter. Sogar die Schildkröte meiner Frau ist neugieriger.

Selbstverständlich muss oder kann man sich nicht für alles interessieren. Aber man kann sich für mehr interessieren als den eigenen Instagram- oder Facebook-Account. Bei diesem Schülertyp frage ich mich, warum er eine Ausbildung absolviert, die er nicht absolvieren müsste (die Berufsmatur). Stecken die Eltern dahinter? Oder die Kollegen? Oder geht es nur um den Platz am Fressnapf?

Ehrlich gesagt, konstant unmotivierte Schüler und Schülerinnen schlagen mir mehr aufs Gemüt als die restlichen Schülertypen zusammen. Sie frustrieren mich und ein wenig tun sie mir manchmal auch leid; vor allem, wenn sie mich kurz nicht so sehr frustrieren, dass ich mir selber leid tue.

Der Unnahbare

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«Call me a princess!»

Musical Aladdin

Ihr Blick hat eine Bandbreite von leicht missbilligend bis tödlich und auf das Selbstvertrauen ihrer Mitmenschen die Wirkung einer Neutronenbombe – jedenfalls auf meines. Und ich ahne sofort: Ich bin ihr Feind.

Nebenbei: So wie es weibliche Klassenclowns gibt, gibt es auch männliche Divas. Die Diva findet am Unterricht alles schlecht, und das bringt sie auf recht aggressive Art zum Ausdruck. Schlimmer wird es, wenn ihre Noten nicht ihren Erwartungen entsprechen, denn sie ist oft nicht nur extrem ehrgeizig, sondern auch sehr von sich selbst überzeugt. Wenn sie gegen das Semesterende merkt, dass es für sie notenmässig eng werden könnte, ändert sie gelegentlich ihre Taktik: Sie kann dann sehr nett sein und manchmal fliessen auch Tränen.

Die Unnahbare ist aber nicht immer eine Diva. Genauso oft ist sie nur unsicher oder introvertiert, was ich jeweils mit grosser Erleichterung zur Kenntnis nehme. Denn wenn man freundlich auf sie zugeht, ist sie sehr dankbar und aus einer vermeintlichen Medusa wird ein ganz umgänglicher Mensch.

Der Seltsame

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«Ist der Schüler etwas irr, redet er auch häufig wirr.»

Lehrer M.

Der Seltsame ist leicht vermintes Gelände, auch weil ich meinen ehemaligen Schülerinnen und Schülern nicht zu nahe treten möchte. Trotzdem gibt es ihn. Von leicht bis schwer. Aber zum Glück sind wirklich sehr Sonderbare extrem selten.

Er ist introvertiert, ruhig und schüchtern, aber nicht in Diskussionen, denn da meldet er sich oft. Vor allem mit Statements wie zum Beispiel: «Herr M., wissen Sie eigentlich, dass Greta Thunberg von George Soros finanziert wird?» Er will sich mit mir auch über Chemtrails, den Holocaust und die Mondlandung unterhalten. Und er ist überzeugt davon, dass unser Bundesrat die Schweiz und die EU Europa an die Wand fährt.

Unter diesen Typus fallen auch sogenannte Streber und Besserwisser; denn wenn sie nicht wenigstens ein bisschen seltsam sind, sind Streber keine Streber und Besserwisser keine Besserwisser.

Der Faulpelz

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«Klug und fleissig — gibt's nicht; klug und faul — bin ich selbst; dumm und faul — für Repräsentationszwecke noch ganz gut zu gebrauchen; dumm und fleissig — davor behüte uns der Himmel!»

Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord

Natürlich hat er während der Frühlingsferien das Buch «Jakob der Lügner» nicht gelesen – oder höchstens den Wikipedia-Eintrag dazu. Oder die Zusammenfassung bei Dieter Wunderlich (Geheimtipp!). Vielleicht hat er auch herausgefunden, dass es verfilmt worden ist und sich die falsche Version angeschaut (die mit Robin Williams).

Am Ende der Ausbildung hat er von sechs Büchern vielleicht eines gelesen – der eine eins mehr, der andere eins weniger. Trotzdem kommt er meistens durch die Abschlussprüfung, denn er hat hilfsbereite Freunde und Internet, und er kann rechnen. Deshalb bewegt sich sein Notenschnitt zwischen 3,75 (reicht doch) und 3,76 (ein bisschen Reserve muss sein). Sollte er sich ausnahmsweise trotz allem mal verrechnen, kommt er ungerührt ein Jahr später nochmals zur Abschlussprüfung. Er ist in der Regel intelligent, weil: faul und intelligent gehören nicht selten zusammen. Faulpelze nerven mich nicht, es ist lediglich schade, dass sie sehr oft auch zu faul sind, sich an Diskussionen zu beteiligen; dabei hätten sie wahrscheinlich einiges zu sagen.

Meistens wird er seinen Weg machen. Und vielleicht trifft er während seiner tertiären Ausbildung auf ein Studiengebiet, das ihn tatsächlich interessiert! Das hoffen wir für ihn und für die Gesellschaft. Denn Tayllerand hat recht: wenn nur noch die Dummen fleissig sind, wird's zappenduster.

Wer ist Lehrer M.?

Lehrer M. ist eine Leihgabe des Kantons Bern. Ursprünglich wollte er während seines Bildungsurlaubs für uns Kaffee kochen und Texte korrigieren. Daraus wird aber nichts. Er soll für uns schreiben. Lehrer M. hat während seiner gut dreissigjährigen Lehrerlaufbahn sämtliche Stufen unterrichtet: 1. bis 9. Klasse Volksschule, KV, Berufsmatur und Gymnasium. Gemäss eigenen Angaben arbeitet er seit bald zwanzig Jahren an der besten Schule der Schweiz Welt. Als journalistisches Greenhorn soll er bei uns (vorerst) über das schreiben, was er am besten kennt: die Schule. Wenn du Fragen oder Anregungen hast oder möchtest, dass sich Lehrer m. eines bestimmten Themas annimmt, kannst du deinen Input an lehrer.m@watson.ch senden.

PS: Ganz zufällig..., 20 Lehrer, die cooler sind als du

Weil du nie auslernst: So geht die Welt zur Schule, 47 Klassenzimmer

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59
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    Alle Leser-Kommentare
  • no-Name 28.10.2019 10:26
    Highlight Highlight Hallo! Gruss vom Faulen!

    Ja, er macht seine Lebensweg. Wird mit 40 aber nicht so recht ernst genommen weil die Ausbildung auf Terziärstufe halt doch nur eine HF oder mit viel arbeit eine FH im Anschluss ist. Seine ebenbürtigen Freunde haben richtig Studiert.

    Sein berufliches Umfeld kann er mit 40 zeitweise auch als anstrengend empfinden. Und den Job als Langweilig.

    Der Faule bereut mit vierzig auch das eine oder andere. Weil die Reserve vom 3,78 nicht bis dahin gereicht hat.

    Der Faule hat dann gerne auch Depressionen und Frust auf sich selbst.

    Helft den Faulen! Fordert sie!
  • B0bbleeeee 28.10.2019 07:56
    Highlight Highlight Also eigentlich alle Schüler...
    • Chiubi 28.10.2019 13:32
      Highlight Highlight Aus diesem Grund ist er auch kein Lehrer mehr, vermute ich mal...
  • Zappenduster 28.10.2019 07:13
    Highlight Highlight Zappenduster 🥰
  • Zat 28.10.2019 06:20
    Highlight Highlight Ich wünsche mir einen Push für Lehrer M., damit ich die weiteren Artikel nicht verpasse. Bin schon gespannt.
  • Erklärbart 2.0 27.10.2019 21:40
    Highlight Highlight Wow, ein Lehrer der die 9 beschriebenen Typen in einer Person verkörpert. Solch einen Lehrer wünscht man nicht mal seinem ärgsten Feind.
  • Tessa Salerno 27.10.2019 20:14
    Highlight Highlight Wurde der Lehrer endlich pensioniert?
  • passiver Überströmer 27.10.2019 20:03
    Highlight Highlight Lehrer M. ist offenbar ein Mann und nimmts mit Humor und Gelassenheit. Davon können viele Eltern nur träumen.
  • AnDerWand 27.10.2019 18:35
    Highlight Highlight Der Hartnäckige, sie und er. Geht klagen, wenn keine 6.

    Beim einen konnten wir auf 3 zählen war er nach der Prüngsrückgabe beim Lehrerpult.
    • pachifig 28.10.2019 11:29
      Highlight Highlight So einen hatten wir auch. Nach JEDEM, aber wirklich jedem Test reklamierte er beim Lehrer und hat so meist noch etwas rausholen können...
  • AnDerWand 27.10.2019 18:28
    Highlight Highlight Hatten einen dauernd wegen gesundheitlichen Gründen Abwesenden, der so nach Lust und Laune kam. Gleichzeitig hat er aber Fotos gepostet, wie er am Morgen in der City unterwegs ist. Nachholtermine für Prüfungen, selbst Datum gewählt, hat er auch nur sporadisch wahrgenommen. Unser Mitleid in der Klassa hialt sich in Grenzen, was hatte er wohl wirklich für ne Krankheit...
    • Dominik Treier 27.10.2019 19:32
      Highlight Highlight Aber er hatte definitv ein Problem also sollte man Verständnis haben
    • AnDerWand 27.10.2019 20:29
      Highlight Highlight Ja, dem war schon so, dass er etwas hatte, aber wenn er krank ist und gleichzeitig Fotos vom Cafe in der City postet, ensteht ein leicht andererjEindruck
  • Garp 27.10.2019 18:11
    Highlight Highlight Ich war ne Mischung aus 2, 6, 9 . Hat mich was interessiert und schrieb ich dann nur 6 en, wurde ich bezichtigt zu betrügen und im Zeugnis um 2 Punkte abgewertet. Lehrer haben manchmal ganz grosse Scheuklappen und seltsame Ideen.

    Noten als Repression, um den Schüler pädagogisch zu motivieren, der sich endlich für etwas begeistert hat und das Gegenteil bewirken, gibt's das noch? Würd mich interessieren.

    Also wie Lehrer Schüler motivieren, Taktiken, Erfolge und Fehlschläge, die sich Lehrer selber zuschreiben müssen.
    • Shura 28.10.2019 17:13
      Highlight Highlight What? Was genau willst du damit pauschalisierend über eine ganze Berufsgruppe aussagen????
    • Garp 28.10.2019 18:06
      Highlight Highlight Bin ich dir auf die Füsse getreten Shura, lies meinen letzten Satz, ich will auch etwas über Erfolge wissen.
  • Ninha 27.10.2019 18:06
    Highlight Highlight Ich war, je nach Fach, eine Mischung zwischen 3, 4, 8 & 9 mit einer Prise Streber dazu... 🙈 Meine Lehrer haben wirklich nerven gebraucht... 🙈😅
    Vor kurzem hab ich eine Lehrerin aus der Berufsschule getroffen. Ich musste ewig überlegen wie sie hiess und sie wusste meinen Namen noch - nach 16 Jahren... 😬 Ob das jetzt positiv oder negativ zu deuten ist, frag ich jetz mal lieber nicht nach... 🙈😂
  • G-. 27.10.2019 17:51
    Highlight Highlight Lustig wie sich alle in 9 wiedererkennen, die einzige Nummer welche noch gut wegkam und als (meist) intelligent bezeichnet wurde.

    Aber wer möchte sich selbst schon als nervig oder introvertiert bezeichnen. Man könnte sich ja noch angegriffen fühlen... von einem Lehrer... Gott bewahre... ;)
    • ikbcse (ehem.: weachauimmo) 27.10.2019 18:14
      Highlight Highlight Danke, G-.
      So ist unsere Zeit. Es sind immer die anderen.
    • Maracuja 27.10.2019 18:38
      Highlight Highlight @G: Lustig wie sich alle in 9 wiedererkennen

      Alle? Ich habe meinen Kommentar doch mit Tipp von einer Unnahbaren also Nr. 7 begonnen.
    • Dominik Treier 27.10.2019 19:39
      Highlight Highlight Oh ich war manchmal wohl nervig. Und introvertiert und sozial ängstlich bin ich definitv immer noch und sehe das weder als schlecht, noch als Schwäche oder gar Schande...

      Einen guten Lehrer macht für mich aber gerade aus, dass er all die verschiedenen Typen zu nehmen und evtl. zu motivieren weiss, wie sie sind und nicht versucht sie in seine Form zu drücken.

      Davon hatte ich in meiner Schulzeit höchstens 2-3.
    Weitere Antworten anzeigen
  • MeinAluhutBrennt 27.10.2019 17:51
    Highlight Highlight Wort zum Sonntag:
    "dumm und fleissig, davor hüte uns der Himmel"
  • Prince of the Ravens 27.10.2019 17:44
    Highlight Highlight Sehr witzig, bitte mehr 😊
  • Third_Lanark 27.10.2019 17:36
    Highlight Highlight Fand den Artikel sehr unterhaltsam. Bei den meisten Schülertypen sind mir ehemalige Schulkameraden in den Sinn gekommen, auf die die Beschreibung sehr gut zutraf.
    Verstehe deshalb nicht, was es da an dieser Story zu meckern gibt. Nur weil es in dieser Story um nervige Schüler geht, impliziert dies ja nicht, dass es nicht auch andere Personen gibt, die nerven, seien es jetzt Lehrer oder Eltern oder Chefs.
    • Sharkdiver 28.10.2019 17:40
      Highlight Highlight Da fühlten sich wohl einige angesprochen und darum angep.... 🙈
  • Sherlock_Holmes 27.10.2019 17:33
    Highlight Highlight Ich schaue auf mittlerweile 25 Jahre an der Sek zurück.

    Zum Glück überwiegen bei den «Leiden und Freuden eines Schulmeisters» die letzteren und häufig gehören zu den ersteren nicht nur SuS oder Eltern, sondern auch hartnäckige, systembedingte Energiefresser (z.B. untaugliche, nicht kompatible Lehrmittel) oder nicht nur positive Reformen, die nach Jahren stillschweigend beerdigt oder durch neue Konzepte ersetzt werden.

    Mittlerweile habe ich – nicht bei allem, aber einigem – eine gewisse Gelassenheit entwickelt.
    Aus (wunderlichen) Jugendlichen entwickeln sich ganz viele wunderbare Menschen.
    • ikbcse (ehem.: weachauimmo) 27.10.2019 18:15
      Highlight Highlight Danke Sherlock_Holmes für Deinen ausgewogenen Kommentar.
  • Raphael Stein 27.10.2019 17:16
    Highlight Highlight Wir hatten ein Mädchen, die ist höchstens zu den Examen aufgetaucht, hat einen 6er nach dem andern geschmissen und sonst war die unentschuldigt oder seltener entschuldigt abwesend.

    Die Schule sei tötlich langweilig war so einer ihrer Kommemtare.
    • G-. 27.10.2019 17:53
      Highlight Highlight "Die Schule sei tötlich langweilig"

      Endlich mal ein authentisches Zitat :D
  • Oink 27.10.2019 16:41
    Highlight Highlight Lustig, wie betupft manche sind. Die Thematik scheint ihnen sehr nahe zu gehen. Warum wohl?
    Dass es auch nervige etc. Lehrer gibt, ist ja klar, aber etwas Humor ist doch selten schlecht. Und der Beitrag des Lehrers M. ist definitiv witzig (und treffend).
    • Maracuja 27.10.2019 17:39
      Highlight Highlight @Oink: Und der Beitrag des Lehrers M. ist definitiv witzig

      Bisher dachte ich immer, Humor wäre Geschmacksache. Gibt es neuerdings Standards? Werden die vom Amt für Humor festgelegt oder durch eine private Organisation? Wie wird denn das Prädikat „definitiv witzig“ definiert?
    • G-. 27.10.2019 18:06
      Highlight Highlight Tatsächlich tagte das Amt für Humor heute und beschloss, dass der Beitrag des Lehrers M. "definitiv witzig" ist.

      Als zweites Traktandum wurde eine gewisse "Maracuja" vom Humor suspendiert. Die betroffene Person sollte keine Auswirkungen des Entscheides spüren.
    • Maracuja 27.10.2019 18:32
      Highlight Highlight @G

      Mit der Suspendierung hat es nicht ganz geklappt, ihr Kommentar brachte mich leider zum Lachen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maracuja 27.10.2019 16:31
    Highlight Highlight Tipp von einer Unnahbaren: Recherchieren Sie doch mal bei Schülern und Eltern, welches die nervigsten Lehrertypen* sind. Und trösten Sie sich damit, dass Sie für den Umgang mit nervigen Schülern, wenigstens gut entschädigt werden.

    * Meine Tophits als Mutter: die penetrante Mädchenförderin, die am Liebsten gar keine Jungs unterrichtet hätte, Mr. „Googelt das selbst“, der während dem Unterricht lieber am Smartphone hing als Schülerfragen zu beantworten, das düstere Möchtegern-Orakel, das SchülerInnen gerne mit Aussagen über deren Zukunft entmutigte.
    • Maracuja 27.10.2019 17:48
      Highlight Highlight Nr 756

      Schön, dass Sie dem Ganzen noch gute Seiten abgewinnen können. Meinem Ältesten (Typ Nr. 9) war das missmutige Orakel immerhin Anreiz sich in der Probezeit so richtig anzustrengen.
  • grandvlad 27.10.2019 16:18
    Highlight Highlight 9 nervige Schulleiter....
    9 nervige Bildungsdirekoren
    9 nervige Schulbehördenmitglieder
    9 nervige Schulgesetzänderungen
    9 nervige Jahreszeiterfassungen
    9 nervige Reformen
    9 nervige Anstellungsbedingungen
    ......
  • Caturix 27.10.2019 16:14
    Highlight Highlight Ich war der Seltsamuninteressierterfaulpelz.
  • Walter Sahli 27.10.2019 16:12
    Highlight Highlight 9 kinderhassende Schulabwarte
    • passiver Überströmer 27.10.2019 19:58
      Highlight Highlight Die sind nicht von Anfang an so....
    • Rissle 28.10.2019 17:00
      Highlight Highlight @Iltis: ja, aber sie bleiben dann zu lang in einem Job, den sie offensichtlich hassen.
  • Ohniznachtisbett 27.10.2019 16:06
    Highlight Highlight Mit Nr. 9 kann ich mich sehr gut identifizieren. Habe nie verstanden warum ich eine 4 oder 4.5 ohne Aufwand, auf eine 5 oder mehr heraufarbeiten soll. Ich nenne das aber keines Wegs faul. Ich nenne es effizient. Weil wenn es nötig war, habe ich auch meistens den Effort geleistet, aber auch da: Es musste genügend werden nicht gut.
    • Tessa Salerno 27.10.2019 20:16
      Highlight Highlight Na ja, wenn ein Lehrer praktisch zu jedem Schüler "Charakter" was auszusetzen hat, kann man sich schon fragen, was mit dem Lehrer los ist... ob er selber ein Nervtöter ist. Oder?
    • Merida 27.10.2019 21:23
      Highlight Highlight @Tessa: Er setzt nichts aus, er setzt sich damit auseinander.
      Wenn man die Schüler etwas typisieren kann, ist es einfacher einen Weg zu finden, sie zu motivieren...
    • Stargoli 27.10.2019 22:28
      Highlight Highlight Wenn ich könnte würde ich dir für diesen Kommentar gerne mehrere Herzen geben!❤️❤️❤️
    Weitere Antworten anzeigen
  • 03_szust 27.10.2019 15:29
    Highlight Highlight Ich war und bin Nummer 9 (mit einem bisschen besseren Schnitt aber, ey bitte!)
    • AdiB 27.10.2019 16:16
      Highlight Highlight Hab mich genau so auch wieder erkannt und dann die gespräche "du bist eigendlich intelligent,...." meine fresse, in der arbeitswelt hat nie jemand nach meinen noten gefragt.

    • Shura 28.10.2019 17:20
      Highlight Highlight Ja - aber für Bewerbungen um eine Lehrstelle kommt es dann eben doch noch draufan, ob man ein sehr guter Sek A Schüler ist oder ein Sek B Schüler mit ungenügenden Noten... Diese Einsicht kommt leider bei vielen Jugendlichen erst im letzten Schuljahr- dass sie eben so keine Chance haben, Informatiker oder ICT Fachfrau usw. zu werden...
    • AdiB 29.10.2019 00:20
      Highlight Highlight @shura, nicht ganz. Wenn die einsicht kommt ist nichts zu spät. Wir sind hier in der schweiz. Man kann sich weiter bilden hier. Die möglichkeiten sind vorhanden. Man braucht nur geduld und fleiss.
  • philosophund 27.10.2019 15:25
    Highlight Highlight Ganz toller Text! Köstlich. Toll wäre noch eins über Lehrertypen 🤣🤣
  • Starforrze 27.10.2019 15:10
    Highlight Highlight 9 nervige Lehrertypen, die mir vorgesetzt werden durften...
    • Nurmalso 27.10.2019 15:31
      Highlight Highlight Mein Favorit... Der Wandtafelktitzler.
      Das war unser Frontalunterricht jeden Tag 4 Stunden irgendwas unwichtiges abschreiben...

      Kein Wunder habe ich mich erst nach der Schule entwickelt ;)
    • Michele80 27.10.2019 15:44
      Highlight Highlight 9 nervige Elterntypen ...
    • swisscheese 27.10.2019 15:48
      Highlight Highlight 9 nervige Elterntypen… Gilt auch aus Lehrersicht ;-) (Nein, ich bin kein Lehrer)
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