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SRF: Sitcom «Unsere kleine Botschaft» mit Susanne Kunz wird eingestellt

SRF stellt Sitcom «Unsere kleine Botschaft» nach nur einer Staffel ein

03.12.2025, 13:3003.12.2025, 13:39

Das SRF-Comedyformat «Unsere kleine Botschaft» wird nach nur einer Staffel eingestellt – die Einschaltquoten waren schlicht zu niedrig. Dazu sagt SRF-Fiktionsleiter Baptiste Planche gegenüber Tele:

«Die Basis, die mit der ersten Staffel gelegt wurde, reicht nicht aus, um die Serie nachhaltig erfolgreich zu machen.»
Baptiste Planche
Mit «Unsere kleine Botschaft» realisierte SRF nach 20 Jahren wieder eine Schweizer Sitcom.
Mit «Unsere kleine Botschaft» realisierte SRF nach 20 Jahren wieder eine Schweizer Sitcom. bild: srf

Das Ziel der ersten Schweizer Sitcom war eine Prise frischen Humor ins Fernseh-Programm zu bringen und «eine leichtere, humorvolle Komponente» für ein breites Publikum zu etablieren. Dies ist gescheitert. Im Schnitt schauten nur 198'000 Zuschauerinnen und Zuschauer «Unsere kleine Botschaft». Das sind magere 16 Prozent Marktanteil.

Die Geschichte handelte von der resoluten Diplomatin Bea (Susanne Kunz), die sich in einer Schweizer Botschaft irgendwo in Südamerika durch den chaotischen Alltag kämpft. Auch die prominente Besetzung weiterer Rollen, mit Andrea Zogg, Birgit Steinegger und Cristo Fernández konnten die Quoten nicht heben. Planche sagt, die Resonanz sei «durchmischt» ausgefallen. Die Serie habe zwar ihr Publikum gefunden, «wenn auch nicht in der von uns gewünschten Breite».

Susanne Kunz spielt die Diplomatin Bea.
Susanne Kunz spielt die Diplomatin Bea. bild: srf

Rückblickend hätte man anderst gehandelt

Planche meint, der Sitcom-Ansatz habe sich bei diesem Projekt «nicht wie erhofft» bewährt. Erfolgreiche Schweizer Serien wie «Tschugger» hätten die Erwartungen an Humor stark geprägt – und nicht jedes Format könne denselben Nerv treffen.

Rückblickend hätte man gewisse Dinge anders machen müssen, so Planche weiter:

«Bei einer konsequenteren Ausrichtung auf ein jüngeres Publikum, hätten wir das Tempo wohl noch stärker erhöhen müssen.»
Baptiste Planche

Er betont jedoch, dass das Scheitern nicht an den Macherinnen und Machern lag. Das Team habe «viel Herzblut» investiert und hervorragende Arbeit geleistet. Letztlich entscheide aber das Publikum – und das habe sich in diesem Fall anders entschieden. (fak)

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105 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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mibster81
03.12.2025 13:42registriert April 2020
Liebes SRF, das ihr nach 15 Jahren auch das Fake-Doku-Format à la Modern Family und The Office für euch entdeckt habt, ist an und für sich nichts schlechtes, aber ich würde es in einem erneuten Versuch in einem Szenario versuchen, das näher am Zuschauer dran ist als eine Schweizer Botschaft in egal-wo.

Pitch: The Office, aber bei der SRG. Bäm.
(okay das wäre dann quasi 30 Rock SRF Edition)
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Ricky_Banlieue
03.12.2025 14:19registriert Oktober 2022
Mehr Tempo? Nach meinem Gefühl hatten die Pointen ein ganz schlechtes Timing und wurden völlig zugequasselt. Für Schweizer Sitcoms ist Fascht e Familie immer noch der Goldstandard. Tschugger spielt da nochmals in einer anderen Liga.
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UrsK
03.12.2025 13:46registriert März 2017
Leider war Susanne Kunz dabei, sonst hätte ich wohl mal reingeschaut.
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