Schweiz
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Weltfrauentag: Lismen statt lafern im Bundeshaus



Ausgerüstet mit pinkfarbener Wolle und Stricknadeln treffen sich am heutigen Weltfrauentag Menschen in der Schweiz, um mit dem Stricken einer Mütze ein Zeichen für die Gleichstellung der Frauen zu setzen. Auch im Bundeshaus wird gestrickt, um Solidarität zu bekunden.

Eine Gruppe von Nationalrätinnen hat sich am Weltfrauentag vom Mittwoch zum «Strick-In» in der Wandelhalle des Bundeshauses getroffen. Landauf, landab würden heute pinkfarbene «Pussyhats» gestrickt, um auf die Gleichstellung der Frauen hinzuweisen, teilten die Parlamentarierinnen am Mittwoch in einem Communiqué mit.

Gegen «Trumpism»

Sie wollen damit ihre Solidarität mit der internationalen Bewegung kundtun, die sich seit dem Women's March in Washington Ende Januar formiert hat. Die neue Bewegung setze sich gegen Sexismus und Rückschritte in der Gleichstellung sowie für Toleranz ein.

In der Schweiz haben sich gemäss Mitteilung rund 50 Organisationen unter dem Slogan «We can't keep quiet» (Wir können nicht schweigen) zusammengeschlossen. Gemäss ihrer Website akzeptieren sie weder den «Trumpism» noch den aktuellen Rechtsrutsch in Europa, da reaktionäre Politiken Frauenrechte gefährden und rassistische sowie trans- und homosexuelle Tendenzen verstärken würden. (whr/sda)

51 Bilder aus aller Welt von 51 Frauen in 51 Berufen

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    Alle Leser-Kommentare
  • frnrsch 08.03.2017 21:33
    Highlight Highlight Ich stricke also bin ich? Pussyhats? Ist das nicht diskriminierend, sexistisch? Es erstaunt mich, ein alter Typ wird zum Präsident gewählt, mit entsprechender chauvinistischer Einstellung (andere, ältere Generation) die sehr viele in diesem Alter haben und die Gleichstellung der Geschlechter beziehungsweise der Frau (obwohl Männer und Frauen nicht gleich sind, gar nicht) steht vor dem Zusammenbruch, oder was? Warum muss immer alles und jeder gleich gestellt werden? Ich bin an sich froh dass ich so bin wie ich bin und nicht so wie alle anderen, ich bin ich. Darf man das nicht mehr sein?

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