Schweiz
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ARCHIVBILD ZUR ANNAHME DES VERHUELLUNGSVERBOTES IM KANTON ST. GALLEN, AM SONNTAG, 23. SEPTEMBER 2018 - Two veiled women walk on the street, in Geneva, Switzerland, Monday, August 3, 2010. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Im Kanton St.Gallen haben die Stimmberechtigten am Sonntag ein Burkaverbot befürwortet. Bild: KEYSTONE

Fünf Schweizer Muslimas erzählen, was sie vom Burkaverbot halten

Beschränkung der Religionsfreiheit, notwendige Sicherheitsmassnahme, unnötige Symbolpolitik – die Meinungen zum Verhüllungsverbot in St.Gallen gehen auseinander. Was sagen eigentlich Schweizer Muslimas dazu?



Nach dem Ja der St.Galler zum Burkaverbot diskutieren Politiker – zumeist Christen und Männer – wieder landauf, landab, ob das nun richtig ist. Der Gesichtsschleier, das Verbot oder dass man damit Wahlkampf macht. Doch was denken die Schweizer Muslimas über die Burka?

Nicht alle, die wir befragten, wollten das mit Namen tun. Eine 23-jährige Mazedonierin sagt: «Wegen der Sicherheit finde ich gut, dass das Gesetz in St.Gallen angenommen wurde. Denn man weiss nie, wer sich unter der Burka verbirgt. Ein Kopftuchverbot wäre etwas anderes, aber die Burka hat nichts mit der Religion zu tun.» Eine junge Ägypterin, die seit mehreren Jahren in der Schweiz lebt, findet hingegen: «Jeder soll sich anziehen können, wie er will. Im Gegenzug darf man ja auch so wenig anziehen, wie man möchte.» Die 21-Jährige trug früher ein Kopftuch und sagt, sie habe es nun unter anderem deshalb abgelegt, weil der gesellschaftliche Druck immer grösser geworden sei.

Belkis Osman-Besler (52)

Belkis Osman-Besler

Vizepräsidentin VIOZ und muslimische Seelsorgerin, Wurzeln in der Türkei, Kopftuchträgerin. Bild: az/nordwestschweiz

«Persönlich schaue ich auch gerne jemandem in die Augen bei einem Gespräch, trotzdem ist es nicht Sache eines Staates, eine Kleidervorschrift zu erlassen. Aber wenn jemand so etwas tragen will, müssen wir es akzeptieren. Nur eine sehr kleine Minderheit verhüllt hier ihr Gesicht, und die meisten sind nicht hier ansässig. Ich kann mir nicht vorstellen, dass in der Schweiz jemand unfreiwillig eine Burka trägt. So war es nicht bei denjenigen, mit denen ich schon gesprochen habe. Ich glaube auch nicht, dass wir den Burkaträgerinnen mit einem Verbot einen Dienst leisten. Bei derartigen Abstimmungen scheint es mir vielmehr um Wahlkampf zu gehen: Die Befürworter eines Verbots suchen die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit, sie wollen sich als Beschützer gewisser Rechte darstellen.» (nsn)

S. D. (35)

Image

Produktmanagerin, Tunesierin. Wohnt in der Umgebung von Zürich. az/nordwestschweiz

«Ich bin gegen die Burka und finde ein Verbot gut. Die Burka hat keinen Mehrwert für die Frauen, und um eine Burkaträgerin herum fühlt man sich unsicher. Man weiss nicht einmal, ob es eine Frau ist. Im Koran steht nichts darüber, dass man eine tragen soll. Ich fände es gut, wenn das gesetzlich verboten wird, damit sich die Burka nicht verbreitet. Der Staat muss eine Meinung dazu haben. Man sieht in der Schweiz schon Schulmädchen mit dem Kopftuch, und die können sich noch nicht dagegen wehren. Gegen das Kopftuch bei erwachsenen Frauen habe ich nichts. Meine Mutter trägt zu Hause in Tunesien auch eines, seit sie auf der Pilgerreise nach Mekka, dem Hadsch, war. Ich bete fünfmal am Tag und befolge die muslimischen Feiertage. Aber wie gläubig ich bin, muss ich nicht allen zeigen.» (kus)

Jasmin El Sonbati (57)

Image

Mitinitiantin «Offene Moschee Schweiz», Basel. az/nordwestschweiz

«Ich bin gegen jegliche Art der Verhüllung von Frauen. Ich wuchs in den 60ern in Ägypten auf. Das Kopftuch gab es kaum; Gesichtsschleier schon gar nicht. Die Vorschriften etablierten sich erst später. Sie werden als Machtinstrument benutzt. Es ist gut, dass die Schweiz über das Verhältnis von Staat und Religion diskutiert. Kleidervorschriften in der Verfassung festzuhalten, finde ich aber nicht sinnvoll. Ich bin dafür, dass Gesetze das regeln. Zum Beispiel in öffentlichen Ämtern. Eine Lehrerin oder Personal am Gericht sollen ihre Gesichter zeigen. Das ist in arabischen Ländern nicht anders. Eine Abstimmung wie jene in St. Gallen brächte mich in die Bredouille. Ich möchte keine Niqab-Trägerinnen, doch durch ein Verbot würden sie sich zurückziehen und in eine Opferhaltung begeben. Aber ich will, dass sie sich der Diskussion stellen.» (aba)

Alime Köseciogullari (56)

Image

SP-Mitglied, mit 10 Jahren aus der Türkei immigriert, Seon. az/nordwestschweiz

«Ich möchte keine Burka tragen. Aber für die Handvoll Burkaträgerinnen in der Schweiz ein Gesetz zu machen, ist nicht nötig. Zudem denke ich, die Musliminnen in der Schweiz können sich Hilfe holen, wenn sie zum Tragen der Burka gezwungen werden. Und jene, die es nicht tun, werden nach einem Burkaverbot das Haus nicht mehr verlassen. Ein Verbot ist nicht die Lösung. Mir ist dieses Stück Stoff auch unheimlich, aber es hat noch keinen umgebracht. Ich setze mich für die Freiheit der Frau ein. Was ist mit jenen, die sich ihr ganzes Gesicht tätowieren lassen? Das ist ihr Leben, die müssen damit rumlaufen. Ich finde es viel wichtiger, dass wir Musliminnen in keinem Bereich mehr diskriminiert werden. Wir tun viel für die Integration, aber niemand spricht darüber. Bloss wenn Nora Illi irgendeine Aussage macht, wird es sofort zur Schlagzeile gemacht.» (kus)

Yasmine Hashmi (39) 

Image

Botschafterin «Women’s March Zürich», aus Kanada, Region Zürich, Kopftuchträgerin. az/nordwestschweiz

«Ich bin erstaunt, dass so viel Energie in eine Diskussion gesteckt wird, obwohl die Burka so selten getragen wird und erst noch meist von Touristinnen. Und nun gibt es in manchen Kantonen sogar ein Gesetz deswegen. Ich finde das nicht gut. Auch deshalb nicht, weil die Religionsfreiheit für diese wenigen beschnitten wird. Klar ist die Burka keine Vorschrift im Islam, aber für diese kleine Gruppe gehört sie dazu. Und es gibt immer Wege, jemanden zu identifizieren für die Behörden, trotz einer Burka.» (kus)

(az/nordwestschweiz)

Auch die Österreicher haben die Burka verboten

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • Waedliman 27.09.2018 16:46
    Highlight Highlight Ich möchte eine offene Gesellschaft für alle, aber dazu müssen sich eben auch alle bekennen. Und wer das nicht möchte, für den ist kein Platz. Ich sehe leider, dass von Seiten der Muslime immer neue Forderungen kommen, diese aber oftmals nicht bereit sind, ihre mitunter sehr auf Tradition und Religion begründeten Sichten des Lebens zu ändern. Eine Gesellschaft kann so nicht bestehen, da sie sich nicht weiterentwickelt, wenn sie im Status quo verharrt. Aufgeklärte Islamwissenschaftler haben dies aber längst erkannt und bemühen sich um Änderungen. Es dauert halt alles seine Zeit...
  • Waedliman 27.09.2018 16:40
    Highlight Highlight Da es ja angeblich eine Trennung zwischen Staat und Kirche gibt, muss der Staat bei solchen Entscheidungen noch nicht einmal Rücksicht auf religiöse Befindlichkeiten nehmen, denn nach dem Gesetz sind alle Menschen gleich. Somit ist ein Hinweis auf irgendwelche Vorschriften im Koran nicht sachdienlich, denn diese hätten mit einer Entscheidung in einem säkularen Staat nichts zu tun.
  • Normi 26.09.2018 20:13
    Highlight Highlight Irgendwie habe ich das Gefühl S.D ist die einzige welche zwischen religiösen und politischen Islam unterscheidet

    Schade das dass die anderen nicht begreifen...
  • Hiker 26.09.2018 17:55
    Highlight Highlight Grundsätzlich verstehe ich, dass viele Schweizer ein Unbehagen gegenüber Burkaträgerinnen verspüren. Es fragt sich aber ob es sinnvoll ist Kleidervorschriften in die Verfassung zu schreiben. Für mich der bessere Weg ist, jeden Kanton selbst über eine Gesetzliche Regelung abstimmen zu lassen. Sollte sich dereinst die Angst vor der Islamisierung als Mittel zur politischen Profilierung totgelaufen haben, wäre es einfacher diese Gesetze wieder loszuwerden. Verfassungsänderungen sollten mit mehr Augenmass vorgenommen werden und nicht zum Politgerangel verkommen.
  • Roterriese 26.09.2018 16:45
    Highlight Highlight Die Diskussion ist eh recht unnötig, da auch die Initiative nächstes Jahr fast mit Gewissenheit angenommen werden wird. Daran ändern auch die einzelnen Gegner, die sich hier aufspielen nicht. Mal schauen, welche Partei eine "Nein-Parole" beschliessen wird und sich so der Lächerlichkeit preisgeben wird, ich habe da schon so meinen Verdacht.
  • HerrWeber 26.09.2018 16:20
    Highlight Highlight Andere Länder, andere Sitten. Man passt sich an, indem man nicht in Badehosen in eine Moschee geht, also kann man sich auch anpassen und den Gesichtsschleier ablegen.

    Ein Kopftuchverbot finde ich jedoch unpassend, denn das würde heissen, dass man jegliche Art von Kopfbedeckung verbieten müsste. Vom Kopftuch zur Zipfelmütze über das Baseballcap bis hin zum Sombrero. Nur das wäre konsequent.
    • Die Redaktion 26.09.2018 17:35
      Highlight Highlight @HerrWeber

      Dann sollten Sie aber auch nur in landestypischer Kleidung an den Strand. Der Badehosen Vergleich ist Unsinn und zeigt eigentlich nur, dass viele muslimische Länder nicht so verklemmt sind wie viele hier wohl gerne hätten.
  • Diavolino666 26.09.2018 14:53
    Highlight Highlight Haltet es mit Religionen doch wie mit einem Penis: Schön, einen zu haben, aber man sollte ihn nicht in der Öffentlichkeit rumzeigen...
    • aglio e olio 26.09.2018 19:07
      Highlight Highlight Einverstanden.
      Wenn die Religiösen anfangen, zieh' ich nach.
  • Papa Swappa 26.09.2018 14:17
    Highlight Highlight ich als al/grüne/sp-wähler bin für ein vermummungsverbot & finde es wichtig, dass die linken parteien es nicht den rechts-aussenparteien überlassen, sich damit zu profilieren.
    burka, nikab usw. haben auch nichts mit dem islam zu tun, es ist keine beschneidung der religionsfreiheit, eher eine untragbare haltung gegenüber der frau.
    wie ihre interviewpartnerin schon sagte; "die burka hat keinen mehrwert für die frauen, und um eine burkaträgerin herum fühlt man sich unsicher".
    dieses gefühlk von unsicherheit einer vermummten person gegenüber kennt fast jeder, wenn er ehrlich zu sich selber ist.
    • Die Redaktion 26.09.2018 17:43
      Highlight Highlight @Papa Swappa

      Weshalb sollte ich mich neben einer Burkaträgerin unsicher fühlen? Das sind die am besten beobachteten Personen in der Öffentlichkeit. Würde sie sich auffällig verhalten, würde es keine 2 Sekunden dauern bis jemand panisch herum schreit.
    • dan2016 27.09.2018 12:58
      Highlight Highlight hey, Bauernbrot.... wenns nicht um die Bauern geht, denken wir ganz ähnlich:)…. ich fühle mich von tiefergelegten Autos mit getönten Scheiben viel mehr bedroht... Und das Statistisch zu recht.
    • Papa Swappa 28.09.2018 03:31
      Highlight Highlight @ Bauernbrot (mit ganzen Bauern)
      Der Mensch kommuniziert mit seinem gegenüber über sehr viel mehr als die Sprache, Körpersprache, Blicke, Gesichtsausdruck, all das wird einem bei einer Burka verweigert. Somit kommuniziert man mit ungleichen Mitteln.
      Rational betrachtet gebe ich dir recht (und "unsicher" ist sicher weniger gut gewählt als "unwohl") .
      Vielleicht vergleichbar dem Unwohlsein vieler Menschen, wenn sie mit dem Rücken zu einem offenen Raum sitzen (deshalb sind die Plätze in der Mitte eines Restaurants zuletzt besetzt - Kontrolverlust, nicht wissen, was sich in der Burka versteckt.
    Weitere Antworten anzeigen
  • PVJ 26.09.2018 13:22
    Highlight Highlight Der unten verlinkte Kommentar im Tagi bringt es auf den Punkt: Es handelt sich beim Burkaverbot um Symbolpolitik für die Psychohygiene. Dem ist nichts hinzuzufügen.

    https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/fuer-die-psychohygiene/story/22307232

  • Chihirovocale 26.09.2018 13:20
    Highlight Highlight Interessante und vielfältige Standpunkte, danke für diesen Beitrag. Gerne mehr Diskussion mit und nicht nur über "die Anderen", egal ob in Fragen zu Religion und Kultur oder anderem was Minderheiten betrifft.
  • Die Redaktion 26.09.2018 13:17
    Highlight Highlight Ich will Meinungsfreiheit. Die Freiheit eine Meinung zu vertreten, welche eventuell dem Arbeitgeber und Verwandten nicht passt. Ich will diese Meinung mit anderen auf der Strasse vertreten, ohne eine Entlassung zu befürchten. Ich will mich Anonym an einer Kundgebung aufhalten können. Ich will mich verschleiern dürfen um mich selbst zu schützen.

    Ihr wollt einem Dutzend Frauen helfen, dann geht zu ihnen nach Hause und übertzeugt die Männer. Wenn ihr dies nicht wollt, dann seid ihr nur xenophob. Ihr seid gegen Randalierer, dann sollten diese von der Polizei mitgenommen werden dürfen.
    • DerMeiner 26.09.2018 13:49
      Highlight Highlight Wer sich verschleiern muss, um seine Meinung kundzutun, der macht generell etwas falsch. Vor allem in der Schweiz.

      Anonymität soll kein Privileg sein, für Leute, die sich an "Veranstaltungen" der Öffentlichkeit preisgeben.

      ICH will wissen, wer da welchen Quatsch laut rumposaunt.
    • Die Redaktion 26.09.2018 14:05
      Highlight Highlight @DerMeiner

      "Wer sich verschleiern muss, um seine Meinung kundzutun, der macht generell etwas falsch."

      Angenommen Familie oder Chef nehmen an der Gegendemonstrantion teil, dann wäre es doch echt schön nicht erkannt zu werden. Nur weil man anderer Meinung ist, heisst es nicht, dass man diese Leute oder den Job nicht mag.

      Mir reicht es zu wissen das rumposaunt wird. Jeder Rassist oder Randalierer darf aber gerne einen Urlaub hinter schwedischen Gardinen antreten.
    • PVJ 26.09.2018 14:06
      Highlight Highlight "ICH will wissen, wer da welchen Quatsch laut rumposaunt."

      Warum postest Du dann Deinen Kommentar nicht unter Deinem richtigen Namen, sondern verschleierst Deine Identität mit einem Nickname?

      Auch Du geniesst die Vorteile der Anonymität, wie alle anderen in diesem Forum auch.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Maracuja 26.09.2018 13:12
    Highlight Highlight Gut, dass watson in einem Artikel Muslimas selbst zu Wort kommen lässt und damit transparent macht, dass diese bzgl. Nikab nicht einer Meinung sind.
  • Göschene-Eirolo 26.09.2018 13:11
    Highlight Highlight Wenn es um religiöse Symbole geht, dann sollen diejenigen das Sagen haben, die im jeweiligen Land die religiöse Mehrheit bilden. Die machen die Vorschriften. In jeder Demokratie bestimmt letztendlich die Mehrheit. Das ist es, was wir den Muslimen beibringen müssen. Die Schweiz ist nicht die Türkei, der Iran oder Saudi-Arabien.
    • sowhat 26.09.2018 14:23
      Highlight Highlight Richtig, die Schweiz ist nicht die Türkei, oder der Iran oder Saudi-Arabien. Darum soll es bei uns auch keine Vorschriften geben wie Leute sich zu kleiden haben.
      Und btw dass wir nicht «die» sind heisst auch, dass nicht die grösste Religionsgemeinschaft das «Sagen» hat, welche religiösen Symbole akzeptiert sein sollen. In enem säkular organisierten Staat, wie der Schweiz gibt es Religionsfreiheit.....für ale.
    • Saraina 26.09.2018 14:39
      Highlight Highlight Demokratie bedeutet keineswegs, dass die Mehrheit eine Minderheit unterdrücken kann.
    • Klaus0770 26.09.2018 15:57
      Highlight Highlight Religion ist Privatsache und gehört nicht an die Öffentlichkeit und schon gar nicht hat Religion in der Politik etwas zu suchen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Cytat 26.09.2018 12:53
    Highlight Highlight Verhüllungsverbot ist gut. Gesetzt ist eigentlich nicht notwendig weil in jedem normalen Land wird man von Polizei verhaftet wann identifizierung nicht möglich ist. Bis es eben ermöglicht ist. Aldo selbe schuld. Teoridten zu verdanken.
  • Silent_Revolution 26.09.2018 12:46
    Highlight Highlight Ein SP Mitglied setzt die Nötigung und Unterdrückung eines Mannes der freiwilligen Entscheidung sein Gesicht zu tätowieren gleich.

    Geht`s eigentlich noch?
    • Silent_Revolution 26.09.2018 13:40
      Highlight Highlight Habe das falsch formuliert.

      Anstelle "eines Mannes" einfach "einer Frau" einfügen.

    • Ueli der Knecht 26.09.2018 14:11
      Highlight Highlight Silent: Sich freiwillig zu verhüllen, um damit seine Persönlichkeit zu schützen, ist doch ähnlich, wie sich freiwillig das Gesicht zu tätowieren, um sich zu exponieren. Die Betonung bei beiden Beispielen auf FREIWILLIG.

      Wenn jemand seine frewillig angebrachte Gesichtstätowierung verbergen will, dann darf er sicher auch sein Gesicht freiwillig verhüllen.

      Irgendwo oben steht auch, dass sich die meisten verhüllten Frauen freiwillig so kleiden. Die Vorurteilen mit dem Zwang und der vermeintliche Frauenschutz dient doch nur verklemmten und frustrierten Männern, Frauen zur Entblössung zu zwingen.
    • Silent_Revolution 26.09.2018 15:06
      Highlight Highlight Hinter der Verhüllung steckt jahrelange Indoktrination in Form von Religion, meist beginnend im Frühkindalter. Die Frau wird somit auf die Rolle als unterdrücktes Mitglied ihrer Gemeinschaft vorbereitet und kann sich später gar in dieser Rolle wohl fühlen.

      Es gab auch viele Frauen, die gegen das Stimmrecht und gegen die Gleichstellung waren, aus ähnlichem Hintergrund. Freiwillig ist aufgrund der indoktrinierten Ideologie nichts.

      Ich bin gegen ein Verbot, da kontraproduktiv. Dürfen; Ja. Aber hinter der Tätowierung steckt keine systematische Unterdrückung. Der Vergleich ist abartig.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sarkasmusdetektor 26.09.2018 12:44
    Highlight Highlight Anders gesagt, die Muslime sehen es genau gleich wie wir. Manche sind für ein Verbot, manche dagegen, manche unentschieden.
  • buford t. justice 26.09.2018 12:12
    Highlight Highlight Vor allem müsste man kleine Kinder vor diesen konservativen und fundamentalistischen Salafisten, Wahabiten schützen. Man muss kleinen Kindern in der Schule einen religionsfreien Raum bieten, sodass sie sich frei entfalten können. Deshalb müsste in der Schule das Kopftuchtragen verboten werden!!!!
    • Rabbi Jussuf 26.09.2018 14:11
      Highlight Highlight Stimmt, da wäre eine Prävention noch um einiges wichtiger als ein Burkaverbot. Aber irgendwo muss man anfangen.

      Lehrerinnen soll das Kopftuchtragen auch verboten werden.
    • Baba 26.09.2018 15:40
      Highlight Highlight Dann soll ein Sikh nach Eurer Logik seinen Turbam auch nicht tragen dürfen? Ist vergleichbar mit dem Kopftuch.
    • Die Redaktion 26.09.2018 16:17
      Highlight Highlight @buford t. justice

      Von "religionsfreien Raum" faseln und Kleinkinder gegen ihren Willen taufen um sie in eine Religion zu zwingen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Magnum44 26.09.2018 12:01
    Highlight Highlight Es handelt sich immer noch um ein Verhüllungsverbot, welches durch den Zusatz "die öffentliche Sicherheit gefährdet" völlig irrelevant sein wird.
  • religionkills 26.09.2018 11:58
    Highlight Highlight Die Ideologie hinter der Burka ist zu ächten. In diesen Ländern ist Folter oder Sklavenhaltung an der Tagesordnung, es gibt die Todesstrafe. Presse-, Meinungs- und Religionsfreiheit sind Fremdworte. Gleichgeschlechtliche Liebe ist verboten und ist in manchen dieser Burka-Ländern ein Todesurteil. Ich könnte noch schlimmere Dinge in Zusammenhang im Pädophilie erzählen...
    • P.Rediger 26.09.2018 13:44
      Highlight Highlight Mit der Pädophilie nehmen Sie jetzt Bezug auf die katholische Kirche, oder bin ich da falsch?

      https://de.wikipedia.org/wiki/Sexueller_Missbrauch_in_der_r%C3%B6misch-katholischen_Kirche
    • Die Redaktion 26.09.2018 16:20
      Highlight Highlight Allgemein wer an imaginäre Wesen und die Richtigkeit tausende Jahre alter Bücher glaubt, hat doch nicht alle Latten am Zaun.
    • Hiker 26.09.2018 18:26
      Highlight Highlight @ Bauernbrot (mit ganzen Bauern) jetzt gehst Du aber etwas zu weit. Religion und Glaube ist nicht per se einfach schlecht. Ich empfehle Dir einmal Vorurteilslos beispielsweise in der Bibel zu lesen. Den Koran kenne ich leider nicht, aber ich bin mir sicher, dass auch dort vieles geschrieben steht das es sich lohnt zu lesen. Und es wird auch viel gutes getan von Menschen die sich der Religion verschrieben haben. Also echt, sei etwas entspannter den Gläubigen gegenüber. Es könnte sich ev. für Dich sogar lohnen!
  • nass 26.09.2018 11:31
    Highlight Highlight Es gibt keinen einzigen Grund sich komplett zu verschleiern. Von daher ein netter Nebeneffekt dass nun auch diese unsinnigen Burkas verboten sind. Genauso wie die Idioten von Hooligans und anderen.
    • M. Bakunin 26.09.2018 12:08
      Highlight Highlight Dem Hooligan ist die Gesetzlichelage seiner Kopfbedeckung egal. Diese Menschen vermummen (oder wie sie sagen verschleiern) sich bewusst um ein Gesetzesbruch zu verüben. Wenn man etwas Illegales macht kann man die Person bestrafen und wenn sie vermummt ist und niemand weis wer darunter ist nicht (egal ob die vermummung illegal ist oder nicht. Da spielen Gesetzliche Kleiderforschriften keine Rolle mehr.
    • äti 26.09.2018 13:25
      Highlight Highlight ... bitte, Samichläuse und Fasnächtler sind keine Idioten. Bei Integralhelmen und Autos mit Sichtschutzfenstern stimmt es auch nicht. Vielleicht eher bei Roger-Staub Mützen, aber auch die gingen immer durch. :)
    • Natürlich 26.09.2018 14:16
      Highlight Highlight @M. Bakunin
      Mit dem neuen Gesetz darf die Polizei aber doch Vermummte festnehme bevor sie überhaupt randalieren
      Von daher macht es schon einen Unterschied finde ich.
      Wenn das Konsequent gebüsst würde, würde das schnell aufhören.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 26.09.2018 10:55
    Highlight Highlight Es sind hauptsächlich totalitäre Staaten und Diktaturen, egal ob links oder rechts, die Kleidervorschriften für die Bevölkerung erlassen und bisher habe ich gedacht, die Schweiz sei eine liberale Demokratie - Das war wohl mal!
    • Erba 26.09.2018 13:26
      Highlight Highlight Bisher haben wir das ja glücklicherweise noch nicht in der Verfassung. Aber der Wobmann steht schon in den Startblöcken.
      Jede Kleidervorschrift in der Verfassung ist einer Demokratie unwürdig. Wenn man etwas gegen die Unterdrückung der Frauen machen will, dann bitte auf anderem, effektiverem Weg.
  • Nik G. 26.09.2018 10:50
    Highlight Highlight Die Burka und Niqab sind Symbole der Frauenunterdrückung. Die angeblich Religions Toleranten sollen dies endlich kapieren. Nicht jeder darf tragen was er will. Es sind auch Rassistische Symbole und hoffentlich bald Homophobe Symbole (kenne zwar keins trotzdem) Verboten. Der Staat darf und muss bei gewissen Symbolen eingreifen und wenn wir Gleichberechtigung der Geschlechter erreichen wollen gehört das Verbieten der Burka und Niqab dazu. Am liebsten wäre mir natürlich das Verbannen jeglicher Religiösen Symbolen aus der Öffentlichkeit.
    • Erba 26.09.2018 13:28
      Highlight Highlight Genau, alle Kirchen abreisen, Kirchentürme gehören verboten --> Machtsymbol. Alle Kreuze aus den Schulzimmern, öffentlichen Räumen etc. verbannen.
      Die Gleichberechtigung der Geschlechter erreichen Sie nicht über Kleidervorschriften, sondern durch Ihre persönlich Haltung dem anderen Geschlecht gegenüber
    • Nik G. 26.09.2018 14:19
      Highlight Highlight Weil ja die Personen welche diese Kleider tragen ein grosses Verständnis von Gleichberechtigung haben und dies ja nur für den Glauben machen.... Not! Männer haben diese "Vorschriften" gemacht um Sexuelle Übergriffe zu verhindern. Das ist so ein Blödsinn wie wenn man sagt, dass Sie sich nicht wundern muss das sie Vergewaltigt wurde wenn sie so rumläuft.
      Ich finde genau mit so kleinen Verboten von Symbolen kann viel erreichen.
  • Baba 26.09.2018 10:48
    Highlight Highlight Eine ernsthafte Frage: Geht es bei diesen Verboten um grundsätzliche Gesichtsverschleierung, also auch vermummte Demonstranten (Weiblein wie Männlein) und Fasnachtsmasken. Oder geht es ausschliesslich um die Verschleierung eines Frauengesichtes mittels einer Burka/eines Niqab?

    Leider habe ich den Gesetzestext nirgends gefunden. Danke für Hinweise.
    • religionkills 26.09.2018 12:06
      Highlight Highlight Gegenfrage; musst du eine Fasnachtsmaske das ganze Jahr lang tragen? Wenn ja, hast du ein Problem mit deinem Aussehen?
    • M. Bakunin 26.09.2018 12:14
      Highlight Highlight Es geht ausschliesslich um die Verschleierung. (Vieleicht mit ausnahme von Halloween und Fasnacht). Der Kanton St. Gallen hat schon seit einigen Jahren ein Vermummungsverbot, dies gilt somit für Fussballfans, Demonstranten und alle Arten von Verbrechern.
      Das neue Gesetz betrifft somit nur noch Muslimas und ein paar Kinder die sich verkleiden.
    • Mietzekatze 26.09.2018 13:35
      Highlight Highlight Wäre es konsequenti wie in Österreich, wäre jegliche Gesichtsbedeckung verboten... Bisher wurden in Österreich vor allem Cosplayer, Maskottchen und ähnlihces gebüsst... weil es einfach zu wenige Burkas gibt...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Judge Dredd 26.09.2018 10:26
    Highlight Highlight Das oberste Schweizer Gericht entschied, dass es eine Rolle spielt, wieviel Bekleidung man trägt. Ich denke jeder erinnert sich an die "Nacktwanderer". Seinen Körper in der natürlichsten aller Formen zu zeigen wird bestraft, also werden diesbezüglich Einschränkungen vorgenommen. Die Empörung gegen diesen Entscheid fiel ungleich schwächer aus, obwohl diese Menschen sich definitiv freiwillig so anzogen, oder eben nicht anzogen. Niemand trug davon mehr Schaden als beim Betrachten einer Burka, etc.
    Da fragt man sich doch schon, woher kommen diese doppelten Standards, sobald es um Religion geht?
    • Stichelei 26.09.2018 11:13
      Highlight Highlight Grundsätzlich bin ich gegen staatliche Kleidervorschriften. Aber wenn man schon die Extreme regeln will, dann bitte auf die gleiche Weise, also die Komplettverhüllung genau so wie die Komplettenblössung.
    • mogad 26.09.2018 12:05
      Highlight Highlight @Judge Dredd. Die Burka ist nicht nur ein Bekleidungsstück. Die Frau verhüllt sich, weil sie Eigentum des Mannes ist, ein Mensch zweiter Klasse. In unserer BV ist die Gleichberechtigung von Mann und Frau verankert. Wenn wir die Burka dulden, werden wir in einigen Jahrzehnten die Scharia haben und "Ehebrecherinnen" werden öffentlich ausgepeitscht. Ich stelle mir vor, dass es CH-Männer gibt die das klammheimlich gut fänden. Es wären die gleichen Männer, die finden der Mann sei gegenüber der Frau benachteiligt und in allen Bundesrätinnen nur unqualifizierte Quotenfrauen sehen.
    • aglio e olio 26.09.2018 12:17
      Highlight Highlight "Da fragt man sich doch schon, woher kommen diese doppelten Standards, sobald es um Religion geht?"

      Ich denke das hat damit zu tun, dass der Antrieb für Vermummungsverbote nicht die Vermummung selbst, sondern eine ablehnende und zum Teil diskriminierende Haltung gegenüber Muslimen ist.
      Vermummte gibt es ja doch schon etwas länger. Bis vor kurzem schien das nicht so dringlich...
      Kaum jemand wird etwas gegen das Verschwinden der Burka haben. Doch die Art wie das hier geschieht ist einer liberalen Gesellschaft unwürdig. Ebenso das Nacktwanderverbot. Geht gar nicht sowas.
      #nackteProtestwanderung
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  • w'ever 26.09.2018 09:48
    Highlight Highlight gilt das verschleierungsverbot auch für nonnen?
    • Luca Sieber 26.09.2018 09:54
      Highlight Highlight Verschleiern Nonnen ihr ganzes Gesicht?
    • balzercomp 26.09.2018 10:03
      Highlight Highlight Verschleiern die Nonnen ihr Gesicht? Welcher Orden soll das sein?
    • w'ever 26.09.2018 10:13
      Highlight Highlight sorry my bad
      hab die vollverschleierung mit dem kopftuch "verwechselt"
    Weitere Antworten anzeigen
  • WalterWhiteDies 26.09.2018 09:42
    Highlight Highlight Burkas werden verboten... aber jede Frau darf ihre Brüste raushängen lassen und so so kurze Hosen anziehen das der Arsch raushängt... Mir ist beides egal.. jeder so wie er will!!
    • mogad 26.09.2018 11:28
      Highlight Highlight Die ENThüllung der Frau ist genauso frauenfeindlich wie deren VERhüllung.
    • religionkills 26.09.2018 11:43
      Highlight Highlight Die Ideologie hinter dem Verbot, Männern das kleinste Stück Haut zeigen zu dürfen, sollte Ihnen nicht egal sein.
    • Lichtblau550 26.09.2018 22:52
      Highlight Highlight Zumindest ist die von Ihnen beschriebene „freizügige“ Frau in der Lage, sich selbst zu ernähren. Einer Vollverhüllten ist das nicht gegeben. Und solche mit Kopftuch sehe ich auch nur sehr selten in unserer Arbeitswelt. Wie kommt‘s?
  • Raem 26.09.2018 09:34
    Highlight Highlight Ein Zeichen setzen - gegen Kleidervorschriften in Religionen - das meist die Frauen trifft. Das hat meiner Meinung nach nichts mit Religionsfreiheit zu tun. Es gibt auch christliche Sekten, bei denen Frauen die Haare nicht schneiden oder keine Hosen tragen dürfen. Die krassen Kleidervorschriften beim Islam, wie mehrfach erwähnt, sind im Koran nicht zu finden und sind Ausdruck einer extremen Auslegung der islamischen Religion. Wir möchten eine offene Gesellschaft und werden dadurch angreifbar. Und welcher Religion die kranken Terroristen angehören, ist ja bekannt. Daher setzen wir ein Zeichen!
    • Homer Ilias Odyssee 26.09.2018 10:02
      Highlight Highlight man sollte erwähnen das es eben nicht eine Auslegung extremer islamischen religion oder sonst was. Islam extrem. islam brutal. die Wahrheit ist, es gibt viele muslimische länder die sowas nicht tun. die Schleier mit dem Burak sind reine arabische Kultur das gar rein nichts mit dem glauben ISLAM zu tun hat! man vergleicht ja auch nicht die Schweizer Christen mit den Christen Sekten wie zb den Mormonen. man unterscheidet die beiden sehr. zuvor beim Judentum mit Zionisten heute mit dem islam werden alle in einem topf gesteckt. FRECHHEIT!
    • Rabbi Jussuf 26.09.2018 10:58
      Highlight Highlight Homer
      Dein Eintopf ist ungeniessbar und unverständlich. Informiere dich doch bevor du etwas schreibst und dann täten weniger Schreibfehler auch noch gut.
    • philosophund 26.09.2018 11:43
      Highlight Highlight @Raem: Kleine Korrektur: Kopftuch resp Vollverschleierung ist nicht Ausdruck der Religion sondern Kultur. Wird aber viel missinterpretiert.. auch von Trägerinnen.
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  • Thatotherwhitegirl 26.09.2018 09:22
    Highlight Highlight
    In gewissen Settings macht es Sinn, dass sich eine Person zeigen muss, beispielsweise in direktem Kontakt mit Behörden.
    In allen anderen, alltäglichen Umständen hingegen bin ich absolut strikt gegen irgenwelche Verbote: der Staat hat seinen Bürgern keine Kleidervorschriften zu machen.
    Das Argument „jaa aber in den Herkunftsländern der Muslime mimimimi“ ist für mich auch absolut invalide, seit wann nehmen wir denn diese Länder als Vorbild?! (Beispiel: Mann schlägt seine Frau. Ist dies hier nun illegal oder nicht? Schliesslich darf er dass in einigen Musilimischen Ländern auch).
    • Saraina 26.09.2018 11:47
      Highlight Highlight Ausser Saudi Arabien, gewissen Regionen in Afghanistan und den Golfstaaten gibt es keine Herkunftsländer, wo die Gesichtsbedeckung Brauch wäre. Interessanterweise fördert die westliche Werte- und Staatengemeinschaft, dass Saudi Arabien grossen Einfluss in Ländern wie Syrien und vorher Bosnien bekommt.
    • Lichtblau550 26.09.2018 22:57
      Highlight Highlight Solange die entsprechend gekleideten Muslimas für sich selber aufkommen können: kein Problem. Falls Sie aber deshalb vom Sozialamt abhängig sein sollten, ist ein Verbot schon im Interesse des Staates.
  • dä seppetoni 26.09.2018 09:12
    Highlight Highlight Von mir wirds ein klares NIET geben bei dieser Abstimmung.

    Die ganze Diskussion, wegen ein paar Touristinnen mit Niqab, ist doch nur reiner Populismus der SVP. Sowas will ich einfach grundsätzlich nicht unterstützen.
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  • Z&Z 26.09.2018 08:47
    Highlight Highlight Aber es ist doch kein Burkaverbot. Ich dachte, es gehe darum, Verschleierungen zu vermeiden, damit wir die Schädlinge nach den Fussballspielen besser identifizieren und inhaftieren können. Alles Andere ist nur Nebeneffekt. Oder wollen diese Damen die entsprechenden Personen etwa in Schutz nehmen?
    • Nilda84 26.09.2018 09:04
      Highlight Highlight Im Grundsatz ist es ein Verhüllungsverbot - ja. Doch ich bezweifle (hab es nicht mitverfolgt) das der Wahlkampf so geführt wurde. Ich wage zu behaupten, das er eben genau auf Burka-Verbote abgezielt hat.
    • M. Bakunin 26.09.2018 10:25
      Highlight Highlight Im übrigen gibt es in St. Gallen schon länger ein Vermummungsverbot. Dieses mal ging es wirklich nur noch um Burkas. Vieleicht noch gegen Halloween und die Fasnacht, aber ganz sicher nicht gegen Chaoten und Fussholigans
  • Nelson Muntz 26.09.2018 08:46
    Highlight Highlight „Ich bin gegen jegliche Art der Verhüllung von Frauen. Ich wuchs in den 60ern in Ägypten auf. Das Kopftuch gab es kaum;“

    Der Islam bewegt sich im Eiltempo zurück in die Steinzeit. Die Aussage habe ich auf Reisen in Nordafrika und dem Nahen Osten immer wieder gehört. Das liberale, weltoffene Denken hörte irgendwann in den 80er auf.
    • aglio e olio 26.09.2018 12:31
      Highlight Highlight Und da stellt sich die Frage, warum die Hardliner soviel Aufwind bekamen.
    • Baccara - Team Nicole 26.09.2018 12:56
      Highlight Highlight algio e olio - das hat etwas mit Bildung und Wohlstand zu tun. Schau nur gut hin.
  • Der Tom 26.09.2018 08:37
    Highlight Highlight Das Gesicht muss sichtbar sein. Die Meinung einzelner spielt da keine Rolle und darf nicht berücksichtigt werden. Burka ist ja eher selten und darf einem Verhüllungsverbot nicht im Weg stehen. Menschen schätzen Situationen und andere Menschen instinktiv über Körperhaltung und Gesichtsausdruck ein. An einem Maskenball oder bei -20 Grad weiss ich wieso ich die anderen nicht gut sehen kann. Ist kein spezieller Anlass erkennbar gilt das nicht. Es geht dabei nicht um Burka sondern um Verhüllung.
    • Die Redaktion 26.09.2018 13:22
      Highlight Highlight @Der Tom

      Aber Polizisten sollen Sturmmasken tragen dprfen, obwohl sie diese nicht gegen Falschen oder ähnliches schützen. Kommen die mit dem Motorrad oder was? Wenn Polizisten sich zum Selbstschutz verschleiern dürfen, will ich dies auch können. Nicht um zu randalieren, sondern um meine Meinung frei sagen zu können, ohne den Job zu verlieren oder sonst wie benachteiligt zu werden.
    • Die Redaktion 26.09.2018 14:07
      Highlight Highlight @Der Tom

      Aber Polizisten sollen Sturmmasken tragen dürfen, obwohl sie diese nicht gegen Flaschen oder ähnliches schützen. Kommen die mit dem Motorrad oder was? Wenn Polizisten sich zum Selbstschutz verschleiern dürfen, will ich dies auch können. Nicht um zu randalieren, sondern um meine Meinung frei sagen zu können, ohne den Job zu verlieren oder sonst wie benachteiligt zu werden.
  • rocky90 26.09.2018 08:17
    Highlight Highlight aha, aber wenn ich in ein musslimisches land gehe, und im bikini/badehose herumlaufe, dass ist dort auch verboten. und ich muss es akzeptieren und mich anpassen. aber da sagt die liebe sp oder sonst wer nichts dazu. warum nicht? deswegen, für burka verbot
    • barbablabla 26.09.2018 08:53
      Highlight Highlight Läufst du dann bei uns zuhause im Bikini herum?
    • smartha 26.09.2018 09:04
      Highlight Highlight Sorry... Sollte ein Blitz sein. Weil das für mich kein Argument ist.
    • Thatotherwhitegirl 26.09.2018 09:36
      Highlight Highlight
      Etwas zu Verbieten, nur weil ein anderes Land ein ähnliches Verbot hat, a la „grad extra, ihr verbietet undere Kultur, also verbieten wir eure“ ist in meinen Augen sehr kindisch und hat in der Politik nichts verloren.

      Die meisten Befürworter rühmen ja die Schweiz, und sind stolz darauf ein freies, fortschrittliches Land zu sein. Deshalb sollten die Gesetze irgendwelcher anderer Länder, besonders solche welche von ebendiesen Befürwortern meist weder als frei noch als fortschrittlich angesehen werden, plötzlich als „Vorbild“ dienen?!?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roterriese 26.09.2018 08:14
    Highlight Highlight "Ich fände es gut, wenn das gesetzlich verboten wird, damit sich die Burka nicht verbreitet. Der Staat muss eine Meinung dazu haben"

    diese Frau hat es entgegen der Schönrednern und Verharmloser verstanden. Respekt!

    Prävention ist das Stichwort, dass wohl viele Gegner nicht verstehen, oder verstehen wollen.
    • Die Redaktion 26.09.2018 12:28
      Highlight Highlight @Roterriese

      Prävention wegen einer Handvoll Personen? Glauben Sie ernsthaft eine solch extreme Strömung wird die Mehrheit der Schweizer als Anhänger für sich gewinnen können?
      Da es ja sowieso kein Burkaverbot ist wie Sie selbst sagen, entspricht einer von Ihren beiden Kommentaren nicht ihrer wirklichen Meinung. Welcher?
      User Image
    • äti 26.09.2018 13:19
      Highlight Highlight ... du meinst, auch du würdest Burka tragen wenn es nicht verboten wäre?
    • P.Rediger 26.09.2018 13:38
      Highlight Highlight ...und wie viele Burkaträgerinnen sehen Sie denn so pro Tag?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ueli_DeSchwert 26.09.2018 08:14
    Highlight Highlight Schade, dass alle Medien ein allgemeines Verhüllungsverbot sofort als "Burka-Verbot" bezeichnen. Ich dachte, Watson würde da überlegter handeln anstatt die negativen Diskussionen noch mehr mit Öl zu begiessen...
  • Knäckebrot 26.09.2018 08:13
    Highlight Highlight Zur Beruhigung:
    Solche Fragen wälzen sogar die Leute in den tiefislamischen Ländern im Golf. Nur halt aus der islamischen Perspektive und Mehrheitsgesellschaft (od. Leitkultur ;). Aber es wird auch dort mit ähnlichen Fragen diskutiert, wie genau und was genau...

    Die Länder erlauben teils, dass es in gewissen Firmen (von Moslems geführt) Burkaverbote gibt.

    In einer Taxifirma haben die Sikhs Turbanerbot.
    • Garp 26.09.2018 08:29
      Highlight Highlight Wen willst Du denn beruhigen und warum?

      In muslimischen Ländern gibt es z.T. auch viel mehr Burkas.

      In der Schweiz werden Burkas vorwiegend von Touristinnen getragen und von Konvertitinnen.

      Ich will keine Kleidervorschriften in der Verfassung.
    • Roterriese 26.09.2018 08:56
      Highlight Highlight @Garp was du willst ist nicht relevant. Das Stimmvolk wird wuchtig ja sagen
    • Homer Ilias Odyssee 26.09.2018 09:41
      Highlight Highlight ich finde das ganze sehr riskant. es gibt im Christentum Frauen mit Kopftuch. im Judentum eben so. Tamilen und Inder haben auch eine Tracht an. man müsste jetzt über alles diskutieren. Frauen den es gezwungen wird sollen von selbst an die gewissen hilfestellen oder Behörden sich melden. man merkt das es hier nicht um die frauenrechte geht sonder pur um Islam Hasser wie zb die AFD in Deutschland. wie oben schon erwähnt wurde. Politiker nutzen die Lage der Welt aus wie Trump und hetzen jetzt mit solchen "Volks Schützer" regeln die Leute gegenseitig auf. Korrupt !!
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  • Roterriese 26.09.2018 08:11
    Highlight Highlight "Ich möchte keine Burka tragen. Aber für die Handvoll Burkaträgerinnen in der Schweiz ein Gesetz zu machen"

    Genau dafür, dass es so bleibt, braucht es eben ein solches Gesetz. Sonst muss man auch nicht ein Gesetz für eine "handvoll" Mörder pro Jahr machen.

    Ich bin guter Dinge, dass dies auch nächstes Jahr national angenommen wird
    • SemperFi 26.09.2018 08:42
      Highlight Highlight Zweifach lächerlich Ihr "Argument": Der Anblick einer Burkaträgerin hat nachweislich noch nie jemanden getötet. Und obwohl Mord bestraft wird, haben wir doch wesentlich mehr Mörder als Burkaträgerinnen ohne Verbot.
    • Waldorf 26.09.2018 08:44
      Highlight Highlight Mörder vs. Burkaträgerinnen. Mehh. Bleib mal lieber beim Äpfel und Birnen Vergleichen. Die sind sich ähnlicher.
    • Diavolino666 26.09.2018 09:38
      Highlight Highlight @SemperFi
      Wie hat sich der Islam nochmals verbreitet? Und NEIN, es ist nicht das Kopftuch alleine, aber eine immer tiefergreifende Etablierung islamischer Sitten und Gebräuche. Mag ja im ersten Moment multikulti und spannend sein, aber wenn ich mir muslimische Länder wie den Iran anschaue, möchte ich nicht, dass so etwas in Europa auch geschieht.
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