Schweiz
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epa05683441 A customs officer presents ecstasy pills at a press conference in Cologne, Germany, 20 December 2016. After several discoveries of large amounts of ecstasy between July and September, German customs presented the seized drugs.  EPA/HENNING KAISER

Insgesamt haben die Fachleute in der Nacht von Samstag auf Sonntag an der 27. Street Parade 62 Substanzen getestet. Bild: EPA/DPA

Ecstasy und Kokain: hoch dosiert und verunreinigt



Die anonyme Überprüfung von Drogen an der Street Parade bestätigt das allgemeine Bild: hoher Kokaingehalt und bei Ecstasy nur noch knapp ein Viertel der Pillen mit «normaler» Dosierung.

Die sogenannten Drug Checking Angebote ergaben, dass rund ein Drittel der Substanzen, die getestet wurden, als riskant eingestuft wurden, sieben gar als hoch riskant, wie die Jugendberatung «Streetwork» am Sonntag mitteilte.

Insgesamt haben die Fachleute in der Nacht von Samstag auf Sonntag an der 27. Street Parade 62 Substanzen getestet. 19 davon waren Ecstasy-Tabletten mit dem Wirkstoff MDMA; 12 weitere Proben war MDMA in kristalliner Form. Hinzu kamen 18 Kokainproben sowie Amphetamin und LSD.

Dabei sei eine Ecstasy-Pille mit einem Wirkstoffgehalt von 270 Milligramm am gefährlichsten gewesen, heisst es in der Mitteilung. Darüber hinaus heben die Fachleute ein Pulver hervor, das neben MDMA auch einen Viagra-Wirkstoff enthalten habe. Bei den Kokain- und Amphetaminproben werden vor allem schädigende Streckmittel und Verunreinigungen als Risikofaktoren betont.

Rund 350 Personen haben die Drug Checking Angebote im Verlauf der Street Parade in Anspruch genommen. Mit all diesen Personen seien obligatorische Beratungsgespräche geführt worden, bei denen riskante Konsummuster und Suchtgefährdung angesprochen worden seien.

Das Drug Checking in Zürich wird von der Jugendberatung «Streetwork» betrieben, die dem städtischen Sozialdepartement angegliedert ist. (sda)

Street Parade: Was wäre noch schweizerischer?

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Video: watson/Emily Engkent

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    Alle Leser-Kommentare
  • Alexander König 12.08.2018 20:25
    Highlight Highlight hoher Kokain gehalt? Also im Koks? Ist doch gut für den Konsumenten?
  • Gipfeligeist 12.08.2018 17:22
    Highlight Highlight Finde das Drogencheck Angebot sehr vorbildlich. Die Toxizität der Drogen ist das eine, aber der Schaden der fahrlässigen Streckmittel das andere. Wer sich solche Drogen schmeisst, weiss was er tut und sollte das Recht haben zu wissen welche Qualität er erhält --> legalize it
    • Thanatos 12.08.2018 19:33
      Highlight Highlight «Wer sich solche Drogen schmeisst, weiss was er tut... »

      Das ist leider nicht immer der Fall

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