Schweiz
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Les delegues de l'UDC Suisse ecoutent les discours, lors de l'assemblee des delegues du parti de l' Union Democratique du Centre, UDC SVP, ce samedi 27 janvier 2018 a Confignon pres de Geneve. (KEYSTONE/Martial Trezzini)..

Über 90 Prozent der SVP-Delegierten sprachen sich für die Ja-Parole aus. Bild: KEYSTONE

«Ich kusche nicht» – es gibt sie doch, die No-Billag-Gegner in der SVP

Mit überwältigendem Mehr haben die SVP-Delegierten die Ja-Parole zu No Billag beschlossen. Das flammendste Plädoyer für die Initiative kam von «Weltwoche»-Verleger Roger Köppel. Paroli bot ihm ein Hobby-Jodler aus dem Kanton Luzern.



Zieht da gerade ein Stand-up-Comedian die Show seines Lebens ab? Man hätte allen Grund zu der Annahme, wäre der bebrillte Mann am Rednerpult nicht der bestgewählte Schweizer Parlamentarier aller Zeiten. Sein Name: Roger Köppel. Eine Pointe nach der anderen haut er raus, gluckst ob seiner eigenen Witze, setzt neu an, bricht wieder in Gelächter aus.

«Die Sendungen unseres Staatsfernsehens sind das einzige mir bekannte Schlafmittel, das mit den Augen eingenommen wird», ruft er unter dem Applaus der Delegierten in den Saal. Oder: Die SRF-Interviews mit Medienministerin Doris Leuthard seien bei all der «intim-kuschelnden Nähe» keine sachliche Berichterstattung mehr, sondern vielmehr «sexuelle Belästigung». Ba-dum-tss!

Natürlich handelt es sich nicht um eine Comedy-Show. Wir befinden uns an der Delegiertenversammlung der SVP, in der Salle communale von Confignon GE, knapp vier ÖV-Stunden von Zürich und wenige Kilometer von der französischen Grenze entfernt. Und was den Anwesenden geboten wird, muss als rhetorisches Kunststück beurteilt werden.

Roger Koeppel, conseiller national UDC, s'exprime devant les delegues, lors de l'assemblee des delegues du parti de l' Union Democratique du Centre, UDC SVP, ce samedi 27 janvier 2018 a Confignon pres de Geneve. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Roger Köppel unterhielt die Delegierten prächtig. Bild: KEYSTONE

Wenn Köppel im flaggenbehangenen Saal verkündet, ein Ja zur No-Billag-Initiative führe zu einer «ehrlicheren», «besseren» und «intelligenteren» Schweiz, wenn er sagt, «die vollständige Liquidierung der öffentlich-rechtlichen Medienanstalten» sei in freien Gesellschaften «ein dringendes Gebot der Zeit», dann geht ihm das so leicht von den Lippen, dass man fast vergessen könnte, dass es in der Partei wenige Monaten davor noch ganz anders geklungen hat.

Was hatten sich die SVP-Exponenten in der Herbstsession vor vier Monaten schwer getan: «Wir sind im Dilemma in der SVP», hatte ein gequälter Adrian Amstutz am Rednerpult im Nationalrat geklagt. Eine Parole zur No-Billag-Initiative zu fassen, sei eine Entscheidung zwischen «Pech oder Schwefel», zwischen «Pest oder Cholera».

Schliesslich drückten Amstutz, Köppel und 37 weitere SVP-Exponenten im Rat dann doch den Ja-Knopf, um eine Annahme der Initiative zu empfehlen. Gezwungenermassen, wie sie betonten, denn ihr Gegenvorschlag für eine Gebührenhalbierung war chancenlos geblieben.

21 andere SVP-Nationalräte sträubten sich zu dem Zeitpunkt noch und stimmten Nein oder enthielten sich der Stimme. Darunter der ehemalige Bundesratskandidat Hansjörg Walter, der Berner Kantonalpräsident Werner Salzmann und mehrere Politiker aus der lateinischen Schweiz.

Zurück in der Gegenwart ist es um die Zweifler in der Partei sehr ruhig geworden. Viele blieben an diesem Samstag gleich zu Hause. Sie schenkten sich den weiten Weg in den westlichsten Zipfel der Schweiz, zumal absehbar war, dass sie diesmal deutlicher unterliegen würden.

Kritische Worte sind am ehesten noch aus den Reihen der Westschweizer zu vernehmen. An sie richtet sich Gewerbepräsident Jean-François Rime, als er sein Referat mit der Bemerkung beginnt, er werde Französisch sprechen – die Deutschschweizer wüssten zum Glück bereits, wie sie stimmen müssten.

Einer der wenigen im Saal, für die das nicht gilt, ist Robert Furrer. Die Schweiz bestehe nicht nur aus Wirtschaftszentren zwischen Boden- und Genfersee, ruft der Hobby-Jodler aus Oberkirch LU seiner «lieben SVP-Familie» ins Gedächtnis. Im Berner Oberland, in der Zentralschweiz oder im Bündnerland lasse sich ein Service public nicht kommerziell finanzieren. «Wir müssen unseren Minderheiten Sorge tragen.»

Und das Lauberhorn-Rennen bei den überheblichen Österreichern schauen, das wolle ja dann doch auch niemand.

Bild

Robert Furrer nimmt kein Blatt vor den Mund. bild: watson

Er sei es sich gewohnt, innerhalb der Partei anzuecken, erzählt Furrer im Gespräch mit watson. «Ich kenne das schon von der Rentenreform und der Abzocker-Initiative.» Er sagt es nicht ganz ohne Stolz, denn die Nachbefragungen gaben ihm beide Male recht: Nicht nur die Volksmeinung, sondern auch die der SVP-Basis deckten sich bei beiden Abstimmungen mit der seinen.

«Es ist immer dasselbe: Die Leute kommen gar nicht erst, weil sie Angst haben, sich mit den Parteioberen anzulegen.»

Robert Furrer, SVP-Mitglied

Wie auch schon die letzten Male schenken ihm die Delegierten jedoch auch heute kein Gehör: Mit 239 zu 17 Stimmen bei 5 Enthaltungen beschliessen sie in Confignon die Ja-Parole zu No Billag. Über 90 Prozent also, die auf eine Annahme der Initiative hoffen. Haben sich die Gegner plötzlich in Luft aufgelöst?

Les delegues de l' UDC votent pour leur mot d'ordre sur l'initiative No-Billag, lors de l'assemblee des delegues du parti de l' Union Democratique du Centre, UDC SVP, ce samedi 27 janvier 2018 a Confignon pres de Geneve. (KEYSTONE/Martial Trezzini)

Bild: KEYSTONE

«Es ist immer dasselbe: Die Leute kommen gar nicht erst, weil sie Angst haben, sich mit den Parteioberen anzulegen», sagt Furrer und rückt seine Fellkappe zurecht. «Bei mir können sie lange warten: Ich kusche nicht.»

Ein isolierter Gegner der Initiative findet sich auch am Tisch der Berner Kantonalsektion: Ueli Iseli, Präsident der kantonalen SVP-Senioren. «Das ist eine persönliche Meinung, die ich jetzt abgebe», leitet er seine Ausführungen gegenüber watson zaghaft ein. Die Kritik an der SRG sei zwar berechtigt, die Initiative ihm aber zu radikal. Und die Privatsender mit ihren Werbeunterbrechungen, nun ja, die seien nicht sein Ding.

Ueli Iseli, SVP Senioren

Ueli Iseli geht die Initiative zu weit. bild: watson

«Am Anfang redeten bei uns viele so», mischt sich ein Herr vom gleichen Tisch jovial ein. «Doch wir haben sie umgestimmt – mit Facts.» Mit Fakten? «Ja, mit solchen, wie sie Roger Köppel soeben vorgetragen hat.» Tatsächlich hatte die Berner Kantonalpartei zunächst als eine der SRG-freundlicheren gegolten. Die Parteileitung plädierte für die Nein-Parole, doch sie wurde von der eigenen Basis überstimmt.

«Wenn die ‹Weltwoche› oder auch die SVP endlich ein Loch in die Mauer geschlagen hat, spazieren dann ein Jahr später auch die geschniegelten, parfümierten Herren der NZZ mit Seidenfoulard durch dieses Loch und sagen vornehm, sie hätten die Meinung schon immer vertreten.»

Roger Köppel, SVP-Nationalrat

Die SVP und No Billag: Vom schüchternen, ja geradezu verkorksten Flirt zum ernsten Bekenntnis innert vier Monaten. Alles nur Kalkül, rufen Kritiker. Die Absichten der SVP seien von Anfang an durchsichtig gewesen, das moralische Dilemma nur gespielt. Die Parteistrategen hätten lediglich den richtigen Moment abgewartet, um auf den fahrenden Zug aufzuspringen und von der SRG-feindlichen Stimmung im Land zu profitieren.

Anders klingt die Geschichte naturgemäss aus dem Mund von Roger Köppel: Wie so oft seien es die SVP und die «Weltwoche», die es zuerst wagten, an den «dicken, versteinerten Meinungsmauern der Staatsfestung zu rütteln», schwört er die Delegierten ein. Man nehme es in Kauf, dafür aus den Wehrtürmen mit Pech und Schwefel überschüttet zu werden.

«Doch wenn die ‹Weltwoche› oder auch die SVP endlich ein Loch in die Mauer geschlagen hat, spazieren dann ein Jahr später auch die geschniegelten, parfümierten Herren der NZZ mit Seidenfoulard durch dieses Loch und sagen vornehm, sie hätten die Meinung schon immer vertreten.» Und damit nicht genug: Von den Burgfräulein gebe es dafür erst noch Blumen.

Dass nun plötzlich Hinz und Kunz die SRG kritisiert, scheint auch andere im Saal zu fuchsen. Sie schreibe die Zitate der SP- und CVP-Medienpolitiker fortan auf, sagt eine SVP-Frau. «Dann schauen wir mal, wie viele ihrer Forderungen wir schon vor zehn Jahren formuliert hatten.»

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195Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Radesch 29.01.2018 10:30
    Highlight Highlight Die SVP würde es ohne das Konkordanzsystem gar nicht mehr geben. Stellt euch mal vor, die müssten wie z.B. in DE die Verantwortung übernehmen, welche Ihrem Wahlergebnis entspricht... Eigentlich könnte die SVP ja mit der FDP zusammen das Land gestalten. Dafür haben diese Parteien die Mehrheit im NR...
    Stattdessen machen die ein Kasperlitheater sondergleichen... fast wie die JUSO nur ist diese eben eine Jungpartei, nicht stärkste Kraft und eigentlich irrelevant...

    Die Strategie der SVP geht jedenfalls auf... Mit Propaganda Stimmung machen und FDP bis SP dürfen das wieder ausbaden na toll...
    • stamm 30.01.2018 00:49
      Highlight Highlight Hihihi, schreib grad noch, FDP bis zu den Grünen müssen das ausbaden.....
    • Radesch 30.01.2018 10:54
      Highlight Highlight @stamm

      Ich wollte einfach sagen, dass der Rest der Parteien dann aufräumen darf...
  • Snowy 29.01.2018 09:10
    Highlight Highlight Nun ist die Katze wenigstens offiziell aus dem Sack:

    Es geht der SVP darum, ein ihr unliebsames Medium kaltzustellen.

    Ein Medium, welches sehr auf Ausgewogenheit bedacht ist und von Gesetzes wegen neutral berichten muss, sich unabhängige Ombudsstellen um die Einhaltung der neutralen Berichterstattung kümmert...

    Zukünftig in der goldenen rein privaten Medienlandschaft wird alles besser: Weil die Millardäre, welchen dann die TV-Stationen gehören, die wissen dann schon was gut ist fürs Volch! Dann gibts News Sender ohne störende Fakten, dafür mit viel Schwingfesten und Folklore. Judihui!
  • P. Meier 28.01.2018 16:58
    Highlight Highlight Das war nun wirklich Klartext der SVP. Es geht offensichtlich nicht um die Abschaffung einer Zwangsgebühr zu Gunsten des Volks, sondern eindeutig um die das Abschalten einer ungeliebten Informationsmöglichkeit. Auch die Wortwahl, die Art des Vortrages und den direkten Angriff auf die "linken Staatsmedien" zeugt schon von einer speziellen politischen Meinungsbildung. Das erinnert mich leider recht negativ an den Aufschwung einer Volkspartei vor ca. 90 Jahren bei unserem nördlichen Nachbarn.
  • Hoopsie 28.01.2018 16:32
    Highlight Highlight Für alle, welche an einen Denkzettel gedacht haben. Wem soll der Zettel denn gelten?

    Ich war schon immer für ein Nein, nun sogar aus doppeltem Grund.
  • Pafeld 28.01.2018 12:50
    Highlight Highlight "er werde Französisch sprechen – die Deutschschweizer wüssten zum Glück bereits, wie sie stimmen müssten."

    Das ist keine Parolenfassung, sondern eine Stimmvorgabe. Ausgerechnet zur Abschaffung von Zwangsgebühren. Der Sinn einer Delegiertenversammlung ist die Meinungsaufnahme der Basis, damit die Partei ihre Parole fassen kann. Und nicht, damit die Parteileitung der Basis sagen kann, was sie zu denken hat. Kein Wunder hält die SVP-Basis die Parteileitung für volksnah, wenn ihr genau vorgegeben wird, was sie zu denken hat. Diese Herde naiver Schäfchen ist einer Demokratie schlicht unwürdig.
  • fiodra 28.01.2018 12:07
    Highlight Highlight Ich hoffe, dass die SRG endlich merkt, dass sie mit ihrer heilen Heidi Welt und Kuhfladenromantik im Program die SVP Hinterwäldler nicht abholen kann und hört endlich auf damit.
    Wenn diese verlogenen Unterhaltungsprogramteile der SRG ersatzlos gestrichen werden und relevanteres gesendet wird, hat diese Abstimmung für mich eine positive Wirkung.
    • JaneSodaBorderless 28.01.2018 15:09
      Highlight Highlight Keine Ahnung von der Programm-Vielfalt hat, wer nur von „heilen Heidi Welt“ und „Kuhfladenromantik“ spricht!

      Echo der Zeit, Nachrichten, Doks, Black Music Special - all die informativen, bildenden Formate kännsch?

      Informiere dich doch erst, bevor du die SRG dermassen platt reduzierst.
      Hier zum Beispiel:

      https://m.srf.ch/sendungen-a-z

      Danke! ;-)
    • Strassenfeger 28.01.2018 18:49
      Highlight Highlight Komisch, ich kenne in unserem Land viele Menschen, die die heile Heidi Welt und die Kuhfladenromantik noch wahrhaftig leben. Und ich lerne immer neue kennen. Interessiert und offen sein, ist dabei natürlich die Voraussetzung. Und vielleicht auch mal aus der Stadt raus, wäre auch noch von Vorteil!
    • fiodra 29.01.2018 09:39
      Highlight Highlight Ja, Strassenfeger, sie leben noch weil sie das machen, was die Agroindustrie von ihnen verlangt und dank Direktzahlungen, Subventionen und Transfehrzahlungen, die alle der Steuertahler berappt. Es ist eine künstlich erhaltene Idylle.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rodolofo 28.01.2018 08:54
    Highlight Highlight Viel mehr war auch nicht zu erwarten.
    Nachdem die "Ehrenwerten" des sogenannten "Berner Flügels" (die Gemütlich-Geselligen) nach der von der Zürcher Zuchtlinie durchgepeitschten "Dolchstoss-Legende" ("Du, Eveline?! Aaaaaah!...) die SVP verliessen und die BDP gründeten, waren nur noch ganz wenige "aufrechte Manne u Froue" übrig geblieben, entweder, weil sie besoffen unter dem Tisch lagen, als die Freunde von Sämi Schmid, dem "Halben Bundesrat" auszogen zu neuen Bürgerlichen Ufern, oder weil sie -wie der Thurgauer Ruedi Walter- im hohen Alter nicht nochmals was Neues anfangen wollten...
  • hävi der spinat 28.01.2018 08:40
    Highlight Highlight
    Überigens ist das wöchentliche Editorial von Köppel, etwas vom interessantesten was es zur Zeit, zu aktuellen Fragen, zu lesen gibt.

    http://www.weltwoche.ch/amp/2018-4/artikel/krotenschlucken-autobahnen-die-weltwoche-ausgabe-4-2018.html

    Dies wissen Politiker und auch Journalisten ganz genau. Die WW ist, unter Parlamentariern aller Couleur, extrem begehrt.

    Wer sich also gerne selbst informieren möchte, bitte sehr.
    Kostenlos im Netz ersichtlich.

    Woche für Woche.
    Nur lesen muss man es noch selbst.
    • Walter Sahli 28.01.2018 10:34
      Highlight Highlight Die WW ist nicht nur bei Parlamentariern beliebt, sondern auch ganz besonders bei SVP Wählern. Schliesslich können sie dort nachlesen, was sie zu denken und wie sie zu stimmen haben!
    • Blubber 28.01.2018 10:57
      Highlight Highlight „Nur lesen muss man es noch selbst.“ Genau das ist das Problem, ich habe keine Lust Köppels prätentiöse Texte zu lesen.
    • Mutzli 28.01.2018 11:09
      Highlight Highlight "Extrem begehrt"? Das kling eher als ob es ein rares Sammlerobjekt sein soll, mal ganz abgesehen davon, ob Ihre doch etwas gewagte Aussage stimmt.

      Ist es das gleiche Editorial, in dem er sich in der Vergangenheit solch wichtigen Aufgaben widmete, wie etwa Hermann Göring als eigentlich ganz tollen Kerl darzustellen?

      Interessant ist so etwas wohl schon, wenn auch nicht unbedingt so, wies vom Autor gewünscht wäre....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nominator 28.01.2018 08:36
    Highlight Highlight Ich werde eine Initiative lancieren, die besagt, dass wenn eine solche zustande kommt, sofort abgestimmt werden muss. Bevor Spekulanten mit mehr oder weniger grossem finanziellen Einsatz die Meinung der Stimmenden beeinflussen können. Monatelange Abstimmungskämpfe sind keine echte Demokratie. Da können Interessengruppen zuviel Macht einbringen. So eine Art Geld-Diktatur darf es nicht geben.
    • rodolofo 28.01.2018 10:52
      Highlight Highlight ???
      Abstimmungen ohne Diskussionen?
    • Nominator 28.01.2018 11:51
      Highlight Highlight rodolofo, ohne Gehirnwäsche unter dem Deckmantel der Meinungsbildung. Es geht doch nur ums Bescheissern zum eigenen Vorteil. Überall.
    • rodolofo 28.01.2018 12:38
      Highlight Highlight @ Nominator
      Diese Nihilistische Ansicht streust Du hier nur, weil Du die Demokratie zerstören willst!
      Darauf falle ich nicht hinein, auch wenn ich zugeben muss, dass Du da eine Teil-Wahrheit ausgesprochen hast, nicht die ganze Wahrheit, wie üblich bei Manipulatoren.
      Ich schlage Dir also vor, den "Nominator" umzutauschen gegen den "Manipulator", oder den "Verwirrten Verwirrer".
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nominator 28.01.2018 08:20
    Highlight Highlight Ein Kampf um Etwas ist immer Energieverschwendung. Ich konzentriere mich auf meine Meinung und kann akzeptieren, dass vielleicht eine Mehrheit etwas anderes durchsetzt als ich gerne möchte. Ich lege meine Stimme ein und das wars. Es ist mir rätselhaft, wie man so versessen darauf sein kann, dass man recht hat und andere unbedingt davon überzeugen muss. Was ist mit diesen Menschen los, die dauernd versuchen, andere Menschen von etwas zu überzeugen? Haben die so einen Weisheitsvirus der die Halluzination eines Machtanspruchs auslöst? Ich bin gespannt, was dieser Abstimmungskampf bewirkt.
    • Walter Sahli 28.01.2018 11:30
      Highlight Highlight Nicht alle leben in so einer einfachen Schwarzweisswelt. Manche brauchen die Diskussion und die verschiedenen Blickwinkel, denn sie wissen, dass sie weder die Weisheit mit den Löffeln gefressen haben, noch dass die einmal gefasste Meinung zwingend für immer die gleiche sein muss.
    • α Virginis 28.01.2018 11:51
      Highlight Highlight Noch nie etwas von Diskussion oder Meinungsaustausch gehört? Im alten Rom wurde dies als Disput im Senat eingeführt. Das ist bis heute ein probates Mittel in Politik und Gesellschaft und sollte auf jeden Fall erhalten bleiben.
    • Nominator 28.01.2018 12:42
      Highlight Highlight α Virginis, doch, hat aber in der heutigen Zeit zuviele Sicherheitslücken, die schamlos ausgenutzt werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • hävi der spinat 28.01.2018 07:55
    Highlight Highlight Abweichler gibt es immer wieder. Bei der SP sorgte damals der Fall von S. Sommaruga für rote Köpfe.
    Diese kritisierste im "Gurten Manifest" die zu lasche Haltung der Partei in der Flüchtlingsfrage, oder beim überbordenden Staat.

    Dies hatte ihr damals fast die Kandidatur zum BR gekostet.
    Die Genossen schäumten.

    Abweichler haben generell in den linken Parteien wohl einen schwereren Stand als in der SVP.
    Auch wenn sich dieser Artikel hier im üblichen SVP Bashing gefällt.
    • rodolofo 28.01.2018 10:53
      Highlight Highlight Gegenbeispiel: Tamara Funicello!
    • Mutzli 28.01.2018 11:18
      Highlight Highlight Welche Partei war das noch mal, die regelmässig
      versuchte ihren eigenen VBS-Bundesrat zu Unterminieren und einen ganzen Flügel der Partei wegen ihrer drakonischen Führung verlor? Die auch eine ewig gleiche, nicht kritisierbare Führerfigur hat oder die ihre eigenen Mitglieder beleidigt und blossstellt, wenn sie, als eine unter vielen, wagen sich über sexuelle Belästigung zu beklagen.

      Doch, doch die SVP hat sicherlich eine viel gesündere Diskussions- und Arbeitkultur als alle anderen Parteien *Ironie off"
    • äti 28.01.2018 11:40
      Highlight Highlight Hävi. Abweichler in der SVP? Knallharte Diskussionen innerhalb der SVP? Mir fremd und ich lebe inmitten einer solchen Region. Du hast sicher Beispiele und solche bräuchte ich jetzt dringend.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Schneider Alex 28.01.2018 06:59
    Highlight Highlight JA zu NoBillag: Was wollen Sie sonst tun, wenn sich weder Bundesrat noch Parlament um eine Revision der SRG-Leistungsauftrags kümmern resp. nicht einmal einen Kompromissvorschlag der SVP diskutieren wollen?
    • Blitzableiter 28.01.2018 11:27
      Highlight Highlight Weil es wohl nichts ernsthaftes zu verändern gibt? Die SRG ist gut so wie sie ist und die Mehrheit scheint es wohl so zu sehn.
    • äti 28.01.2018 11:41
      Highlight Highlight wie war der Vorschlag nochmals?
    • Fabio74 28.01.2018 17:42
      Highlight Highlight Der Kompromissvorschlag war keine Leistungsdiskussion sondern ein Feigenblatt.
      Wer den Leistungsauftrag korrigieren will, lanciert die Debatte im Parlament.
      Tut aber die SVP nicht. Weil dies nicht der Punkt ist
    Weitere Antworten anzeigen
  • fczzsc 28.01.2018 02:15
    Highlight Highlight Akt 1 zum SVP Wahldebakel 2018...
    • Roterriese #DefendEurope 28.01.2018 12:23
      Highlight Highlight 1. Es sind Abstimmungen und keine Wahlen.
      2. Die Initiative ist nicht von der SVP.
    • Roterriese #DefendEurope 28.01.2018 14:28
      Highlight Highlight @Waldorf (Name ist wohl Programm) ich zitiere dir zum Verständnis nochmal den Kommentar von fczzsc: "Akt 1 zum SVP WAHLDEBAKEL 2018..."

      Oder muss ich dir den Kommentar vortanzen?
    • Barracuda 28.01.2018 14:29
      Highlight Highlight @roterriese
      Zu Punkt 2: Warum brüstet sich dann Köppel in gewohnt lächerlicher Kriegsrhetorik damit, dass die SVP als Speerspitze an den Mauern rüttelt, was sich sonst keiner getrauen würde? Jeder der nicht komplett naiv ist, weiss, dass die SVP die Initiative massiv unterstützt wie sonst keiner. Der libertär-radikale Kessler mag auf dem Papier Kopf der Initiative sein, aber mit seinen seltenen höchst unbeholfenen und peinlich anmutenden Auftritten ist er nur eine Marionette.
    Weitere Antworten anzeigen
  • C.m.w. 28.01.2018 00:32
    Highlight Highlight Vöt eine dumme frage?! Warum kann man die billag nicht als Abo verkaufen und jeder der es will soll es sich kaufen wie bei allem anderen auch.
    Ich persönlich habe wilma, netflix, spotify und sky. Ich habe alles was ich brauche und bin absolut nicht dafür bereit dies zu bezahlen. Natürlich schaue ich einmal im monat ein sportpanorama oder eine arena. Allerdings nie weil ich es unbedingt schauen will sondern aus langeweile bleib ich da hängen.
    • Blubber 28.01.2018 11:06
      Highlight Highlight Der Markt ist nicht so gut in der kleinen Schweiz mit 4 Sprachen. Eine zu erwartende Konsequenz ist, dass viele Dienstleistungen der SRG dann nicht mehr angeboten werden können. Ich schaue 10vor10 und gelegentlich Arena. Sportsendungen hingegen interessieren mich nicht die Bohne. Ich resprektiere aber, dass dies zu unserer Kultur gehört und trage das mit meinem Beitrag gerne mit. Ich denke, dass die SRG weit mehr als nur TV und Radio ist und einen wichtigen Beitrag für unsere Gesellaschaft leistet.
    • äti 28.01.2018 11:42
      Highlight Highlight ... aus Langeweile konsumierst du auch den Rest?
    • α Virginis 28.01.2018 11:47
      Highlight Highlight Ja, klar, mit Wilmaa hast Du ja auch die ganzen Öffentlich Rechtlichen Sender, auch die Schweizer. Und das gratis und franko... Also bitte nicht Deine Kurzsichtigkeit auf die Anderen projezieren.
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  • Papa Swappa 28.01.2018 00:06
    Highlight Highlight über 90% - erinnert irgendwie an wahlergebnisse in diktaturen.
    • demokrit 28.01.2018 11:04
      Highlight Highlight Oder SP-Parteiveranstaltungen. :-)
    • Roterriese #DefendEurope 28.01.2018 12:24
      Highlight Highlight Bei der SVP wird wenigstens abgestimmt, bei der SP entscheidet die Geschäftsleitung ohne die Delegierten.
    • R. Schmid 28.01.2018 17:15
      Highlight Highlight So ein Stuss.
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  • Edulinu 27.01.2018 23:38
    Highlight Highlight Ist schon traurig wie diese Partei funktioniert und die Leute ohne zu hinterfragen nachlaufen und labern
    Köppel als Marionette und Lautsprecher von Blocher ach sorry SVP
    • hävi der spinat 28.01.2018 12:17
      Highlight Highlight Meinen sie, andere Parteien funktionieren anders?
      😂
  • rosen nell 27.01.2018 23:28
    Highlight Highlight die absicht der svp ist klar: ihre ideologie künftig durch die medien kontrolliert zu streuen. für das sind sie nun bereit lokalradios, lokal-tvs, filmförderung, sda, notabene das ganze srf, die srg zu opfern. egoismus pur. liebe zur schweiz: null.
    aber alle schäfchen nicken und halten die kelle hoch, weil sie denken: der christoph ist schliesslich milliardär, der weiss schon was er macht. tragischer gehts nicht mehr!
  • René Obi 27.01.2018 23:09
    Highlight Highlight Könnt ihr den Köppels nicht einfach ignorieren, bitte?
    • dorfne 28.01.2018 11:54
      Highlight Highlight Ich finde Köppel witzig. Der hat einen hohen Unterhaltungswert. Obwohl ich zum entgegengesetzten Politlager gehöre. Mein Nein steht fest. Ich lehne zurück und lache über Köppels lustige Einlagen.
  • MikeT 27.01.2018 22:45
    Highlight Highlight Roger Köppel, seien Sie dann bitte konsequent und lassen in Zukunft ihre Auftritte im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Gilt auch für die deutschen Sender. Darauf kann nämlich gut verzichtet werden.
    • dorfne 28.01.2018 11:56
      Highlight Highlight Ohne Köppel gäbs dann aber nur noch Karfreitagsstimmung bei Polit-Talksendungen!
  • Strassenfeger 27.01.2018 22:31
    Highlight Highlight Er flüsterte: „Weisst du, ich habe auch gegrölt. Aber eigentlich ist dieser geschniegelte Typ ja nicht wirklich einer von uns. Ja, und dann habe ich auch noch Ja gestimmt.“ Und dann noch leiser: „Aber schlussendlich entscheide immer noch ich, was ich in die Urne legen werde!“ Dann wünschte er mir einen schönen Sonntag. Es sei nun Zeit für die Tagesschau.
  • Anna Landmann 27.01.2018 21:36
    Highlight Highlight DSVP-Parteielite spielt sich hier offensichtlich wieder mal auf. Ein paar Obere hoffen auf ein knappes Nein, das den Druck auf die SRG hochhält. Ein paar Ideologen wollen ein Ja.

    Die Basis will sicher nicht das Ende von Skirennen, Schwingen und Jassen am Bildschirm und die Tagesschau gehört für die Mehrheit der SVP auch zur Schweiz.

    Die wählen die SVP wegen den Ausländern, der phösen EU und den paar medial aufgebauschten Sozialhilfebetrügern, sicher nicht wegen ihres neoliberalen Staatsabbau-Programmes. Hoffentlich merken irgendwann ein paar SVP-Wähler irgendwann, dass sie verar... werden.
    • Lichtblau 27.01.2018 23:30
      Highlight Highlight Das heutige SRF-1-Abendprogramm scheint mir geradezu auf die SVP-Clientèle zugeschnitten zu sein: auf "Samstigjass" folgt "Viva Volksmusik". Könnte sich unser schwerfälliges Fernsehen im Vorfeld dieser wichtigen Abstimmung nicht ein bisschen bewegen und sein superbiederes Programm an die Riesenzielgruppe derer anpassen, die gezwungenermassen am Samstagabend daheimbleiben müssen: die Eltern kleinerer Kinder? Per se eher jung und eher nicht an Volksdümmlichem interessiert?
  • Steely Dan 27.01.2018 20:59
    Highlight Highlight Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber: versteckt hinter dem Gepolter um No Billag und die EU lief dies:

    Nicht vor die Delegiertenversammlung gelangte die zweite nationale Abstimmungsvorlage vom 4. März. Zum "Bundesbeschluss über die neue Finanzordnung 2021" hatte der Parteivorstand mit 23 zu 4 Stimmen die Annahme beschlossen. (sda)

    Gut, könnte daran liegen?

    https://www.handelszeitung.ch/politik/diese-absurden-subventionen-erhalten-schweizer-bauern-797857
    • Troxi 28.01.2018 09:06
      Highlight Highlight Mag sein. Es könnte aber auch daran liegen, dass dann jemand das Podium betreten könnte der sagt, wenn wir die Finanzvorlage Bach ab schicken, dann können wir endlich in der von der Klavierspielerin gescheiterten Asylbereich, der uns nur Milliarden kostet aufräumen und für die pöse, pöse EU gibt es dann auch keine Erpressermilliarde. Aber man will sich ja nicht in das eigene Fleisch schneiden und die u.a. Papierflieger anschaffen können.
  • manhunt 27.01.2018 20:40
    Highlight Highlight respekt an herrn furrer. würde sich die volchspartei den auch tatsächlich für die anliegen der "normalen" bevölkerung einsetzen, wäre sie zeitweilen sogar für mich wählbar. aber solange es noch genügend wahlvieh gibt, welches regelmässig gegen seine eigenen interessen stimmt, werden die parteibonzen weitermachen wie bisher. nicht selten, so auch wie hier wieder am besipiele köbbels zu erkennen, weit unter der gürtellinie und fernab jeglicher sachlichkeit.
  • äti 27.01.2018 20:24
    Highlight Highlight Alleweil hat die SVP eine Alternative zur Tagesschau installiert: 'Weltwoche Daily' heisst das Ding. Mo-Do je 1 Std ab 16:30 (also 4x pro Woche). Alles von und mit Köppel: das Konzept: je 3 Handverlesene Themen, 1 Fan-Anruf, 1 Gratis-Tipp. Kosten: 192.-/Jahr. Na toll, etwa die halbe Billag für 4 Std/Woche.
    Ich habe befürchtet, dass es massiv teurer werden könnte, aber so?

    Wer sich das antun will oder genug Humor hat, hier:
    Play Icon



    • petrolleis 27.01.2018 21:58
      Highlight Highlight sind es nicht 4x20 minuten pro woche?
      und köppel sieht es als srg alternative... lächerlich
    • Papa Swappa 28.01.2018 00:00
      Highlight Highlight entlarvend...
    • Markus K 28.01.2018 07:03
      Highlight Highlight Meine Frau hat mich soeben im Badezimmer aufgefunden und gefragt, was los ist. Nun ja, es gibt einen Grund, warum ich kreidebleich vor dem WC lag. Das Frühstück ist auch nicht mehr da wo es vorher war!

      Danke Äti! Du bist der Grund! Du hast nicht ausreichend vor dem Video gewarnt!

      Am Anfang ging es ja noch. Ich habe mich einfach auf seinen Pickel auf der Stirn konzentriert. Dann auf seinen gelben Zahn. Aber irgendwann ging es nicht mehr!

      Ja, ich habe ihm tatsächlich zugehört! Werde ich diese Bilder (und Töne) jemals aus meinem Gedächtnis bekommen? Bitte helft mir!!
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  • Christo 27.01.2018 20:01
    Highlight Highlight Wenn die Initiative durchkommt und die Leute realisieren, was sie alles verlieren, die Sender der SRG mit all ihren Sendungen, viele private TV- und Radiostationen, und wenn dann Tausende von Menschen auf der Strasse stehen, die für diese Sender gearbeitet haben, dann wird den Menschen dämmern, was sie angerichtet haben und der Volkszorn wird sich gegen die richten, die dafür verantwortlich sind.
    • Fulehung1950 27.01.2018 21:06
      Highlight Highlight Nein, werden sie nicht! Sie werden‘s nämlich nicht merken und dem BR sowie den Linken und Gutmenschen die Schuld in die Schuhe schieben.
    • scheppersepp 28.01.2018 19:15
      Highlight Highlight Es sind immer die Linken. Jeder weiss das. Wer was anderes sagt lügt. Und die Fake News vertuschen das. Es ist nie die Partei schuld die am meisten sitze im NR hat seit über 10 Jahren.


      Enthält Spuren von Ironie
  • Urs457 27.01.2018 19:57
    Highlight Highlight Ich empfehle, sich Roger Köppels neues tägliches TV-Progrämmli anzuschauen. http://www.persoenlich.com/medien/koppel-startet-eigenes-videoformat/amp?__twitter_impression=true Da erübrigt sich eine Qualitätsdiskussion 😂!
  • mein Lieber 27.01.2018 19:48
    Highlight Highlight Natürlich gibt es Initiativgegner in der SVP, sowie es Befürworter in der SP gibt. Meine Güte, als bestünde das Volk nur aus schwarz und weiss... 🙄
  • Freilos 27.01.2018 19:30
    Highlight Highlight Was mich ein wenig wundert: Viele Argumente, die von der SVP in der no Billag Abstimmung in den Ring geworfen werden kann man 1:1 auf die Armee (Welche speziell von der SVP unterstützt wird) umlegen. Auch das ist ein Pflichtverein an dem viele Personen teilnehmen müssen obwohl sie keinen Nutzen davon und es ihnen gegen den Strich geht. Und er kostet mal locker das fünffache.
    Ich weiss man soll nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Ich habs jetzt trotzdem gemacht.
    • Ratson 2.0 28.01.2018 08:18
      Highlight Highlight nice one
    • ströfzgi 28.01.2018 09:04
      Highlight Highlight Es steht jedem frei, eine Initiative zu lancieren.
    • Barracuda 28.01.2018 14:50
      Highlight Highlight Exakt! Nach der Logik der NoBillag-Genies müsste man also eine Initiative zur Abschaffung der Armee lancieren, wenn man die Armee reformieren möchte. Sonst passiert ja sowieso nichts in diesem Moloch, den ich nicht brauche und trotzdem bezahlen muss. So "ein Schuss vor den Bug" kann ja nicht schaden und das Parlament wird dann das schon irgendwie richten. :-)
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  • Ein Berner 27.01.2018 19:26
    Highlight Highlight Chapeau. Einfach schade, dass sie in der falschen Partei sind.
  • RETO1 27.01.2018 19:23
    Highlight Highlight Im Gegensatz zu allen andern Parteien, wird bei der SVP an einerDelegiertenversammlung auch mal gelacht
    • Friction 27.01.2018 19:39
      Highlight Highlight Anders könnte man sich diese Veranstaltung auch gar nicht anhören. Eine Form der Psychohygiene... ?
    • α Virginis 27.01.2018 20:54
      Highlight Highlight @Reto1: Ja, so richtig bei Stammtischwitzen mit dem Niveau "Kommt ein Jude, ein Neger und ein Kanacke in eine Bar..." (alle Anderen mögen mir diese faschistischen Namensgebungen), bei denen der ganze Stammtisch losgröhlt und Köppel, Biergeschwängert, mit Blondinenwitzen nachdoppelt. Anders kann ich mir nicht erklären, wie vernünftige Menschen bei Aussagen wie denen von Köppel auch noch lachen können, der «die vollständige Liquidierung der öffentlich-rechtlichen Medienanstalten» fordert und dabei vergisst, dass diese eben möglichst unparteiisch sein müssen und nicht in der Hand weniger. Lustig!
    • Fulehung1950 27.01.2018 21:09
      Highlight Highlight Bei soviel Freibier kommt schon mal Stimmung auf. Und wenn dann noch der Köppel seine schwachen 5 Minuten hat.....
    Weitere Antworten anzeigen
  • TanookiStormtrooper 27.01.2018 19:15
    Highlight Highlight So läuft es bei der SVP, der "Führer" und seine Gerteuen befehlen und das "Volch" hat gefälligst zu applaudieren! Wer nicht klatscht ist ein Verräter! Irgendwie ganz schön stalinistisch...
    • Fulehung1950 27.01.2018 21:10
      Highlight Highlight Das haben Führer-Parteien so an sich.
    • Roterriese #DefendEurope 28.01.2018 07:48
      Highlight Highlight Bei der SP durften die Delegierten noch nicht einmal abstimmen 😂
      "Die offizielle Parolenfassung der SP erfolgte durch die Geschäftsleitung, weil die nächste Delegiertenversammlung der Sozialdemokraten erst am 24. Februar 2018 stattfindet. Die No-Billag-Initiative, welche die Abschaffung der Gebühren für die SRG"
      Irgendwie ganz schön stalinistisch...

    • loquito 28.01.2018 14:46
      Highlight Highlight Warum stalinistisch? Ich versteh jetzt nicht warum man die Delegierten befragen müsste, welche geschlossen gegen diesen Blödsinn sind... Kenne keinen links von der SVP, welcher dierse Innitiative noch unterstützt...
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  • Goon 27.01.2018 19:10
    Highlight Highlight Dumm, dümmer SVP. Und dies sage ich als ehemaliger Sympathisant. Diese Partei schaut nur wie deren Führung noch mehr Geld machen können. Das Volk dass sie Vertreten sollen ist denen schon lange egal
  • Gubbe 27.01.2018 19:09
    Highlight Highlight Ich, der parteilos bin, eher Mitte wählt, fände es traurig wenn alle SVP-Mitglieder der selben Meinung wären. Ich bin für eine leicht abgespeckte SRG, die keine Stars in ihren Reihen hat. Die SRG in diesem Mass zu diskreditieren ist keiner Partei würdig. Für einen Satiriker oder gar Komiker mögen Lachpointen durchgehen, bei einem Politiker sind diese nur dumm.
    • Anna Landmann 27.01.2018 21:38
      Highlight Highlight Das Medium Fernsehen produziert nun mal Stars. Und ein Kilchsperger und eine Monila Fasnacht etwa sind vielen SVPlern sicher nicht unsympathisch.
    • Gubbe 27.01.2018 22:53
      Highlight Highlight
      James McNew: Nun, mit der Show und mit Hunden habe ich nichts gemein. Beide sind Moderatoren, keine Stars. Stars werden vom anhimmelnden Zuschauern gemacht. Ich bin zu realistisch, um einen um Antworten nicht verlegenen Mann als Star zu sehen.
    • simiimi 27.01.2018 23:33
      Highlight Highlight Traurig was aus ihn seit seinem Einstieg in die SVP geworden ist. Vom unbequemen, liberalen Querdenker zum Hampelmann von Blochers Gnaden. Sag ich als ehemaliger Bewunderer Köppels.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herr Ole 27.01.2018 19:04
    Highlight Highlight Köppel ist zwar rhetorisch brillant, dennoch frage ich mich immer wieder, warum er solchen Erfolg hat, denn er ist unglaublich unglaubwürdig. So gehört er selbst zu den geschniegelten Typen, von denen er schwafelt. Zudem passt er seine "Meinung" immer der aktuellen Stimmung an, wie bspw. bei der Service Public-Initiative und nun auch hier.
    • Anna Landmann 27.01.2018 21:40
      Highlight Highlight Solange er gegen Ausländer und die EU ist und ein paar primitive Witze in der angeblichen "Sprache des Volkes" reisst, ist Köppels wahres Ich vielen egal. "Zwar en Gschniglete. Aber halt gliich eine vo öis!"
    • Gipfeli 27.01.2018 22:28
      Highlight Highlight Hallo, ich habe Herrn Köppels ganze Rede mitverfolgt und obwohl vielleicht unterhaltsam (wenn man so tieffliegenden Humor mag), war sie vor allem extrem unausgeglichen (ausgerechnet das, was er der SRG permanent vorwirft), reisserisch, wenn nicht sogar hetzerisch und auf einem bedenklich tiefen Niveau. Insofern stimme ich ihnen zu, dass er sich damit, vielleicht sogar in der eigenen Partei, unglaubwürdig und lächerlich macht.
    • Papa Swappa 28.01.2018 00:03
      Highlight Highlight köppel ist blochers bauchrednerpuppe. irgendwann wird er sie austauschen und sie nimmt den "zuppiger weg". ich freue mich auf den tag.
    Weitere Antworten anzeigen
  • schuldig 27.01.2018 18:57
    Highlight Highlight Wie nennt man das, wenn der interne Diskurs abgewürgt oder solange manipuliert wird, bis der Wille der Partei"elite"
    durchgesetzt wird? Ist das noch das legale Ringen um die Parteilinie oder schon undemokratisch?
  • Klaus07 27.01.2018 18:48
    Highlight Highlight Nach der Bekanntgabe des Plan B des Initiativ Kommites jetzt noch geschlossen dafür zu sein, ist lächerlich. Die SVP disqualifiziert sich ein weiteres mal. Schon die Dakota Indianer waren Intelligenter als die SVP. Der Spruch passt hier ausgezeichnet: wenn du endeckst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab!
    • Anam.Cara 29.01.2018 08:16
      Highlight Highlight Klaus: ich finde deinen Vergleich nicht so toll. Vom Niveau her könnte er von Köppel stammen.
      Die Lakota, die du erwähnst, sind ein Überbegriff für eine ganze Reihe von indigenen Völkern, die im Norden der heutigen USA gelebt haben. Die waren im Durchschnitt vermutlich nicht dümmer oder intelligenter als andere Völker auch. Ihre alte Weisheit hatte aber ganz bestimmt nichts mit Pferden zu tun, da diese erst von den Spaniern auf den Kontinent gebrachf wurden. Die Reitkünste einiger dieser Völker entstanden zeitgleich mit der Zerstörung ihrer Kultur...
  • Beggride 27.01.2018 18:32
    Highlight Highlight Die haben ja eine sehr gute Diskursführung, wenn die Hälfte zu Hause bleibt, damit man sich nicht konfrontiert... Sorry, aber dieses Klima in dieser Partei erinnert stark an diejenigen von Diktatoren wie Erdogan usw. Wer eine andere Meinung vertritt, bleibt lieber zu Hause und sagt nichts.
    Wenigstens ist der Roger so ehrlich und spricht an, dass es ihm nur um seinen Verdienst mit seinem Zeitungsblatt geht...
    • milkdefeater 27.01.2018 19:22
      Highlight Highlight Ich kann mir aber der Fairness halber auch gut vorstellen dass es auf der anderen Seite des politischen Spektrum nicht viel anders zu geht.
    • bebby 27.01.2018 20:59
      Highlight Highlight Die SVP braucht unbedingt eine Art Fox News, welche die Realität zu ihren Gunsten verändert, ansonsten erhalten sie nie die grosse Chance, die Steuern auf ein Niveau zu senken, so dass deren Uebervater keine mehr bezahlen muss. Und das ist ja letztendlich deren Strategie.
      Auch wenn ich kein Freund der SRG bin, mit dieser Partei mag ich auf keinen Fall stimmen.
    • matcha 28.01.2018 06:50
      Highlight Highlight Es ist eine sekte, schon lange.
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  • sintho 27.01.2018 18:25
    Highlight Highlight Ich kusche auch nicht vor der Nein Parole der GLP! Special Snowflakes everywhere?
  • oberlaender 27.01.2018 18:19
    Highlight Highlight Als ehemaliges Mitglied der SVP: merken den die heutigen SVP-ler nicht, wie sie über den Tisch gzogen werden?
    • Christian Mueller (1) 27.01.2018 20:05
      Highlight Highlight Nein, merken sie leider nicht. Sie klatschen den Metzgern auch noch Beifall...
    • Fulehung1950 27.01.2018 21:04
      Highlight Highlight Lieber Oberländer: Sie schreiben, dass Sie ein ehemaliges Mitglied der SVP seien. Aus dieser Partei auszutreten braucht keinen Mut, aber ein Mindestmass an Durchblick, ja Intelligenz. Und dann stellen SIE diese Frage? SIE wissen doch, warum die andern im Gegensatz zu Ihnen noch immer dabei sind: sie kerked gar nüt!😂
    • FrancoL 27.01.2018 23:17
      Highlight Highlight Nein sie geniessen es und brüsten sich solchen Hirschen wie Kuppel zu folgen. Es geht mir nicht um links oder rechts, sondern um Mündigkeit, eine Mündigkeit die viele Vertreter (Nichte alle!) in der SVP vermissen lassen.
      Die Auftritte von Köppel, Ricklin und Rutz lassen nur so Behauptungen hochleben und bieten wieder einmal keine Lösungen, ausser der immer kehrenden Aussage der Medien-Markt wird es richten!
      Man muss politisch in keiner Ecke stehen, aber nicht blind sein, um zu wissen, dass der Markt einen Service Public nicht in seiner DNA hat, Eigeninteressen gehen vor Gemeinwohl.
    Weitere Antworten anzeigen
  • B-Arche 27.01.2018 18:19
    Highlight Highlight «Es ist immer dasselbe: Die Leute kommen gar nicht erst, weil sie Angst haben, sich mit den Parteioberen anzulegen»

    Das finde ich sehr bedenklich. SVP auf dem Weg zur autoritär organisierten Partei die eine autoritär regierte Schweiz will?

    Dass Köppel die Chance sieht mit all seinen Geld (und dem aus Herrliberg) mit seiner Weltwoche-Propaganda mehr Schweizer zu erreichen ist mir schon klar. Dass die SVP da mitmacht ..... seufz.
    • manhunt 27.01.2018 21:55
      Highlight Highlight die svp IST bereits eine autoritär organisierte partei. in der basis gibt es durchaus verschiedene meinungen und strömungen, welche sich teilweise erheblich von dem unterscheiden, was die parteileitung so propagiert. ich konnte mich schon mit einigen svp-mitgliedern unterhalten, welche bei gewissen themen eine haltubg vertreten als populären schreihälse. und in gewissen themen auch erstaunlich kompromissbereit wären. nun denn, das alles interessiert die parteibonzen trotzdem nicht die bohne. und als kleiner lokalpolitiker kann es sehr gefährlich sein, sich zu weit aus dem fenster zu lehnen.
  • N. Y. P. D. 27.01.2018 18:09
    Highlight Highlight «Es ist immer dasselbe: Die Leute kommen gar nicht erst, weil sie Angst haben, sich mit den Parteioberen anzulegen.»
    Robert Furrer, SVP-Mitglied

    Das glaube ich Dir, Robert. Da bei euch die Abstimmungsresultate ähnlich klar sind wie im Chinesischen Volkskongress, frage ich mich : Dürft ihr in der SVP eigentlich selber denken ?
    Mein Grossvater sagte mal. Trau nie den Leuten (köppel), die ständig Witze machen, über alles und jeden.
    Benutzer Bild
    • Palatino 27.01.2018 19:09
      Highlight Highlight Die SVP ist ja nach Selbstdeklaration die Arbeiter- und Bauernpartei ...
  • exeswiss 27.01.2018 18:02
    Highlight Highlight "Wie so oft seien es die SVP und die «Weltwoche», die es zuerst wagten, an den «dicken, versteinerten Meinungsmauern der BAUERNfestung zu rütteln»"

    wie wärs mal damit? ach nein das ist ja ihr klientel...

  • Yorik2010 27.01.2018 17:58
    Highlight Highlight Wen wunderts, dass die SVP Mitglieder keine eigen Meinung vertreten. Der Parteiobrigkeit folgen wie einfältige Schafe und gegebenenfalls ins Verderben laufen. Genau so wünschen sich Blocher, Köppel, Amstutz, Rösti und Co. ihre Mitstreiter! Eigeninitiative und selber denken ist nicht erwünscht!
  • CASSIO 27.01.2018 17:57
    Highlight Highlight "kuschen", "parteiobere".... welch starken worte. was ist denn aus dieser partei "vom volk für's volk" geworden? ich sag's Euch: sie hat sich einen scheiss geändert. es gibt da immer noch den parteiobersten aus herrliberg und die andern müssen spuren, sonst sind sie weg. demokratie in seiner besten form! welch stolze schweizer...

Neue Studie zeigt: 33'000 Suizidversuche innert eines Jahres in der Schweiz

Die Studienautoren sind selber erstaunt, wie viele Befragte über Suizidversuche berichten. Am höchsten sind die Zahlen bei Menschen mit geringer Bildung und bei Alleinstehenden.

Je höher die Bildung, desto seltener versuchen Menschen, sich das Leben zu nehmen. Das hat sich in einer Befragung von fast 20 000 in der Schweiz wohnenden Menschen deutlich gezeigt. In den zwölf Monaten vor der Befragung hatte im Schnitt jede tausendste Person mit einem Hochschul- oder Fachhochschulabschluss einen Suizidversuch gemacht. Bei denjenigen, die nur die obligatorische Schule abgeschlossen haben, waren es dreizehn von tausend.

Erstaunt sind die Autoren darob nicht. «Wenn wir …

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